Die sieben letzten Plagen

Die letzten sieben Plagen!

Inhaltsverzeichnis:

1. Die Plagen des alten Bundes über Ägypten!
2. Die Plagen des neuen Bundes über die Erde!
3. Satan wird die Erde in eine letzte große Trübsal stürzen!
4. Die letzten sieben Plagen werden ausgegossen!
5. Die letzten sieben Plagen sind ohne Gnade!
6. Wer wird die letzten sieben Plagen empfangen?
7. Die Brecher der 10 Gebote werden durch dieselben Gebote verdammt, die sie verändert, missachtet, gehasst und mit Füßen getreten haben!
8. Brecher der 10 Gebote, werden die Wiederkunft Jesu nicht überleben!
9. Die Erde und ihre Kruste wird zerrissen, all die angehäuften Schätze und Reichtümer weggefegt und die mit großem Aufwand errichteten herrschaftlichen Paläste zu Trümmerhaufen werden!
10. Satan blendet die Menschen, bis zum Ende der Gnade und in den letzten sieben Plagen!
11. Gesetzlose werden ihren falschen Hirten doppelt vergelten!
12. Viele werden die Wahrheit, während der sieben Plagen, suchen, aber nicht mehr finden!
13. Die letzten sieben Plagen bezeugen die Macht Gottes über seine Schöpfung.
14. Was passiert auf der Erde nach den letzten sieben Plagen?
15. Wie kann sich das Volk auf die große Trübsal vorbereiten?
16. Wie entkommt man den letzten sieben Plagen?

Die Plagen des alten Bundes über Ägypten!

Die heilige Schrift berichtet in 2.Mose Kapitel 7–11 von den ausgegossenen Plagen über Ägypten unter Mose und diese dienen als Vorbilder für Gottes Gericht der letzten Tage, die letzten sieben Plagen über die Erde.

So steht es geschrieben:

Solches alles widerfuhr ihnen zum Vorbilde; es ist aber geschrieben uns zur Warnung, auf welche das Ende der Welt kommen ist. 1.Korinther 10:11

Schauen wir uns jetzt einige der eingesetzten Plagen über das damalige Land Ägypten an.

Blattern – Geschwüre

Es steht geschrieben:

Da sprach JHWH zu Mose und Aaron: Nehmet eure Hände voll Ofenruß, und Mose sprenge ihn vor dem Pharao gen Himmel, daß er über ganz Ägyptenland stäube und zu Geschwüren werde, die als Blattern aufbrechen an Menschen und Vieh in ganz Ägyptenland. 2.Mose 9:8-9

Diese Plage wird auch bei den letzten sieben Plagen als erste ausgegossen werden! (Offenbarung 16:2)

Ellen G. White bekam von unserem himmlischen Vater diesbezüglich Folgendes:

„Als nächstes erhielt Mose Anweisung, Ruß aus dem Ofen zu nehmen, „und Mose werfe ihn vor dem Pharao gen Himmel“. 2.Mose 9,8. Diese Handlung war bedeutungsvoll. Vor 400 Jahren hatte Gott Abraham die künftige Bedrückung seines Volkes unter dem Sinnbild eines rauchenden Ofens und einer brennenden Lampe gezeigt. Er ließ ihn wissen, daß er dessen Bedrücker mit Gerichten heimsuchen und die Geknechteten mit großem Vermögen ausführen werde.

Die Israeliten hatten in Ägypten lange im Schmelzofen der Trübsal geschmachtet. Diese Handlung Moses brachte ihnen die Gewißheit, daß Gott seines Bundes gedachte und die Zeit ihrer Befreiung gekommen war. Als Mose den Ruß himmelwärts schleuderte, verstreuten sich die feinen Teilchen über das ganze Land Ägypten, und wo sie niedersanken, erzeugten sie Beulen: „Da brachen auf böse Blattern an den Menschen und am Vieh.“ 2.Mose 9,10.

Bisher hatten die Priester und Zauberer den Pharao in seiner Halsstarrigkeit bestärkt, aber bei diesem Gericht traf es sie selber. Und weil auch sie von der widerlichen, schmerzhaften Krankheit befallen waren, ließ ihre großsprecherische Art sie nur um so erbärmlicher erscheinen. Sie konnten nicht länger gegen den Gott Israels streiten. Dem ganzen Volk wurde klargemacht, wie töricht es war, Zauberern zu vertrauen, die nicht einmal sich selbst zu schützen vermochten. Aber Pharaos Herz verhärtete sich noch mehr.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 246

Die Flüsse, Bäche, Seen und das Trinkwasser wurden blutrot

Es steht geschrieben:

Und JHWH sprach zu Mose: Das Herz des Pharao ist hart; er weigert sich, das Volk ziehen zu lassen. Geh am Morgen hin zum Pharao; siehe, er wird hinaus ans Wasser gehen; tritt ihm entgegen am Gestade des Flusses und nimm den Stab, der zur Schlange geworden, in deine Hand und sprich zu ihm: JHWH , der Hebräer Gott, hat mich zu dir gesandt, um dir zu sagen: Laß mein Volk gehen, daß es mir in der Wüste diene! Aber siehe, du hast bisher nicht hören wollen. Darum spricht JHWH also: Daran sollst du erfahren, daß ich JHWH bin: Siehe, ich will mit dem Stabe, den ich in meiner Hand habe, das Wasser schlagen, das in dem Flusse ist, und es soll in Blut verwandelt werden, so daß die Fische im Flusse sterben müssen und der Fluß stinken, und es die Ägypter ekeln wird, das Wasser aus dem Flusse zu trinken. Und JHWH sprach zu Mose: Sage zu Aaron: Nimm deinen Stab und strecke deine Hand aus über die Wasser in Ägypten, über ihre Flüsse, über ihre Bäche und über ihre Seen und über alle Wasserbehälter, daß sie zu Blut werden und daß in ganz Ägyptenland Blut sei in hölzernen und steinernen Geschirren. 2.Mose 7:14-19

Diese Plage wird auch bei den letzten sieben Plagen als zweite und dritte Plage ausgegossen werden! (Offenbarung 16:3-7)

Ellen G. White bekam von unserem himmlischen Vater diesbezüglich Folgendes:

„Für den nächsten Morgen hatten Mose und Aaron Anweisung, an das Flußufer zu gehen, wohin sich der König gewöhnlich begab. Die Überschwemmung des Nils war für ganz Ägypten die Quelle der Nahrung und des Reichtums. Darum verehrte man den Fluß als Gottheit, und der Herrscher ging täglich hinaus, um ihm seine Huldigung darzubringen. Hier trugen ihm die beiden Brüder ihre Botschaft noch einmal vor. Dann streckten sie den Stab aus und schlugen damit das Wasser.

Und plötzlich strömte der heilige Fluß blutrot und wurde durch das Fischsterben stinkend. Auch das Wasser in den Häusern, der Vorrat in den Behältern war in gleicher Weise in Blut verwandelt. Aber „die ägyptischen Zauberer taten ebenso mit ihren Künsten“, und „der Pharao wandte sich und ging heim und nahm‘s nicht zu Herzen“. 2.Mose 7,22.23. Sieben Tage dauerte die Plage, aber sie blieb ohne jede Wirkung.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 244

Hagel

Es steht geschrieben:

Stellst du dich aber meinem Volk noch weiter entgegen und willst es nicht ziehen lassen, siehe, so will ich morgen um diese Zeit einen sehr schweren Hagel regnen lassen, desgleichen in Ägypten bisher nicht gewesen, seit der Zeit, da es gegründet wurde. Und nun laß dein Vieh und alles, was du auf dem Felde hast, in Sicherheit bringen; denn auf alle Menschen und alles Vieh, die sich auf dem Felde befinden und nicht in den Häusern versammelt sind, auf die wird der Hagel fallen, und sie werden umkommen. Wer nun von den Knechten des Pharao JHWH´s Wort fürchtete, der ließ seine Knechte und sein Vieh in die Häuser fliehen; welcher Herz sich aber nicht an JHWH´s Wort kehrte, die ließen ihre Knechte und ihr Vieh auf dem Felde. 2.Mose 9:17-21

Nur im Lande Gosen, wo die Kinder Israel waren, hagelte es nicht. 2.Mose 9:26

Diese Plage wird auch bei den letzten sieben Plagen als siebente Plage ausgegossen werden! (Offenbarung 16:21)

Ellen G. White bekam von unserem himmlischen Vater diesbezüglich Folgendes:

„Die nächste Plage, die Pharao angedroht wurde, war Hagel. Er wurde gewarnt: „Und nun sende hin und verwahre dein Vieh und alles, was du auf dem Felde hast. Denn alle Menschen und das Vieh, alles, was auf dem Felde gefunden und nicht in die Häuser gebracht wird, muß sterben, wenn der Hagel auf sie fällt.“ 2.Mose 9,19. Regen oder Hagel waren in Ägypten ganz ungewöhnlich, und ein Unwetter wie das angekündigte hatte man noch nie erlebt. Die Kunde verbreitete sich rasch, und alle, die dem Wort des Herrn glaubten, sammelten ihr Vieh, die aber die Warnung mißachteten, ließen es auf dem Felde.

So zeigte sich noch mitten im Gericht Gottes Gnade. Das Volk wurde auf die Probe gestellt, und dabei erwies sich, wie viele durch die Offenbarung seiner Macht Gott fürchten gelernt hatten. Und der Sturm kam, wie vorhergesagt; Donner und Hagel mit Feuer vermischt, „so schwer, wie er noch nie in ganz Ägyptenland gewesen war, seitdem Leute dort wohnen. Und der Hagel erschlug in ganz Ägyptenland alles, was auf dem Felde war, Menschen und Vieh, und zerschlug alles Gewächs auf dem Felde und zerbrach alle Bäume auf dem Felde.“ 2.Mose 9,24.25.

Zerstörung und Verwüstung bezeichneten den Weg des Würgeengels. Allein das Land Gosen war wieder verschont geblieben, ein Beweis für die Ägypter, daß die Erde der Herrschaft des lebendigen Gottes untersteht, die Elemente seiner Stimme gehorchen und die einzige Sicherheit im Gehorsam gegen ihn besteht. Ganz Ägypten zitterte bei dem schrecklichen Ausbruch göttlichen Gerichts. Eilig sandte Pharao nach den beiden Brüdern und rief aus: „Diesmal hab ich mich versündigt; der Herr ist im Recht, ich aber und mein Volk sind schuldig. Bittet aber den Herrn, daß er ein Ende mache mit diesem Donnern und Hageln, so will ich euch ziehen lassen, daß ihr nicht länger hier bleiben müßt.“ 2.Mose 9,27.28.

Die Antwort war: „Wenn ich zur Stadt hinauskomme, will ich meine Hände ausbreiten zum Herrn, so wird der Donner aufhören und kein Hagel mehr fallen, damit du innewirst, daß die Erde des Herrn ist. Ich weiß aber: Du und deine Großen, ihr fürchtet euch noch nicht vor Gott dem Herrn.“ 2.Mose 9,29.30.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 248-249

Anhand der eingesetzten Plagen über Ägypten darf man erfahren, diese Plagen trafen nur alle gottlosen und gesetzlosen Menschen. Alle, die nicht zu den Kindern Israels gehörten, ob Mensch oder Tier, wurden von den Plagen heimgesucht, gestraft, erschlagen und getötet, doch das gehorsame Volk Gottes und ihr Ort – Gosen ist der Ort der Kinder Israels (2.Mose 9:26) – blieb verschont.

So steht es geschrieben:

Und JHWH wird einen Unterschied machen zwischen dem Vieh der Israeliten und dem Vieh der Ägypter, daß aus allem, was den Kindern Israel gehört, kein einziges sterbe. 2.Mose 9:4

Nur im Lande Gosen, wo die Kinder Israel waren, hagelte es nicht. 2.Mose 9:26

daß während drei Tagen niemand den andern sah, noch jemand von seinem Platz aufstand. Aber bei allen Kindern Israel war es hell in ihren Wohnungen. 2.Mose 10:23

Aber bei allen Kindern Israel soll kein Hund die Zunge regen, weder gegen Menschen noch gegen das Vieh, auf daß ihr erfahret, was JHWH für einen Unterschied macht zwischen Ägypten und Israel. 2.Mose 11:7

So wird es auch bei den letzten sieben Plagen geschehen. All die gottlosen und gesetzlosen Menschen werden von den sieben Plagen heimgesucht, nur das Volk Gottes, die Kinder Israels, die 144.000, werden sicher und durch die himmlischen Engel (Boten) geschützt sein.

So steht es geschrieben:

Ja, er wird dich erretten von der Schlinge des Voglers und von der verderblichen Pest; er wird dich mit seinem Fittich decken, und unter seinen Flügeln wirst du dich bergen; seine Treue ist Schirm und Schild. Du brauchst dich nicht zu fürchten vor den Schrecken der Nacht, vor den Pfeilen, die bei Tage fliegen; vor der Pestilenz, die im Finstern schleicht, vor der Seuche, die am Mittag verderbt. Ob tausend fallen zu deiner Seite und zehntausend zu deiner Rechten, dir naht sie nicht; nur mit deinen Augen wirst du zusehen und schauen, wie den Gottlosen vergolten wird. Denn du sprichst: JHWH ist meine Zuflucht! Den Höchsten hast du zu deiner Schutzwehr gemacht; es wird dir kein Unglück zustoßen und keine Plage zu deinem Zelte sich nahen; denn er hat seine Engel für dich aufgeboten, daß sie dich behüten auf allen deinen Wegen, daß sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest. Psalm 91:3-12

Weil du das Wort meiner Geduld bewahrt hast, will auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird, zu versuchen, die auf Erden wohnen. Offenbarung 3:10

So sagt es auch die Prophetin Gottes Ellen G. White:

„Ich sah die Heiligen die Städte und Dörfer verlassen und sich scharenweise zusammentun; sie wohnten an den einsamsten Orten. Engel versahen sie mit Nahrung und Wasser, während die Gottlosen Hunger und Durst litten. … Aber in dieser Stunde der Prüfung waren die Heiligen ruhig und gefaßt, sie vertrauten auf Gott und stützten sich auf seine Verheißung, daß ein Weg des Entkommens für sie gebahnt werden würde. An einigen Orten stürzten die Gottlosen auf die Heiligen los, um sie umzubringen, noch ehe das Dekret in Kraft treten sollte.

Doch Engel in der Gestalt von Kriegern stritten für sie. Satan wollte das Vorrecht haben, die Heiligen des Allerhöchsten zu vernichten, aber Jesus befahl seinen Engeln, über sie zu wachen. Gott würde dadurch geehrt werden, daß er vor allen Heiden einen Bund mit denen machte, die sein Gesetz gehalten hatten, und Jesus würde geehrt werden, wenn die treuen Wartenden, die ihn so lange herbeigesehnt hatten, verwandelt würden, ohne den Tod zu sehen.“
Ellen G. White, Frühe Schriften von Ellen G. White (1999), S. 296

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Die Plagen des neuen Bundes über die Erde!

Was sind die letzten sieben Plagen? Haben die letzten sieben Plagen schon begonnen oder stehen sie noch bevor? Stimmen erhallen in dieser Welt, welche verkünden, die sieben Plagen würden schon fallen. Zu diesen Menschen sagt der Herr: „Aber Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Ihr irrt, weil ihr weder die Schrift noch die Kraft Gottes kennt.“ (Matthäus 22:29)

Die letzten sieben Plagen haben noch nicht begonnen!

Das wird erst nach dem weltweiten Sonntagsgesetz und lauten Ruf geschehen!

Die letzten sieben Plagen sind Gottes Gericht über all die gottlosen und gesetzlosen Menschen, welche die 10 Gebote brechen, Gott und seinen Christus nicht kennen und die Welt mehr lieben als sie, weshalb sie dem Sonntagsgesetz folgen und dadurch das Malzeichen des Tieres empfangen werden. Jeder Empfänger des Malzeichens des Tieres untersteht dann der Herrschaft Satans, die die letzten sieben Plagen über sie ausgießt.

Ellen G. White bekam von unserem himmlischen Vater diesbezüglich Folgendes:

„Sobald die dritte Engelsbotschaft abgeschlossen ist, bittet die Gnade Christi nicht länger für die sündigen Bewohner der Erde. … Dann beendet Jesus seinen Mittlerdienst im himmlischen Heiligtum. … Wenn er das Heiligtum verläßt, liegt Finsternis über den Bewohnern der Erde. … Die Macht, die bis dahin die Gottlosen zurückhielt, ist beseitigt, und Satan herrscht uneingeschränkt über die völlig Unbußfertigen. Gottes Langmut ist zu Ende. … Die Gottlosen haben die Grenzen ihrer Gnadenzeit überschritten; der Geist Gottes, dem sie hartnäckig widerstanden, ist ihnen schließlich entzogen worden.

Von der göttlichen Gnade nicht mehr beschirmt, sind sie schutzlos dem Bösen ausgeliefert. Satan wird dann die Bewohner der Erde in eine letzte große Trübsal stürzen. Wenn die Engel Gottes aufhören, die grimmigen Stürme menschlicher Leidenschaften im Zaum zu halten, werden alle Mächte des Streites entfesselt sein. Die ganze Welt wird in ein Verderben hineingezogen werden, das schrecklicher ist als jenes, das einst über das alte Jerusalem hereinbrach.

Ein einziger Engel brachte alle Erstgeborenen der Ägypter um und erfüllte dadurch das Land mit Wehklagen. Als sich David gegen Gottes Gebot verging, indem er das Volk zählte, erhob sich ein Engel zu jener schrecklichen Vernichtung, durch die seine Sünde bestraft wurde. Die gleiche zerstörende Macht, die die heiligen Engel ausüben, wenn Gott es befiehlt, wird von den bösen Engeln ausgeübt werden, wenn er es zuläßt. Jene Kräfte stehen jetzt bereit und warten nur auf die göttliche Erlaubnis, um überall Verwüstung anzurichten.“
Ellen G. White, Der große Kampf (1973), S. 607-608

Nun zu den letzten sieben Plagen.

Erste Plage

Es steht geschrieben:

Und der erste ging hin und goß seine Schale aus auf die Erde; da entstand ein böses und schmerzhaftes Geschwür an den Menschen, die das Malzeichen des Tieres hatten und die sein Bild anbeteten. Offenbarung 16:2

Ellen G. White hat geschrieben:

„Wenn Christus sein Mittleramt im Heiligtum niederlegt, wird der lautere Zorn ausgegossen werden, der denen angedroht wurde, die das Tier und sein Bild anbeten und sein Malzeichen annehmen [Offenbarung 14,9-10]. Die Plagen, die über Ägypten kamen, ließen jene schrecklicheren und umfassenderen Gerichte vorausahnen, die die Welt gerade vor der endgültigen Befreiung des Volkes Gottes heimsuchen werden. Der Schreiber der Offenbarung sagt, indem er diese furchtbaren Geißeln beschreibt: „Es entstand ein böses und schlimmes Geschwür an den Menschen, die das Zeichen des Tieres hatten und die sein Bild anbeteten.“ …

Die Plagen fielen auf die Bewohner der Erde. Einige klagten Gott an und verfluchten ihn; andere eilten zum Volk Gottes, um darüber belehrt zu werden, wie sie seinen Gerichten entkommen könnten. Aber die Heiligen hatten nichts für sie. Die letzte Träne für Sünder war geflossen, das letzte ringende Gebet gesprochen, die letzte Last getragen und die letzte Warnung gegeben. Frühe Schriften von Ellen G. White 268 (1858).“
Ellen G. White, Christus kommt bald (1996), S. 195-196

„Dann sah ich, daß die sieben letzten Plagen bald über die ausgegossen werden, die nicht geborgen sind; aber die Welt beachtet es nicht mehr, als sie Wassertropfen achten würde, die im Begriff sind, zu fallen. Ich wurde dann befähigt, den schrecklichen Anblick der sieben letzten Plagen, den Zorn Gottes, auszuhalten.

Ich sah, daß sein Zorn schrecklich und fürchterlich war, und wenn er seine Hand ausstrecken oder im Zorn erheben sollte, so würden die Bewohner der Erde werden, als ob sie nie gewesen seien, oder sie werden an unheilbaren Geschwüren und verzehrenden Plagen leiden, die über sie kommen, und werden keine Erlösung finden, sondern von ihnen vernichtet werden.
Ellen G. White, Erfahrungen und Gesichte sowie geistliche Gaben (1951), S. 56

Zweite Plage

Es steht geschrieben:

Und der zweite goß seine Schale aus in das Meer, und es wurde zu Blut wie von einem Toten, und alle lebendigen Wesen im Meer starben. Offenbarung 16:3

Ellen G. White hat geschrieben:

„Das Meer „ward Blut wie eines Toten, und alle lebendigen Seelen starben in dem Meer … Und der dritte Engel goß aus seine Schale in die Wasserströme und in die Wasserbrunnen; und es ward Blut“. So schrecklich diese Plagen auch sein werden, Gottes Gerechtigkeit ist völlig gerechtfertigt. Der Engel erklärt: „Herr, du bist gerecht …, daß du solches geurteilt hast, denn sie haben das Blut der Heiligen und der Propheten vergossen, und Blut hast du ihnen zu trinken gegeben; denn sie sind‘s wert.“ Offenbarung 16,2-6.

Indem sie die Kinder Gottes zum Tode verurteilten, haben sie die Schuld ihres Blutes ebenso auf sich geladen, als wenn es von ihren eigenen Händen vergossen worden wäre. In gleicher Weise erklärte Christus die Juden seiner Zeit des Blutes der Heiligen schuldig, das seit den Tagen Abels vergossen worden war; denn sie besaßen den gleichen Geist wie diese Mörder der Propheten und wollten das gleiche Werk tun.“
Ellen G. White, Der große Kampf (1973), S. 620-621

Dritte Plage

Es steht geschrieben:

Und der dritte goß seine Schale aus in die Flüsse und in die Wasserquellen, und sie wurden zu Blut. Und ich hörte den Engel der Gewässer sagen: Gerecht bist du, Herr, der du bist und der du warst, du Heiliger, daß du so gerichtet hast! Denn das Blut der Heiligen und Propheten haben sie vergossen, und Blut hast du ihnen zu trinken gegeben; sie verdienen es! Und ich hörte vom Altar her sagen: Ja, JHWH, allmächtiger Gott, wahrhaft und gerecht sind deine Gerichte! Offenbarung 16:4-7

Ellen G. White hat geschrieben:

„Ich sah, daß die vier Engel die vier Winde halten, bis Jesus sein Werk im Heiligtum getan hat, und dann werden die sieben letzten Plagen kommen. Diese Plagen empören die Gottlosen gegen die Gerechten, denn sie denken, daß wir die Gerichte Gottes über sie gebracht haben und daß, wenn sie uns aus dem Wege schaffen könnten, die Plagen aufhören würden. Ein Befehl ging aus, die Heiligen zu erschlagen, die deshalb Tag und Nacht um Errettung riefen. Frühe Schriften von Ellen G. White 27 (1851).“
Ellen G. White, Christus kommt bald (1996), S. 196

„Und der dritte Engel goß aus seine Schale in die Wasserströme und in die Wasserbrunnen; und es ward Blut“. So schrecklich diese Plagen auch sein werden, Gottes Gerechtigkeit ist völlig gerechtfertigt. Der Engel erklärt: „Herr, du bist gerecht …, daß du solches geurteilt hast, denn sie haben das Blut der Heiligen und der Propheten vergossen, und Blut hast du ihnen zu trinken gegeben; denn sie sind‘s wert.“ Offenbarung 16,2-6.

Indem sie die Kinder Gottes zum Tode verurteilten, haben sie die Schuld ihres Blutes ebenso auf sich geladen, als wenn es von ihren eigenen Händen vergossen worden wäre. In gleicher Weise erklärte Christus die Juden seiner Zeit des Blutes der Heiligen schuldig, das seit den Tagen Abels vergossen worden war; denn sie besaßen den gleichen Geist wie diese Mörder der Propheten und wollten das gleiche Werk tun.“
Ellen G. White, Der große Kampf (1973), S. 620-621

Vierte Plage

Es steht geschrieben:

Und der vierte goß seine Schale aus auf die Sonne; und ihr wurde gegeben, die Menschen zu versengen mit Feuerglut. Und die Menschen wurden versengt von großer Hitze, und sie lästerten den Namen Gottes, der Macht hat über diese Plagen, und taten nicht Buße, ihm die Ehre zu geben. Offenbarung 16:8-9

Ellen G. White hat geschrieben:

„In der darauffolgenden Plage wird der Sonne Macht gegeben, „die Menschen zu versengen mit Feuer. Und die Menschen wurden versengt von großer Hitze.“ Offenbarung 16,8-9. Die Propheten schildern den Zustand der Erde zu dieser schrecklichen Zeit mit folgenden Worten: „Die Ackerleute sehen traurig drein …, das Feld ist verwüstet,… das Getreide ist verdorben … alle Bäume auf dem Felde sind verdorrt. So ist die Freude der Menschen zum Jammer geworden … Der Same ist unter der Erde verdorrt, die Kornhäuser stehen wüst … O wie seufzt das Vieh!

Die Rinder sehen kläglich drein, denn sie haben keine Weide … die Wasserbäche sind ausgetrocknet, und das Feuer hat die Auen in der Steppe verbrannt.“ Joel 1,11-12.17-20. „Und die Lieder im Tempel sollen in Heulen verkehrt werden zur selben Zeit, spricht Gott der Herr. Es werden an allen Orten viele Leichname liegen, die man heimlich hinwirft.“ Amos 8,3.

Diese Plagen finden nicht weltweit statt, sonst würden die Bewohner der Erde vollständig ausgerottet werden. Doch sie werden die schrecklichsten Heimsuchungen sein, die Sterbliche je erfahren haben. Der große Kampf 629; The Great Controversy 628.629 (1911).“
Ellen G. White, Christus kommt bald (1996), S. 196-197

Fünfte Plage

Es steht geschrieben:

Und der fünfte goß seine Schale aus auf den Thron des Tieres, und dessen Reich wurde verfinstert, und sie zerbissen ihre Zungen vor Schmerz und lästerten den Gott des Himmels wegen ihrer Schmerzen und wegen ihrer Geschwüre und taten nicht Buße von ihren Werken. Offenbarung 16:10-11

Ellen G. White hat geschrieben:

„Mit Siegesgeschrei, mit Spott und Verwünschungen sind Scharen gottloser Menschen im Begriff, sich auf ihre Opfer zu stürzen; aber siehe, eine dichte Finsternis, schwärzer als die dunkelste Nacht, senkt sich auf die Erde hernieder. Dann überspannt ein die Herrlichkeit des Thrones Gottes widerstrahlender Regenbogen den Himmel und scheint jede betende Gruppe einzuschließen. Die zornigen Scharen werden plötzlich aufgehalten. Ihre spöttischen Rufe ersterben. Das Ziel ihrer mörderischen Wut ist vergessen.

Mit schrecklichen Ahnungen starren sie auf das Sinnbild des Bundes Gottes und möchten gern vor dessen überwältigendem Glanz geschützt sein … Es ist mitten in der Nacht, da Gott seine Macht zur Befreiung seines Volkes offenbart. Die Sonne wird sichtbar und leuchtet in voller Kraft. Zeichen und Wunder folgen rasch aufeinander. Die Gottlosen schauen erschreckt und bestürzt auf diese Vorgänge, während die Gerechten mit feierlicher Freude die Zeichen ihrer Befreiung betrachten. Der große Kampf 635.636 (1911).“
Ellen G. White, Christus kommt bald (1996), S. 197

Sechste Plage

Es steht geschrieben:

Und der sechste goß seine Schale aus auf den großen Strom Euphrat; und sein Wasser vertrocknete, damit den Königen vom Aufgang der Sonne der Weg bereitet würde. Und ich sah aus dem Maul des Drachen und aus dem Maul des Tieres und aus dem Maul des falschen Propheten drei unreine Geister herauskommen, gleich Fröschen. Es sind nämlich Geister von Dämonen, welche Zeichen tun und zu den Königen des ganzen Erdkreises ausziehen, um sie zum Kampf an jenem großen Tage Gottes, des Allmächtigen, zu versammeln. Siehe, ich komme wie ein Dieb! Selig ist, wer wacht und seine Kleider bewahrt, damit er nicht bloß einhergehe und man nicht seine Schande sehe! Und er versammelte sie an den Ort, der auf hebräisch Harmagedon heißt. Offenbarung 16:12-16

Ellen G. White hat geschrieben:

„Die Geister der Teufel werden hingehen zu den Königen der Erde und zu der ganzen Welt, um sie in Täuschung gefangenzuhalten und sie zu veranlassen, sich mit Satan in seinem letzten Kriegszug gegen die göttliche Regierung zu vereinen. Der große Kampf 624 (1911).

Der Geist Gottes zieht sich nach und nach von der Welt zurück. Satan rüstet seine Mächte der Bosheit, geht hin „zu den Königen der ganzen Welt“ und sammelt sie unter seinem Banner für den „Kampf am großen Tag Gottes, des Allmächtigen.“ Offenbarung 16,14. The S.D.A. Bible Commentary VII, 983 (1890).

Nach der Beschreibung der wunderwirkenden Macht in Offenbarung 16, die die ganze Welt in einen letzten großen Krieg stürzen wird, verläßt Johannes die bildhafte Rede. Nun ertönt noch einmal die Stimme, die wie eine helle Posaune erklingt: „Siehe, ich komme wie ein Dieb. Selig ist, der da wacht und seine Kleider bewahrt, damit er nicht nackt gehe und man seine Blöße sehe.“ Offenbarung 16,15. Nach der Übertretung des göttlichen Gebotes waren Adam und Eva nackt, denn das Gewand des Lichtes, das ihnen Sicherheit schenkte, war von ihnen genommen worden.

Die Welt wird ebenso wie in den Tagen Noahs und in den Tagen Sodoms die Ermahnungen und Warnungen Gottes vergessen haben. Sie erwachten mit all ihren sündigen Absichten und Gedanken, doch plötzlich fiel der Feuerregen vom Himmel und verzehrte die gottlosen Bewohner. „Auf diese Weise wird‘s auch gehen an dem Tage, wenn der Menschensohn wird offenbar werden.“ Lukas 17,30. Manuscript Releases I, 96.97 (1896).“
Ellen G. White, Christus kommt bald (1996), S. 199

„Vier starke Engel halten die Mächte dieser Erde zurück, bis die Kinder Gottes an ihren Stirnen versiegelt sind. Die Völker der Erde steuern mit aller Macht auf den Krieg zu, aber sie werden von den Engeln zurückgehalten. Wenn sich diese bewahrende Macht zurückzieht, wird eine Zeit der Trübsal und der Angst hereinbrechen. Verderbenbringende Kriegswaffen werden erfunden.

Schiffe mit ihrer lebenden Fracht werden in die Tiefe des Meeres gerissen. Alle, die sich nicht vom Geist der Wahrheit leiten lassen, werden sich unter Führung satanischer Kräfte zusammenschließen, doch sie werden zurückgehalten werden, bis die Zeit für die große Schlacht bei Harmagedon gekommen ist. The S.D.A. Bible Commentary VII, 967 (1900).“
Ellen G. White, Christus kommt bald (1996), S. 191

Siebente Plage

Es steht geschrieben:

Und der siebente goß seine Schale aus in die Luft; da kam eine laute Stimme aus dem Tempel des Himmels, vom Throne her, die sprach: Es ist geschehen! Und es entstanden Blitze und Stimmen und Donner, und ein großes Erdbeben entstand, wie dergleichen noch nie gewesen ist, seit es Menschen gab auf Erden, ein solches Erdbeben, so groß. Und die große Stadt wurde in drei Teile zerrissen, und die Städte der Heiden fielen, und Babylon, der Großen, wurde vor Gott gedacht, ihr den Becher des Glutweines seines Zornes zu geben. Und alle Inseln flohen, und Berge wurden nicht mehr gefunden. Und ein großer, zentnerschwerer Hagel kam vom Himmel auf die Menschen herab, und die Menschen lästerten Gott wegen der Plage des Hagels, weil seine Plage sehr groß war. Offenbarung 16:17-21

Ellen G. White hat geschrieben:

„Wir müssen uns intensiv mit der Ausgießung der siebenten Zornesschale beschäftigen [Offenbarung 16,17-21]. Die Mächte des Bösen werden nicht kampflos aufgeben. Doch Gott wird in seiner Vorsehung in der Schlacht von Harmagedon eingreifen. Wenn die Erde erleuchtet ist von der Herrlichkeit des Engels, von dem in Offenbarung 18 die Rede ist, dann werden die Mächte des Guten und des Bösen aus ihrem Schlummer erwachen, und die Heerscharen des lebendigen Gottes werden in diesem Kampf das Feld behalten. The S.D.A. Bible Commentary VII, 983 (1899).

Die Schlacht von Harmagedon wird bald geschlagen werden. Der, auf dessen Gewand „König der Könige und Herr der Herren“ geschrieben ist, führt die himmlischen Heere an. Sie reiten auf weißen Pferden und sind mit feinem Leinen bekleidet, rein und weiß. [Offenbarung 19,11-16.] The S.D.A. Bible Commentary VII, 982 (1899).

Die ganze Erde hebt und senkt sich wie die Wogen des Meeres; ihre Oberfläche bricht auf; selbst ihre Grundfesten scheinen zu weichen. Bergketten versinken. Bewohnte Inseln verschwinden. Die Seehäfen, die an Lasterhaftigkeit Sodom gleichgeworden sind, werden von den stürmischen Wassern verschlungen … Die stolzesten Städte der Erde werden vernichtet. Die herrlichsten Paläste, an die die Großen der Welt ihre Reichtümer verschwendet haben, um sich selbst zu verherrlichen, zerfallen vor ihren Augen. Gefängnismauern stürzen zusammen, und Gottes Volk, das um seines Glaubens willen gefangengehalten worden war, wird frei. Der große Kampf 637 (1911).“
Ellen G. White, Christus kommt bald (1996), S. 201

Satan wird die Erde in eine letzte große Trübsal stürzen!

Ellen G. White hat geschrieben:

„Sobald die dritte Engelsbotschaft abgeschlossen ist, bittet die Gnade Christi nicht länger für die sündigen Bewohner der Erde. Gottes Volk hat seine Aufgabe vollendet; es hat den „Spätregen“, „die Erquickung von dem Angesichte des Herrn“, empfangen und ist auf die bevorstehende schwere Stunde vorbereitet. Engel eilen im Himmel hin und her. Einer, der von der Erde zurückkehrt, verkündigt, daß sein Werk getan ist; die letze Prüfung ist über die Welt gegangen, und alle, die gegen die göttlichen Vorschriften treu gewesen sind, haben „das Siegel des lebendigen Gottes“ empfangen.

Dann beendet Jesus seinen Mittlerdienst im himmlischen Heiligtum. Er erhebt seine Hände und spricht mit lauter Stimme: „Es ist vollbracht!“, und die gesamte Schar der Engel legt ihre Kronen nieder, wenn er feierlich ankündigt: „Wer böse ist, der sei fernerhin böse, und wer unrein ist, der sei fernerhin unrein; aber wer fromm ist, der sei fernerhin fromm, und wer heilig ist, der sei fernerhin heilig.“ Offenbarung 22,11. Jeder Fall ist zum Leben oder zum Tode entschieden worden. Christus hat sein Volk versöhnt und dessen Sünden ausgetilgt.

Die Vollzahl seiner Untertanen ist erreicht; „Reich, Gewalt und Macht unter dem ganzen Himmel“ sollen den Erben des Heils gegeben werden, und Jesus wird als König und Herr regieren. Wenn er das Heiligtum verläßt, liegt Finsternis über den Bewohnern der Erde. In jener schrecklichen Zeit müssen die Gerechten ohne einen Vermittler vor einem heiligen Gott leben. Die Macht, die bis dahin die Gottlosen zurückhielt, ist beseitigt, und Satan herrscht uneingeschränkt über die völlig Unbußfertigen. Gottes Langmut ist zu Ende.

Die Welt hat seine Gnade verworfen, seine Liebe verachtet und sein Gesetz mit Füßen getreten. Die Gottlosen haben die Grenzen ihrer Gnadenzeit überschritten; der Geist Gottes, dem sie hartnäckig widerstanden, ist ihnen schließlich entzogen worden. Von der göttlichen Gnade nicht mehr beschirmt, sind sie schutzlos dem Bösen ausgeliefert. Satan wird dann die Bewohner der Erde in eine letzte große Trübsal stürzen. Wenn die Engel Gottes aufhören, die grimmigen Stürme menschlicher Leidenschaften im Zaum zu halten, werden alle Mächte des Streites entfesselt sein.

Die ganze Welt wird in ein Verderben hineingezogen werden, das schrecklicher ist als jenes, das einst über das alte Jerusalem hereinbrach. Ein einziger Engel brachte alle Erstgeborenen der Ägypter um und erfüllte dadurch das Land mit Wehklagen. Als sich David gegen Gottes Gebot verging, indem er das Volk zählte, erhob sich ein Engel zu jener schrecklichen Vernichtung, durch die seine Sünde bestraft wurde. Die gleiche zerstörende Macht, die die heiligen Engel ausüben, wenn Gott es befiehlt, wird von den bösen Engeln ausgeübt werden, wenn er es zuläßt. Jene Kräfte stehen jetzt bereit und warten nur auf die göttliche Erlaubnis, um überall Verwüstung anzurichten.“
Ellen G. White, Der große Kampf (1973), S. 607-608

Die letzten sieben Plagen werden ausgegossen!

Ellen G. White hat geschrieben:

„Ernste Ereignisse werden noch geschehen. Posaune nach Posaune wird erschallen, eine Schale nach der anderen wird über die Bewohner der Erde ausgegossen werden. Selected Messages III, 426 (1890).

Bald wird der Engel der Gnade die Erde verlassen, und die sieben letzten Plagen werden ausgegossen werden … Gottes Zorn wird wie Blitze einschlagen, und wenn er anhebt, die Übertreter zu strafen, dann wird es keinen Aufschub geben bis hin zum Ende. Testimonies to Ministers and Gospel Workers 182 (1894).“
Ellen G. White, Christsu kommt bald (1996), S. 191

Die Engel halten die Winde noch zurück!

„Vier starke Engel halten die Mächte dieser Erde zurück, bis die Kinder Gottes an ihren Stirnen versiegelt sind. Die Völker der Erde steuern mit aller Macht auf den Krieg zu, aber sie werden von den Engeln zurückgehalten. Wenn sich diese bewahrende Macht zurückzieht, wird eine Zeit der Trübsal und der Angst hereinbrechen. Verderbenbringende Kriegswaffen werden erfunden. Schiffe mit ihrer lebenden Fracht werden in die Tiefe des Meeres gerissen. Alle, die sich nicht vom Geist der Wahrheit leiten lassen, werden sich unter Führung satanischer Kräfte zusammenschließen, doch sie werden zurückgehalten werden, bis die Zeit für die große Schlacht bei Harmagedon gekommen ist. The S.D.A. Bible Commentary VII, 967 (1900).“
Ellen G. White, Christsu kommt bald (1996), S. 191

Die ganze Welt im Krieg verwickelt!

„Engel halten noch die Winde des Krieges zurück, damit sie nicht blasen, bevor die Welt vor dem kommenden Gericht gewarnt ist. Aber es zieht sich ein Sturm zusammen, der drauf und dran ist, über die Erde hereinzubrechen. Und wenn Gott seinen Engeln befiehlt, die Winde loszulassen, wird ein furchtbares Kriegsgeschehen toben, wie es keine Feder ausmalen kann. Education 179.180 (1903).

Die Weissagung des Heilands, die die göttliche Heimsuchung Jerusalem ankündigte, wird noch eine andere Erfüllung finden, von der jene schreckliche Verwüstung nur ein schwacher Abglanz ist. In dem Schicksal der auserwählten Stadt können wir das Los einer Welt sehen, die Gottes Barmherzigkeit von sich gewiesen und sein Gesetz mit Füßen getreten hat. Der große Kampf 36 (1911).

Satan wird dann die Bewohner der Erde in eine letzte große Trübsal stürzen. Wenn die Engel Gottes aufhören, die heftigen Wogen menschlicher Leidenschaften im Zaum zu halten, werden alle Mächte entfesselt sein. Die ganze Welt wird in ein Verderben hineingezogen werden, das schrecklicher ist als jenes, das einst über das alte Jerusalem hereinbrach. The Great Controversy 614; Der große Kampf 615 (1911).“
Ellen G. White, Christsu kommt bald (1996), S. 191-192

Gott ist gerecht und barmherzig zugleich!

„Die Herrlichkeit Gottes zeigt sich in seiner Barmherzigkeit, Geduld, Freundlichkeit und Wahrheit. Doch seine Gerechtigkeit, wie sie bei der Verurteilung der Schuldigen zum Ausdruck kommt, gehört ebenso zur Herrlichkeit Gottes wie die Bekundung seiner Barmherzigkeit. The Review and Herald, 10. März 1904.

Der Herr, der Gott Israels, wird das Gericht über die Götter dieser Welt vollstrecken so wie damals über die Götter Ägyptens. Mit Feuer und Überschwemmung, Seuchen und Erdbeben wird das ganze Land verwüstet. Dann werden die Geretteten seinen Namen erhöhen und ihn verherrlichen auf der Erde. Sollten nicht jene, die als die Übrigen in diesem letzten Teil der Weltgeschichte leben, Gottes Strafen verstehen? Manuscript Releases I, 240.241 (1899).

Christus, der als Fürsprecher für uns eingetreten ist, der alle bußfertigen Gebete und Schuldbekenntnisse hört, der dargestellt wird mit einem Regenbogen um sein Haupt, dem Sinnbild seiner Gnade und Liebe, wird seine Aufgabe im himmlischen Heiligtum bald beenden. Dann wird anstelle von Gnade und Barmherzigkeit Gerechtigkeit regieren. Der, auf den wir warten, wird nun das Recht walten lassen in seiner Aufgabe als oberster Richter. The Review and Herald, 1. Januar 1889.

In der ganzen Bibel wird Gott nicht nur als der Gnädige und Barmherzige dargestellt, sondern auch als ein Gott, der unparteiisch ist und Gerechtigkeit sehr genau nimmt. The Signs of the Times, 24. März 1881.“
Ellen G. White, Christsu kommt bald (1996), S. 192-193

Gott kann richten — Gott richtete und wird wieder richten!

„Gottes Liebe wird heute oft so dargestellt, als ob sie es ihm unmöglich machen würde, den Schuldigen zu strafen. Die Menschen gehen von ihrem eigenen, wenig entwickelten Rechts- und Gerechtigkeitsempfinden aus. Der Psalmchreiber hatte das richtig erkannt, wenn er sagte: „Das tust du, und ich schweige; da meinst du, ich sei so wie du.“ Psalm 50,21. Sie messen Gott an sich selbst. Sie denken, Gott würde so vorgehen, wie sie unter den gegebenen Umständen es tun …

In keinem Königreich und in keiner Regierung bleibt es Gesetzesbrechern überlassen, festzulegen, welche Bestrafung diejenigen zu treffen hat, die das Gesetz übertreten haben. Alles, was wir haben, der ganze Überfluß seiner Gnade, die uns zuteil wird, verdanken wir Gott. Das Wesen der immer ärger werdenden Schuld gegen Gott kann ebenso wenig eingeschätzt werden, wie man den Himmel mit der gespreizten Hand ausmessen kann. Gott ist sowohl ein sittenstrenger Herrscher als auch ein Vater. Er ist der Gesetzgeber. Er hat die Gesetze eingesetzt und handelt auch danach. Ein Gesetz, das keine Strafe kennt, ist wirkungslos.

Man mag einwenden, daß ein liebender Vater seine Kinder keiner Verurteilung durch Feuer aussetzen würde, wenn er die Macht hätte, sie zu retten. Doch Gott ist genötigt, den Gesetzesübertreter zum Wohl seiner Geschöpfe und zu ihrer Sicherheit zu strafen. Gott arbeitet nicht nach den Vorstellungen der Menschen. Er kann ewiggültige Gerechtigkeit ausüben, zu der kein Mensch gegenüber seinem Mitmenschen das Recht besitzt. Noah hätte sich Gottes Mißfallen zugezogen, wenn er einen der Spötter ertränkt hätte, die ihn quälten, aber Gott richtete die ganze Welt durch die Sintflut. Lot hätte kein Recht gehabt, irgendeine Strafe über seine Schwiegersöhne zu verhängen, aber Gott tat es in peinlich genauer Gerechtigkeit. Wer wagt zu behaupten, Gott würde nicht das tun, was er gesagt hat? Manuscript Releases I, 207-209; Manuscript Releases I, 265 (1876).“
Ellen G. White, Christsu kommt bald (1996), S. 193

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Gott zieht seinen Schutz zurück

„Gottes Gerichte kommen dadurch über die Menschen, daß diese sich selbst außerhalb seines Schutzes stellen. Er warnt, ermahnt und tadelt, er weist sie auf den einzig sicheren Weg hin. Wenn diejenigen, um die er sich besonders bemüht hat, ihren eigenen Zielen folgen, unabhängig vom Geist Gottes, und sie trotz wiederholter Warnungen ihren eigenen Weg wählen, dann wird er seinen Engeln nicht befehlen, Satans entschlossene Angriffe abzuwenden. Es ist die Macht Satans, die auf den Meeren und auf dem Land Katastrophen und Leid hervorruft und viele zu seiner sicheren Beute macht. Manuscript Releases XIV, 3 (1883).

Gott wird durch seine Feinde die bestrafen, die ihren eigenen verderblichen Wegen gefolgt sind und Gottes Botschaft entstellt, verkannt und verächtlich behandelt haben. The Paulson Collection of Ellen G. White Letters 136 (1894).

Schon jetzt wird der Geist Gottes — beleidigt, abgelehnt und mißbraucht — von der Erde zurückgezogen. So rasch, wie sich Gottes Geist zurückziehen wird, wird dann Satan sein furchtbares Werk auf dem Land und auf den Meeren verrichten. Manuskript 134, 1898.

Auch für die Heilsverächter ist die Gnadenzeit abgelaufen. Sie hatten sich dem Geist Gottes hartnäckig widersetzt; nun ist er ihnen entzogen worden. Ohne die bewahrende Gnade Gottes sind sie Satan schutzlos ausgeliefert. The Great Controversy 614 (1911).“
Ellen G. White, Christsu kommt bald (1996), S. 194

Die letzten sieben Plagen sind ohne Gnade!

Warum die letzten sieben Plagen ohne Gnade sind? Da Jesus seinen Mittlerdienst im himmlischen Heiligtum beendet, bittet er nicht mehr für die Sünder. Am Ende seines mittler- und hohepriesterlichen Dienstes zieht er seine Dienstkleider aus und zieht stattdessen seine Rachekleider an. Dann richtet er nicht mehr mit, sondern ohne Gnade.

Ellen G. White hat geschrieben:

„Christus, der als Fürsprecher für uns eingetreten ist, der alle bußfertigen Gebete und Schuldbekenntnisse hört, der dargestellt wird mit einem Regenbogen um sein Haupt, dem Sinnbild seiner Gnade und Liebe, wird seine Aufgabe im himmlischen Heiligtum bald beenden. Dann wird anstelle von Gnade und Barmherzigkeit Gerechtigkeit regieren. Der, auf den wir warten, wird nun das Recht walten lassen in seiner Aufgabe als oberster Richter. The Review and Herald, 1. Januar 1889.“
Ellen G. White, Christsu kommt bald (1996), S. 192

„Alle Gerichte, die vor Beendigung der Gnadenzeit über die Menschen kamen, waren mit Gnade vermischt. Das um Vergebung flehende Blut Christi hat den Sünder vor dem vollen Maß seiner Schuld verschont; aber im Endgericht wird der Zorn Gottes lauter, ohne Gnade ausgegossen werden. An jedem Tage werden viele den Schutz der göttlichen Gnade begehren, die sie bis dahin verachtet haben. „Siehe, es kommt die Zeit, spricht der Herr Herr, daß ich einen Hunger ins Land schicken werde, nicht einen Hunger nach Brot oder Durst nach Wasser, sondern nach dem Wort des Herrn, zu hören; daß sie hin und her von einem Meer zum andern, von Mitternacht gegen Morgen umlaufen und des Herrn Wort suchen, und doch nicht finden werden.“ Amos 8,11.22.“
Ellen G. White, Der große Kampf (1973), S. 621-622

„Wenn sich Jesus im Allerheiligsten erhebt, die Kleider seines Mittleramtes ablegt und an Stelle seiner priesterlichen Tracht die Kleider der Rache anlegt, dann wird sein Werk für die Sünder abgeschlossen sein. Dann ist der Zeitabschnitt gekommen, an dem der Befehl ausgehen wird: „Wer böse ist, der sei fernerhin böse … aber wer fromm ist, der sei fernerhin fromm, und wer heilig ist, der sei fernerhin heilig. Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, zu geben einem jeglichen, wie seine Werke sein werden.“ Offenbarung 22,11.12.“
Ellen G. White, Aus der Schatzkammer der Zeugnisse – Band 1 (1975), S. 286

Wer wird die letzten sieben Plagen empfangen?

Es steht geschrieben:

Und ein dritter Engel folgte ihnen, der sprach mit lauter Stimme: Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und das Malzeichen auf seine Stirne oder auf seine Hand nimmt, so wird auch er von dem Glutwein Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in dem Kelch seines Zornes, und er wird mit Feuer und Schwefel gepeinigt werden vor den heiligen Engeln und dem Lamm. Offenbarung 14:9-10

Offenbarung 14:9-10 sagt uns, die letzten sieben Plagen werden diejenigen Menschen empfangen, die Gottes 10 Gebote ablehnten, das weltweite Sonntaggesetz annahmen und deshalb das Malzeichen des Tieres hatten, das Tier – das Papsttum – und sein Bild (die Sonntagsgesetzgeber) anbeteten.

Es steht geschrieben:

Und der erste ging hin und goß seine Schale aus auf die Erde; da entstand ein böses und schmerzhaftes Geschwür an den Menschen, die das Malzeichen des Tieres hatten und die sein Bild anbeteten. Offenbarung 16:2

Deshalb sagt Offenbarung 16:2, entstand ein böses und schmerzhaftes Geschwür an den Menschen, die das Malzeichen des Tieres hatten und sein Bild anbeteten. Diese Offenbarung sagt uns sehr klar und deutlich, was die Strafe für die Anbetung des Papstes und seines Sonntags ist, wodurch man das Malzeichen des Tieres erhält. Es ist ein böses und schmerzhaftes Geschwür.

Ein böses und schmerzhaftes Geschwür an den Menschen ist die erste der letzten sieben Plagen über die Erde. Es steht sehr klar geschrieben, dass die Menschen, welche sein Bild – des Papstes Sonntagsgesetz und derer Gesetzgeber – anbeteten, bei den sieben Plagen umkommen. Es steht nicht, dass die Menschen umkommen werden, weil sie sich impfen oder ein RFID-Chip einpflanzen ließen.

Das Malzeichen des Tieres ist kein materieller, sondern ein geistlicher Akt!

Es geht um Anbetung, nicht um Erhalt einer Impfung oder eines Chips oder sonst etwas Ähnliches.

Es steht geschrieben:

Und der Rauch ihrer Qual steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit; und keine Ruhe haben Tag und Nacht, die das Tier und sein Bild anbeten, und wer das Malzeichen seines Namens annimmt! Offenbarung 14:11 

Offenbarung 14:11 teilt uns jetzt noch deutlicher mit, was das Malzeichen des Tieres bedeutet, nämlich, Anbetung des Tieres und seines Bildes. Das Bild sind seine Kinder, die Katholiken und abgefallene Protestanten, die die Anbetung des Papstes und seines eingesetzten Sonntags per Sonntagsgesetz beschließen werden, der sich dann weltweit ausbreitet.

Es steht geschrieben:

Und das Tier wurde ergriffen und mit ihm der falsche Prophet, der die Zeichen vor ihm tat, durch welche er die verführte, die das Malzeichen des Tieres annahmen und sein Bild anbeteten; lebendig wurden die beiden in den Feuersee geworfen, der mit Schwefel brennt. Offenbarung 19:20 

Offenbarung 19:20 teilt uns mit, welchen Lohn die Menschen erhalten, die das Tier und dessen Bild anbeten. Es steht sehr klar geschrieben, dass diejenigen, welche das Malzeichen des Tieres annahmen und sein Bild anbeteten, in den Feuersee geworfen wurden. Der Feuersee ist nicht der erste, sondern der zweite und für die Ewigkeit vernichtende Tod.

Warum ist es wichtig dies zu wissen, um das Tier nicht anzubeten?

Weil jeder, der das Tier – das Papsttum – anbetet, automatisch den Drachen, laut Offenbarung 20:2 Satan anbetet!

So steht es geschrieben:

Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Macht gegeben, und beteten das Tier an und sprachen: Wer ist dem Tiere gleich, und wer vermag mit ihm zu streiten? Offenbarung 13:4

Da der Mensch bei Anbetung des Tieres automatisch Satan anbetet, ist die Anbetung des Tieres und seines Bildes in Wahrheit Anbetung Satans. Deshalb ist die Namenszahl des Tieres und des Menschen die Zahl 666, weil Satan dem Tiere und dem einen Menschen seine Kraft, seinen Thron und große Macht gab. (Offenbarung 13:2) Deshalb sagte die heilige Schrift, wer diese Macht anbetet, betet Satan an.

Ellen G. White hat geschrieben:

„Dann sah ich, daß die sieben letzten Plagen bald über die ausgegossen werden, die nicht geborgen sind; aber die Welt beachtet es nicht mehr, als sie Wassertropfen achten würde, die im Begriff sind, zu fallen. Ich wurde dann befähigt, den schrecklichen Anblick der sieben letzten Plagen, den Zorn Gottes, auszuhalten.

Ich sah, daß sein Zorn schrecklich und fürchterlich war, und wenn er seine Hand ausstrecken oder im Zorn erheben sollte, so würden die Bewohner der Erde werden, als ob sie nie gewesen seien, oder sie werden an unheilbaren Geschwüren und verzehrenden Plagen leiden, die über sie kommen, und werden keine Erlösung finden, sondern von ihnen vernichtet werden.

Schrecken ergriff mich und ich fiel vor dem Engel auf mein Angesicht und bat ihn, den Anblick von mir zu entfernen, ihn zu verbergen, denn er war zu schrecklich. Dann erkannte ich wie nie zuvor die Wichtigkeit, das Wort Gottes sorgfältig zu durchforschen, um zu wissen, wie man den Plagen entgehen kann, die in dem Worte angekündigt sind und die über diejenigen kommen sollen, die das Tier anbeten und sein Bild und Mahlzeichen an ihre Stirn oder an ihre Hand nehmen.

Es war ein großes Wunder für mich, daß jemand das Gesetz übertreten und seinen heiligen Sabbat verachten konnte, wenn solch schreckliche Drohungen und Urteile hierfür angekündigt werden.“
Ellen G. White, Erfahrungen und Gesichte sowie geistliche Gaben (1951), S. 56

Die letzten sieben Plagen werden diejenigen empfangen, die das zukünftige weltweite Sonntagsgesetz annehmen – dadurch Gottes Gebote brechen – und das Malzeichen des Tieres erhalten.

Das Malzeichen des Tieres ist keine Impfung und kein RFID-Chip!

Die Brecher der 10 Gebote werden durch dieselben Gebote verdammt, die sie verändert, missachtet, gehasst und mit Füßen getreten haben!

„Dann erscheint am Himmel eine Hand, die zwei zusammengelegte Tafeln hält. Der Prophet sagt: „Die Himmel werden seine Gerechtigkeit verkündigen; denn Gott ist Richter.“ Psalm 50,6. Jenes heilige Gesetz, die Gerechtigkeit Gottes, die unter Donner und Flammen vom Sinai herab als Richtschnur des Lebens verkündet wurde, wird nun den Menschen offenbart als Maßstab des Gerichts. Die Hand faltet die Tafeln auseinander, und die zehn Gebote werden sichtbar, als wären sie mit einer feurigen Feder geschrieben. Die Worte sind so deutlich, daß alle sie lesen können. Die Erinnerung wird wach, die Finsternis des Aberglaubens und der Ketzerei ist von jedem Gemüt geschwunden, und die zehn kurzen, verständlichen und vollgültigen Worte Gottes stehen allen Bewohnern der Erde deutlich vor Augen.

Es ist unmöglich, den Schrecken und die Verzweiflung derer zu beschreiben, die Gottes heilige Forderungen mit Füßen getreten haben. Der Herr gab ihnen sein Gesetz; sie hätten ihren Charakter damit vergleichen und ihre Fehler erkennen können, als noch Zeit zur Buße und Besserung war; aber um die Gunst der Welt zu erlangen, setzten sie seine Verordnungen beiseite und lehrten andere, sie zu übertreten. Sie haben Gottes Volk zu zwingen versucht, den Sabbat des Herrn zu entheiligen. Jetzt werden sie durch jenes Gesetz verdammt, das sie mißachtet haben. Mit schrecklicher Deutlichkeit sehen sie, daß es für sie keine Entschuldigung gibt. Sie erwählten selbst, wem sie dienen und wen sie anbeten wollten. „Und ihr sollt dagegen wiederum sehen, was für ein Unterschied sei zwischen dem Gerechten und dem Gottlosen und zwischen dem, der Gott dient, und dem, der ihm nicht dient.“ Maleachi 3,18.

Die Feinde des Gesetzes Gottes, vom Prediger an bis hinunter zu den geringsten unter ihnen, haben eine andere Vorstellung von Wahrheit und Pflicht. Zu spät erkennen sie, daß der Sabbat des vierten Gebots das Siegel des lebendigen Gottes ist; zu spät erkennen sie die wahre Natur ihres falschen Sabbats und den sandigen Grund, auf den sie gebaut haben. Es wird ihnen klar, daß sie gegen Gott zu Felde gezogen sind. Religionslehrer haben Seelen ins Verderben geführt, während sie vorgaben, sie zu den Toren des Paradieses zu geleiten. Erst am Tage der endgültigen Abrechnung wird man begreifen, wie groß die Verantwortung der in heiligen Ämtern dienenden Menschen ist, und wie schrecklich die Folgen ihrer Untreue sind. Nur in der Ewigkeit können wir den Verlust einer einzigen Seele richtig einschätzen. Furchtbar wird dessen Los sein, zu dem Gott sagen wird: Gehe hinweg von mir, du gottloser Knecht!

Die Stimme Gottes erschallt vom Himmel, verkündigt den Tag und die Stunde der Wiederkunft Christi und übergibt seinem Volk den ewigen Bund. Gleich den lautesten Donnerschlägen rollen seine Worte über die Erde. Das Israel Gottes lauscht, die Augen aufwärts gerichtet. Die Angesichter leuchten auf von dem Glanz seiner Herrlichkeit. Sie strahlen wie das Antlitz Moses, als er vom Sinai herabkam. Die Gottlosen können sie nicht anblicken. Wenn die Menschen gesegnet werden, die Gott dadurch ehrten, daß sie seinen Sabbat heilighielten, erschallt ein gewaltiges Siegesgeschrei.“
Ellen G. White, Der große Kampf (1973), S. 631-633

Brecher der 10 Gebote, werden die Wiederkunft Jesu nicht überleben!

Wer Gottes Gebote und seinen heiligen Sabbat verachtet und das Malzeichen des Tieres annimmt, der wird bei den letzten sieben Plagen oder spätestens bei der Wiederkunft Jesu sterben!

Ellen G. White hat geschrieben:

„Dann sah ich, daß die sieben letzten Plagen bald über die ausgegossen werden, die nicht geborgen sind; aber die Welt beachtet es nicht mehr, als sie Wassertropfen achten würde, die im Begriff sind, zu fallen. Ich wurde dann befähigt, den schrecklichen Anblick der sieben letzten Plagen, den Zorn Gottes, auszuhalten.

Ich sah, daß sein Zorn schrecklich und fürchterlich war, und wenn er seine Hand ausstrecken oder im Zorn erheben sollte, so würden die Bewohner der Erde werden, als ob sie nie gewesen seien, oder sie werden an unheilbaren Geschwüren und verzehrenden Plagen leiden, die über sie kommen, und werden keine Erlösung finden, sondern von ihnen vernichtet werden.

Schrecken ergriff mich und ich fiel vor dem Engel auf mein Angesicht und bat ihn, den Anblick von mir zu entfernen, ihn zu verbergen, denn er war zu schrecklich. Dann erkannte ich wie nie zuvor die Wichtigkeit, das Wort Gottes sorgfältig zu durchforschen, um zu wissen, wie man den Plagen entgehen kann, die in dem Worte angekündigt sind und die über diejenigen kommen sollen, die das Tier anbeten und sein Bild und Mahlzeichen an ihre Stirn oder an ihre Hand nehmen.

Es war ein großes Wunder für mich, daß jemand das Gesetz übertreten und seinen heiligen Sabbat verachten konnte, wenn solch schreckliche Drohungen und Urteile hierfür angekündigt werden.“
Ellen G. White, Erfahrungen und Gesichte sowie geistliche Gaben (1951), S. 56

Der Herr Jesus, unser himmlischer Bruder, sagt in seinen neusten Botschaften an das Volk Gottes Folgendes:

„So wie es im Herbst Bäume gibt, die ihre Blätter verlieren und welche, die sie behalten, so wird es in der Prüfungszeit Menschen geben, die ihre Früchte verlieren und welche, die ihre Früchte unter Beweis stellen werden. So wie im Herbst der Baum seine Blätter verliert und nackt dasteht, so werden die Gottlosen, die nicht durch mich, den Herrn Jesus, gegründet sind, ihre Blätter, ihre Früchte, verlieren, dann werden sie nackt dastehen, sie werden nackt sein. Dann werden sie erkennen, wie nackt sie sind, obwohl sie eigentlich jetzt schon nackt sind, aber nicht nackt sein müssten, wenn sie zu mir kommen würden.

Nur die Meinen sind mit dem Hochzeitskleid gekleidet, nur diese werden am Hochzeitsmahl teilnehmen und jeder, der kein Hochzeitskleid anhat, nämlich meine Gerechtigkeit, denn dies ist das Kleid der Hochzeit, meine Gerechtigkeit, der wird hinausgeworfen, zu denen, die jammern und mit den Zähnen knirschen.

Deshalb, so wie ihr am Baum seht, wenn seine Blätter anfangen zu sprießen, dass der Sommer naht, so seht ihr, dass dieser Baum bald anfängt, seine Früchte zu tragen. So werdet ihr sehen, wenn dann die Prüfung über die Welt kommt, wenn dann die Drangsal die Welt bedrängen wird, wie sie nie war und nie wieder sein wird. Dann werden die Bäume, die von sich behaupteten, sie wären gerettet und würden durch den heiligen Geist wandeln, ihre Blätter, die sie Vorgaben zu haben, durch die Prüfungen verlieren, weil sie nicht durch mich gegründet sind.

Ihr könnt ohne mich nichts tun, nichts. Getrennt von mir werdet ihr sterben. …

Wenn du nicht durch meinen Geist wandelst, so werden deine Blätter während der Prüfung abfallen. Wenn du im Gebet, nicht durch mich, durch meinen Namen, zu meinem Vater gehst, werden deine Blätter abfallen, wenn die Prüfung über die Welt kommen wird. Wenn du nicht durch mich die 10 Gebote hältst, durch meine Kraft sie nicht liebst, so werden deine Blätter in der Drangsal abfallen und du wirst nackt. Wenn du durch mich nicht glaubst, wie die Schrift es sagt, so hast du nicht den Geist der Wahrheit, sondern den Geist des Irrtums. Es liegt an dir, ob du nackt sein wirst oder das Kleid Christi erhältst und durch meine Gerechtigkeit lebst.

Seid gesegnet und Friede sei mit euch.

Amen“
Botschaft an das Volk Gottes – Trägst du das Kleid Christi, die Gerechtigkeit Jesu?

„Wer noch sündigt, gehört nicht zu Gott Vater, wer noch sündigt, gehört nicht zu Jesus Christus. So wie es geschrieben steht: Wer aus Gott gezeugt ist, der sündigt nicht. Denn der, der aus Gott von neuem geboren ist, der, der im heiligen Geiste wandelt, der sage nicht, er sündige noch, selbst in seinen Gedanken, denn somit sagt dieser, dass der heilige Geist, der angeblich in ihm wohnt, diesen zur Sünde verführt. Es ist möglich und es ist wahr, deshalb sandte mein Herr mich, um euch dies zu verkünden.

Reinigt euch, reinigt euch von innen und von außen, denn die Tage stehen kurz bevor, dass der Herr sich auf den Weg macht, um die Seinen und die seines Vaters zu holen. Jeder, der noch sündigt, soll unseren himmlischen Vater im Gebet, im Namen seines Sohnes Jesus bestürmen, Vater um den heiligen Geist bitten, Vater darum bitten, ihn oder sie in Prüfungen zu bringen. Möge dieser darum bitten, Prüfungen und Versuchungen, durch die Kraft Christi, in Geduld, durch Gebet und Liebe zum Vater und dem Herrn Jesus Christus, zu erdulden, denn durch das Leid werden eure Charaktere geformt, durch die Erfahrungen wird euer Charakter gebildet. Nur wer von neuem geboren ist, nur wer eine neue Kreatur wurde, nur an wem alles neu wurde, dieser wurde zu einer neuen Schöpfung.

Nein, sagt nicht, es wäre nicht möglich, man würde dies falsch verstehen. Nein, sagt nicht, wir werden erst umerzogen, wenn der Herr Jesus kommt, denn es steht sehr klar geschrieben, dass wir dem, den Vater sandte, noch in dieser Welt ähnlich werden, bevor der Herr Jesus kommt, denn der Herr Jesus kommt, um die Seinen zu holen. …

Ihr wisst, dass geschrieben steht, dass Sünde Gesetzesübertretung ist und der Sold der Sünde ist der Tod, genau dieser Lohn, den der Herr Jesus einem jeden bringt, wenn er nicht tut und glaubt, was geschrieben steht.

Glaubt, wie es geschrieben steht, damit ihr den heiligen Geist empfangt. Glaubt, dass der Vater von Jesus der einzige, wahre Gott ist, damit ihr ewiges Leben empfangen könnt, denn wer glaubt, dass Jesus ein Gott ist, der hat sein Ewiges verwirkt und wird an der zweiten Auferstehung, dem zweiten Tod teilhaben. Sucht nach der Wahrheit, denn wenn ihr sie nicht findet, ihr nicht nach ihr sucht, werdet ihr umkommen und werdet jammern, wenn ihr erkennt, dass ihr nicht die seid, für die ihr euch haltet.

Dieses trug mir der Herr Jesus auf, ich soll euch dies zu euren Ohren bringen, ich soll euch dies verkünden. Wer nicht von neuem geboren wird, wird das Reich Gottes nicht sehen. Wer sagt, er liebe Gott und seinen Sohn, aber hält die 10 Gebote nicht und sündigt, auch in seinen Gedanken, der lebt nicht in Wahrheit, sondern in Lüge, der ist kein Kind Gottes, sondern ein Kind des Teufels, denn der, der aus Gott gezeugt ist, sündigt nicht. In dem, in dem Gott und sein Sohn leben, in dem Gott Vater und Jesus, sein geliebter Sohn, Wohnung machen, dieser ist ein heiliger Tempel, in dem gibt es kein Falsch, keine Lüge, keine Ungerechtigkeit mehr.

Ihr wartet auf einen dritten Tempel, der aber nicht vor euren Augen aufgebaut wird, sondern in euch, wenn ihr es wollt. Es liegt an euch, welchen Weg ihr wählt. Es gibt nur zwei, es gibt keinen Mittelweg, es gibt nur zwei Wege, Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit, entweder man ist ein Sünder oder man ist ein Heiliger. Es gibt keinen Mittelweg, sondern nur entweder, oder. Es gibt nur ein Ja oder ein Nein und in dem der Herr Jesus ist, ist das Ja vollkommen geworden.

Es ist wahr und wer daran Anstoß nimmt und nicht glaubt, wird vergehen, doch wer dieses glaubt und anfängt zu prüfen und anfängt zu glauben, wird finden, erhalten und ebenso erleben, damit auch er eingehen kann. Sagt nicht, wir glauben nicht, sagt nicht, es kann nicht sein, sagt nicht, so steht es nicht geschrieben, denn somit verleugnet ihr die Wahrheit, somit verleugnet ihr die Worte Gottes und seines Sohnes, die Geist und Leben sind. Denn wenn ihr nicht glaubt und der Geist in euch nicht wohnt, der euch dies ermöglichen kann, werden euch die Buchstaben töten. Es liegt an euch, es liegt an euch, welchen Weg ihr geht.

Seid gesegnet und Friede sei mit euch.“
Botschaft an das Volk Gottes – Wer noch sündigt, wird die Wiederkunft Jesu nicht überleben!

Die Erde und ihre Kruste wird zerrissen, all die angehäuften Schätze und Reichtümer weggefegt und die mit großem Aufwand errichteten herrschaftlichen Paläste zu Trümmerhaufen werden!

„Die Erde, ihre Kruste, wird von den Elementen des Verderbens zerrissen werden – schreckliche Erschütterungen werden über die Erde kommen, und die mit großem Aufwand errichteten herrschaftlichen Paläste werden mit Sicherheit zu Trümmerhaufen werden. Die Erdkruste wird durch die Ausbrüche der Elemente, die im Inneren der Erde verborgen sind, zerrissen werden. Diese Elemente werden, wenn sie erst einmal losgebrochen sind, die Schätze derjenigen wegfegen, die seit Jahren ihren Reichtum vermehrt haben, indem sie sich große Besitztümer zu Hungerpreisen von ihren Angestellten gesichert haben. Auch die religiöse Welt wird furchtbar erschüttert werden, denn das Ende aller Dinge ist nahe.“
Ellen G. White, Manuscript Releases, Vol. 3, S. 251-252, (DeepL Übersetzung)

Gott, unser himmlischer Vater, sagt in einer seiner neusten Botschaft an das Volk Gottes Folgendes:

„O mein Volk, bete, bete so stark wie du kannst, denn wenn du sehen könntest, was auf dich zukommt, das nie so war und nie wieder sein wird, würdest du morgens anfangen mit deinem Beten und würdest nicht aufhören, wenn du sehen könntest, was du durch deine Gebete bewirken kannst. O mein Volk, o meine Kinder, betet, betet. Betet um Schutz, betet, dass ihr vollkommen werdet, betet, dass ihr die Plagen übersteht. Denn wenn ihr nicht zu mir und meinem Sohn gehört, wenn ihr nicht vollkommen werdet, durch meinen Sohn Jesus, wenn ihr nicht meinem geliebten Sohn Jesus gleich werdet, werdet ihr umkommen.

In diesen Tagen befinden sich Menschen in dieser Welt, die zu den 144000 gehören und noch gehören werden. Sie werden vollkommen sein. Wenn ihr prüfen würdet, durch die Schrift, durch die meinen und die Worte meines Sohnes, könntet ihr sie erkennen. Manche unter euch haben erblicken dürfen, wer sie sind, doch sie wollten es nicht wahrhaben und haben sich von ihnen abgewandt. Doch so ist es, so ist es. Dadurch entsteht die Trennung. Die Trennung geschieht in diesen Tagen. Die 144000 werden vollkommen, ihre Charaktere werden gebildet, in ihren Herzen und auf ihren Lippen wird kein Falsch mehr zu finden sein, sie werden vollkommen und geheiligt. …

Viele Menschen unter euch jammern und heulen und sagen, wo soll dies alles nur hinführen, wie schlimm soll es noch werden? So seid euch dessen gewiss, es wird noch viel schlimmer kommen, es wird so schlimm kommen, wie ihr es euch nicht vorstellen könnt. All die Kriege werden nichts dagegen sein, was ihr eines Tages erleben werdet, dann, wenn mein Zorn ohne Gnade ausgegossen wird.

In diesen Tagen ziehe ich meinen Geist immer mehr zurück, deshalb werden die Menschen immer gottloser und gesetzloser, deshalb nimmt all das Böse, all die Kriege, all die Verwüstungen, all die Vernichtungen, immer mehr zu.“
Botschaft an das Volk Gottes – Nicht Gott, sondern ihr lasst Gottlosigkeit zu!

Satan blendet die Menschen, bis zum Ende der Gnade und in den letzten sieben Plagen!

Es steht geschrieben:

Ist aber unser Evangelium verhüllt, so ist es bei denen verhüllt, die verloren gehen; in welchen der Gott dieser Welt die Sinne der Ungläubigen verblendet hat, daß ihnen nicht aufleuchte das helle Licht des Evangeliums von der Herrlichkeit Christi, welcher Gottes Ebenbild ist. 2.Korinther 4:3-4

Satan setzt alles daran, die Menschen zu blenden und in der Finsternis zu halten. Jeder, der Gott, unseren himmlischen Vater vom Herzen sucht, wird ihn auch finden. (5.Mose 4:29, Jeremia 29:13) Jeder, der sich aufrichtig auf die Suche macht und Gott unterstellt, seinen Willen tut, der wird beschützt und sehend.

Welchen Plan verfolgt Satan?

Ellen G. White bekam es von unserem himmlischen Vater offenbart:

„Während sich das Volk Gottes den Gefahren der letzten Tage nähert, berät sich Satan ernsthaft mit seinen Engel für den erfolgreichsten Plan um deren Glauben zu stürzen … Der Große Versucher sagt: … Haltet den Geist des Volkes in Finsternis bis das Werk beendet ist und wir werden uns der Welt als auch der Kirche sicher sein können!Wenn das Volk diese Warnungen liest und daran glaubt, besteht nur geringe Hoffnung, sie zu überwinden.

Doch wenn wir ihre Aufmerksamkeit von diesen Warnungen ablenken können, werden sie in Unwissenheit bleiben über unsere Macht und List und sie werden letztendlich in unseren Reihen verbleiben. … Wenn wir die Seelen für eine gewisse Zeit verführen können, wird Gottes Gnade zurückgezogen werden und er wird sie unserer vollkommenen Kontrolle überlassen.“

„Wir müssen Verwirrung und Zwiespalt verursachen. Wir müssen die Sorge für deren eigene Seelen zerstören und sie dazu bringen, einander zu kritisieren, zu richten, zu beschuldigen und zu verurteilen, und Selbstsucht und Feindschaft zu erhalten. Wegen dieser Sünden verbannte uns Gott vor seinem Angesicht und alle, welche unserem Beispiel folgen, werden ein ähnliches Schicksal erleiden.“
Ellen G. White, Der große Kampf (1884), S. 207-209

Satans Plan ist, den Geist des Volkes so lange in der Finsternis zu halten, bis Gottes Werk und Gottes Gnade zu Ende sind.

Was bedeutet das?

Satan und die abgefallenen Engel (Boten) werden die Menschen so lange täuschen, blenden, verführen, sie in die weltlichen Kirchen, Freikirchen und Religionen locken und derer Glauben durch falsche Träume, Visionen, Erscheinungen, Predigten, Wunder, süße und sanfte Worte (Jesaja 30:9-14, Jeremia 7:8-11) und Lieder unterstützen, bis die Gnade Gottes beendet ist. Mit dem Ende der Gnade Gottes ziehen sich Gott und sein Sohn zurück – außer von den Geretteten –, dadurch erhalten Satan und die abgefallenen Engel (Boten) Macht über all die Gesetzlosen und Gottlosen und bringen die letzten sieben Plagen über sie.

Satans Plan ist, die Menschen so lange in der Finsternis zu halten, bis die Gnade Gottes zu Ende ist, damit sie kein ewiges Leben erhalten!

Wie und wann endet die Gnade Gottes?

Die letzten sieben Plagen beginnen, wenn die Gnade Gottes endet.

Gesetzlose werden ihren falschen Hirten doppelt vergelten!

Wenn über jeden Menschen gerichtet wurde und jeder Fall zum Leben oder zum Tode entschieden wurde, endet Gottes Gnade und es besteht keine Hoffnung mehr für irgendeinen Menschen zur Rettung. Dann haben Satan und die abgefallenen Engel (Boten) ihren Plan umgesetzt und ihr Ziel erreicht, so viele Menschen wie möglich mit in den ewigen Tod zu reißen.

Da die Gnade Gottes zu Ende ist und sie ihr Ziel erreicht haben, brauchen sie das Volk auch nicht mehr vor ihrem wahren Zustand zu blenden und da sie sich über das Leid der Menschen erfreuen, werden sie aufhören, die verlorenen Menschen zu blenden (2.Korinther 4:3-4), damit sie bitter erkennen, dass sie die letzten sieben Plagen und nicht ewiges Leben empfangen.

Dann werden sehr, sehr viele Menschen erkennen, wie man sie betrog, belog und täuschte, sie nicht gerettet, sondern verloren sind und kein ewiges Leben, sondern den ewigen Tod erhalten. Dann erst wird ihnen klar, dass sie, wie der Teufel, den ewigen Tod erhalten, weshalb sie sich dann, wie der Teufel, voller Hass und Rache – da sie, ebenso wie der Teufel, nichts mehr zu verlieren haben – gegen ihre Verführer und falschen Hirten wenden.

Es steht geschrieben:

6 Vergeltet ihr, wie auch sie euch vergolten hat, und gebet ihr das Zwiefache nach ihren Werken; in den Becher, welchen sie euch eingeschenkt hat, schenket ihr doppelt ein! 7 In dem Maße, wie sie sich selbst verherrlichte und Wollust trieb, gebet ihr nun Pein und Leid! Denn sie spricht in ihrem Herzen: Ich throne als Königin und bin keine Witwe und werde kein Leid sehen. 8 Darum werden an einem Tage ihre Plagen kommen, Tod und Leid und Hunger, und sie wird mit Feuer verbrannt werden; denn stark ist Gott, JHWH, der sie richtet. Offenbarung 18:6-8

Himmlischer Vater sagt uns sehr klar im Vers 6, vergeltet ihr – der Hure Babylon –, wie auch sie euch vergolten hat, und gebet ihr das Zwiefache nach ihren Werken; in den Becher, welchen sie euch eingeschenkt hat, schenket ihr doppelt ein! Also werden sie das Doppelte an Strafe erhalten, wie sie dem Volk austeilten.

Was bedeutet das?

Die Hure Babylon lästerte Gott und seinen Sohn, änderte Gottes Gesetz, führte Kreuzzüge, zwang, verfolgte, quälte, täuschte, verfälschte, log, verbot, betrog, verführte, klagte an, verurteilte, verbrannte, mordete, tötete und vergoss das Blut der Heiligen.

Was wird sie dann wohl zweifach empfangen?

Also werden sie das Doppelte vom Volke an Strafe erhalten, wie sie dem Volk austeilten. In Vers 7 sagt unser himmlischer Vater: „In dem Maße, wie sie sich selbst verherrlichte und Wollust trieb, gebet ihr nun Pein und Leid!“ Im Vers 8 heißt es weiter: „Darum werden an einem Tage ihre Plagen kommen, Tod und Leid und Hunger, und sie wird mit Feuer verbrannt werden“. Was bedeutet das? Sie werden sie vernichten!

Gott straft seine Feinde durch seine Feinde. Das heißt, Gott straft böse Menschen durch böse Menschen, denn sie sind Gottes Feinde. (3.Mose 26:25, Richter 2:14, 2.Könige 21:14, Jeremia 21:7, 34:20, Klagelieder 2:7)

Wie die Verlorenen handeln werden, wenn sie erkennen, dass sie verloren sind, wurde uns auch durch die Prophetin Ellen G. White gegeben:

„Kirchenmitglieder, die Gottes Wort erkannt hatten und überzeugt waren, die aber für ihr Seelenheil das Vertrauen in ihre Pastoren gesetzt haben, werden an jenem Tag feststellen müssen, daß kein anderer Mensch das Lösegeld für ihre Verfehlungen bezahlen kann. Ein furchtbarer Schrei wird zu hören sein: „Ich bin verloren, für immer verloren.“ Die Menschen würden am liebsten ihre Geistlichen in Stücke reißen, die Irrtümer gepredigt und die Wahrheit verdammt haben. The S.D.A. Bible Commentary IV, 1157 (1900).“

„Alle gemeinsam überschütten ihre Geistlichen mit bittersten Vorwürfen. Untreue Hirten haben Angenehmes vorausgesagt, haben ihre Hörer dazu verleitet, Gottes Gebote als nichtig anzusehen und die zu verfolgen, die sie heilighalten wollen. In ihrer Verzweiflung bekennen diese Lehrer jetzt vor der Welt ihr trügerisches Wirken. Die Menge schreit zornig: „Wir sind verloren, und ihr seid schuld an unserem Untergang“, Dann fallen sie über die falschen Hirten her. Gerade jene, die sie so sehr verehrten, werden nun schreckliche Flüche über sie ausstoßen. Dieselben Hände, die sie einst mit Auszeichnungen bedachten, werden sich erheben, um sie zu vernichten. Die Waffen, mit denen die Gläubigen vernichtet werden sollten, werden nun deren Feinde töten. The Great Controversy 655.656 (1911).“

„Wir erkennen, daß die Gemeinde — des Herrn Heiligtum — die erste sein wird, die den Zorn Gottes zu spüren bekommt. Die alten Leute [Hesekiel 9,6], denen Gott große Erkenntnis gegeben hatte und die Wächter der geistlichen Belange des Volkes sein sollten, hatten das in sie gesetzte Vermächtnis verraten. Testimonies for the Church 211 (1882).“

„Durch falsche Hirten wird Gottes Wort unwirksam gemacht … Ihr Tun wird bald auf sie zurückfallen. Dann wird man die Ereignisse wahrnehmen, die in Offenbarung 18 beschrieben sind, wenn das Gericht Gottes über das symbolische Babylon kommen wird. Manuskript 60, 1900.“
Ellen G. White, Christus kommt bald, S. 198-199

„Viele Gottlose waren sehr in Zorn, als sie die Plagen erleiden mußten. Es war eine Szene furchtbarer Qual. Eltern machten ihren Kindern bittere Vorwürfe und die Kinder den Eltern, Brüder ihren Schwestern und Schwestern ihren Brüdern. Lautes Wehklagen wurde überall vernommen: „Du warst es, der mich davon zurückhielt, die Wahrheit anzunehmen, die mich vor dieser schrecklichen Stunde bewahrt hätte.“

Die Leute wandten sich mit bitterem Haß gegen ihre Prediger, machten ihnen Vorwürfe und sagten: „Ihr habt uns nicht gewarnt. Ihr habt uns gesagt, daß die ganze Welt bekehrt werden würde, und habt Friede, Friede gerufen, um jede Furcht, die aufkam, zu unterdrücken. Ihr habt uns nichts von dieser Stunde gesagt. Und jene, die uns davor warnten, habt ihr Fanatiker und böse Menschen genannt, die uns nur ins Verderben stürzen wollten.“ Aber ich sah, daß die Prediger dem Zorn Gottes nicht entkamen. Ihre Leiden waren zehnmal größer als die ihres Volkes.“
Ellen G. White, Frühe Schriften von Ellen G. White (1999), S. 295

Wie die Verlorenen handeln werden, sagt uns auch unser himmlischer Vater in seinen neusten Botschaften an das Volk Gottes:

„Wenn ich mir die Religionen anschaue, die ihren Willen tun, aber meinen missachten, die ihre Gebote aufstellen und halten, aber meine zur Seite legen, wenn ich dies alles sehe, überkommt mich ein Gräuel. Sie leben, was sie wollen, aber nicht, was ich will. Sie tun, was ihnen gefällt, aber nicht das, was mir gefällt und was ich möchte. Sie haben mein Gesetz zu Boden getreten, sie haben meine Gebote niedergestreckt, abgeändert und verfälscht, stellen ihre auf, machen sich zu Gott, machen meinen geliebten Sohn zu Gott, machen ihre Tage zum Heiligtum, ihre Rituale und Bräuche heiligen und achten sie höher als mich. Aber durch diese werden sie auch genauso umkommen. Sie werden durch diese umkommen und alle, die ihnen folgen. Und die, die ihnen gefolgt sind, wenn die Tage kommen und sie erkennen werden, wem sie vertraut haben, dann werden sie sich über sie stürzen, ihnen doppelt einschenken und sie töten. …

Dieser eine, wahre, alleinige, allmächtige Gott, Gott und HERR JHWH, spricht in diesem Moment zu dir. Sinne um, kehre um, komme zu mir und mach Frieden mit mir durch meinen Sohn Jesus. Glaube, wie es geschrieben steht, komme zu mir und bitte mich um Vergebung im Namen meines Sohnes Jesus.

Seid gesegnet und Friede sei mit euch.

Amen“
Botschaft an das Volk Gottes – Meine Tochter, mein Israel.

Satan sagt uns in seinem Plan auch, wie man seine Macht brechen kann. Der ehemalige Engelsfürst sagt: „Wenn das Volk diese Warnungen liest und daran glaubt, besteht nur geringe Hoffnung, sie zu überwinden.“ Der ehemalige Engelsfürst sagt uns klar und deutlich, wenn das Volk die Warnungen Gottes und Jesu liest und daran glaubt, besteht nur geringe Hoffnung für ihn, diese Menschen zu überwinden.

Also ist die Annahme der Warnung Gottes überlebenswichtig!

Viele werden die Wahrheit, während der sieben Plagen, suchen, aber nicht mehr finden!

Wenn die Gnade Gottes zu Ende ist und die letzten sieben Plagen beginnen zu fallen, werden sehr viele Menschen erkennen, dass sie zu den Verlorenen gehören. Dann werden einige von diesen Menschen anfangen, die rettende Wahrheit zu suchen, zum Volk Gottes gehen und sie um Licht bitten. Doch dann ist es zu spät.

Es steht geschrieben:

 Siehe, es kommen Tage, spricht Gott, JHWH, da ich einen Hunger senden werde ins Land, nicht einen Hunger nach Brot, noch einen Durst nach Wasser, sondern darnach, das Wort JHWH´s zu hören; da wird man hin und her wanken von einem Meer zum andern und herumziehen vom Norden bis zum Osten, um das Wort JHWH´s zu suchen, und wird es doch nicht finden. Amos 8:11-12

Ellen G. White bekam von unserem himmlischen Vater Folgendes:

„An jedem Tage werden viele den Schutz der göttlichen Gnade begehren, die sie bis dahin verachtet haben. „Siehe, es kommt die Zeit, spricht der Herr Herr, daß ich einen Hunger ins Land schicken werde, nicht einen Hunger nach Brot oder Durst nach Wasser, sondern nach dem Wort des Herrn, zu hören; daß sie hin und her von einem Meer zum andern, von Mitternacht gegen Morgen umlaufen und des Herrn Wort suchen, und doch nicht finden werden.“ Amos 8,11.22.“
Ellen G. White, Der große Kampf (1973), S. 621-622

„Die Plagen fielen auf die Bewohner der Erde. Einige klagten Gott an und verfluchten ihn; andere eilten zum Volk Gottes, um darüber belehrt zu werden, wie sie seinen Gerichten entkommen könnten. Aber die Heiligen hatten nichts für sie. Die letzte Träne für Sünder war geflossen, das letzte ringende Gebet gesprochen, die letzte Last getragen und die letzte Warnung gegeben. Die liebliche Gnadenstimme lud sie nicht mehr ein zu kommen.

Als die Heiligen und der ganze Himmel an ihrem Seelenheil interessiert waren, hatten sie kein Interesse dafür gehabt. Leben und Tod waren ihnen vorgelegt worden; manche sehnten sich nach dem Leben, machten jedoch keine Anstrengung, es zu erlangen. Sie hatten das Leben nicht gewählt. Jetzt war kein sühnendes Blut mehr da, die Schuldigen zu reinigen, kein mitleidiger Heiland, der für sie bat und rief: „Schone, schone den Sünder noch ein wenig länger.“

Der ganze Himmel hatte sich mit Jesus vereinigt, als sie die furchtbaren Worte vernommen hatten: „Es ist geschehen. Es ist vollbracht.“ Johannes 19,30. Der Erlösungsplan war ausgeführt worden; doch nur wenige hatten ihn angenommen. Als nun die liebliche Stimme der Gnade verhallte, ergriffen Furcht und Schrecken die Gottlosen. Schrecklich deutlich vernahmen sie die Worte: „Zu spät, zu spät!“

Die Menschen, die das Wort Gottes nicht geschätzt hatten, liefen nun hin und her, von einem Meer zum andern, von Mitternacht gegen Morgen, um das Wort Gottes zu suchen. Der Engel sagte: „Sie werden‘s nicht finden. Es ist ein Hunger im Land; nicht ein Hunger nach Brot oder Durst nach Wasser, sondern nach dem Wort des Herrn, es zu hören. Amos 8,11.

Was würden sie nicht alles geben für ein Wort der Anerkennung von Gott; aber nein, sie müssen hungern und dürsten. Tag für Tag haben sie die Seligkeit mißachtet, haben irdische Reichtümer und weltliche Vergnügungen mehr geschätzt als himmlische Schätze oder Angebote. Sie haben Jesus verworfen und die Heiligen verachtet. Wer unrein ist, muß für immer unrein bleiben.“
Ellen G. White, Frühe Schriften von Ellen G. White (1999), S. 294-295

Suche die Wahrheit, geliebter Mensch, tue es von ganzem Herzen, denn du bist zu wertvoll und teuer erkauft!

Die letzten sieben Plagen bezeugen die Macht Gottes über seine Schöpfung.

Wie Gott durch das stolze Ägypten ging, so wird himmlischer Vater auch in den letzten Tagen durch die ganze Erde gehen und seine Macht offenbaren, die über jeder menschlichen Autorität und Größe steht.

Lesen wir nun, was unser geliebter himmlischer Vater seiner geliebten Prophetin, Ellen G. White, dazu gab:

„Indem der Herr die Kinder Israel aus Ägypten führte, offenbarte er wiederum seine Macht und seine Barmherzigkeit. Seine wunderbaren Taten bei ihrer Erlösung aus der Knechtschaft und sein Verfahren mit ihnen während ihrer Reisen in der Wüste geschah nicht nur ihretwegen. Sie sollten den sie umgebenden Völkern als Anschauungsunterricht dienen.

Der Herr offenbarte sich als ein Gott, der höher ist, als alle menschliche Autorität und menschliche Größe. Die Zeichen und Wunder, die er für sein Volk wirkte, offenbarten seine Macht über die Natur und über die Größten von denen, welche die Natur anbeteten. Gott ging durch das stolze Ägypten, wie er in den letzten Tagen durch die ganze Erde gehen wird. Mittels Feuer und Sturm, Erdbeben und Tod erlöste der große „Ich bin“ (2.Mose 3,14, EB) sein von den Ägyptern geknechtetes Volk.“
Ellen G. White, Christi Gleichnisse (1911), S. 218

Das Geschehen in Ägypten und in der Wüste galt nicht nur den Hebräern, sondern sie dienen allen Völkern als Anschauungsunterricht, um sie auf Gott aufmerksam zu machen.

Was passiert auf der Erde nach den letzten sieben Plagen?

Manche Menschen dieser Welt verkünden, wenn Jesus wiederkommt, wird er das 1000-jährige Reich auf Erden aufrichten. Spricht die heilige Schrift aber tatsächlich vom 1000-jährigen Reich auf Erden? Unser himmlischer Vater offenbarte uns die Wahrheit in der heiligen Schrift.

1000-jähriges Reich – Im Himmel oder auf der Erde?

Da die Menschen die heilige Schrift jedoch nicht beachten, wie sie es sollten, unser himmlischer Vater sie aber liebt und sich ewiges Leben für sie wünscht, sandte er kleineres Licht, damit dieses Licht die Menschen dieser Welt zum größeren Licht namens heilige Schrift führt.

Lesen wir nun, was unser geliebter himmlischer Vater seiner geliebten Prophetin, Ellen G. White, dazu gab:

„Meine Aufmerksamkeit wurde wieder auf die Erde gelenkt. Die Gottlosen waren vernichtet worden. Ihre Leichname lagen auf der Erde. Der Zorn Gottes hatte in den letzten sieben Plagen die Bewohner der Erde heimgesucht, daß sie ihre Zungen vor Schmerzen zerbissen und Gott fluchten. Der Zorn Gottes hatte sich hauptsächlich gegen die falschen Hirten gerichtet. Ihre Augen waren ihnen bei lebendigem Leib in ihren Höhlen und ihre Zungen in ihrem Mund verzehrt worden.

Nachdem die Heiligen durch die Stimme Gottes befreit worden waren, wandte sich die gottlose Menge in ihrem Zorn gegeneinander. Die Erde schien mit Blut überschwemmt zu sein. Leichname lagen von einem Ende der Erde bis zum andern. Die Erde glich einer Wüste. Städte und Dörfer, die vom Erdbeben zerstört worden waren, lagen verwüstet. Berge waren aus ihren Örtern bewegt worden und hatten riesige Aushöhlungen zurückgelassen. Zerklüftete Felsen, die vom Meer ausgeworfen oder aus der Erde selbst herausgerissen worden waren, lagen zerstreut über die ganze Erdoberfläche. Große Bäume waren entwurzelt worden und lagen verstreut umher.

Dies soll tausend Jahre hindurch die Heimat Satans und seiner bösen Engel sein. Auf diesen Ort beschränkt, kann er auf der zerklüfteten Erdoberfläche auf und ab wandern und die Auswirkungen seiner Rebellion gegen Gottes Gesetz betrachten. Tausend Jahre lang kann er die Früchte des Fluches, den er heraufbeschworen hat, genießen. Er wird nur auf die Erde beschränkt sein und nicht das Recht haben, zu anderen Planeten zu gehen und die, die nicht gefallen sind, zu versuchen und zu belästigen. Während dieser Zeit leidet Satan sehr viel.

Seit seinem Fall hat er seine bösen Charakterzüge fortwährend ausgelebt. Dann wird er aber seiner Kraft beraubt sein und Gelegenheit haben, über die Rolle, die er seit seinem Fall gespielt hat, nachzudenken. Mit Zittern und Schrecken wird er in die furchtbare Zukunft blicken, wenn er für alles Böse, das er getan hat, leiden muß und für alle Sünden, die er verursucht hat, bestraft wird.“
Ellen G. White, Frühe Schriften von Ellen G. White (1999), S. 304

Kann das 1000-jährige Friedensreich auf der Erde stattfinden, wenn die von den letzten sieben Plagen vernichtete Erde für 1000 Jahre die Heimat Satans und der abgefallenen Engel (Boten) sein wird?

NEIN

Wiederkunft Jesu und 1000 Jahre weiter!
1000-jähriges Reich – im Himmel oder auf der Erde?

Der Herr Jesus, unser himmlischer Bruder, sagt in seiner neusten Botschaft an das Volk Gottes Folgendes:

„Mein geliebter Herr sagte ganz klar: Ich gehe dorthin, zu meinem Vater und werde für jeden von euch eine Wohnung bereiten und wenn ich dies getan habe, werde ich wiederkommen und werde euch zu mir nehmen. Zu mir heißt, dorthin, wo der Herr herkommt, aus dem Reich seines Vaters. Wenn der Herr kommt, wird der Herr kein Friedensreich aufrichten, denn dieser Lug und Trug, auf den ihr wartet, auf den warteten schon damals diejenigen, als der Herr kam. Selbst sie sagten zu ihm, Herr, richte dein Reich auf und der Herr sagte: Mein Königreich ist nicht von dieser Welt.

Warum glaubt ihr, dass das Reich, das Königreich des Herrn, von dieser Welt ist, wenn er selbst sagt, dass dem nicht so sei? Warum sagt ihr, dass der Herr euch umerziehen wird, wenn wir so sein müssen, wie der Herr ist, eher er kommt, so wie es geschrieben steht? Warum glaubt ihr, dass ihr in dieser Welt so bleiben dürft, wenn der Herr kommt und erst dann, wenn der Herr kam, euch umerziehen wird, wenn der Herr uns zu sich nimmt, damit wir dort mit ihm wandeln können, in dem Charakter, den wir gebildet haben, eher er kam? Warum glaubt ihr an all die Lügen, wenn der Herr selbst sagte: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, niemand kommt in das Reich Gottes, wenn er nicht von neuem geboren wird.

Es steht sehr klar geschrieben, wenn die große Trübsal kommt, wird diese große Trübsal so sein, wie sie nie war und nie wieder sein wird. Wenn sie nie wieder so sein wird, warum glaubt ihr, dass danach noch etwas kommt? Denn, wenn sie nie wieder sein wird, wird es danach genauso sein – wenn diese Trübsal zu Ende geht – wie die Erde war, ehe sie erschaffen worden ist.

Ihr seid sehr töricht, wenn ihr an die Lügen der Welt glaubt, ihr seid sehr töricht, wenn ihr denen glaubt, die in den Kirchen und Religionen lehren, obwohl der Herr sagte: Die Schrift ist es, die von mir zeugt. Warum sucht ihr nach dem ewigen Leben irgendwo, wo es kein ewiges Leben gibt? Es gibt kein ewiges Leben in der Kirche, es gibt kein ewiges Leben in der Welt, sondern in der Schrift. Eure Religionen weichen von der Schrift ab und sind abgefallen. Ihr werdet durch einen Abfall kein ewiges Leben erlangen, sondern den ewigen Tod. Man erzählt euch nicht, dass ihr Sünder seid, man erzählt euch nicht, dass ihr lügt und betrügt, Ehe brecht, mordet und Meineidige seid, weil diejenigen, die es euch nicht sagen, selbst solche sind wie ihr. Sie werden euch nicht aufzeigen, was sie selbst nicht sehen können. Sie werden euch nicht erzählen, was sie selbst nicht können.

Warum versteht ihr nicht, wenn geschrieben steht, wer in Christus geboren wurde, ist eine neue Kreatur, eine neue Schöpfung? Warum sucht ihr immer wieder nach Ausreden, um euch nicht ändern zu müssen? Warum sucht ihr nach irgendetwas, um eures zu verteidigen, nur damit ihr nicht tun müsst, was geschrieben steht? Wie könnt ihr euch Kinder Gottes nennen, wenn ihr ausschlagt und verleugnet, was geschrieben steht?

Ihr richtet euch, mit eurem falschen Glauben, zu Grunde. Ihr verspottet den himmlischen Vater und seinen Sohn Jesus, ihr entheiligt die himmlische Familie, ihr entehrt sie und doch nennt ihr euch gerecht, obwohl ihr ungerecht seid. Denn Gerechtigkeit kennt keine Sünde, Gerechtigkeit liebt das Gesetz und trägt es im Herzen. Ihr wisst, dass geschrieben steht, dass Sünde Gesetzesübertretung ist und der Sold der Sünde ist der Tod, genau dieser Lohn, den der Herr Jesus einem jeden bringt, wenn er nicht tut und glaubt, was geschrieben steht.“
Botschaft an das Volk Gottes – Wer noch sündigt, wird die Wiederkunft Jesu nicht überleben!

Wie kann sich das Volk auf die große Trübsal vorbereiten?

Lesen wir nun, was unser geliebter himmlischer Vater seiner geliebten Prophetin, Ellen G. White, dazu gab:

„Viele werden ihre gegenwärtigen Pflichten nicht wahrnehmen und sich ihres Lebens in Ruhe und Frieden und der Segnungen der Gegenwart nicht erfreuen, weil sie sich wegen der zukünftigen Ereignisse schon heute zersorgen. Das heißt nichts anderes, als die Zeit der Trübsal vorwegzunehmen. Für diese „vorgezogene“ trübselige Zeit werden wir keine Gnade empfangen. Selected Messages III, 383.384 (1884).

Gottes Kinder werden eine Zeit der Trübsal erleben, aber wir sollen ihnen das nicht ständig vor Augen halten. Dadurch sorgen wir nur dafür, daß sie unnötigerweise schon jetzt eine Zeit der Trübsal durchmachen. Es wird auch zu einer Sichtung unter Gottes Volk kommen, aber das ist nicht die Botschaft, die heute in die Gemeinden getragen werden soll. Für die Gemeinde geschrieben I, 190 (1890).“
Ellen G. White, Christus kommt bald (1996), S. 21

Glauben = Gott vertrauen üben!

Glauben heißt, Gott vertrauen, sich darauf verlassen, dass er uns liebt und weiß, was zu unserem Besten dient.“
Ellen G. White, Das Gebet (2010), S. 60

„Die Gegenwart des Vaters umgab Christum und nichts konnte ihm begegnen, als was die unendliche Liebe zum Segen der Welt zuließ. Hier war seine Quelle des Trostes und sie ist es auch für uns. Wer mit dem Geiste Christi erfüllt ist, bleibt in Christo. Was auch über ihn kommt, kommt von dem Heiland, der ihn mit seiner Gegenwart umgibt. Ohne des Herrn Willen kann nichts ihn berühren. Alle unsere Leiden und Kümmernisse, all unsere Versuchungen und Prüfungen, all unsere Traurigkeit und Trübsale, all unsere Verfolgungen und Entbehrungen, kurz, alle Dinge dienen zu unserem Besten. Alle Erfahrungen und Umstände sind Gottes Arbeitsleute, durch welche uns Gutes gebracht wird.“
Ellen G. White, In den Fußspuren des großen Arztes (1919), S. 396

„Die uns bevorstehende Zeit der Trübsal und Angst wird einen Glauben erfordern, der Mühsal, Verzug und Hunger erdulden kann, einen Glauben, der nicht wankt, wenn er auch schwer geprüft wird. Die Gnadenzeit wird allen gewährt, um sich auf jene Tage vorzubereiten. Jakob siegte, weil er ausdauernd und entschlossen war. Sein Sieg ist ein Beweis von der Kraft anhaltenden Gebets. Alle, die sich wie er auf die Verheißungen Gottes stützen und ebenso ernst und standhaft sind, wie er es war, werden gleich ihm Erfolg haben.

Wer aber nicht willens ist, sich selbst zu verleugnen, vor Gott Reue zu zeigen und lange und ernstlich zu beten, wird seinen Segen nicht erlangen. Mit Gott ringen — wie wenige wissen, was das ist! Wie wenige Seelen haben mit heftigem Verlangen vor Gott ausgeharrt, bis jede Kraft aufs äußerste angespannt war! Wie wenige halten sich in unerschütterlichem Glauben an die Verheißungen Gottes, wenn die Wogen der Verzweiflung, die keine Sprache beschreiben kann, über den Bittenden hereinbrechen!

Die jetzt nur wenig Glauben üben, sind in der größten Gefahr, der Macht satanischer Täuschungen und dem Gewissenszwang zu unterliegen. Und selbst wenn sie die Prüfung überstehen, werden sie in der trübseligen Zeit in tieferen Jammer und größere Angst geraten, weil sie es nie gewohnt waren, auf Gott zu vertrauen. Die Lehren des Glaubens, die sie vernachlässigt haben, werden sie unter einem schrecklichen Druck der Entmutigung lernen müssen.

Wir sollten uns nun mit dem Wesen Gottes vertraut machen, indem wir seine Verheißungen erproben. Engel berichten jedes Gebet, das ernst und aufrichtig ist. Wir sollten eher die selbstsüchtigen Befriedigungen aufgeben, als die Gemeinschaft mit Gott vernachlässigen. Die tiefste Armut, die größte Selbstverleugnung mit Gott sind besser als Reichtümer, Ehrungen, Bequemlichkeit und Freundschaft ohne ihn. Wir müssen uns Zeit nehmen zum Gebet.

Lassen wir unsere Gemüter von weltlichen Angelegenheiten in Anspruch nehmen, so gibt Gott uns vielleicht dazu die Zeit, indem er uns unsere Götzen, die in Reichtum, in Häusern oder fruchtbaren Ländereien bestehen, wegnimmt. … Eine trübselige Zeit, wie nie zuvor gewesen ist, wird bald über uns hereinbrechen. Wir werden dann einer Erfahrung bedürfen, die wir jetzt nicht besitzen und die zu erstreben viele zu träge sind.

Es geschieht oft, daß die Trübsal in der Vorstellung viel größer erscheint als sie in Wirklichkeit ist; dies ist aber nicht der Fall bei den uns bevorstehenden entscheidenden Prüfungen. Die lebhafteste Vorstellung kann die Größe der Feuerprobe nicht ermessen. In jener Zeit der Prüfung muß jeder für sich selbst vor Gott stehen. Wenngleich Noah, Daniel und Hiob im Lande wären, „so wahr ich lebe, spricht der Herr Herr, würden sie weder Söhne noch Töchter, sondern allein ihre eigene Seele durch ihre Gerechtigkeit erretten.“ Hesekiel 14,20.

Während unser großer Hoherpriester jetzt die Versöhnung für uns vollbringt, sollten wir versuchen in Christus vollkommen zu werden. Nicht mit einem Gedanken gab unser Heiland der Macht der Versuchung nach. Satan findet in menschlichen Herzen diesen oder jenen Makel, den er sich zunutze macht; manche sündhafte Neigung wird gepflegt, durch die seine Versuchungen ihre Macht behaupten. Christus aber erklärte von sich: „Es kommt der Fürst dieser Welt, und hat nichts an mir.“ Johannes 14,30.

Satan vermochte nichts im Herzen des Sohnes Gottes zu finden, das ihm hätte helfen können, den Sieg davonzutragen. Christus hatte seines Vaters Gebote gehalten, und es war keine Sünde in ihm, deren sich Satan zu seinem Vorteil hätte bedienen können. Dies ist der Zustand, der jenen eigen sein muß, die in der trübseligen Zeit bestehen sollen. Schon in diesem Leben müssen wir uns durch den Glauben an das versöhnende Blut Christi von der Sünde trennen. Unser mächtiger Heiland lädt uns ein, uns ihm anzuschließen, unsere Schwäche mit seiner Kraft, unsere Unwissenheit mit seiner Weisheit, unsere Unwürdigkeit mit seinem Verdienst zu verbinden.

Gottes Vorsehung ist die Schule, in der wir die Sanftmut und Demut Jesu lernen sollen. Der Herr stellt uns stets das wahre Lebensziel vor Augen, nicht aber den Weg, den wir wählen möchten, der uns leichter und angenehmer erscheint. Es bleibt uns anheimgestellt, vereint mit den Kräften zu wirken, die der Himmel einsetzt, um unsere Charaktere nach dem göttlichen Vorbild zu gestalten. Niemand kann diese Aufgabe vernachlässigen oder aufschieben, ohne seine Seele in furchtbarer Weise zu gefährden.

Der Apostel Johannes hörte in einem Gesicht eine laute Stimme im Himmel, die ausrief: „Weh denen, die auf Erden wohnen und auf dem Meer! denn der Teufel kommt zu euch hinab und hat einen großen Zorn und weiß, daß er wenig Zeit hat.“ Offenbarung 12,12. Schrecklich sind die Ereignisse, die diesen Ausruf der himmlischen Stimme veranlassen. Der Zorn Satans nimmt zu, je weniger er Zeit hat. Seine Täuschungen und Zerstörungen erreichen ihren Höhepunkt in der trübseligen Zeit.“
Ellen G. White, Der große Kampf (1973), S. 614-616

Wie entkommt man den letzten sieben Plagen?

Das wurde uns von unserem geliebten himmlischen Vater durch seine geliebte Prophetin, Ellen G. White, gegeben:

„Ich wurde auf die Übrigen auf der Erde verwiesen. Der Engel sagte zu ihnen: „Wollt ihr den sieben Plagen entrinnen? … Wenn ja, dann müßt ihr sterben, damit ihr leben könnt. Macht euch bereit, macht euch bereit, macht euch bereit! Ihr müßt eine viel bessere Vorbereitung haben als die, die ihr jetzt habt … Gebt alles Gott hin. Legt alles auf seinen Altar: das eigene Ich, den Besitz, einfach alles — ein lebendiges Opfer. Es wird alles kosten, um in die Herrlichkeit eingehen zu dürfen.“ — Early Writings 66.67.“
Ellen G. White, Maranatha – Der Herr kommt (1999), S. 78

Mit den Worten „Wenn ja, dann müsst ihr sterben, damit ihr leben könnt“ ist nicht der körperliche Tod gemeint.

Der Herr Jesus sagt und es steht geschrieben:

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, so bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, so bringt es viele Frucht. Wer seine Seele liebt, der wird sie verlieren; wer aber seine Seele in dieser Welt haßt, wird sie zum ewigen Leben bewahren. Johannes 12:24-25

Durch seine Prophetin offenbart es der Herr Jesus noch detaillierter:

„Mit dieser Wahrheit verbindet der Herr die Lehre von der Selbstaufopferung, die alle lernen sollten: „Wer sein Leben liebhat, der wird‘s verlieren; und wer sein Leben auf dieser Welt hasset, der wird‘s erhalten zum ewigen Leben.“ Johannes 12,25. Jeder, der als Mitarbeiter Christi Frucht bringen will, muß erst in die Erde fallen und „sterben“; das Leben muß in die Ackerfurche der Weltnot geworfen werden, und Selbstliebe und Eigensucht müssen absterben. Das Gesetz der Selbstaufopferung ist das Gesetz der Selbsterhaltung.

Der Landmann erhält sein Korn, indem er es fortwirft und der Erde anvertraut; so ist es auch im menschlichen Leben. Geben heißt leben! Das Leben, das erhalten bleibt, ist das Leben, welches freiwillig in den Dienst Gottes und der Menschen gestellt wird. Wer um Christi willen sein Leben in dieser Welt opfert, wird es für das ewige Leben bewahren.

Das eigennützige Leben gleicht dem Korn, das gegessen wird; es verschwindet, aber es vermehrt sich nicht. Ein Mensch mag dauernd für sich schaffen und sammeln; er mag für sich planen und denken — sein Leben wird vergehen und wird ihm nichts gebracht haben. Das Gesetz des Sich-selbst-Dienens ist im geistlichen Leben das Gesetz der Selbstvernichtung.

„Wer mir dienen will“, sagte Jesus, „der folge mir nach; und wo ich bin, da soll mein Diener auch sein. Und wer mir dienen wird, den wird mein Vater ehren.“ Johannes 12,26. Alle, die mit dem Herrn das Kreuz der Hingabe getragen haben, werden auch an seiner Herrlichkeit teilhaben. Es war des Heilandes Freude in seiner Erniedrigung und in seinem Schmerz, daß seine Jünger mit ihm verherrlicht würden. Sie sind die Frucht seiner Selbstaufopferung.

Die Bekundung seines Wesens und seines Geistes im Leben der Jünger ist sein Lohn und wird in Ewigkeit seine Freude sein. Diese Freude teilen sie mit ihm, wenn sich die Frucht ihrer Arbeit und ihres Opfers im Leben und in den Herzen anderer zeigt. Sie sind des Herrn Mitarbeiter, und Gott wird sie ehren, wie er seinen Sohn ehrt.“
Ellen G. White, Das Leben Jesu (1973), S. 614-615

Das Gleiche sagt der Herr Jesus auch in seiner Botschaft an das Volk Gottes:

Wer leben will, der muss sterben, damit er leben kann. Wer leben will, dessen Ich muss sterben, der muss aufgeben, was er liebt, was der Welt ist. Wer leben will, der muss sterben, damit er leben kann. Denn nur, wer um meinetwillen stirbt, der wird sein Leben finden. Doch wer sein Leben in der Welt fand und das Leben, das in seinem Herzen frohlockt und der Welt dient, liebt, der wird sein Leben verlieren. Denn nur wer um meinetwillen, wer für mich und meinen Vater und für das Evangelium sein Leben verlor, der wird es wiedererhalten, in diesem und im nächsten Äon.

Nur derjenige, der alles ließ und damit bezeugt, dass er meinen Vater und mich mehr liebt als sich selbst, als das, was ihm lieb ist, als das, was er im Herzen trug, mehr als seine Frau, seine Eltern, seine Kinder und sein Hab und Gut. Nur der, der sein Leben verliert, für mich und für meinen Vater, nur der, der aus Liebe für mich und meinen Vater stirbt, wird leben. Denn wer in Seinem, was er liebt, was aus der Welt kommt, lebt, wird sterben, doch wer für mich in eurer Welt stirbt und was er liebte lässt, der wird für meinen Vater und für mich leben.

Dieser ist von den Toten zu den Lebendigen übergetreten, dies durch meinen Geist. Denn ihr könnt aus euch heraus nichts vollbringen, denn wenn ihr dies tun könntet, würdet ihr euch rühmen und einer würde den anderen übertreffen wollen. Doch damit dies nicht geschieht und weil ihr es aus euch heraus nicht könnt, weil ihr euch nicht retten könnt, weil ihr durch euren Abfall zu tief gesunken seid und was das Gesetz fordert, nicht vollbringen könnt, tut mein Geist in euch dies alles, damit ihr sterben könnt, um zu leben.

Denn nur der, der mir folgt, der lebt und der, der der Welt folgt, der ist tot. Dieser muss erst sterben, damit er durch mich leben kann. Sterbt, sterbt, wenn ihr leben wollt und lebt, lebt in eurem Leben, dem Leben der Welt, wenn ihr sterben wollt.

Seid gesegnet und Friede sei mit euch.

Amen
Botschaft an das Volk Gottes – Sterbt, wenn ihr leben wollt!

Du wirst geliebt, bist wertvoll und teuer erkauft, deshalb lasse dein Ich sterben, damit du das Ewige erhältst!

Unser himmlischer Bruder Jesus sagte und es steht geschrieben:

Wer an mich glaubt (wie die Schrift sagt), aus seinem Leibe werden Ströme lebendigen Wassers fließen. Johannes 7:38

Ihr erforschet die Schriften, weil ihr meinet, darin das ewige Leben zu haben; und sie sind es, die von mir zeugen. Johannes 5:39 

… Wenn ihr in meinem Worte bleibet, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger, Johannes 8:31 

Bleibet in mir, und ich bleibe in euch! Gleichwie das Rebschoß von sich selbst keine Frucht bringen kann, wenn es nicht am Weinstock bleibt, also auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibet. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben; wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun. Wenn jemand nicht in mir bleibt, so wird er weggeworfen wie das Rebschoß und verdorrt; und solche sammelt man und wirft sie ins Feuer, und sie brennen. Wenn ihr in mir bleibet und meine Worte in euch bleiben, möget ihr bitten, was ihr wollt, so wird es euch widerfahren. Dadurch wird mein Vater verherrlicht, daß ihr viel Frucht bringet und meine Jünger werdet. Johannes 15:4-8

Heilige sie in deiner Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit. Johannes 17:17

Lesen wir nun, was unser geliebter himmlischer Vater seiner geliebten Prophetin, Ellen G. White, dazu gab:

„Bald wird der Zorn Gottes wie ein Schlag aus heiterem Himmel hereinbrechen, und wenn er damit beginnt, die Übertreter zu strafen, wird es bis zum Ende keine Pause mehr geben. Der Sturm des göttlichen Zornes braut sich zusammen, und nur solche werden ihm standhalten, die durch die Wahrheit in der Liebe Gottes geheiligt sind. Sie werden mit Christus in Gott verborgen, bis die Zerstörung vorübergegangen ist. — Testimonies to Ministers 182.“
Ellen G. White, Maranatha — Der Herr kommt (1999), S. 205

„Um uns durch die Fährnisse dieser finsteren Welt den Weg zum Himmel zu führen, wurde uns ein besonderes Buch gegeben. Es sagt uns, wie wir dem Zorn Gottes entrinnen können. Es spricht von Christi Leiden für uns, von dem großen Opfer, das er darbrachte, damit wir gerettet würden und uns in Ewigkeit der Gegenwart Gottes erfreuen können. Wenn manche, die die Wahrheit in unserem Lande — einem Land voller Erkenntnis — vernommen haben, schließlich zurückbleiben, tragen sie selbst die Verantwortung dafür: sie werden keine Entschuldigung finden.

Das Wort Gottes sagt uns, was wir tun müssen, um vollkommene Christen zu werden und den sieben letzten Plagen zu entgehen.

Aber jene hatten kein Interesse am Studium des Wortes Gottes und ließen sich durch andere Dinge ablenken. Sie trieben Abgötterei, vernachlässigten und mißachteten das heilige Wort Gottes. Viele, die sich Christen nennen, haben Gott nicht ernst genommen. Wenn sein heiliges Wort sie jedoch am Jüngsten Tag richten wird, werden sie zu leicht befunden werden. Das Wort, das sie um nichtssagender Erzählungen willen beiseite gesetzt haben, entscheidet nun ihr Leben.

Ihre Beweggründe, Worte und Werke sowie die Art und Weise, wie sie ihre Zeit nutzten, werden mit dem geschriebenen Wort Gottes verglichen; und wenn sie dann diesem Maßstab nicht entsprochen haben, wird ihr Urteil für immer gefällt sein.“
Ellen G. White, Aus der Schatzkammer der Zeugnisse — Band 1 (1975), S. 31-32

Gott hat uns sein heiliges Wort gegeben, damit es alle erforschen können, um den Weg zum ewigen Leben kennenzulernen. Wenn sich alle Menschen den Heilsbedingungen unterwürfen, die im Worte Gottes niedergelegt sind, brauchte niemand diesen Weg zu verfehlen. Sie alle haben nicht nur Gelegenheit, sich ein Wesen anzueignen, das der Gnade des ewigen Lebens entspricht, sondern sie werden auch in der Lage sein, sich für Leben oder Tod zu entscheiden. Der Mensch wird sich nach seiner Erkenntnis verantworten müssen.

Seine Unwissenheit und Irrtümer werden nicht angerechnet, wenn das Licht nicht zu ihm gebracht worden ist. Es gilt nicht als Sünde, etwas nicht angenommen zu haben, was man nicht wußte. Ehe Jesus das Allerheiligste verläßt, werden alle Menschen geprüft werden. Diese Zeit endet, wenn die Fürsprache für Sünder abgeschlossen ist und die Kleider der Rache angelegt werden. Viele vertreten die Auffassung, daß noch eine Gnadenzeit gewährt sei, nachdem Jesus seine hohepriesterliche Aufgabe im Allerheiligsten beendet hat. Das ist jedoch eine Spitzfindigkeit Satans.

Gott prüft und erprobt die Welt auf Grund der Erkenntnis, die er ihr nach seinem Wohlgefallen vor dem Kommen Christi verleiht. In dieser Zeit wird sich entscheiden, wer das Leben oder den Tod verdient. Doch die Gnadenzeit für jene Menschen, die ein sündiges Leben der Vorbereitung auf das ewige Heil vorgezogen haben, schließt, wenn Christi Dienst unmittelbar vor seinem Erscheinen aufhört. Wer das weltliche Leben liebt, fleischlichen Sinnes ist und Gott feindlich gegenübersteht, sollte sich nicht der Hoffnung hingeben, daß noch nach dem Erscheinen des Heilandes in den Wolken des Himmels eine Gnadenfrist zugebilligt würde.

Das fleischliche Herz, das sich weder fügen noch unterordnen will, wird durch diese verlockende Meinung irregeleitet werden. Viele werden sich in Sicherheit wiegen und sich weiterhin gegen Gott empören sowie sich mit der völlig unbegründeten Hoffnung trösten, daß es dann Zeit und Gelegenheit geben wird, zu der sie ihre Sünden bereuen und die Wahrheit annehmen können, die sie jetzt nicht annehmen wollen, weil sie ihren natürlichen Neigungen und Wünschen widerspricht und sie außerdem nichts für sie übrighaben. Wenn sie jedoch nichts mehr zu verlieren haben, glauben sie, daß nun ihre Zeit gekommen sei, die Erlösung anzunehmen.

Die Heilige Schrift enthält manche schwer verständlichen Aussagen, die nach den Worten Petri von den Unwissenden und Leichtfertigen zu ihrem eigenen Unheil verdreht werden. Es mag stimmen, daß wir in diesem Leben nicht imstande sein werden, den Sinn jeder Schriftstelle zu erhellen; es gibt jedoch keine heilswichtigen Punkte der Botschaft Gottes, die in Dunkel gehüllt sind.

Wenn nach Gottes Vorsehung für die Welt die Zeit kommen wird, wo es heißt, die Bewährungsprobe in der Wahrheit Gottes zu bestehen, dann schenkt der Geist Gottes dem Menschen die Erkenntnis, um die Schrift sogar unter Fasten und Beten zu durchforschen, bis Glied auf Glied offenbar geworden und zu einer vollkommenen Kette verbunden ist. Jede Tatsache, die sich unmittelbar auf das Heil der Menschen bezieht, wird so einprägsam dargelegt, daß es niemand nötig hat, zu irren oder in Unwissenheit zu leben.“
Ellen G. White, Aus der Schatzkammer der Zeugnisse – Band 1 (1975), S. 286-287

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