Beitrag zuletzt aktualisiert am 23.05.2021
Sind Ellen G. Whites Zeugnisse wichtiger als die heilige Schrift?

Sind Ellen G. Whites Zeugnisse wichtiger als die heilige Schrift?

Vorwort

Begrüße dich geliebter Leser.
Friede sei mit dir und mit deinen Nächsten.

Es gibt Menschen in deiner Welt, welche die Schriften der Prophetin Ellen G. White über die heilige Schrift stellen. Doch das ist falsch! Denn unser geliebter himmlischer Vater gab die Zeugnisse durch seine Tochter Ellen deshalb, weil das Volk die heilige Schrift aus den Augen verlor und durch diese Zeugnisse wieder zur heiligen Schrift geführt werden soll.

Die Schriften, welche durch Ellen G. White gegeben wurden, beleuchten die heilige Schrift sehr detailliert und brachten sehr viel neues Licht über die Endzeit, damit das Volk erkennt, versteht und die Schätze in der heiligen Schrift (Bibel) zu lieben und zu schätzen lernt. Selbst die geliebte und demütige Schwester Ellen warnte davor, ihre Schriften nicht an die Stelle der heiligen Schrift (Bibel) zu setzen, ermutigte aber trotzdem sie zu haben und zu studieren. 

Das kannst du, wenn du möchtest, in diesem Beitrag nachlesen:
Warum gab Gott durch Ellen G. White kleineres Licht?

Dass die Zeugnisse von Ellen nicht über der heiligen Schrift (Bibel) stehen und auch kein Zusatz zum Worte Gottes, der heiligen Schrift sind, möchte man dir anhand dieses Beitrages aufzeigen.

Deshalb möchte ich dich einladen, wenn du möchtest, diesen Beitrag unter Gebet – so wie die heilige Schrift es sagt – zu lesen und zu studieren. Wünsche und hoffe, dass dir die Liebe und Gerechtigkeit Gottes zuteil wird! 

Möge der geliebte himmlische Vater dir, deinen Lieben und euren Nächsten beim suchen und prüfen helfen, euch segnen, beschützen, durch seinen geliebten Sohn Jesus von euren Sünden und Ungerechtigkeiten befreien (1.Johannes 1:7, 1:9), damit ihr wie der Sohn Gottes und von neuem geboren werdet, nicht mehr sündigt (1.Johannes 3:9) und das Reich Gottes für die Ewigkeit betretet (Johannes 3:3). Viel Freude sei euch beim suchen und prüfen gewünscht.

Im Namen des edlen, wunderbaren und geliebten Fürsten Jesus, dem Christus.
Amen

Die heilige Schrift und die heilige Schrift allein!

„Je mehr wir die Verheißungen des Wortes Gottes betrachten, desto herrlicher werden sie für uns. Je besser wir sie ausleben, desto tiefer wird unser Verständnis dafür werden. Unser Standpunkt und unser Glaube gründen sich auf die Bibel. Niemals wünschen wir, dass einer die Zeugnisse über die Bibel stellt. (Manuskript 7, 1894)“
Ellen G. White, Evangelisation, S, 244

Die Bibel, und nur die Bibel allein, soll die Grundlage unseres Glaubens sein. Nur durch sie erreichen wir Einigkeit. Unsere Bemühungen dürfen nicht von unseren Einstellungen und Ideen gesteuert werden. Der Mensch ist fehlbar, aber das Wort Gottes ist unfehlbar. Laßt uns den Herrn erheben, anstatt dauernd miteinander zu streiten.

Laßt uns Anfeindungen begegnen wie unser Meister, indem wir sagen: „Es steht geschrieben.“ Laßt uns das Banner erheben, auf welchem geschrieben steht: Die Bibel ist die Grundlage unseres Glaubens und Lebens. The Review and Herald, 15. Dezember 1885.“
Ellen G. White, Für die Gemeinde geschrieben, S. 425-426

Die Zeugnisse von Schwester White sollten nicht an die erste Stelle gesetzt werden. Gottes Wort ist der unbeirrbare Maßstab. Die Zeugnisse sollten nicht den Platz des Wortes einnehmen. Große Sorgfalt sollte von allen Gläubigen angewandt werden, um diese Fragen sorgfältig voranzubringen, und hört auf darüber zu sprechen, wenn genug gesagt wurde.

Alle sollten ihren Standort anhand der Schrift prüfen und jeden Punkt der als Wahrheit ausgerufen wird, am geoffenbarten Wort Gottes nachweisen. Brief 12, 1890″
Ellen G. White, Evangelisation, S, 243-244

„In den Tagen Jesu versahen die Rabbis viele Passagen der heiligen Schriften mit einer künstlich zurechtgezimmerten, geheimnisvollen Auslegung. Weil die klaren Aussagen in Gottes Wort ihre eigenen Praktiken verurteilten, versuchten sie es in seiner Kraft zu schwächen. Das Gleiche geschieht auch heute noch. Man möchte vertuschen, dass das Gesetz übertreten wird, und stellt deshalb das Wort Gottes als geheimnisvoll und unverständlich hin. Christus entlarvte zu seiner Zeit solch ein Verhalten.

Er sagte deutlich, dass Gottes Wort von allen Menschen verstanden werden soll, und betonte die unbestreitbare Autorität der heiligen Schriften. Auch wir sollen zeigen, dass die Bibel als das Wort des ewigen Gottes alle Streitgespräche beenden kann und Grundlage allen Glaubens ist. Die Bibel ist ihrer Kraft beraubt worden, und infolgedessen verkümmert das geistliche Leben.

Den Predigten, die man heute von vielen Kanzeln hört, fehlt es meist an jener göttlichen Kraft, die das Gewissen weckt und der Seele Leben gibt. Die Zuhörer können dann nicht sagen: „Brannte nicht unser Herz in uns, als er mit uns redete auf dem Wege und uns die Schrift öffnete?“ Lukas 24,32.

Viele rufen nach dem lebendigen Gott und sehnen sich nach seiner Gegenwart. Aber weder philosophische Abhandlungen noch schöngeistige Aufsätze — so bestechend sie auch sein mögen — können das Herz befriedigen.“
Ellen G. White, Bilder vom Reiche Gottes (2000), S, 23-24

„Sucht in der Bibel nach der Wahrheit. Wahrheit braucht eine sorgfältige Prüfung nicht zu fürchten. Lasst das Wort Gottes für sich sprechen, die Schrift legt sich selbst aus. Viele unserer Prediger legen eine höchst merkwürdige Trägheit an den Tag; sie lassen andere … die Bibel studieren und akzeptieren deren Worte als Tatsachen, ohne sich durch eigenes Studium und mit der Hilfe des Geistes Gottes davon zu überzeugen, dass es sich wirklich um biblische Wahrheit handelt …

Viele werden verloren gehen, weil sie die Bibel nicht selbst durchforscht haben … auf den Knien und unter ernstem Gebet … Das Wort Gottes deckt jeden Irrtum auf; alles … muss an ihm geprüft werden. Die Bibel muss der Maßstab sein für jede Glaubenslehre und für all unser Handeln.«
Ellen G. White to Brethren, 5. August 1888

Lieber Leser, ich empfehle dir das Wort Gottes als die Richtschnur deines Glaubens und Handelns. Durch dies Wort werden wir gerichtet werden. Gott hat in diesem Wort versprochen, in den „letzten Tagen“ Gesichte zu geben, nicht als eine neue Richtschnur des Glauben, sondern zum Trost seines Volkes, und um denen zu helfen, die von der Bibelwahrheit abgewichen sind.

So verfuhr Gott mit Petrus, als er ihn zu den Heiden schicken wollte. Denjenigen, die dies kleine Werk verbreiten wollen, möchte ich sagen, daß es nur für ernste Leute bestimmt ist, und nicht für solche, welche die Dinge des Geistes Gottes lächerlich machen würden.“
Ellen G. White, Erfahrungen und Gesichte sowie Geistliche Gaben (1951), S. 70-71

Wie wir erfahren dürfen, stehen die Zeugnisse von Ellen G. White nicht über der heiligen Schrift, sondern allein die heilige Schrift sollte unser Führer sein, die uns den Geist und die Herkunft der Zeugnisse von Ellen erkennen lässt.

Zitiere Ellens Worte solange nicht, bis du gelernt hast, der heiligen Schrift zu gehorchen!

Legt Schwester White doch zur Seite, legt sie zur Seite! Zitiert meine Worte solange ihr lebt ja nicht wieder, bis ihr gelernt habt, der Bibel zu gehorchen. Wenn ihr die Bibel nehmt und sie eure Speise sein lässt, eure Nahrung und euren Trank und sie zum Grundstein eures Wesens macht, wenn ihr dazu in der Lage seid, werdet ihr viel besser verstehen, einen Rat von Gott anzunehmen.

Aber hier ist das Wort (Gottes), das kostbare Wort, das heute vor euren Augen verherrlicht wird. Und gebt keinen Pfifferling darauf, was „Schwester White sagte“ – „Schwester White sagte dies“ und „Schwester White sagte das“ und „Schwester White sagte jenes“. Sagt viel mehr: „So spricht der HERR, der Gott Israels“. Dann handelt wie der HERR, der Gott Israels handelt und spricht.“
Ellen G. White, Spalding and Mangans Unpublished Manuscript Testimonies, S. 238

„… zitiert nicht Schwester White. Ich will nicht, dass ihr jemals Schwester White zitiert, bis ihr nicht auf einer sicheren Grundlage steht, wo ihr wisst wo ihr seid. Zitiert die Bibel. Sprecht die Bibel. Sie ist voll von üppigem Fleisch. …“
Ellen G. White, Spalding and Magan Collection, 174.1

Ist die heilige Schrift oder Ellens Zeugnisse der Maßstab?

„Die Frage ist: „Was ist Wahrheit?“ Nicht die Dauer, wie lange ich etwas geglaubt habe, macht es zur Wahrheit. Du musst deine Glaubensüberzeugungen von der Bibel prüfen und deren Licht sie definieren lassen, damit du erkennst, wo sie fehlerhaft sind und worin die Schwierigkeiten liegen. Die Bibel muss unser Maßstab sein, das lebendige Wort Gottes unser Führer.

Du musst nach der Wahrheit graben wie nach verborgenen Schätzen. Um die Juwelen zu finden, musst du jeden Zentimeter des Feldes umgraben. Du musst die Bergwerke der Wahrheit nach neuen Edelsteinen durchsuchen, nach neuen Diamanten, und du wirst sie finden.“
Ellen G. White, Glaube und Werke, S. 69

„In seinem Wort hat Gott den Menschen die für das Seelenheil nötige Erkenntnis anvertraut. Die Heilige Schrift soll als eine maßgebende, untrügliche Offenbarung seines Willens angenommen werden. Sie ist der Maßstab für den Charakter, die Verkünderin der Grundsätze, der Prüfstein der Erfahrung. „Alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Strafe, zur Besserung, zur Züchtigung in der Gerechtigkeit, daß ein Mensch Gottes sei vollkommen, zu allem guten Werk geschickt.“ 2.Timotheus 3,16.17. …

Der Geist wurde nicht gegeben — und kann auch nie dazu verliehen werden —, um die Heilige Schrift zu verdrängen; denn die Schrift erklärt ausdrücklich, daß das Wort Gottes der Maßstab ist, an dem alle Lehren und jede Erfahrung geprüft werden müssen.

Der Apostel Johannes sagt: „Glaubet nicht einem jeglichen Geist, sondern prüfet die Geister, ob sie von Gott sind; denn es sind viel falsche Propheten ausgegangen in die Welt.“ 1.Johannes 4,1. Und Jesaja erklärt: „Ja, nach dem Gesetz und Zeugnis! Werden sie das nicht sagen, so werden sie die Morgenröte nicht haben.“ Jesaja 8,20.“
Ellen G. White, Der große Kampf (1973), S. xii

„Aber Gott will ein Volk auf Erden haben, das die Heilige Schrift, und nur diese allein, beibehält als Richtschnur aller Lehre und als Grundlage aller Reformen. … Ehe wir irgendeine Lehre oder Vorschrift annehmen, sollten wir ein deutliches ,So spricht der HERR!‘ als Beweis dafür verlangen.“
Ellen G. White, Der große Kampf, S. 596

„… und indem wir jedes Jotta und jeden Buchstaben, die wir als etablierte Wahrheit ansehen, näher untersuchen, indem wir die Schrift mit der Schrift vergleichen, würden wir in unserer Interpretation der Schrift Irrtümer entdecken. Christus will, daß der Erforscher seines Wortes, seinen Spaten tiefer in das Bergwerk der Wahrheit eindringen läßt.“
The Review and Herald, 12. July 1898

Die Zeugnisse sind kein Zusatz zum Wort Gottes!

„Bruder J. wollte die Gemüter verwirren, indem er es so darzustellen versuchte, als sei die Erkenntnis, die Gott durch die Zeugnisse gegeben hat, ein Zusatz zum Worte Gottes; dadurch aber stellt er die Sache in ein falsches Licht. Gott hat es für gut angesehen, auf diese Weise das Denken seiner Kinder auf sein Wort zu richten, damit sie es besser verstehen können.“
Ellen G. White, Aus der Schatzkammer der Zeugnisse — Band 2 (1972), S. 278

Die niedergeschriebenen Zeugnisse sollen keine neue Erkenntnis vermitteln, sondern die bereits offenbarten Wahrheiten des Wortes Gottes lebendig in das Herz eingraben. Die Pflicht des Menschen vor Gott und Mitmenschen ist im Worte Gottes deutlich aufgezeichnet, aber nur wenige von euch gehorchen der darin gegebenen Belehrung.

Durch die Zeugnisse soll keine weitere Wahrheit verkündigt werden; vielmehr hat Gott durch sie die bereits geoffenbarten Wahrheiten einfacher dargestellt und auf seine eigene Weise dem Volk vorgelegt, um es zu erwecken und ihm diese Wahrheiten einzuprägen, damit niemand eine Entschuldigung habe.

Stolz, Eigenliebe, Selbstsucht, Haß, Neid und Eifersucht haben das Aufnahmevermögen verdunkelt. Darum hat die Wahrheit, die euch weise zur Seligkeit machen würde, ihre Kraft verloren, das Gemüt zu fesseln und zu beherrschen. Die wesentlichsten Grundsätze der Frömmigkeit werden nicht verstanden, weil ihr nicht mehr nach Bibelkenntnis, Reinheit des Herzens und einem heiligen Leben hungert und dürstet.

Die Zeugnisse sollen das Wort Gottes nicht herabsetzen, sondern erhöhen und Menschen zu ihm ziehen, damit die herrliche Schlichtheit der Wahrheit bei jedem ihren Einfluß ausüben kann.
Ellen G. White, Aus der Schatzkammer der Zeugnisse — Band 2 (1972), S. 280

Sie die Zeugnisse von Ellen unwichtig?

Sind die Zeugnisse von Ellen G. White nicht wichtig, nur weil sie nach dem Herrn Jesus kamen? Wenn es so wäre, dann dürftest du die Offenbarungen, die nach dem Auffahren Jesu kamen, ebenso nicht annehmen. Doch sie haben sich bis jetzt alle erfüllt und werden sich auch restlos erfüllen.

Ob nach dem Herrn Jesus Propheten kommen oder nicht, darfst du, wenn du möchtest, in diesem Beitrag nachlesen: Kommen nach Jesus keine Propheten mehr?

Oder sind die Zeugnisse von Ellen G. White deshalb nicht wichtig, weil mit ihnen angeblich etwas nicht stimmt? Wenn du es nicht selbst durch die Führung des heiligen Geist und die heilige Schrift geprüft und herausgefunden hast, dann höre auf keine Meinungen, die es nicht mit der heilige Schrift begründen können, sondern allein auf Gott und seinen Sohn Jesus.

Euer liebender himmlischer Vater gab sie euch aber, um eure Gedanken durch dieses kleine Licht auf das große Licht, auf die heilige Schrift zu lenken, damit ihr diese besser versteht und zu seinem Gesetz zurückkehrt, dessen Befolgung ihr vernachlässigt.

Das Wort Gottes ist reich an allgemeinen Grundsätzen zur Gestaltung richtiger Lebensgewohnheiten und die allgemeinen und persönlichen Zeugnisse sind dazu bestimmt, die Aufmerksamkeit besonders auf diese Grundsätze zu lenken. Deshalb versucht euer himmlischer Vater euch, durch einfache und direkte Zeugnisse zu erreichen und eure Aufmerksamkeit auf die Worte der heiligen Schrift zu lenken, der ihr nicht gehorcht. Durch sie mahnt er euch dringlich, euer Leben in Übereinstimmung mit ihren reinen und heiligen Lehren zu bringen.

Wer die Worte ablehnt, der lehnt Gott selbst ab!

Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat. Matthäus 10:40 

Wer euch hört, der hört mich, und wer euch verwirft, der verwirft mich; wer aber mich verwirft, der verwirft den, der mich gesandt hat. Lukas 10:16

Gedenket an das Wort, das ich zu euch gesagt habe: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen; haben sie mein Wort befolgt, so werden sie auch das eurige befolgen. Johannes 15:20 

Wer einen Boten Gottes ausschlägt, verachtet, verspottet oder sonst wie ablehnt, der muss sich auch der Konsequenzen bewusst werden.

Aber sie verspotteten die Boten Gottes und verachteten seine Worte und verlachten seine Propheten, bis der Zorn JHWH´s über sein Volk so hoch stieg, daß keine Heilung mehr möglich war. 2.Chronik 36:16 

Und zwar sollst du zu ihnen sagen: So spricht JHWH: Wenn ihr mir nicht gehorcht, daß ihr nach dem Gesetze wandelt, welches ich euch vorgelegt habe, und nicht hört auf die Worte meiner Knechte, der Propheten, die ich zu euch sende, frühe und fleißig, auf die ihr aber nicht gehört habt, so will ich’s mit diesem Hause wie mit dem zu Silo machen und diese Stadt zum Fluche allen Völkern der Erde! Jeremia 26:4-6

Wer euch hört, der hört mich, und wer euch verwirft, der verwirft mich; wer aber mich verwirft, der verwirft den, der mich gesandt hat. Lukas 10:16 

Deshalb rate ich dir, prüfe und grabe in und nach der Wahrheit, spreche und handle nicht so leichtfertig, damit du dich nicht als ein Feind Gottes erweist.

Ein Werk Gottes kann man nicht vernichten!

ist es aber von Gott, so vermöget ihr es nicht zu vernichten. Daß ihr nicht gar als solche erfunden werdet, die wider Gott streiten! Apostelgeschichte 5:39 

„Wenn wir das sagen (dass wir uns auf die Bibel allein gründen), vermindern wir um kein Jota noch Tüttel die Heiligkeit oder Bedeutung der Gabe der Weissagung in der Gemeinde, noch vermindern wir damit unsere Verpflichtung, uns von dieser Gabe belehren zu lassen.

Wenn eine Manifestation dieser Gabe gegeben wird und sich durch deren Überprüfung mit der Heiligen Schrift herausstellt, dass die Umstände, in denen sich diese Gabe manifestiert, ihre Art und Weise und ihre Zielrichtung sie als echtes Wirken des Geistes erweisen, dann könnten wir diese Sache jedem aufrichtigen Menschen vorlegen, und er würde uns sagen, wie man diese Sache betrachten soll. Sie kommt zu uns als göttliche Botschaft, sie ist „ein Lichtstrahl vom Thron“, sie ist Belehrung (wörtlich: instruction) durch den Heiligen Geist.

Dieser Gabe der Weissagung bewusst zu widerstehen bedeutet, dem Heiligen Geist selbst zu widerstehen, wie es auch die Juden taten, zu denen Stephanus sagte: „O ihr Halsstarrigen und Unbeschnittenen an Herz und Ohr, immer widersteht ihr dem Heiligen Geist, wie eure Väter es taten, so tut es auch ihr.“ Apostelgeschichte 7:51.1“
Uriah Smith, Review and Herald Extra, Dec. 1887, S. 11, zitiert in F. D. Nichol, Ellen G. White and Her Critics, Washington 1951, S. 90.

„Lieber Leser, ich empfehle dir das Wort Gottes als die Richtschnur deines Glaubens und Handelns. Durch dies Wort werden wir gerichtet werden. Gott hat in diesem Wort versprochen, in den „letzten Tagen“ Gesichte zu geben, nicht als eine neue Richtschnur des Glauben, sondern zum Trost seines Volkes, und um denen zu helfen, die von der Bibelwahrheit abgewichen sind.

So verfuhr Gott mit Petrus, als er ihn zu den Heiden schicken wollte. Denjenigen, die dies kleine Werk verbreiten wollen, möchte ich sagen, daß es nur für ernste Leute bestimmt ist, und nicht für solche, welche die Dinge des Geistes Gottes lächerlich machen würden.“
Ellen G. White, Erfahrungen und Gesichte sowie Geistliche Gaben (1951), S. 70-71

„Laßt jeden auf die Worte achten, die ich jetzt schreibe. Die Mitarbeiter Gottes sind lediglich seine Werkzeuge, die in sich selbst keinerlei wirkliche Tugend oder Heiligkeit besitzen. Erfolg werden sie in ihrem Wirken nur dann haben, wenn sie mit himmlischen Wesen zusammenarbeiten. Sie sind lediglich irdische Gefäße, in die Gott die Schätze seiner Wahrheit zur Aufbewahrung hineinlegt. Paulus kann pflanzen, Apollos gießen, doch Gott allein gibt das Wachstum. Gott spricht durch seine erwählten Werkzeuge.

Kein Mensch, auch keine Gruppe von Menschen, darf den Geist Gottes durch eine Weigerung beleidigen, auf die Botschaft des Wortes Gottes von den Lippen seiner erwählten Boten zu hören. Wenn Menschen sich weigern, die Botschaft anzuhören, begeben sie sich selbst in die Finsternis. Dadurch, daß sie Gottes erwählte Werkzeuge nicht achten, schließen sie sich selbst von unermeßlichen Segnungen aus und berauben Christus der Ehre, die man ihm erweisen soll.“
Ellen G. White, Aus der Schatzkammer der Zeugnisse – Band 2, S. 355

Euer himmlischer Vater gab euch die Zeugnisse durch seine geliebte Tochter Ellen deshalb, um die bereits geoffenbarten Wahrheiten der heiligen Schrift einfacher darzustellen, damit ihr sie besser versteht, leichter zu seinem Gesetz, der heiligen Schrift, zurückkehrt und dieses Gesetz zu eurem Leben macht.

Warum denkt der Mensch, dass er bei Ablehnung des alten (altes Testament) oder neuen Bundes (neues Testament) und dieser Zeugnisse entschuldigt wäre und ungestraft bleibt, wenn die Ablehnung des großen Lichtes, der heiligen Schrift, größere Sünde ist, als die Ablehnung dieses kleinen Lichtes, welches doch zum großen Licht führt?

Niemand soll es wagen, sich zwischen das Volk und die Botschaft vom Himmel zu stellen!

„Des Öfteren haben einige führende Brüder auf der falschen Seite Stellung genommen. Würde Gott eine Botschaft senden und darauf warten, bis diese älteren Brüder den Weg freigäben, dann würde die Botschaft das Volk nie erreichen …

Wer Wächter der Lehre sein will und den Weg versperrt, dass kein größeres Licht zum Volke kommt, steht unter der Missbilligung Gottes … Niemand soll es wagen, sich zwischen das Volk und die Botschaft vom Himmel zu stellen. Die Botschaft von Gott wird zum Volke kommen. Wenn keine menschliche sie verkündigen würde, dann würden die Steine schreien.“ Review and Herald 26.6.1892

„Ich möchte diejenigen warnen, die seit Jahren dem Licht widerstanden und einen Geist des Widerspruchs gehegt haben. Wie lange wollt ihr die Boten von Gottes Gerechtigkeit hassen und verachten? Gott hat ihnen diese Botschaft aufgetragen. Sie tragen das Wort des HERRN. Es ist Erlösung für euch vorhanden, aber nur durch die Verdienste Jesu Christi.

Die Gnade des Heiligen Geistes wurde euch wieder und wieder angeboten. Licht und Macht aus der Höhe haben sich in reichem Maße in eurer Mitte bekundet. Hier war der Beweis, daß alle sehen konnten, wen der HERR als seine Diener anerkennt.

Aber da sind jene, die den Männern und der Botschaft, die sie verkündeten, Verachtung entgegenbrachten. Sie haben sie Fanatiker, Extremisten und Schwärmer genannt. Ich prophezeie euch: Wenn ihr nicht rasch eure Herzen vor Gott demütigt und eure Sünden, deren viele sind, bekennt, werdet ihr zu spät erkennen, daß ihr gegen Gott gekämpft habt.

Der Heilige Geist wird euch davon überzeugen, daß diese Männer, gegen die ihr gesprochen habt, ein Wahrzeichen für die Welt und Zeugen für Gott waren; aber diese Überzeugung wird euch nicht mehr zu Reformation und Vergebung verhelfen.

Dann würdet ihr die ganze Welt darum geben, könntet ihr nur die Vergangenheit zurückrufen und ebensolche eifrigen Männer sein, vom Geiste Gottes bewegt, eure Stimme in feierlicher Warnung an die Welt zu erheben und, gleich ihnen, fest wie ein Fels zu den Grundsätzen zu stehen. Dem HERRN ist bekannt, wie ihr die Dinge verdreht habt. Geht noch ein wenig weiter in der Verwerfung des Lichts wie bisher, und ihr seid verloren. „Wer unrein ist, und sich nicht reinigt, des Seele soll ausgerottet werden aus seinem Volk.“  

Ich habe keine sanfte Botschaft für diejenigen, die so lange falsche Wegweiser waren und den verkehrten Weg gewiesen haben. Wenn ihr die von Gott gewählten Boten verwerft, verwerft ihr Christum.

Versäumt die große Erlösung, die euch seit Jahren angeboten wird, verachtet dies köstliche Anerbieten der Rechtfertigung durch Christi Blut und der Heiligung durch die reinigende Macht des Heiligen Geistes, und es bleibt euch „für der kein anderes Opfer mehr für die Sünden, sondern ein schreckliches Warten des Gerichts und des Feuereifers“. Ich bitte euch, daß ihr euch demütigt und euren halsstarrigen Widerstand gegen das Licht und die Beweise aufgebt.“
Ellen G. White, Zeugnisse für Prediger und Evangeliumsarbeiter, S. 590

„Wenn wir aber ein kleines Licht von uns weisen, weil wir nicht sofort alles klar sehen, wird es unserem himmlischen Führer mißfallen, und wir werden im Dunkeln gelassen werden. Wenn wir uns aber des Lichtes annehmen, sobald es uns nach des Herrn Willen zuteilwird, wird er das Licht mehren, und unsere Seelen werden sich an den Wahrheiten weiden, die aus der Heiligen Schrift hervorleuchten.“
James White, Ein Wort an die kleine Herde (1999), S. 21

„Laßt jeden auf die Worte achten, die ich jetzt schreibe. Die Mitarbeiter Gottes sind lediglich seine Werkzeuge, die in sich selbst keinerlei wirkliche Tugend oder Heiligkeit besitzen. … Gott spricht durch seine erwählten Werkzeuge. Kein Mensch, auch keine Gruppe von Menschen, darf den Geist Gottes durch eine Weigerung beleidigen, auf die Botschaft des Wortes Gottes von den Lippen seiner erwählten Boten zu hören.

Wenn Menschen sich weigern, die Botschaft anzuhören, begeben sie sich selbst in die Finsternis. Dadurch, daß sie Gottes erwählte Werkzeuge nicht achten, schließen sie sich selbst von unermeßlichen Segnungen aus und berauben Christus der Ehre, die man ihm erweisen soll.“
Ellen G. White, Aus der Schatzkammer der Zeugnisse – Band 2, S. 355

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