Luzifer ist der Ursprung und Grund der Sünde! Teil 1
1. Wie war es im Himmelreich vor der Rebellion?
2.1. Das Gleichnis vom Sämann aus Matthäus 13:19-23 begann im Himmelreich.
2.2. Es stand in Satans und seiner Boten Macht, zu wählen, ihre Gaben zum Guten oder zum Bösen einzusetzen.
2.3. Der heilige Geist wirkt am Herzen und entlockt Gebete und Reue, Lob und Dank.
2.4. Luzifer und sein Anhang wurden sehr neugierig, wollten unbedingt an den göttlichen Ratschlüssen teilhaben und wollten genau wissen, worum es ging.
2.5. Warum vernichtete Vater den Satan nicht sofort oder warf ihn nicht sofort aus dem Himmel?
3. In Luzifer nahm die Sünde ihren Ursprung!
3.1. Warum begann Luzifer zu sündigen?
3.2. Da Luzifer nicht auf das Ebenbild Gottes, Jeschua, sondern auf sich sah, verlor er den Weg, die Wahrheit und das Leben!
3.3. Satan begann seine Rebellion bei den Boten.
3.4. Satan verführte fast die Hälfte der Boten und brachte letztendlich den dritten Teil der Boten zum Abfall.
3.5. Satan begehrte Anbetung, die allein der Schöpfer verdient!
3.6. Satan verlangte nach der Herrlichkeit Christi und beabsichtigte, den Thron Christi einzunehmen!
3.7. War Luzifer von seinem Unrecht überzeugt?
3.8. Satans Gewissenskampf.
4. Hat die himmlische Familie versucht, Luzifer und die Boten zu retten?
4.1. Der mitfühlende Vater suchte in unendlicher Liebe, mit herzlichem Erbarmen und ertrug Luzifer und seine Anhänger lange mit großer Gnade!
4.2. Der mitfühlende Sohn Gottes suchte und warnte Luzifer in grenzenloser Liebe und Barmherzigkeit!
4.3. Die mitfühlenden, treuen Boten versuchten mit unendlicher Liebe, die Rebellen umzustimmen!
4.4. Gabriel dient Gott und Satan klagt Gott an!
4.5. Wie im Himmel, so auf Erden.
4.6. Wie reagierte Luzifer auf die dringenden Bitten der Boten?
5. Warum mussten Satan und seine Boten das Himmelreich verlassen?
5.1. Satan hoffte alle Boten (Engel) zu beherrschen, über Gott zu stehen und Anbetung zu erlangen, ohne seine Verbannung zu bedenken!
5.2. Luzifer brachte die Engel dazu, ihn anzubeten.
5.3. Die bösen Boten haben Vaters und seines Sohnes Worte missdeutet, verdreht und entstellt!
5.4. Die Abtrünnigkeit der Bösen entwickelte sich zum handgreiflichen Aufruhr!
5.5. Satan hätte wie auf Erden auch im Himmel König Jeschua ermordet!
5.6. Himmlischer Vater konnte für Satan und seinen Anhang nichts mehr tun!
5.7. Satan hätte den ganzen Himmel verdorben!
5.8. Was waren Folgen der Rebellion und wie ging es den Rebellen nach ihrem Abfall?
5.9. Warum ist die Schuld der bösen Boten unverzeihlich?
Vorwort.
Begrüße dich, geliebter Leser.
Friede sei mit dir und mit deinen Nächsten.
- Gefällt unserem himmlischen Vater die Sünde?
- Gefällt unserem himmlischen Bruder Jeschua die Sünde?
- Gefällt unserer heiligen Familie die Sünde?
- Gefällt den Heiligen die Sünde?
- Wann begann die Sünde?
- Warum begann die Sünde?
- Wer ist der erste Sünder?
- Durch wen begann die Sünde?
- Wie sah diese Sünde aus?
- Wie weitreichend war die beginnende Sünde?
- Welche Folgen brachte die Sünde mit sich?
- Wer führt die Sünder an?
- Wie beeinflusst die Sünde?
- Wie beeinflusst und beherrscht der Sünder?
Ist es dir bekannt, geliebter, wertvoller und teuer erkaufter Mensch?
Mehr dazu im folgenden Beitrag:
Warum ist Jesus gestorben?
- Manche Menschen meinen, es gäbe keine Sünde.
- Andere meinen, Sünde wäre eine Erfindung, Angstmacherei, Einschüchterung, Manipulation, Geschäftsidee usw.
- Manche Erdlinge meinen, Luzifer/Satan wäre sehr gut, der Gott des Lichts und des Guten.
- Manche Erdlinge (z. B. Freimaurer) meinen, Luzifer/Satan wäre besser als der Schöpfer, Adonay.
- Manche Menschen meinen, Luzifer/Satan gäbe es überhaupt nicht.
- Andere sagen, ein Wesen namens Teufel würde nicht existieren.
- Viele Menschen dieser Welt meinen, Luzifer, der zu Satan wurde, hätte keine Macht mehr.
- Manche Menschen auf Erden leben durch die Macht Luzifers/Satans.
- Manche meinen, da sie an Jeschua glauben, Satan hätte keine Macht über sie.
Aber ist das wirklich so?
Mehr zu diesem Thema im folgenden Beitrag:
Wer war Luzifer, wer ist Satan?
Die Sünde!
Es gibt nichts Neues unter der Sonne.
So steht es in der heiligen Schrift geschrieben:
Was ist gewesen? Das, was sein wird! Und was hat man gemacht? Das, was man machen wird! Und es gibt nichts Neues unter der Sonne. Prediger 1:9
Dieser Beitrag soll dir ermöglichen, den im Himmel beginnenden, rebellierenden Charakter Satans zu offenbaren, der sich seit seinem Fall auf Erden ausbreitet. Darf man den rebellierenden Charakter, der im Himmel begann und wegen seiner Rebellion schlussendlich hinausgeworfen wurde, erfahren und erkennen, wird man diesen auch auf Erden erfahren und, wenn Vater will, auch erkennen. (Jakobus 4:15) Wenn man den rebellierenden Charakter auf Erden betrachtet und über diesen nachdenkt, diesen mit dem im Himmel beginnenden rebellierenden Charakter Luzifers vergleicht, wird man feststellen, dass der auf Erden rebellierende Charakter dem damals im Himmel rebellierenden gleicht und auch unter den Menschen zu finden ist. Luzifer/Satan ist der Ursprung und Grund der Sünde und Ankläger der Gerechten und Sünder!
Was sagt die heilige Schrift, also das Wort Gottes, dazu?
Um die Wahrheit zu erfahren, muss man, wie immer, auf den wahren Gott, unseren lieben himmlischen Vater und dessen geliebten Sohn Jeschua vertrauen, zu ihnen und ihren Propheten gehen.
Möge unser liebender himmlischer Vater dir, deinen Nächsten und all ihren Nächsten seinen Geist der Weisheit, des Verstandes, des Rats und der Stärke, der Erkenntnis und der Furcht JHWHs schenken (Jesaja 11:2), euch mit allem Nötigen zum ewigen Leben segnen, euch beschützen, durch seinen geliebten Sohn Jeschua von euren Sünden und Ungerechtigkeiten befreien (1.Johannes 1:7, 1:9), von neuem gebären, damit ihr nicht mehr sündigt (1.Johannes 3:9), die Wiederkunft Jesu erlebt und in Vollkommenheit das Reich Gottes für die Ewigkeit betretet (Johannes 3:3).
Im Namen des edlen, wunderbaren und geliebten Fürsten Jeschua, dem Messias.
Amen
Wie war es im Himmelreich vor der Rebellion?
Solange alle Geschöpfe die Gehorsamspflicht der Liebe anerkannten, herrschte im gesamten Weltall vollkommene Eintracht.
Die Prophetin Gottes, Ellen G. White, erhielt von ihrem himmlischen Vater Folgendes:
„Die Grundlage der Herrschaft Gottes ist das Gesetz der Liebe. Das Glück aller vernunftbegabten Wesen hängt von ihrer vollständigen Übereinstimmung mit diesen erhabenen Grundsätzen der Gerechtigkeit ab. Gott wünscht von allen seinen Geschöpfen Dienst aus Liebe, der aus der Würdigung des göttlichen Charakters kommt. Er hat keinen Gefallen an erzwungenem Gehorsam. Jeder hat die persönliche Freiheit, ihm aus freiem Willen zu dienen.
Solange alle Geschöpfe die Gehorsamspflicht der Liebe anerkannten, herrschte im gesamten Weltall vollkommene Eintracht. Den Willen ihres Schöpfers zu erfüllen, bedeutete für die himmlische Schar Glück, seine Herrlichkeit widerzuspiegeln und sein Lob zu verkündigen, Freude. Und solange die Liebe zu Gott das Höchste für sie blieb, war die Liebe zueinander selbstlos und voller Vertrauen. Kein Mißklang störte die himmlische Harmonie.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 11
„Die Engel wurden gut und liebevoll erschaffen. Ihre Liebe untereinander war vorurteilsfrei und gerecht, Gott liebten sie über alles, und es fiel ihnen deshalb nicht schwer, seinen Willen zu tun. Sie hatten Freude daran, und es erschien ihnen nicht wie ein schweres Joch, sich seinen Geboten unterzuordnen und auf sein Wort zu hören. Aber in diesen friedlichen Zustand der Unverdorbenheit kam die Sünde durch ihn, der in jeder Hinsicht vollkommen war.“
Ellen G. White, Die Engel (1997), S. 28
„Unter den Engeln herrschten Friede und Freude, und sie beugten sich willig unter die Gesetze des Himmels. Die Liebe Gottes herrschte über alles, und die Liebe untereinander war ungeteilt. Das waren die Bedingungen, bevor die Sünde Eingang fand.“
Ellen G. White, Die Engel (1997), S. 27
Wie wir lesen dürfen, herrschte vor der Rebellion Luzifers, also auch in ihm, im gesamten Weltall vollkommene Eintracht. Den Willen des Schöpfers zu erfüllen, bedeutete für die himmlische Schar Glück, seine Herrlichkeit widerzuspiegeln und sein Lob zu verkündigen, Freude. Und solange die Liebe zum Vater das Höchste für sie blieb, war die Liebe zueinander selbstlos und voller Vertrauen.
Doch als Luzifer begann, nur auf sich zu schauen, über sich nachzudenken, verlor er den Sohn, durch den man den Vater sieht und hört, aus seinem Blickfeld. Durch die Sünde/Rebellion, die in ihm keimte und dann öffentlich ausbrach, erhob er sich über seinen Schöpfer. Seine Liebe zu seiner Schönheit, Weisheit, Selbsterhöhung und Herrschsucht nahm immer mehr zu und die Liebe zu seinem Schöpfer immer mehr ab. Die Liebe zu sich selbst und zu seinem Werk (Handelsgeschäften – Hesekiel 28:16) wurde zum Höchsten seines Herzens, wodurch die Liebe zu seinem Schöpfer nicht mehr das Höchste war.
Im Himmelreich schaut man auf den Sohn des Vaters,durch den man den Vater erkennt, denn sie sind eins in ihren Absichten, in ihrem Geist und Charakter, aber nicht in Person. Ebenso sind auch ihre heiligen Freunde und Kinder eins.
Schaut man auf den Sohn, sieht man den Vater. Kopiert man den Sohn und ahmt ihn nach, wird man wie der Vater im Lichte. Doch Satan kopierte nicht und ahmte nicht mehr dieses wundervolle heilige Ebenbild und Vorbild nach, sondern folgte seinem Ich, seinem Plan und seinen Boten und fiel immer mehr von der Selbstlosigkeit in die Selbstsucht, Misstrauen, Herrschsucht, Hass, Neid und Eifersucht gegen seinen Schöpfer und dessen Sohn und gegen ihre heilige, liebevolle, gerechte und ewige Regentschaft. Sein Begehren, der Erste zu sein – dieser Missklang – störte die himmlische Harmonie und Satans und seiner Boten Sünde/Rebellion minderte ihre Liebe und den Dienst zu ihrem Schöpfer und dessen Schöpfung. Das wurde zu ihrem Gott. Durch die Sünde/Rebellion, die in ihm begann, erhob er sich über seinen Schöpfer.
Die Grundlage der Herzen der heiligen Boten war unendliche, zärtliche Liebe. Alle Boten waren glücklich, in vollständiger Übereinstimmung mit den erhabenen Grundsätzen der Gerechtigkeit und dem Gesetz der Liebe. So wie es der himmlische Vater wünscht, dass ihm alle Geschöpfe aus Liebe dienen, so dienten alle Boten – auch Luzifer – ihrem geliebten Schöpfer vor der Rebellion Luzifers aus Liebe und mit Freude.
So wie himmlischer Vater keinen Gefallen an erzwungenem Gehorsam hat, so begann Luzifer, die Boten auf seine subtile, spitzfindige, hinterlistige und geheime Art zu beeinflussen und zu zwingen, ohne es als von ihm kommend oder als Zwang erscheinen zu lassen, um seine Gedanken, Zweifel, Misstrauen, Ansichten, Absichten und Rebellion per Gedanken in die Herzen der Boten zu pflanzen, um seine Zweifel und Misstrauen zu den ihren zu machen, damit sie mit ihm im Chor gegen den Vater und Sohn und ihre treuen Boten in den Kampf ziehen, die klarsten göttlichen Worte mit geschickter Verdrehung in Zweifel zu ziehen, die göttliche Regierung zu verleumden, des Bösen zu bezichtigen, alle Boten unter seine Herrschaft zu bringen, um die göttliche Regierung und stürzen, und die Herrschaft im Himmel an sich zu reißen, und wenn nötig durch Gewalt.
In der heiligen Schrift steht geschrieben:
12 … So spricht Adonay, JHWH: O du Siegel der Vollendung, voller Weisheit und vollkommener Schönheit! 13 In Eden, im Garten Elohyms warst du; mit allerlei Edelsteinen warst du bedeckt: mit Sardis, Topas, Diamant, Chrysolith, Onyx, Jaspis, Saphir, Karfunkel, Smaragd, und mit Gold. Deine kunstvoll hergestellten Tamburine und Flöten waren bei dir; am Tag deiner Erschaffung wurden sie bereitet. 14 Du warst ein gesalbter, schützender Cherub, ja, ich hatte dich dazu eingesetzt; du warst auf dem heiligen Berg Elohyms, und du wandeltest mitten unter den feurigen Steinen. 15 Du warst vollkommen in deinen Wegen vom Tag deiner Erschaffung an, bis Sünde in dir gefunden wurde. 16 Durch deine vielen Handelsgeschäfte ist dein Inneres mit Frevel erfüllt worden, und du hast gesündigt. Darum habe ich dich von dem Berg Elohyms verstoßen und dich, du schützender Cherub, aus der Mitte der feurigen Steine vertilgt. 17 Dein Herz hat sich überhoben wegen deiner Schönheit; du hast deine Weisheit um deines Glanzes willen verderbt. So habe ich dich auf die Erde geworfen und dich vor den Königen zum Schauspiel gemacht. 18 Mit deinen vielen Missetaten, durch die Ungerechtigkeit deines Handels, hast du deine Heiligtümer entweiht; da ließ ich ein Feuer von dir ausgehen, das dich verzehrte, und ich habe dich zu Asche gemacht auf der Erde, vor den Augen aller, die dich sahen. 19 Alle, die dich kennen unter den Völkern, entsetzen sich über dich; du bist zum Schrecken geworden und bist dahin für immer! Hesekiel 28:12-19
Mehr dazu im folgenden Beitrag:
Die Erschaffung Luzifers.
Die Prophetin Gottes Ellen G. White schrieb Folgendes:
„Es ist unmöglich, den Ursprung der Sünde so zu erklären, daß dadurch eine Begründung für ihr Dasein gegeben würde. Doch kann genug von dem Ursprung und dem endgültigen Schicksal der Sünde verstanden werden, um die Gerechtigkeit und die Güte Gottes in seinem ganzen Verfahren mit dem Bösen völlig zu offenbaren. Die Heilige Schrift lehrt nichts deutlicher, als daß Gott in keiner Hinsicht für das Eindringen der Sünde verantwortlich war, und daß zum Entstehen einer Empörung weder ein willkürliches Entziehen der göttlichen Gnade noch eine Unvollkommenheit in der göttlichen Regierung Anlaß gab. Die Sünde ist ein Eindringling, für dessen Erscheinen wir keine Ursache angeben können. Sie ist geheimnisvoll, seltsam, sie zu entschuldigen, hieße sie zu verteidigen. Wäre ihr Dasein zu entschuldigen oder zu begründen, so hörte sie auf, Sünde zu sein. Unsere einzige Auslegung der Sünde entnehmen wir dem Worte Gottes: sie ist „Übertretung des Gesetzes“, sie ist die Ausübung eines Grundsatzes, der mit dem großen Gesetz der Liebe, das die Grundlage der göttlichen Regierung bildet, in Feindschaft steht.“
Ellen G. White, Der große Kampf (1973), S. 490-491
Satans Wunsch nach Selbsterhöhung verursachte Streit im Himmel und riss viele der himmlischen Heerscharen aus Gottes Gegenwart mit in den Abgrund.
Die Prophetin Gottes Ellen G. White erhielt vom himmlischen Vater Folgendes:
„Luzifer hatte gesagt: „Ich will … gleich sein dem Allerhöchsten.“ Jesaja 14,12-14. Dieser Wunsch nach Selbsterhöhung hatte Streit im Himmel verursacht und viele der Heerscharen Gottes aus seiner Gegenwart verbannt. Hätte Luzifer wirklich dem Allerhöchsten gleich sein wollen, dann würde er nie den ihm zugewiesenen Platz verlassen haben; denn das Wesen des Allerhöchsten zeigt sich in selbstlosem Dienen. Luzifer wollte zwar die Macht Gottes, aber nicht dessen Charakter. Für sich erstrebte er den höchsten Platz, und jedes Lebewesen, das von dem gleichen Geist beseelt ist, wird sich wie Luzifer verhalten. Auf diese Weise werden Entfremdung, Zwietracht und Streit unvermeidlich. Die Herrschaft fällt dem Stärksten zu. Das Reich Satans ist ein Reich der Machtentfaltung. Jedermann sieht im andern ein Hindernis für das eigene Vorwärtskommen oder eine Stufenleiter, auf der er eine höhere Stellung erklimmen kann.“
Ellen G. White, Das Leben Jesu (1973), S. 428
„Wenn es erlaubt wird, bearbeiten die bösen Engel den Verstand der Menschen, bis sie keinen eigenen Verstand und Willen mehr haben. Sie werden so geführt, wie die aus dem Himmel verstoßenen Engel geführt wurden. Unter dem Einfluss Satans äußerten diese Engel Gefühle, die der Loyalität zu Gott direkt entgegengesetzt waren. So wurde die Familie Gottes im Himmel verdorben.“
Ellen G. White, Letters and Manuscripts Vol.19 (1904), S. 1111 (DeepL Übersetzung)
Anmerkung:
Das obige Zitat bezieht sich auf das Wirken von Dr. Kellogg.
Jemand, der an der Seite von der Prophetin Ellen stand, sagte ihr, dass die bösen Engel den Verstand des Redners (Dr. Kellogg) gefangen genommen hätten. Er sagte auch, so sicher wie die gefallenen Engel von Satan verführt und getäuscht worden seien, so sicher stehe auch der Redner (Dr. Kellogg) unter dem spiritistischen Einfluss böser Engel.
Daran darf man, wie schon so oft in diesem Beitrag, erfahren, wie Satan und sein Heer wirken. Darum nutzt man dieses Zitat, um zu offenbaren, wie die bösen Engel (Boten) den Verstand des Redners (z. B. große Männer und Weise, Politikers, Geistlichen, beliebte Prediger usw.) gefangen nehmen, ohne dass der Redner es bemerkt.
Laut dem obigen Zitat bedeutet es, dass die gefallenen Boten keinen Verstand und keinen eigenen Willen mehr hatten, bevor der Kampf im Himmel begann. So hat Satan sie, also ihren Geist, beeinflusst und bearbeitet. Man kennt es auch von dieser Welt, wenn Menschen ihre Nächsten so lange bearbeiten, ihnen ihren Willen aufzwingen, bis sie in ihren Absichten eins sind. Die Boten äußerten im Himmel unter dem Einfluss Satans, seine ihnen eingeflößten Gefühle, Meinungen, Zweifel und Misstrauen, die sich gegen ihren Schöpfer und dessen Sohn richteten.
Womit arbeitet Satan?
Mit Eingebungen, Gedanken, Gefühlen und Eindrücken spricht im Menschen (damit der Mensch meint, der heilige Geist wirke, obwohl der heilige Geist zur heiligen Schrift, zum Gesetz der 10 Gebote und des Naturgesetzes führt und darin gründet, dem Herrn Jeschua ähnlich macht) und durch Menschen zu anderen. Gibt den Menschen Tötungsbefehle, fordert Ritualopfer, versucht Menschen zum Selbstmord und dergleichen viele.
Mehr dazu, welche Macht Satan hat, wie und wozu er sie nutzt, im Folgenden Kapitel des Beitrages „Gottes Gerichte durch Katastrophen und Unwetter!“.
All die Unwetter und Katastrophen wegen Klimawandel?
Die Prophetin Gottes Ellen G. White schrieb Folgendes:
„Eindrücke und Gefühle sind kein sicherer Beweis dafür, dass ein Mensch unter der Leitung des Herrn steht; denn Satan vermittelt diese Gefühle und Eindrücke gerade dann, wenn er sich unerkannt glaubt. Sie sind keine zuverlässigen Wegweiser.“
Ellen G. White, Dass Gebet (2010), S. 126
„Wenn einer die Gedanken zu beherrschen versucht — Die Macht, mit der ein Mensch durch seine Sinnes- und Willenskraft auf das Bewusstsein anderer einwirken kann, nutzt Satan als wirksames Mittel zum Bösen. Dieser Einfluss vollzieht sich so unterschwellig, dass derjenige, der sich ihm öffnet, meist gar nichts davon spürt. Gott hat mich beauftragt, dringend davor zu warnen, sich auf solche Machenschaften einzulassen.“
Ellen G. White, Intellekt, Charakter und Persönlichkeit – Band 1 (2001), S. 26-27
„Gott ist der unsichtbare Auftraggeber, wir sind seine sichtbaren Werkzeuge, die ihren Auftrag allerdings nur im Zusammenwirken mit den himmlischen Mächten erfüllen können. Diese himmlischen Kräfte können wiederum nur durch den Einfluß des Heiligen Geistes wahrgenommen werden. Weil das so ist, liegt dem Satan viel daran, das Denken des Menschen mit irdischen Dingen vollzustopfen, um es unempfänglich zu machen für göttliche Einwirkungen. Dadurch versucht er das Zusammenwirken zwischen Mensch und Gott zu unterbinden. Wer seine Sinne von Gott weg- und dem Irdischen zuwendet, ist bald an dem Punkt, an dem er nur noch auf Menschen baut und das „Fleisch zu seinem Arm“ macht.“
Ellen G. White, Für die Gemeinde geschrieben – Band 2 (1992), S. 121-122
„Wer Gottes Gesetz herabsetzt und seinen Willen, wie er in den Zeugnissen seines Geistes offenbart ist, missachtet, ist ein Betrüger. Solche Leute sehen ihre — angeblich vom Geist Gottes gewirkten — Eingebungen als verlässlicher an als das inspirierte Wort Gottes. Wenn man ihnen gegenüber von der Grundlage der Bibel her argumentieren will, tun sie alle Einwände damit ab, dass ihre Gedanken und Gefühle als Eingebungen des Heiligen Geistes über allem stünden. Während sie meinen, der Geist Gottes leite sie, folgen sie in Wirklichkeit Vorstellungen, die Satan ihnen eingeben hat …
Satan wird in sehr subtiler Weise arbeiten, indem er menschliche Gedanken und Ideen in „fromme Gewänder“ steckt. Aber das Licht aus der Bibel scheint in der moralischen Finsternis und wird niemals durch wunderbare Manifestationen ersetzt werden. Allerdings muss die Wahrheit studiert und nach ihr wie nach einem verborgenen Schatz gesucht werden. Wunderbare Erleuchtungen werden nicht abseits des Wortes Gottes gegeben werden oder seinen Platz einnehmen. Haltet euch deshalb an dieses Wort, das Menschen „den Weg zur Rettung lehren“ kann (2.Timotheus 3,15, GNB), und nehmt es in euch auf.“
Ellen G. White, Das Wirken des Heiligen Geistes (2006), S. 117
Satan arbeitet mit Eingebungen im Geiste, die ablaufen wie ein Film, Bilder, Musik (Ohrwurm, darum kommerziell und sehr lukrativ, um das Werk Satans aufzurichten), Erinnerungen sowie mit intimen (sexuellen) Begegnungen mit einem Geist, der vollkommen böse, pervers, und brutal ist. Er kann den Menschen dermaßen verwirren, dass man nicht mehr weiß, ob es blitzartige Erinnerungen des Herrn Jeschua, Satans Eingebungen oder eigene Erinnerungen sind. Hinzukommt, dass er einen Menschen perfekt nachahmen kann, also auch den Menschen, den er beherrscht, damit dieser meint, er würde es selbst im Geist oder durch den Mund sprechen, ohne zu erkennen, dass Satan sein Gedankengut mit dem des Menschen vermischt.
So herrscht er durch Menschen und vermischt seine Gedanken mit den Gedanken des Menschen, um andere zu beeinflussen, damit auch diese seinen Willen tun, ohne es zu bemerken und zu erkennen. Bei Menschen, die er als seine Werkzeuge beherrscht, geht er anders vor, um unerkannt zu bleiben und seine Werke unerkannt auszuführen. Die hält er z. B. blind (2.Korinther 4:4), wie durch Gaben (denn er bekam die größten Gaben, die er zum Bösen nutzt), Partner, Schmeichelei, Reichtum, Perversion, Macht, hohe Stellung, Ruhm, Privilegien, Thron, Geist, Auszeichnungen, Ehre und dergleichen viele.
Ebenso macht er es einem möglich, sich nicht wie man selbst, sondern wie ein anderer zu fühlen, z. B. dass ein Mann sich wie eine Frau fühlt oder umgekehrt, als wäre jemand anderer im Körper (LGBTQIA+). Doch das geschieht nicht im Körper, sondern im Geist, ebenso nicht im Kopf, auch wenn es für den Betreffenden so aussieht.
Darum ist es äußerst wichtig, den Geist des Herrn Jeschua bei sich zu haben, von ihm und seinen Boten (Engeln) in der Wahrheit gelehrt und gegründet zu sein, um den Feind erkennen, ihm widerstehen und die Welt, wie der Herr Jeschua, überwinden zu können.
In dieser Welt gibt es z. B. Prominente aus Film, Musik, Sport, TV oder Internet. Wenn man ihren Wandel erforscht, wird man erfahren, wie sie vor ihrer Karriere waren und wie ihre Karriere sie negativ änderte. Solche Menschen singen, schauspielern, betreiben Extremsport, beeinflussen Menschen (wie z. B. Klein und Groß, Jung und Alt oder Influencer) und ihre Nächsten machen sich diese zum Vorbild, und das schon von klein auf, damit immer mehr Menschen diesen Vorbildern folgen, diese zu ihrem Leben werden und den ewigen Tod erhalten, anstatt unserem himmlischen, heiligen, großen Bruder Jeschua zu folgen, ihm ähnlich zu werden und ewiges Leben geschenkt zu bekommen.
Mehr dazu im folgenden Kapitel des Beitrages „Wer ist die Hure Babylon? Teil 1“nachzulesen:
Satan lenkt den Blick der Menschen von Gott auf sterbliche Sünder!
Manche Musiker behaupten, sie hätten ihre Seele an Satan verkauft, und das bezeugen sie sogar öffentlich und ändern sich negativ. Sie werden zwar sehr berühmt und reich, und ihr Einfluss ist sehr stark, aber es kostet Opfer, denn umsonst gibt und wirkt Satan nicht.
Dann muss man sich vorstellen, dass Satan irdische Menschen zu seinem Zweck und für sein Werk gegen Gottes Sohn ausnutzt. Er nutzt die Gaben der Menschen, die sie von ihrem himmlischen Vater geschenkt bekamen, um sie von ihrem liebevollen Schöpfer zu trennen, das irdische Volk, das zum Bilde Gottes geschaffen wurde, das edelste unter seinen Kreaturen war, in Sünde zu führen und unter der Sünde zu halten, und so Gottes und dessen Sohnes Eigentum, von dem Bild Gottes, nach dem sie geschaffen wurden, in das Wesen seines (Satans) Bildes umzuwandeln und als sein Eigentum zu beanspruchen. Und dann stellt er sich hin und fordert auch noch von seinen Werkzeugen, die er zu seinen Zwecken ausnutzt, und zu Sklaven und Vorbildern macht, ihm Opfer zu bringen, wie z. B. Babys, Menschen oder Tiere lebendig zu opfern (zu ermorden), obwohl sie ihm schon durch ihren Dienst Opfer bringen. Ja, sie bringen ihm Opfer dar, jedoch nicht sich selbst, sondern andere Menschen, denn es tut nicht weh, wenn es einem selbst nicht widerfährt. Nicht wahr? Andere Kinder oder Menschen ritualmäßig für Luzifer/Satan zu ermorden, zu opfern, ist einfacher, als sein eigenes Kind oder seinen Partner, den man liebt, zu opfern. Nicht wahr?
Der Herr der Herren und König der Könige hat mit seinem Leben für alle Menschen auf Erden bezahlt, sie also erkauft/erlöst. Damit sind sie sein Eigentum, und Satan geht her, nutzt die irdischen Menschen für seine Zwecke, und sie sollen ihm dann auch noch dafür zahlen, obwohl sich seine Sklaven durch das Leiden ihrer Nächsten bereichern, um sein Werk aufzubauen, so viele Menschen wie nur möglich zu ermorden und von ihrem Eigner abspenstig zu machen, damit sie, so wie er und seine Boten, am achten Tag, also im achttausendsten Jahr, im Feuersee vernichtet werden.
Manche Musiker bemalen sich, tragen Schwarz, Masken oder Hörner zur Ehre des Teufels, Satans, Drachen, der Schlange, singen und bewegen sich oder tanzen wild und obszön und unter roter Beleuchtung, bieten auf der Bühne oder in ihren Musikvideos satanische Rituale, obszöne Darbietungen und vulgäre Worte dar, begießen sich mit Blut, spielen mit Feuer, machen satanische Zeichen und singen vulgäre und perverse Texte zur Ehre Satans und dergleichen viele. Und die Menschen auf Erden lieben es.
Sehr viele Musikstücke sind von ihm eingegeben. Er gab schließlich im Himmel den ersten Ton an, was Musizieren betrifft. Satan ist sehr klug, und wenn er etwas sagt, dann meint er sehr oft das Gegenteil. Damit hat er schon im Himmelreich begonnen. Er stellte seinen Schöpfer und dessen Sohn als ungerecht und als Schuldige für seine Rebellion dar, obwohl in Wahrheit er der Schuldige ist. Das macht er bis heute auf Erden, nur im großen Stil.
All das sehen und hören die Fans (Anbeter), von klein bis groß, jung bis alt, ahmen ihre von Satan eingesetzten Idole (Abgötter) nach, damit die Gesellschaft immer blinder, gottloser, gesetzloser, obszöner, vulgärer und auf diesem Wege von ihrem Schöpfer getrennt wird, ohne ihren Abfall von ihrem himmlischen Vater, ihre Krankheit (Markus 2:17), Degeneration und Perversion zu erkennen und zu ihrem Arzt nicht zurückzukehren. (2.Mose 15:26)
Mehr dazu in folgenden Beiträgen:
Hypnose, Psychologie und Gedankenkontrolle.
Das Gewissen.
Die Prophetin Gottes Ellen G. White schrieb Folgendes:
„Unechte Heiligkeit und falsche Heiligung verrichten noch immer ihr betrügerisches Werk. In ihren verschiedenen Formen zeigen sie den gleichen Geist wie in Luthers Tagen, lenken die Gemüter von der Heiligen Schrift ab und verleiten die Menschen, lieber ihren eigenen Gefühlen und Eindrücken zu folgen, als dem Gesetz Gottes Gehorsam zu zollen. Hierin liegt eine der erfolgreichsten Anschläge Satans, die Reinheit und die Wahrheit herabzuwürdigen.“
Ellen G. White, Der große Kampf (1973), S. 193
Gott, unser himmlischer Vater, sagt in der letzten geschriebenen und lebendigen Offenbarung dazu Folgendes:
„So spreche ich, dein Schöpfer, alleinige und wahre Elohym JHWH, der Heilige Israels. …
Die göttlichen und dämonischen Inspirationen haben eine Gemeinsamkeit, sie kommen auf dem gleichen Weg! Ob Visionen – Gesichter im Wachzustand, Traumgesichter, Eingebungen, Inspirationen durch den Geist, Botschaften, Symbole, Bilder oder Gedanken, sie kommen zwar auf dem gleichen Weg, aber unterscheiden sich in ihrem Weg und Ziel. Das Gute führt immer zum Guten und das Böse führt immer zum Bösen, lässt es aber wie das Gute aussehen, um nicht sofort aufzufallen. All die Glaubensrichtungen entstanden auf dem Weg der Inspiration. Durch die Inspirationen Satans entstanden die Hure Babylon, der Wein der Unzucht, die Evolutionstheorie, die weltlichen Wissenschaften, die Hypnose, der Spiritismus, die Unsterblichkeit der Seele; die Zungenreden – Kauderwelsch, die keiner versteht. Satans erschaffene Drogen, Gifte, Betäubungsmittel, alkoholische Getränke und dergleichen viele, sind ebenso Kinder der satanischen Inspiration.
Und da der irdische Mensch an die Existenz Satans nicht glaubt, ihn verwirft und deshalb seine Macht nicht erkennt (genau das, was Satan will); nicht glaubt, dass Satan ihn verführen und inspirieren könnte, und nicht weiß, wie Satan wirkt, da er sich für stark oder heilig hält; sich mir und meinem Sohn Jeschua nicht unterstellt, darum war es für Satan leicht, diese Welt mit seinen Glaubensrichtungen zu fluten und in den weltweiten Abfall zu führen.
Satan macht die Schwachen stark und inspiriert sie mit seinem Geist und seiner Macht. Satans Macht macht stark gegen mich und meinen Sohn und mein Sohn, da er über Satan als Zweithöchster steht, macht stark gegen Satan. Erst an den Früchten erkennt der Mensch, wer ihn inspiriert, solange er diese peinlichst durch die heilige Schrift prüft. Da der irdische Mensch jedoch nicht durch die Schrift, sondern durch seine falschen Lehren, Hirten, Propheten, Christusse, Gefühle und seinen irrenden Verstand prüft, kann er die Inspiration Satans nicht erkennen und hält sie für göttliche. Die Inspirationen kommen zwar auf die gleiche Art, aber sie unterscheiden sich, denn die göttliche Inspiration führt immer zum Gesetz und zum Zeugnis, und die satanische vom Gesetz und vom Zeugnis weg. Göttliche Inspirationen erfüllen sich immer und bestehen die Prüfung durch die heilige Schrift stets. Satanische Inspirationen erfüllen sich bedingt – damit der Inspirierende glaubt, sie seien göttlichen Ursprungs –, aber nicht immer und bestehen die Prüfung durch die heilige Schrift nicht, solange man die Schrift beim Namen nimmt, und nicht durch den vorgefertigten falschen Glauben. Wer nicht in der Wahrheit ist, wird der satanischen Inspiration unterliegen, verführt und getäuscht werden.
Wenn das Göttliche inspiriert, dann erfüllt sie den Inspirierenden mit der göttlichen Liebe und Freude sowie mit dem göttlichen Frieden, dann herrscht in dem Inspirierenden eine mächtige Kraft, Leichtigkeit, vollkommene Ruhe, Geborgenheit und reine Gedanken. Wenn das Satanische inspiriert, dann kann es den Inspirierenden mit Macht erfüllen, aber keinesfalls mit Liebe, Freude und Frieden, vollkommener Ruhe, Geborgenheit oder reinen Gedanken, weil das Gesetz der Sünde, welches Satan beherrscht, Liebe, Freude und Frieden nicht besitzt und darum hasst. Er bedrängt und kann nur Liebe, Frieden und Freude vorheucheln, also vortäuschen. Deshalb spielt eine satanische Inspiration, da sie keine Liebe besitzt und geben kann, mit Gefühlen und verkauft diese als Liebe. Sobald der Mensch jedoch erkennt, wer ihn tatsächlich inspiriert, und dagegen beginnt zu kämpfen, verkehrt sich die angebliche Liebe in satanischen Hass, und je mehr man der dämonischen Inspiration widersteht und trotzt, umso mehr nehmen seine subtilen Anschläge zu, bis zur Gewalt.“
Botschaft an das Volk Gottes – Die letzte geschriebene und lebendige Offenbarung 43.
Luzifers hohe Position.
Die Prophetin Gottes Ellen G. White schrieb Folgendes:
„Gott erschuf ihn (Luzifer) gut und sehr schön. Er war Gott sehr ähnlich. The Review and Herald, 24. September 1901.
Gott hatte Luzifer vornehm erschaffen und ihm wunderbare Begabungen gegeben. Er setzte ihn in ein hohes, verantwortungsvolles Amt, und er verlangte nichts Unvernünftiges von ihm. Er sollte das Vertrauen, das in ihn gelegt wurde, rechtfertigen in einem sanftmütigen, bescheidenen Geist. Er sollte danach streben, Gott, der ihm seine Herrlichkeit, Schönheit und Liebenswürdigkeit gegeben hatte, zu verherrlichen. The Sabbath School Worker, 1. März 1893.
Gott hatte Luzifer zwar vornehm und sehr schön erschaffen und hatte ihn unter den Engeln zu hohen Ehren kommen lassen, aber er hatte ihn nicht über die Möglichkeit des Bösen erhaben gemacht. Es stand in Satans Macht, seine Gaben richtig einzusetzen.“
Ellen G. White, Die Engel (1997), S. 25-26
Luzifer und die Boten bekamen Gottes Herrlichkeit, Weisheit und Charakter geschenkt, die größte Gabe, die man geschenkt bekommen kann, um ein heiliges Leben führen zu können, wahrlich eine wunderschöne Gabe. In den himmlischen Boten (Engeln) war keine Neigung zum Bösen. Also haben sich Luzifer (er wurde nicht böse geschaffen, noch wurde ihm seine Macht zum Verderben des Menschen gegeben) und seine Boten freiwillig für das Böse entschieden, somit gegen den himmlischen Vater, dessen Sohn und ihre treuen Freunde zu kämpfen. Das geschah wie bei einem Keimling. Es keimte zuerst nach und nach in seinem Herzen und durch seine Reden hernach in den Herzen seiner sich ihm unterstellten Boten. Und so wie auch der Keimling aus der Erde ausbricht, um zu wachsen, so brach auch sein Streben nach Selbsterhöhung öffentlich aus seinem Herzen aus. Und so wuchs dieser edle Weizen zum stacheligen Unkraut heran! (Matthäus 13:25)
Die Prophetin Gottes Ellen G. White schrieb Folgendes:
„Worin lag die Stärke des Angriffs, der Adam zu Fall brachte? Es war keine innewohnende Sünde; denn Gott schuf Adam nach seinem eigenen Charakter, rein und rechtschaffen. Im ersten Adam waren keine verdorbenen Grundsätze, keine verdorbenen Veranlagungen oder Neigungen zum Bösen. Adam war ebenso fehlerlos wie die Engel vor Gottes Thron. Das ist unerklärlich. Doch vieles, was wir jetzt nicht verstehen können, wird uns klar werden, wenn wir sehen werden, wie wir gesehen werden, und erkennen, wie wir erkannt werden (Brief 191, 1899).“
Ellen G. White, Der Bibelkommentar (2009), S. 12
Luzifer wurde nur geringfügig weniger verehrt als Gottes Sohn. In Gestalt war er vollkommen und hatte eine vornehme, majestätische Haltung, war von einem besonderen Licht umgeben, das heller leuchtete als das der anderen Boten. Er war der Bote mit den größten Gaben, mit der Herrlichkeit, Macht und Majestät Gottes ausgestattet. Er erhielt von seinem Schöpfer seine Herrlichkeit und seine Weisheit und machte ihn zum wichtigsten der Cherubim, gut, edel und sehr schön.
Die Prophetin Gottes Ellen G. White schrieb Folgendes:
„Vor seiner Rebellion war Luzifer im Himmel ein wichtiger und hochgestellter Engel. Er wurde nur geringfügig weniger verehrt als Gottes Sohn. Sein Gesichtsausdruck war, wie der der anderen Engel, sanft und freundlich. Er hatte eine hohe, breite Stirn und wirkte sehr intelligent. Seine Gestalt war vollkommen und er hatte eine vornehme, majestätische Haltung. Er war von einem besonderen Licht umgeben, das heller leuchtete als das der anderen Engel. Christus aber, Gottes geliebter Sohn, hatte den Oberbefehl über alle Engel. Er war bereits da und eins mit dem Vater, bevor die Engel erschaffen wurden. The Story of Redemption 13.
Luzifer war der höchste Cherub, der überragendste unter allen geschaffenen himmlischen Wesen. Er stand am nächsten beim Thron Gottes, hatte die engsten Beziehungen zur Regierung Gottes, und er war der Engel, der mit den größten Gaben ausgestattet war, mit der Herrlichkeit, der Macht und der Majestät Gottes. The Signs of the Times, 28. April 1890.
Gott selbst gab Satan seine Herrlichkeit und seine Weisheit und macht ihn zum wichtigsten der Cherubim, gut, edel und sehr schön. The Signs of the Times, 18. September 1893.
Unter den Bewohnern des Himmels war Satan neben Christus Gott am nächsten. Er wurde von ihm geehrt und verfügte über die größte Macht und Herrlichkeit. The Signs of the Times, 23. Juli 1902.
Vor Jesus erstand das Bild Luzifers, des „schönen Morgensterns“, der an Herrlichkeit alle Engel überstrahlte, die den Thron Gottes umgaben, und der durch die engsten Bande mit dem Sohn Gottes verbunden war. Der große Kampf 431.
Luzifer, der „schöne Morgenstern“, war der erste der ausgebreiteten Cherubim, heilig und unbefleckt. Er stand in der Gegenwart des Schöpfers, und die Strahlen der Herrlichkeit, die den ewigen Gott einhüllen, ruhten auf ihm. Patriarchen und Propheten 11.
Er war das höchste aller Geschöpfe gewesen und hatte besonderen Anteil daran gehabt, Gottes Absichten dem Universum zu offenbaren.“
Ellen G. White, Die Engel (1997), S. 26-27
Was tat Satan im Himmel?
Luzifer wurde zum Gegner des geliebten, himmlischen Vaters, dessen innig geliebten Sohnes und seiner heiligen Freunde (Boten/Engel). Die teuren, heiligen und treuen Freunde (Engel) des innig geliebten Vaters beteten wie der einziggezeugter Sohn, allein den himmlischen Vater, ihre innige Liebe, mit aller Liebe und Freude an und die Engel huldigten mit Liebe und Freude den einziggezeugten Sohn Jeschua. Alle dienten dem heiligen Vater mit aller Liebe und Freude und seine Befehle, die er durch seinen innig geliebten Sohn weitergab, erfüllten die himmlischen Boten mit inniger Liebe und Freude.
Doch eines Tages wurde Luzifer/Satan mit seiner Stellung unzufrieden, und begann, des Vaters Anbetung und die Huldigung seines geliebten Sohnes Jeschua sowie ihre Throne und Macht, zu begehren und zu beanspruchen, und zog somit gegen den Vater und den Sohn sowie die treuen Boten in den Kampf, indem er das, was allein der Vater verdient, nämlich Anbetung, für sich zu beanspruchen. Satan hatte den Ehrgeiz, genauso viel Ansehen und Ehre zu erhalten, wie der Vater sie besaß und seinem Sohn gegeben hatte. Also begehrte er beide Stellungen: Vaters Anbetung und des Sohnes Huldigung.
Also musste Luzifer sich der Dinge bedienen, derer der Vater und der Sohn sich nicht bedienen können. In dem Moment, als er begann, das, was unser geliebter, himmlischer Vater verdient, zu beanspruchen, wurde es zu seinem Gott. Denn alles, was die Liebe und den Dienst zum himmlischen Vater mindert, wird einem zu einem Gott, einem Idol. Somit wurde Luzifer sich selbst zu Gott (da er mehr auf sich sah, als auf den Vater durch den Sohn, über sich mehr nachdachte, als über den Vater durch den Sohn, sich selbst in seine Mitte rückte, als den Schöpfer und dessen Sohn. Denn der Vater zeugte seinen Sohn, damit man den Vater durch seinen Sohn sieht und hört, da Vater im unzugänglichen Lichte wohnt), zu seinem Gott.
Dadurch wurde Satan zu Gott seiner gefallenen Boten (wie er auch auf Erden den Erdlingen, ob bewusst oder unbewusst, zu Gott wurde), und das vor den Augen der wundervollen heiligen Familie. Als Satan Vaters Ehre, Liebe und Anbetung begann, für sich zu beanspruchen, das, was allein dem liebevollen, himmlischen Vater zusteht, brachte er seine geliebten und treuen Freunde, die er auf seine Seite zog und zu Untreuen verwandelte, ihn, anstatt den Vater, zu lieben, zu ehren, anzubeten und im Herzen zu tragen.
Er hat durch seine spitzfindigen Reden, einflößenden Zweifel und Misstrauen gegen die Regierung Gottes, und subtile Handelsgeschäfte die geliebten, treuen und teuren Freunde, die ihren geliebten Schöpfer zuvor mit aller Liebe, ihrem ganzen Herzen, ihrer ganzen Seele, ihrem ganzen Gemüt und all ihrer Kraft liebten und anbeteten, dazu verführt, ihn anzubeten und ihm zu dienen (Lukas 4:8). Dadurch beging er Sünde! Auf die gleiche Art bringen Erdlinge ihre Nächsten dazu, sie anzubeten.
Satan und seine Boten bemühten sich, Gottes Gesetz zur Beständigkeit der göttlichen Regierung zu ändern, dann haben sie es herabgesetzt, verlangten ihren Willen, ihre Unabhängigkeit und zum Schluss forderten sie es abzuschaffen, nicht für sich, da sie behaupteten, wie Gott zu sein, sondern dieses nur für die Menschen geltend zu machen. So hat es Satan auf Erden durch seinen irdischen Stellvertreter, der sich „Herr, Gott Papst“ und gleichzeitig „Stellvertreter Christi“ nennt (Hure Babylon – Vatikanstadt, Mutter der Huren – Tochtergemeinden – und Gräuel der Welt), sowie seine Religionen, wie den Islam, den Staat Israel oder Joseph Smith, Evolutionstheorie, Esoterik, New Age und dergleichen viele) erreicht.
Deshalb hat Satan einen Menschen, den Sohn des Verderbens und Antichristen, auf Erden zum Machthaber gesetzt, dass er selbst im Himmel begehrte, zu werden, diesen mit großer Macht, Kraft und Thron ausgestattet (Offenbarung 13:2), um durch diesen auf Erden angebetet und verherrlicht zu werden, die Regierung Gottes, also den himmlischen Vater und seinen einziggezeugten Sohn Jeschua, ins falsche Licht zu rücken, geistlich zu ermorden, zu verleumden, des Bösen zu bezichtigen und sie von ihrem Thron zu stürzen.
Gott, unser himmlischer Vater, sagt in der letzten geschriebenen und lebendigen Offenbarung dazu Folgendes:
„So spreche ich, dein Schöpfer, alleinige und wahre Elohym JHWH, der Heilige Israels. …
Das ganze Universum ist Zeuge, was im Himmelreich durch den Fall Luzifers und in den hundert Welten durch den Fall Adams und Evas passiert wäre. Durch den Krieg im Himmelreich wäre es allen Boten, und durch den Fall Adams und Evas wäre es allen hundert Welten widerfahren, wenn ich nicht gehandelt hätte. Ich habe das nicht gewollt und das Gesetz der Sünde nicht erschaffen, sondern ich ließ den freien Willen der Geschöpfe zu, so wie ich auch deinen freien Willen zulasse, entweder mich zu lieben oder gegen mich zu rebellieren.
Ich sagte beim Fall Adams und Evas: Ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Derselbe soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.
Diese Feindschaft ist nicht von Natur aus gesetzt. Als deine ersten Eltern mein göttliches Gesetz übertreten haben, wurde ihre Natur böse, und sie gelangten mit Satan in Übereinstimmung, nicht aber in Streit. Natürlicherweise besteht keine Feindschaft zwischen dem sündigen Menschen und dem Urheber der Sünde. Denn beide wurden durch ihren Abfall böse, also eins. Darum vereinen sich Satan und der dritte Teil der Sterne mit gottlosen Menschen in verzweifelter Genossenschaft. Hätte ich mich beim Fall Adams und Evas nicht ins Zeug gelegt, wären Satan und die Menschen ein Bündnis gegen den Himmel eingegangen, und statt Feindschaft gegen Satan zu hegen, würde sich die ganze menschliche Familie zum Aufstand gegen mich vereint haben.
Satan versuchte den Menschen zur Sünde, wie er die Boten zur Empörung veranlasst hatte, um sein Heer in seinem Kampf gegen den Himmel zu sammeln. So passiert es auf Erden und steht in der Schrift geschrieben: Und ich sah das Tier und die Könige der Erde und ihre Heere versammelt, um Krieg zu führen mit dem, der auf dem Pferd sitzt, und mit seinem Heer.
Wenn ich beim Fall Adams und Evas nicht eingegriffen und Satan mit dem dritten Teil der gefallenen Sterne nicht auf die Erde geworfen hätte, würde er unermüdlich nach Möglichkeiten suchen, eine Welt nach der anderen abspenstig zu machen und in den Abfall zu stürzen, bis er alle hundert Welten genauso wie die Erde an sich gerissen hat. Dann würde er auch sie, wie die Erde, als sein Eigentum beanspruchen. Also wäre nicht nur ein Schaf, sondern hundert Schafe gefallen, und da ich und mein Sohn sie lieben, würden wir zu ihrer Rettung ein Opfer für sie bringen, wie wir es für die Erde erbracht haben und müssten dann nicht nur eine Welt von aller Sünde reinigen, sondern hundert. Doch diesen Aufwand, welchen diese Krise mit sich gebracht hätte, kann der Mensch nicht erahnen und abschätzen.
Wenn Satan alle hundert Welten in den Abfall gestürzt und zu seinem Eigentum erklärt hätte, dann würde er mit allen Welten eine Allianz bilden und gegen mich und meinen Sohn den größten Krieg des ganzen Universums führen. Ihnen allen wäre es ergangen, wie es der Erde ergeht. Sie wären wie die Erde voller Kriege, Hass, Götzen, Morde, Lügen, Ehebruch, Vergewaltigung, Sünde über Sünde, wohin das Auge auch schauen würde.
Da Satan erst den dritten Teil der Sterne zur Rebellion gegen mich brachte, und hernach auch Adam und Eva als erste Menschen und die erste Welt durch seine Verführung gefallen sind, sah ich mich gezwungen zu handeln. Darum warf ich Satan und seine Boten auf die Erde, um mein Himmelreich und die anderen neunundneunzig Welten vor demselben Schaden, der Adam und Eva zuteil wurde, zu bewahren; aber auch darum, damit sich mein Himmelreich und die neunundneunzig Welten selbst davon überzeugen, was mit ihnen passiert wäre, wenn ich nicht gehandelt hätte, und das Satans und seiner Boten Verbannung auf die Erde gerecht und zum Besten des ganzen Universums ist.
Wenn ich nicht gehandelt und die neunundneunzig Welten nicht vor demselben Schaden bewahrt hätte, könnten sie wie die himmlischen Bewohner kein ruhiges Leben führen, weil sie mit der ständigen Befürchtung leben müssten, dem gleichen zu unterliegen wie die Erde. Diese ständigen Gedanken: Wie kommt Satan uns versuchen, wie wird er mit uns verfahren, wie und woran erkennen wir es?; würden zu ihrem Gott werden. Denn Satan würde nicht dieselbe Verführungskunst nutzen, sondern eine andere, damit seine Beute zuschnappt und er sich ihrer sicher ist.
Als Satan deine ersten Eltern Adam und Eva verführte und überwältigte, meinte er: Da sie mich zu ihrem Statthalter erwählt haben, ist die Welt mein Erbe; also beanspruche ich die Erde als mein Eigentum. Er behauptet, der Fürst und der rechtmäßige Eigentümer dieser Welt zu sein. Aber ist er das wirklich? Nein! Er ist ein Dieb und ein Räuber! Da er die Erde für sich als sein Eigentum beanspruchte, soll der Kampf auch nicht in die anderen Welten des Universums getragen werden, sondern in der gleichen Welt, auf dem gleichen Feld ausgetragen werden, das Satan für sich beanspruchte und sein Eigentum nennt.
Ich konnte Satan und den dritten Teil der Sterne an keinen anderen Ort verbannen, weil in den anderen Welten der Baum des Lebens steht, wo sie dann von diesen Früchten gegessen und als Sünder ewig Leben würden. Darum vertrieb ich die Sünder und ließ östlich des Gartens Eden die Cherubim lagern mit dem gezückten, flammenden Schwert, um den Weg zum Baum des Lebens zu bewachen, um die Sünder vom Weg zum Baum des Lebens abzuhalten; und nahm den Garten Eden samt dem Baum des Lebens vor der vernichtenden Sündflut von der Erde weg. Denn es war Satans Plan, die Menschen zu verführen und sie, wie auch die Erde, also auch den Garten Eden, als sein Eigentum zu beanspruchen, um sich dann vom Baum des Lebens zu nehmen, damit sie für ewig in Sünde und Ungehorsam leben möchten und auf diese Weise die Sünde unsterblich sei.
Erst als ich die Bösen vertrieben und auf die Erde geworfen habe, kehrte Ruhe im Himmel ein. Wären sie verblieben, hätten sie einen großen Schaden angerichtet. Also ließ sich Satan als Herrscher über diese Erde nieder und arbeitet seit seinem Sündenfall eifrig daran, die ganze Erde zu regieren, abspenstig zu machen und zu beherrschen, alles über die himmlische Regierung aus dieser Welt zu verbannen und als Gott angebetet zu werden. Seit über sechstausend Jahren richtet Satan seinen Kampf gegen mich, seinen Schöpfer und meinen geliebten Sohn Jeschua und unser Werk und bildet sich immer noch ein, den Sieg zu erringen, obwohl die Schrift klar und deutlich das Gegenteil prophezeit.
Satan will auf Erden mit allen in seiner Macht stehenden Mitteln meinen göttlichen Plan zur Erlösung des Menschen vereiteln und Schmach auf mich und meinen Sohn Jeschua häufen, indem er das Schöpfungswerk entstellt und verunreinigt. Er will auf Erden und im Himmel Leid hervorrufen, deshalb erfüllt er die Erde mit Weh und Verwüstung, dann stachelt er die Erdlinge auf, beschießt sie mit seinen giftigen Pfeilen und verweist sie auf die von ihm selbst angerichteten Übel, und erklärt mich, seinen Schöpfer, zum Schuldigen, anstatt sich selbst; dass diese alle nur Folgen davon seien, dass ich den Menschen geschaffen habe.“
Botschaft an das Volk Gottes – Die letzte geschriebene und lebendige Offenbarung 43.
König Jeschua, unser himmlischer, großer Bruder, sagt in der letzten geschriebenen und lebendigen Offenbarung dazu Folgendes:
„Luzifer begann im Himmelreich meine heilige Ehefrau zu begehren!
Was tat Satan im Himmelreich durch seine Rebellion tatsächlich? Es steht geschrieben: Wer ein Weib ansieht, ihrer zu begehren, der hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.
Luzifer wurde auf meinen Vater, seinen wundervollen Schöpfer und mich, meines Vaters Ebenbild, eifersüchtig und neidisch, weil wir eine so überaus wunderschöne heilige Frau haben. Durch seine Rebellion im Himmel begann er unsere heilige Ehefrau zu begehren und tat alles, um sie uns zu rauben und an sich zu reißen, damit sie nicht ihre edlen Ehemänner – meinen Vater, Elohym JHWH und mich, Jeschua, seinen einziggezeugten Sohn – liebt und ehrt, sondern Luzifer. Im Himmel hat er uns einen dritten Teil der Sterne abspenstig gemacht, auf Erden alle. Wäre er im Himmelreich verblieben, hätte er uns alle vernunftbegabten Wesen, also die ganze Frau geraubt und meinen Vater wie auch mich zu Witwern gemacht.
Satan stellte sich im Himmel über meinen Vater und mich. Auf Erden erschuf er aus Rache seine verschiedenen Götter wie Gott Jesus, dreieiniger Gott, Gott Heiliger Geist, Gott Satan, Gott Papst, Gott Allah, Gott Buddha, Gott Hindu, Gott Odin, Gott Mode, Gott Idol, Gott Star, Gott Reichtum, Gott Hollywood und dergleichen viele, durch die er dem ganzen Universum seine wahren Absichten offenbart, sich noch mehr über meinen Vater und mich zu erhöhen, alle vernunftbegabten Wesen seiner willkürlichen Herrschaft zu unterstellen und als Gott Anbetung zu erlangen, die allein meinem himmlischen Vater zusteht. Jeder Mensch, der Satans erschaffene Götter anbetet, betet Satan an! Darum sagt die Schrift: Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Macht gegeben, und beteten das Tier an.
Jeder, der die von Satan erschaffenen Götter anbetet, begeht Sünde und Götzendienst! All eure Götter haben, wie prophezeit, die ganze Erde in den Abfall vom wahren Glauben gestürzt. …
So habe ich, das einziggezeugte Ebenbild Elohyms, der Menschen Sohn, Jeschua, gesprochen.
Amen“
Botschaft an das Volk Gottes – Die letzte geschriebene und lebendige Offenbarung 41.
„Satan hätte die Natur der heiligen Tempel vergewaltigt und misshandelt!
Durch meinen Tod, den Satan durch seine Sklaven herbeiführte, sowie all die Forderungen des heiligen Tempels – den Vater und ich bewohnen und in die Welt sandten, um uns zu offenbaren und den Weg in den Himmel erneut zu eröffnen –, offenbart Satan seine wahren Pläne und Ziele, was er beim Verbleib im Himmelreich mit dem heiligen Tempel angerichtet hätte. Denn wer den höchsten Tempel verdirbt, der wird es auch mit dem geringsten tun. Wäre Satan im Himmelreich verblieben, hätte er die Natur der heiligen Tempel – also die Heiligen – verhöhnt, entehrt, beleidigt, entwürdigt, vergewaltigt und misshandelt; der Selbstbeherrschung, Willenskraft, Leistungsfähigkeit und Lebenskraft beraubt! Er hätte die Tempel so lange mit seinem Einfluss vergiftet, bis geistige und körperliche Zusammenbrüche folgen würden und die erschöpfte Natur nicht mehr reagieren könnte. Dieser satanische Einfluss würde die natürliche Empfindsamkeit der ganzen Seele – des vernunftbegabten Wesens – und ihre Empfänglichkeit für den Einfluss des heiligen Geistes zerstören.
So habe ich, das einziggezeugte Ebenbild Elohyms, der Menschen Sohn, Jeschua, gesprochen.
Amen“
Botschaft an das Volk Gottes – Die letzte geschriebene und lebendige Offenbarung 41.
Die Prophetin Gottes Ellen G. White erhielt vom himmlischen Vater Folgendes:
„In völligem Einverständnis legten Satan und seine Scharen die Verantwortung für ihre Empörung gänzlich Christus zur Last und behaupteten, sie hätten sich niemals aufgelehnt, wenn sie nicht gerügt worden wären. Da der Erzempörer und alle seine Anhänger hartnäckig und herausfordernd in ihrer Treulosigkeit verharrten, da sie sich vergeblich bemühten, die Regierung Gottes zu stürzen, und sich dennoch Gott gegenüber lästernd als unschuldige Opfer einer ungerechten Macht hinstellten, wurden sie schließlich aus dem Himmel verbannt.“
Ellen G. White, Der große Kampf (1973), S. 497
„sich vergeblich bemühten, die Regierung Gottes zu stürzen“
Satan hat das Gesetz, also den Vater, herabgesetzt und sich über den Vater gesetzt, also den Vater übertreten, den Vater verändern wollen und somit sich über den Vater erhoben und beabsichtigt, die göttliche Regierung mit all seiner Macht zu stürzen. Er wollte nicht mehr Vaters Willen, sondern forderte seinen eigenen Willen, missachtete den Vater und dessen Willen und wurde zum Erzrebellen, Sünder, Lügner und Mörder, denn all seine gefallenen Boten und Erdlinge sind seine Gefangenen und befinden sich auf dem Wege in den ewigen Tod. Das ist nämlich Satans Absicht, aus Rache gegenüber der göttlichen Regierung, so viele Menschen wie nur möglich mit in seinen ewigen Tod zu nehmen.
Die Prophetin Gottes Ellen G. White erhielt vom himmlischen Vater Folgendes:
„Wer Gottes Gesetz herabsetzt und seinen Willen, wie er in den Zeugnissen seines Geistes offenbart ist, missachtet, ist ein Betrüger. Solche Leute sehen ihre — angeblich vom Geist Gottes gewirkten — Eingebungen als verlässlicher an als das inspirierte Wort Gottes. Wenn man ihnen gegenüber von der Grundlage der Bibel her argumentieren will, tun sie alle Einwände damit ab, dass ihre Gedanken und Gefühle als Eingebungen des Heiligen Geistes über allem stünden. Während sie meinen, der Geist Gottes leite sie, folgen sie in Wirklichkeit Vorstellungen, die Satan ihnen eingeben hat …
Satan wird in sehr subtiler Weise arbeiten, indem er menschliche Gedanken und Ideen in „fromme Gewänder“ steckt. Aber das Licht aus der Bibel scheint in der moralischen Finsternis und wird niemals durch wunderbare Manifestationen ersetzt werden. Allerdings muss die Wahrheit studiert und nach ihr wie nach einem verborgenen Schatz gesucht werden. Wunderbare Erleuchtungen werden nicht abseits des Wortes Gottes gegeben werden oder seinen Platz einnehmen. Haltet euch deshalb an dieses Wort, das Menschen „den Weg zur Rettung lehren“ kann (2.Timotheus 3,15, GNB), und nehmt es in euch auf.“
Ellen G. White, Das Wirken des Heiligen Geistes (2006), S. 117
Wer Vater oder Vaters Gesetz herabsetzt und seinen Willen missachtet, der ist ein Lügner, Betrüger und Mörder.
Während seine Boten meinten, der Geist Gottes würde sie leiten, folgten sie in Wirklichkeit Satans Gedanken und Eingebungen (so geschieht es auch auf Erden). Und obwohl er es wusste, bekannte er nicht öffentlich, was seine Pflicht wäre, um andere davor zu schützen, in die gleiche Lage zu kommen, wie er. Dann täte er sich dagegen wehren und es öffentlich bekennen, so wie er es zuvor auch öffentlich tat, wäre es Liebe und Aufrichtigkeit zu seinen teuren und treuen Freunden, die ihn liebten und ihm vertrauten, so wie er sie liebte und ihnen vertraute.
Die Prophetin Gottes Ellen G. White erhielt vom himmlischen Vater Folgendes:
„Obwohl Gott Luzifer sehr schön erschaffen hatte und ihm unter den Engeln große Ehre zuteil werden ließ, machte er ihn nicht erhaben über das Böse. Es stand in Satans Macht, zu wählen, und er entschied sich dafür, seine Gaben negativ einzusetzen. Er hätte weiterhin zu Gottes Wohlgefallen leben können, geliebt und geehrt vom ganzen Engelsheer. Er hätte weiterhin seine hervorragenden Aufgaben erfüllen und seine Fähigkeiten zum Segen anderer und zu Gottes Ehre einsetzen können. Aber nach und nach strebte er immer mehr nach eigener Ehre und benutzte seine Macht, um Aufmerksamkeit zu erregen und Lob zu gewinnen. Außerdem veranlaßte er die Engel, die er anzuleiten hatte, dazu, daß sie ihm dienten, anstatt sich ganz dem Willen Gottes unterzuordnen.“
Ellen G. White, Die Engel (1997), S. 29
„Aber nach und nach keimte in Luzifer das Verlangen nach Selbsterhöhung … Obwohl alle seine Pracht von Gott war, betrachtete dieser mächtige Engel sie schließlich als ihm zukommend. Angesehener als die andern der himmlischen Schar, war er mit seiner Stellung doch nicht zufrieden; er begehrte jene Huldigung, die allein dem Schöpfer gebührt. Anstatt Gott bei allen Geschöpfen zum Höchsten zu erheben, bemühte er sich, ihre Anhänglichkeit für sich zu gewinnen. Ihn verlangte nach der Herrlichkeit, mit der der unendliche Vater seinen Sohn ausgestattet hatte. Dieser Engelfürst erstrebte das alleinige Hoheitsrecht Christi …
Nun begann dieser Engelfürst, dem Sohn Gottes die Oberhoheit streitig zu machen und damit die Weisheit und Liebe des Schöpfers in Frage zu stellen. Alle Kräfte dieses überragenden Geistes, der nach Christus der bedeutendste unter den himmlischen Heerscharen war, richteten sich auf dieses Ziel.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 12-13
Dieses Gesetz, die Geschenke des himmlischen Vaters, dass der Vater seinem Sohn alles zum Leben schenkte, durch seinen einziggezeugten Sohn Jeschua anzunehmen, hat Luzifer begonnen abzulehnen, zu hassen und zu übertreten, denn er strebte nach der Stellung des himmlischen Vaters und dessen Sohnes.
Es war von Anfang an so, unter dem himmlischen Boten, den Vater anzubeten und dessen Sohn zu huldigen. In Luzifer keimte jedoch nach und nach das Verlangen, nach Selbsterhöhung, der Erste im Universum, höher als der Vater zu sein, also über dem Schöpfer und dessen Sohn zu stehen. Seine Pracht und Gaben, die ihm der Schöpfer zum Guten schenkte, meinte er, sie wären seine, als hätte er sich diese selbst gegeben und verdient und sich selbst so gemacht (er dachte einfach zu viel über sich, seine Schönheit und seine Talente nach und wurde nach und nach hochmütiger, blinder und anspruchsvoller. So geht es auch den Menschen in dieser Welt), ihm würde von Rechts wegen und seiner Position deshalb noch viel größere Stellung zustehen.
Luzifer/Satan wurde nicht böse, sondern sehr gut geschaffen, noch wurde ihm seine Macht zum Verderben des Menschen gegeben, sondern er wurde freiwillig durch seinen eigenen Antrieb zum Bösen!
Es ist damit zu vergleichen. Man möchte in dieser Welt die Position eines Firmenchefs erlangen, obwohl diese Firma dem Eigner gehört. Also muss man ungerechte Wege einschlagen, um dieses Ziel zu erreichen. Man könnte auch sagen, Satan war der eine Denar einfach zu wenig (Matthäus 20:1-16), deshalb wurde er neidisch und verlangte mehr. Er war mit dem, was man ihm aus unendlicher Liebe schenkte, einfach nicht zufriedenzustellen.
Er war der angesehenste von allen erschaffenen Wesen und doch wurde er mit seiner Macht und Stellung unzufrieden, obwohl er alles Gute von seinem liebevollen und gütigen Schöpfer geschenkt bekam und sein heiliges Leben ihm zu verdanken hatte. Dadurch begehrte er jene Anbetung (weil er sich größer sah, als Vater ihn schuf), die allein dem Schöpfer gebührt, von Rechts wegen zusteht. Denn Vater selbst hatte die Ordnung des Himmels begründet, aber Satan begehrte, sie zu verbessern. Luzifer/Satan meinte, er wisse mehr als sein Schöpfer und müsste ihn verbessern. (Das ist damit zu vergleichen, als wenn eine Axt zu der führenden Hand sagt: „Ich kann das besser als du, Hand. Ich brauche deine Führung nicht.“ Und die führende Hand sagt zu der Axt: „Du irrst dich, ich brauche dich, aber du kannst ohne mich nichts tun.“) Ihm stünde mehr zu, als er bekam und hatte, und stellte sich somit über den Schöpfer, weil er meinte, er wüsste es besser als sein allwissender Schöpfer, was ihm zustünde und was das Beste für ihn und das ganze Universum wäre.
Das Gesetz der Liebe wurde im Himmel von Luzifer/Satan missbraucht und übertreten, der die Liebe im Herzen trug und lebte!
Seit seinem Fall erklärt er seine angerichteten Perversionen auf Erden zur Liebe, weil er die Liebe verlor, sie seither hasst und sich an ihr rächt.
Die Sünde entsprang der Selbstsucht, dem Neid, der Herrschsucht, dem Hass und der Eifersucht Luzifers. Er, der schirmende (der beschützende, behütende) Cherub, wollte der Erste im Himmel sein, der Erste, also höher sein als der Vater, und wurde nicht mehr der Schützende, sondern zum rebellierenden Cherub. Er trachtete danach, die himmlischen Wesen zu beherrschen, sie vom himmlischen Vater und dessen Sohn Jeschua zu trennen und Vaters Anbetung und des Sohnes Huldigung für sich zu gewinnen und die göttliche Regierung (Vater und Sohn) zu stürzen.
Die Prophetin Gottes Ellen G. White schrieb Folgendes:
„Christus erhielt alles von Gott, er nahm aber lediglich, um seinerseits zu schenken. So wird auch in den himmlischen Vorhöfen verfahren, das gilt auch für Jesu Dienst für alle Geschöpfe: durch den geliebten Sohn wird das Leben des Vaters allem zuteil; über den Sohn kehrt es als Lobpreis und fröhlicher Dienst wieder zum Vater zurück, eine Flut der Liebe gleichsam, die zum erhabenen Ursprung aller Dinge zurückströmt. Durch Christus wird somit der Kreislauf des Segens geschlossen, das Wesen des Gebers aller Dinge und das Gesetz des Lebens enthüllt.
Dieses Gesetz wurde ausgerechnet im Himmel übertreten. Die Sünde entsprang der Selbstsucht. Luzifer, der schirmende Cherub, wollte der Erste im Himmel sein. Er trachtete danach, die himmlischen Wesen zu beherrschen, sie dem Schöpfer abspenstig zu machen und ihre Huldigung für sich zu gewinnen.“
Ellen G. White, Das Leben Jesu (1973), S. 12
In diesem Zitat steht sehr klar geschrieben, dass unser himmlischer Vater alles seinem geliebten Sohn Jeschua gab (1.Korinther 15:27-28), um weiterzuschenken. Der Herr Jeschua gibt umsonst, so verfährt das Himmelreich, und alle, die im Dienst des Herrn Jeschua stehen (Matthäus 10:8), tun das Gleiche, da sie lieben wie er, weil sie durch dieselbe Liebe leben.
So steht es auch in der heiligen Schrift geschrieben:
… Umsonst habt ihr es empfangen, umsonst gebet es! Matthäus 10:8
Ebenso steht im obigen Zitat, dass durch den geliebten Sohn das Leben des Vaters allen zuteil wird und über den Sohn der Lobpreis und fröhliche Dienst wieder zum Vater zurückkehren, so wie Vater es verdient.
Da die gefallenen Boten den Sohn Gottes verworfen haben, verloren sie auch das Leben (sowie die Freiheit), das Vorbild zu schauen, zu kopieren und nachzuahmen, weshalb der Lobpreis und fröhliche Dienst zum Vater nicht wieder zurückkehren konnten (weil er auf Satan umgeleitet wurde), was das Wesen des Gebers aller Dinge und das Gesetz des Lebens enthüllt.
Satan und seine Boten wollten sich dem Gesetz der Liebe nicht mehr unterstellen und sich von diesem nicht mehr beherrschen lassen, obwohl dieses himmlische Gesetz sie davor glücklich machte, mit Frieden sowie Freude beschenkte und für Eintracht in ihren Herzen sowie unter ihnen sorgte. Denn durch Christus wird der Kreislauf des Segens geschlossen, da er der Anfang und das Ende, der Empfänger und Geber ist. Doch Satan streitet gegen Christus und tut alles auf Erden, damit der Dienst der Anbetung (zum himmlischen Vater) ihm zukommt, der Kreislauf des Segens unterbrochen und des Fluchs geöffnet wird!
Die Prophetin Gottes Ellen G. White schrieb Folgendes:
„Aber nach und nach keimte in Luzifer das Verlangen nach Selbsterhöhung. Die Schrift sagt: „Weil sich dein Herz erhob, daß du so schön warst, und du deine Weisheit verdorben hast in all deinem Glanz …“ Hesekiel 28,17. „Du aber gedachtest in deinem Herzen: ‚lch will … meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen; ich will … gleich sein dem Allerhöchsten.‘“ Jesaja 14,13.14. Obwohl alle seine Pracht von Gott war, betrachtete dieser mächtige Engel sie schließlich als ihm zukommend. Angesehener als die andern der himmlischen Schar, war er mit seiner Stellung doch nicht zufrieden; er begehrte jene Huldigung, die allein dem Schöpfer gebührt. Anstatt Gott bei allen Geschöpfen zum Höchsten zu erheben, bemühte er sich, ihre Anhänglichkeit für sich zu gewinnen. Ihn verlangte nach der Herrlichkeit, mit der der unendliche Vater seinen Sohn ausgestattet hatte. Dieser Engelfürst erstrebte das alleinige Hoheitsrecht Christi.
Damit war die vollkommene Eintracht des Himmels zerstört.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 12
Luzifer zerstörte durch das Begehren des alleinigen Hoheitsrechts des Vaters und dessen Anbetung (die er auf Erden durch seine Hure Babylon und seine eingesetzten Glaubensrichtungen erlangte), die allein dem Schöpfer gebührt, und durch das Streben nach dem alleinigen Hoheitsrecht Christi und dessen Huldigung, die vollkommene Eintracht des Himmels!
Die Prophetin Gottes Ellen G. White schrieb Folgendes:
„Der mächtige Empörer behauptete jetzt, daß die Engel, die sich ihm angeschlossen hatten, zu weit gegangen seien, als daß eine Umkehr noch möglich wäre. Er kenne das göttliche Gesetz und wisse, Gott werde ihnen nicht vergeben. Alle, die sich der Autorität des Himmels fügten, würden ihrer Ehre beraubt und aus ihrer Stellung entfernt. …
„Für Satan traf es zu, daß er schon zu weit gegangen war, aber nicht für jene, die durch seine Täuschungen verführt worden waren. Sie durften aufgrund des Rates und der Bitten der treuen Engel noch hoffen. Und hätten sie die Warnung beachtet, wären sie aus Satans Schlinge entkommen. Aber Liebe zu ihm, Stolz und der Wunsch nach unbegrenzter Freiheit gewannen die Oberhand. Sie wiesen die Angebote der göttlichen Liebe und Gnade zurück.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 18
Luzifer behauptete tatsächlich:
„daß die Engel, die sich ihm angeschlossen hatten, zu weit gegangen seien, als daß eine Umkehr noch möglich wäre“
Aber das war eine hinterlistige und dreiste Lüge und Täuschung!
Wie wir im obigen Zitat jedoch erfahren dürfen, traf es für ihn zu. Für jene, die auf seiner Seite standen und durch seine Täuschungen verführt worden waren, traf es in diesem Fall nicht zu. Seine Boten wären aus Satans Schlinge entkommen, wenn sie die Warnung der treuen Boten beachtet hätten. Doch aus Liebe zu ihm (Satan), Stolz und dem Wunsch nach unbegrenzter Freiheit gewannen die Oberhand. Die rebellischen Boten wiesen die Angebote der göttlichen Liebe und Gnade zurück.
Ebenso behauptete er:
„Er kenne das göttliche Gesetz und wisse, Gott werde ihnen nicht vergeben.“
Aber das war erneut eine dreiste Lüge und Täuschung!
Er behauptete tatsächlich, dass er das göttliche Gesetz kenne und wisse, Gott werde ihnen nicht vergeben. Man bedenke: Er stand als Dritter am Throne Christi und trotzdem wagte er sich, dreist so etwas zu behaupten. Wie wir im obigen Zitat jedoch erfahren dürfen, traf es für ihn zu, jedoch nicht für seine Boten. Also log er dreist, als er behauptete, das göttliche Gesetz zu kennen. Er brachte es nur, um zu verwirren, Zweifel zu wecken, zu täuschen, einzuschüchtern, zu verunsichern und Gewissensbisse zu wecken, damit seine Boten bei ihm bleiben und er ihre Sympathie gewinnt.
Auch behauptete er:
„Alle, die sich der Autorität des Himmels fügten, würden ihrer Ehre beraubt und aus ihrer Stellung entfernt.“
Das war erneut eine dreiste und dazu noch hinterlistige Lüge und Täuschung!
Er ging jetzt noch weiter und warf tatsächlich solche Behauptungen in den Raum (ohne es durch das Gesetz zu begründen. Das macht er immer wieder: etwas in den Raum zu werfen, ohne es zu belegen), um Zweifel zu säen, zu verunsichern und zu verwirren. Denn, was sagte er damit aus? Dass alle, ich wiederhole, alle, also selbst die treuen Boten, gegen die er und seine Anhänger kämpften, die sich der Autorität des Himmels fügten, sich dem Vater und dessen Sohn Jeschua unterstellen – denn Luzifer selbst war entschlossen, die Vormachtstellung Christi niemals wieder anzuerkennen und die göttliche Regierung, also den Vater und dessen Sohn, zu stürzen –, würden ihrer Ehre beraubt und aus ihrer Stellung entfernt werden.
Siehst du die subtile und hinterlistige Täuschung?
Das sagte er, obwohl er wusste und sah, dass die treuen Boten dem Herrn Jeschua vertrauten, der Herr Jeschua und seine Boten Satan sowie die mit ihm rebellierenden Boten versuchten zu retten, schlussendlich gegen sie kämpfen und aus dem Himmel vertreiben mussten.
Und was ist dann wirklich passiert, nachdem Satan und sein Heer aus dem Himmel geworfen wurden? Satan unterstellt seinen Gegnern etwas, was er in Wirklichkeit selbst tut. Nicht die treuen, sondern die bösen Boten verloren ihre Ehre und wurden aus ihrer Stellung entfernt, weil sie sich nicht der Autorität des Himmels, sondern der Autorität des Rebellen fügten! Aber alle, die sich der Autorität des Himmels fügten, wurden nicht ihrer Ehre beraubt und aus ihrer Stellung nicht entfernt. So schnell verdrehte Satan seine Worte, um zu versuchen, zu verwirren und in Sünde zu führen. Schauen wir uns die Worte an, wie sie wirklich aussehen würden, wenn man den Ausgang bedenkt.
„Alle, die sich der Autorität des Himmels nicht fügten, würden ihrer Ehre beraubt und aus ihrer Stellung entfernt.“
Und genau das passierte mit Satan und seinem Anhang. Nicht die treuen Boten, sondern die bösen wurden aus dem Himmelreich auf die Erde geworfen, verloren ihre Ehre und wurden aus ihrer Stellung entfernt, weil sie sich der Autorität des Himmels nicht fügten.
Denn in den Schriften von Ellen steht Folgendes geschrieben:
„Die Uneinigkeit, die durch sein Verhalten im Himmel entstanden war, legte Satan dem Gesetz und der Regierung Gottes zur Last. Alles Böse, erklärte er, sei die Folge der göttlichen Regierung. Er wolle die Satzungen Gottes verbessern.“
Ellen G. White, Der große Kampf (1973), S. 496
Siehe, was Satan hier dreist behauptete. Er legte tatsächlich die Uneinigkeit, die er selbst im Himmel verursachte, dem Gesetz und der Regierung Gottes zur Last. Und dann sagt er tatsächlich auch noch dreist, er wolle doch nur die Satzungen Gottes verbessern. Also war somit die göttliche Regierung daran schuld, dass er die Satzungen ändern wollte? NEIN! Das hört sich so an, als ob er nur das Gesetz verbessern wollte und man ihn missverstanden hätte und sein Einsatz, die Satzungen zu verbessern, die Rebellion ausgelöst hätte. Aber Satzungen, also Gottes Gesetz, verbessern zu wollen, zu verändern oder für ungültig zu erklären, bedeutet Rebellion, Streit gegen das Gesetz. Er tat so, wie manche Menschen in dieser Welt es tun. Wenn z. B. ein Reporter eine angesehene öffentliche Persönlichkeit über ein weltweites Ereignis befragt, dann antwortet die gefragte Person nicht auf die Frage, sondern dreht, wie die Welt es sagt, „den Spieß um“ und bekrittelt des Reporters Charakter, lenkt so von sich auf den anderen ab und geht somit den peinlichen Fragen, die einen entlarven, aus dem Weg.
Er (Luzifer/Satan) erklärte seine Rebellion, als hätte er nur die besten Absichten. Nur wenn er die besten Absichten hatte, warum legte er es der göttlichen Regierung zur Last und nicht sich selbst? Weil er als Lügner und Betrüger entlarvt wurde und sehr gern von sich auf andere ablenkt, damit nicht er im Mittelpunkt des Geschehens steht, sondern der Vater und der Sohn.
„In völligem Einverständnis legten Satan und seine Scharen die Verantwortung für ihre Empörung gänzlich Christus zur Last und behaupteten, sie hätten sich niemals aufgelehnt, wenn sie nicht gerügt worden wären.“
Ellen G. White, Der große Kampf (1973), S. 497
Erst hat Satan die Boten verführt und ihnen sein Misstrauen und Zweifel eingeflößt, seine Pläne zu ihren gemacht, ihre Herzen vergiftet, den dritten Teil der Sterne abspenstig gemacht und dann, als angekündigt wurde, dass er mit allen seinen Anhängern aus dem Himmelreich ausgestoßen werden müsse, machte er und seine Boten dann auch noch dreist den Sohn Gottes, also auch den Vater, für ihre beginnende Rebellion, ihren unheiligen Einfluss, für die Unehre, die sie dem Vater, dem Sohn, den treuen Boten und den Menschen bereiteten, verantwortlich. Und dann sagt er tatsächlich, auch den Grund, nämlich wenn sie nicht gerügt/getadelt worden wären.
Die Rebellen liebten Satans Lügen, Zweifel, Misstrauen, Pläne und Rebellion und ihren neuen Gott namens Luzifer. Das wurde ihr neues und besseres Gesetz, das Gesetz der Zerstörung, welches das Herz, die Stellung und die Ehre zerstört und stattdessen Hass gegen die göttliche Regierung ins Herz schreibt. Also das genaue Gegenteil vom göttlichen Gesetz, das sie seit ihrer Erschaffung im Herzen trugen.
Luzifer wurde nach und nach hochmütiger, und verwandelte sich immer mehr zu einem subtilen Lügner, von einem liebevollen und guten, zu einem bösen und skrupellosen Wesen, und das schon im Himmel, obwohl er sehr gut, vollkommen, heilig und ohne Sünde war, wo der heilige Geist nur Gutes bewirkt und nichts Böses bewirken kann (denn davor gab es solchen Charakter nicht, er war etwas Neues, war fremd, geheimnisvoll und unerklärlich), man nur unter dem Einfluss des heiligen Geistes frei wählen und sich frei entfalten kann. (Bedenke, der heilige Geist wirkte an seinem Gewissen, damit Satan umkehrt, und trotzdem verfolgte er emsiglich seine bösen Pläne.) Durch den Kampf im Himmel, den Luzifer/Satan begann, drängte er die himmlischen Boten zu prüfen, sich für das Gute oder das Böse zu entscheiden. Wäre Satan nicht hochmütig, sondern demütig, nicht selbstsüchtig, sondern weiterhin selbstlos geblieben, hätte er nicht begonnen, zu rebellieren, hätte es keinen Kampf im Himmel gegeben, weil davor vollkommene Eintracht herrschte, die man auf der Erde nicht sehen und finden kann. Auf der neuen Erde jedoch wiederfinden wird.
Also entwickelte Satan sich gegen den Willen seines Schöpfers zum Bösen, wozu er sich selbst entschied und niemand ihn dazu drängte, so zu werden, wie er wurde. Er wurde nicht so böse geschaffen, wie die Welt es lehrt, sondern er wurde aus freiem Willen böse, wie es Luzifer wollte. Daran darfst du erkennen, wie viel Hass, Neid und Eifersucht Luzifer in seinem Herzen sein muss, um so zu werden, nur weil er nicht bekam, was er wollte, nämlich der Erste im Himmel und somit der Höchste im Universum zu sein und wie der Vater angebetet zu werden. Was er im Himmel nicht schaffen konnte, das setzte er nach und nach auf Erden um, und seine irdischen Sklaven beten ihn an, dienen ihm, ermorden ihre Nächsten, um das Werk Christi zu vereiteln, und wenn Satan diese eines Tages nicht mehr benötigt, wird er sie wegen seiner Skrupellosigkeit eines Tages einfach wie eine heiße Kartoffel fallen lassen und bei den letzten sieben Plagen, die er und seine Boten ausführen werden, ermorden.
Also entfaltete sich sein freier Wille (der früher dem Willen seines Schöpfers mit aller Liebe folgte und gehorchte und seine Befehle mit aller Liebe und Freude erfüllte) unter heiligem Einfluss zum Bösen (obwohl es unmöglich ist, da er vollkommen, heilig, rein, liebevoll und ohne Neigung zum Bösen erschaffen wurde und den Charakter seines Schöpfers im Herzen trug), so wie er es wollte, und nicht, dass der Schöpfer es so wollte, nicht, dass Vater oder sein Sohn Jeschua an seinem bösen Treiben schuld wären. Luzifer war vollkommen in seinen Wegen von dem Tage seiner Erschaffung an, bis Missetat in ihm gefunden wurde. (Hesekiel 28:15)
Und obwohl Luzifer/Satan es wusste, lasteten er und sein Heer ihr böses Treiben dem himmlischen Vater und dessen Sohn Jeschua im Himmel vor allen himmlischen Bewohnern vor. Nicht die göttliche Regierung war an seinem Werk schuld, sondern sein Bestreben nach Oberherrschaft brachte ihn in seine rebellische und böse Lage, aber niemals die göttliche Regierung.
Wenn himmlischer Vater und dessen Sohn Jeschua am Bösen tatsächlich schuld wären, so wie es Satan und sein Anhang im Himmel behaupteten und seit ihrem Fall auch auf Erden bis zum heutigen Tag behaupten, dann müsste das Himmelreich und die 99 nicht in Sünde gefallenen Welten böse – aber das sind sie nicht, denn sie sind voller höherachtenden Nächstenliebe, Frieden, ohne Kriege, ohne Leid, ohne Krankheit und voller Eintracht – und die Erde wundervoll und heilig sein. Aber genau das Gegenteil ist der Fall! Denn Luzifer/Satan ist das genaue Gegenteil der göttlichen Regierung! Das beweisen die Früchte seiner idrischen Regierung (Epheser 6:12), denn er richtete auf Erden sein Reich auf. (Johannes 12:31, 14:30, 16:11) Nur weil Satans Sklaven lehren, Luzifer wäre Gott des Lichts und Gott des Guten, und der himmlische Vater ein Gott des Bösen und Gott der Finsternis, heißt es nicht, dass es auch Wahrheit ist, denn ihre Werke, ihre Zeugnisse und Gesetze offenbaren das genaue Gegenteil.
Himmlischer Vater, sein Sohn (das sichtbare Wort und Vorbild) und ihr Wort, heilige Schrift, sind der Maßstab, nicht Satan oder seine irrenden Boten oder Schriften.
Mehr dazu im folgenden Beitrag:
Wer war Luzifer, wer ist Satan?
Deshalb konnte der himmlische Vater für ihn und seine Schar nichts mehr tun, weil sie die Wahrheit leibhaftig sahen und hörten, in ihren Herzen trugen und sich trotzdem selbst gegen ihren Schöpfer und großen König, ebenso gegen ihren König Jeschua, ihre himmlischen Freunde und für die Trennung vom Himmel freiwillig entschieden haben!
Satan ist der Vater der Lüge und des Weines der Unzucht!
Satan begann im Himmelreich, seinen Wein der Unzucht den Boten einzuschenken und sie mit diesem zu tränken, weshalb er das Himmelreich mit seinem Heer nach seinem Kampf verlassen musste. Somit ist er der Vater dieses Weines, den er und sein Heer auf Erden noch mehr vergifteten (aus seiner Sicht veredelten, denn er versprach im Himmel eine neue und bessere Herrschaft, die er auf Erden umsetzt, weshalb die Welt so böse und abgefallen ist), auf dem Erdkreis ausschenken (Epheser 6:11-18) und die Bewohner des ganzen Erdkreises tränken (Offenbarung 14:8, 17:2, 18:3, 18:9), damit diese so trunken sind wie sie selbst.
Wenn man sich das nachfolgende Zitat durchliest, darf man erkennen, wenn man in die Welt schaut, wie sich dieser Charakter auf der ganzen Erde ausbreitet.
Die Prophetin Gottes Ellen G. White schrieb Folgendes:
„„Wir müssen Verwirrung und Zwiespalt verursachen. Wir müssen die Sorge für deren eigene Seelen zerstören und sie dazu bringen, einander zu kritisieren, zu richten, zu beschuldigen und zu verurteilen, und Selbstsucht und Feindschaft zu erhalten. Wegen dieser Sünden verbannte uns Gott vor seinem Angesicht und alle, welche unserem Beispiel folgen, werden ein ähnliches Schicksal erleiden.““
Ellen G. White, Der große Kampf (1884), S. 209
Mehr zu diesem Zitat im folgenden Beitrag:
Satans Plan durch seine Hure und ihre Töchter: Verführen und ermorden!
Das Gleichnis vom Sämann aus Matthäus 13:19-23 begann im Himmelreich.
Das Gleichnis vom Sämann aus Matthäus 13:19-23, die Wahrheit aus den Herzen zu reißen, begann Luzifer schon im Himmel bei den Boten.
Die Prophetin Gottes Ellen G. White schrieb Folgendes:
„In der Erklärung des Samens, welcher an den Weg fiel, sagte er: „Wenn jemand das Wort von dem Reich höret und nicht verstehet, so kommt der Arge und reißet hinweg, was da gesät ist in sein Herz; und das ist der, bei welchem an dem Wege gesät ist.“ Matthäus 13,19. …
Wie die Vögel bereit sind, den Samen am Wege aufzupicken, so steht auch Satan bereit, den Samen göttlicher Wahrheit von der Seele wegzunehmen. Er fürchtet, daß das Wort Gottes die Achtlosen aufwecken und auf das verhärtete Herz einwirken möchte. Satan und seine Engel wohnen den Versammlungen bei, wo das Evangelium gepredigt wird, und während Engel vom Himmel versuchen, das Herz durch das Wort Gottes zu rühren, ist auch der Feind auf seinem Posten, um das Wort wirkungslos zu machen. Mit allem Ernst, dem nur seine Bosheit gleich kommt, versucht er das Wirken des Geistes Gottes zu durchkreuzen. Während Christus eine Seele durch seine Liebe zieht, versucht Satan dieselbe von dem Heiland abzulenken, indem er die Gedanken mit weltlichen Plänen füllt, zur Kritik anregt oder zu Zweifel und Unglauben verleitet.“
Ellen G. White, Christi Gleichnisse (1911), S. 28-29
Luzifer hat durch seine spitzfindigen Reden in rätselvoller Heimlichkeit den Boten sein eigenes Misstrauen und seine eigene Unzufriedenheit eingeflößt, wodurch er die Liebe und Wahrheit aus ihren Herzen nach und nach herausgerissen hat. Satans Absicht war, durch seinen Hass, Neid und seine Eifersucht gegen Christus, den einziggezeugten und geliebten Sohn Gottes, die Liebe und Treue zum himmlischen Vater sowie zu seinem Sohn Jeschua sowie die Sehnsucht nach der himmlischen Familie aus den Herzen der Boten zu vertreiben. Sein Ziel war, sich selbst in die Mitte zu stellen, die göttliche Regierung aus dem Blick und den Herzen zu vertreiben, damit sie nicht Christus kopieren und ausleben, sondern alleine ihn.
So hat er es geschafft, den dritten Teil der Boten abspenstig zu machen!
Warum verdrehte und missdeutete Satan das Wort Christi? Er fürchtet, dass seine Worte die Boten aufwecken, auf das verhärtete Herz einwirken, das Herz verändern, Christus kopieren und ihm ähnlich werden. Wie im Himmel, so auf Erden.
Satan und seine Boten wohnten den himmlischen Versammlungen bei und während die treuen Boten versuchten, ihre Herzen durch unendliche Liebe und das Wort Gottes zu rühren, war auch der Feind auf seinem Posten, um das Wort wirkungslos zu machen, indem er es verdrehte, missdeutete, Misstrauen und Zweifel säte. Mit allem Ernst versuchte er, durch seine bösen Inspirationen das Wirken des Geistes Gottes zu durchkreuzen und unwirksam zu machen. Während Christus ihre Seelen durch seine unendliche Liebe zum Vater zog, zog Satan sie zu sich und versuchte, diese Seelen vom Heiland abzulenken und zu sich zu ziehen, damit sie durch den Sohn den Vater nicht mehr sehen, indem er die Gedanken der Boten mit Kritik, Zweifel, Unglauben und Abneigung gegen die Herrschaft Gottes füllte und somit beherrschte, obwohl es ihm nicht zusteht, solches zu tun, obwohl er behauptete, die Liebe und das Gesetz genau zu kennen.
Die bösen Boten wirkten auf Erden durch die Hohenpriester, Schriftgelehrten und Pharisäer sowie durch Menschen, die den Sohn nicht mal kannten, als der Sohn des himmlischen Vaters auf Erden sein unbezahlbares Opfer brachte und die Erde samt allen Menschen erkaufte. Wegen seiner unendlichen Liebe und seines Wirkens hatten die Obersten, Hohenpriester, Schriftgelehrten und Pharisäer Sorge und Angst, ihre Macht, aber auch Macht über das Volk zu verlieren. Deshalb taten sie alles in ihrer Macht Stehende, logen und betrogen, suchten den Sohn Gottes durch Fallstricke zu fangen (da sie keine Sünde an ihm fanden – Johannes 8:46), um ihn verurteilen und ermorden zu können (da sie sein liebevolles Wandeln hassten und dieses die aufrichtigen Menschen zu ihm zog), damit ihre Stellung und Macht erhalten bleiben, obwohl sie wussten, dass Jeschua der Sohn Gottes ist.
Dieser böse Charakter verfolgt denselben Plan auf Erden, wie er diesen im Himmel emsig begann zu verfolgen. Das, was Satan bei den himmlischen Boten begann und tat, tut er auch heute auf Erden durch den Menschen und bei den Menschen.
Es stand in Satans und seiner Boten Macht, zu wählen, ihre Gaben zum Guten oder zum Bösen einzusetzen.
Die Prophetin Gottes Ellen G. White empfing von ihrem himmlischen Vater Folgendes:
„Obwohl Gott Luzifer sehr schön erschaffen hatte und ihm unter den Engeln große Ehre zuteil werden ließ, machte er ihn nicht erhaben über das Böse. Es stand in Satans Macht, zu wählen, und er entschied sich dafür, seine Gaben negativ einzusetzen. Er hätte weiterhin zu Gottes Wohlgefallen leben können, geliebt und geehrt vom ganzen Engelsheer. Er hätte weiterhin seine hervorragenden Aufgaben erfüllen und seine Fähigkeiten zum Segen anderer und zu Gottes Ehre einsetzen können. Aber nach und nach strebte er immer mehr nach eigener Ehre und benutzte seine Macht, um Aufmerksamkeit zu erregen und Lob zu gewinnen. Außerdem veranlaßte er die Engel, die er anzuleiten hatte, dazu, daß sie ihm dienten, anstatt sich ganz dem Willen Gottes unterzuordnen.“
Ellen G. White, Die Engel (1997), S. 29
„Er (Luzifer) gewann die Sympathie einiger seiner Mitgeschöpfe, indem er an der Regentschaft Gottes Kritik übte. Diese böse Saat wurde auf eine sehr unauffällige Weise ausgestreut, und als sie aufgegangen war und in den Gedanken vieler Wurzeln geschlagen hatte, sammelte er die Beschwerden und trug sie dem Ältestenrat der Engel als die Kritik anderer an der Herrschaft Gottes vor.“
Ellen G. White, Die Engel (1997), S. 32
Der geliebte, heilige, gerechte, himmlische Vater erschuf durch und für seinen geliebten, einziggezeugten Sohn Jeschua die himmlische Heerschar wunderschön und erwies ihr sehr große Ehre, machte sie jedoch nicht erhaben über das Böse. Wie bei Adam und Eva stand es auch in ihrer Macht, zu wählen, und sich zu entscheiden, ihre Gaben zum Guten oder zum Bösen einzusetzen. Das nennt man freien Willen, und das beweist, dass der himmlische Vater kein böser oder willkürlicher Herrscher ist (wie es manche auf Erden lehren), dass der Vater an der Sünde nicht schuld ist, sondern ihm der freie Wille seiner Geschöpfe sehr wichtig ist. Vor allem liebt Vater es erkannt, verstanden und geliebt zu werden. Dafür hat der himmlische Vater seinen einzigen Sohn gezeugt, damit man durch ihn den Vater sieht, hört, erkennt, zu ihm kommt und ihm folgt. Nicht der liebevolle Vater weckte die Sünde und das Böse in Luzifers Herzen, sondern Satan selbst und in seinen Nachfolgern (Engeln/Boten).
Oder liebt ein irdischer Vater es nicht, wenn seine geliebte Frau und seine geliebten Kinder ihn lieben, respektieren und erhöhen? Liebt eine Frau es nicht, wenn ihr geliebter Mann sie sowie ihre Kinder liebt, respektiert und erhöht? Lieben Kinder es nicht, wenn ihre Mutter und ihr Vater sie lieben, respektieren und erhöhen? Ich meine ja.
Satan veränderte sich von einem selbstlosen zu einem selbstsüchtigen Wesen und beeinflusste die Boten, bis sie wie er wurden und auf seiner Seite standen, ohne zu bedenken, wie heilig und wundervoll sie davor waren und dass sie immer blinder und blinder wurden, weil sie nicht auf das göttliche Ebenbild, sondern auf Satan schauten. Sie erwählten einen, der immer blinder wurde und sie nach und nach vom Lichte in die Blindheit und Finsternis führte.
Denn ein Blindenführer führt immer in die Grube des ewigen Todes. (Matthäus 15:14)
Sie hatten ihren neuen Herrscher gewählt, der sie direkt in die Richtung der ewigen Grube führte. Und obwohl die heilige Familie sie auf die Seite der Liebe und Gerechtigkeit versuchte mit unendlicher Liebe und Barmherzigkeit zu ziehen, wählten sie trotzdem das Gegenteil der Liebe, nämlich Ungerechtigkeit und Zwietracht, obwohl sie die Liebe, die Gerechtigkeit und Eintracht selbst erlebten, sahen und hörten, denn sie lebte und stand vor ihren Augen.
Der heilige Geist wirkt am Herzen und entlockt Gebete und Reue, Lob und Dank.
„… der Geist wirkt an unseren Herzen, entlockt Gebete und Reue, Lob und Dank. Die aus unserem Mund strömende Dankbarkeit ist eine Folge davon, dass der Heilige Geist die Saiten der Seele in heiligen Erinnerungen anschlägt und die Musik des Herzens erweckt.“
Ellen G. White, Der Bibelkommentar (2009), S. 417
Wenn der Geist am Herzen wirkt, um Gebete und Reue, Lob und Dank zu entlocken, warum hat es bei Satan (denn er war zuvor für kurze Zeit zum Guten zurückgekehrt, wodurch er seine Schuld bewies) und dem dritten Teil der Boten im Himmelreich keine Gebete, Reue, Lob und keinen Dank geweckt, wenn der heilige Geist im Himmel nur gut und zum Besten wirkt?
Warum reagierten sie auf das Wirken und Ziehen des heiligen Geistes nicht mehr, der an ihrem Gewissen und durch den Sohn und die treuen Boten wirkte?
Weil sie sich dem Wirken des heiligen Geistes verschlossen!
Sie haben des Schöpfers Gnade und seine göttlichen Lichtstrahlen verworfen, verschmähten die Warnungen des Sohnes und seiner treuen Boten, duldeten ihre bösen Leidenschaften und übertraten Gottes Gesetz, weshalb sich schließlich der Geist Gottes zurückzog, weil sie sich ihm beharrlich widersetzten.
Mehr zum Thema heiliger Geist im folgenden Beitrag:
Lästerung und Sünde gegen den heiligen Geist
„Gott tritt dem Sünder nicht als Scharfrichter gegenüber, sondern er überläßt jene, die seine Gnade verwerfen, sich selbst, damit sie ernten, was sie gesät haben. Jeder verworfene Lichtstrahl, jede verschmähte oder unbeachtete Warnung, jede geduldete Leidenschaft, jede Übertretung des Gesetzes Gottes ist eine Saat, die ihre bestimmte Ernte hervorbringen wird. Der Geist Gottes wird sich schließlich von dem Sünder, der sich ihm beharrlich widersetzt, zurückziehen, und dann bleibt dem Betreffenden weder die Kraft, die bösen Leidenschaften der Seele zu beherrschen, noch der Schutz, der ihn vor der Bosheit und Feindschaft Satans bewahrt.“
Ellen G. White, Der große Kampf (1973), S. 38
„Gottes Geist weist den Sünder zurecht und überführt ihn. Wer sich aber seinem Wirken gänzlich verschließt, für den kann Gott nichts mehr tun. Seine Gnade ist für ihn erschöpft. Der Übertreter sagte sich selbst von Gott los, und die Sünde trägt kein Heilmittel in sich. Mit keiner anderen Kraft könnte Gott den Sünder überzeugen und bekehren. „Laß ihn hinfahren!“ (vgl. Hosea 4,17) lautet der göttliche Befehl.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 388
Luzifer und sein Anhang wurden sehr neugierig, wollten unbedingt an den göttlichen Ratschlüssen teilhaben und wollten genau wissen, worum es ging.
In wessen Herzen begann dieses Verlangen zu keimen?
In Luzifers Herzen!
Aber wie kamen die Rebellen zu dieser Ansicht? Durch den Einfluss Satans! Satan und sein Heer wurden unglücklich, weil sie Gottes unerforschliche Ratschlüsse nicht durchschauen konnten. Denn wenn himmlischer Vater will, offenbart er die Wahrheit, wenn die Zeit gekommen ist und die Seinen dafür bereit sind. Manchmal benötigt es gewisse Bedingungen und Vorwissen, um etwas Neues offenbaren zu können, damit es von den Geschöpfen verstanden und angenommen wird. Denn Vater liebt es, wenn sein Brot mit Liebe und Freude angenommen und gegessen wird. (Matthäus 4:4) Hat man wenig Licht, kann man das große Licht nicht verstehen. Das ist nicht beleidigend oder herabwürdigend gemeint, sondern gut. Also benötigt man größeres Licht, um neues und größeres Licht zu erkennen. (1.Korinther 13:9-10)
Es ist damit zu vergleichen, wie die Eltern mit ihren Kindern verfahren. Wenn die Eltern ihren Kindern etwas erzählen, dann verstehen die Kinder es nicht sofort. Je mehr die Eltern ihre Kinder lehren und je älter ihre Kinder werden, umso besser verstehen sie, was ihre geliebten Eltern ihnen sagen und welche Erfahrungen sie in ihrem Leben machten und ihnen zu ihrem Besten mitteilen.
Die Prophetin Gottes Ellen G. White empfing von ihrem himmlischen Vater Folgendes:
„Selbst den Engeln war es nicht erlaubt, an den Unterredungen zwischen Vater und Sohn teilzunehmen, als der Erlösungsplan gefaßt wurde.“
Ellen G. White, Auf den Spuren des großen Arztes (1999), S. 332
„An allen Ratschlüssen Gottes hatte Christus Anteil, während Luzifer nicht so tief in die göttlichen Absichten eingeweiht wurde. Warum, so fragte dieser gewaltige Engel, sollte Christus die Oberherrschaft haben? Warum wird er auf diese Weise höher geehrt als ich?“
Ellen G. White, Der große Kampf (1973), S. 493
„Obwohl sie früher in vollkommener Eintracht mit der von Gott errichteten Ordnung gelebt hatten, waren sie unglücklich, weil sie seine unerforschlichen Ratschlüsse nicht durchschauten.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 15
„Vor den Bewohnern des Himmels erklärte der König, daß außer Christus, dem Eingeborenen Gottes, niemand seine Absichten ganz begreifen könne und daß ihm die Durchführung seiner Vorhaben übertragen sei.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 13
„Christus wurde von Gott in seine Pläne eingeweiht, während Satan sie nicht erfuhr. Er hätte sie nicht verstanden und es war ihm nicht erlaubt, Gottes Absichten zu kennen. Aber Christus war der anerkannte Herrscher des Himmels, der mit genau so viel Macht und Autorität ausgestattet war, wie Gott selbst.“
Ellen G. White, Die Engel (1997), S. 30
„Doch als Gott zu seinem Sohn sprach: „Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei“ (1.Mose 1,26), da wurde Satan eifersüchtig auf Jesus. Er wünschte, in bezug auf die Erschaffung des Menschen um Rat gefragt zu werden. Weil dies nicht geschah, wurde er mit Neid, Haß und Eifersucht erfüllt. Er wollte gern nach Gott die höchste Ehre im Himmel empfangen.“
Ellen G. White, Frühe Schriften von Ellen G. White (1999), S. 162
Als der geliebte himmlische Vater zu seinem Sohn sprach: „Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei“ (1.Mose 1:26), da wurde Satan eifersüchtig auf den Herrn Jeschua, weil sein geliebter Vater durch ihn und für ihn alles erschuf. (Kolosser 1:16) Er wünschte (stelle dir vor, geliebter Mensch, ein erschaffendes Wesen verlangt, dass sein Schöpfer, also der Vater, sein Geschöpf um Rat fragt, obwohl das Gesetz das Gegenteil sagt. (Jesaja 40:13-14, Römer 11:33-36) Was meinst du, wie hochmütig man sein muss, um solches von seinem Schöpfer zu verlangen?), in Bezug auf die Erschaffung des Menschen von seinem Schöpfer und dessen Sohn um Rat gefragt zu werden. Ein erschaffenes Wesen wünscht, um Rat gefragt zu werden, obwohl der himmlische Vater alles weiß und nur zum Besten wirkt, handelt und erschafft und seine Schöpfung sehr gut nannte. (1.Mose 1:31) Und weil man Satan nicht um Rat fragte, war er beleidigt, kam durch seine Rebellion in seinem Herzen Neid, Hass, Eifersucht und Rache, weil der Schöpfer durch seinen Sohn die Menschen erschuf und Satan nicht einbezog. Himmlischer Vater berücksichtigt alles, wenn er etwas macht. Ein erschaffenes Wesen kann es nicht. Darum macht Vater es durch seinen Sohn, weil er nicht erschaffen, sondern gezeugt ist.
„Alle Engel mußten vor dem Vater erscheinen, damit jeder einzelne Fall entschieden werden konnte. Ohne rot zu werden, äußerte Satan seine Unzufriedenheit darüber, daß Christus ihm vorgezogen worden sei. Er stand stolz da und forderte, daß er Gott gleichgestellt und in die Beratungen mit dem Vater einbezogen werden sollte, und er wollte genau wissen worum es ging. Gott ließ ihn wissen, daß er nur seinem Sohn seine geheimen Absichten mitteilen würde und von der gesamten himmlischen Familie, auch von Satan, uneingeschränkten Gehorsam verlange. Wer seine Autorität in Frage stelle, beweise damit, daß er eines Platzes im Himmel nicht würdig sei.“
Ellen G. White, Die Engel (1997), S. 37–38
Warum vernichtete Vater den Satan nicht sofort oder warf ihn nicht sofort aus dem Himmel?
Die Prophetin Gottes Ellen G. White empfing von ihrem himmlischen Vater Folgendes:
„Gott handelte weise und warf Satan nicht sofort aus dem Himmel, denn das hätte nichts an seiner Grundeinstellung geändert. Im Gegenteil, dadurch wäre seine Rebellion nur gestärkt worden, weil er so Sympathien für sich gewinnen hätte können, weil es so ausgesehen hätte, als habe man ihn ungerecht behandelt. So hätte er noch eine viel größere Anzahl Engel mit sich nehmen können. Er mußte abgesetzt werden und Zeit bekommen, damit er seine Grundsätze deutlicher entwickeln konnte. The Review and Herald, 9. März 1886.
Satan beklagte die angeblichen Fehler in der Führung der himmlischen Angelegenheiten und bemühte sich darum, die Herzen und Gedanken der Engel mit seiner Abneigung zu erfüllen. Weil er nicht der Größte sein konnte, säte er Zweifel und Unglauben. Weil er nicht sein konnte wie Gott, strebte er danach, die Gedanken der Engel mit seinem eigenen Neid und seiner Unzufriedenheit zu durchdringen. So wurde die Saat der Feindschaft ausgestreut, um dann vor den himmlischen Höfen als die Unzufriedenheit der Engel und nicht als Satans Machenschaften dargestellt zu werden. So wollte der Betrüger beweisen, daß die Engel genau so dachten wie er …
Das, was Satan den Engeln einzureden versuchte — hier ein Wort und da ein Wort — begründete eine lange Reihe von Vermutungen. Auf sehr gekonnte Weise leitete er daraus scheinbar berechtigte Zweifel ab. Als er dann zur Rede gestellt wurde, beschuldigte er diejenigen, die er dazu verleitet hatte. Seine ganze Unzufriedenheit lastete er ihnen an. …
Als Satan, der Betrüger, im Himmel sündigte, durchschauten selbst die Engel auf Gottes Seite nicht völlig seinen schlechten Charakter. Deshalb vernichtete Gott ihn nicht sofort; die heiligen Engel hätten sonst seine Beweggründe nicht verstanden und an seiner Gerechtigkeit und Liebe gezweifelt. Das wäre eine üble Saat gewesen, die als bittere Frucht Sünde und Leid hervorgebracht hätte. Deshalb verschonte Gott den Urheber des Bösen, damit sein Charakter für alle offenbar werden konnte.“
Ellen G. White, Die Engel (1997), S. 33-34
Wenn unser himmlischer, heiliger, gerechter, allmächtiger Vater
- den Urheber des Bösen, also Luzifer/Satan sofort vernichtet hätte, hätten die heiligen Boten sonst Vaters Beweggründe nicht verstanden und an seiner Gerechtigkeit und Liebe gezweifelt. Das wäre eine üble Saat gewesen, die als bittere Frucht Sünde und Leid hervorgebracht hätte!
- nicht weise gehandelt und Satan sofort aus dem Himmel geworfen hätte, dann wäre seine Rebellion nur gestärkt worden, weil er so Sympathien für sich hätte gewinnen können, da es so ausgesehen hätte, als habe man ihn ungerecht behandelt. So hätte er noch eine viel größere Anzahl Boten mit sich nehmen können!
Der Herr Jeschua gab durch seinen Boten seinem teuer erkauften Volk Folgendes:
„Von Anfang an stellte er [Luzifer] sich als der Unschuldige dar, weshalb der geliebte Vater all dies zulassen musste, damit Luzifers Pläne und sein wahres Wesen sich entwickeln und von allen erkannt werden konnten. Hätte der geliebte himmlische Vater Luzifer vernichtet, hätten die himmlischen Bewohner Gott aus Angst und nicht aus Liebe gedient und der Same des Zweifels – „Hatte Luzifer doch Recht?“ – „Hat er etwa Besseres gewollt?“ – „Wird Gott uns genauso behandeln?“ –, der durch die Rebellion Luzifers in die Herzen vieler Beteiligten gepflanzt worden ist, nicht so einfach beseitigt werden können.“
Botschaft an das Volk Gottes – Woher kommt all das Übel, warum leidest du?
Jedes Lebewesen, das von dem gleichen Geist (da es unter dem Gesetz der Sünde lebt) beseelt ist (das bedeutet nicht, dass der Geist Satans in einem wohnt), wird sich wie Luzifer verhalten (ihm durch das Gesetz der Sünde im Charakter ähnlich sein)! Dieses Verhalten ist auf dem ganzen Erdkreis ersichtlich!
In Luzifer nahm die Sünde ihren Ursprung!
Satan entschloss sich, die Eintracht des Himmels zu zerstören, der Erste im Rat des Himmels, Gott gleich sowie der Höchste des Universums zu sein!
Die Prophetin Gottes Ellen G. White schrieb Folgendes:
„Die Feindschaft gegen das Gesetz Gottes begann in den himmlischen Höfen mit Luzifer, dem schirmenden Cherub. Satan entschloss sich, der erste im Rat des Himmels und Gott gleich zu sein.“
Ellen G. White, Der Bibelkommentar (2009), S. 589
Wie wir hier lesen dürfen, entschloss sich Satan tatsächlich, der Erste, ja, geliebter Leser, du hast richtig gelesen, er wollte der Erste, also der Größte, sein, obwohl unser geliebter, himmlischer Vater der Erste und der Größte war, ist und ewiglich bleibt.
Schließlich steht in Vaters heiligem Wort geschrieben:
Ich bin das A und das O, spricht Elohym JHWH, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige. Offenbarung 1:8
Und die vier lebendigen Wesen, von denen ein jedes sechs Flügel hat, sind ringsherum und inwendig voller Augen; und sie hören Tag und Nacht nicht auf zu sagen: Heilig, heilig, heilig ist JHWH, Elohym der Allmächtige, der da war, und der da ist, und der da kommt! Offenbarung 4:8
… wer unter euch groß werden will, der sei euer Diener; Matthäus 20:26
Die Prophetin Gottes Ellen G. White erhielt Folgendes:
„Aber nach und nach keimte in Luzifer das Verlangen nach Selbsterhöhung. Die Schrift sagt: „Weil sich dein Herz erhob, daß du so schön warst, und du deine Weisheit verdorben hast in all deinem Glanz …“ Hesekiel 28,17. „Du aber gedachtest in deinem Herzen: ‚lch will … meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen; ich will … gleich sein dem Allerhöchsten.‘“ Jesaja 14,13.14. Obwohl alle seine Pracht von Gott war, betrachtete dieser mächtige Engel sie schließlich als ihm zukommend. Angesehener als die andern der himmlischen Schar, war er mit seiner Stellung doch nicht zufrieden; er begehrte jene Huldigung, die allein dem Schöpfer gebührt. Anstatt Gott bei allen Geschöpfen zum Höchsten zu erheben, bemühte er sich, ihre Anhänglichkeit für sich zu gewinnen. Ihn verlangte nach der Herrlichkeit, mit der der unendliche Vater seinen Sohn ausgestattet hatte. Dieser Engelfürst erstrebte das alleinige Hoheitsrecht Christi.
Damit war die vollkommene Eintracht des Himmels zerstört.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 12
„Durch die Selbsterhöhung kam die Sünde in das Universum; denn von dem „gesalbten Cherub“ Luzifer, der sündigte und in dem die Ungerechtigkeit zuerst gefunden wurde, steht geschrieben: „Dein Herz hat sich erhoben um deiner Schönheit willen, du hast deine Weisheit verderbt um deines Glanzes willen.“ Hesekiel 28:17.
Da er „vollkommen in Schönheit“ war, schaute er auf sich selbst statt auf den, der ihm diese vollkommene Schönheit gab, und begann, sich selbst zu betrachten und zu bewundern. Infolgedessen wurde er stolz auf sich selbst und begann zu denken, dass der Platz, den er einnahm, für die angemessene, gewinnbringende und volle Entfaltung der Fähigkeiten, die er sich nun selbst zuschrieb, zu beschränkt war. Er kam zu dem Schluss, dass der Platz, den er einnahm, der Würde, die nun nach seiner eigenen Einschätzung in ihm steckte, nicht ganz würdig war.
Zwar besaß er die Vollkommenheit der Schönheit, die Fülle der Weisheit und die Höhe der Würde. Aber das alles hatte er von Gott erhalten, durch Jesus Christus, der ihn erschaffen hatte. Er hatte nichts, bis hin zu seiner Existenz selbst, das er von Gott nicht empfangen hatte. Und wenn er sich dessen rühmte, als ob er es nicht empfangen hätte, wenn er stolz auf seine Schönheit war und sie sich selbst zuschrieb, als wäre sie ihm eigen, so bedeutete das nichts anderes, als dass er seinen Schöpfer ignorierte und sich selbst an seine Stelle setzte. Mehr noch, wenn er sich dessen rühmte, was er empfangen hatte, als ob er es nicht empfangen hätte; wenn er sich wegen dessen, was er war, erhob, als ob es aus ihm selbst käme, so war das nur, um für sich selbst die Existenz zu begründen. Und das war an sich nur, um sich in seiner eigenen Einschätzung GOTT gleichzustellen. Und wenn er sich Gott entgegenstellt, bedeutet die Behauptung der Gleichheit mit Gott nur, dass er behauptet, über Gott zu stehen.“
Alonzo T. Jones, The Advent Review and Sabbath Herald, Vol. 77, No. 47, 20. November 1900, S. 744 (DeepL Übersetzung)
In Luzifer begann die Sünde zu keimen, wie bei einem Samen, den man in die Erde legt und zu einem Keimling wird. Also begann in ihm das Streben nach Stellung, Macht und Weisheit, die nur der göttlichen Regierung zusteht, weil er zu sehr auf sich schaute, zu sehr über sich nachdachte, stolz auf seine Schönheit, seine Gaben und sich selbst wurde und zu dem Schluss kam, dass der Platz, den er geschenkt bekam, für die angemessene, gewinnbringende und volle Entfaltung der Fähigkeiten, die er sich nun selbst zuschrieb, zu beschränkt war und dass der Platz, den er einnahm, der Würde, die nun nach seiner eigenen Einschätzung in ihm steckte, nicht seiner Ehre würdig war.
„Gott ist die Liebe, und alles, was er schuf, war rein, heilig und lieblich, bis durch den ersten großen Empörer [Luzifer/Satan] die Sünde hereingebracht wurde.“
Ellen G. White, Der große Kampf (1973), S. 531
„Es gab einen, der die Freiheit mißbrauchte, die Gott seinen Geschöpfen gewährte. Die Sünde nahm ihren Ursprung in dem, der nächst Christus von Gott die höchste Ehrenstellung empfangen hatte und unter den Bewohnern des Himmels der Angesehenste an Macht und Herrlichkeit war.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 11
Der, der nach Christus von Gott die höchste Ehrenstellung empfangen hatte, war Luzifer.
„Der ganze Himmel hätte verdorben werden können, wenn er zurückgekommen wäre; denn die Sünde hatte in ihm [Satan] ihren Ursprung, und der Same der Rebellion lag in ihm. Er [Satan] und seine Nachfolger weinten und baten inständig, wieder in die Gunst Gottes aufgenommen zu werden. Doch ihre Sünde — ihr Haß, ihr Neid und ihre Eifersucht — war so groß gewesen, daß Gott sie nicht auslöschen konnte.“
Ellen G. White, Frühe Schriften von Ellen G. White (1999), S. 163
„Luzifer hatte gesagt: „Ich will … gleich sein dem Allerhöchsten.“ Jesaja 14,12-14. Dieser Wunsch nach Selbsterhöhung hatte Streit im Himmel verursacht und viele der Heerscharen Gottes aus seiner Gegenwart verbannt. … Luzifer wollte zwar die Macht Gottes, aber nicht dessen Charakter. Für sich erstrebte er den höchsten Platz, und jedes Lebewesen, das von dem gleichen Geist beseelt ist, wird sich wie Luzifer verhalten. Auf diese Weise werden Entfremdung, Zwietracht und Streit unvermeidlich.“
Ellen G. White, Das Leben Jesu (1973), S. 428
Luzifer hat seinen Schöpfer übertreten, da Vater das Gesetz ist, übertrat Vaters Gesetz der Liebe, die erhabenen Grundsätze seiner göttlichen Regierung und Gerechtigkeit, ebenso Vaters 10 Gebote, und missbrauchte seine Freiheit und behauptete, die Übertretung und Verbesserung (Veränderung) des Gesetzes Gottes bringe Freiheit und Erhebung (obwohl sie Sünde nur Abfall und Tod mit sich bringt – Römer 6:23), und nutzte gnadenlos aller Boten Liebe und Vertrauen vollkommen zu seinem selbstsüchtigen Zweck aus. So macht er das auch bei den Erdlingen.
Aber worin lag im Himmel die höchste Stufe der Freiheit, in Gesetzlichkeit oder Gesetzlosigkeit?
Sich dem Herrn und König Jeschua, also dem Sohn Gottes, zu übergeben, ihn zu lieben, zu respektieren, sich ihm anzuvertrauen, ihm zu folgen, ihn nicht zu hassen und zu bekämpfen.
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Die Prophetin Gottes Ellen G. White erhielt Folgendes:
„Die innere Wandlung als Folge davon, daß das Herz Christus übergeben wird, verbürgt die höchste Stufe der Freiheit. …
Die Freiheit des Menschen ist nur unter der einen Voraussetzung möglich, daß er mit Christus eins wird. „Die Wahrheit wird euch frei machen.“ Johannes 8,32. Christus ist diese Wahrheit. Die Sünde kann nur Erfolg haben, wenn sie den Geist schwächt und die Freiheit der Seele zerstört. Unterwirft man sich aber Gott, dann wird das eigentliche Selbst wiederhergestellt — die wahre Herrlichkeit und Würde des Menschen. Das göttliche Gesetz, von dem wir abhängig sind, ist das „Gesetz der Freiheit“. Jakobus 2,12.“
Ellen G. White, Das Leben Jesu (1973), S. 459
„Wir brauchen die Wahrheit, die kostbare Wahrheit in ihrer ganzen Schönheit. Die Wahrheit wird Freiheit und Freude bringen …“
Ellen G. White, Der Bibelkommentar (2009), S. 220
Als Luzifer begann, sich über den Vater zu stellen, indem er sich über die erhabenen Grundsätze der Gerechtigkeit stellte, verkannte er immer mehr den göttlichen Charakter seines Schöpfers, weil er aus Hass nicht mehr auf den Sohn Gottes, sondern auf sich blickte. Darum würdigte er nicht mehr seinen Schöpfer, den Vater (denn wenn man auf den Sohn schaut – Johannes 14,9 –, sieht man den Vater), sondern suchte nach Geschöpfen, die seinen Charakter würdigen und den göttlichen Charakter ihres Schöpfers entwürdigen.
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Ebenso hat Vater keinen Gefallen an erzwungenem Gehorsam. Und was tat Luzifer? Er hat durch seine spitzfindigen Darstellungen die Herzen der Boten nach und nach vergiftet, unter dem Vorwand, zum Besten des Universums zu wirken. Denn wenn man als Engel (Bote) hört, dass es zum Besten des Universums ist, und man noch nie die Sünde erfuhr, dann hört man hin, weil man gewohnt ist, auf den Dritthöchsten zu vertrauen. Denn man bedenke, dass alle Boten ihm vertraut und ihn geliebt haben. Denn die Gesinnung der Boten ist, Gehorsam gegen ihren Schöpfer, also auch gegen seine eingesetzten Diener. Und wenn ein erschaffenes Wesen solches verkündet, dem man vollkommen vertraute, dann muss es wohl die Wahrheit sein, bis man erkennt, dass es in Wirklichkeit lügt, täuscht, in Sünde führt und unter der Sünde hält. Und das tut dann weh, wenn man es erkennt.
Beim himmlischen Vater erhält jeder die persönliche Freiheit, dem gerechten Schöpfer aus freiem Willen zu dienen. Und genau diese Freiheit hat Luzifer den Boten durch seine Hinterlist, Täuschungen und Betrügereien genommen und verkaufte seine subtilen Gesetzesübertretungen als Gut und dann auch noch dreist als Freiheit.
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Warum begann Luzifer zu sündigen?
Kurz gesagt, weil er es wollte und sich dazu freiwillig entschied! In dem nachfolgenden Zitat dürfen wir erfahren, dass Luzifer mit seiner Stellung unzufrieden war und jene Anbetung begehrte, die allein dem wundervollen Schöpfer gebührt. Anstatt den himmlischen Vater bei allen Geschöpfen zum Höchsten zu erheben, die Heiligen von Herzen dazu zu bewegen, diesen wundervollen Freund von ganzem Herzen zu lieben und zu ehren, erhob sich der Feind (Luzifer/Satan) vor der gesamten himmlischen Familie zu einem Gott und suchte, sich mit aller Verschlagenheit über den Schöpfer zu erheben, und das vor dem Angesicht seines Schöpfers, des einen Gottes.
Die Prophetin Gottes Ellen G. White schrieb Folgendes:
„Angesehener als die andern der himmlischen Schar, war er mit seiner Stellung doch nicht zufrieden; er begehrte jene Huldigung, die allein dem Schöpfer gebührt. Anstatt Gott bei allen Geschöpfen zum Höchsten zu erheben, bemühte er sich, ihre Anhänglichkeit für sich zu gewinnen. Ihn verlangte nach der Herrlichkeit, mit der der unendliche Vater seinen Sohn ausgestattet hatte.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 12
Luzifer begann zu rebellieren und zu sündigen, weil er die Erhöhung des Sohnes Gottes auf die Ebene des Vaters als eine Ungerechtigkeit gegen ihn hinstellte (das sah aber nur er so – obwohl er den Sohn davor vom Herzen huldigte – und hernach nach und nach auch seine Anhänger), obwohl sich seit der Erschaffung der Boten in der Stellung oder dem Ansehen Christi nichts geändert hatte, und allein Luzifer begann, sich selbst offensichtlich vor den Boten zu erhöhen, und zwar über den Vater und dessen Sohn.
Die Prophetin Gottes Ellen G. White schrieb Folgendes:
„Die Erhöhung des Sohnes Gottes auf die Ebene des Vaters stellte Luzifer als eine Ungerechtigkeit gegen ihn hin. Auch er habe, so behauptete er, Anspruch auf Verehrung. Wenn er als Engelfürst nur seine rechtmäßige hohe Stellung erlangen könnte, würde daraus für das gesamte Himmelsheer viel Gutes erwachsen. Denn es wäre sein Ziel, für alle die Unabhängigkeit zu wahren. Aber jetzt sei es mit der Freiheit vorbei, die sie bisher genossen hätten, denn ihnen sei ein absoluter Herrscher bestimmt worden, dem sie alle huldigen müßten. So sahen die spitzfindigen Trugbilder aus, die sich durch Luzifers Tücke in den himmlischen Vorhöfen festsetzten.
In der Stellung oder dem Ansehen Christi hatte sich nichts geändert. Nur Luzifers Neid, seine falsche Darstellung und die Forderung, Christus gleich zu sein, hatten es notwendig gemacht, die rechtmäßige Stellung des Sohnes Gottes darzulegen. Sie war seit Anfang dieselbe geblieben. Aber viele Engel ließen sich durch Luzifer täuschen. …
Einige hörten Luzifers Anspielungen gegen Gottes Regierung nicht ungern. Obwohl sie früher in vollkommener Eintracht mit der von Gott errichteten Ordnung gelebt hatten, waren sie unglücklich, weil sie seine unerforschlichen Ratschlüsse nicht durchschauten. Sie sahen auch Christi Erhöhung nur ungern. Dagegen waren sie bereit, Luzifers Verlangen nach gleichem Ansehen mit dem Sohne Gottes zu rechtfertigen.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 14-15
Wenn man die obigen Worte im Zitat liest, geliebter Leser, darf man Luzifers/Satans spitzfindige und manipulative Hinterlist und Täuschung erkennen (die er auch auf Erden durch seine Sklaven verübt und seine Pläne durch die Großen nach unten zu den Kleinen trägt – Offenbarung 13:16), dass er eigentlich unter dem Vorwand des Guten in Wirklichkeit Böses erreichen wollte. (Man könnte sagen, er verkaufte Gifte als etwas Wundervolles, wie z. B. die Coronaimpfung.)
Er wollte mehr, als er von seinem gütigen Schöpfer geschenkt bekam, und begann, dem Schöpfer vorzuschreiben, was er ihm schenken sollte, damit er dem Universum angeblich besser dienen kann. Man stelle sich nur vor, was ein Geschöpf seinem Schöpfer unterstellt und vorschlägt, vor der ganzen heiligen Familie. Wie stehen dann der liebevolle Vater und sein Sohn da? Er bekam als erschaffenes Wesen die größten heiligen Gaben und die größte Ehre nach dem geliebten Sohn des wundervollen Vaters, und war trotzdem unzufrieden. Damit stellte er seinen Schöpfer als fehlbar und ungerecht dar, als würde er ihm etwas Gutes vorenthalten, zog Vaters Weisheit und Liebe in Zweifel, der Luzifer zwar viele Gaben schenkte, aber wenn er ihm auch noch eine höhere Stellung zukommen lassen würde, wäre es für das ganze Universum zum Besten.
Also forderte er eigentlich, über seinem Schöpfer, dessen Sohn, den Boten und den Menschen zu stehen, über sie böse zu regieren, nicht Gottes guten Willen, sondern seinen bösen Willen zu tun, seine Sünden als gut zu verkaufen, sie in seine Sünden zu führen und unter seinen Sünden zu halten (das Gesetz der 10 Gebote und der Natur abzuschaffen), um sie so von ihrem liebevollen Schöpfer zu trennen, also seine Freiheit im und zum Bösen genießen zu dürfen und das ganze Universum für sich zu beanspruchen, was er eigentlich gar nicht kann und nie erhalten würde!
Schau, was er sagte: Zuerst stellte er die Erhöhung des Sohnes Gottes auf die Ebene des Vaters als eine Ungerechtigkeit gegen ihn hin, obwohl sich seit der Erschaffung der Boten in der Stellung und dem Ansehen des Sohnes nichts geändert hatte. Dann behauptet er, wenn er als Engelfürst nur seine rechtmäßige hohe Stellung erlangen könnte (die er schon hatte, nun jedoch eine höhere forderte), würde daraus für das gesamte Himmelsheer viel Gutes erwachsen (obwohl durch den von ihm verursachten Kampf das genaue Gegenteil entstand). Bevor jedoch Luzifer begann, zu sündigen, hatte er seine würdige und rechtmäßige hohe Stellung, durch die für das gesamte Himmelsheer viel Gutes erwuchs und Eintracht herrschte. Siehst du, geliebter und wertvoller Mensch, wie scheinheilig und hinterlistig er seine Vorwände vorbringt, um angeblich Besseres zu erreichen, obwohl er Böses im Schilde führt?
Also hat er auf der einen Seite gesagt, dass die Erhöhung des Sohnes Gottes auf die Ebene des Vaters böse ist, obwohl er diese vor seiner Rebellion liebte und genoss, aber wenn Satan (so wie er es vor allen forderte) über den Vater und den Sohn erhöht wird, denn er wollte diese angeblich nur zum Besten des Universums erlangen, dann wäre das für das ganze Universum gut. Siehst du, wie dreist, hinterlistig und scheinheilig er argumentiert? Kennst du das von deiner Welt? Er war nur darauf aus, gegen den Vater und den Sohn zu rebellieren, und damit es nicht auffällt, kleidete er es auch noch in Kleider der Gerechtigkeit, zum Besten des Universums. Genau so macht es auch seine Hure Babylon.
Also erklärte er die göttliche Herrschaft (den Vater und den Sohn) für ungerecht, die nur gerechter, besser und schöner werden kann, wenn der liebevolle himmlische Vater Luzifer/Satan über sich und seinen Sohn stellt und zu Gott macht. Also wollte er zu einem Gott erhöht werden, der über dem Schöpfer steht, und dann auch noch Macht zur Anbetung und schöpferischer Kraft erhält, damit er wie der Vater durch seinen Sohn Jeschua erschuf. Was daraus wohl geworden wäre, sieht man ungefähr in dieser Welt. Aber es wäre viel schlimmer geworden, so wie es eines Tages während der letzten sieben Plagen sein wird und nie wieder passiert. (Matthäus 24:21) Denn dann werden Satan und sein Heer für 1000 Jahre gebunden und ins Gefängnis geworfen (Offenbarung 20:2), unbeschreibliche Schmerzen erleiden (wegen ihrer Sünden und all dem von ihnen angerichteten Bösen) und nach den 1000 Jahren bei der zweiten Auferstehung vernichtet werden, als hätten sie niemals existiert.
Zurück zum obigen Zitat. Weiter sagt Luzifer:
„Aber jetzt sei es mit der Freiheit vorbei, die sie bisher genossen hätten, denn ihnen sei ein absoluter Herrscher bestimmt worden, dem sie alle huldigen müßten.“
Dann sagte Satan wahrlich klar und deutlich, da der Sohn Gottes auf die Ebene des Vaters gestellt wurde, sei es mit der Freiheit vorbei (obwohl sie die ganze Zeit zuvor Freiheit voller Eintracht genossen, die er durch seine bösen Machenschaften hinterhältig missbrauchte, die Gott seinen Geschöpfen gewährte), die sie bisher genossen hätten, denn ihnen sei ein absoluter Herrscher bestimmt worden, dem sie alle huldigen müssten, obwohl er selbst vor seiner Rebellion den Sohn Gottes mit aller Liebe und Freude huldigte.
Satan behauptete, ihnen sei ein absoluter Herrscher bestimmt worden, dem sie alle huldigen müssten. Dass sie es müssten, ist schon mal eine dreiste und hinterhältige Lüge. Denn im Himmelreich herrscht freier Wille. Dazu kommt noch, dass die ganze himmlische Schar schon vor der Rebellion, also auch Luzifer und seine Engel, den Herrn Jesus mit aller Liebe und Freude huldigten.
Also ist etwas in seinem Herzen passiert, warum Luzifer es dann als ein „Muss“ ansah und gegen die Huldigung des Herrn Jesus rebellierte. Denn die treuen Boten (Engel) ehrten und huldigten ihren König Jesus weiterhin mit aller Liebe und Freude.
Von welcher Freiheit spricht also der Erzrebell nun? Selbstverständlich nicht von der davor erlebten himmlischen Freiheit, sondern von seiner Freiheit, nämlich unabhängig von seinem Schöpfer, seinem eigenen Willen zu folgen und zu tun und zu erreichen, was er will. Das sagen auch viele Menschen auf Erden, denn sie wollen frei sein, sie wollen tun und lassen, was sie wollen, und wer sie darin hindert, den bekämpfen sie mit allen Mitteln.
Siehst du, was er tat?
Dass der Sohn Gottes auf die Ebene des Vaters gestellt wurde, stellt er als einen absoluten Herrscher und ungerecht hin, aber seine eigene geforderte rechtmäßige hohe Stellung, also höher als der Vater, um angebetet zu werden, stellt er vor den Augen der himmlischen Bewohner als gut hin, als würde es für das gesamte Himmelsheer viel Gutes bringen, obwohl er eigentlich die himmlischen Bewohner zur Sünde verführte. Sich jedoch über den Vater zu stellen, ist nicht gut, sondern böse, und bringt Sünde sowie Streit mit sich. Durch seine Selbsterhöhung kam die Sünde in das Universum! Da er sich dem himmlischen Vater und dessen Sohn entgegenstellte, stellte er sich über den himmlischen Vater, also machte er sich im Himmelreich zu Gott, und das vor Gottes Augen, ohne sich zu schämen, ohne rot zu werden.
Doch was geschah? Durch seine Forderungen, die sein Herz beherrschten (denn wes das Herz voll ist, des geht der Mund über – Matthäus 13:34), wollte er mehr Ehre, als ihm zukam und zusteht, nämlich Ehre zu erhalten, die nur dem Vater und dessen Sohn zusteht. Damit aber sein Aufruhr nicht sofort auffällt, kleidete er sein Vorhaben in heilige Kleider und rechtfertigte es durch seine verwirrenden Spitzfindigkeiten, um so viele Boten wie nur möglich auf seine Seite zu ziehen, gegen die göttliche Regierung zu kämpfen (es aber zum Besten des Himmelreiches aussehen zu lassen) und, wenn es möglich wäre, die göttliche, heilige und gerechte Regierung vom Thron mit aller und sogar brutaler Gewalt zu stürzen.
Ellen schrieb weiter:
„Sie sahen auch Christi Erhöhung nur ungern. Dagegen waren sie bereit, Luzifers Verlangen nach gleichem Ansehen mit dem Sohne Gottes zu rechtfertigen.“
Durch die Rebellion Luzifers sahen auch sie, die bösen Boten, wie Luzifer, Christi Erhöhung nur ungern. Warum jetzt und nicht davor, als sie in Eintracht lebten und ihren König Jeschua mit aller Liebe und Freude huldigten? Warum waren sie davor glücklich und nun unglücklich? Wegen Luzifers Empörung, seiner Täuschungen, Spitzfindigkeit und seines Betrugs. Denn er nutzte unter dem Deckmantel der Lüge seine Überlegenheit gegen die schwächeren Boten aus. Alles, was er tat, war derart mit Geheimnis umgeben, dass es für die Boten schwer war, das eigentliche Wesen seines Wirkens zu durchschauen.
Es ist damit zu vergleichen, wenn eine Nation, wie z. B. das Tier aus der Erde (USA), irgendetwas gegen eine andere Nation zu beanstanden hat. Dann stellt man den Anführer, Präsidenten oder Regierenden dieser Nation zuerst als böse hin, man erklärt ihn z. B. zu einem Diktator oder Tyrannen, verkauft diesen dem Volke immer wieder als den Bösen, der unbedingt bekämpft werden muss, bis das Volk im Lied seiner Regierenden einstimmt und schlussendlich gegen diesen in den Krieg zieht.
Dann behauptet er:
„Denn es wäre sein Ziel, für alle die Unabhängigkeit zu wahren.“
Nun behauptete er tatsächlich, sein Ziel wäre es, für alle, ich wiederhole, für alle, die Unabhängigkeit zu wahren. Doch alle Geschöpfe sind von ihrem liebevollen Schöpfer abhängig. Siehst du die erneute subtile Täuschung? Also wollte er damit seinen Willen durchsetzen und von seinem Schöpfer und dessen Sohn unabhängig sein und sie alle von ihnen trennen. Und was geschah durch diese Unabhängigkeit im Himmel? Sünde, Uneinigkeit, Hass, Streit, Kampf und Trennung!
Die Prophetin Gottes Ellen G. White erhielt Folgendes:
„Durch die Selbsterhöhung kam die Sünde in das Universum; denn von dem „gesalbten Cherub“ Luzifer, der sündigte und in dem die Ungerechtigkeit zuerst gefunden wurde, steht geschrieben: „Dein Herz hat sich erhoben um deiner Schönheit willen, du hast deine Weisheit verderbt um deines Glanzes willen.“ Hesekiel 28:17.
Da er „vollkommen in Schönheit“ war, schaute er auf sich selbst statt auf den, der ihm diese vollkommene Schönheit gab, und begann, sich selbst zu betrachten und zu bewundern. Infolgedessen wurde er stolz auf sich selbst und begann zu denken, dass der Platz, den er einnahm, für die angemessene, gewinnbringende und volle Entfaltung der Fähigkeiten, die er sich nun selbst zuschrieb, zu beschränkt war. Er kam zu dem Schluss, dass der Platz, den er einnahm, der Würde, die nun nach seiner eigenen Einschätzung in ihm steckte, nicht ganz würdig war.
Zwar besaß er die Vollkommenheit der Schönheit, die Fülle der Weisheit und die Höhe der Würde. Aber das alles hatte er von Gott erhalten, durch Jesus Christus, der ihn erschaffen hatte. Er hatte nichts, bis hin zu seiner Existenz selbst, das er von Gott nicht empfangen hatte. Und wenn er sich dessen rühmte, als ob er es nicht empfangen hätte, wenn er stolz auf seine Schönheit war und sie sich selbst zuschrieb, als wäre sie ihm eigen, so bedeutete das nichts anderes, als dass er seinen Schöpfer ignorierte und sich selbst an seine Stelle setzte. Mehr noch, wenn er sich dessen rühmte, was er empfangen hatte, als ob er es nicht empfangen hätte; wenn er sich wegen dessen, was er war, erhob, als ob es aus ihm selbst käme, so war das nur, um für sich selbst die Existenz zu begründen. Und das war an sich nur, um sich in seiner eigenen Einschätzung GOTT gleichzustellen. Und wenn er sich Gott entgegenstellt, bedeutet die Behauptung der Gleichheit mit Gott nur, dass er behauptet, über Gott zu stehen.“
Alonzo T. Jones, The Advent Review and Sabbath Herald, Vol. 77, No. 47, 20. November 1900, S. 744 (DeepL Übersetzung)
In diesem Zitat dürfen wir erfahren, dass die Sünde in das Universum durch die Selbsterhöhung und Ungerechtigkeit Luzifers kam und sein Herz sich um seiner Schönheit willen erhob. Zu diesem Zeitpunkt schaute er auf seine Schönheit, statt auf den, durch den er diese vollkommene Schönheit geschenkt bekam, nämlich auf die vollkommene und edle Schönheit, die himmlischer Vater zeugte, seinen einziggezeugten Sohn Jeschua. Anstatt seinen edlen Geber durch seinen Sohn zu betrachten und zu bewundern, betrachtete und bewunderte er sich selbst. Nicht der wahre Gott, also himmlischer Vater, sondern sein im Herzen erschaffener Gott der Selbsterhöhung, Schönheit, Rachsucht, Ungerechtigkeit, des Stolzes und Ruhms minderte seine Liebe und seinen Dienst zu seinem allmächtigen Schöpfer, dem wahren und einen Gott (Elohym), und das wurde ihm zu seinem Gott, und darum zur Sünde.
Denn das Gesetz Gottes, die heilige Schrift, sagt:
4 Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder dessen, das oben im Himmel, noch dessen, das unten auf Erden, noch dessen, das in den Wassern, unterhalb der Erde ist. 5 Bete sie nicht an und diene ihnen nicht; … 2.Mose 20:4-5
Das erzeugte in ihm Stolz auf sich selbst und er begann tatsächlich zu denken, dass er einer viel höheren Stellung würdig wäre, als er vom Schöpfer bekam. Durch all seine Gedanken und seine spitzfindigen Argumente über seine, wie er sagte, rechtmäßige Stellung, sagte er eigentlich, dass er besser wüsste als sein Schöpfer, was ihm zustehen sollte, und wohin der Schöpfer ihn stellen müsste, damit es dem Universum besser ergeht als zuvor, obwohl es durch ihn begann, schlimmer zu werden als davor. Dass er dabei seinen Schöpfer versuchte und beleidigte, erniedrigte, als fehlbar, unvollkommen, ungerecht und für das Böse verantwortlich öffentlich hinstellte, war ihm wichtiger, als sich selbst kritisch zu hinterfragen und zu prüfen, ob das, was er sagte und tat, gerecht oder ungerecht war.
Die Prophetin Gottes Ellen G. White schrieb Folgendes:
„„Wir müssen Verwirrung und Zwiespalt verursachen. Wir müssen die Sorge für deren eigene Seelen zerstören und sie dazu bringen, einander zu kritisieren, zu richten, zu beschuldigen und zu verurteilen, und Selbstsucht und Feindschaft zu erhalten. Wegen dieser Sünden verbannte uns Gott vor seinem Angesicht und alle, welche unserem Beispiel folgen, werden ein ähnliches Schicksal erleiden.““
Ellen G. White, Der große Kampf (1884), S. 209
Hier beschreibt der himmlische Vater durch seine geliebte Tochter und Prophetin Ellen G. White, warum er sie vor seinem Angesicht verbannt hatte und alle, die ihrem Beispiel auf Erden folgen, ein ähnliches Schicksal erleiden werden, nämlich den ewigen Tod, also Vernichtung im Feuersee, als hätte es ihre Seelen niemals gegeben.
Mehr dazu im folgenden Kapitel des Beitrages „Hölle, Fegefeuer, unsterbliche Seele, Allversöhnung und Ablass. Wahrheit oder Irrtum?“:
Was ist in Wahrheit der Ort, den sie Hölle nennen?
Die Prophetin Gottes Ellen G. White erhielt vom himmlischen Vater Folgendes:
„Luzifer folgerte, er werde sie alle beherrschen, wenn er die Engel im Himmel mit in seine Empörung hineinrisse. Schlau hatte er die ganze Angelegenheit in seiner Sicht dargestellt, indem er sein Ziel mit Betrug und Spitzfindigkeit zu erreichen suchte. Er verfügte über ein großes Täuschungsvermögen. Unter dem Deckmantel der Lüge nutzte er seine Überlegenheit aus. Alles, was er tat, war derart mit Geheimnis umgeben, daß es für die Engel schwer war, das eigentliche Wesen seines Wirkens zu durchschauen. Ehe es nicht voll ausgereift war, konnte Gott es nicht als das Böse, das es war, in Erscheinung treten lassen. Man würde Satans Unzufriedenheit gar nicht als Empörung verstehen. Sogar die treuen Engel konnten seinen Charakter nicht recht durchschauen und erkennen, wohin das alles führte.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 18
Luzifers Absicht war, er werde sie alle, also alle (auch Jeschua, den Sohn Gottes), beherrschen, wenn er sie im Himmel mit in seine Empörung hineinrisse. Der himmlische Vater wusste, dass er Böses tat, doch ehe es nicht voll ausgereift und für alle nicht offensichtlich war, konnte Vater es nicht als das Böse, das es war, in Erscheinung treten lassen. Das ist damit zu vergleichen: Ein Mensch verspricht gewisse Dinge, und da man darauf vertraut, wartet man hoffnungsvoll auf die Erfüllung dieser Versprechungen. Wenn sie sich nicht erfüllen, sondern das Gegenteil zum Vorschein kommt, dann weiß man, dass er nicht die Wahrheit sagte, sondern gelogen hat. Dadurch wird man vorsichtiger und rechnet bei seinen neuen Versprechungen erneut mit Lügen. Wenn sich dies erneut so ergibt, dann misstraut man ihm, glaubt ihm nicht mehr und wendet sich von diesem ab.
Luzifers Herz verlangte nach eigener Ehre und Oberherrschaft, wodurch er in Sünde fiel!
„Man sah ferner, daß Luzifer durch sein Verlangen nach Ehre und Oberherrschaft der Sünde Einlaß verschafft hatte und daß Christus sich selbst demütigte und bis zum Tode gehorsam wurde, um die Sünde auszutilgen.“
Ellen G. White, Der große Kampf (1973), S. 500
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IDie Prophetin Gottes Ellen G. White schrieb Folgendes:
„Durch die Selbsterhöhung kam die Sünde in das Universum; denn von dem „gesalbten Cherub“ Luzifer, der sündigte und in dem die Ungerechtigkeit zuerst gefunden wurde, steht geschrieben: „Dein Herz hat sich erhoben um deiner Schönheit willen, du hast deine Weisheit verderbt um deines Glanzes willen.“ Hesekiel 28:17.
Da er „vollkommen in Schönheit“ war, schaute er auf sich selbst statt auf den, der ihm diese vollkommene Schönheit gab, und begann, sich selbst zu betrachten und zu bewundern. Infolgedessen wurde er stolz auf sich selbst und begann zu denken, dass der Platz, den er einnahm, für die angemessene, gewinnbringende und volle Entfaltung der Fähigkeiten, die er sich nun selbst zuschrieb, zu beschränkt war. Er kam zu dem Schluss, dass der Platz, den er einnahm, der Würde, die nun nach seiner eigenen Einschätzung in ihm steckte, nicht ganz würdig war.
Zwar besaß er die Vollkommenheit der Schönheit, die Fülle der Weisheit und die Höhe der Würde. Aber das alles hatte er von Gott erhalten, durch Jesus Christus, der ihn erschaffen hatte. Er hatte nichts, bis hin zu seiner Existenz selbst, das er von Gott nicht empfangen hatte. Und wenn er sich dessen rühmte, als ob er es nicht empfangen hätte, wenn er stolz auf seine Schönheit war und sie sich selbst zuschrieb, als wäre sie ihm eigen, so bedeutete das nichts anderes, als dass er seinen Schöpfer ignorierte und sich selbst an seine Stelle setzte. Mehr noch, wenn er sich dessen rühmte, was er empfangen hatte, als ob er es nicht empfangen hätte; wenn er sich wegen dessen, was er war, erhob, als ob es aus ihm selbst käme, so war das nur, um für sich selbst die Existenz zu begründen. Und das war an sich nur, um sich in seiner eigenen Einschätzung GOTT gleichzustellen. Und wenn er sich Gott entgegenstellt, bedeutet die Behauptung der Gleichheit mit Gott nur, dass er behauptet, über Gott zu stehen.“
Alonzo T. Jones, The Advent Review and Sabbath Herald, Vol. 77, No. 47, 20. November 1900, S. 744 (DeepL Übersetzung)
„Es gab eine Zeit, in der Satan im Einklang mit Gott lebte und Freude daran hatte, seinen Willen zu tun. Sein Herz war mit Liebe zu seinem Schöpfer erfüllt und er diente ihm gerne, bis er sich einzubilden begann, daß seine Klugheit nicht von Gott käme, sondern in ihm selbst ihren Ursprung habe und ihm deshalb die gleiche Ehre und die gleiche Macht wie Gott zustünde.“
Ellen G. White, Die Engel (1997), S. 29
Weil Luzifer auf sich schaute und nicht auf seinen König Jeschua, auf das Ebenbild Gottes, verlor er den Weg Gottes aus den Augen. Schaust du auf das Ebenbild, dann siehst du die edle Vollkommenheit und Heiligkeit des Vaters durch seinen Sohn Jeschua, dann denkst du durch den Sohn über den Vater nach (Johannes 14:8-9), kopierst diese Liebe und wirst ihr ähnlich. (Matthäus 10:25, Lukas 6:40, Römer 8:29) Denn was du anschaust, das wirst du, dem wirst du ähnlich! Verlierst du den Sohn aus dem Blick, dann vergleichst du dich nicht mehr mit deinem Freund Jeschua, sondern mit dem, auf den du schaust. Darum schufen Satan und sein Heer so viele Idole in dieser Welt, damit der Erdling das Ebenbild Gottes aus den Augen verliert, den Idolen folgt und ähnlich wird. Das ist Satans Wille.
Wenn du den Sohn Gottes beginnst anzuschauen, wirst du erkennen, dass du ihn als Freund und Mittler brauchst, nicht eine von Satan erfundene Mittlerin namens heilige Maria (durch die er den Vater, den Sohn, die Heiligen und die Mutter des Sohnes Gottes beleidigt, verhöhnt und entehrt), sondern den Sohn Gottes, der der wahre und einzige Mittler ist (1.Timotheus 2:5), der der einzige Name unter dem Himmel ist, von deinem himmlischen Vater zur Rettung dir geschenkt wurde, weil du wertvoll bist und man dich liebt. (Apostelgeschichte 4:12)
Wenn du diesem wundervollen, himmlischen Vorbild Jeschua folgst, ihm immer näher kommst, man dich nach einer gewissen Zeit zurückblicken und dann erneut auf deinen großen himmlischen Bruder schauen lässt, wirst du zur Freude und Hoffnung erkennen, dass er dich aus Liebe zu seinem Vater verändert, du es vielleicht manchmal nicht wahrhaben willst (das ist aber nicht schlimm, denn diese einzige Liebe macht manchmal wahrlich sprachlos, und wenn du möchtest, sprich mit deinem himmlischen Vater darüber im Gebet, im Namen seines geliebten Sohnes Jeschua, dein liebevoller Vater hört dir gerne zu), weil es so schön ist, solches erleben und von der himmlischen Familie die beste Schule des Universums erhalten und so wundervoll gelehrt und erzogen werden zu dürfen.
Man sollte sich zur Glückseligkeit und Freude der himmlischen Familie (Lukas 15:10) dem Ebenbild anpassen und nicht das Ebenbild eigenen Vorstellungen anpassen (das macht z. B. die Hure Babylon), denn dann ist man selbst der lebendige Maßstab (so wie es Satan will) und nicht das lebendige Ebenbild und sein Wort. Tust du jedoch das Zweite (das Ebenbild deinen Vorstellungen anpassen), dann wird es dir immer schlimmer ergehen, ohne zu erkennen, dass du gegen das Ebenbild Gottes kämpfst und es und somit dich zum Negativen wie Satan und sein Heer veränderst. Wenn du jedoch das Ebenbild deinen Vorstellungen anpasst, und diesem dann immer näherkommst, werden deine Sünden dich erdrücken, und wenn das Gesetz der Sünde dich beherrscht, wirst du es hassen, dagegen kämpfen und es verändern wollen, damit deine Veränderungen nicht sichtbar werden und dich nicht entlarven.
Doch das Wort Gottes, das Geist und Leben ist, sagt:
20 Denn wer Arges tut, haßt das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Werke nicht gestraft werden. 21 Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zum Licht, damit seine Werke offenbar werden, daß sie in Gott getan sind. Johannes 3:20-21
28 Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken! 29 Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen; 30 denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht! Matthäus 11:28-30
4 Bleibet in mir, und ich bleibe in euch! Gleichwie das Rebschoß von sich selbst keine Frucht bringen kann, wenn es nicht am Weinstock bleibt, also auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibet. 5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben; wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun. 6 Wenn jemand nicht in mir bleibt, so wird er weggeworfen wie das Rebschoß und verdorrt; und solche sammelt man und wirft sie ins Feuer, und sie brennen. 7 Wenn ihr in mir bleibet und meine Worte in euch bleiben, möget ihr bitten, was ihr wollt, so wird es euch widerfahren. 8 Dadurch wird mein Vater verherrlicht, daß ihr viel Frucht bringet und meine Jünger werdet. Johannes 15:4-8
Satan ist ständig bemüht, die Aufmerksamkeit auf sich, um Ehre zu erhalten, oder andere, um von sich abzulenken, zu richten, anstatt auf den Vater und dessen Sohn sowie die Liebe und Wahrheit (heilige Schrift). Damit hat er im Himmel begonnen und führt es auf Erden fort. Er verleitet andere, ihn oder seine eingesetzten Idole oder Agenten zu betrachten, statt das Ebenbild Gottes zu schauen und die heilige Schrift zu erforschen, um ihre Pflicht zu erfahren und zu erfüllen. Wenn er dann den Verstand beherrscht, kann er die Menge (z. B. durch seine Hure Babylon oder beliebte Prediger) nach seinem Willen beeinflussen.
Bleiben wir in Christus, sind wir im Vater, und können seine Lieblichkeit, seinen Wohlgeruch und sein Licht haben. Christus ist das Ebenbild, die Liebe, die Freude, das Licht, die Wahrheit, der Weg und das Leben seines Vaters. Er scheint in unsere Herzen, solange wir auf dieses Licht schauen und dieses in unsere Herzen leuchten lassen. Der Sohn erhält alles Nötige von seinem Vater, um selbst zu geben, wie sein Vater gibt. Sein Licht in unseren Herzen strahlt aus unseren Angesichtern. Leuchtet seine Liebe und sein Licht in uns, strahlen wir seine Herrlichkeit nach außen aus und leuchten für ihn und seinen Vater sowie die himmlische und irdische Familie. Durch Betrachten der Schönheit und Herrlichkeit Christi werden wir in sein Bild verwandelt und werden seiner Liebe ähnlich, sie verherrlicht und glücklich. Dann bekommt die Liebe, was sie verdient, ihre Liebe von ihrer Liebe, ihrer Familie und das ewiglich.
Wenn das selbstsüchtige Herz auf die Liebe Christi blickt, wird es schmelzen, erweichen, zu Jeschua gezogen, Jeschua ähnlich und wie Jeschua anziehend werden.
Schaut ein Herz auf sein Ich, sich selbst oder andere, wird es hart und verstockt.
Satan begann seine Rebellion bei den Boten.
Die Prophetin Gottes Ellen G. White erhielt vom himmlischen Vater Folgendes:
„Satan … begann seine Rebellion mit den Engeln, die seiner Befehlsgewalt unterstanden, indem er versuchte, sie zu verunsichern. Und es gelang ihm, sie so zu täuschen, daß er viele Engel für sich gewinnen konnte, bevor seine Ziele ganz zu erkennen waren. The Review and Herald, 28. Januar 1909.
Satan … hatte den Ehrgeiz, genauso viel Ansehen und Ehre zu erreichen, wie Gott sie seinem Sohn gegeben hatte.
Er wurde eifersüchtig und neidisch auf Christus und versuchte, den Engeln, die ihn als beschirmenden Cherub verehrten, einzureden, daß er nicht in dem Ausmaß geehrt würde, wie es ihm aufgrund seiner hohen Position zukäme. The Review and Herald, 24. Februar 1874.
Durch hinterhältige Bemerkungen, in denen er andeutete, daß ihm eigentlich die Position zugestanden hätte, die man Christus gegeben hatte, säte Luzifer Zweifel in den Herzen vieler Engel. The Educational Messenger, 11. September 1908.
Luzifer arbeitete bei seinen Täuschungsmanövern dermaßen geheim, daß die Engel, die sich nicht in hohen Positionen befanden, glauben konnten, daß er der Regent des Himmels sei. …
Er (Luzifer) gewann die Sympathie einiger seiner Mitgeschöpfe, indem er an der Regentschaft Gottes Kritik übte. Diese böse Saat wurde auf eine sehr unauffällige Weise ausgestreut, und als sie aufgegangen war und in den Gedanken vieler Wurzeln geschlagen hatte, sammelte er die Beschwerden und trug sie dem Ältestenrat der Engel als die Kritik anderer an der Herrschaft Gottes vor. …
Den Versuch, Gottes Gesetz zu beseitigen, unternahm Satan bei den sündlosen Bewohnern des Himmels. Damit schien er eine Zeitlang Erfolg zu haben. Viele Engel ließen sich verführen; aber sein scheinbarer Triumph endete mit Niederlage und Verlust, mit der Trennung von Gott und der Verbannung aus dem Himmel. …
Satan hatte gegenüber den Engeln und sogar gegenüber Gott insofern einen Vorteil, der ihn zu arroganter Überheblichkeit veranlaßte, … daß er sich durch Falschheit sehr gut tarnen konnte. Für einige Zeit war es unmöglich, ihm die Maske herunterzureißen, so daß die abstoßende Veränderung seines Charakters nicht gleich zu erkennen war. Er mußte sich selbst offenbaren durch seine grausamen, ausgeklügelten, bösartigen Werke.“
Ellen G. White, Die Engel (1997), S. 31-33
Satan musste seine Rebellion erst bei den Boten beginnen, um viele Sympathisanten für seine Sache zu gewinnen und Unterstützer für seine Sache auf seiner Seite zu haben, die dann in sein Werk der Rebellion gegen die göttliche Regierung einstimmen. Denn hätte er diesen Kampf alleine gleich gegen den Vater und dessen Sohn begonnen, wäre er nicht weit gekommen, weil er keine Gehilfen hätte, um andere zu beeinflussen. Also musste er langsam und leise, unsichtbar und unhörbar bei den Boten beginnen, an ihnen zu wirken, sie mit seiner Meinung und seiner Rebellion im Herzen zu füllen. Denn wäre er sofort mit der Tür ins Haus gefallen, dann hätten die heiligen Boten sofort erkannt, dass etwas mit ihm nicht stimmte. Doch wenn man es schön langsam macht, Sympathisanten für sich gewinnt und dann mehrere das Gleiche wie er bezeugen, dann verleiht es seinem Werk Kraft, weil es schwieriger ist, gegen viele zu streiten, als wenn man alleine ist, der über die himmlische Regierung so böse denkt.
Das ist damit zu vergleichen, wenn eine irdische Nation gegen eine andere in den Krieg ziehen will. Da benötigen die Anführer dieses Krieges die Zustimmung ihres Volkes. Also wird am Volk so lange gewirkt, bis das Volk diesem Krieg zustimmt und freiwillig in den Kampf zieht, ohne an die Folgen zu denken. Diese Kriegsvorbereitung ist gewaltig und macht Eindruck, um so viele wie möglich für seine Sache zu gewinnen, so viele wie möglich zu ermorden und das Land zu besetzen. Nach dem Krieg erfährt man meistens, dass dieser Kampf auf Lügen basierte.
Der beginnende Kampf im Himmel wurde von Luzifer ausgelöst, durch Vortäuschung von falschen Tatsachen, um die Boten auf seine Seite zu ziehen und gegen den (wie es Satan behauptete) ungerechten Vater und Sohn zu ziehen. Also hat er sie zuerst schlechtgemacht, wie man es von Erden kennt, um die Sympathie der Boten zu gewinnen, und gegen sie in den Kampf zu ziehen. Und hernach stellte es sich als Lüge und Täuschung heraus.
Das, was im Himmel nicht stimmte, war nicht die göttliche Regierung oder die göttlichen Gesetze, sondern Luzifers subtiler, stiller und leiser Kampf gegen die göttliche Regierung, nämlich, Christi Stellung und Macht streitig zu machen, alle Boten auf seine Seite zu ziehen und dann gegen die Regenten des Universums zu ziehen und sie zu stürzen.
Denn wenn alle Boten auf Satans Seite gewechselt wären, wäre niemand mehr da, der die Sache der göttlichen Regierung vertritt und verteidigt sowie den Vater anbetet und dessen Sohn huldigt, wie es sich gerechterweise gebührt. Dann muss man noch bedenken, dass Satan und sein Heer ihren Kampf nicht nur auf den Himmel beschränkt hätten, sondern Satan schon plante, auch die nichtgefallenen 99 Welten in Rebellion zu stürzen.
„Zu Gottes Herrschaftsbereich gehörten nicht nur die Bewohner des Himmels, sondern die Bewohner aller geschaffenen Welten, und Satan dachte, wenn es ihm gelänge, die intelligenten Wesen des Himmels in die Rebellion zu stürzen, müßte ihm dies auch mit allen anderen Welten gelingen.“
Ellen G. White, Die Engel (1997), S. 32
Satan verführte fast die Hälfte der Boten und brachte letztendlich den dritten Teil der Boten zum Abfall.
Die Prophetin Gottes Ellen G. White erhielt vom himmlischen Vater Folgendes:
„Da zeigte Satan überheblich auf seine Anhänger, die fast die Hälfte der Engel ausmachten, und rief aus: „Sie gehören alle zu mir! Willst du sie auch alle hinauswerfen und solch eine Lücke im Himmel schaffen?“ Und dann erklärte er, daß er bereit sei, gegen die Herrschaft Christi zu kämpfen und seinen Platz im Himmel mit Macht zu verteidigen, Mann gegen Mann!“
Ellen G. White, Die Engel (1997), S. 38
Luzifer zog durch seine subtilen, trügerischen und verdrehten Reden die Boten auf seine rebellische Seite und brachte letztendlich den dritten Teil der Boten zum Abfall.
Sein Bemühen hatte Erfolg, denn er zog durch seine vielen bösen Handelsgeschäfte (Hesekiel 28:16), fast die Hälfte (möchte zum besseren Verständnis volle Zahlen nutzen), also ca. 50 % der Boten, auf seine Seite, in seine rebellischen und untreuen Reihen. Da der dritte Teil der Boten, also 33 %, schlussendlich fiel (Offenbarung 12:4), haben sich durch das liebevolle und unermüdliche Bemühen des Herrn Jeschua und seiner treuen Boten ca. 17 % der Boten in die Reihen ihres Königs Jeschua wieder eingereiht. Da der dritte Teil der Boten fiel, blieb somit die doppelte Anzahl der Boten im Himmel.
Also haben sich die Bemühungen der Liebe (des Vaters), dessen Ebenbildes (des Sohnes Gottes), ihrer treuen Freunde (der Boten/Engel) und die unendliche Liebe der himmlischen Familie ausgezahlt.
Gedankt sei dem geliebten himmlischen Vater.
Im Namen seines geliebten Sohnes Jeschua.
Amen.
Satan begehrte Anbetung, die allein der Schöpfer verdient!
Die Prophetin des himmlischen Vaters Ellen G. White erhielt Folgendes:
„Die Sünde entsprang der Selbstsucht. Luzifer, der schirmende Cherub, wollte der Erste im Himmel sein. Er trachtete danach, die himmlischen Wesen zu beherrschen, sie dem Schöpfer abspenstig zu machen und ihre Huldigung für sich zu gewinnen.“
Ellen G. White, Das Leben Jesu (1973), S. 12
„Aber nach und nach keimte in Luzifer das Verlangen nach Selbsterhöhung …
Obwohl alle seine Pracht von Gott war, betrachtete dieser mächtige Engel sie schließlich als ihm zukommend. Angesehener als die andern der himmlischen Schar, war er mit seiner Stellung doch nicht zufrieden; er begehrte jene Huldigung, die allein dem Schöpfer gebührt. Anstatt Gott bei allen Geschöpfen zum Höchsten zu erheben, bemühte er sich, ihre Anhänglichkeit für sich zu gewinnen.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 12
Anhand dieser Zitate dürfen wir erfahren, dass Satan nach Anbetung trachtete, die allein dem himmlischen Vater, dem Vater seines Sohnes Jeschua, zusteht, und keinem anderen. Er trachtete aber auch nach der Stellung des Sohnes Gottes, wie du gleich darunter (im nachfolgenden Kapitel) erfahren wirst. Das, wonach er im Himmel trachtete, aber nicht bekam, setzte er in Zusammenarbeit mit seinen Boten auf Erden um. Seine Boten beten ihn an, selbst wenn sie vor ihm nicht buchstäblich auf die Knie gehen, aber durch all die weltlichen Lehren der Kirchen, Freikirchen, Synagogen, Moscheen, Religionen, Geheimgesellschaften und dergleichen vielen, beten die Menschen Satan (früher Luzifer) an. Bedenke bitte, geliebter Leser: Alles, wahrlich alles, was deine Liebe und deinen Dienst zu deinem himmlischen Vater mindert, ist dein Gott, also ein fremder Gott, somit Götzendienst.
Zuerst liebten die gefallenen Boten ihren Schöpfer über alles, dann jedoch Satan!
„Aber Liebe zu ihm [Satan], Stolz und der Wunsch nach unbegrenzter Freiheit gewannen die Oberhand.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 18
„Er [Satan] begann auch allmählich die Engel, über welche er herrschte, dazu zu bringen ihn anzubeten, anstatt dass sie all ihre Kraft dazu verwendeten, ihren Schöpfer zu verehren.“
Ellen G. White, Der große Kampf (1884), S. 195
Satan verlangte nach der Herrlichkeit Christi und beabsichtigte, den Thron Christi einzunehmen!
Die geliebte Prophetin Gottes Ellen G. White erhielt vom himmlischen Vater Folgendes:
„Als Satan erreicht hatte, daß viele Engel auf seiner Seite standen, trug er seinen Fall Gott vor und stellte die Sache so dar, als sei es der Wunsch der Engel, daß er den Platz Christi einnehmen sollte.“
Ellen G. White, Für die Gemeinde geschrieben – Band 1 (2000), S. 229
„Ihn verlangte nach der Herrlichkeit, mit der der unendliche Vater seinen Sohn ausgestattet hatte. Dieser Engelfürst erstrebte das alleinige Hoheitsrecht Christi …
Nun begann dieser Engelfürst, dem Sohn Gottes die Oberhoheit streitig zu machen und damit die Weisheit und Liebe des Schöpfers in Frage zu stellen. Alle Kräfte dieses überragenden Geistes, der nach Christus der bedeutendste unter den himmlischen Heerscharen war, richteten sich auf dieses Ziel.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 12-13
Anhand dieser Zitate dürfen wir erfahren, welche Absichten Satan durch die Verführung all der Boten verfolgte. Er wollte deshalb so viele Boten (Engel) wie nur möglich auf seine Seite reißen, um die Stellung und den Thron des geliebten Königs Jeschua streitig zu machen und sie einzunehmen. Denn, je mehr Boten (Helfer und Unterstützer) auf seiner Seite stehen und ihn in seinen Plänen unterstützen, fördern und ermutigen, befähigen sie ihn, seine Absichten umzusetzen, gegen den geliebten Sohn und seine treuen Boten zu streiten, sie zu bekämpfen, zu erniedrigen, zu demütigen, zu beleidigen, ihre Worte zu verdrehen, ihnen Böses zu unterstellen, ihre Herzen zutiefst zu verletzen, und sich den Thron des geliebten Sohnes, den sein geliebter Vater ihm, seinem einziggezeugten Sohn, aus Liebe schenkte, selbst mit brutalster Gewalt (die du vielleicht schon bei deinen Nächsten gesehen oder selbst erlebt hast) zu erkämpfen.
War Luzifer von seinem Unrecht überzeugt?
Kurz gesagt.
Die Prophetin Gottes Ellen G. White erhielt vom himmlischen Vater Folgendes:
„Man wies ihm die Grundlosigkeit seiner Unzufriedenheit nach und zeigte ihm, welches die Folgen sein würden, wenn er in Empörung verharrte. Luzifer war von seinem Unrecht überzeugt. Er erkannte: „Der Herr ist gerecht in allen seinen Wegen und gnädig in allen seinen Werken.“ Psalm 145,17. Er empfand, daß die göttlichen Gesetze gerecht sind und er das vor dem gesamten Himmel bekennen sollte. Hätte er es getan, hätte er sich und viele Engel retten können.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 16
Wie wir erfahren dürfen, wies man Luzifer die Grundlosigkeit seiner Unzufriedenheit nach und zeigte ihm, welche die Folgen sein würden, wenn er in Empörung verharrt.
Luzifer war somit von seinem Unrecht, seiner Sünde, überzeugt!
Wenn er demnach von seiner Rebellion und Sünde überzeugt war, dann kann er doch eigentlich in der Welt nicht herumposaunen, dass er unschuldig wäre. Nicht wahr? Denn wer seine Schuld eingesteht, der bekennt sich schuldig, und wer seine Schuld leugnet, der lügt und täuscht seine Sklaven.
Er empfand, dass die göttlichen Gesetze gerecht sind und er das vor dem gesamten Himmel bekennen sollte, doch er empfand es nur, bekannte es wegen seines Stolzes aber öffentlich nicht. Von allen anderen will er ihre Herzen erfahren, darum studiert er den Charakter der Menschen, um ihre Schwachheiten zu erfahren und sie zielgerichtet verführen zu können. Aber sein eigenes Herz zu öffnen, das findet er ungerecht, und sein Stolz sowie seine Geheimnisse hindern ihn daran. Aber andere studiert er ausgiebig, denn er ist ein sehr scharfer Beobachter, beherrscht sehr gerne die Gedanken und den Verstand, lügt, täuscht, verwirrt, foltert, erniedrigt, beleidigt, versklavt und straft sehr gerne, will alles genauestens wissen (nur sich selbst nicht genauestens an das Gesetz und die Wahrheit halten), ist ständig am Reden und Fragenstellen und sehr neugierig, um alles Mögliche genauestens zu erfahren, um den Menschen unter seine Herrschaft zu bringen und zu halten.
Satan und seine Dämonen haben gegenüber den Menschen einen großen Vorteil. Seit ihren und des Erdlings Sündenfall wurde der Vorhang zur Seite geschoben, wodurch die Menschen den Kampf zwischen Gut und Böse nicht sehen und nicht hören können. (Ist wahrlich zum Besten.) Das nutzen Satan und seine Dämonen gnadenlos aus. Sie wirken, wie sie wollen (so weit es erlaubt wird, denn alles dürfen sie auch nicht), da sie wissen, dass Menschen sie nicht bemerken, weil die Erdlinge die Kraft des heiligen Geistes und die Wahrheit nicht kennen, nicht nach dem Maßstab (heilige Schrift/Bibel), sondern anhand von absichtlich gestreuten Lügen, Irrlehren, weltlicher Weisheit, Theorien, Bräuchen und Gefühlen messen. Es sei denn, man bekommt durch die Gnade und den heiligen Geist Christi das göttliche Gesetz ins Herz geschrieben (Römer 5:5), weil die Feinde gegen den heiligen Lehrmeister und seine einfache Lehre nicht ankommen und nicht manipulieren können!
Anhand dieses Beitrags darf man erfahren, wie Satan und seine Dämonen wirken, um es in seinem Leben zu erkennen und Schutz beim himmlischen Vater, im Namen seines geliebten Sohnes Jeschua zu suchen. Paulus und seine Geschwister (Versammlung/Gemeinde) waren die Gedanken Satans auch nicht unbekannt. (2.Korinther 2:11)
Wenn man ihm mit der Wahrheit begegnet, und sehr gut durch den großen himmlischen Bruder Jeschuas und seine geliebten Boten in der Wahrheit, durch die heilige Schrift und nachfolgendes Licht ausgebildet ist, dann wird es für den Feind sehr schwierig, weshalb er das Thema wechselt, den Charakter kritisiert, Fehler an dir oder deinem Leben sucht, (ist nur Ablenkung vom Wesentlichen, um von sich auf andere abzulenken; begann er schon im Himmel zu tun.) oder er geht weg, weil er nicht mehr weiter weiß oder es ihm zu viel wird. So hinterlistig, hinterhältig, so selbstsüchtig, so egoistisch, so blind vor Rache gegen den Vater und dessen Sohn Jeschua.
Deshalb sollte sich der Mensch auf keine, absolut keine, Diskussion oder Begegnung im Fleische – Menschen, die Satans Sklaven sind – oder im Geiste, falls es geschehen sollte, einlassen. Absolut nicht! Dazu gehört auch Intimverkehr, worüber es Berichte im Internet gibt. Falls es passieren sollte, dann sofort sich an deinen himmlischen Vater im Namen seines geliebten Sohnes Jeschua wenden, und in der heiligen Schrift/Bibel nach der Wahrheit suchen (Matthäus 7:7-8). Da wirst du Hilfe finden, wenn du aufrichtig suchst. Denn ohne deinen himmlischen Vater kannst du Satan und den Dämonen nicht widerstehen und gegen sie siegreich sein.
Die Prophetin Gottes Ellen G. White erhielt vom himmlischen Vater Folgendes:
„Dem Widersacher [Satan] der Seele ist es nicht erlaubt, die Gedanken der Menschen zu lesen, aber er ist ein scharfer Beobachter. Er nimmt zur Kenntnis, was wir sagen und wie wir uns verhalten, und passt dann seine Versuchung so an, dass er genau das Richtige trifft bei den Menschen, die sich seiner Macht überlassen. Wenn wir uns darum bemühen, sündige Gedanken und Gefühle zu unterdrücken und ihnen keinen Raum in Wort und Tat geben, können wir Satan besiegen, weil er keine besonders auf unseren Fall zugeschnittenen Versuchungen vorbereiten kann.“
Ellen G. White, Intellekt, Charakter und Persönlichkeit – Band 2 (2002), S. 229
Die Prophetin Gottes Ellen G. White erhielt vom himmlischen Vater Folgendes:
„Die Engel anerkannten freudig Christi Vorherrschaft, fielen vor ihm nieder und brachten ihm ihre Liebe und … [Huldigung] dar. Luzifer beugte sich mit ihnen, aber in seinem Herzen tobte ein seltsamer, heftiger Kampf. Wahrhaftigkeit, Gerechtigkeitssinn und Treue lagen im Widerstreit mit Neid und Eifersucht. Der Einfluß der heiligen Engel schien ihn eine Zeitlang davon abzubringen. Als von Tausenden froher Stimmen Loblieder in wohlklingenden Weisen emporstiegen, schien der Geist des Bösen überwunden zu sein. Unaussprechliche Liebe ergriff sein Herz. Er war in der Liebe zum Vater und zum Sohne in voller Übereinstimmung mit den sündlosen Anbetern. Aber wieder überkam ihn der Stolz. Das Verlangen nach Oberherrschaft kehrte zurück, und abermals gab er dem Neid auf Christus Raum.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 13-14
Was dürfen wir anhand dieses Zitats erfahren? Eine Zeit lang war Satan von seinem Unrecht überzeugt und kehrte wieder zu der Treue, also zu seinem Schöpfer, seiner ersten Liebe, zurück. Somit bewies er seine Rebellion und Schuld. Doch in seinem Herzen ging ein unsichtbarer Kampf vor sich, den die Boten nicht sahen, und darum musste er öffentlich offenbar werden, damit die Treuen wie auch die Untreuen erkennen, was in seinem Herzen tobte, sein Herz wirklich vorhatte, welche Pläne es hegte und umsetzten wollte. Seine Herrschsucht, sein Widerstreit, Neid und seine Eifersucht kämpften in seinem Herzen gegen die Liebe, Treue, Wahrheit, Gerechtigkeit, somit gegen seinen Schöpfer und die Seinen, die er durch Abspenstigkeit zu gewinnen suchte. Was in seinem Herzen vorging, musste im Fleische offenbar werden, damit sich jeder nach all dem, was er seinem Schöpfer und dessen Sohn sowie den Boten unterstellte, von seinen wahren Herzensbewegungen und Plänen überzeugt.
Satan stürzte sich durch seine Rebellion in eine Misere und Gewissensnot, die er ertragen musste, um durch seinen Plan Gottes und dessen Sohnes Thron zu stürzen und für sich beanspruchen zu können. Vaters Thron kann er buchstäblich aber nicht stürzen, weil er ins Vaters Licht nicht eingehen kann. Doch durch die Abspenstigkeit der Boten (Engel), die ihn dann anbeten würden, hätte er Vater seiner verdienten Verehrung und Anbetung und dessen Sohn Huldigung beraubt.
Himmlischer Vater liebte Luzifer sehr, darum wirkte Vater am Gewissen Luzifers, damit er aufhört zu rebellieren und in seine ihm anvertraute Stellung zurückkehrt. Er kehrte zurück. Dies bewirkten der Einfluss des Vaters durch seinen heiligen Geist, sowie die unendliche Liebe des Sohnes Gottes und der heiligen Boten, die sein Gewissen durch ihre liebevollen Ermahnungen und Warnungen zur Liebe und Gerechtigkeit weckten. Daraufhin erweckte die Liebe in seinem Herzen und brachte ihn erneut in Übereinstimmung in der Liebe zum Vater und zum Sohne und den Boten (Engeln).
Satans Gewissenskampf.
„Luzifer kannte anfangs die wahre Natur seiner Gefühle selbst nicht. Eine Zeitlang hatte er sich gescheut, solche Gedankengänge zu äußern. Aber er wies sie auch nicht von sich. Er sah nicht, wohin er trieb. Mit unendlicher Liebe und Weisheit wollte man ihn von seinem Irrtum überzeugen. Man wies ihm die Grundlosigkeit seiner Unzufriedenheit nach und zeigte ihm, welches die Folgen sein würden, wenn er in Empörung verharrte. Luzifer war von seinem Unrecht überzeugt. Er erkannte: „Der Herr ist gerecht in allen seinen Wegen und gnädig in allen seinen Werken.“ Psalm 145,17. Er empfand, daß die göttlichen Gesetze gerecht sind und er das vor dem gesamten Himmel bekennen sollte. Hätte er es getan, hätte er sich und viele Engel retten können. Zu der Zeit gab er seine Gehorsamspflicht Gott gegenüber noch nicht völlig auf. Obgleich er seine Stellung als deckender Cherub verließ, hätte er wieder in sein Amt eingesetzt werden können, wenn er nur bereit gewesen wäre, zu Gott zurückzukehren und des Schöpfers Weisheit anzuerkennen. Wäre er doch damit zufrieden gewesen, den Platz auszufüllen, der ihm in Gottes großem Plan zugewiesen worden war! Nun war die Zeit für eine endgültige Entscheidung gekommen. Entweder mußte er Gottes Oberhoheit uneingeschränkt anerkennen oder sich in offener Empörung gegen ihn erheben. Er kam fast zu dem Entschluß, zurückzukehren; aber Stolz verbot es ihm. Es war ein zu großes Opfer für jemanden, der so hoch geehrt worden war, zu bekennen, daß er sich geirrt hatte, daß seine Vorstellungen verkehrt gewesen waren, und sich der Autorität zu beugen, die er selbst als ungerecht hatte darstellen wollen.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 16
Zuerst bedenke. Himmlischer Vater spricht durch den heiligen Geist zum Gewissen seiner Geschöpfe, um sie vor Sünde und Unheil zu bewahren. Satan hatte sich eine Zeit lang gescheut, die Gedankengänge, die in ihm aufkamen, zu äußern. Als man ihn von seinem Irrtum überzeugen wollte, und ihm die Grundlosigkeit seiner Unzufriedenheit nachwies und zeigte, welche die Folgen sein würden, wenn er in Empörung verharrte, war Luzifer von seinem Unrecht überzeugt.
Also hatte der heilige Geist sehr gut gewirkt und Luzifer von seinem Unrecht überzeugt. Er empfand dann, dass die göttlichen Gesetze gerecht sind und er das vor dem gesamten Himmel bekennen sollte. Doch die Verehrung gefiel ihm sehr, denn er wurde von der Anbetung und Schmeichelei seiner Engel trunken. Aber er musste irgendwann öffentlich bezeugen, was er wirklich will. Dafür mussten seine Pläne ausreifen und in öffentliche Empörung ausarten. Wenn man vom Herzen nach Herrschaft strebt, kommt diese Zeit auf jeden Fall. Dann kam die Zeit für eine endgültige Entscheidung. Sein Herz kämpfte: Entweder musste er Gottes Oberhoheit uneingeschränkt anerkennen oder sich in offener Empörung gegen ihn erheben. Er wählte das Zweite.
Da er die Anbetung seiner Boten (Engel) immer mehr liebte und immer wieder ihre Sympathie suchte, blieb ihm nur ein Weg übrig. Er kam fast zu dem Entschluss, zurückzukehren, aber sein Stolz verbot es ihm. Ja, sein Herz befand sich im Kampf. Das ist der Beweis, dass Vater zu seinem Gewissen sprach, um ihn vor dem Verderben zu bewahren, so wie es auch sein geliebter Sohn Jeschua tat und seine Engel (Boten) es ebenso getan haben. Für ihn war es jedoch ein zu großes Opfer, denn er wurde so hoch geehrt, um dann zu bekennen, dass er sich geirrt hatte, dass seine Vorstellungen verkehrt gewesen waren, und sich der Autorität zu beugen, die er selbst als ungerecht hatte darstellen wollen. Satan befand sich in einer Misere und Gewissensnot. In die gleiche Misere und Gewissensnot stürzte er auch Adam und Eva.
Anmerkung:
Misere: schlimme, unglückliche Situation, eine echte Notlage oder eine ausweglose Lage.
Gewissensnot: eine schwere, innere Bedrängnis oder ein tiefer Gewissenskonflikt, in dem sich ein Mensch wegen moralischer oder ethischer Fragen befindet
Satan hatte die Möglichkeit bekommen, obgleich er seine Stellung als deckender Cherub verließ, wieder in sein Amt eingesetzt werden zu können. Aber die Bedingung dafür war ihm zu hoch. Er müsste zu Vater zurückkehren und des Schöpfers Weisheit anerkennen. Wenn er die Weisheit des Schöpfers jedoch anerkennen würde, müsste er zugeben, dass er sich geirrt hat und mit seinem Platz unzufrieden ist. Aber sein Stolz sagte:
Vielleicht kommt dir dieser Charakter oder dieses Vorgehen aus dieser Welt bekannt vor.
Hat die himmlische Familie versucht, Luzifer und die Boten zu retten?
Kurz gesagt.
Himmlischer Vater, sein Sohn Jeschua sowie die Boten gaben sich alle Mühe und suchten sie mit unendlicher Liebe zu überzeugen, sich dem Schöpfer und dessen Sohn zu unterstellen.
Der mitfühlende Vater suchte in unendlicher Liebe, mit herzlichem Erbarmen und ertrug Luzifer und seine Anhänger lange mit großer Gnade!
Die Prophetin Gottes Ellen G. White erhielt von ihrem himmlischen Vater Folgendes:
„Gott ertrug Luzifer lange und mit großer Gnade, wie es seinem göttlichen Charakter entspricht.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 16
„Der mitfühlende Schöpfer suchte in herzlichem Erbarmen Luzifer und seine Anhänger von dem Abgrund des Verderbens zurückzureißen, in den sie zu stürzen drohten. Aber seine Güte wurde mißverstanden.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 16-17
„Gott konnte nur Mittel anwenden, die mit Wahrheit und Gerechtigkeit vereinbar waren.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 19
„Gott ist nur ein Dienst in Liebe angenehm, darum muß die Treue seiner Geschöpfe auf der Überzeugung von seiner Gerechtigkeit und Güte beruhen.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 19
Der treue und geliebte Vater wirkte in grenzenloser Liebe und Barmherzigkeit und warnte Luzifer/Satan. Doch er sah seine Fehler nicht ein, sondern es weckte in ihm nur seinen Widerstand. Luzifer gab der Missgunst gegen Vater und dessen Sohn Raum und wurde nur umso entschlossener, gegen die göttliche Regierung zu kämpfen. Dieser Charakterzug ist dir vielleicht aus deiner Welt bekannt.
Himmlischen Vater tat für die fallenden Boten alles, wahrlich alles, was in seiner Allmacht steht! Wenn Vater etwas macht und Herzen zieht, dann sehr gut. Vater ist sehr gut und wenn Vater etwas macht, dann gibt Vater alles, wahrlich alles, ob bei der Schöpfung oder Errettung. Vater macht alles aus Liebe zum Detail, wahrlich alles. Vater trifft absolut keine Schuld an der Rebellion oder der Sünde, denn er schenkt jedem freien Willen und er zwingt niemanden, aber wer aufrichtig und vom Herzen Hilfe bei ihm sucht, dem hört er sehr genau zu und hilft von ganzem Herzen. Denn Vater liebt es sehr, wahrlich sehr, ihn aus freiem Willen, in Liebe und mit Freude zu lieben, (als Kindlein des Herrn Jeschua darf man himmlischen Vater seinen Vater nennen – Galater 4:6) und ihm zu dienen.
Der mitfühlende Sohn Gottes suchte und warnte Luzifer in grenzenloser Liebe und Barmherzigkeit!
Die Prophetin Gottes Ellen G. White erhielt vom himmlischen Vater Folgendes:
„Solange Satan im Himmel wohnte, hatte sich Christus darum bemüht, ihn davon zu überzeugen, daß er einen fürchterlichen Fehler beging, bis er dann mit seinen Anhängern offen gegen Gott rebellierte.“
Ellen G. White, Die Engel (1997), S. 39
„Der Sohn Gottes führte ihm die Größe, Güte und Gerechtigkeit des Schöpfers und die heilige, unveränderliche Natur seines Gesetzes vor Augen. Gott selbst hatte die Ordnung des Himmels begründet. Wenn Luzifer davon abwich, entehrte er seinen Schöpfer und brachte sich selbst den Untergang. Aber die Warnung, die ihm in grenzenloser Liebe und Barmherzigkeit zuteil wurde, weckte nur seinen Widerstand. Luzifer gab der Mißgunst gegen Christus Raum und wurde nur um so entschlossener.
Nun begann dieser Engelfürst dem Sohne Gottes die Oberhoheit streitig zu machen und damit die Weisheit und Liebe des Schöpfers in Zweifel zu ziehen. Alle Kräfte dieses überragenden Geistes, der nach Christus der bedeutendste unter den himmlischen Heerscharen war, richteten sich auf dieses Ziel.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 12-13
Der treue und geliebte Sohn Gottes sprach mit Luzifer/Satan in grenzenloser Liebe und Barmherzigkeit, ermahnte und warnte ihn. Doch er sah seine Fehler nicht ein, sondern es weckte in ihm nur seinen Widerstand. Luzifer gab der Missgunst gegen den Sohn Gottes Raum und wurde nur umso entschlossener, gegen die göttliche Regierung zu kämpfen.
Als der König Jeschua vor den Boten Luzifers sagte: „Gott selbst hatte die Ordnung des Himmels begründet. Wenn Luzifer davon abwich, entehrte er seinen Schöpfer und brachte sich selbst den Untergang“, wurde Luzifer/Satan nicht nur gewarnt, sondern es hat auch den Ausgang seines Wirkens offenbart, wenn er in seinen vielen Handelsgeschäften fortfährt (Hesekiel 28:16). Das richtete sein Herz und seine Gedanken (Hebräer 4:12) und bewies, wie sehr er sich durch seine Absichten vom Schöpfer, dem Vater, entfernte. Das passte ihm jedoch ganz und gar nicht, weshalb er dann behauptete, man würde ihn öffentlich demütigen, obwohl es gar nicht stimmte. Darum hat er dann begonnen, dem Sohne Gottes die Oberhoheit streitig zu machen, die Weisheit und Liebe des Schöpfers, des Vaters Jeschuas, in Zweifel zu ziehen, und richtete fortan all seine Kräfte auf dieses Ziel. Kampf gegen die Herrschaft des Vaters und dessen Sohnes.
Die himmlische Gemeinschaft ermahnte Luzifer, seinen Weg aufzugeben. Der Sohn Gottes warnte und flehte ihn an, dies nicht mehr weiter zu verfolgen und dadurch seinen Erschaffer zu entehren und Verderben über sich selbst zu bringen. Aber anstatt sich zu unterwerfen, präsentierte sich Satan zu jenen, welche ihn liebten, dass er falsch gerichtet wurde, dass seine Würde nicht respektiert wurde und dass ihm seine Freiheit aberkannt werden sollte.
Dass Christus es als notwendig betrachtete, ihn zu korrigieren und annahm, die höhere Stellung ihm gegenüber einnehmen zu müssen, erweckte in ihm den Geist der Widerspenstigkeit und er ging auf den Sohn Gottes los, mit der Absicht, ihn vor den Engeln zu demütigen. Durch Falschdarstellung der Worte Christi, durch Ausflüchte und direkter Falschaussage sicherte sich Satan die Sympathie der Engel unter seiner Kontrolle und sie vereinigten sich mit ihm in der Revolte gegen die Autorität des Himmels.
Bis zuletzt weigerte er sich anzuerkennen, dass sein Weg einen Tadel verdient hatte.“
Ellen G. White, Der große Kampf (1884), S. 195
In diesem Zitat dürfen wir erfahren, dass der Sohn Gottes Luzifer warnte und anflehte, seinen Weg nicht weiter zu verfolgen, um dadurch seinen Schöpfer nicht zu entehren und kein Verderben über sich zu bringen. Also hat der Herr Jeschua ihn mit unendlicher Liebe versucht zu warnen und zu retten.
Wenn Satan die liebevollen Mahnungen und Warnungen des Sohnes (Jeschua) erkannt, ernst genommen und angenommen sowie zu seinem Leben gemacht hätte, würde er umkehren, öffentlich seine Fehler bezeugen, und seine Absichten erklären. Durch sein öffentliches Zeugnis hätten seine Nachfolger ihren Führer im wahren Licht, seinen sowie ihren Irrtum erkannt, diesen ebenso persönlich und öffentlich zugegeben, mit ihm umgekehrt, ihren Kampf beendet und Frieden geschlossen.
Und wie reagierte Luzifer/Satan darauf?
Anstatt auf den liebevollen Herrn Jeschua zu hören und dem liebevollen himmlischen Vater zu danken, beklagte er sich bei seinen Boten, dass er falsch gerichtet wurde, obwohl der Herr ihn gar nicht gerichtet hatte. Das ist das Gleiche, wie in dieser Welt. Wenn man den Sündern ihre Sünden aufzeigt, dann sagen sie nämlich: „Du richtest mich und das steht dir nicht zu. Du hast keine Liebe.“ Dann suchen sie die Fehler bei Verkünder, aber nicht bei sich selbst. Als wären die Verkünder ihrer Sünden (obwohl sie dies aus Liebe zu ihrem Nächsten tun, damit sie umkehren und leben) an ihren Sünden schuld.
Dann klagte er weiter, dass seine Würde nicht respektiert wurde und ihm seine Freiheit aberkannt werden sollte. Welch eine hinterlistige Lüge und Verdrehung der Worte des edlen Herrn Jeschua! Er unterstellte dem Sohn Gottes tatsächlich, dass seine Würde nicht respektiert wurde, obwohl der Vater, der Sohn und ihre Boten ihn respektvoll und liebevoll behandelten und seine Würde gewahrt wurde, trotz dessen, dass er begann, zu rebellieren. Dann behauptet er auch noch, dass man ihm seine Freiheit aberkennen wolle. Erneut eine dreiste Lüge! Die himmlische Freiheit wurde ihm niemals aberkannt, sondern mit seiner Freiheit meint er, frei von Gottes Gesetz zu sein, zu sagen und zu tun, was er will, sich dreist zu nehmen, was er will, was ihm von Rechts wegen überhaupt nicht zusteht, nämlich die Stellung und Ehre, also die Anbetung des himmlischen Vaters und die Huldigung des Sohnes Gottes, und wenn man ihm nicht gegeben hätte, was er verlangt, würde er sich dies mit Gewalt nehmen. Er würde sogar, wie die Welt es sagt, über Leichen gehen. Das hat er durch den Mord am Sohn Gottes bewiesen, wenn er im Himmelreich verblieben wäre.
Ja, die Huldigung und die Stelle des Königs Jeschua, die strebte er mit aller Verschlagenheit an, auch mit Gewalt. Denn wenn er diese erlangt hätte, würden ihn die Seinen anbeten und die, die es nicht wollen und ihm widerstreben, mit aller Gewalt willkürlich bekämpfen und zwingen. Er strebte von ganzem Herzen, mit seiner ganzen Seele, mit all seiner Kraft und seinem Gemüt nach einer höheren Stellung, nämlich danach, über dem Vater und dessen Sohn zu stehen. Dafür müsste er den Sohn vom Thron stoßen, um dann durch seine eigene Anbetung die Ehre dem Vater, die allein dem Schöpfer gebührt, zu stehlen, Vater zu entehren und zu erniedrigen.
Er wollte alles, was dem Vater und dem Sohn gebührt, für sich beanspruchen, aber ihren Charakter wollte er von ganzem Herzen, mit ganzer Seele, mit all seiner Kraft und seinem Gemüt, nicht anstreben, sondern austilgen, weil dieser ihn als das bloßstellte, was er ist. Böse und das Gegenteil von den zwei edlen Ehemännern – Vater und Sohn! Denn wenn er in diesem heiligen Charakter verblieben wäre, könnte er auf gerechtem Wege nicht erreichen, was er anstrebte: sich über seinen Schöpfer, dessen Sohn und ihre Boten zu erhöhen.
Wenn wir in diesem Zitat weiterlesen, dann erfahren wir, dass Satan nach dem Gespräch mit seinem König widerspenstig wurde und auf den Sohn Gottes losging, mit der Absicht, ihn, den liebevollen und gerechten Sohn des Vaters, zu demütigen. Das, was Satan dem Herrn Jeschua unterstellte, er würde ihn öffentlich demütigen, das tat er selbst. Das ist sein Charakter! Und dann beklagt er sich, ungerecht behandelt und gedemütigt zu werden, und unterstellt der Herrschaft Gottes, schuld an seinem bösen Treiben zu sein.
Nach diesem Gespräch hat er die Worte des Sohnes falsch dargestellt. Durch Ausflüchte und direkte Falschaussagen gewann Satan die Sympathie der Boten unter seiner Kontrolle und sie vereinigten sich mit ihm in der Revolte gegen die Autorität des Himmels. Satan hat die Boten ständig zum Bösen beeinflusst und mit seinen hinterlistig subtilen Worten ihre Herzen vergiftet und somit die Liebe aus ihren Herzen nach und nach gerissen (1.Petrus 5:8), bis es kein Zurück mehr gab. Bis zuletzt weigerte er sich, anzuerkennen, dass sein irrender Weg einen Tadel verdient hatte. Sein Stolz und sein Bestreben, der Erste im Himmel zu sein, hinderten ihn daran.
Anhand der Worte über Luzifer/Satan und seiner Boten, darf man erfahren, dass das wundervolle Wirken des himmlischen Vaters, dessen Sohnes und ihrer treuen Boten als böse, und Satans böses Wirken sowie das seiner Boten immer wieder als gut hingestellt wurde. Wie im Himmel, so auf Erden. Satans irdische Nachfolger wie z. B. die Hure Babylon, tun dasselbe wie ihr Meister: Sie stellen sich selbst als Heilige dar und die treuen Nachfolger des himmlischen Herrn Jeschua als Böse und Irrlehrer.
Die mitfühlenden, treuen Boten versuchten mit unendlicher Liebe, die Rebellen umzustimmen!
Die Vater treu gesinnten Boten haben mit unendlicher Liebe die Rebellen gesucht, damit sie umkehren und zur Liebe, also ihrem Schöpfer, ihrer ersten Liebe und dessen Sohn zurückkehren.
Die Prophetin Gottes Ellen G. White erhielt vom himmlischen Vater Folgendes:
„Im himmlischen Rat redeten die Engel eindringlich mit Luzifer.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 12
„Die Gott treu gesinnten Engel konnten nur schreckliche Folgen aus diesem Zwiespalt erwachsen sehen. Ernst und eindringlich rieten sie daher den Unzufriedenen, solche Gedanken aufzugeben und in Gehorsam Gott die Treue zu halten.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 16
„Noch bedrängten die treuen Engel ihn und seine Anhänger, sich Gott zu unterwerfen. Sie führten ihnen die unabwendbaren Folgen einer Ablehnung vor Augen: Der Schöpfer würde ihren Einfluß zunichte machen und ihre aufrührerische Verwegenheit streng bestrafen. Kein Engel könne Einspruch erheben gegen das Gesetz Gottes, das heilig sei wie er selbst. Sie ermahnten alle, ihre Ohren vor Luzifers trügerischer Beweisführung zu verschließen. Sie baten ihn und seinen Anhang dringend, ohne Zögern die Gegenwart Gottes zu suchen und ihren Irrtum zu bekennen, daß sie seine Weisheit und Machtvollkommenheit bezweifelt hätten.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 17
„Die treuen und wahrhaftigen Engel versuchten, diesen mächtigen, abtrünnigen Engel wieder mit seinem Schöpfer zu versöhnen. Sie rechtfertigten das Handeln Gottes an Jesus Christus und versuchten Satan mit vernünftigen Argumenten davon zu überzeugen, daß ihm jetzt nicht weniger Ehre zuteil wurde als zu der Zeit, bevor der Vater bekanntgegeben hatte, mit welchen Ehren er seinen Sohn bedachte. Sie machten ihm klar, daß Christus Gottes Sohn war, der bereits mit ihm existierte, bevor die Engel erschaffen wurden; und daß er schon immer zur Rechten Gottes gestanden und bisher noch nie jemand seine sanfte, liebevolle Autorität angezweifelt habe. Außerdem habe er noch nie Befehle erteilt, die von den Himmelsbewohnern nicht mit Freude ausgeführt werden konnten. Sie argumentierten auch, daß die besondere Ehre, die Christus in Gegenwart der Engel erhalten hatte, in keiner Weise von der Verehrung ablenkte, die Satan bisher zuteil wurde.“
Ellen G. White, Die Engel (1997), S. 31-32
„Während sich einige Engel Satans Rebellion anschlossen, debattierten andere mit ihm und versuchten, ihn von seinem Vorhaben abzubringen, indem sie sich für die Ehre Gottes einsetzten und klarzustellen versuchten, daß Gott weise gehandelt habe, indem er seinem Sohn die Macht gab. Satan hielt dagegen, daß es keinen Grund gab, weshalb Christus mit einer solch uneingeschränkten Macht und einer solchen Befehlsgewalt ausgestattet sei und er nicht! Spiritual Gifts III, 37.
Satan weigerte sich, zuzuhören, und dann wandte er sich von den treuen und wahrhaftigen Engeln ab und beschimpfte sie als Sklaven. Die Engel, die Gott treu geblieben waren, standen da und sahen mit Erstaunen, daß Satan mit seinen Bemühungen, eine Rebellion heraufzubeschwören, Erfolg hatte. Er versprach ihnen eine neue und bessere Regierung, als sie bisher hatten, in der die große Freiheit herrschen sollte. Eine große Anzahl gab zu erkennen, daß sie Satan als ihren Anführer anerkennen und sich unter seinen Befehl stellen wollten. Als er seinen Erfolg sah, schmeichelte er sich selbst, daß er mit der Zeit noch alle Engel auf seine Seite bringen könnte, daß er dann Gott gleich sei und seine Befehlsgewalt von allen Engeln des Himmels anerkannt würde.
Noch einmal warnten ihn die treuen Engel vor den Konsequenzen, wenn er auf seiner Rebellion bestünde; daß der, der die Engel erschaffen hatte, ihm all seine Macht nehmen und seiner schrecklichen Rebellion ein Ende setzen konnte. Wie konnte ein Engel sich dem Gesetz widersetzen, das ebenso heilig war wie Gott selbst! Sie rieten den Aufrührern, nicht mehr auf Satans verführerische Argumente zu hören, und empfahlen Satan und allen Betroffenen, zu Gott zu gehen und ihr Unrecht, das darin bestand, daß sie auch nur mit einem Gedanken Gottes Herrschaft in Frage gestellt hatten, einzugestehen.“
Ellen G. White, Die Engel (1997), S. 34-35
In diesen Zitaten steht etwas sehr Interessantes geschrieben. Die geliebten, heiligen Boten versuchten, Satan davon zu überzeugen, dass die besondere Ehre, die Christus in Gegenwart der Boten erhalten hatte, in keiner Weise von der Verehrung ablenkte, die Satan bisher zuteilwurde. Solange Liebe und Eintracht unter den himmlischen Bewohnern herrschten, war niemand da, der von der rechtmäßigen Anbetung zum himmlischen Vater und der Huldigung zu seinem Sohn Jeschua ablenkte. Diese Ehre, die im Himmel herrschte, wurde jedoch durch einen zerstört. Gerade der (Luzifer/Satan), dem so viel Ehre zuteilwurde, begann, von der gerechten Verehrung zur ungerechten Verehrung, nämlich seiner eigenen, abzulenken. Der Sohn des himmlischen Vaters erhielt besondere Ehre in der Gegenwart seiner Boten und lenkte nie von der Ehre zu Luzifer ab. Satan jedoch suchte eine besondere Ehre in der Gegenwart seiner Boten und lenkte sie von der Ehre zu ihrem König Jeschua ab.
Wie wir erfahren dürfen, haben die himmlischen Boten, also auch Luzifer und seine Boten, die Befehle, die der Sohn des Vaters ihnen erteilt hatte, mit aller Liebe und Freude ausgeführt. Und der Sohn des Vaters hat noch nie Befehle erteilt, die von den Himmelsbewohnern nicht mit Freude ausgeführt werden konnten. Dann jedoch, als Luzifer begann, gegen die Herrschaft seines Schöpfers zu kämpfen und immer mehr Boten auf seine Seite zog, nahm er noch nicht mal die in unendlicher Liebe erwiesenen Gnadenangebote des Sohnes und seine Boten mit Freude an, geschweige denn die Befehle des Sohnes, der Luzifer, trotz seiner Rebellion, mit unendlicher Liebe begegnete, Luzifer jedoch als ungerecht und demütigend hinstellte, um sich vor seinen Boten als ungerecht behandelt hinzustellen, ihr Mitgefühl zu erregen, umso mehr Sympathien für sich zu gewinnen und seine Boten noch mehr an sich zu binden.
Auf der einen Seite zog er die Boten durch seine Rebellion zu sich, trennte sie vom Schöpfer, dessen Sohn und den treuen Boten. Auf der anderen Seite trennte er die treuen Boten von sich und von den Seinen und kettete sie immer mehr an den Vater und dessen Sohn. Obwohl die Rebellen den Vater, den Sohn und die treuen Boten ablehnten, bemühten sich der Vater, dessen Sohn und ihre treuen Boten trotzdem, die Rebellen aus Liebe zu ihnen mit unendlicher Liebe für sich zu gewinnen, weil sie die Folgen ihrer Rebellion absehen konnten.
Und ihr Bemühen hatte Erfolg, denn Satan zog durch seine vielen bösen Handelsgeschäfte (Hesekiel 28:16) fast die Hälfte, (zur besseren Verständlichkeit volle Zahlen), also ca. 50 % der Boten auf seine Seite. Der dritte Teil der Boten, also 33 %, fielen und ca. 17 % der Boten haben sich in die Reihen ihres Königs Jeschua wieder eingereiht. Da der dritte Teil der Boten fiel, blieb somit die doppelte Anzahl der Boten im Himmelreich.
Das wiederum bedeutet, die Heiligen bemühten sich, die Untreuen zu gewinnen, und die Untreuen bemühten sich, die Heiligen zu verwerfen. So begann der Kampf im Himmel, der treue Sohn Gottes mit seinen Boten gegen den untreuen Luzifer und seine Boten, und dieser wird seit dem Hinauswurf der Rebellen auf Erden über 6000 Jahren fortgeführt. Doch bald wird dieser Kampf durch die Wiederkunft des Sohnes Gottes für 1000 Jahre unterbrochen (wobei ihnen ihre Kraft genommen wird und sie wegen ihrer Sünden und all dem Bösen, das sie sich und anderen selbst zugefügt haben, Satan unermesslich große Qualen und sein Heer ebenso Schmerzen erleiden werden) und wenn Satan und die Seinen nach 1000 Jahren wieder aus ihrem schmerzvollem Gefängnis losgelassen werden, werden sie den Kampf erneut aufnehmen (Gog und den Magog – Offenbarung 20:7-10), aber dann wird diesen himmlischer Vater für immer und ewig beenden, die Bösen sowie die irdischen Sünder und alle Werke der Sünde vernichten, die Erde reinigen, neue und noch viel schönere wie auch schöneren Garten Eden erschaffen, damit ewiglich des Vaters Wille geschehe: durch die Liebe in Liebe zu leben!
„Mit unendlicher Liebe und Weisheit wollte man ihn von seinem Irrtum überzeugen. Man wies ihm die Grundlosigkeit seiner Unzufriedenheit nach und zeigte ihm, welches die Folgen sein würden, wenn er in Empörung verharrte. Luzifer war von seinem Unrecht überzeugt. Er erkannte: „Der Herr ist gerecht in allen seinen Wegen und gnädig in allen seinen Werken.“ Psalm 145,17. Er empfand, daß die göttlichen Gesetze gerecht sind und er das vor dem gesamten Himmel bekennen sollte. Hätte er es getan, hätte er sich und viele Engel retten können. Zu der Zeit gab er seine Gehorsamspflicht Gott gegenüber noch nicht völlig auf. Obgleich er seine Stellung als deckender Cherub verließ, hätte er wieder in sein Amt eingesetzt werden können, wenn er nur bereit gewesen wäre, zu Gott zurückzukehren und des Schöpfers Weisheit anzuerkennen. Wäre er doch damit zufrieden gewesen, den Platz auszufüllen, der ihm in Gottes großem Plan zugewiesen worden war! Nun war die Zeit für eine endgültige Entscheidung gekommen. Entweder mußte er Gottes Oberhoheit uneingeschränkt anerkennen oder sich in offener Empörung gegen ihn erheben. Er kam fast zu dem Entschluß, zurückzukehren; aber Stolz verbot es ihm. Es war ein zu großes Opfer für jemanden, der so hoch geehrt worden war, zu bekennen, daß er sich geirrt hatte, daß seine Vorstellungen verkehrt gewesen waren, und sich der Autorität zu beugen, die er selbst als ungerecht hatte darstellen wollen.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 16
Luzifer war eine kleine Zeit von seinem Unrecht überzeugt. Er empfand auch, dass die göttlichen Gesetze, also himmlischer Vater, denn der Vater ist das Gesetz, gerecht sind und er das vor dem gesamten Himmel bekennen sollte.
Doch er bekannte es nicht, weil sein Herz ihn daran hinderte. Hätte er seinen Hass, Neid, Stolz, seine Eifersucht, Selbstsucht und Herrschsucht zur Seite gelegt, sich öffentlich zu seinem Irrtum und seiner Rebellion bekannt, den Vater aufrichtig um Vergebung gebeten, mit Vater über alles gesprochen, sich ihm anvertraut, dann hätte er sich und seine Boten retten können. Doch er tat es nicht, weshalb sie aus dem Himmelreich ausgeschlossen werden mussten und verloren gingen.
Himmlischer Vater ist der Urheber der Liebe, des Guten, der Gnade, Gerechtigkeit und des freien Willens!
Satan ist der Urheber des Bösen, Hasses, der Sünde, Ungerechtigkeit und des Zwanges!
Gabriel dient Gott und Satan klagt Gott an!
In der heiligen Schrift steht geschrieben:
… Wahrlich, ich sage euch, insofern ihr es getan habt einem dieser meiner geringsten Brüder, habt ihr es mir getan! Matthäus 25:40
… Wahrlich, ich sage euch, insofern ihr es nicht getan habt einem dieser Geringsten, habt ihr es mir auch nicht getan! Matthäus 25:45
Wer euch hört, der hört mich, und wer euch verwirft, der verwirft mich; wer aber mich verwirft, der verwirft den, der mich gesandt hat. Lukas 10:16
Wer dem einziggezeugten Sohn Jeschua, einem himmlischen Boten (Engel), einem Menschen oder einem Tier etwas antut, ob gut oder böse, der tut es dem Schöpfer, dem geliebten himmlischen Vater, an.
Gabriel, Luzifers/Satans Nachfolger, dient dem geliebten, teuren himmlischen Vater, dessen geliebten, teuren Sohn Jeschua, seinen geliebten, teuren heiligen Freunden (Boten/Engel) und den geliebten und teuer erkauften Menschen. Er hat schon im Himmel alle Bewohner geliebt, diente dem Schöpfer, dessen Sohn und den Menschen und kämpfte an der Seite seines Herrn Jeschua und dessen Boten, gegen Satan und das untreue Heer.
Die heilige Schrift sagt Folgendes:
Und ich fiel vor seinen Füßen nieder, ihn anzubeten. Und er sprach zu mir: Siehe zu, tue es nicht! Ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an! Denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung. Offenbarung 19:10
Und er sprach zu mir: Sieh zu, tue es nicht! Denn ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, der Propheten, und derer, welche die Worte dieses Buches bewahren. Bete Gott an! Offenbarung 22:9
Luzifer/Satan dient sich selbst und seinem Heer (beherrscht sie skrupellos, herrisch und willkürlich wie Sklaven, Marionetten, ohne freien Willen. Kurz gesagt, er tut genau das, was er seinem Schöpfer im Himmel unterstellte.), darum wurde aus seiner ihm vom Schöpfer verliehenen göttlichen Liebe Hass, Selbstlosigkeit Selbstsucht, Frieden Kampf, Gehorsam Rebellion, Gerechtigkeit Ungerechtigkeit und Unterstellung Herrschsucht,
Luzifer/Satan begann, sich im Himmel selbst zu dienen. Sein Ich wuchs und wuchs stetig, breitete sich in den Herzen seines Heeres und seit ihrem Fall auf der ganzen Erde aus. Luzifer/Satan hasst den geliebten himmlischen Vater, dessen geliebten Sohn Jeschua, die geliebten heiligen Boten/Engel, Menschen der 99 heiligen Welten und teuer erkauften Menschen auf Erden. Er hat schon im Himmel begonnen, die Bewohner zu hassen und gegen des Sohnes Gottes Heer sowie Kinder auf Erden zu kämpfen.
Die heilige Schrift sagt dazu Folgendes:
12 … So spricht Adonay, JHWH: O du Siegel der Vollendung, voller Weisheit und vollkommener Schönheit! 13 In Eden, im Garten Elohyms warst du; mit allerlei Edelsteinen warst du bedeckt: mit Sardis, Topas, Diamant, Chrysolith, Onyx, Jaspis, Saphir, Karfunkel, Smaragd, und mit Gold. Deine kunstvoll hergestellten Tamburine und Flöten waren bei dir; am Tag deiner Erschaffung wurden sie bereitet. 14 Du warst ein gesalbter, schützender Cherub, ja, ich hatte dich dazu eingesetzt; du warst auf dem heiligen Berg Elohyms, und du wandeltest mitten unter den feurigen Steinen. 15 Du warst vollkommen in deinen Wegen vom Tag deiner Erschaffung an, bis Sünde in dir gefunden wurde. 16 Durch deine vielen Handelsgeschäfte ist dein Inneres mit Frevel erfüllt worden, und du hast gesündigt. Darum habe ich dich von dem Berg Elohyms verstoßen und dich, du schützender Cherub, aus der Mitte der feurigen Steine vertilgt. 17 Dein Herz hat sich überhoben wegen deiner Schönheit; du hast deine Weisheit um deines Glanzes willen verderbt. So habe ich dich auf die Erde geworfen und dich vor den Königen zum Schauspiel gemacht. 18 Mit deinen vielen Missetaten, durch die Ungerechtigkeit deines Handels, hast du deine Heiligtümer entweiht; da ließ ich ein Feuer von dir ausgehen, das dich verzehrte, und ich habe dich zu Asche gemacht auf der Erde, vor den Augen aller, die dich sahen. 19 Alle, die dich kennen unter den Völkern, entsetzen sich über dich; du bist zum Schrecken geworden und bist dahin für immer! Hesekiel 28:12-19
Seid nüchtern und wachet! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen könne; 1.Petrus 5:8
9 So wurde geworfen der große Drache, die alte Schlange, genannt der Teufel und der Satan, der den ganzen Erdkreis verführt, geworfen wurde er auf die Erde, und seine Engel wurden mit ihm geworfen. 10 Und ich hörte eine laute Stimme im Himmel sagen: Nun ist das Heil und die Kraft und das Reich unseres Gottes und die Macht seines Gesalbten gekommen! Denn gestürzt wurde der Verkläger unsrer Brüder, der sie vor unsrem Gott verklagte Tag und Nacht. Offenbarung 12:9-10
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Wer war Luzifer, wer ist Satan?
Wie im Himmel, so auf Erden.
So wie die himmlischen Boten in unendlicher Liebe und Barmherzigkeit im Himmel beim Ausbruch der Rebellion wirkten und handelten, so wirken sie auch auf Erden für die (durch das Opfer des Sohnes Gottes, des Vaters) teuer erkauften Erdlinge.
Die nachfolgenden Worte gelten nicht nur für Menschen, denn himmlischer Vater ist das Gesetz, welches für jedes seiner Geschöpfe gilt. Diese Wahrheit, wie heilige Schrift oder Ellens Schriften sowie das neue Licht für die Endzeit, werden von den heiligen Wesen studiert, und der Herr Jeschua und seine treuen Boten geben die Wahrheit an die Erdlinge weiter.
Gottes geliebte Tochter Ellen erhielt vom himmlischen Vater Folgendes:
„Nur die Gnade Gottes kann uns helfen, diese Gabe in die richtige Bahn zu lenken. Wir selbst besitzen ja nichts, womit wir andere positiv beeinflussen könnten. Haben wir unsere Hilflosigkeit und Abhängigkeit von der göttlichen Kraft erst einmal erkannt, dann vertrauen wir nicht mehr auf uns selbst. Wir wissen nicht, welche Folgen ein Tag, eine Stunde, ein Augenblick haben kann. Deshalb wollen wir nie einen Tag beginnen, ohne uns dem himmlischen Vater zu unterstellen. Seine Engel sind beauftragt, über uns zu wachen, und unter ihrer Obhut können wir jederzeit auf ihre Hilfe rechnen. Sie verhindern, dass wir unbewusst einen schlechten Einfluss ausüben, bringen uns auf bessere Wege, wählen unsere Worte aus und lenken unser Tun. So wird unser Einfluss eine stille, unmerkliche, aber doch mächtige Kraft, die andere Menschen zu Christus führt und ihnen den Himmel öffnet.“
Ellen G. White, Bilder vom Reiche Gottes (2000), S. 255
„Wir selbst besitzen ja nichts, womit wir andere positiv beeinflussen könnten.“
Satan dachte, all seine ihm verliehenen Gaben, wären sein Besitz. Darum unterstellte er sich nicht mehr dem Vater und dem Sohn, sondern erhob sich über sie, beeinflusste die Boten nicht mehr zum Guten, sondern zum Bösen, zog sie nicht mehr zum Vater und Sohn, sondern selbstsüchtig zu sich. Er dachte, dass das, was der liebevolle Schöpfer ihm schenkte, sein Besitz wäre. Er erkannte es nicht mehr als eine Gabe von seinem wundervollen Schöpfer, sondern als sein Eigentum, mit dem er machen könnte, was er will, weshalb er es nicht mehr zum Sinn des Lebens verwendete, dem Schöpfer und seiner Schöpfung zum Guten zu dienen, sondern begann, das ihm Verliehene gegen seinen eigenen Schöpfer und dessen geliebte und teure Schöpfung zu nutzen, und sich selbstsüchtig zu dienen.
Satan, der früher Luzifer hieß, wurde zum Gegenteil seines Schöpfers. Sowie Satan den geliebten himmlischen Vater nicht verändern kann, da er ewiglich derselbe ist und bleibt (Psalm 102:27, Maleachi 3:6, Jakobus 1:17), so kann der wundervolle himmlische Vater auch Satan nicht verändern. Nicht weil Vater es nicht wollte oder nicht könnte, sondern weil Satan es nicht wollte und die göttliche Herrschaft des Vaters und des Sohnes ihm zuwider ist und er deshalb gegen sie Rache übt und auf allen möglichen Wegen sie und ihre geliebte Familie versucht, zu verletzen, wie z. B. durch falsche Religionen, Kriege, Morde, Vergewaltigungen und dergleichen Gräuel viele.
Satan erkannte seine Abhängigkeit von seinem Schöpfer nicht an. Darum forderte er Unabhängigkeit. Er vertraute nicht mehr auf den Vater und den Sohn, sondern auf sich selbst und auf seine Boten. Hätte er seinem Schöpfer, dessen Sohn und den treuen Boten vertraut und hätte er an ihnen gehangen, dann wäre er niemals gefallen. Für Satan waren nicht mehr sein Schöpfer und dessen Sohn, den er lebendig sah und hörte, anziehend, sondern sein Wille, seine Pläne und sein Heer.
Hier in diesem Zitat, schenkt uns unser himmlischer Vater etwas Schöneres bezüglich seiner geliebten und treuen Boten.
„Sie verhindern, dass wir unbewusst einen schlechten Einfluss ausüben, bringen uns auf bessere Wege, wählen unsere Worte aus und lenken unser Tun.“
Das, was die himmlischen Boten uns, den Erdlingen, Gutes und Wundervolles zukommen lassen, das haben sie schon im Himmel, den Rebellen in unendlicher Liebe zukommen lassen, und die Bösen haben es abgelehnt. Sie gaben nur Schönes und Gutes, das, was himmlischer Vater in ihre Herzen schrieb, damit die Untreuen umkehren, sich in die Reihen der Treuen einreihen, zu Hause bleiben und schönes ewiges Leben in Liebe, Frieden, Freundlichkeit, Freude, höherachtenden Nächstenliebe, Treue und Glückseligkeit genießen. Das möchten die liebevollen und treuen himmlischen Boten auch den Erdlingen schenken.
„So wird unser Einfluss eine stille, unmerkliche, aber doch mächtige Kraft, die andere Menschen zu Christus führt und ihnen den Himmel öffnet.“
Siehst du, geliebter Leser, was unser lieber Vater sagt? Das übten die himmlischen Boten damals zu Beginn der Rebellion schon aus, und doch konnten sie Satan und den dritten Teil der Sterne nicht zum Vater und Sohn führen, weil die Untreuen sich freiwillig gegen sie entschieden hatten. Das, was hier über die himmlischen Boten geschrieben steht, das gilt auch für den Vater und den Sohn. Denn sie sind eins!
Also hatten sich die himmlischen Boten so sehr um sie bemüht, aber die Herzen der Rebellen für die Liebe zu öffnen, wurde immer schwieriger und schwieriger, bis es unmöglich war. Somit verschlossen sich die Rebellen dem Himmel selbst. Denn bei jeder in unendlicher Liebe und Barmherzigkeit ausgesprochenen Mahnung und Warnung erregte es in den himmlischen Rebellen nur den Geist des Widerstandes. So wird es auch den Erdlingen ergehen, wenn sie in baldigen Tagen in unendlicher Liebe in das Königreich der Himmel gezogen, und leider ablehnen werden.
Darum möchte man dich vom Herzen bitten. Wenn es so weit ist und das letzte weltweite Gnadenwerk beginnt, dann suche bitte, bitte, nach deiner ersten Liebe, nach der Wahrheit und deiner dich liebenden himmlischen Familie. Denn sie liebt dich und will dich für sich gewinnen, damit du ein Teil von ihr wirst, mit ihr ewiglich lebst und glücklich bist.
Siehst du, geliebter Leser, was unser lieber, himmlischer Vater sagt? So wie die treuen, geliebten himmlischen Boten und Freunde ihren geliebten und teuren König Jeschua liebten und ihm dienten, als er auf Erden wandelte, so sind sie auch für die Menschen der 99 nicht in Sünde gefallenen Welten, für uns irdische Menschen da und besonders für die Nachfolger ihres edlen Hirten Jeschua (Galater 6:10), damit diese die Erdlinge zum Gesetz und zum Zeugnis, sowie zum Glauben Jeschuas führen.
Gottes geliebte Tochter Ellen erhielt vom himmlischen Vater Folgendes:
„Derselbe Geist, der die Empörung im Himmel anstiftete, erregt noch immer Aufruhr auf Erden. Satan verfolgt bei den Menschen denselben Plan, den er bei den Engeln anwandte. Sein Geist herrscht jetzt in den Kindern des Ungehorsams. Gleich ihm versuchen auch sie die Schranken des Gesetzes Gottes niederzureißen und versprechen den Menschen Freiheit durch die Übertretung seiner Verordnungen [Gottes Gesetz, die heilige Schrift, 10 Gebote und das Naturgesetz]. Wegen der Sünde gerügt worden zu sein, erweckt noch immer den Geist des Hasses und des Widerstandes. Wirken Gottes Warnungsbotschaften auf das Gewissen, so verleitet Satan die Menschen, sich zu rechtfertigen und bei andern Teilnahme für ihr sündiges Leben zu suchen. Statt ihre Irrtümer zu berichtigen, erregen sie Unwillen gegen den Mahnenden, als sei er die einzige Ursache ihrer Schwierigkeit. Von den Tagen des gerechten Abel bis in unsere Zeit hat sich dieser Geist denen gegenüber offenbart, die es wagten, die Sünde zu rügen.
Durch die gleiche falsche Darstellung des Wesens Gottes, deren Satan sich im Himmel bediente und die Gott als streng und herrschsüchtig abstempelte, verleitete er die Menschen zur Sünde. Und als er damit Erfolg hatte, behauptete er, Gottes ungerechte Einschränkungen hätten zum Fall der Menschen geführt, wie sie auch Anlaß zu seiner eigenen Empörung gewesen wären.
Aber der Ewige selbst verkündet sein Wesen als „Herr, Herr, Gott, barmherzig und gnädig und geduldig und von großer Gnade und Treue! der da bewahret Gnade in tausend Glieder und vergibt Missetat, Übertretung und Sünde, und vor welchem niemand unschuldig ist.“ 2.Mose 34,6.7.“
Ellen G. White, Der große Kampf (1973), S. 497-498
Mehr zum Thema Glauben Jeschuas im folgenden Beitrag:
Jesus. Der Weg, die Wahrheit und das Leben.
Liebe zu Gott ist, die 10 Gebote zu halten!
Heiligung und die 10 Gebote Gottes!
Übertretung der Naturgesetze ist Sünde!
Gab Jesus neue Gebote?
Beenden Matthäus 22:36-40, Römer 7:6, 10:4, Galater 4:10, Kolosser 2 oder Gnade die 10 Gebote?
Wer von neuem geboren ist, der kann nicht sündigen!
Gottes Gnade an ihren Früchten erkennen!
Satans Macht brechen!
„Wir können nicht ermessen, wieviel wir Christus für den Frieden und Schutz schuldig sind, deren wir uns erfreuen. Es ist die mäßigende Kraft Gottes, die verhindert, daß die Menschen völlig unter die Herrschaft Satans geraten. Die Ungehorsamen und die Undankbaren haben allen Grund, Gott für seine Gnade und Langmut dankbar zu sein, weil er die grausame, boshafte Macht des Bösen im Zaum hält. Überschreiten aber die Menschen die Grenzen der göttlichen Nachsicht, dann wird jene Einschränkung aufgehoben. Gott tritt dem Sünder nicht als Scharfrichter gegenüber, sondern er überläßt jene, die seine Gnade verwerfen, sich selbst, damit sie ernten, was sie gesät haben. Jeder verworfene Lichtstrahl, jede verschmähte oder unbeachtete Warnung, jede geduldete Leidenschaft, jede Übertretung des Gesetzes Gottes ist eine Saat, die ihre bestimmte Ernte hervorbringen wird. Der Geist Gottes wird sich schließlich von dem Sünder, der sich ihm beharrlich widersetzt, zurückziehen, und dann bleibt dem Betreffenden weder die Kraft, die bösen Leidenschaften der Seele zu beherrschen, noch der Schutz, der ihn vor der Bosheit und Feindschaft Satans bewahrt. Die Zerstörung Jerusalems ist eine furchtbare und ernste Warnung an alle, die das Anerbieten der göttlichen Gnade geringachten und den Mahnrufen der Barmherzigkeit Gottes widerstehen. Niemals wurde ein entscheidenderes Zeugnis für den Abscheu Gottes gegenüber der Sünde und für die sichere Bestrafung der Schuldigen gegeben.“
Ellen G. White, Der große Kampf (1973), S. 38
Bitte beachte, geliebter Leser: Satan nutzt deine Unwissenheit sofort gnadenlos aus, denn er ist ein scharfer Beobachter. Er kennt dich, studiert dich und er vergisst nicht, er passt sich auch deinem Wissensstand an und er hat für jeden das Passende parat, um ihn von der Liebe, dem himmlischen Vater, seinem Sohn Jeschua, der heiligen Schrift, der Wahrheit, dem Gesetz, der gebotenen Nahrung, den Gebeten sowie der Versammlung des Herrn Jeschua zu trennen und fernzuhalten.
Genau das begann er im Himmelreich. Als die geliebten treuen Boten erkannt haben, was vor sich geht, und eingeschritten sind, passte er sich ihrer Erkenntnis an und wand sich (Ausreden, Worte des Vaters, des Sohnes und der Boten wurden verdreht) und zischte wie eine Schlange (durch Spitzfindigkeit versucht, zu manipulieren, Gedanken in die Herzen zu säen, damit sie ausreifen und den Boten auf seiner Seite zu ihrem Charakter werden) wie eine Schlange.
Das hat er schon im Himmel begonnen und täuschte so einen dritten Teil der Sterne. Er nutzte gnadenlos ihre Liebe, ihr Vertrauen sowie ihre Unwissenheit aus, denn sie wussten nicht, was er tat und was er vorhatte, bis sie bemerkten, was vor sich ging. Als sie es erkannt hatten, schritten sie sofort ein. So wissen es auch Menschen auf Erden nicht, wie Satan sie manipuliert und für seine Zwecke zur Vereitelung des Werkes Christi benutzt. Wenn sie es dann aber erfahren und annehmen, werden sich einige auf die Seite des geliebten Sohnes Gottes begeben und nichts wird sie mehr halten.
Satan weckte auch in den himmlischen Bewohnern Zweifel, Misstrauen und Hass, weil sie sein Wirken nicht kannten und nicht sofort erkennen konnten, was er vorhatte. Und das wusste er, darum nutzte er dies gnadenlos gegen seine Freunde aus. Das macht er auch bei Menschen auf Erden. Bitte beachte, er ist skrupellos. Aber es gibt Rettung. Den geliebten Sohn Gottes.
Darum, wenn dein Herz mit Zweifel, Misstrauen oder Hass erfüllt wird, gegenüber deinem himmlischen Vater, deinem himmlisichen, großen Bruder Sohn Jeschua, der himmlischen Familie, gegenüber dem Gesetz der 10 Gebote oder des Naturgesetzes, gegen die heilige Schrift gegen das kleinere Licht und den Spätregen (und diese Himepage), sobald du den Weg des Herrn Jeschua gehst, dann sei dir gewiss: Satan und seine Dämonen sind in deiner Nähe und veruschen dich von deiner himmlischen Familie durch Forderungen zu trennen. Wenn du dich dann von ihr trennst und wieder zu deiner Kirche gehst, wirst du Ruhe finden. Nicht, weil du am richtigen Ort wärst, sondern weil du dann Satans Willen tust, da du dich erneut in seine Reihen eingereiht hast.
Die Prohetin Ellen G. White erhielt von ihrem geliebten himmlischen Vater Folgendes:
„Wer Gottes Gesetz herabsetzt und seinen Willen, wie er in den Zeugnissen seines Geistes offenbart ist, missachtet, ist ein Betrüger. Solche Leute sehen ihre — angeblich vom Geist Gottes gewirkten — Eingebungen als verlässlicher an als das inspirierte Wort Gottes. Wenn man ihnen gegenüber von der Grundlage der Bibel her argumentieren will, tun sie alle Einwände damit ab, dass ihre Gedanken und Gefühle als Eingebungen des Heiligen Geistes über allem stünden. Während sie meinen, der Geist Gottes leite sie, folgen sie in Wirklichkeit Vorstellungen, die Satan ihnen eingeben hat …
Satan wird in sehr subtiler Weise arbeiten, indem er menschliche Gedanken und Ideen in „fromme Gewänder“ steckt. Aber das Licht aus der Bibel scheint in der moralischen Finsternis und wird niemals durch wunderbare Manifestationen ersetzt werden. Allerdings muss die Wahrheit studiert und nach ihr wie nach einem verborgenen Schatz gesucht werden. Wunderbare Erleuchtungen werden nicht abseits des Wortes Gottes gegeben werden oder seinen Platz einnehmen. Haltet euch deshalb an dieses Wort, das Menschen „den Weg zur Rettung lehren“ kann (2.Timotheus 3,15, GNB), und nehmt es in euch auf.“
Ellen G. White, Das Wirken des Heiligen Geistes (2006), S. 117
Deshalb, bitte geliebtes Kindlein, sei vorsichtig und wenn so etwas mit dir passiert, flehe zu deinem geliebten himmlischen Vater (Matthäus 6:6), im Namen seines geliebten Sohnes Jeschua. Denn Vater liebt dich, aber nicht deine Sünden. Doch er will dich durch seinen lieben Sohn Jeschua mit aller Liebe von all deinen Sünden befreien, damit du so heilig wirst, wie sein geliebter Sohn Jeschua heilig ist (Johannes 17:19).
Folgendes möchte man dir empfehlen:
Wer war Luzifer, wer ist Satan?
Botschaft an das Volk Gottes – Woher kommt all das Übel, warum leidest du?
Wie reagierte Luzifer auf die dringenden Bitten der Boten?
Gottes geliebte Tochter Ellen erhielt von ihrem himmlischen Vater Folgendes:
„Mit Verachtung wies er die Begründungen und dringenden Bitten der treuen Engel zurück und brandmarkte sie als irregeleitete Sklaven.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 17
Es waren seine früheren Freunde, die ihn liebten, ihm vertrauten und Ehre erwiesen, und ausgerechnet ihnen begegnete er mit Verachtung und brandmarkte sie als irregeleitete Sklaven. Er wurde blind und zu einem Blindenführer und sah nicht mehr, was er tat, obwohl er früher wie seine geliebten Freunde heilig, vollkommen und glücklich war. Und das aus Hass, Eifersucht und Neid auf seinen Schöpfer, den Höchsten, und dessen Sohn Jeschua, der durch seine Zeugung rechtmäßiger Zweithöchster war und ewiglich ist, und dessen Thron begehrte.
Ellen erhielt vom himmlischen Vater Folgendes:
„Luzifer verhielt sich bei seinen Versuchungen anfänglich so, daß er in keiner Weise bloßgestellt wurde. Den Engeln, die er nicht ganz auf seine Seite ziehen konnte, warf er Gleichgültigkeit gegenüber den Belangen der himmlischen Wesen vor. Genau das, was er selber tat, legte er den treuen Engeln zur Last. Seine Verfahrensweise bestand darin, Gottes Absichten mit heimtückischen Beweisgründen zu verwirren. Alles Einfache umgab er mit Geheimnis, und mit geschickter Verdrehung zog er die klarsten Darlegungen … [JHWHs] in Zweifel. Und seine hohe Stellung, die mit der Herrschaft Gottes so eng verbunden war, verlieh seinen Schilderungen nur um so größeres Gewicht.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 19
Laut diesem Zitat, warf er seinen früheren Freunden, die ihn liebten, ihm vertrauten und Ehre erwiesen, Gleichgültigkeit gegenüber den Belangen der himmlischen Wesen vor, obwohl das genaue Gegenteil der Fall war. Die Belange der treuen Boten gegenüber den himmlischen Wesen war nicht Gleichgültigkeit, sondern bedingungslose, herzliche und fürsorgliche Liebe. Das, was er ihnen vorwarf, tat er wie so oft selbst, und dieser Charakter wird auf Erden ersichtlich.
Wenn Satan also behauptet, die göttliche Regierung wäre an seinem bösen Tun schuld, er wäre im Himmel ungerecht behandelt worden, die treuen Boten wären gleichgültig, er bräuchte Gottes Gesetze nicht, er wäre Gott des Lichts und des Guten, er würde neue und bessere Herrschaft einführen, er würde nur zum Besten des Universums wirken, er würde im 1000‑jährigen Friedensreich die Seinen ehren, es würde Luzifer/Satan nicht geben, er würde den Erdlingen nur Gutes tun, er würde die Erdlinge ehren, dann ist das genaue Gegenteil der Fall. Dass es so ist, darfst du, geliebter Leser, durch die Erfahrungen in deiner Welt erkennen.
„Luzifers Neigung, an sich selbst zu denken, statt seinem Schöpfer zu dienen, weckte Besorgnis bei denen, die Gottes Ehre als das Höchste ansahen. Im himmlischen Rat redeten die Engel eindringlich mit Luzifer.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 12
Luzifers Neigung weckte Besorgnis und nicht Gleichgültigkeit bei den treuen Boten. Wenn Satan seinen Feinden etwas vorwirft, dann betrifft es immer wieder ihn selbst und es stellt sich immer wieder heraus, dass das Gegenteil seiner Behauptungen der Fall ist. Das geliebte Menschen kommt dir vielleicht aus deinem Leben oder aus deiner Welt bekannt.
„Die Gott treu gesinnten Engel konnten nur schreckliche Folgen aus diesem Zwiespalt erwachsen sehen. Ernst und eindringlich rieten sie daher den Unzufriedenen, solche Gedanken aufzugeben und in Gehorsam Gott die Treue zu halten.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 16
Wie wir lesen dürfen, waren die treuen Boten besorgt um die Fallenden und rieten ihnen daher, solche Gedanken aufzugeben und in Gehorsam Gott die Treue zu halten. So sehr liebten sie ihre Freunde und rieten ihnen nur zum Besten, denn sie wollten, dass ihre Freunde zu Hause blieben. Kennst du vielleicht aus deinem Leben.
Wie gingen Satan und seine Anhänger mit der göttlichen Liebe und Gnade und den himmlischen Gnadenangeboten um?
Die Rebellen wiesen die Angebote der göttlichen unendlichen Liebe und Gnade zurück, denn die Wahrheit wird einem Lügner nie angenehm sein. (Johannes 3:20-21)
Die Prophetin Gottes Ellen G. White erhielt vom himmlischen Vater Folgendes:
„Ihm und seinen Anhängern bliebe nur, ihre Freiheit zu behaupten und die Rechte mit Gewalt zu gewinnen, die man ihnen freiwillig nicht zugestand. …
Sie wiesen die Angebote der göttlichen Liebe und Gnade zurück.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 18
„Die Wahrheit wird einem Lügner nie angenehm sein; Sanftmut kann Eigendünkel und Stolz nicht befriedigen, Reinheit wird von dem Verderbten nicht angenommen, und selbstlose Liebe erscheint dem Selbstsüchtigen nicht anziehend.“
Ellen G. White, Der große Kampf (1973), S. 538
So wie Luzifer der himmlischen Familie Böses unterstellt, so tut er es weiterhin auf Erden und so tun es auch Erdlinge der himmlischen Familie und ihren Nächsten an!
Warum mussten Satan und seine Boten das Himmelreich verlassen?
- Er stellte sich über den Vater und dessen Sohn.
- Wurde eifersüchtig, neidisch und voller Hass auf den Sohn.
- Luzifers Wunsch nach Selbsterhöhung hatte Streit im Himmel verursacht und viele der Heerscharen Gottes aus seiner Gegenwart verbannt.
- Er war mit Herrschsucht, Neid, Hass und Eifersucht erfüllt.
- Er hatte Gottes und Jeschuas Worte missdeutet, verdreht und abgewertet.
- Er wollte die Macht Gottes und die höchste Ehre im Himmel empfangen.
- Er wollte wie die Liebe werden, aber ihren Charakter hat er verachtet!
- Sie haben sich Gottes Wirken gänzlich verschlossen.
- Ihr Wunsch nach unbegrenzter Freiheit und einer neuen und besseren Regierung war ihnen wichtiger, als die Freiheit in Eintracht, die sie bisher erlebten und genossen.
- Der Kern der Rebellion steckte in ihm.
- Weil ihre Abtrünnigkeit in handgreiflichen Aufruhr ausreifte.
- Weil sie den ganzen Himmel verdorben hätten, wenn sie verblieben wären.
Die Prophetin Gottes Ellen G. White schrieb Folgendes:
„Luzifer hatte gesagt: „Ich will … gleich sein dem Allerhöchsten.“ Jesaja 14,12-14. Dieser Wunsch nach Selbsterhöhung hatte Streit im Himmel verursacht und viele der Heerscharen Gottes aus seiner Gegenwart verbannt. Hätte Luzifer wirklich dem Allerhöchsten gleich sein wollen, dann würde er nie den ihm zugewiesenen Platz verlassen haben; denn das Wesen des Allerhöchsten zeigt sich in selbstlosem Dienen. Luzifer wollte zwar die Macht Gottes, aber nicht dessen Charakter. Für sich erstrebte er den höchsten Platz, und jedes Lebewesen, das von dem gleichen Geist beseelt ist, wird sich wie Luzifer verhalten. Auf diese Weise werden Entfremdung, Zwietracht und Streit unvermeidlich. Die Herrschaft fällt dem Stärksten zu. Das Reich Satans ist ein Reich der Machtentfaltung. Jedermann sieht im andern ein Hindernis für das eigene Vorwärtskommen oder eine Stufenleiter, auf der er eine höhere Stellung erklimmen kann.“
Ellen G. White, Das Leben Jesu (1973), S. 428
Auf Erden gibt es Menschen, die sich Götter nennen, aber den Charakter Gottes, den wollen sie wie ihr Meister Luzifer/Satan nicht. Nach diesem wundervollen Charakter streben sie nicht, sondern tun, was ihr Meister Satan will. Den Charakter Satans nehmen manche gerne an und man sieht diesen auf Erden zerstreut und herrschend. Und die Menschen haben auch noch Wohlgefallen daran und preisen ihren Gott Satan dafür öffentlich.
Auf Erden gibt es Menschen, die wegen ihrer Selbsterhöhung Streit und Kriege verursachen und das Himmelreich vor Erdlingen verschließen. Für sich erstrebte Luzifer/Satan den höchsten Platz, und jedes Lebewesen, das von dem gleichen Geist/Charakter beseelt ist, wird sich wie Luzifer verhalten. Und solche Menschen gibt es tatsächlich in dieser Welt! Auf diese Weise werden Entfremdung, Zwietracht und Streit unvermeidlich und die Herrschaft fällt den Stärksten zu. Darum sagt die Welt: der Starken Mitleid ist ein Laster. Das Gesetz der Starken auf Erden ist, die in ihren Augen Schwachen und Jämmerlichen herrisch zu behandeln, zu ermorden, zu vergewaltigen, niederzutreten, auszubeuten und ihr hart Erarbeitetes zu stehlen.
Die heilige Schrift sagt:
Aber Jesus rief sie herzu und sprach: Ihr wisset, daß die Fürsten der Völker sie unterjochen, und daß die Großen sie vergewaltigen; Matthäus 20:25
Aber Jesus rief sie zu sich und sprach zu ihnen: Ihr wisset, daß diejenigen, welche als Herrscher der Völker gelten, sie herrisch behandeln und daß ihre Großen sie vergewaltigen. Markus 10:42
Die Prophetin Gottes Ellen G. White erhielt vom himmlischen Vater Folgendes:
„Luzifer wollte zwar die Macht Gottes, aber nicht dessen Charakter. Für sich erstrebte er den höchsten Platz, und jedes Lebewesen, das von dem gleichen Geist beseelt ist, wird sich wie Luzifer verhalten. Auf diese Weise werden Entfremdung, Zwietracht und Streit unvermeidlich. Die Herrschaft fällt dem Stärksten zu. Das Reich Satans ist ein Reich der Machtentfaltung. Jedermann sieht im andern ein Hindernis für das eigene Vorwärtskommen oder eine Stufenleiter, auf der er eine höhere Stellung erklimmen kann.“
Ellen G. White, Das Leben Jesu (1973), S. 428
„Satan erschauerte, als er sah, was er angerichtet hatte. Er dachte allein über alles nach, was in der Vergangenheit geschehen war, wie die Gegenwart aussah und was in Zukunft geschehen würde. Der Sturm, der in seinem Innern tobte, ließ ihn erzittern. Als ein Engel des Himmels vorbeikam, bat er um ein Gespräch mit Christus. Es wurde ihm gewährt, und er erläuterte dem Sohn Gottes, daß er seine Rebellion nun bereue und, daß er gerne wieder von Gott angenommen werden würde. Er wollte jetzt den Platz einnehmen, den ihm Gott vorher zugewiesen hatte, und sich seinen weisen Geboten unterordnen. Christus weinte über die Not und das Leid Satans, aber er mußte ihm den Willen Gottes mitteilen, daß er nie wieder im Himmel aufgenommen werden konnte, … denn der Kern der Rebellion steckte noch immer in ihm …
Als Satan sich bewußt wurde, daß es für ihn kein Zurück in die Gegenwart Gottes gab, zeigte er sich in seiner ganzen Bosheit, wurde noch haßerfüllter und verfolgte seine Ziele mit allem Nachdruck …
Weil er nicht wieder in den Himmel zurückkehren konnte, lungerte er am Eingang herum, pöbelte die Engel an, die aus und ein gingen, und suchte Streit mit ihnen.“
Ellen G. White, Die Engel (1997), S. 40
„Während sich das Volk Gottes den Gefahren der letzten Tage nähert, berät sich Satan ernsthaft mit seinen Engel für den erfolgreichsten Plan um deren Glauben zu stürzen. …
„Wir müssen Verwirrung und Zwiespalt verursachen. Wir müssen die Sorge für deren eigene Seelen zerstören und sie dazu bringen, einander zu kritisieren, zu richten, zu beschuldigen und zu verurteilen, und Selbstsucht und Feindschaft zu erhalten. Wegen dieser Sünden verbannte uns Gott vor seinem Angesicht und alle, welche unserem Beispiel folgen, werden ein ähnliches Schicksal erleiden.““
Ellen G. White, Der große Kampf (1884), S. 207 und 209
Die verführten Boten, die immer noch auf Satans Seite standen, hätten immer noch gerettet werden können, wenn sie die Warnungen der treuen Boten beachtet hätten und umgekehrt wären. Aber Liebe zu Luzifer, Stolz und der Wunsch nach unbegrenzter Freiheit und einer neuen und besseren Regierung, als sie diese im Himmel bisher erlebten (was diese Freiheit und diese neue und bessere Regierung wirklich bedeutet, sieht man in dieser abgefallenen Welt: „Tue, was du willst“) gewannen die Oberhand. Darum wiesen sie vor lauter satanischer Blindheit (wie auch die Menschen auf Erden) all die Angebote der göttlichen Liebe und Gnade zurück.
Die Prophetin Gottes erhielt diesbezüglich vom himmlischen Vater Folgendes:
„Für Satan traf es zu, daß er schon zu weit gegangen war, aber nicht für jene, die durch seine Täuschungen verführt worden waren. Sie durften aufgrund des Rates und der Bitten der treuen Engel noch hoffen. Und hätten sie die Warnung beachtet, wären sie aus Satans Schlinge entkommen. Aber Liebe zu ihm [Satan], Stolz und der Wunsch nach unbegrenzter Freiheit gewannen die Oberhand. Sie [die verführten Boten] wiesen die Angebote der göttlichen Liebe und Gnade zurück.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 18
Satan hoffte alle Boten (Engel) zu beherrschen, über Gott zu stehen und Anbetung zu erlangen, ohne seine Verbannung zu bedenken!
Satan hoffte, den Sohn Gottes, alle Engel und Menschen zu beherrschen, Gott gleich zu werden und Anbetung zu erlangen! Siehst du diesen arroganten Hochmut (den du wohl auch aus deiner Welt kennst) dieses Wesens, das mal vollkommen, liebevoll und so edel war?
Satans Glanz und Würden, Neid, Hass und Eifersucht ließen ihn danach streben, Gott und Christus gleich zu sein. Er hoffte, seinen Plan im Himmel umzusetzen, das alleinige Hoheitsrecht Christi zu erstreben. Den Sohn Gottes vom Thron zu stoßen, alle Engel und Menschen unter seine Herrschaft zu bekommen, den Sohn zu ermorden und seinen Thron einzunehmen und wie der Vater Anbetung zu erlangen, wodurch der Vater keine Anbetung und Verehrung mehr erhalten hätte (so wie es Satan auf Erden gemacht hat). Doch mit einem rechnete er überhaupt nicht.
Mit seinem Ausschluss aus der himmlischen Gemeinschaft.
Die Prophetin Gottes Ellen G. White erhielt von ihrem himmlischen Vater Folgendes:
„Doch, immer mehr und mehr, begann er nach eigenen Ehren zu trachten und benutzte seine Macht, um Aufmerksamkeit und Verehrung für sich selbst zu gewinnen. Er begann auch allmählich die Engel, über welche er herrschte, dazu zu bringen ihn anzubeten, anstatt dass sie all ihre Kraft dazu verwendeten, ihren Schöpfer zu verehren. Dieser Weg pervertierte seine eigene Vorstellung und verdarb jene, welche sich bedingungslos seiner Autorität unterwarfen.“
Ellen G. White, Der große Kampf (1884), S. 195
Was dürfen anhand der Schriften Ellens erfahren? Erst suchte Satan seine eigene Ehre, die immer mehr in ihm aufkeimte, als er begann, über sich, seine Schönheit, Gaben, Stellung und seine angebliche Ungerechtigkeit ihm gegenüber nachzudenken (da er meinte, er sei in seiner Stellung ungerecht behandelt worden und ihm würde eine höhere Stellung zustehen), also sich selbst zu erhöhen und anzubeten. Deshalb begann er, da er sich ungerecht behandelt fühlte und meinte, seine Stellung wäre seiner nicht würdig genug, Aufmerksamkeit und Verehrung für sich selbst zu gewinnen. Als die Engel auf ihn hörten, er ihr Vertrauen gewann, indem er seine Misstrauen und Zweifel mit dem Vorwand, nur das Beste im Himmel erreichen zu wollen, zu den ihren machte (wozu sich die Boten (Engel) freiwillig entschieden haben), brachte er die Engel, über welche er herrschte, dazu, ihn anzubeten, anstatt all ihre Liebe und Kraft dazu zu verwenden, ihren Schöpfer (den Vater – 1.Korinther 8:6) zu verehren und anzubeten.
Indem sich immer mehr Engel bedingungslos seiner bösen Autorität unterwarfen, pervertierte es seine eigene und ihre Vorstellungen und verdarb sich und sie. Das nennt Satan Liebe, obwohl es nichts mit Liebe zu tun hat.
Nun wird Luzifer gewarnt:
„Die himmlische Gemeinschaft ermahnte Luzifer, seinen Weg aufzugeben. Der Sohn Gottes warnte und flehte ihn an, dies nicht mehr weiter zu verfolgen und dadurch seinen Erschaffer zu entehren und Verderben über sich selbst zu bringen.“
Ellen G. White, Der große Kampf (1884), S. 195
Nun wurde Luzifer von der himmlischen Gemeinschaft ermahnt. Und der Sohn Gottes warnte ihn vor seinem Verderben und flehte ihn an, seinen Weg nicht mehr weiter zu verfolgen. Welch eine Liebe ihm erwiesen wurde, damit er von seinem Weg umkehrt und in Liebe bleibt. Und wie reagierte Satan darauf?
„Aber anstatt sich zu unterwerfen, präsentierte sich Satan zu jenen, welche ihn liebten, dass er falsch gerichtet wurde, dass seine Würde nicht respektiert wurde und dass ihm seine Freiheit aberkannt werden sollte.“
Ellen G. White, Der große Kampf (1884), S. 195
Er wollte sich nicht unterwerfen. Aber warum? Ihn hatten die Engel schon angebetet und er schmeckte diese Verehrung und Anbetung, die ihm sehr gefiel, und schmiedete seine Pläne weiter, weil seine ihm unterstellten Engel ihm schmeichelten, Hoffnung machten und seine Pläne unterstützten. (Wenn sie nicht wären, wäre er nicht weit gekommen. Ein König ohne Heer kann nicht in den Krieg gegen einen anderen König und sein Heer ziehen!) Als der Herr Jeschua mit ihm in unendlicher Liebe sprach, sagte Satan zu seinen Boten, die ihn anbeteten, man würde seine Würde (Anspruch auf Ansehen und Achtung, aber auch Herrschaft und Anbetung) nicht respektieren. Seine Würde wurde vor seiner Rebellion von der ganzen himmlischen Familie geehrt und respektiert. Nur dann, als er begann, zu rebellieren und seine Pläne zu seiner Anbetung umzusetzen, stellte er dies als Respektlosigkeit ihm gegenüber dar, nur damit er vor seinen ihn anbetenden Engeln als der Unschuldige und ungerecht Behandelte dasteht und in ihnen Sympathie für sich und seine Vorhaben erweckt.
Aber was wollte er damit im übertragenen Sinn eigentlich sagen? Wenn man ihm nicht erlaubt, über die Engel zu herrschen (denn er wollte wie der Sohn Gottes Macht über sie haben. Wenn er aber die Macht über die Engel erhält, dann hat er dem Sohn Gottes die Engel (Boten), Freunde, gestohlen. Aber das sieht Satan ganz anders. Das nennt Satan sein Eigentum, nicht Diebstahl. So ist es auch beim Tier aus der Erde. Es nimmt sich, was es will.), und man ihm verbieten möchte, von ihnen angebetet zu werden, würde man ihm seine Freiheit, also Ungerechtigkeit, Gesetzlosigkeit und Freiheit zu sündigen, und tun zu dürfen, was er will, aberkennen. Genauso macht es auch die Hure Babylon und das Tier aus der Erde, welches von der Hure die Macht erhielt. (Offenbarung 13:4, 13:12)
Also stellte er das liebevolle Ziehen des Sohnes Gottes in seine Liebe und Gerechtigkeit als Ungerechtigkeit dar und seine ungerechten Wege, die ihn und die Engel zur Rebellion und zum Abfall führten, als gerecht.
„Dieser Weg pervertierte seine eigene Vorstellung und verdarb jene, welche sich bedingungslos seiner Autorität unterwarfen.“
Ellen G. White, Der große Kampf (1884), S. 195
Satans Wege pervertierten seine eigene Vorstellung und die seiner Engel (Boten). Er schmähte die göttlichen Satzungen als eine Beschränkung ihrer Freiheit und erklärte, dass es seine Absicht sei, das Gesetz abzuschaffen, damit die Heerscharen des Himmels von diesem Zwang befreit werden, und zu einem angeblichen erhabeneren, herrlicheren Dasein gelangen möchten, was absolut unmöglich ist (denn herrlicheres Dasein durch seine Herrschaft als davor, unmöglich!). Auf die gleiche Art schmähen auch Menschen auf Erden die göttlichen Satzungen als eine Beschränkung ihrer Freiheit. Weshalb sie dann anmaßend ihre Gesetzesübertretungen/Sünden mit Liebe und Gnade zu verteidigen versuchen.
Aber Liebe ist Gottes 10 Gebote zu halten, nicht zu brechen!
(1.Johannes 5:3)
Warum war es seine Absicht? Es war sein Plan, den er im Himmel umsetzen wollte, alle vernunftbegabten Wesen abspenstig zu machen und ihm (Luzifer/Satan) zu unterwerfen. Das, was er im Himmel beabsichtigte umzusetzen, aber wegen seiner Verbannung nicht erreichen konnte, setzte er aus Rache gegenüber dem Schöpfer und dessen Sohn Jeschua nach und nach auf Erden um.
Warum erklärte er die göttlichen Satzungen als eine Beschränkung ihrer Freiheit? Damit die Boten meinen, sie würden von ungerechten Satzungen regiert – obwohl sie diese zuvor mit Liebe, Freude und Glückseligkeit erfüllten – und er durch seine angebliche neue und bessere Herrschaft (die in Wirklichkeit reine Willkür war) regieren kann.
„Eine große Zahl von Engeln bekundete die Absicht, seine Führung anzuerkennen. Geschmeichelt über die Bereitwilligkeit, mit der sein Anerbieten aufgenommen wurde, hoffte er, alle Engel auf seine Seite zu ziehen, Gehorsam von den himmlischen Heerscharen verlangen zu können und Gott gleich zu werden.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 17
Satan setzte im Himmelreich sein fremdes, geheimnisvolles, unerklärliches Werk um. Und als eine große Zahl von Engeln die Absicht bekundete, seine Führung anzuerkennen, geschmeichelt über die Bereitwilligkeit, mit der sein Anerbieten aufgenommen wurde, hoffte er, alle Engel auf seine Seite zu ziehen und die Regierung zu stürzen.
„Doch, immer mehr und mehr, begann er nach eigenen Ehren zu trachten und benutzte seine Macht, um Aufmerksamkeit und Verehrung für sich selbst zu gewinnen. Er begann auch allmählich die Engel, über welche er herrschte, dazu zu bringen ihn anzubeten, anstatt dass sie all ihre Kraft dazu verwendeten, ihren Schöpfer zu verehren. Dieser Weg pervertierte seine eigene Vorstellung und verdarb jene, welche sich bedingungslos seiner Autorität unterwarfen.“
Ellen G. White, Der große Kampf (1884), S. 195
Er suchte nicht mehr die Ehre seines Schöpfers, dessen Sohnes oder der Boten, sondern begann, seine eigene Ehre zu suchen. Er benutzte gnadenlos seinen mächtigen Einfluss, sowie die Liebe und das Vertrauen, welche ihm von seinem Schöpfer, dessen Sohn und den Boten, geschenkt wurden, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Er tat alles, um sich in den Mittelpunkt der Engel (Boten) zu stellen. Und warum tat er das? Um Verehrung, die allein der Schöpfer verdient, für sich zu gewinnen. Denn die Engel (Boten), über die er herrschte, begann er dazu zu bringen, ihn, anstatt den Schöpfer, anzubeten. Das war sein Plan, den er im Himmel umsetzen wollte, bis alle Engel ihn anbeten (anstatt den Schöpfer) und huldigen (anstatt den Sohn Gottes).
„Eine große Zahl von Engeln bekundete die Absicht, seine Führung anzuerkennen. Geschmeichelt über die Bereitwilligkeit, mit der sein Anerbieten aufgenommen wurde, hoffte er, alle Engel auf seine Seite zu ziehen, Gehorsam von den himmlischen Heerscharen verlangen zu können und Gott gleich zu werden.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 17
„Aber Liebe zu ihm, Stolz und der Wunsch nach unbegrenzter Freiheit gewannen die Oberhand.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 18
Durch Satans pervertierte Vorstellungen, sein subtiles, fremdes, geheimnisvolles, unerklärliches Werk, haben viele Engel (Boten) aus Liebe zu ihm, aus Stolz und wegen des Wunschs nach unbegrenzter Freiheit, dem Schöpfer den Rücken gekehrt und Satan das Angesicht.
„Satan erweckte Sympathien zu seinen Gunsten, indem er vorbrachte, dass Gott ihn ungerecht behandelt hatte, indem er Christus die allerhöchste Ehre verliehen hatte. Bevor er zur Verbannung aus dem Himmel verurteilt worden war, wurde ihm mit überzeugender Klarheit gezeigt, dass sein Weg falsch sei und ihm wurde die Gelegenheit gegeben, seine Sünden zu gestehen und sich Gottes Autorität als gerecht und recht zu unterwerfen. Doch er wählte es, seinen Standpunkt entgegen aller Gefahren vorzutragen. Um seine Anschuldigung gegen Gott zu unterstützen, benutzte er sogar die Worte und das Handelns des Schöpfers zur Falschdarstellung.“
Ellen G. White, Der große Kampf (1884), S. 196
Satan täuschte und log immer wieder (wurde seine Natur), nur um seinen Plan zu rechtfertigen, verdrehte Worte und das Handeln des Schöpfers nur, um Sympathien seiner Engel (Boten) zu bekommen. Ihm wurde angeboten, seine Sünden zu gestehen und sich Gottes Autorität als gerecht und recht zu unterwerfen. Doch er blieb bei seinem Weg der Rebellion, trug seinen Standpunkt entgegen aller Gefahren vor und rechtfertigte diesen hartnäckig, ohne Skrupel, nur um vor den Seinen als der angeblich neue und bessere Herrscher dazustehen. Für seine skrupellose Haltung liebten ihn sogar seine Engel (Boten). So blind wurden sie durch seine Machenschaften. (2.Korinther 4:3-4)
„Als angekündigt wurde, daß er mit allen seinen Anhängern aus den Stätten der Wonne ausgestoßen werden müsse, erklärte der Rädelsführer kühn, er verachte des Schöpfers Gesetz. Er wiederholte immer wieder seine Behauptung, daß die Engel keiner Aufsicht bedürften, sondern frei sein müßten, ihrem eigenen Willen zu folgen, der sie allezeit richtig führen werde. Er schmähte die göttlichen Satzungen als eine Beschränkung ihrer Freiheit und erklärte, daß es seine Absicht sei, das Gesetz abzuschaffen, damit die Heerscharen des Himmels, von diesem Zwang befreit, zu einem erhabeneren, herrlicheren Dasein gelangen möchten.“
Ellen G. White, Der große Kampf (1973), S. 497
Satan dachte tatsächlich (obwohl er so etwas noch nie im Himmel erlebte, darauf nicht vorbereitet war und die Konsequenzen nicht kannte), er könne im Himmel all das von ihm Geplante und Beanspruchte (sich über den Vater, den Sohn und Boten zu erheben) selbst mit Gewalt nach und nach durchsetzen, ohne Konsequenzen der Verbannung zu befürchten. Er rechnete mit seinem Ausstoß vom Himmelreich nicht, darum sein arroganter Hochmut und seine überhebliche Eitelkeit und Einbildung. Darum begegnete er den himmlischen Bewohnern mit Verachtung, als er und die seinen unerwartet erfuhren, dass man sie aus dem Himmel ausstoßen müsse.
Das tat er nur, weil immer offenkundiger wurde, was er tatsächlich vorhatte, und bei jedem Ertappen erhöhte er seine Anschuldigung, seinen skrupellosen Kampf gegen den Schöpfer und dessen Sohn sowie deren treue Boten.
Kurze Zusammenfassung:
Zuerst keimte in Luzifer nach und nach das Verlangen nach Selbsterhöhung, über dem Vater und dem Sohn zu stehen, wodurch er mit seiner Stellung unzufrieden wurde. Dadurch begehrte er die Anbetung, die allein dem Schöpfer gebührt. Gleichzeitig strebte er nach dem alleinigen Hoheitsrecht Christi, also seiner Huldigung. Deswegen erhöhte er nicht mehr seinen Schöpfer und dessen Sohn, sondern sich selbst vor den Engeln (Boten), um ihre Anbetung und Huldigung für sich zu gewinnen.
Satan hatte das göttliche Gesetz angezweifelt, um seinen Plan, die göttliche Regierung zu stürzen und ihre Macht an sich zu reißen, umzusetzen. Er wollte das göttliche Gesetz verändern, als er behauptete, dass um der Beständigkeit der göttlichen Regierung willen Änderungen in der Ordnung und den Gesetzen des Himmels notwendig seien. Er hatte das Gesetz geschmäht und behauptete, das Gesetz wäre den Engeln eine Last. (Auch Menschen auf Erden behaupten, dass das Gesetz der 10 Gebote ihnen eine Last wäre, weshalb sie lieber auf Gnade bauen.) Er hat das Gesetz herabgesetzt. (Menschen auf Erden haben Gottes Gesetz der 10 Gebote abgeändert, erklären es für ungültig und behaupten, wenn man es halten würde, wäre es Werkgerechtigkeit oder man würde aus der Gnade fallen.)
Er wollte nicht mehr dem Willen des göttlichen Gesetzes, sondern seinem Willen folgen. Er verlangte Unabhängigkeit vom Gesetz und dann verachtete er das Gesetz. Zum Schluss hat er seine Absicht geäußert, das göttliche Gesetz abzuschaffen. (So wie er es auf Erden durch seine Hure Babylon umgesetzt hat.) Dann legten Satan und seine Scharen in völligem Einverständnis die Verantwortung für ihre Empörung gänzlich Christus zur Last. Welch eine Dreistigkeit! Da der Erzempörer und alle seine Anhänger hartnäckig und herausfordernd in ihrer Treulosigkeit verharrten, da sie sich vergeblich bemühten, die Regierung Gottes zu stürzen, und sich dennoch Gott gegenüber lästernd als unschuldige Opfer einer ungerechten Macht hinstellten, wurden sie schließlich aus dem Himmel verbannt.
Satan hoffte, seinen Plan im Himmel umzusetzen, aber mit einem rechnete er nicht: mit seinem Ausschluss aus der himmlischen Gemeinschaft. Als er jedoch hinausgeworfen wurde, hat er aus Hass gegen seinen Schöpfer auf Erden begonnen, seinen Plan umzusetzen, mit der Absicht, sich am Schöpfer (da er an ihn nicht rankommt, sich an seiner Schöpfung, also dem Schwächeren, den Menschen und den Tieren) zu rächen, weil er ihn aus dem Himmel warf und ihm verwehrte, seine Pläne im Himmel umzusetzen, die göttliche Regierung zu stürzen. Er wurde zornig, als er erfuhr, dass seine Pläne im Himmel durchkreuzt und vereitelt wurden und er im Himmel nicht verbleiben durfte, um seine Herrschaft umzusetzen.
Luzifer brachte die Engel dazu, ihn anzubeten.
„Obwohl Gott Luzifer edel und schön geschaffen hatte und ihn zu höchsten Ehren unter der Schar der Engel erhob, hatte er ihn doch nicht über die Möglichkeit des Bösen gestellt. Es war in der Macht Satans, sollte er es so wählen, diese Gaben zu missbrauchen. Er hätte in der Gunst Gottes verbleiben können, geliebt und geehrt von der gesamten Engelsschar, in seiner erhobenen Stellung vorsitzend, mit großzügiger, selbstloser Güte, seine edle Macht ausübend, indem er andere segnete und seinen Schöpfer verherrlichte. Doch, immer mehr und mehr, begann er nach eigenen Ehren zu trachten und benutzte seine Macht, um Aufmerksamkeit und Verehrung für sich selbst zu gewinnen. Er begann auch allmählich die Engel, über welche er herrschte, dazu zu bringen ihn anzubeten, anstatt dass sie all ihre Kraft dazu verwendeten, ihren Schöpfer zu verehren. Dieser Weg pervertierte seine eigene Vorstellung und verdarb jene, welche sich bedingungslos seiner Autorität unterwarfen.“
Ellen G. White, Der große Kampf (1884), S. 195
Satan hat durch seine Rebellion, Herrschsucht und Machenschaften all die wunderschönen Boten (Engel), die mit ihm auf die Erde fielen, im Herzen und Charakter dermaßen verdorben und pervertiert, dass man sie nicht mehr wiedererkennt und meint, sie wären niemals vom Schöpfer erschaffen, niemals im Himmel gewesen oder niemals vom Himmel gefallen. Sie sind das vollkommene Gegenteil der himmlischen, liebevollen Familie!
Früher waren sie ihrem Schöpfer, dessen Sohn und den treuen Boten im Herzen und Charakter ähnlich, heute sind sie Satan ähnlich, das vollkommene Gegenteil von früher. Früher beteten sie ihren liebevollen Schöpfer von Herzen an, heute beten sie Satan an. Wenn man erfahren darf, wie Satan wurde. Wie soll man es nennen? Das Böse? In den Augen des Schreibers, beschreibt es nicht das, was man im Herzen und im Geiste erleben darf. Und wenn man sehen und hören darf, wie sie wurden, macht es traurig, was aus solchen einst perfekten, wunderschönen, liebevollen, gehorsamen und ordentlichen Wesen geworden ist. Es ist so schlimm, dass der Schreiber es nicht mal in Worte fassen kann.
Satans Weg pervertierte ihn, sein Heer und die Erdlinge!
Die bösen Boten haben Vaters und seines Sohnes Worte missdeutet, verdreht und entstellt!
Wenn auch in allen anderen Dingen Zwietracht unter den Bösen herrschte, so waren sie doch fest vereint, eins, in ihrer Auflehnung gegen die göttliche Regierung.
Die Prophetin Gottes Ellen G. White erhielt vom himmlischen Vater Folgendes:
„Während sie [Luzifer und seine Boten] in allen anderen Punkten im Streit waren, waren sie doch fest geeint gegen die Autorität des Herrschers des Universums.“
Ellen G. White, Der große Kampf (1884), S. 200
„Es bestand keine Uneinigkeit zwischen ihm [Satan] und den gefallenen Engeln, was ihren Haß gegen Christus betrifft; wenn auch in allen andern Dingen Zwietracht herrschte, so waren sie doch fest vereint in ihrer Auflehnung gegen die Oberhoheit des Weltenherrschers.“
Ellen G. White, Der große Kampf (1973), S. 502
Die bösen Boten haben Vaters und dessen Sohnes Worte missdeutet, verdreht und entstellt, somit abgelehnt, wodurch ihnen nicht mehr das lebendige Brot Gottes schmeckte, sondern ihr totes Brot. (So ist es auch in der Hure Babylon.) Also hörten die bösen Boten nicht mehr dem Mund Gottes zu, sondern dem Mund Satans, sie ernährten sich nicht mehr vom Baum des Lebens, sondern vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen (Satan), und das machen sie bis zum heutigen Tag auf dem ganzen Erdkreis. Das ist ihr ewiger Charakter. Dieser Charakter wird auch auf Erden unter den Menschen ersichtlich. Darum muss dieser Charakter bei der zweiten Auferstehung ausgerottet werden! Darum gab himmlischer Vater dem Satan nur 6000 Jahre, um sein Werk umzusetzen, sonst würde es im Universum niemals Frieden geben. Doch im achttausendsten Jahr wird dieser beginnen und niemals enden, denn dann wird es für die Ewigkeit das Erste, also Satans Werke, nie wieder geben! Dann ist niemand mehr da, der sich über den Vater und den Sohn stellt, die Heiligen bekämpft, belügt, täuscht, versucht, Böses treibt, Seelen verdirbt und anklagt.
Die Prophetin Gottes Ellen G. White erhielt vom himmlischen Vater Folgendes:
„Unter Ausnutzung der Liebe und des Vertrauens, die ihm die Engel unter seinem Befehl schenkten, flößte er ihnen sein eigenes Mißtrauen und seine Unzufriedenheit ein. Dabei ging er so geschickt vor, daß sie die Wirkung gar nicht wahrnahmen. Luzifer hatte Gottes Absichten in falschem Licht dargestellt, sie mißdeutet und entstellt, um Unzufriedenheit und abweichende Meinungen zu erregen.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 15
„Er richtete nun alle Kräfte seines gewaltigen Geistes auf Täuschungen, um bei den Engeln, die unter seinem Befehl gestanden hatten, Mitgefühl zu erregen; sogar die Tatsache, daß Christus ihn gewarnt und ihm Rat erteilt hatte, wurde verdreht, um sie seinen verräterischen Zwecken dienstbar zu machen. Denen, deren liebevolles Vertrauen sie am innigsten mit ihm verband, hatte er vorgehalten, daß man ihn ungerecht beurteile, daß man seine Stellung nicht achte und daß seine Freiheit beschränkt werden solle. Von falschen Darstellungen der Worte Christi ging er auf Verdrehungen und schroffe Unwahrheiten über und beschuldigte den Sohn Gottes, ihn vor den Bewohnern des Himmels demütigen zu wollen. Auch suchte er Streitigkeiten zwischen sich und den treuen Engeln hervorzurufen.“
Ellen G. White, Der große Kampf (1973), S. 494
„In völligem Einverständnis legten Satan und seine Scharen die Verantwortung für ihre Empörung gänzlich Christus zur Last und behaupteten, sie hätten sich niemals aufgelehnt, wenn sie nicht gerügt worden wären. Da der Erzempörer und alle seine Anhänger hartnäckig und herausfordernd in ihrer Treulosigkeit verharrten, da sie sich vergeblich bemühten, die Regierung Gottes zu stürzen, und sich dennoch Gott gegenüber lästernd als unschuldige Opfer einer ungerechten Macht hinstellten, wurden sie schließlich aus dem Himmel verbannt.“
Ellen G. White, Der große Kampf (1973), S. 497
„Satans Werkzeuge arbeiten beständig unter seiner Leitung, um seine Herrschaft zu festigen und sein Reich als Gegenstück zur Regierung Gottes aufzubauen. Zu diesem Zweck versuchen sie die Nachfolger Christi zu täuschen und sie von ihrer Untertanentreue abzuziehen. Gleich ihrem Anführer mißdeuten und verdrehen sie die Heilige Schrift, um ihren Zweck zu erreichen.“
Ellen G. White, Der große Kampf (1973), S. 504
Im obigen Zitat darf man durch den Herrn Jeschua erkennen, was Luzifer eigentlich sagte. Er stellte den einziggezeugten Sohn des himmlischen Vaters als den Schuldigen für das Böse dar – also stellte er durch die Anschuldigungen gegen den Sohn, auch den Vater auf die Anklagebank –, indem er behauptete, alles Böse sei die Folge ihrer Herrschaft. Gleichzeitig sagte Luzifer von sich, himmlischen Vater mit besten Absichten verbessern zu wollen, als er behauptete, Vaters Gesetze vervollkommnen zu wollen, obwohl himmlischer Vater vollkommen und unfehlbar ist. Welch ein trügerischer Charakter, der vorgibt, Gutes zu wollen, in Wirklichkeit aber nur böse Absichten hegt und verfolgt. Diesen Charakter sieht man auch bei den Wenigen und Großen dieser Welt!
Und warum tat Luzifer/Satan das?
Es ist Satans Taktik, sich als der Gute zu verkaufen (sieht gut aus und hört sich gut an, bis man erkannte, wie er wirklich ist), von sich auf andere abzulenken, damit nicht er, sondern sein Gegner auf der Anklagebank steht und nicht der Kläger, also Satan, sondern der Angeklagte, der unschuldige Vater und Sohn, sich rechtfertigt. (Die Rechtfertigung übernimmt Sastan selbst durch seine eigenen bösen Werke, die ihn verdammen und zum Schuldigen erklären.) So lenkt Luzifer von sich auf andere ab, damit diese sich rechtfertigen, um Zeit zu gewinnen, sich neue Anschuldigungen und Täuschungen auszudenken.
Die Prophetin Gottes Ellen G. White erhielt vom himmlischen Vater Folgendes:
„Die Zwietracht, die er verursacht hatte, legte Satan nun Gott zur Last. Alles Böse sei die Folge seiner Herrschaft. Von sich behauptete er, er habe nur … [JHWHs] Gesetze vervollkommnen wollen.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 19
Die Abtrünnigkeit der Bösen entwickelte sich zum handgreiflichen Aufruhr!
Erst wirkte Satan in solch einer verführerischen Weise, dass viele Boten auf sein Misstrauen und seine Zweifel eingingen und zu ihm überliefen, und als viele auf seiner Seite standen, brachte er seine Sache vor seinen Schöpfer.
Die Prophetin Gottes Ellen G. White erhielt vom himmlischen Vater Folgendes:
„Der Geist der Unzufriedenheit, der sich auf diese Weise entzündete, tat sein unheilvolles Werk. Noch gab es keinen offenen Ausbruch von Feindseligkeiten unter den Engeln, es entwickelte sich jedoch, unmerklich zuerst, gegenseitige Abneigung.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 15
„Er [Luzifer] begann sein aufrührerisches Werk bei den Engeln, die seinem Befehl unterstanden, und versuchte, den Geist der Unzufriedenheit unter ihnen zu verbreiten.
Er wirkte in solch einer verführerischen Weise, dass viele Engel zu ihm überliefen, ehe seine Absichten völlig bekannt wurden. Sogar die treuen Engel konnten seinen Charakter nicht völlig erkennen noch sehen, wohin sein Werk führte. Nachdem Satan erfolgreich war, viele Engel auf seine Seite zu ziehen, brachte er seine Sache vor Gott und behauptete, es sei der Wunsch der Engel, dass er die Stellung einnehmen sollte, die Christus innehatte.
Das Böse wirkte weiterhin, bis der Geist der Abtrünnigkeit in handgreiflichen Aufruhr ausreifte. Dann tobte ein Kampf im Himmel und Satan wurde mit allen seinen Anhängern hinausgeworfen. Er hatte um die Herrschaft im Himmel gekämpft und den Kampf verloren. Gott konnte ihm Ehre und höchste Stellung nicht länger anvertrauen – beides wurde ihm zusammen mit dem Regierungssitz im Himmel, entzogen.“
Ellen G. White, Der Bibelkommentar (2009), S. 589-590
Schaue, geliebter Leser, was Luzifer und sein Anhang vor den Vater brachten:
„es sei der Wunsch der Engel, dass er [Luzifer/Satan] die Stellung einnehmen sollte, die Christus innehatte.“
Luzifer behauptete nun tatsächlich, es sei der Wunsch der Boten, also nicht sein Wunsch (somit schickte er andere vor, wie man es in dieser Welt und in vielen Filmen sehen darf, damit andere schuldig sind oder sterben und nicht man selbst, denn es ist besser, wenn andere zu Schuldigen werden oder sterben, als man selbst), sondern der Wunsch der Boten, obwohl gerade er selbst diesen Wunsch, dieses Schlangengift, in die Herzen der Boten säte, dass er die Stellung einnehmen sollte, die Christus innehatte. Also wollte er die Stellung Christi haben, um der Zweithöchste zu werden und somit den Sohn vom Thron stoßen. Er wirkte so lange, weil er nicht bekam, was er wollte, bis ihre (Satans und seiner Boten) Abtrünnigkeit in handgreiflichen Aufruhr ausreifte. Dann tobte ein Kampf im Himmel: der Sohn Gottes mit seinen Boten gegen Satan und seine Boten. So wurde Satan mit allen seinen Anhängern aus dem Himmelreich hinausgeworfen.
Es steht in der heiligen Schrift geschrieben:
Und es entstand ein Kampf im Himmel: Michael und seine Engel kämpften mit dem Drachen. Auch der Drache und seine Engel kämpften; Offenbarung 12:7
Satan hätte wie auf Erden auch im Himmel König Jeschua ermordet!
Satan bewies durch den Mord am himmlischen König Jeschua, als dieser auf Erden als einziger Mensch ohne Sünde wandelte, wenn er im Himmel verblieben und es ihm gestattet gewesen wäre, er den edlen König, wie auf Erden durch Menschen, so auch im Himmel persönlich mit seinen Boten ermordet hätten.
Die Prophetin Gottes Ellen G. White erhielt von ihrem himmlischen Vater Folgendes:
„Satan verführte die Welt, daß sie Christus verwarf. Der Fürst des Bösen wandte alle seine Macht und Verschlagenheit an, Jesus zu verderben; denn er sah, daß des Heilandes Barmherzigkeit und Liebe, daß seine mitleidsvolle Zärtlichkeit und Teilnahme der Welt das Wesen Gottes veranschaulichten. Satan bestritt jeden Anspruch des Sohnes Gottes und benutzte Menschen als seine Werkzeuge, um das Leben des Heilandes mit Leiden und Sorge anzufüllen. Die Spitzfindigkeiten und Unwahrheiten, durch die er das Werk Christi zu hindern trachtete, der durch die Kinder des Ungehorsams bekundete Haß, Satans grausame Anschuldigungen gegen den, dessen Leben ein beispielloser Liebesdienst war, alles entsprang einem tiefeingewurzelten Rachegelüste. Das zurückgehaltene Feuer des Neides und der Bosheit, des Hasses und der Rachsucht brach auf Golgatha gegen den Sohn Gottes los, während der ganze Himmel in stillem Entsetzen auf dieses Geschehen herabblickte. …
Nun wurde ersichtlich, daß es für Satans Vergehen keine Entschuldigung gab. Er [Satans] hatte seinen wahren Charakter als Lügner und Mörder offenbart. Es erwies sich, daß er denselben Geist, mit dem er die unter seiner Macht stehenden Menschenkinder regierte, auch im Himmel bekundet hätte, wäre es ihm gestattet gewesen, über dessen Bewohner zu herrschen. Er hatte behauptet, die Übertretung des Gesetzes Gottes bringe Freiheit und Erhebung; statt dessen zeigte es sich, daß Knechtschaft und Entartung die Folge waren.“
Ellen G. White, Der große Kampf (1973), S. 499
„„Bist du Gottes Sohn“, sagten sie, „so steig herab vom Kreuz!“ Matthäus 27,40. „Er helfe sich selber, ist er der Christus, der Auserwählte Gottes.“ Lukas 23,35. In der Wüste der Versuchung hatte einst Satan gesagt: „Bist du Gottes Sohn, so sprich, daß diese Steine Brot werden … Bist du Gottes Sohn, so wirf dich hinab“ (Matthäus 4,3.6) von der Zinne des Tempels. Auch jetzt weilte der Teufel mit seinen Engeln — in Menschengestalt — an der Kreuzigungsstätte. Der Erzfeind und seine Heerscharen arbeiteten mit den Priestern und Obersten zusammen. Die Lehrer hatten das unwissende Volk aufgestachelt, über den ein Urteil zu fällen, den viele nie zuvor gesehen hatten, bis es gezwungen war, gegen ihn Zeugnis abzulegen. Satanische Raserei vereinte die Priester, Obersten, Pharisäer und den gefühllosen Volkshaufen. Die religiösen Führer verbanden sich mit Satan und seinen Engeln. Sie alle führten seine Befehle aus.“
Ellen G. White, Das Leben Jesu (1973), S. 742
Man bedenke, was im zweiten Zitat steht. Darin wird berichtet, dass die satanische Raserei (Satan und seine Heerscharen) die Priester, Obersten und Pharisäer und das unwissende Volk aufgestachelt hat, über den Sohn Gottes das Todesurteil auszusprechen. Dann kommt noch hinzu, dass viele dieser Menschen, den Sohn Gottes nie zuvor gesehen haben. Wie können Menschen jemanden zum Tode verurteilen, den sie nicht kennen und nie gesehen haben? Der Grund ist: Die satanische Raserei vereinte die Priester, Obersten, Pharisäer und den gefühllosen Volkshaufen, um des Menschen Sohnes Tod zu fordern. Ebenso steht in diesem Zitat, dass sie alle Satans Befehle ausführten. Also ist er der Mörder des heiligen Sohnes Gottes. Auf diese Art geht er auch heute mit Menschen um, ohne dass sie es wissen.
Satan offenbarte durch seinen Charakter auf Erden, als er dem Sohn Gottes begegnete, wie er bei Verbleib im Himmel mit dem Sohn Gottes und seinen Boten umgegangen wäre. Denn als der geliebte Sohn Gottes auf Erden wandelte, machte Satan sich den Kampf gegen Jeschua zu seinem Hauptanliegen. Er bekämpfte ihn mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln, um den Sohn Gottes zur Sünde zu verführen, damit der liebe Sohn seines Vaters sündigt, des Sohnes Werk vereitelt wird, wodurch der Sohn, die Erde sowie alle Menschen, die je auf Erden lebten, verloren gehen und im Feuerssee umkommen.
Wenn Satan es geschafft hätte, den Menschen Sohn zur Sünde zu verleiten, dann hätte er dem himmlischen Vater wie auch seinen heiligen Freunden den größten Schmerz verursacht.
Jeschua kam in sein Eigentum, und was machte Satan? Satan hat durch das Eigentum des Königs Jeschua, also den rechtmäßigen Eigentümer der Erde (dazu hat der geliebte, himmlische Vater seinen Sohn befähigt), durch seine von ihm beherrschten Sklaven ermordet. Also würde er auch im Himmel durch des Herrn Jeschuas Eigentum ihn ermorden, aber nicht nur ihn, sondern auch sein Eigentum, also alle, die sich Satans Herrschaft nicht unterwerfen wollen, somit die Boten und die Bewohner anderer Welten, wenn es ihm gestattet worden wäre.
Wenn es Satans großes und persönliches Anliegen war, den Sohn zur Sünde zu verführen, damit er für alle Ewigkeiten verloren ist, nur um dem Vater Schmerzen zu bereiten, dann würde er es auch mit dem Eigentum des himmlischen Vaters tun, also auch im Himmelreich. So wie es Satans persönliches Anliegen auf Erden war, den Sohn zu jagen, so wäre es auch im Himmel sein persönliches Anliegen, gegen den geliebten Sohn Gottes zu kämpfen, seine Stellung und seine Macht streitig zu machen, alle Boten abspenstig zu machen, um in den großen Kampf gegen die göttliche Regierung zu ziehen.
So wie es ihm im Himmel ein persönliches Anliegen war, die göttliche Regierung zu stürzen, so war es auch sein persönliches Anliegen, Jeschua, also den zweiten Teil der göttlichen Regierung, auf Erden zu stürzen, damit Satan auf Erden – wie die Pharisäer, durch die er und seine Boten mächtig gegen den geliebten Sohn Gottes wirkten – seine Macht und seine Schafe nicht verliert und sein Werk gegen seinen Schöpfer und dessen Sohn aufrichten kann. Darum haben Satan mit seinem Heer auf Erden geistlich den Vater, dessen Sohn, die heilige Familie, die Wahrheit, die heilige Schrift, das Gesetz, den Sabbat und die Ehe abgeschafft und das Himmelreich verschlossen.
Was hätte Satan im Himmel getan, wenn er verblieben wäre? Er hätte wie durch die Hure Babylon, als er das zweite Gebot löschte und das 4. Gebot änderte, das lebendige Gesetz, das lebendige Vorbild, den edlen König Jeschua, abgeschafft, also wie auf Erden ermordet. Denn dann hätten die Boten kein lebendiges Gesetz mehr vor Augen und würden nur auf Satan schauen und sich nicht am König Jeschua, sondern an Satan messen. So macht es die Hure Babylon, die durch die Macht Satans das zweite Gebot löschte, damit ihre Nachfolger die Anbetung ihrer eingesetzten Bilder nicht erkennen, anstatt den himmlischen Vater, den Papst anbeten, anstatt den himmlischen Vater um Vergebung zu bitten, den Sünder in der Beichte bitten, damit sie durch ihren Dienst, nicht die Füße ihres himmlischen Vaters waschen, sondern die ihres Herrn und Gottes Papst, stellvertretend Satan. Ebenso befolgen die Nachfolger der Hure Babylon nicht Vaters Gesetz, sondern das Gesetz der Hure Babylon, namens Katechismus, und befolgen nicht die göttlichen und ewigen 10 Gebote, sondern die verfälschten und vergänglichen 10 Gebote der Hure Babylon.
Als der geliebte Sohn Gottes auf Erden wandelte, waren Satan, die Dämonen sowie ihre Sklaven namens Pharisäer und Oberste vom edlen und heiligen Wandel des heiligen Sohnes Gottes so sehr angeekelt, dass sie dazu trieb, diesen wundervollen und heiligen Menschen, der keine Sünde tat (sondern durch die Kraft seines Vaters, um die er jeden Tag betete, manchmal auch die ganze Nacht hindurch), mit ganzem Herzen gegen die Sünde, die ihn verfolgte, gegen die, die ihn ausspionierten, zu kämpfen, um seines Vaters und seines Eigentums willen zu kämpfen, und die Erde sowie alle Erdlinge zu erkaufen.
Himmlischer Vater konnte für Satan und seinen Anhang nichts mehr tun!
Warum konnte himmlischer Vater für Satan und seinen Anhang nichts mehr tun? Weil sie sich Gottes Wirken gänzlich verschlossen haben!
Die Prophetin Gottes schrieb Folgendes:
„Gottes Geist weist den Sünder zurecht und überführt ihn. Wer sich aber seinem Wirken gänzlich verschließt, für den kann Gott nichts mehr tun. Seine Gnade ist für ihn erschöpft. Der Übertreter sagte sich selbst von Gott los, und die Sünde trägt kein Heilmittel in sich. Mit keiner anderen Kraft könnte Gott den Sünder überzeugen und bekehren. „Laß ihn hinfahren!“ (vgl. Hosea 4,17) lautet der göttliche Befehl.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 388
Himmlischer Vater ändert sich nicht. (Jakobus 1:17) Im folgenden Zitat geht es um Sünder. Das gilt somit auch für die gefallenen Boten, denn Gottes Gesetz gilt für alle seine Geschöpfe, die es versäumten, die Einladungen, Ermahnungen und Warnungen des Geistes Gottes zu beachten. Das geschah im Himmelreich bei Luzifer und dem dritten Teil der Sterne, also seinen Boten. Die untreuen Boten wurden durch den Geist Gottes und auch persönlich durch den geliebten Sohn Gottes und die treuen geliebten Boten mit unendlicher Liebe eingeladen, umzukehren, ermahnt, ihre Ohren vor Luzifers trügerischer Beweisführung zu verschließen, und vor ihrem Untergang gewarnt. Aber die Einladungen, Ermahnungen und Warnungen, die ihnen in grenzenloser Liebe und Barmherzigkeit zuteilwurden, weckten nur ihren Widerstand. So geschieht es auch heute auf Erden, wenn Menschen ihrem Nächsten das Evangelium verkünden. Dann begegnen ihnen Menschen mit Raserei, Hass, Rebellion und Ablehnung.
Die Prophetin Gottes schrieb Folgendes:
„Gott vernichtet niemand. Der Sünder vernichtet sich selbst durch seine eigene Unbußfertigkeit. Wenn jemand einmal versäumt, die Einladungen, Ermahnungen und Warnungen des Geistes Gottes zu beachten, wird sein Gewissen verletzt, und wenn er das nächste Mal ermahnt wird, ist es ihm schwieriger zu gehorchen als zuvor. So geschieht es bei jeder Wiederholung. Das Gewissen ist Gottes Stimme, die inmitten des Kampfes menschlicher Leidenschaften vernommen wird. Wird ihr widerstanden, ist Gottes Geist betrübt.
Wir müssen alle gut verstehen, wie die Seele vernichtet wird. Gott gibt nicht den Befehl, daß der Mensch nicht gerettet werden soll. Er hüllt die Augen nicht in Finsternis, die undurchdringlich wäre. Aber der Mensch widersteht zuerst den Eingebungen des Geistes Gottes, und nachdem er ihm einmal widerstanden hat, ist es weniger schwierig, dies ein zweites und drittes Mal zu tun, und noch leichter ist es beim vierten Mal. Dann kommt die Ernte, die vom Samen des Unglaubens und des Widerstandes eingeheimst werden muß.“
Ellen G. White, Zeugnisse für die Gemeinde – Band 5 (2002), S. 128-129
„Keine noch so geschickte menschliche Redefähigkeit in Verteidigung menschlicher Ansichten kann die Wirksamkeit satanischer Mächte ändern. Ständig versucht Satan, den Weg zu versperren, so daß die Wahrheit durch menschliche Erfindungen beschränkt wird.“
Ellen G. White, Der Bibelkommentar (2009), S. 248
Satan hätte den ganzen Himmel verdorben!
Wenn Satan zurückgekommen wäre, hätte er den ganzen Himmel, also den Sohn Gottes und all seine Boten, besiegt und verdorben.
Die Prophetin Gottes Ellen G. White erhielt vom himmlischen Vater Folgendes:
„Doch nein, der Himmel durfte nicht in Gefahr gebracht werden. Der ganze Himmel hätte verdorben werden können, wenn er zurückgekommen wäre; denn die Sünde hatte in ihm [Satan] ihren Ursprung, und der Same der Rebellion lag in ihm. Er [Satan] und seine Nachfolger weinten und baten inständig, wieder in die Gunst Gottes aufgenommen zu werden. Doch ihre Sünde — ihr Haß, ihr Neid und ihre Eifersucht — war so groß gewesen, daß Gott sie nicht auslöschen konnte. Sie mußte bleiben, um am Ende ihre Strafe zu empfangen.
Als Satan völlig bewußt wurde, daß es keine Möglichkeit gab, die Gunst Gottes wiederzuerlangen, wurden seine Bosheit und sein Haß offenbar. Er beriet sich mit seinen Engeln, und sie entwarfen einen Plan, wie sie weiter gegen die Regierung Gottes arbeiten könnten.“
Ellen G. White, Frühe Schriften von Ellen G. White (1999), S. 163
Wenn Luzifer/Satan und seine Boten zurückgekommen wären, hätten Satan und sein Heer sich noch mehr angestrengt, um den ganzen Himmel zu verderben, die treuen Boten auf ihre Seite zu ziehen, und das sogar unter Gewalt, bis alle verdorben und nach Satans Willen gewesen wären. Kurz gesagt, Satan und sein Heer hätten alles in ihrer Macht Stehende getan, bis sie sich genommen hätten, was sie beabsichtigten, was ihnen nach ihrer Meinung von Rechts wegen zustünde, weil ihr Hass, Neid, ihre Eifersucht und Herrschsucht immer noch in ihren Herzen wohnten. (Das bestätigten sie durch ihren Plan, die Regierung Gottes zu stürzen, den sie zusammen entwarfen, nachdem sie erfuhren, dass sie die Gunst Gottes nie wieder erlangen können.) Dann hätten sie sich in Übermacht über den Sohn Gottes gestürzt, um ihn zu Fall zu bekommen, so wie sie ihn auf Erden ermordet haben. Denn das, was in dieser Welt seit über 6000 Jahren geschieht, würde im ganzen Universum geschehen, wenn der gerechte Vater nicht gehandelt hätte.
Darum hat der geliebte himmlische Vater ihnen den Einlass in den Himmel verwehrt. Denn Satans und seiner Boten Hass, Neid und Eifersucht waren so groß gewesen, dass himmlischer Vater ihre Sünde nicht auslöschen konnte! Warum konnte unser lieber Vater sie nicht auslöschen?
Sie mussten das Himmelreich verlassen, damit Satan seine Ansprüche nachweist, was er der göttlichen Regierung – dem Vater und dessen Sohn – unterstellte, um die Auswirkungen der von ihm vorgeschlagenen Änderungen des göttlichen Gesetzes zu zeigen. Sein eigenes Werk musste ihn verdammen. Zwar hatte Satan von Anfang an behauptet, kein Empörer zu sein, aber das gesamte Weltall sollte den Betrüger ohne Maske sehen. Darum mussten sie bleiben, wo sie sind, nämlich auf Erden, um am Ende ihre strenge Strafe zu empfangen.
Als der geliebte Sohn Gottes dem Satan sagte, dass sein Vater entschied, dass er nie wieder im Himmel aufgenommen werden konnte, wurden seine Bosheit und sein Hass offenbar und er bestätigte die Entscheidung seines Schöpfers als sehr gut. Somit offenbarte er selbst den Kern seiner Rebellion in seinem Herzen und den Grund, warum Vater ihm den Zugang zum Himmel verwehrte.
Die Prophetin Gottes Ellen G. White erhielt vom himmlischen Vater Folgendes:
„Als Satan völlig bewußt wurde, daß es keine Möglichkeit gab, die Gunst Gottes wiederzuerlangen, wurden seine Bosheit und sein Haß offenbar. Er beriet sich mit seinen Engeln, und sie entwarfen einen Plan, wie sie weiter gegen die Regierung Gottes arbeiten könnten.“
Ellen G. White, Frühe Schriften von Ellen G. White (1999), S. 163
Was waren Folgen der Rebellion und wie ging es den Rebellen nach ihrem Abfall?
Wie ging es den gefallenen Boten in ihrer besagten und mit allen hinterlistigen Mitteln geforderten neuen und besseren Regierung, in ihrer Freiheit, Unabhängigkeit, Auslebung ihres Willens, nachdem sie das Himmelreich verlassen mussten?
Die Prophetin Gottes Ellen G. White erhielt von ihrem himmlischen Vater Folgendes:
„Satan sah mit Staunen, in welcher Situation er sich nun befand. Er hatte all seine Freude und sein Glück verloren. Er betrachtete die Engel, die, genau wie er, einst sehr glücklich, aber jetzt ebenso aus dem Himmel ausgeschlossen waren … Jetzt war alles anders. Die Gesichtszüge der gefallenen Engel, die einst das Wesen ihres Schöpfers widerspiegelten, waren jetzt mürrisch und verzweifelt. Es herrschte Zank und Streit, und sie klagten sich verbittert gegenseitig an … Satan erkannte nun die schrecklichen Folgen seiner Rebellion. Er zitterte und fürchtete sich vor der Zukunft und dem Ende, zu dem alle diese Ereignisse führen mußten.
Dann kam die Stunde des Gesangs, die immer zum Lob Gottes und seines Sohnes stattfand. Satan hatte diesen Chor der Engel geleitet. Er hatte mit dem Singen begonnen, und alle Engel waren nacheinander in einen wunderbaren Chorgesang eingefallen. Eine sehr harmonische Musik füllte mit ihrem Klang den Himmel zur Ehre Gottes und zur Ehre seines lieben Sohnes. Aber jetzt gab es nur noch Mißtöne anstatt lieblicher Klänge. Disharmonien und böse Worte waren alles, was der große Rebellenanführer noch zu hören bekam … Als die Stunde der Andacht nahte, in der sich leuchtende, heilige Engel vor Gott verneigten, erkannte er, daß er nie mehr in diesen himmlischen Gesang einstimmen würde. Nie mehr würde er sich in heiliger Ehrfurcht vor Gott verneigen und sich in der Gegenwart des ewigen Gottes befinden …
Satan erschauerte, als er sah, was er angerichtet hatte. Er dachte allein über alles nach, was in der Vergangenheit geschehen war, wie die Gegenwart aussah und was in Zukunft geschehen würde. Der Sturm, der in seinem Innern tobte, ließ ihn erzittern. Als ein Engel des Himmels vorbeikam, bat er um ein Gespräch mit Christus. Es wurde ihm gewährt, und er erläuterte dem Sohn Gottes, daß er seine Rebellion nun bereue und, daß er gerne wieder von Gott angenommen werden würde. Er wollte jetzt den Platz einnehmen, den ihm Gott vorher zugewiesen hatte, und sich seinen weisen Geboten unterordnen. Christus weinte über die Not und das Leid Satans, aber er mußte ihm den Willen Gottes mitteilen, daß er nie wieder im Himmel aufgenommen werden konnte, … denn der Kern der Rebellion steckte noch immer in ihm …
Als Satan sich bewußt wurde, daß es für ihn kein Zurück in die Gegenwart Gottes gab, zeigte er sich in seiner ganzen Bosheit, wurde noch haßerfüllter und verfolgte seine Ziele mit allem Nachdruck …
Weil er nicht wieder in den Himmel zurückkehren konnte, lungerte er am Eingang herum, pöbelte die Engel an, die aus und ein gingen, und suchte Streit mit ihnen.“
Ellen G. White, Die Engel (1997), S. 39-40
„Er [Satan] und seine Anhänger bereuten, weinten und flehten darum, wieder in die Gunst Gottes aufgenommen zu werden. Aber nein, ihre Sünde, ihr Hass, ihr Neid und ihre Eifersucht waren so groß, dass Gott diese nicht auslöschen konnte.“
Ellen G. White, Der große Kampf (1858), S. 13
„Der ganze Himmel hätte verdorben werden können, wenn er zurückgekommen wäre; denn die Sünde hatte in ihm [Satan] ihren Ursprung, und der Same der Rebellion lag in ihm. Er [Satan] und seine Nachfolger weinten und baten inständig, wieder in die Gunst Gottes aufgenommen zu werden. Doch ihre Sünde — ihr Haß, ihr Neid und ihre Eifersucht — war so groß gewesen, daß Gott sie nicht auslöschen konnte.“
Ellen G. White, Frühe Schriften von Ellen G. White (1999), S. 163
Satans im Himmel unterbreitete neue und bessere Regierung, sowie seine Freiheit bedeuten, frei vom Gesetz der Liebe und frei vom Willen der Liebe zu sein, das einst ihr Wesen widerspiegelte! Als sie das Himmelreich verlassen mussten, erkannten sie ihren Verlust. Sie weinten und flehten, weil sie erkannten, was sie Wunderschönes hatten und durch Betrug Satans verloren. Es herrschte unter ihnen das Gegenteil, das sie im Himmelreich geschenkt bekamen. Sie waren mürrisch und verzweifelt, es herrschte Zank und Streit, und sie klagten sich verbittert gegenseitig an. Nun erfuhren sie das Gegenteil der Liebe, die sie einst geschenkt und im Herzen getragen hatten. Jetzt erfuhren und erkannten sie, was sie einst hatten und verloren. Als hätten sie erkannt, wie wunderschön es war und wie schlimm es durch die Trennung wurde. Man sagt in der Welt: Erst wenn man verliert, was man hatte, weiß man, was man Wundervolles hatte.
Doch dann ist es zu spät, wenn man es nicht mehr hat. Erst dann begriffen sie, was Satan seinen Boten (Engeln) wirklich schenkte, was er mit einem besseren Gesetz und mit Freiheit sowie Unabhängigkeit (nicht abhängig vom Schöpfer zu sein) meinte.
Satan erschauerte über sein Werk. Trotz all dem, was in ihm vorging, als er über sein vergangenes, gegenwärtiges und zukünftiges Werk nachdachte, weinte und inständig um Aufnahme in die Gunst Gottes bat, war der Kern der Rebellion in ihm. Demnach waren seine und die Bitten seiner Boten nicht aufrichtig. Wenn ihr Hass, ihr Neid und ihre Eifersucht so groß waren, dass Gott sie nicht auslöschen konnte, dann konnten ihre Flehen und Tränen nicht aufrichtiger Natur gewesen sein.
Nehmen wir an, er wäre wieder aufgenommen, dann müssten die treuen Boten erneut, wie auch zum Beginn seiner Rebellion, sich selbst davon überzeugen, ob er und seine Boten es aufrichtig meinen. Aber es kommt noch etwas anderes hinzu. Die himmlischen Boten haben ihn und die Seinen erlebt, also ward durch seine Rebellion das Vertrauen dermaßen gestört, dass es wohl sehr schwierig bis gar unmöglich wäre, wenn er erneut an die dritte Stelle gesetzt worden wäre, und über die Engel (Boten) befehlen würde, vollkommenes Vertrauen zurückzugewinnen.
Die Prophetin Gottes Ellen G. White erhielt von ihrem himmlischen Vater Folgendes:
„Er [Satans] hatte seinen wahren Charakter als Lügner und Mörder offenbart. Es erwies sich, daß er denselben Geist, mit dem er die unter seiner Macht stehenden Menschenkinder regierte, auch im Himmel bekundet hätte, wäre es ihm gestattet gewesen, über dessen Bewohner zu herrschen. Er hatte behauptet, die Übertretung des Gesetzes Gottes bringe Freiheit und Erhebung; statt dessen zeigte es sich, daß Knechtschaft und Entartung die Folge waren.“
Ellen G. White, Der große Kampf (1973), S. 499
Mehr dazu, was es mit sich bringt, wenn man Gottes Gesetz ändert, ablehnt, für ungültig erklärt oder lehrt, man würde aus der Gnade fallen, wenn man Gottes Gesetz halten will (denn das begann Satan im Himmel zu fordern und selbst durch Gewalt zu erlangen und auf Erden umsetzt), erfährst du in folgenden Beiträgen:
Die Hure Babylon änderte die 10 Gebote Gottes!
Die Römisch-Katholische-Kirche änderte den Sabbat zum Sonntag!
Wer ist die Hure Babylon? Teil 1
Wer ist die Hure Babylon? Teil 2
Gab Jesus neue Gebote?
Beenden Matthäus 22:36-40, Römer 7:6, 10:4, Galater 4:10, Kolosser 2 oder Gnade die 10 Gebote?
Gesetz Gottes ist unveränderlich!
Die Prophetin Gottes Ellen G. White erhielt von ihrem himmlischen Vater Folgendes:
„Weil er [Satan] nicht wieder in den Himmel zurückkehren konnte, lungerte er am Eingang herum, pöbelte die Engel an, die aus und ein gingen, und suchte Streit mit ihnen.“
Ellen G. White, Die Engel (1997), S. 40
Warum lungerte Satan am Eingang der Stadt Jerusalem herum und pöbelte die Engel an? Weil er nicht wieder in den Himmel zurückkehren durfte und man seine Pläne durchschaute und vereitelte, womit er nicht rechnete. Denn er dachte bei sich tatsächlich, dass er sein Werk im Himmel umsetzen könnte, ohne dafür hinausgeworfen zu werden. Deshalb steht geschrieben: Wenn er und die Seinen im Himmel verblieben wären, hätten sie das ganze Himmelreich verdorben.
Warum ist die Schuld der bösen Boten unverzeihlich?
Die Prophetin Gottes Ellen G. White erhielt von ihrem himmlischen Vater Folgendes:
„Er [der göttliche Sohn Gottes] überließ die gefallenen Engel ihrem Untergang in ihrer Rebellion, streckte jedoch seine Hand aus, um den untergehenden Menschen zu retten. Mit den rebellischen Engeln wurde entsprechend dem Licht und der Erfahrung verfahren, die sie im Himmel in Fülle genossen hatten. Satan, der Anführer der gefallenen Engel, hatte einst eine erhabene Stellung im Himmel inne. Er stand in der Ehre an zweiter Stelle nach Christus. Das Wissen, das er ebenso wie die Engel, die mit ihm fielen, über den Charakter Gottes, über seine Güte, seine Barmherzigkeit, seine Weisheit und seine erhabene Herrlichkeit besaßen, machte ihre Schuld unverzeihlich.
Es gab keine Hoffnung mehr auf Erlösung für jene, die die unaussprechliche Herrlichkeit des Himmels miterlebt und genossen hatten, die die gewaltige Majestät Gottes gesehen hatten und sich angesichts all dieser Herrlichkeit gegen ihn aufgelehnt hatten. Es gab keine neuen und noch wunderbareren Offenbarungen der erhabenen Macht Gottes, die sie jemals so tief beeindrucken könnten wie jene, die sie bereits erlebt hatten. Wenn sie sich bereits in der unmittelbaren Gegenwart der unaussprechlichen Herrlichkeit auflehnen konnten, konnten sie nicht in eine günstigere Lage versetzt werden, um auf die Probe gestellt zu werden. Es gab keine Reservekräfte der Macht, noch gab es größere Höhen und Tiefen unendlicher Herrlichkeit, um ihre eifersüchtigen Zweifel und ihr rebellisches Murren zu überwinden. Ihre Schuld und ihre Strafe mussten im Verhältnis zu ihren erhabenen Privilegien in den himmlischen Höfen stehen.“
Ellen G. White, The Advent Review and Herald oft he Sabbath, Vol. 43, No. 11, 24. Februar 1874, S. 83 (DeepL Übersetzung)
Der himmlische Vater konnte für ihn und seine Schar nichts mehr tun, denn sie erfuhren zuvor die unendliche Liebe, das Gesetz und die Wahrheit leibhaftig. Im Herzen trugen sie diese seit ihrer Erschaffung und erlebten die ihnen geschenkten heiligen Früchte selbst, und trotz all des früheren heiligen Wandels, entschieden sie sich für ihren Kampf gegen ihren Schöpfer und dessen Sohn, ihre Familie und Freunde sowie die Trennung vom Himmel, und das unter dem Einfluss des heiligen Geistes, der in unendlicher Liebe und Barmherzigkeit an ihrem Gewissen wirkte, damit sie umkehren!
Die Boten, die auf Luzifer hörten, kannten sehr gut ihr früheres Dasein als glückliche Wesen des Himmelreichs. Außerdem sahen sie das Licht des himmlischen Vaters und dessen Sohn Jeschua auf dem Thron sitzen und hatten überlebenswichtige und wundervolle Erfahrungen mit ihnen gemacht, die sie im Himmel in Fülle genossen hatten, und sich von ihrer heiligen und gerechten Regierung nicht nur sichtbar, sondern auch in ihrem Herzen und miteinander selbst überzeugt. Somit hatten sie, als die Sünde ausbrach, ein lebendiges Vorbild zum Prüfen, was geschah, nämlich Jeschua, den Sohn Gottes, sowie die treuen Boten lebendig, gesehen und gehört.
Doch die Boten, die Satan folgten, hörten nicht auf den Sohn Gottes, auf das Vorbild seiner Liebe, Wahrheit und Freude, sondern auf Satan, das Gegenteil ihres Königs Jeschua, während dem das Ebenbild der Gestalt und des Charakters ihres Schöpfers, der sich durch seinen einziggezeugten Sohn Jeschua äußert, vor ihren Augen stand, sie ihn kannten, ihm zuvor vollkommen vertrauten, mit ihm sprachen und er sie mit unendlicher Liebe und Barmherzigkeit in ihrer Rebellion suchte, für sich zu gewinnen und zu erretten.
ür unseren geliebten himmlischen Vater, dessen geliebten Sohn Jeschua und ihre geliebte Familie sowie all die guten Gaben und diesen Beitrag sei unserem geliebten, himmlischen, heiligen, gerechten, edlen, liebevollen und barmherzigen Vater sehr, wahrlich, sehr gedankt.
Im Namen seines edlen und heiligen sowie geopferten Sohnes Jeschua.
Amen
