Ist die Heilige Schrift - die Bibel - von Gott oder von Menschen?

Ist die Heilige Schrift (die Bibel) von Gott oder von Menschen?

Viele Menschen fragen sich:
Ist die Heilige Schrift (die Bibel) wirklich von Gott oder doch von Menschen?

Warum fragen sich dies so viele Menschen?
Weil Satan sehr viele falsche Schriften als Heu schuf, damit man diese eine Heilige Schrift (die Bibel) als Nadel im Heuhaufen der vielen falschen, angeblich heiligen Bücher nicht mehr findet.
Das wird jeder Mensch aus dieser Welt eines Tages erkennen.
Wahrlich jeder!

Hat der Mensch die Heilige Schrift (die Bibel) geschrieben?

Ja, sie muss von Menschen geschrieben werden, weil der geliebte himmlische Vater durch Menschen wirkt und ihnen die Worte eingibt.

Der geliebte Herr Jesus nennt die Worte der Heiligen Schrift – der Bibel – welche die Worte seines Vaters sind, die Wahrheit.

Heilige sie in deiner Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit. Johannes 17:17 

Petrus, der Jünger Jesu schreibt, dass die Weissagung der Schrift kein Werk eigener Deutung ist und dass niemals durch menschlichen Willen eine Weissagung hervorgebracht wurde, sondern allein nur vom Heiligen Geist getrieben redeten heilige Menschen die Worte Gottes.

wobei ihr das zuerst wissen müßt, daß keine Weissagung der Schrift ein Werk eigener Deutung ist. Denn niemals wurde durch menschlichen Willen eine Weissagung hervorgebracht, sondern vom heiligen Geist getrieben redeten heilige Menschen, von Gott gesandt. 2.Petrus 1:20-21

Kommen also die Worte der Heiligen Schrift – der Bibel – von Gott oder von Menschen?

Wer ist nun der Urheber der Worte?
Der Mensch, der sie schreibt, oder der Urheber, der sie gab?

Erlaube mir dir dies in Gleichnissen zu verdeutlichen.

Wenn du deinem Kind, deinem Freund oder irgendeinem deiner geliebten Nächsten einen Brief schreibst, gehst du persönlich zum Briefkasten und sendest diesen Brief mit deinen Worten an ihm. Genauso sendet unser lieber und geliebter himmlische Vater seine Worte zu seinem Kind.

Eine Mutter setzt sich zu ihrem geliebten Kind, umarmt es liebevoll, ihre Hand umfasst zärtlich die zarte Hand ihres Kindes und beide Hände fangen an über das Blatt zu schwingen. Die große Hand schreibt eigene liebende Gedanken durch die zarte Hand ihres geliebten Kindes. Die kleinen Äugelein wundern sich und die großen Äugelein freuen sich.
So wie die geliebte Mutter ihr geliebtes Kind führt, so führt Gott, der geliebte himmlische Vater, sein Kind – den Propheten – und gibt seinem Kind diese Worte ein und befähigt es, diese Worte niederzuschreiben.

Freuen sich nicht in beiden Fällen beide darüber?

Ein Vorgesetzter diktiert seinem Mitarbeiter einen mehrseitigen Brief, unterschreibt ihn, um dessen Echtheit zu bekräftigen und weist ihn an, diesen Brief zu versenden.
Der Mitarbeiter hat die Worte geschrieben, aber wer war der Urheber des Briefes?
Wessen Unterschrift trägt der Brief, die des Vorgesetzten oder die des Schreibers?
Ist der Brief vom Schreiber, weil er ihn schrieb, oder doch vom Vorgesetzten, der ihn diktierte?

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: So steht es geschrieben und so ist es!

Und wir halten nun desto fester an dem prophetischen Wort, und ihr tut wohl, darauf zu achten als auf ein Licht, das an einem dunklen Orte scheint, bis der Tag anbricht und der Morgenstern aufgeht in euren Herzen; wobei ihr das zuerst wissen müßt, daß keine Weissagung der Schrift ein Werk eigener Deutung ist. Denn niemals wurde durch menschlichen Willen eine Weissagung hervorgebracht, sondern vom heiligen Geist getrieben redeten heilige Menschen, von Gott gesandt. 2.Petrus 1:19-21

Die Bibel bezeichnet Gott als ihren Urheber!

„Die Bibel bezeichnet Gott als ihren Urheber, doch sie wurde von Menschenhand geschrieben und zeigt auch in dem verschiedenartigen Stil ihrer einzelnen Bücher die wesenseigenen Züge der jeweiligen Verfasser. Ihre offenbarten Wahrheiten sind alle von Gott eingegeben (2.Timotheus 3,16), werden aber in menschlichen Worten ausgedrückt. Der Unendliche hat durch seinen Heiligen Geist den Verstand und das Herz seiner Diener erleuchtet. Er hat Träume und Gesichte, Symbole und Bilder gegeben, und alle, denen die Wahrheit auf diese Weise offenbart wurde, haben die Gedanken mit ihren Worten zum Ausdruck gebracht … In verschiedenen Zeitaltern von Menschen geschrieben, die ihrer gesellschaftlichen Stellung, ihrem Beruf, ihren geistigen und geistlichen Fähigkeiten nach sehr ungleich waren, sind die Bücher der Heiligen Schrift nicht nur besonders unterschiedlich in ihrem Stil, sondern auch mannigfaltig in der Art des dargebotenen Stoffes. Die verschiedenen Schreiber bedienen sich verschiedener Ausdrucksweisen, oft wird die gleiche Wahrheit von dem einen nachdrücklicher betont als von dem andern. Und wo mehrere Schreiber denselben Fall unter verschiedenen Gesichtspunkten und Beziehungen betrachten, mag der oberflächliche, nachlässige oder vorurteilsvolle Leser da Ungereimtheiten oder Widersprüche sehen, wo der nachdenkende, gottesfürchtige Forscher mit klarer Einsicht die zugrunde liegende Übereinstimmung erblickt.
Da verschiedene Persönlichkeiten die Wahrheit dargelegt haben, sehen wir sie auch unter verschiedenen Gesichtspunkten. Der eine Schreiber zeigt sich von der einen Seite des Gegenstandes stärker beeindruckt; er erfaßt die Dinge, die mit seiner Erfahrung oder mit seinem Verständnis und seiner Vorstellung übereinstimmen. Ein zweiter nimmt sie unter einem andern Blickwinkel auf, aber jeder stellt unter der Leitung des Geistes Gottes das dar, was sein Gemüt am stärksten beeindruckte. So hat man in jedem eine bestimmte Seite der Wahrheit und doch eine vollkommene Übereinstimmung in allem. Die auf diese Weise offenbarten Wahrheiten verbinden sich zu einem vollkommenen Ganzen, das den Bedürfnissen der Menschen in allen Verhältnissen und Erfahrungen des Lebens angepaßt ist.
Es war Gottes Wille, der Welt die Wahrheit durch menschliche Werkzeuge mitzuteilen. Er selbst hat durch seinen Heiligen Geist die Menschen befähigt, diese Aufgabe durchzuführen. Was zu reden oder zu schreiben war, zu dieser Auswahl hat er die Gedanken geleitet. Der Schatz war irdischen Gefäßen anvertraut worden, aber nichtsdestoweniger ist er vom Himmel. Das Zeugnis wird mit Hilfe unvollkommener menschlicher Worte mitgeteilt und ist dennoch das Zeugnis Gottes. Das gehorsame, gläubige Gotteskind sieht darin die Herrlichkeit einer göttlichen Macht voller Gnade und Wahrheit.“ Der große Kampf 7-9.“
Ellen G. White, Für die Gemeinde geschrieben — Band 1, S. 22-24

Die Heilige Schrift enthält genügend Beweise der Wahrheit. Die Schwierigkeit liegt nicht bei Gott, sondern in der Begrenztheit unseres Verstandes.

„Die Schwierigkeit liegt nicht bei Gott oder in der Sache selbst, sondern in der Begrenztheit unseres Verstandes. Die Heilige Schrift enthält genügend Beweise dafür, daß sie nicht nur ein antikes religiöses Dokument ist, sondern Gottes Wort an uns Menschen. Deshalb gibt es keinen Grund, an ihrer Glaubwürdigkeit zu zweifeln. Keine Frage, daß es in der Bibel schwer verständliche Texte gibt. Das wußte schon der Apostel Petrus. Im Blick auf die Briefe des Paulus schrieb er: „Doch gibt es in ihnen auch einige schwierige Stellen. Sie werden von unverständigen und haltlosen Leuten mißdeutet. Aber so verfahren diese Leute ja auch mit den übrigen heiligen Schriften. Sie schaufeln sich damit ihr eigenes Grab.“  Der erste Teil dieser Textstelle wird von Zweiflern mitunter als Beweis für die Fragwürdigkeit biblischer Aussagen angeführt.
Doch genau das Gegenteil trifft zu. Wenn die Bibel nur das von Gott berichtete, was zu verstehen ist, wenn sein Wesen und Tun von uns voll erfaßt werden könnte, müßte man viel eher fragen, ob sie wirklich göttlichen Ursprungs ist. Gerade die Texte und Aussagen, die über das Erfahrbare und Nachweisbare hinausgehen, sollten uns in der Überzeugung stärken, daß die Bibel Gottes Wort ist.
Wer die Heilige Schrift liest, wird bald feststellen, wie schlicht sie die göttliche Wahrheit darstellt. Selbst einfache und ungelehrte Menschen können in ihr den Weg zum Heil finden. Zugleich enthält sie Gedanken und Lehren von solcher Tiefe, daß selbst Gelehrte darüber staunen. Gottes Wort ist für alle da und spricht jeden in seiner Situation und seinen Bedürfnissen entsprechend an.“
Ellen G. White, Der bessere Weg, S. 111-112

Widersprüche in und Zweifel an der Bibel, sind in Wahrheit Liebe zu Sünde.

„Genaugenommen geht es beim Zweifel am Wort Gottes gar nicht um unverständliche Texte oder Widersprüche. Das sind meist nur vorgeschobene Gründe, die einen viel tiefer liegenden Defekt verdecken sollen. Die wahre Ursache des Zweifels ist die Liebe zur Sünde. Gottes Weisungen können einem Herzen, das die Sünde liebt, nicht gefallen.
Wer den Forderungen der Heiligen Schrift nicht nachkommen will, muß sie abschwächen oder die Autorität des Wortes insgesamt oder wenigstens in Teilbereichen in Frage stellen. Vielen scheint das leichter zu fallen, als von der Sünde zu lassen. Wer die Wahrheit finden will, muß im Wort Gottes forschen und ihm gehorchen. Sobald wir das tun, finden wir genügend Beweise dafür, daß die Bibel wirklich Gottes Wort ist, und gewinnen ein besseres Verständnis für die Heilsbotschaft.
Christus sagte: „Wer bereit ist, Gott zu gehorchen, wird merken, ob meine Lehre von Gott ist oder ob ich meine eigenen Gedanken vortrage.“
Ellen G. White, Der bessere Weg, S. 115

Stelle dir folgende Fragen:

Warum erfüllt sich alles, was prophezeit wurde?
Woher sollten Menschen vor über 4000 oder 2000 Jahren wissen, was in den heutigen Tagen geschehen soll?

Wenn das Wort Gottes, die Heilige Schrift, wirklich von Menschen inspiriert und geschrieben worden wäre, dann müssten die Menschen die Heilige Schrift auch verstehen und da die Menschen nicht vollkommen sind, sich widersprechen.
Doch sie verstehen sie nicht und die Heilige Schrift widerspricht sich auch nicht.
Weil die Heilige Schrift so tiefgründig ist, bestätigt der Mensch, dass er ihr unterlegen ist und diese Worte für den Menschen zu erhaben sind.

Warum tut der Mensch genau die Sünden, welche man laut der Heiligen Schrift nicht tun soll, damit die Welt nicht so wird, wie sie jetzt ist?
Weil Satan die Menschen genau zu diesen Sünden verführt, die der himmlische Vater gebot, nicht zu tun.
Und warum tut es Satan?
Weil er euch in Sünde halten und euch an seinem eigenen Tod teilhaben lassen will.

Satan tut alles in dieser Welt dafür, damit ihr den ewigen Vater und seinen Sohn Jesus nicht erkennt und kein ewiges Leben voller Frieden, Liebe und Harmonie erhaltet.
Ewiges Leben bedeutet nicht, ewig zu erleben, was in dieser Welt geschieht, sondern ewiges Leben ist das genaue Gegenteil dieser Welt.

Die anderen 99 Welten leben seit fast 6000 Jahren seit dem Sündfall Adams und Evas ohne Sünde und sehen genau, was in dieser Welt geschieht. Sie sind froh, nicht vom Baum der Erkenntnis gegessen zu haben, obwohl der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen – wie bei Adam und Eva – bis zum heutigen Tag bei ihnen steht.
Suche nach der Wahrheit, damit auch du glücklich und in Freude ewig leben kannst.

Damit du die Geschehnisse in dieser Welt besser verstehen kannst, möchte ich dir diese Botschaft ans Herz legen:
Woher kommt all das Übel, warum leidest du?

Gnade, Barmherzigkeit, Friede von Gott, dem Vater, und von dem Herrn Jesus Christus, dem Sohn des Vaters, in der Wahrheit und in der Liebe, sei mit euch! 2.Johannes 1:3 
… und saget allezeit Gott, dem Vater, Dank für alles, in dem Namen unsres Herrn Jesus Christus … Epheser 5:20 

Amen!

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