Beitrag zuletzt aktualisiert am 29.12.2021
Was bedeutet 2.Thessalonicher 3:10?

Was bedeutet 2.Thessalonicher 3:10?

Arbeiten Diener Gottes und Christi nicht?

Es steht geschrieben:

… wenn jemand nicht arbeiten will, soll er auch nicht essen. 2.Thessalonicher 3:10

Was möchte uns Paulus im 2.Thessalonicher 3:10 sagen? Sagt Paulus in 2.Thessalonicher 3:10 das, wonach es auf auf den ersten Blick aussieht? Denn manche Menschen meinen, wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen und da Verkünder des Evangeliums essen müssen, müssten sie auch arbeiten.

Doch stelle dir zuerst diese Frage.

Es steht geschrieben:

Oder haben nur ich und Barnabas nicht die Vollmacht, ohne handwerkliches Arbeiten dienen zu dürfen? 1.Korinther 9:6

Wieso sagt Paulus in 1.Korinther 9:6, dass er ohne handwerkliches Arbeiten dienen darf, wenn derselbe Mann in 2.Thessalonicher 3:10 angeblich sagte, dass man arbeiten muss?

Paulus sagt, wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. Man muss sich nun die Fragen stellen:

  • Arbeiten Gott, sein Sohn Jesus, all die himmlischen Boten/Engel und ebenso die irdischen Diener Gottes für die Menschen nicht?
  • Arbeiten Gottes irdische Diener des Evangeliums nicht?
  • Gilt es in den Augen der Menschen nicht als Arbeit, wenn Gottes Diener ihrem Gott und Nächsten dienen?

Diener des Evangeliums sind Gott, sein Sohn Jesus, all die himmlischen Boten/Engel und ebenso die irdischen Diener. Dürfen sie nur deshalb nicht essen, weil der Mensch sie beim Dienen nicht sieht? Nach all den Meinungen und Lehren der gesetzlosen und lieblosen Menschen, würde man sogar Gott, seinem Sohn Jesus und allen Boten/Engeln das Essen verwehren. So lieblos, gottlos, gesetzlos, kalt, unbarmherzig, gefühllos, respektlos, verachtend und taktlos wurde diese Welt. Aber ist es verwunderlich, wenn sich das Prophezeite erfüllt?

Denn es steht geschrieben:

Und weil die Gesetzlosigkeit überhand nimmt, wird die Liebe in vielen erkalten; Matthäus 24:12 

Was sagt Paulus in 2.Thessalonicher 3:10 wirklich?

Warum hat Paulus die Worte in 2.Thessalonicher 3:10 an seine geliebten Geschwister in Thessalonich geschrieben? Weil die Thessalonicher glaubten, der Herr Jesus würde noch in ihrem Leben wiederkommen und sie deshalb ihre Beschäftigungen aufgegeben haben.

Um solches besser zu verstehen, hat Gott, der geliebte himmlische Vater, seine Prophetin Ellen G. White erwählt und durch sie detailliertes Licht dem Volke geschenkt, damit man noch leichter nach dem Reich Gottes trachten und die wundervollen Worte des himmlischen Vaters noch besser verstehen kann. 

In diesen wundervollen Schriften erhalten wir auch Licht über die Stelle im 2.Thessalonicher 3:10, die ich die nun gerne darreichen würde:

„Es gab noch einen anderen Grund für den Brief von Paulus an diese Glaubensgeschwister. Einige, die neu zum Glauben gebracht worden waren, fielen Irrtümern zum Opfer, als sie miterlebten, daß einige nach ihrer Bekehrung gestorben waren. Sie hatten gehofft, alle würden bei der Wiederkunft Christi am Leben sein; doch waren sie in großer Sorge, als ein Gläubiger nach dem andern dem Tode zum Opfer fiel, so daß es ihnen nicht möglich war, jenes ersehnte Ereignis der Wiederkunft Christi in den Wolken des Himmels zu erleben.

Einige glaubten irrtümlicherweise, Christus würde in ihren Tagen wiederkommen: Sie griffen den fanatischen Gedanken auf, es wäre lobenswert, seinen Glauben dadurch zu zeigen, indem man jede Beschäftigung aufgibt und sich in müßigem Warten auf das große Ereignis ergeht, das sie nahe wähnten. — Sketches from the Life of Paul 110.“
Ellen G. White, Der Bibelkommentar, S. 483

Paulus hat die Worte in 2.Thessalonicher 3:10 deshalb an die Thessalonicher geschrieben, weil sie dachten, dass der Herr Jesus noch während ihrer Lebzeit widerkommt, weshalb sie jede Beschäftigung aufgegeben haben, aufhörten zu arbeiten und auf die Wiederkunft Jesu warteten.

Als was arbeiteten die Jünger Jesu?

Als Menschenfischer.

So steht es geschrieben:

Und er spricht zu ihnen: Folget mir nach, und ich will euch zu Menschenfischern machen! Matthäus 4:19

Deshalb mussten sie ihrem Herrn nachfolgen, damit der Herr sie zu Menschenfischern machen kann. Aus diesem Grunde verließen sie ihre Familienangehörige, ihre netze (ihre Arbeit) und folgten dem Herrn Jesus.

Es steht geschrieben:

Und sie verließen alsbald die Netze und folgten ihm nach. Und als er von da weiterging, sah er in einem Schiffe zwei andere Brüder, Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und dessen Bruder Johannes, mit ihrem Vater Zebedäus ihre Netze flicken; und er berief sie. Da verließen sie alsbald das Schiff und ihren Vater und folgten ihm nach. Matthäus 4:20-22

Da die Schafe für ihren Hirten arbeiten, ernährt der edle Hirte seine Schafe:

So steht es geschrieben:

9 Wie sie nun ans Land gestiegen waren, sehen sie ein Kohlenfeuer am Boden und einen Fisch darauf liegen und Brot. 12 Jesus spricht zu ihnen: Kommet zum Frühstück! Aber keiner der Jünger wagte ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wußten, daß es der Herr war. 13 Da kommt Jesus und nimmt das Brot und gibt es ihnen, und ebenso den Fisch. Johannes 21:9, 12-13

Als Arbeiter Gottes.

So steht es geschrieben:

Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. Matthäus 6:24

Denn wir sind Gottes Mitarbeiter; ihr aber seid Gottes Ackerfeld und Gottes Bau. 1.Korinther 3:9

Denn Gott ist nicht ungerecht, daß er eurer Arbeit und der Liebe vergäße, die ihr gegen seinen Namen bewiesen habt, indem ihr den Heiligen dientet und noch dienet. Hebräer 6:10

Paulus sagt klar und deutlich in 1.Korinther 3:9, die menschlichen Diener Gottes sind Gottes Mitarbeiter. Also arbeiten sie. Paulus nennt auch ihre Tätigkeit: ihr aber seid Gottes Ackerfeld und Gottes Bau. Die Menschen sind Gottes Ackerfeld und Bau. Das ist ihre Arbeit.

Viele meinen, sie würden dem Vorbild des Herrn Jesus nachfolgen.

Es steht geschrieben:

Denn dazu seid ihr berufen, weil auch Christus für euch gelitten und euch ein Vorbild hinterlassen hat, daß ihr seinen Fußstapfen nachfolget. 1.Petrus 2:21

Was tat der Sohn Gottes, als Gott, sein geliebter himmlischerer Vater, ihn zum Dienste, zur Arbeit rief? Arbeitete der Sohn Gottes weiter als Zimmermann (Matthäus 13:55) oder hörte er mit der Zimmermannsarbeit auf und arbeitet ab da vollkommen seinem Gott, geliebten Vater in den Himmeln?

Der Herr Jesus nennt sich selbst einen Arbeiter!

Nachdem der Herr Jesus in der Welt anfing zu wirken, arbeitet er nicht mehr als Zimmermann, sondern als Rabbi (Johannes 1:38), als Lehrmeister (Matthäus 23:8).

Es steht geschrieben:

…Ich aber bin mitten unter euch wie der Diener. Lukas 22:27

Ist der Herr Jesus nicht seiner Nahrung wert und zu klein, wenn er allein seinem Gott und Vater unterstellt ist und dient?

Es steht geschrieben:

… wer unter euch groß werden will, der sei euer Diener; Matthäus 20:26

So wie der Herr Jesus damals die seinen Erwählten aus der Welt herausrief, so ruft derselbe geliebter Rabbi (Matthäus 23:8) auch heute seine Erwählten heraus.

Wie sah die Reaktion der Apostel aus, als der Herr Jesus sie rief?

Es steht geschrieben:

Und er spricht zu ihnen: Folget mir nach, und ich will euch zu Menschenfischern machen! Und sie verließen alsbald die Netze und folgten ihm nach. Und als er von da weiterging, sah er in einem Schiffe zwei andere Brüder, Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und dessen Bruder Johannes, mit ihrem Vater Zebedäus ihre Netze flicken; und er berief sie. Da verließen sie alsbald das Schiff und ihren Vater und folgten ihm nach. Matthäus 4:19-22

Darnach ging er aus und sah einen Zöllner namens Levi beim Zollhaus sitzen und sprach zu ihm: Folge mir nach! Und er verließ alles, stand auf und folgte ihm nach. Lukas 5:27-28

Die Jünger des Herrn Jesus legten sofort ihre Arbeit nieder, verließen ihren Vater (Familie) und Netze (Arbeit) und folgten an da ihrem Hirten und Herrn Jesus.

Was sagte der Herr Jesus zu einem seiner Jünger, der seinen Vater begraben wollte?

Es steht geschrieben:

Ein anderer Jünger sprach zu ihm: Herr, erlaube mir, zuvor hinzugehen und meinen Vater zu begraben! Jesus aber sprach zu ihm: Folge mir nach und laß die Toten ihre Toten begraben! Matthäus 8:21-22

Der Herr zeigte ihm damit auf, dass die Nachfolge wichtiger ist, als die Liebe zu seinem leiblichen Vater.

Deshalb sagte der Herr Jesus auch folgendes.

Es steht geschrieben:

Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert. Matthäus 10:37

Man kann sehr deutlich sehen, dass ein Erwählter Gottes, seinem Gott und Vater ohne Wenn und Aber folgt, alles aufgibt und Opfer aus Liebe und nicht gezwungen darbringt. Ein Erwählter gibt für seinen himmlischen Vater und dessen geliebten Sohn Jesus alles auf.

Der Herr Jesus sagte den Seinen auch, was diejenigen erwartet die alles für ihn und das Reich aufgeben.

Es steht geschrieben:

Jesus antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch, es ist niemand, so er verläßt Haus oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Weib oder Kinder oder Äcker um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der nicht hundertfältig empfinge, jetzt in dieser Zeit Häuser und Brüder und Schwestern und Mütter und Kinder und Äcker, unter Verfolgungen, und in der zukünftigen Weltzeit ewiges Leben. Markus 10:29-30

Die Erwählten Nachfolger des Herrn Jesus waren Tag und Nacht bei ihrem Lehrmeister und lernten von ihm das Evangelium. Der Herr Jesus und seine erwählten Nachfolger arbeiteten nicht handwerklich, aber wurden trotzdem als Fresser und Säufer beschimpft und verspottet.

Es steht geschrieben:

Des Menschen Sohn ist gekommen, der ißt und trinkt; da sagt ihr: Siehe, wie ist der Mensch ein Fresser und Weinsäufer, der Zöllner und Sünder Freund! Lukas 7:34

Sie aber sprachen zu ihm: Warum fasten die Jünger des Johannes so oft und verrichten Gebete, desgleichen auch die der Pharisäer; die deinigen aber essen und trinken? Lukas 5:33

Wen der Herr Jesus aus der Welt herausruft, erwählt, der arbeitet nicht mehr für die Welt, sondern für den geliebten Herrn Jesus und den geliebten himmlischen Vater.

Die erwählten Apostel konnten nicht handwerklich arbeiten, während dem der Herrn Jesus bei ihnen war und sie lehrte.

Es steht geschrieben:

… weil ihr von Anfang an bei mir gewesen seid. Johannes 15:27

Was von Anfang war, was wir gehört, was wir mit unsren Augen gesehen haben, was wir beschaut und was unsre Hände betastet haben, vom Wort des Lebens. 1.Johannes 1:1

Und nun frage dich.

Bezahlt man sich selbst, wenn man Kriegsdienst leistet?
Bezahlst du dir deine eigenen Früchte selbst, die du gepflanzt hast?
Hirtest du deine Herde und isst nichts davon?
Isst du nichts von deinem Erarbeiteten?

Es steht geschrieben:

Wer hat jemals mit eigenem Sold Kriegsdienst getan? Wer bepflanzt einen Weinberg und ißt nicht von dessen Frucht? Oder wer hirtet eine Herde und ißt nicht von der Milch der Herde? 1.Korinther 9:7

Deshalb sagte Paulus auch selbst, dass der Herr es verordnete, vom Evangelium zu leben.

Wer zum Evangelium verordnet wird, wird auch davon leben!

Es steht geschrieben:

Wisset ihr nicht, daß die, welche die heiligen Dienstverrichtungen besorgen, auch vom Heiligtum essen, und daß die, welche des Altars warten, vom Altar ihren Anteil erhalten? So hat auch der Herr verordnet, daß die, welche das Evangelium verkündigen, vom Evangelium leben sollen. 1.Korinther 9:13-14

Paulus schreibt in 1.Korinther 9:15 auch, dass er keinen Gebrauch davon gemacht hat und dass er dies auch nicht schrieb, damit andere sich daran halten.

Es steht geschrieben:

Ich aber habe davon keinerlei Gebrauch gemacht; ich habe auch solches nicht darum geschrieben, damit es mit mir so gehalten werde. Viel lieber wollte ich sterben, als daß mir jemand meinen Ruhm zunichte machte! 1.Korinther 9:15

Der Herr Jesus sandte seine Erwählten in die Welt, damit sie erleben, was der Herr ihnen verkündete. Sie sollten erleben, dass der himmlische Vater sich um sie kümmert, wenn sie von Früh bis in die Nacht für das Reich Gottes arbeiten.

Es steht geschrieben:

Sehet die Vögel des Himmels an! Sie säen nicht und ernten nicht, sie sammeln auch nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater nährt sie doch. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie? Matthäus 6:26

Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen, oder was werden wir trinken, oder womit werden wir uns kleiden? Denn nach allen diesen Dingen trachten die Heiden; aber euer himmlischer Vater weiß, daß ihr das alles bedürft. Matthäus 6:31-32

Die Apostel gaben der Herde (Volk Gottes) das Brot des Himmels und Gott, der geliebte himmlische Vater ernährte sie durch diejenigen, die sie aufnahmen und das Evangelium zu hören bekamen.

Warum sagte der Hirte Jesus zu seinen Aposteln, dass sie in dem Hause, welches sie betreten und das Evangelium verkünden, essen und trinken sollen was sie erhalten, weil der Arbeiter seines Lohnes wert ist?

Warum sollten sie diese Gaben annehmen und nicht selbst erarbeiten?

So steht es geschrieben:

Nehmet weder Gold noch Silber noch Erz in eure Gürtel, keine Tasche auf den Weg, auch nicht zwei Röcke, weder Schuhe noch Stab; denn der Arbeiter ist seiner Nahrung wert. Matthäus 10:9-10

In demselben Hause aber bleibet und esset und trinket, was sie haben; denn der Arbeiter ist seines Lohnes wert. Gehet nicht aus einem Haus ins andere. Lukas 10:7

Das durften die Jünger dies alles schon während ihrer Lehre erfahren, als der Herr Jesus sie während ihrer Lehre zur Probe aussandte.

Es steht geschrieben:

Und er sprach zu ihnen: Als ich euch aussandte ohne Beutel und Tasche und Schuhe, hat euch etwas gemangelt? Sie sprachen: Nichts! Lukas 22:35

Diener Gottes dienen im Weinberg Gottes als Arbeiter.

Der Herr Jesus nennt seine Jünger Arbeiter, weil sie nicht für die Welt, sondern für Gott den himmlischen Vater und seinen geliebten Sohn Jesus arbeiten.

Es steht geschrieben:

Ich habe euch ausgesandt zu ernten, woran ihr nicht gearbeitet habt; andere haben gearbeitet, und ihr seid in ihre Arbeit eingetreten. Johannes 4:38

Jünger Jesu sind Arbeiter, die die Ernte einholen.

So steht es geschrieben:

Da sprach er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber der Arbeiter sind wenige. Matthäus 9:37

Darum bittet den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter in seine Ernte aussende! Matthäus 9:38

Ebenso dieses Gleichnis, womit der Herr Jesus seinen geliebten Vater beschrieb, worin der himmlische Vater seine Diener seine Arbeiter nennt.

Es steht geschrieben:

Denn das Himmelreich ist einem Hausherrn gleich, welcher am Morgen früh ausging, um Arbeiter in seinen Weinberg zu dingen. Matthäus 20:1

Als es aber Abend geworden war, sprach der Herr des Weinbergs zu seinem Schaffner: Rufe die Arbeiter und bezahle ihnen den Lohn, indem du bei den Letzten anfängst, bis zu den Ersten. Matthäus 20:8

Ebenso sagte der Herr Jesus zu seinen Jüngern, er sendet sie aus, um zu ernten, also zu arbeiten und sie in die Arbeit eintreten, die andere erarbeitet haben.

Es steht geschrieben:

Ich habe euch ausgesandt zu ernten, woran ihr nicht gearbeitet habt; andere haben gearbeitet, und ihr seid in ihre Arbeit eingetreten. Johannes 4:38

Sie können nicht für die Welt arbeiten, weil der Herr auch nicht der Welt, sondern seinem geliebten Vater, seinem Gott dient.

Diejenigen, die der Herr Jesus erwählt, werden nicht für die Welt, sondern für Gott den geliebten himmlischen Vater und seinen geliebten Sohn Jesus arbeiten.

Niemand kann dem geliebten himmlischen Vater
und gleichzeitig der Welt dienen!

NIEMAND!

Es steht geschrieben:

Niemand kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhangen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. Matthäus 6:24

Wie kann der Mensch sagen, dass er Apostel Gottes und Christi wäre, wenn er aber durch seine Arbeit zugibt, dass er für die Welt arbeitet und somit keine Apostel, Diener Gottes und Christi ist?

Diener Gottes sind Mitarbeiter Gottes und nicht der Welt!

So steht es geschrieben:

 Denn wir sind Gottes Mitarbeiter; ihr aber seid Gottes Ackerfeld und Gottes Bau. 1.Korinther 3:9

Paulus schreibt in 1.Korinther 3:9 klar und deutlich, dass die Diener Gottes Mitarbeiter Gottes und nicht Mitarbeiter der Welt sind.

Paulus diente Gott und Christus auch ohne handwerkliche Arbeit!

So steht es geschrieben:

Oder haben nur ich und Barnabas nicht die Vollmacht, ohne handwerkliches Arbeiten dienen zu dürfen? 1.Korinther 9:6

Paulus arbeitete um die Gemeinde, weil er sie mit dem Evangelium bearbeitet hat und für Gott und seinen Sohn gewann.

So steht es geschrieben:

Ich fürchte für euch, daß ich am Ende vergeblich um euch gearbeitet habe. Galater 4:11

Wer gestohlen hat, stehle nicht länger, sondern mühe sich um so mehr, mit seinen Händen Gutes zu wirken, damit er mit dem Bedürftigen etwas zu teilen habe. Epheser 4:28

Erwählte sind Mitarbeiter des Reiches Gottes, nicht der Welt!

So steht es geschrieben:

… und Jesus, der Justus genannt wird, die aus der Beschneidung sind. Diese allein sind meine Mitarbeiter für das Reich Gottes, die mir zum Trost geworden sind. Kolosser 4:11

Im 1.Thessalonicher 2:9 und 2.Thessalonicher 3:8 schreibt Paulus, dass sie Tag und Nacht arbeiteten.

So steht es geschrieben:

Denn ihr erinnert euch, ihr Brüder, unsrer Arbeit und Mühe; wir arbeiteten Tag und Nacht, um niemand von euch beschwerlich zu fallen, und predigten euch dabei das Evangelium Gottes. 1.Thessalonicher 2:9

wir haben auch nicht umsonst bei jemand Brot gegessen, sondern mit Mühe und Anstrengung Tag und Nacht gearbeitet, um niemand von euch zur Last zu fallen. 2.Thessalonicher 3:8

Nun frage dich!

Wenn Paulus Tag und Nacht arbeitete,
wann verkündete er das Evangelium?

Auch dazu gab der himmlische Vater, durch seine Prophetin Ellen G. White die Antwort:

„Obwohl seine Gesundheit schwach war, arbeitete er [Paulus] tagsüber im Dienste der Sache Christi und rackerte sich bis in die Nacht hinein ab, häufig auch die ganze Nacht, seine eigenen Lebensbedürfnisse und die der anderen abzudecken. The Youth’s Instructor, 27. Februar 1902.”
Ellen G. White, Der Bibelkommentar, S. 384

Paulus schreibt aber auch, ob es etwas zu Großes wäre, wenn sie von ihren Gütern ernten.

Es steht geschrieben:

Wenn wir nun auf Erwartung hin in euch das Geistliche säen, ist es da etwas Großes, falls wir von euren fleischlichen Gütern ernten? 1.Korinther 9:11

Somit geben diejenigen, die sich für erwählte Apostel ausgeben, durch ihre weltliche Arbeit zu, dass sie keine erwählten Apostel Christi sind.

Für wen arbeitete der Herr Jesus, als seine Zeit erfüllt war und er als Lehrer wirkte?

Für Gott oder die Welt?

Wer vom Herrn Jesus erwählt wird, der wird nicht mehr für die Welt arbeiten.

So steht es geschrieben:

Wißt ihr nicht, daß die mit den geweihten Dingen Arbeitenden von dem aus der Weihestätte essen und daß die am Altar ständig ihres Amtes Waltenden an den Gaben für den Altar teilhaben? So verordnet der Herr auch denen, die das Evangelium verkündigen, vom Evangelium zu leben. 1.Korinther 9:13-14

In Hebräer 6:10 steht geschrieben, den Heiligen zu dienen sei Arbeit, also Dienst.

So steht es geschrieben:

Denn Gott ist nicht ungerecht, daß er eurer Arbeit und der Liebe vergäße, die ihr gegen seinen Namen bewiesen habt, indem ihr den Heiligen dientet und noch dienet. Hebräer 6:10 

Wer in der Geschwisterliebe des Herrn Jesus lebt, der unterstütz seine Geschwister wo er nur kann.

Es steht geschrieben:

Vergeßt aber nicht des Wohltuns und der Beisteuer; denn an solchen Opfern hat Gott wohlgefallen. Hebräer 13:16

Und warum unterstützt er seine Geschwister wo er nur kann?

Es steht geschrieben:

Und der König wird ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch, insofern ihr es getan habt einem dieser meiner geringsten Brüder, habt ihr es mir getan! Matthäus 25:40

Dann wird er ihnen antworten: Wahrlich, ich sage euch, insofern ihr es nicht getan habt einem dieser Geringsten, habt ihr es mir auch nicht getan! Matthäus 25:45 

Der Unterrichtende, soll seinem Lehrer im Lebensunterhalt helfen!

So steht es geschrieben:

Wer im Wort unterrichtet wird, der gebe dem, der ihn unterrichtet, Anteil an allen Gütern. Galater 6:6

Paulus wurde auch von seinen geliebten Geschwistern unterstützt.

Es steht geschrieben:

… denn auch als ich in Thessalonich war, sandtet ihr mir einmal oder zweimal etwas für meinen Bedarf. Philipper 4:16

Ich habe nun alles vollständig erhalten, ich habe sogar Überfluß, mein Mangel ist ausgefüllt, seit ich die Gabe von euch durch Epaphroditus empfangen habe: einen duftenden Wohlgeruch, ein wohl]annehmbares, Gott wohlgefälliges Opfer. Philipper 4:18

Ein Diener Gottes wird, wie Paulus, wenn es sein muss mit seinen Händen handwerklich arbeiten, um seinen Nächsten nicht zur Last zu fallen und seinen, wie den Bedarf seiner Geschwister, zu decken, aber wenn Gott ihn erwählt und absondert, dann ist er für Gott den himmlischen Vater und seinen Sohn Jesus da und dient darin, was Gott will.

Wenn Gott der geliebte himmlische Vater und sein geliebter Sohn Jesus die Ihren aus der Welt erwählen, dann arbeiten sie von früh bis in die Nacht im Weinberg Gottes und werden vom Weingärtner geliebt, beschützt, bezahlt, versorgt, respektiert, geachtet, aufgebaut, getröstet, gestärkt, ermutigt usw.

Es steht geschrieben:

Denn das Himmelreich ist einem Hausherrn gleich, welcher am Morgen früh ausging, um Arbeiter in seinen Weinberg zu dingen. Matthäus 20:1

Ich hoffe 2.Thessalonicher 3:10 leuchtet nun etwas mehr für dich.

Es ist so, wie es Petrus schrieb. Paulus Schriften sind schwer zu verstehen:

Und die Geduld unsres Herrn achtet für euer Heil, wie auch unser lieber Bruder Paulus nach der ihm verliehenen Weisheit euch geschrieben hat, wie auch in allen Briefen, wo er davon spricht, in welchen etliches schwer zu verstehen ist, was die Ungelehrten und Unbefestigten verdrehen, wie auch die übrigen Schriften, zu ihrem eigenen Verderben. 2.Petrus 3:16

Die Briefe von Paulus sind schwer zu verstehen. Auf den ersten Blick sagen Paulus Briefe etwas anderes aus, als wenn man genauer hinsieht. So ist es auch mit der Stelle in 2.Thessalonicher 3:10. Was schreibt Petrus noch? Er sagt uns auch, dass die Ungelehrten und Unbefestigten die Schriften verdrehen, wie auch die übrigen Schriften, zu ihrem eigenen Verderben.

Deshalb möge der liebende himmlische Vater dir und deinen Nächsten die Augensalbe für die Schönheit seiner Worte, die Geist und Leben sind schenken. Dafür sei dem geliebten himmlischen Vater, durch seinen wundervollen und einziggezeigten Sohn Jesus gedankt. Amen

Ich wünsche euch Frieden, liebe Freunde, und Liebe mit Glauben von Gott, dem Vater, und Jesus Christus, dem Herrn. Gottes Gnade wünsche ich allen, die Jesus Christus, unseren Herrn, für immer lieben!
Epheser 6:23-24

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