Dienst der heiligen Boten (Engel) erkennen und verstehen!

Dienst der heiligen Boten (Engel) erkennen und verstehen!

Vorwort

1. Was sagt die heilige Schrift über die himmlischen Boten?
2. Den Dienst der Boten besser verstehen lernen.
3. Gott würde eher alle Boten des Himmels zur Hilfe senden, als zu gestatten, dass sein Kind überwunden wird!
4. Gott, Christus und ihre Boten dienen alle den Betrübten, Leidenden und mit Sünden Beladenen.
5. Sobald der Name Jesu in Liebe und Zartheit genannt ist, nahen sich die Boten Gottes.
6. Himmlische Boten nahen sich den Geprüften, Leidenden und Versuchten, vermitteln Segen und Hoffnung, Mut und Hilfe, trösten die Bekümmerten, beschützen die Unbußfertigen und suchen Menschen für Christus zu gewinnen.
7. Gottes Boten beschützen vor den bösen Boten und kämpfen für dich und um dich und machen es leicht, das Richtige zu tun!
8. Jeder Buchevangelist benötigt ausdrücklich und dauernd den Dienst der Boten Gottes.
9. Gottes Boten sind beauftragt, über uns zu wachen.
10. Boten Gottes beschützen, trösten, heilen, lehren und inspirieren diejenigen, die anderen Gutes tun.
11. Die himmlischen Boten beeinflussen die Menschen, damit sie Interesse am Erforschen der Bibel bekommen.
12. Gottes Boten leiten, unterweisen und bereiten den Weg.
13. Die himmlischen Wesen leiten, schützen und überwachen die Erben der Erlösung.
14. Dienstbare Boten vereinigen sich mit jedem treuen Kind Gottes.
15. Die himmlischen Boten kämpfen ständig gegen die satanischen Mächte!
16. Andere Geschöpfe glücklich zu machen, darin besteht die Freude der himmlischen Boten.
17. Die himmlischen Boten können mit den Menschen in ihren Prüfungen nicht mitfühlen.
18. Gottes Boten tragen jedes Wort, jede Tat und jede Sünde in die himmlischen Bücher ein!
19. Gottes Boten prüfen unseren Charakter!
20. Sich der Macht der Boten Gottes bewusst werden!
21. Jedem Nachfolger Christi ist ein Schutzengel zur Seite gestellt.
22. Die höchsten Boten der himmlischen Höfe erfüllen die Gebete.
23. Beim ernsten Gebet sendet der Sohn Gottes übermächtige Boten zu Hilfe!
24. Himmlische Boten wachen über das Familienleben.
25. Im ewigen Leben werden die Erlösten Kontakt mit den höchsten Würdenträgern des Himmels, mit dem Sohn Gottes, Gabriel, Cherubim und Seraphim, Boten und Erzengeln haben.
26. Im Licht der Ewigkeit wird man seinem Schutzengel begegnen.

Vorwort

Begrüße dich, geliebter Leser.
Friede sei mit dir und mit deinen Nächsten.

Die Erdlinge sprechen oft über Engel (Boten), aber wissen sie, welchen Dienst die guten Engel (himmlischen Boten) in dieser Welt für die Erdlinge verrichten?

  • Wie sind die heiligen Boten?
  • Wie mächtig sind die himmlischen Boten?
  • Wie dienen die himmlischen Boten?
  • Wem dienen die himmlischen Boten?
  • Wie wirken die himmlischen Boten?
  • Wie lieben sie die Menschen?
  • Was ist der Auftrag der himmlischen Boten?

Dann schaue auf den Sohn Gottes namens Jeschua. Erkennst du seinen Charakter und seinen Dienst, als er auf Erden in seiner Heiligkeit wandelte, keine Sünde tat und seinen geliebten Vater offenbarte, dann erkennst du seinen himmlischen Vater und seine himmlischen Freunde, die himmlischen Boten, die die Erdlinge Engel nennen, weil sie eins sind. Aber Vorsicht. Es gibt auch böse Engel (Boten). In diesem Beitrag jedoch wird nur über die guten Boten berichtet.

Möchtest du erfahren, wie die bösen Boten wirken, dann sei dir folgender Beitrag sehr empfohlen:
Luzifer ist der Ursprung und Grund der Sünde!

Denn die heilige Schrift sagt:

Sind sie nicht allzumal dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienste um derer willen, welche das Heil ererben sollen? Hebräer 1:14

Was sagt die heilige Schrift, also das Wort Gottes, dazu?

Um die Wahrheit zu erfahren, muss man, wie immer, auf den wahren Gott, unseren lieben himmlischen Vater und dessen geliebten Sohn Jesus vertrauen, zu ihnen und ihren Propheten gehen.

Möge unser liebender himmlischer Vater dir, deinen Nächsten und all ihren Nächsten seinen Geist der Weisheit, des Verstandes, des Rats und der Stärke, der Erkenntnis und der Furcht JHWHs schenken (Jesaja 11:2), euch mit allem Nötigen zum ewigen Leben segnen, euch beschützen, durch seinen geliebten Sohn Jesus von euren Sünden und Ungerechtigkeiten befreien (1.Johannes 1:7, 1:9), von neuem gebären, damit ihr nicht mehr sündigt (1.Johannes 3:9), die Wiederkunft Jesu erlebt und in Vollkommenheit das Reich Gottes für die Ewigkeit betretet (Johannes 3:3).

Im Namen des edlen, wunderbaren und geliebten Fürsten Jesus, dem Christus.
Amen

Was sagt die heilige Schrift über die himmlischen Boten?

Denn die heilige Schrift sagt:

Der Engel JHWHs lagert sich um die her, so ihn fürchten, und errettet sie. Psalm 34:7

denn er hat seine Engel für dich aufgeboten, daß sie dich behüten auf allen deinen Wegen, Psalm 91:11

Sehet zu, daß ihr keinen dieser Kleinen verachtet! Denn ich sage euch, ihre Engel im Himmel schauen allezeit das Angesicht meines Vaters im Himmel. Matthäus 18:10

Und er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall, und sie werden seine Auserwählten versammeln von den vier Winden her, von einem Ende des Himmels bis zum andern. Matthäus 24:31

Sind sie nicht allzumal dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienste um derer willen, welche das Heil ererben sollen? Hebräer 1:14

Die geliebten himmlischen Boten (Engel) dienten ihrem geliebten Herrn und König Jeschua, als er auf Erden wandelte und sein Opfer für diese Welt brachte.

Denn die heilige Schrift sagt:

Da verließ ihn der Teufel; und siehe, Engel traten hinzu und dienten ihm. Matthäus 4:11

Und er war in der Wüste vierzig Tage und wurde vom Satan versucht; und er war bei den Tieren, und die Engel dienten ihm. Markus 1:13

Und er war in der Wüste vierzig Tage und wurde vom Satan versucht; und er war bei den Tieren, und die Engel dienten ihm. Markus 1:13

Wenn man bedenkt, was die himmlischen Boten (Engel) in dieser Welt alles, was die Bösen und Menschen (jedes Menschen) tun und sagen – wie Kriege, Morde, Vergewaltigungen, satanische Rituale, Verschwörungen – aufschreiben und peinlichst in die Bücher niederschreiben, dann würde der Mensch seinem himmlischen Vater für diese heiligen und wundervollen Freunde, die sich kümmern und auf Erden Menschen für ihren Herrn Jeschua zu gewinnen suchen, danken, danken und danken.

Den Dienst der Boten besser verstehen lernen.

„Die Berichte vom Eingreifen dieser Engel sollten dem Mitarbeiter in Gottes Werk Kraft und Mut vermitteln. Wie in den Tagen der Apostel gehen auch heute noch himmlische Boten über die Erde, trösten die Bekümmerten, beschützen die Unbußfertigen und suchen Menschen für Christus zu gewinnen. Wir können sie zwar nicht mit unseren Augen wahrnehmen, aber dennoch sind sie bei uns, um uns zu führen, zu unterweisen und zu bewahren.

Der Himmel ist mit der Erde wie durch eine geheimnisvolle Leiter verbunden, die auf der Erde steht und mit ihrer Spitze bis an den Thron des Allmächtigen reicht. Beständig steigen Engel diese von Licht umflutete Leiter auf und nieder. Sie bringen die Gebete der Notleidenden und Bedrängten zum Vater empor und vermitteln den Menschenkindern Segen und Hoffnung, Mut und Hilfe. Diese Engel des Lichts umgeben den Menschen mit himmlischer Atmosphäre und rücken uns dem Unsichtbaren und Ewigen entgegen. Mit unseren natürlichen Sinnen können wir ihre Gestalt nicht wahrnehmen. Nur mit dem geistlichen Auge können wir himmlische Dinge erkennen. Nur das geistliche Ohr kann die himmlischen Stimmen vernehmen.

„Der Engel des Herrn lagert sich um die her, die ihn fürchten, und hilft ihnen heraus.“ Psalm 34,8. Gott beauftragt seine Engel, seine Auserwählten vor Unheil zu bewahren, „vor der Pest, die im Finstern schleicht, vor der Seuche, die am Mittag Verderben bringt“. Psalm 91,6. Wie ein Mann mit seinem Freund spricht, so haben Engel immer wieder mit Menschen gesprochen und sie in Sicherheit gebracht. Oft haben hilfreiche Worte himmlischer Boten den sinkenden Mut der Gläubigen wieder aufgerichtet, ihre Gedanken über das Irdische erhoben und sie bestärkt, im Glauben die weißen Kleider, die Kronen und die Siegespalmen zu schauen, die den Überwindern gegeben werden, wenn sie vor dem großen weißen Thron stehen werden.

Die Engel sind beauftragt, sich den Geprüften, Leidenden und Versuchten zu nahen. Unermüdlich wirken sie um deretwillen, für die Christus starb. Wenn Sünder dazu gebracht werden, sich dem Heiland zu übergeben, vermitteln Engel diese Nachricht dem Himmel; dann herrscht große Freude unter den himmlischen Heerscharen. „Ich sage euch: Also wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die der Buße nicht bedürfen.“ Lukas 15,7. Über jede erfolgreiche Bemühung zur Vertreibung der Finsternis und zur Ausbreitung der Erkenntnis Christi erstatten die Engel im Himmel Bericht. Und wenn solch eine Tat vor den Vater gebracht wird, freuen sich alle himmlischen Wesen.

Die Fürsten und Gewaltigen des Himmels beobachten den Kampf, den Gottes Diener unter anscheinend entmutigenden Bedingungen auszutragen haben. Wenn sich Christen um das Banner ihres Erlösers scharen und den guten Kampf des Glaubens kämpfen, werden sie stets neue Erfolge erzielen und neue Ehren gewinnen. Alle Engel des Himmels stehen dem demütigen, gläubigen Gottesvolk zu Diensten. Sobald die Diener des Herrn hier auf Erden Loblieder singen, dann stimmt der himmlische Chor mit ein, um Gott und seinen Sohn zu preisen.

Wir sollten unbedingt den Dienst der Engel besser verstehen lernen und stets daran denken, daß jedem aufrichtigen Gotteskind der Beistand himmlischer Wesen zuteil wird. Unsichtbare Heere des Lichts und der Kraft begleiten die Sanftmütigen und Demütigen, die den Verheißungen Gottes glauben und sie auf sich beziehen. Cherubim und Seraphim, starke Helden, stehen zur Rechten Gottes, „allzumal dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, die das Heil ererben sollen“. Hebräer 1,14.“
Ellen G. White, Das Wirken der Apostel (1976), S. 120-121

Wenn man diese Worte liest und bedenkt, dass die geliebten himmlischen Boten, die ihren heiligen und edlen Freunden, also ihrem Schöpfer sowie dessen Sohn Jeschua, sowie den Erdlingen dienen, all das Böse auf Erden sehen und hören, damit sie als Zeugen jedes Wort und jede Tat der Sünder, also der bösen Boten und aller Erdlinge, niederschreiben, dann ergeht es ihnen wahrlich nicht einfach damit, was sie sehen und hören, wenn man all das Böse auf Erden bedenkt. Und geliebter Leser, es gibt so viel Böses auf Erden (was du dir nicht mal vorstellen kannst), selbst unterirdisch, wovon du nichts weißt. Die himmlischen Boten jedoch hören und sehen es, sie erfahren und wissen es, und das Tag und Nacht, Tag für Tag, Woche für Woche, Jahr für Jahr, und das schon seit über 6000 Jahren.

Gott würde eher alle Boten des Himmels zur Hilfe senden, als zu gestatten, dass sein Kind überwunden wird!

„Gott würde dem einen [Gläubigen], der sich völlig auf Christus verlässt, eher alle Engel des Himmels zur Hilfe senden, als zu gestatten, dass er überwunden wird.“
Ellen G. White, Das Wirken des Heiligen Geistes (2006), S. 304

Gott, Christus und ihre Boten dienen alle den Betrübten, Leidenden und mit Sünden Beladenen.

„Gott, Christus und die Engel dienen alle den Betrübten, den Leidenden und den mit Sünden Beladenen. Übergebt euch Gott zu gleichem Werke, benutzt seine Gaben zu diesem Zwecke und ihr werdet Teilhaber in der Arbeit mit himmlischen Wesen. Eure Herzen werden im Einklang mit den ihrigen schlagen. Ihr werdet ihnen im Charakter ähnlich werden. Euch werden diese Bewohner der ewigen Hütten keine Fremden sein. Wenn die irdischen Dinge vergangen sind, dann werden die Hüter an den himmlischen Pforten euch willkommen heißen.

Die Mittel, welche anderen zum Segen benutzt worden sind, werden Zinsen tragen. Die in tüchtiger Weise angewandten Reichtümer werden viel Gutes ausrichten. Seelen werden für Christum gewonnen werden. Die, welche den Plan, wie Christus ihn fürs Leben niedergelegt hat, befolgen, werden jene am Hofe Gottes sehen, für die sie auf Erden gewirkt und Opfer gebracht haben, und mit dankbaren Herzen werden die Erlösten sich derer erinnern, die Werkzeuge zu ihrer Rettung gewesen sind. Köstlich wird der Himmel denen sein, die im Werke der Seelenrettung treu gewesen sind!“
Ellen G. White, Christi Gleichnisse (1911), S. 289

Sobald der Name Jesu in Liebe und Zartheit genannt ist, nahen sich die Boten Gottes.

„Gott wird die beeindrucken, deren Herzen für seine Botschaft geöffnet sind und die von ihm geführt werden wollen. Er wird seinem menschlichen Werkzeug sagen: „Sprich mit diesem oder jenem von der Liebe Jesu“. Sobald der Name Jesu in Liebe und Zartheit genannt ist, nahen sich die Engel Gottes, um das Herz zu erweichen und willig zu machen, das Wort Gottes anzunehmen.“
Ellen G. White, Mit dem Evangelium von Haus zu Haus (1992), S. 108

Himmlische Boten nahen sich den Geprüften, Leidenden und Versuchten, vermitteln Segen und Hoffnung, Mut und Hilfe, trösten die Bekümmerten, beschützen die Unbußfertigen und suchen Menschen für Christus zu gewinnen.

„Die Erfahrung des Philippus, den ein himmlischer Bote an den Ort verwies, wo er einen nach Wahrheit suchenden Menschen traf; das Erlebnis des Kornelius, dem ein Engel eine Botschaft Gottes überbrachte, und das Geschehen mit Petrus, der — gefangen und zum Tode verurteilt — durch einen Engel in Sicherheit gebracht wurde, all das zeigt, wie nahe der Himmel uns Menschen gekommen ist.

Die Berichte vom Eingreifen dieser Engel sollten dem Mitarbeiter in Gottes Werk Kraft und Mut vermitteln. Wie in den Tagen der Apostel gehen auch heute noch himmlische Boten über die Erde, trösten die Bekümmerten, beschützen die Unbußfertigen und suchen Menschen für Christus zu gewinnen. Wir können sie zwar nicht mit unseren Augen wahrnehmen, aber dennoch sind sie bei uns, um uns zu führen, zu unterweisen und zu bewahren.

Der Himmel ist mit der Erde wie durch eine geheimnisvolle Leiter verbunden, die auf der Erde steht und mit ihrer Spitze bis an den Thron des Allmächtigen reicht. Beständig steigen Engel diese von Licht umflutete Leiter auf und nieder. Sie bringen die Gebete der Notleidenden und Bedrängten zum Vater empor und vermitteln den Menschenkindern Segen und Hoffnung, Mut und Hilfe. Diese Engel des Lichts umgeben den Menschen mit himmlischer Atmosphäre und rücken uns dem Unsichtbaren und Ewigen entgegen. Mit unseren natürlichen Sinnen können wir ihre Gestalt nicht wahrnehmen. Nur mit dem geistlichen Auge können wir himmlische Dinge erkennen. Nur das geistliche Ohr kann die himmlischen Stimmen vernehmen.

„Der Engel des Herrn lagert sich um die her, die ihn fürchten, und hilft ihnen heraus.“ Psalm 34,8. Gott beauftragt seine Engel, seine Auserwählten vor Unheil zu bewahren, „vor der Pest, die im Finstern schleicht, vor der Seuche, die am Mittag Verderben bringt“. Psalm 91,6. Wie ein Mann mit seinem Freund spricht, so haben Engel immer wieder mit Menschen gesprochen und sie in Sicherheit gebracht. Oft haben hilfreiche Worte himmlischer Boten den sinkenden Mut der Gläubigen wieder aufgerichtet, ihre Gedanken über das Irdische erhoben und sie bestärkt, im Glauben die weißen Kleider, die Kronen und die Siegespalmen zu schauen, die den Überwindern gegeben werden, wenn sie vor dem großen weißen Thron stehen werden.

Die Engel sind beauftragt, sich den Geprüften, Leidenden und Versuchten zu nahen. Unermüdlich wirken sie um deretwillen, für die Christus starb. Wenn Sünder dazu gebracht werden, sich dem Heiland zu übergeben, vermitteln Engel diese Nachricht dem Himmel; dann herrscht große Freude unter den himmlischen Heerscharen. „Ich sage euch: Also wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die der Buße nicht bedürfen.“ Lukas 15,7. Über jede erfolgreiche Bemühung zur Vertreibung der Finsternis und zur Ausbreitung der Erkenntnis Christi erstatten die Engel im Himmel Bericht. Und wenn solch eine Tat vor den Vater gebracht wird, freuen sich alle himmlischen Wesen.

Die Fürsten und Gewaltigen des Himmels beobachten den Kampf, den Gottes Diener unter anscheinend entmutigenden Bedingungen auszutragen haben. Wenn sich Christen um das Banner ihres Erlösers scharen und den guten Kampf des Glaubens kämpfen, werden sie stets neue Erfolge erzielen und neue Ehren gewinnen. Alle Engel des Himmels stehen dem demütigen, gläubigen Gottesvolk zu Diensten. Sobald die Diener des Herrn hier auf Erden Loblieder singen, dann stimmt der himmlische Chor mit ein, um Gott und seinen Sohn zu preisen.

Wir sollten unbedingt den Dienst der Engel besser verstehen lernen und stets daran denken, daß jedem aufrichtigen Gotteskind der Beistand himmlischer Wesen zuteil wird. Unsichtbare Heere des Lichts und der Kraft begleiten die Sanftmütigen und Demütigen, die den Verheißungen Gottes glauben und sie auf sich beziehen. Cherubim und Seraphim, starke Helden, stehen zur Rechten Gottes, „allzumal dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, die das Heil ererben sollen“. Hebräer 1,14.“
Ellen G. White, Das Wirken der Apostel (1976), S. 120-121

Gottes Boten beschützen vor den bösen Boten und kämpfen für dich und um dich und machen es leicht, das Richtige zu tun!

„Lerne, auf Gott zu vertrauen! Lerne, dich an ihn zu wenden, denn er hat die Macht zu erlösen! … Sage dem lieben Heiland genau, was du brauchst. Er sagte: „Laßt die Kinder zu mir kommen und wehrt ihnen nicht!“ Und er wird auch deine Gebete nicht ablehnen, sondern seine Engel senden, damit sie dich vor den bösen Engeln beschützen und es dir leicht machen, das Richtige zu tun. Das ist viel einfacher, als wenn du es aus eigener Kraft versuchst. Du darfst dir dann immer sagen: „Ich habe Gott gebeten mir zu helfen, und das wird er tun. Ich werde mich mit seiner Hilfe richtig verhalten. Ich werde nicht zulassen, daß die Engel, die Gott beauftragt hat, mich zu behüten, traurig sind. Ich werde mich niemals so verhalten, daß sie mich verlassen müssen.“ An Appeal to the Youth 55-56.

Wenn du dich den ganzen Tag über bemühst, negative Gedanken zu unterdrücken, werden die Engel Gottes kommen und sich bei dir aufhalten. Diese Engel sind Wesen mit hervorragenden Kräften. Erinnerst du dich daran, daß berichtet wird, daß die römischen Soldaten wie tot umfielen, als der Engel in seiner leuchtenden Erscheinung zum Grab Christi kam; und wenn schon ein Engel eine solche Macht ausüben konnte, wie wäre es dann wohl gewesen, wenn alle Engel, die um uns her sind, sich dort gezeigt hätten? Die Engel sind alle Tage bei uns, um uns vor den Anschlägen des Feindes zu bewahren und zu beschützen.

Du bist nicht allein im Kampf gegen das Böse! Wenn der Vorhang beiseite geschoben würde, könntest du die Engel sehen, die mit dir gemeinsam kämpfen. Das ist ihr Auftrag. Es ist ihre Aufgabe, die Jugend zu beschützen. Sie sind dienende Geister, die gesandt wurden, um den Erlösten zu dienen. „Zehntausendmal Zehntausend und Tausend und aber Tausende“ von Engeln bemühen sich um die Jugend.“
Ellen G. White, Die Engel (1997), S. 19-20

Du darfst dir dann immer sagen: „Ich habe Gott gebeten mir zu helfen, und das wird er tun. Ich werde mich mit seiner Hilfe richtig verhalten. Ich werde nicht zulassen, daß die Engel, die Gott beauftragt hat, mich zu behüten, traurig sind. Ich werde mich niemals so verhalten, daß sie mich verlassen müssen.“

Versuche (auch wenn es manchmal schwerfällt), geliebter Leser, deinen himmlischen Vater, deinen himmlischen Bruder und ihre himmlischen Boten glücklich zu machen.

Jeder Buchevangelist benötigt ausdrücklich und dauernd den Dienst der Boten Gottes.

„Jeder Buchevangelist benötigt ausdrücklich und dauernd den Dienst der Engel, denn er hat eine wichtige Aufgabe zu erfüllen, die er aus eigener Kraft nicht zu tun vermag. Wer von neuem geboren ist und die Bereitschaft zeigt, sich vom Heiligen Geist führen zu lassen und im Geiste Christi nach besten Kräften zu wirken, wer so arbeitet, als sähe ihn der ganze Himmel, der wird von heiligen Engeln geleitet und unterwiesen werden, sie werden vor ihm her die Wohnungen der Menschen aufsuchen und ihnen den Weg bereiten. Solche Hilfe überwiegt bei weitem alle Vorteile einer kostspieligen Ausstattung.“
Ellen G White, Botschaft der Hoffnung (2003), S. 108

„Ihr könnt nichts tun, was Gott und den Engeln verborgen bliebe. Ihr könnt nichts Böses tun, ohne daß andere dadurch beeinflußt werden. Eure Handlungsweise offenbart euren Charakter, außerdem übt sie einen mächtigen Einfluß auf andere aus. Verliert nie aus den Augen, daß ihr Gottes Eigentum seid, daß er euch mit einem hohen Preis erkauft hat und daß ihr ihm einst Rechenschaft geben müßt über alle Gaben, die er euch anvertraut hat. Niemand, dessen Hände mit Sünde befleckt sind oder dessen Herz nicht ganz von Gott erfüllt ist, sollte Buchevangelist sein, denn solche Menschen werden das Werk der Wahrheit entehren. Helfer im Missionsfeld brauchen die Führung Gottes. Sie müssen einen rechten Anfang machen und dann ruhig und bestimmt den Pfad der Aufrichtigkeit weitergehen. Sie müssen zielstrebig sein; denn Satan wird sie mit Entschlossenheit und Ausdauer zu überwinden suchen.“
Ellen G, White, Mit dem Evangelium von Haus zu Haus (1992), S. 57

Gottes Boten sind beauftragt, über uns zu wachen.

„Nur die Gnade Gottes kann uns helfen, diese Gabe in die richtige Bahn zu lenken. Wir selbst besitzen ja nichts, womit wir andere positiv beeinflussen könnten. Haben wir unsere Hilflosigkeit und Abhängigkeit von der göttlichen Kraft erst einmal erkannt, dann vertrauen wir nicht mehr auf uns selbst. Wir wissen nicht, welche Folgen ein Tag, eine Stunde, ein Augenblick haben kann. Deshalb wollen wir nie einen Tag beginnen, ohne uns dem himmlischen Vater zu unterstellen. Seine Engel sind beauftragt, über uns zu wachen, und unter ihrer Obhut können wir jederzeit auf ihre Hilfe rechnen. Sie verhindern, dass wir unbewusst einen schlechten Einfluss ausüben, bringen uns auf bessere Wege, wählen unsere Worte aus und lenken unser Tun. So wird unser Einfluss eine stille, unmerkliche, aber doch mächtige Kraft, die andere Menschen zu Christus führt und ihnen den Himmel öffnet.“
Ellen G. White, Bilder vom Reiche Gottes (2000), S. 255

„Wenn die himmlischen Engel sehen, wie sich die Menschen, die sich als Söhne und Töchter Gottes verstehen, wie Christus darum bemühen, Sündern zu helfen und in einer liebevollen, mitfühlenden Weise mit bereuenden gefallenen Mitmenschen umgehen, bleiben sie ganz nahe bei ihnen und geben ihnen Trostworte ein, die die Seelen aufrichten. Jesus hat sein Leben gegeben und widmet seine ganz persönliche Aufmerksamkeit den Geringsten unter Gottes Geringen; und die Engel, die über wunderbare Kräfte verfügen, scharen sich um die, die Gott fürchten. Healthful Living 277.

Engel werden von den himmlischen Höfen auf die Erde gesandt, nicht um die gefährdeten Seelen zu verdammen, sondern um über sie zu wachen und um sie zu bewahren, verlorene Schafe zu retten und sie zur Herde zurückzubringen. „Ich bin nicht gekommen, um zu verdammen, sondern um zu erretten“, sagte Christus.“
Ellen G. White, Die Engel (1997), S. 20-21

Boten Gottes beschützen, trösten, heilen, lehren und inspirieren diejenigen, die anderen Gutes tun.

„Alle, die arbeiten, um anderen Gutes zu tun, arbeiten mit himmlischen Engeln zusammen. Sie stehen immer mit uns in Verbindung und hören niemals auf zu dienen. Engel des Lichts und der Macht halten sich ständig in unserer Nähe auf, um uns zu beschützen, zu trösten, zu heilen, um uns zu lehren und zu inspirieren. Sie bieten uns die beste Bildung, die reinste Kultur und den vornehmsten Dienst, die für Menschen erreichbar sind.“
Ellen G. White, Die Engel (1997), S. 21

Die himmlischen Boten beeinflussen die Menschen, damit sie Interesse am Erforschen der Bibel bekommen.

„Die Engel des Himmel beeinflussen die Menschen, damit sie Interesse daran bekommen, die Bibel zu erforschen. Es wird noch eine wesentlich umfassendere Bekehrungsarbeit geleistet werden, aber die Ehre dafür wird nicht den Menschen zukommen, denn die Engel Gottes, die den Erben der Erlösung dienen, arbeiten Tag und Nacht.“
Ellen G. White, Die Engel (1997), S. 21

Gottes Boten leiten, unterweisen und bereiten den Weg.

„Jeder Buchevangelist benötigt ausdrücklich und dauernd den Dienst der Engel, denn er hat eine wichtige Aufgabe zu erfüllen, die er aus eigener Kraft nicht zu tun vermag. Wer von neuem geboren ist und die Bereitschaft zeigt, sich vom Heiligen Geist führen zu lassen und im Geiste Christi nach besten Kräften zu wirken, wer so arbeitet, als sähe ihn der ganze Himmel, der wird von heiligen Engeln geleitet und unterwiesen werden, sie werden vor ihm her die Wohnungen der Menschen aufsuchen und ihnen den Weg bereiten. Solche Hilfe überwiegt bei weitem alle Vorteile einer kostspieligen Ausstattung.“
Ellen G White, Botschaft der Hoffnung (2003), S. 108

Die himmlischen Wesen leiten, schützen und überwachen die Erben der Erlösung.

„Es gibt gute und böse Engel. Satan ist stets hellwach, zu täuschen und zu verführen. Er benutzt jede Umgarnungstaktik, Menschen auf den breiten Weg des Ungehorsams zu locken. Er arbeitet fieberhaft, die Sinne mit irrigen Ansichten zu verwirren und die Wegweiser zu entfernen, indem er seine falsche Inschrift auf den Wegschildern anbringt, die Gott aufgestellt hatte, um den rechten Weg zu weisen. Weil diese bösen Engel bestrebt sind, jeden Lichtstrahl von der Seele zu verdrängen, sind die himmlischen Wesen eingesetzt, ihren Dienst auszuführen und die zu leiten, zu schützen und zu überwachen, die Erben der Erlösung sein sollen. Niemand braucht der ererbten Neigungen zum Bösen wegen zu verzweifeln, doch wenn der Geist Gottes von Sünde überführt, muss der Übertreter bereuen, bekennen und das Böse auch lassen. Treue Wächter halten Wacht, um Seelen auf rechten Wegen zu leiten (MS 8, 1900).“
Ellen G. White, Der Bibelkommentar (2009), S. 481

Dienstbare Boten vereinigen sich mit jedem treuen Kind Gottes.

„Denkt daran, daß ihr nicht allein arbeitet; dienstbare Engel vereinigen sich bei der Erfüllung von Missionsaufgaben mit jedem treuen Kind Gottes. Und Christus ist es, der die Heilung bewirkt. Der Große Arzt selbst steht neben seinen treuen Mitarbeitern und sagt der bereuenden Seele: „Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben.“ Markus 2,5.“
Ellen G. White, Auf den Spuren des großen Arztes (1999), S. 128

Die himmlischen Boten kämpfen ständig gegen die satanischen Mächte!

„Könnte der Vorhang beiseitegezogen werden, könnte jeder das Wirken der himmlischen Familie sehen, das die Bewohner der Erde vor Satans verführerischen Tücken bewahren will, damit die Erdenbürger in ihrer sorglosen Haltung nicht durch satanisches Vorgehen irregeführt werden, würden sie einen großen Teil ihres Selbstvertrauens und Übermuts verlieren.

Sie könnten sehen, dass die Heere des Himmels ständig mit satanischen Mächten kämpfen, den Sieg für die zu erringen, die ihre Gefahr nicht erkennen und in ihrer unbewussten Gleichgültigkeit so dahinleben (MS 32, 1900).“
Ellen G. White, Der Bibelkommentar (2009), S. 481

„Die Engel Satans kämpfen beständig um die Herrschaft über den Verstand der Menschen, aber [auch] die Engel Gottes sind dauernd am Wirken, um „die müden Hände und die wankenden Knie“ (Hebräer 12,12) all derer zu stärken, die Gott um Hilfe anrufen. Die Verheißung Jesu, die jedem Kind Gottes gilt, lautet: „Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.“ Matthäus 7,7.8 …“
Ellen G. White, Das Wirken des Heiligen Geistes (2006), S. 303

Andere Geschöpfe glücklich zu machen, darin besteht die Freude der himmlischen Boten.

„Engel sind ständig am Wirken, andere Geschöpfe glücklich zu machen; darin besteht ihre Freude. Dienst an den Unglücklichen, an den in jeder Weise — an Rang und Würde — Niedrigeren, das ist die Aufgabe der reinen, sündlosen Engel in den königlichen Vorhöfen des Himmels. Diesen Dienst betrachten selbstsüchtige Herzen jedoch als demütigend. Der Geist der selbstaufopfernden Liebe Christi erfüllt den Himmel und ist das eigentliche Wesen seiner Seligkeit.
Ellen G. White, Aus der Schatzkammer der Zeugnisse – Band 1 (1975), S. 363

Die himmlischen Boten können mit den Menschen in ihren Prüfungen nicht mitfühlen.

„Die Engel konnten mit dem Menschen in seinen besonderen Prüfungen nicht mitfühlen, da sie ja die Sünde nicht kannten.“
Ellen G. White, Gedanken über das Buch Offenbarung (1985), S. 263

„Die Annahme der menschlichen Natur ließ Christus die Anfechtungen und das Leid der Menschen verstehen, einschließlich aller Versuchungen, die jeden bedrängen. Engel, denen die Sünde unbekannt blieb, konnten die Gefühle der Menschen in ihren besonderen Anfechtungen nicht nachempfinden. Christus entäußerte sich selbst, nahm das Wesen des Menschen an und wurde in allen Dingen versucht, gleichwie wir, um zu wissen, wie all denen geholfen werden kann, die versucht werden.“
Ellen G. White, Aus der Schatzkammer der Zeugnisse – Band 1 (1975), S. 224

Gottes Boten tragen jedes Wort, jede Tat und jede Sünde in die himmlischen Bücher ein!

„Alles, was wir tun und was wir sagen, wird in die himmlischen Bücher eingetragen. Laßt uns nicht schuldig erfunden werden, Gottes Werk auf die gleiche Stufe mit weltlichen Verhandlungen gestellt zu haben. Unser Standpunkt muß ein hoher, unser Sinn nach oben gerichtet sein.“
Ellen G. White, Diener des Evangeliums (1918), S. 390

„Lebende und Tote sollen gerichtet werden nach der Schrift in den Büchern, nach ihren Werken.

Sünden, die nicht bereut und unterlassen wurden, werden nicht vergeben und nicht aus den Büchern ausgetilgt, sondern am Tage Gottes gegen den Sünder zeugen. Er mag seine bösen Taten am hellen Tage oder in finsterer Nacht begangen haben; sie waren „bloß und entdeckt“ vor dem, in dessen Händen wir sind. Die Engel Gottes sahen jede Sünde und verzeichneten sie in den untrüglichen Büchern. Man mag die Sünde verhehlen, verleugnen, vor Vater, Mutter, Weib, Kindern oder Freunden verdecken, kein einziger außer den schuldigen Tätern mag den allergeringsten Verdacht von dem Unrecht hegen; aber es ist offenbar vor den himmlischen Wesen. Das Dunkel der finstersten Nacht, die Heimlichkeit der täuschendsten Künste genügt nicht, um auch nur einen Gedanken vor der Allwissenheit des Ewigen zu verschleiern. Gott hat ein genaues Verzeichnis aller ungerechten Berichte, jeder unbilligen Handlung. Er ist nicht durch den Schein eines gottseligen Wesens zu täuschen. Ihm unterläuft kein Fehler bei der Beurteilung des Charakters. Die Menschen mögen von denen, die verderbten Herzens sind, betrogen werden; aber Gott durchdringt alle Verstellung und erkennt das innere Leben.

Wie ernst ist dieser Gedanke! Ein Tag nach dem andern vergeht und belastet die himmlischen Bücher mit seinen Berichten. Einmal gesprochene Worte, einmal begangene Taten lassen sich nie mehr ungeschehen machen. Die Engel haben beides eingetragen, das Gute und das Böse. Der gewaltigste Eroberer auf Erden ist nicht imstande, den Bericht auch nur eines einzigen Tages zurückzunehmen. Unsere Taten, unsere Worte, ja unsere geheimsten Gedanken tragen alle zur Entscheidung unseres Schicksals bei, sei es zum Leben oder zum Tode. Obgleich wir sie vergessen, wird ihr Zeugnis dazu dienen, uns zu rechtfertigen oder zu verdammen.

So wie die Gesichtszüge durch den Künstler mit untrüglicher Genauigkeit auf die glänzende Platte gebannt werden, so getreu wird der Charakter in den Büchern droben dargestellt. Doch wie wenig Sorge macht man sich um den Bericht, der dem Blick himmlischer Wesen ausgesetzt ist. Könnte der Schleier, der die sichtbare Welt von der unsichtbaren trennt, zurückgeschlagen werden, und könnten die Menschenkinder einem Engel zusehen, der jedes Wort und jede Tat verzeichnet, die im Gericht offenbar werden müssen, wie viele täglich ausgesprochene Worte blieben unausgesprochen, wie viele Taten ungetan!“
Ellen G. White, Der große Kampf (1973), S. 482-483

„Manchmal ziehen die himmlischen Wesen den Schleier, welcher die ungesehene Welt verhüllt, beiseite, damit unsere Gedanken von dem Getriebe des Lebens abgezogen werden und wir daran denken möchten, daß ungesehene Zeugen zugegen sind bei allem, was wir tun oder sagen.

Wir sollten die Aufgabe der himmlischen Besucher besser verstehen. Wir würden wohl tun, daran zu denken, daß wir in all unserer Arbeit die Mitwirkung und Fürsorge himmlischer Wesen haben. Unsichtbare Scharen des Lichts und der Kraft begleiten die Sanftmütigen und Demütigen, die den Verheißungen Gottes glauben und sich daran anklammern. Cherubim, Seraphim und starke Engel — zehntausendmal zehntausend und tausendmal tausend an der Zahl — stehen zu seiner Rechten und sind „allzumal dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, die ererben sollen die Seligkeit.“ Hebräer 1,14.“
Ellen G. White, Christi Gleichnisse (1911), S. 132-133

„Die Bücher sind geöffnet, das Buch des Lebens und das Buch des Todes. Das Buch des Lebens enthält die guten Taten der Heiligen; das Buch des Todes enthält die bösen Taten der Gottlosen. Diese Bücher werden verglichen mit dem Gesetzbuche, der Bibel, und in Übereinstimmung mit ihr werden die Menschen gerichtet. Die Heiligen sprechen in Gemeinschaft mit Jesus das Urteil über die toten Gottlosen aus. „Siehe,“ sagte der Engel, „die Heiligen sitzen mit Jesu zu Gericht und verurteilen die Gottlosen nach ihren Werken, und die Strafe, die sie bei der Vollziehung des Gerichtes empfangen sollen, wird hinter ihren Namen eingetragen.““
Ellen G. White, Erfahrungen und Gesichte sowie Geistliche Gaben (1951), S. 44

Gottes Boten prüfen unseren Charakter!

„Ständig wird unser Charakter gemessen. Engel Gottes prüfen unseren sittlichen Wert, sie stellen unsere Bedürfnisse fest und tragen unsere Sache vor Gott.“
Ellen G. White, Im Dienst für Christus (2004), S. 97

Sich der Macht der Boten Gottes bewusst werden!

„Alles, was wir tun und was wir sagen, wird in die himmlischen Bücher eingetragen. Laßt uns nicht schuldig erfunden werden, Gottes Werk auf die gleiche Stufe mit weltlichen Verhandlungen gestellt zu haben. Unser Standpunkt muß ein hoher, unser Sinn nach oben gerichtet sein.“
Ellen G. White, Diener des Evangeliums (1918), S. 390

„Manchmal ziehen die himmlischen Wesen den Schleier, welcher die ungesehene Welt verhüllt, beiseite, damit unsere Gedanken von dem Getriebe des Lebens abgezogen werden und wir daran denken möchten, daß ungesehene Zeugen zugegen sind bei allem, was wir tun oder sagen.

Wir sollten die Aufgabe der himmlischen Besucher besser verstehen. Wir würden wohl tun, daran zu denken, daß wir in all unserer Arbeit die Mitwirkung und Fürsorge himmlischer Wesen haben. Unsichtbare Scharen des Lichts und der Kraft begleiten die Sanftmütigen und Demütigen, die den Verheißungen Gottes glauben und sich daran anklammern. Cherubim, Seraphim und starke Engel — zehntausendmal zehntausend und tausendmal tausend an der Zahl — stehen zu seiner Rechten und sind „allzumal dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, die ererben sollen die Seligkeit.“ Hebräer 1,14.“
Ellen G. White, Christi Gleichnisse (1911), S. 132-133

„Es werden Engel mit Aufträgen der Barmherzigkeit zu den Kindern Gottes gesandt: zu Abraham mit Verheißungen des Segens; an die Tore Sodoms, um den gerechten Lot vor der Vernichtung der Stadt durch Feuer zu erretten; zu Elia, als er vor Ermattung und Hunger in der Wüste beinahe verschmachtete; zu Elisa mit feurigen Wagen und Rossen um die kleine Stadt herum, in der er von seinen Feinden eingeschlossen war; zu Daniel, als er am Hofe eines heidnischen Königs nach göttlicher Weisheit suchte und auch als er den Löwen vorgeworfen wurde; zu Petrus, als er zum Tode verurteilt in Herodes‘ Gefängnis lag; zu den Gefangenen in Philippi; zu Paulus und seinen Gefährten in der stürmischen Nacht auf dem Meer; zu Kornelius, um sein Gemüt für das Evangelium zu öffnen; zu Petrus, um ihn mit der Botschaft des Heils zu dem heidnischen Fremdling zu senden: auf diese Weise haben heilige Engel zu allen Zeiten dem Volke Gottes gedient.

So kann Gottes Volk, obwohl es der betrügerischen Macht und der nie erlahmenden Bosheit des Fürsten der Finsternis ausgesetzt ist und mit allen Gewalten des Bösen im Kampf steht, des immerwährenden Schutzes der himmlischen Engel sicher sein, und diese Gewißheit tut ihm auch not. Gott verhieß seinen Kindern darum Gnade und Schutz, weil sie mit mächtigen Werkzeugen des Bösen zusammentreffen würden, mit zahlreichen, entschlossenen und unermüdlichen Helfern Satans, vor deren Bosheit und Macht gewiß keiner unwissend oder verschont bleibt.“
Ellen G. White, Die Engel (1997), S. 13

„Die Macht und Bosheit Satans und seiner Scharen könnten uns mit Recht beunruhigen, wenn wir nicht Zuflucht und Befreiung in der überlegenen Macht unseres Erlösers fänden. Unsere Häuser sichern wir sorgfältig mit Riegeln und Schlössern, um unser Eigentum und unser Leben vor bösen Menschen zu schützen, denken aber selten an die bösen Engel, die ständig Zugang zu uns suchen und gegen deren Angriffe wir uns aus eigener Kraft nicht verteidigen können. Falls es ihnen erlaubt wird, können sie unseren Geist verwirren, den Körper krank machen und quälen, unser Besitztum zerstören und unser Leben vernichten. Ihre einzige Freude ist Elend und Verderben.

Schrecklich ist der Zustand derer, die sich dem Einfluß Gottes entziehen und den Versuchungen Satans nachgeben, bis Gott sie der Herrschaft der bösen Geister überläßt. Die aber Christus nachfolgen, sind unter seiner Obhut stets sicher. Starke Engel werden vom Himmel gesandt, sie zu beschützen. Der Böse kann die Schutzwache nicht durchbrechen, die Gott um sein Volk gestellt hat.“
Ellen G. White, Die Engel (1997), S. 14-15

„Engel sind überall um uns her … Wir sollten uns dies bewußt machen mit Angst und Zittern und vielmehr, als wir es bisher getan haben, über die Macht der Engel Gottes, die auf uns acht geben und über uns wachen, nachdenken … Engel Gottes sind vom Himmel beauftragt, über die Menschen zu wachen, aber die entziehen sich ihrem Einfluß und gehen da hin, wo sie mit den bösen Engeln in Berührung kommen … Wenn wir nur auf den Rat des Apostels Paulus hören würden! Vgl. 2.Korinther 6,17.“
Ellen G. White, Die Engel (1997), S. 16

„Tausende von Engeln Gottes … bewahren uns vor Übel und halten die Mächte der Finsternis, die unsere Zerstörung anstreben, zurück. Haben wir da nicht allen Grund, dankbar zu sein? Wir können selbst dann dankbar sein, wenn sich uns vermeintliche Schwierigkeiten in den Weg stellen.“
Ellen G. White, Die Engel (1997), S. 17

„Engel Gottes wachen über uns. Auf dieser Erde befinden sich Tausende, sogar Zehntausende von himmlischen Boten, die vom Vater den Auftrag erhalten haben, Satan davon abzuhalten, Macht über Menschen zu gewinnen, die sich weigern, seine üblen Wege zu betreten. Und diese Engel, die über Gottes Kinder auf Erden wachen, stehen in ständiger Verbindung zu unserem himmlischen Vater.“
Ellen G. White, Die Engel (1997), S. 17-18

„Gott erwartet von seinen Geschöpfen, daß sie sich von der Verwirrung und den Irrtümern ihrer Umwelt abwenden und sich statt dessen an seiner Schöpfung freuen. Die himmlischen Geschöpfe sind es ebenfalls wert, daß wir über sie nachdenken. Gott hat sie zum Segen der Menschen geschaffen, und wenn wir uns mit der Schöpfung Gottes befassen, stehen sie uns zur Seite, vermitteln uns die richtigen Gedanken und bewahren uns vor den Verführungen Satans.“
Ellen G. White, Die Engel (1997), S. 18

„Die ursprünglich sündlos erschaffenen bösen Geister waren ihrer Natur, ihrer Macht und Herrlichkeit nach den heiligen Wesen gleich, die jetzt Gottes Boten sind. Doch gefallen durch die Sünde, sind sie miteinander verbündet, Gott zu schmähen und die Menschen zu verderben. Mit Satan bei seiner Empörung vereint und mit ihm aus dem Himmel verstoßen, haben sie während der ganzen folgenden Zeit mit ihm in seinem Streit wider die göttliche Gewalt zusammengewirkt.

Die Heilige Schrift spricht von ihrem Bündnis, ihrer Führung und ihren verschiedenen Ordnungen, von ihren Fähigkeiten, ihrer Verschlagenheit und ihren heimtückischen Anschlägen gegen den Frieden und das Glück der Menschen …

Keiner steht in größerer Gefahr, dem Einfluß böser Geister zu erliegen, als der, welcher ungeachtet des bestimmten und umfassenden Zeugnisses der Heiligen Schrift das Dasein und die Wirksamkeit des Teufels und seiner Engel leugnet. Solange wir ihrer List unkundig sind, haben sie einen fast unbegreiflichen Vorteil; viele achten auf ihre Einflüsterungen, während sie meinen, daß sie den Eingebungen ihrer eigenen Weisheit folgen. Weil wir uns dem Ende der Zeit nähern, da Satan mit größter Macht wirken wird, um zu betrügen und zu verderben, streut er überall die Meinung aus, daß es ihn überhaupt nicht gebe. Es ist seine listige Methode, sich und seine Wirkungsweise zu verbergen …

Weil er sich mit großer Geschicklichkeit verstellt hat, erhebt sich so häufig die Frage: Ist solch ein Wesen wirklich vorhanden? Es ist ein Beweis seines Erfolges, daß man in der religiösen Welt Ansichten so allgemein annimmt, die von den deutlichsten Zeugnissen der Heiligen Schrift Lügen gestraft werden. Und weil Satan die Gemüter, die sich seines Einflusses unbewußt sind, so leicht beherrscht, gibt Gottes Wort viele Beispiele von seinem boshaften Wirken und enthüllt seine geheimen Kräfte, damit wir uns vor seinen Angriffen in acht nehmen.“
Ellen G. White, Die Engel (1997), S. 14

„Gott schickt seine Engel zu blinden gläubigen Menschen. Sie achten auf jeden ihrer Schritte und bewahren sie vor tausenderlei Gefahren, denen sie begegnen, ohne es zu wissen.“
Ellen G. White, Die Engel (1997), S. 16-17

Jedem Nachfolger Christi ist ein Schutzengel zur Seite gestellt.

„Jedem Nachfolger Christi ist ein Schutzengel zur Seite gestellt. Diese himmlischen Hüter beschirmen die Gerechten vor der Macht des Bösen. Dies erkannte selbst Satan; denn er sagte: „Meinst du, daß Hiob umsonst Gott fürchtet? Hast du ihn doch, sein Haus und alles, was er hat, ringsumher bewahrt.“ Der Psalmist schildert uns die Art und Weise, wie der Herr sein Volk beschützt: „Der Engel des Herrn lagert sich um die her, so ihn fürchten, und hilft ihnen aus.“ Als der Heiland von denen redete, die an ihn glauben, sagte er: „Sehet zu, daß ihr nicht jemand von diesen Kleinen verachtet. Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel sehen allezeit das Angesicht meines Vaters im Himmel.“ Die zum Dienst für die Kinder Gottes bestimmten Engel haben allezeit Zugang zu ihm.“
Ellen G. White, Die Engel (1997), S. 16

Die höchsten Boten der himmlischen Höfe erfüllen die Gebete.

„Himmlische Wesen sind angewiesen, die Gebete jener zu beantworten, die selbstlos im Interesse der Sache Gottes arbeiten. Die höchsten Engel der himmlischen Höfe haben die Aufgabe, die Gebete zu erfüllen, die für den Fortschritt der Sache Gottes zum Herrn emporsteigen. Jeder Engel hat seinen besonderen Posten der Pflicht, den er nicht verlassen darf, um irgendeinen anderen Platz einzunehmen. Würde er ihn verlassen, dann würden die Mächte der Finsternis einen Vorteil erlangen …“
Ellen G. White, Der Bibelkommentar (2009), S. 248

Beim ernsten Gebet sendetder Sohn Gottes übermächtige Boten zu Hilfe!

„Ich schaute im Geist böse Engel im Kampf um Seelen, und die Engel Gottes widerstanden ihnen. Der Kampf war schwer. Böse Engel verdarben die Umgebung durch ihren vergiftenden Einfluß. Sie scharten sich um diese Seelen, um deren Empfindsamkeit zu betäuben. Heilige Engel warten besorgt auf eine Gelegenheit, um Satans Heer zurückzuschlagen. Die Tätigkeit der guten Engel besteht aber nicht darin, die Sinne der Menschen gegen deren Willen zu beherrschen. Wenn sie sich dem Feind ergeben und keinerlei Anstrengungen machen, ihm zu widerstehen, können die Engel Gottes nichts weiter tun, als Satans Heere in Schach zu halten, damit sie kein Unheil anrichten, bis den in Gefahr lebenden Menschen weiteres Licht gegeben wird, das sie bewegen soll, sich aufzumachen und nach himmlischer Hilfe Ausschau zu halten. Jesus wird die heiligen Engel nicht beauftragen, diejenigen freizukämpfen, die selbst nichts zu ihrer eigenen Befreiung unternehmen.

Wenn Satan meint, eine Seele zu verlieren, bemüht er sich aufs äußerste, diese Seele zu halten. Ist sich der einzelne dieser Gefahr bewußt, in der er sich befindet, und sucht er in seiner Not inbrünstig Kraft bei dem Heiland, fürchtet Satan einen Gefangenen zu verlieren. Er ruft neue Engelscharen herbei, die die arme Seele einschließen sollen, um sie dann in ein Meer von Finsternis zu stürzen, damit sie kein himmlisches Licht erreiche. Wenn der Gefährdete aber ausharrt und sich in seiner Hilflosigkeit auf die Macht des Blutes Christi beruft, achtet unser Erlöser auf das ernste Gebet des Glaubens und schickt, um ihn zu befreien, besonders mächtige Engel als Verstärkung.

Satan kann es nicht vertragen, daß man sich an seinen mächtigen Gegenspieler wendet, denn er fürchtet sich und zittert vor dessen Kraft und Majestät. Beim Anhören eines inbrünstigen Gebetes erzittert Satans ganzes Gefolge. Fortwährend ruft er Legionen böser Engel herbei, um sein Vorhaben auszuführen. Wenn dann übermächtige Engel in himmlischer Waffenrüstung den mattwerdenden, verfolgten Seelen zu Hilfe eilen, weicht Satan mit seinem Heer zurück, wohl wissend, daß sein Kampf verloren ist. Die willfährigen Untertanen Satans sind tatkräftig auf ein Ziel ausgerichtet. Obgleich sie sich gegenseitig hassen und untereinander Streit haben, nützen sie doch jede Gelegenheit zur Erreichung ihres gemeinsamen Zieles. Doch der große Gebieter Himmels und der Erde hat Satans Macht begrenzt.“
Ellen G. White, Aus der Schatzkammer der Zeugnisse – Band 1 (1975), S. 124-125

Himmlische Boten wachen über das Familienleben.

„Eine gläubige Hausfrau dient dem Herrn genauso, ja, vielleicht sogar mehr als jemand, der das Wort verkündigt. Väter und Mütter müssen sich bewußt machen, daß sie die Lehrer ihrer Kinder sind. Kinder werden uns von Gott anvertraut, und wir müssen sie so erziehen, daß sie einen Charakter entwickeln können, der dem Herrn gefällt. Wenn wir diese Aufgabe gewissenhaft, gläubig und unter beständigem Gebet ausführen, werden Engel die Familie beschützen, und unser Alltagsleben wird dadurch geheiligt.“
Ellen G. White, Die Engel (1997), S. 17

Im ewigen Leben werden die Erlösten Kontakt mit den höchsten Würdenträgern des Himmels, mit dem Sohn Gottes, Gabriel, Cherubim und Seraphim, Boten und Erzengeln haben.

„Wenn sie [die Jugendlichen] Christus annehmen und an ihn glauben, werden sie in eine enge Beziehung zu ihm geführt. Er [Christus] gibt ihnen Macht, Söhne (Kinder) Gottes zu werden und Kontakt zu haben mit den höchsten Würdenträgern des Himmels, mit Gabriel, mit Cherubim und Seraphim, mit Engeln und Erzengeln. „Und er zeigte mir einen Strom lebendigen Wassers, klar wie Kristall, der ausgeht von dem Thron Gottes und des Lammes; mitten auf dem Platz und auf beiden Seiten des Stromes Bäume des Lebens, die tragen zwölfmal Früchte, jeden Monat bringen sie ihre Frucht, und die Blätter der Bäume dienen zur Heilung der Völker. Und es wird nichts Verfluchtes mehr sein. Und der Thron Gottes und des Lammes wird in der Stadt sein, und seine Knechte werden ihm dienen und sein Angesicht sehen, und sein Name wird an ihren Stirnen sein. Und es wird keine Nacht mehr sein, und sie bedürfen keiner Leuchte und nicht des Lichts der Sonne; denn Gott der Herr wird sie erleuchten, und sie werden regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit.“ Offenbarung 22,1-5. Spalding and Magan Collection 52.“
Ellen G. White, Die Engel (1997), S. 227-228

Bitte bedenke, geliebter Leser. Die geliebten heiligen Boten sehen und hören, was in dieser Welt geschieht, und das Tag und Nacht. Sie sehen und hören Schönes, aber auch Schlimmes in dieser Welt, von denen wir nicht mal Ahnung haben, und das schreiben sie nieder und tragen peinlichst in die himmlischen Bücher ein. Stell es dir so vor. Diese edlen himmlischen Freunde müssen das böse Treiben des Bösen ansehen und anhören, als Zeugen, wie z. B. Morde, Kriege, Vergewaltigungen und dergleichen vieles.

Im Licht der Ewigkeit wird man seinem Schutzengel begegnen.

„Jeder Gerettete wird dann das Wirken der Engel in seinem persönlichen Leben erkennen. Was für eine Erfahrung wird es sein, dem Engel zu begegnen, der uns vom ersten Augenblick unseres Lebens an als Beschützer begleitete, dem Engel, der über unsere Schritte wachte und uns in Notzeiten verbarg! Was für ein Erlebnis, mit dem Engel zu reden, der bei uns blieb im finsteren Todestal, unseren letzten Ruheplatz kennzeichnete und uns am Auferstehungsmorgen als erster begrüßte! Wie wird es sein, von ihm zu erfahren, wie Gott im eigenen Leben eingriff, wie er bei jedem guten Werk für die Menschheit mitwirkte! Education 305 (1903).

Vor welchen erkannten und unerkannten Gefahren wir durch das Eingreifen der Engel bewahrt worden sind, werden wir nie erfahren. Erst im Licht der Ewigkeit werden wir die Vorsehung Gottes erkennen. Dann wird uns bewußt werden, daß die ganze Familie des Himmels Anteil an der irdischen Familie nahm … Das Leben Jesu 224 (1898).

Liebe und Mitgefühl, die Gott selbst ins Herz gelegt hat, werden sich dort in feinster Weise entfalten. Der reine Umgang mit heiligen Wesen, die harmonische Geselligkeit mit den Engeln und den Gläubigen aller Zeiten, die ihre Kleider gewaschen und hell gemacht haben im Blut des Lammes, das heilige Band, das „alles, was da Kinder heißt im Himmel und auf Erden“ (Epheser 3,15) zusammenschließt — das alles wird zum Glück der Erlösten beitragen.“
Ellen G. White, Christus kommt bald (1996), S. 236

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