Beitrag zuletzt aktualisiert am 22.05.2022
Wer ist der Erzengel Michael?

Wer ist der Erzengel Michael?

Zuerst muss man klarstellen, „Erzengel“ ist keine korrekte Übersetzung. Dann muss man klarstellen, Erzengel Michael bedeutet nicht, selbst ein Engel – indem Sinne, wie es die Menschen verstehen – zu sein.

Warum?

Das griechische Wort „ἀρχάγγελος“ (archaggelos), welches mit „Erzengel“ übersetzt wurde, besteht aus zwei Wortteilen. Einmal aus dem Wortteil „ἀρχ“ (arch), das so viel wie „Obrigkeit/Gewalt/Herrschaft über“ bedeutet und zum Zweiten aus dem Wortteil „Aγγελος“ (aggelos, angelos), dass nicht Engel, sondern so viel wie Bote, Diener oder Botschafter bedeutet.

Erzengel und Engel ist falsch!

Es steht geschrieben:

Der Erzengel Michael dagegen, als er mit dem Teufel in Streit geriet und über den Leib Moses verhandelte, wagte kein lästerndes Urteil zu fällen, sondern sprach: «JHWH strafe dich!» Judas 1:9

ο δε μιχαηλ ο αρχαγγελος οτε τω διαβολω διακρινομενος διελεγετο περι του μωσεως σωματος ουκ ετολμησεν κρισιν επενεγκειν βλασφημιας αλλ ειπεν επιτιμησαι σοι κυριος Judas 1:9

Der Wortteil „Erz“ griech. „ἀρχ“ (arch) kommt von dem griechischen Wort „arche“, das so viel, wie „Obrigkeit/Gewalt/Herrschaft über“ bedeutet. Erzengel bedeutet also „Oberster der Engel“, „Herr der Engel, „Anführer der Engel“ oder das „Haupt der Engel“, aber nicht einer der Engel. Das weist darauf hin, dass der Herr Jesus zwar das himmlische Engelheer anführt, aber nicht selbst ein Engel ist.

Es steht geschrieben:

Lobet ihn, alle seine Engel; lobet ihn, alle seine Heerscharen! Psalm 148:2 

Siehe, ich sende meinen Engel, der vor mir her den Weg bereiten soll; und plötzlich wird kommen zu seinem Tempel der Herr, den ihr suchet, und der Engel des Bundes, nach dem ihr begehret; siehe, er kommt, spricht JHWH der Heerscharen! Maleachi 3:1

Die heilige Schrift sagt uns in Psalm 148:2 und Maleachi 3:1, Gott Vater ist JHWH der Heerscharen, also JHWH des Heeres aller Boten/Engel. Wird Gott Vater dadurch auch ein Bote/Engel?

NEIN

Warum dann aber der Herr Jesus?

Ein Beispiel: Ein Schafhirte ist der Anführer seiner Schaffe, dadurch wird er aber nicht zum Schaf. Ein Verteidigungsminister ist der ernannte Anführer der Armee, dadurch wird er aber nicht zum Soldaten. Ein Bienenzüchter züchtet Bienen, dadurch wird er aber nicht zu der Biene.

Warum wird der Herr Jesus zum Schaf gemacht, wenn er doch der Hirte der Schafe ist?

Ein Anführer aller Boten/Engel ist zwar selbst ein Bote – in dem Sinne, dass er Gottes Botschaften überbringt und Gott dient – aber kein Engel, so wie sich die Menschen dieser Welt einen Engel vorstellen. Ein Bote JHWH´s zu sein, bedeutet nicht gleichzeitig ein Engel zu sein. Ein Mensch wird von Gott auch zu seinem Boten ernannt und wird doch nicht zu einem Engel. Oder wird man damit zum Engel?

NEIN

Deshalb ist es so wichtig zu verstehen, dass das Wort Angelos nicht Engel, sondern Bote, Diener oder Botschafter bedeutet. Der Herr Jesus ist ein Bote Gottes, deshalb auch kein Erzengel, sondern ein Fürst über alle Boten, also Botenfürst. Denn ein Botenfürst steht über allen Boten/Engeln, er ist ihr Befehlshaber, ihr Heerführer, das Haupt aller Boten/Engel.

Deshalb steht geschrieben:

Denn in ihm [Jesus] ist alles erschaffen worden, was im Himmel und was auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, seien es Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten: alles ist durch ihn und für ihn geschaffen; und er ist vor allem, und alles besteht in ihm. Kolosser 1:16-17

Wie wir in Kolosser 1:16-17 lesen dürfen, schuf durch den Herr Jesus sein und unser himmlischer Vater alle Boten/Engel, also kann er selbst keine Engel sein, wenn er selbst nicht erschaffen, sondern von seinem geliebten Vater gezeugt wurde (Spr 8:24-25, Kol 1:15-17, Hebr 1:5, 5:5).

All diese falschen Übersetzungen, die Angelos mit Engel wiedergeben, richten all diese Missverständnisse und Streitereien über unseren König und Fürsten Jesus an!

Ein Fürst der Boten ist etwas ganz anderes als ein Erzengel, also Anführer der Engel/Boten. Denn der Anführer der himmlischen Boten/Engel ist Gabriel, der höchste aller Boten, den Gott nach dem Abfall Luzifers/Satans an seine Stelle setzte, der seitdem vor dem Thron Gottes und seines Sohnes (Lukas 1:19) steht.

Der Himmel hat einen Fürsten und die Finsternis ebenso. Der Fürst und Anführer der Finsternis, also all der abgefallenen Boten/Engel, ist Satan. Der Fürst aller himmlischen Boten/Engel ist einzig und allein der Prinz, König und Fürst Jeschua (Jesus).

Erzengel Michael ist falsch!

Michael, Fürst aller Boten oder Botenfürst wäre korrekt!

Das ist das Gleiche, als wenn man sagt, Gott steht über Jesus, er ist das Haupt Jesu, also ist Gott Vater auch ein Jesus. Deshalb meinen sehr viele Menschen auch, ein Erzengel muss also auch ein Engel sein. Anhand dieser menschlichen Denkweise entstand auch die Lehre, Jesus wäre ein Gott. Denn der Mensch meint, wenn Jesus der Sohn Gottes ist, muss er auch ein Gott sein.

Anmerkung: Jeder Mensch dieser Welt kann ein Sohn und eine Tochter Gottes werden. Werden sie nun dadurch auch zu Gott, weil sei dann Söhne und Töchter Gottes sind?

NEIN

Aber die Fragen, die man sich stellen sollte, um besser zu verstehen sind: Braucht ein Gott vollmacht von einem Gott, wenn Gott doch allmächtig ist? Muss Gott noch einen anderen Gott segnen? Kann es einen größeren Gott geben? Kann ein Gott sterben?

Gott Vater ist allein Gott und existiert von Ewigkeit zu Ewigkeit, Jesus ist kein Gott und er existiert, weil der eine Gott Vater ihn zeugte. Jesu Zeugung aus seinem Gott Vater bezeugt, dass er kein Gott ist und seinen Rang als Zweithöchsten des ganzen Universums, weil kein anderes Wesen aus Gott geboren wurde und er allein deshalb seinen Gott und Vater sehen und im Sichtbaren präsentieren kann.

Wenn du mehr erfahren möchtest, dann darfst du es in dem Beitrag Jesus ist das Ebenbild seines Vaters, des einen Gottes! erfahren.

Da Gott seinen Sohn zeugte, müsste nach der Anwendung der menschlichen Theorie (Erzengel beutet: Jesus ist auch ein Engel) Gott Vater ein Mensch sein, – da Jesus seit seinem Opfer, in diesem Moment und bis in alle Ewigkeit ein Mensch bleibt – wenn der Mensch, durch seine begrenzte Denkweise, den Herrn Jesus zu einem Engel macht, nur weil er das Wort Erzengel hört. Doch das ist eine vollkommen falsche Denkweise!

Worin also besteht der Unterschied zwischen Jesus, dem Sohn Gottes und der Schöpfung?

Der Prinz und Fürst Jesus wurde aus Gott geboren, wodurch ihm, nach Gott Vater, die größte Ehre zu Teil wurde, ihn aber keinesfalls zu Gott macht. Doch leider wird der aus Gott Einziggezeugte von sehr vielen Menschen zu dem gemacht, was er nicht ist, nämlich zu Gott, obwohl die Wahrheit klar sagt, dass es nur einen Gott gibt und dieser ist nur der himmlischer Vater.

Durch all die Götter, wie Gott Jesus, Gott heiliger Geist, Gott Allah, Gott Satan, den dreieinigen Gott, Gott Buddha, Gott Hindu, Gott Jahwe, Gott Jehova, Gott Jahuwah, Gott Odin u. v. a. stellten die Menschen Götzenbilder, wie das Volk in der Wüste auf, machten sich diese Götter zu ihrer Wohnung und bewahren sie in ihren Herzen und Gedanken, schreiben sich die Gesetze dieser Götter in ihren Herzen, beten diese Götzen und Abgötter an, nennen diese Götter ihre Väter, halten ihre Gebote, durch die die Menschen in Wahrheit die 10 Gebote brechen und sündigen.

All die lebendige Wesen voller Augen, Cherubim, Seraphim, Boten/Engel, Ältesten und all die andere Schöpfung wurden, wie es der Namen schon sagt, geschaffen. Die wundervollen lebendige Wesen voller Augen, Cherubim, Seraphim, Boten/Engel stehen jedoch viel höher und deshalb mächtiger als die Menschen, auch ihnen kommt sehr viele Ehre zu und auch unter ihnen besteht eine gewisse Rangordnung.

Deshalb sagte der Fürst Jesus:

Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden, und niemand erkennt den Sohn, als nur der Vater; und niemand erkennt den Vater, als nur der Sohn und wem der Sohn es offenbaren will. Matthäus 11:27 

Wer Ohren hat zu hören, der höre! Matthäus 11:15

Der Herr Jesu sagt klar und unmissverständlich: Niemand erkennt den Vater, als nur der Sohn! Fragst du dich vieleicht warum? Wenn du die Wahrheit erfahren möchtest, dann möchte man die den Beitrag Wer kann Gott sehen? empfehlen.

Der Herr Jesus ist nicht nur „Haupt“ und „Anführer“ oder „König“ der gläubigen Menschen (Epheser 1:9-10), der Fürst des Lebens (Apostelgeschichte 3:15) oder der Fürst über die Könige der Erde (Offenbarung 1:5), sondern der Fürst über die ganze Schöpfung (Apostelgeschichte 5:31, 1.Korinther 15:27-28, Kolosser 1:15-17, Kolosser 2:10).

Die wahre Bedeutung der Übersetzung der beiden Wortteile „Erz-Engel“ kann man auch anhand 1.Petrus 5:4 (Erzhirte = Hirtenfürst) erkennen.

Es steht geschrieben:

so werdet ihr, wenn erscheinen wird der Erzhirte, die unverwelkliche Krone der Ehren empfangen. 1.Petrus 5:4 – Luther 1545

Und wenn der Hirtenfürst geoffenbart wird, werdet ihr den unverwelklichen Kranz der Herrlichkeit davontragen. 1.Petrus 5:4 – Konkordante Übersetzung

Und wenn der Erzhirte offenbar geworden ist, so werdet ihr die unverwelkliche Krone der Herrlichkeit empfangen. 1.Petrus 5:4 – Elberfelder 1871

Dann werdet ihr auch, wenn der oberste Hirte offenbar wird, den unverwelklichen Ehrenkranz empfangen. 1.Petrus 5:4 – Schlachter 2000

Nun möchte ich klarstellen, dass und warum das Wort „Engel“ keine korrekte Übersetzung ist!

Im griechischen Grundtext steht „Aγγελος“ (Angelos) geschrieben, was Bote, Diener und Botschafter, aber nicht Engel bedeutet.

Matthäus 11:10

Es steht geschrieben:

Denn dieser ist’s, von dem geschrieben steht: «Siehe, ich sende meinen Boten vor deinem Angesichte her, der deinen Weg vor dir bereiten soll. Matthäus 11:10

ουτος γαρ εστιν περι ου γεγραπται ιδου εγω αποστελλω τον αγγελον μου προ προσωπου σου ος κατασκευασει την οδον σου εμπροσθεν σου Matthäus 11:10 – Textus Receptus 1550/1894

In Matthäus 11:10 steht im Griechischen „Angelos“ geschrieben und diese Stelle schreibt nicht über Engel, sondern über Johannes den Täufer und nennt diesen Menschen einen Boten.

Markus 1:2

Es steht geschrieben:

Wie geschrieben steht in Jesaja, dem Propheten: «Siehe, ich sende meinen Boten vor deinem Angesicht her, der deinen Weg bereiten wird. Markus 1:2

ως γεγραπται εν τοις προφηταις ιδου εγω αποστελλω τον αγγελον μου προ προσωπου σου ος κατασκευασει την οδον σου εμπροσθεν σου Markus 1:2 – Textus Receptus 1550/1894

In Markus 1:2 steht im Griechischen ebenso wie in Matthäus 11:10 „Angelos“ geschrieben, wobei erneut sehr klar die Rede von einem Menschen ist, nämlich von Johannes dem Täufer.

Ist Johannes der Täufer ein Engel?

NEIN

Also kann das Wort Engel nicht korrekt sein!

Lukas 7:27

Es steht geschrieben:

Dieser ist’s, von dem geschrieben steht: «Siehe, ich sende meinen Boten vor deinem Angesichte her, der deinen Weg vor dir bereiten soll.» Lukas 7:27

ουτος εστιν περι ου γεγραπται ιδου εγω αποστελλω τον αγγελον μου προ προσωπου σου ος κατασκευασει την οδον σου εμπροσθεν σου Lukas 7:27 – Textus Receptus 1550/1894

In Lukas 7:27 steht im Griechischen ebenso wie in Matthäus 11:10 und Markus 1:2 „αγγελονAngelos“ geschrieben, wobei erneut sehr klar die Rede von einem Menschen ist, nämlich von Johannes dem Täufer.

Der Herr Jesus bestätigt Johannes den Täufer als den von Gott gesandten Boten!

In Johannes 1:23 beschreibt Johannes, wie der Herr Jesus sehr klar verkündete und bestätigte, dass der von Gott gesandte Bote, wie in Maleachi 3:1 prophezeit, Johannes der Täufer ist, dass Johannes der Täufer und kein himmlischer Bote den Weg des Herrn Jesus ebnete.

So steht es geschrieben:

Er sprach: Ich bin «eine Stimme, die da ruft in der Wüste: Ebnet den Weg JHWH´s!» wie der Prophet Jesaja gesagt hat. Johannes 1:23

Siehe, ich sende meinen Engel, der vor mir her den Weg bereiten soll …  Maleachi 3:1

Jakobus 2:25

Es steht geschrieben:

Ist nicht ebenso auch die Dirne Rahab durch Werke gerechtfertigt worden, da sie die Boten aufnahm und auf einem anderen Weg entließ? Jakobus 2:25

ομοιως δε και ρααβ η πορνη ουκ εξ εργων εδικαιωθη υποδεξαμενη τους αγγελους και ετερα οδω εκβαλουσα Jakobus 2:25 – Textus Receptus 1550/1894

In Jakobus 2:25 steht im Griechischen ebenso wie in Matthäus 11:10, Markus 1:2 und Lukas 7:27 das Wort „Angelos“, jedoch in Plural – Mehrzahl „αγγελους“ geschrieben, wobei hier erneut sehr klar die Rede von Menschen ist, denn die Dirne aus Jericho namens Rahab verbarg und beherbergte von Josua (Josua 2:1-14, 6:22-25) zwei gesandte menschliche und keine himmlische Boten.

Lukas 7:24

Es steht geschrieben:

Und als die Boten des Johannes weggegangen waren, fing er an zum Volke zu reden über Johannes: Was seid ihr in die Wüste hinausgegangen, zu sehen? Ein Rohr, das vom Winde bewegt wird? Lukas 7:24

απελθοντων δε των αγγελων ιωαννου ηρξατο λεγειν προς τους οχλους περι ιωαννου τι εξεληλυθατε εις την ερημον θεασασθαι καλαμον υπο ανεμου σαλευομενον Lukas 7:24 – Textus Receptus 1550/1894

In Lukas 7:24 steht im Griechischen ebenso wie in Matthäus 11:10, Markus 1:2, Lukas 7:27 und Jakobus 2:25 das Wort „αγγελων Angelos“ geschrieben, wobei erneut sehr klar die Rede von Menschen ist, nämlich von den Boten des Johannes des Täufers und keine himmlischen Boten.

Lukas 9:52

Es steht geschrieben:

sandte er Boten vor sich her. Diese kamen auf ihrer Reise in ein Samariterdorf und wollten ihm die Herberge bereiten. Lukas 9:52

και απεστειλεν αγγελους προ προσωπου αυτου και πορευθεντες εισηλθον εις κωμην σαμαρειτων ωστε ετοιμασαι αυτω Lukas 9:52 – Textus Receptus 1550/1894

In Lukas 9:52 steht im Griechischen ebenso wie in Matthäus 11:10, Markus 1:2, Lukas 7:27 und Jakobus 2:25 das Wort „Angelos“,  jedoch in Plural – Mehrzahl „αγγελους“ geschrieben, wobei erneut sehr klar die Rede von Menschen ist, nämlich von den Boten des Herrn Jesus, als er seine Jünger aussandte, um eine Herberge zu besorgen.

Wie man sehen kann, wird das gleiche Wort „Aγγελος“ (Angelos) für himmlische (Engel) wie auch für menschliche Boten benutzt.

Die Konkordante Übersetzung, die wortwörtliche Übersetzung aus dem Hebräischen, Aramäischen und Griechischen, gibt es verständlich wieder:

… Aber siehe, Michael, einer der ersten Obersten kam, um mir zu helfen, und ich ließ ihn dort neben dem Obersten der Könige von Persien allein. Daniel 10:13

… Da ist kein einziger, der mit mir in diesen Dingen standhält, es sei denn Michael, euer Oberster. Daniel 10:21

Daniel 10:21 nennt einen euren Obersten. Wer ist der Oberste? Es gibt nur einen, den Gott Vater zum Obersten einsetzte.

Jesus, der Christus, Jeschua

So steht es geschrieben:

In dieser Zeit wird Michael aufstehen, der große Botenfürst, der über den Söhnen deines Volkes steht. Dann wird eine Drangsal sein, deart, wie noch keine geschehen ist, seit Nationen auf der Erde wurden, bis zu dieser Zeit. Aber in dieser Zeit wird dein Volk entkommen, alle, die in der Rolle eingeschrieben gefunden werden. Daniel 12:1

… Die Wurzel Isais, der da aufsteht als Fürst der Nationen, auf Ihn werden sich die Nationen verlassen. Römer 15:12

… der das Haupt jeder Fürstlichkeiten und Obrigkeit ist … Kolosser 2:10

… mit der Stimme des Botenfürsten … 1.Thessalonicher 4:16

Und wenn der Hirtenfürst geoffenbart wird … 1.Petrus 5:4

… Michael, der Botenfürst … Judas 1:9

… Michael und Seine Boten stritten mit dem Drachen … Offenbarung 12:7

In 1.Thessalonicher 4:16 steht geschrieben:

denn der Herr (Jesus) Selbst wird mit dem Befehlsruf, mit der Stimme des Botenfürsten … herabsteigen … 1.Thessalonicher 4:16

Nur einer wird im alten Bund (Alten Testament) im Buch Daniel Engelsfürst/Botenfürst oder „der große Fürst“ genannt. In Daniel 8:25 wird dieselbe Person „Fürst aller Fürsten“ genannt.

Es steht geschrieben:

Und wegen seiner Klugheit und weil ihm der Betrug in seiner Hand gelingt, wird er sich in seinem Herzen erheben und viele in ihrer Sorglosigkeit verderben; und er wird gegen den Fürsten der Fürsten auftreten, aber ohne Zutun von Menschenhand zerschmettert werden. Daniel 8:25

In Daniel 9:25 wiederum wird von Jesus gesprochen als dem „Gesalbten, dem Fürsten.“ Es ist sehr deutlich zu sehen, dass die Bezeichnungen im Buch Daniel „Fürst“, „der große Fürst“, „der Fürst des Heeres“ und „euer Engelsfürst Michael“, sich auf die eine und selbe Person beziehen, nämlich auf den Herrn Jesus, den Christus.

Wen hat Gott zum Fürsten gemacht?

Jesus, der Christus, Jeschua

Seinen geliebten Sohn!

Es steht geschrieben:

Diesen hat Gott zum Fürsten und Retter zu seiner Rechten erhöht, …  Apostelgeschichte 5:31 

und von Jesus Christus, dem treuen Zeugen, dem Erstgeborenen aus den Toten und dem Fürsten über die Könige der Erde. Ihm, der uns geliebt hat und uns von unseren Sünden gewaschen hat durch sein Blut, Offenbarung 1:5 

In Judas 1:9 steht geschrieben:

Dagegen hat Michael, der Botenfürst, als er den Widerwirker wegen des Körpers des Mose anzweifelte und mit ihm Worte wechselte, nicht gewagt, ein lästerndes Urteil über ihn aufzubringen, sondern nur gesagt: JHWH schelte dich! Judas 1:9

Wie wir erneut sehen dürfen, ist die Übersetzung Erzengel falsch und müsste Botenfürst heißen. Der Herr Jesus selbst wird mit der Stimme eines Erzengels/Botenfürsten herabsteigen.   

Es gibt nur einen „Obersten“ (Daniel 10:21), nur einen „ersten Obersten“ (Daniel 10:13), nur einen „großen Botenfürsten“ (Daniel 12:1 ) und nur einen „Fürst aller Fürsten“ (Daniel 8:25), der mit der Stimme eines Erzengels/Botenfürsten herabsteigen wird. Den Herrn Jesus, Michael.

In Offenbarung 12:7 steht geschrieben, dass Michael mit seinen Engeln gegen den Drachen, also Satan kämpfte:

Und es entstand ein Kampf im Himmel: Michael und seine Engel kämpften mit dem Drachen. Auch der Drache und seine Engel kämpften; Offenbarung 12:7 

Wen hat Gott über alles, also über all die lebendigen Wesen, Cherubim, Seraphim, Boten/Engel, Ältesten, Menschen, Tiere und all die Schöpfung gesetzt?

Jesus, der Christus, Jeschua

Einzig seinen geliebten Sohn Jesus!

Es steht geschrieben:

Denn alles ordnet Er Ihm unter: unter Seine Füße. Wenn Er dann sagt: „Alles hat sich untergeordnet!“, so ist es offenkundig, daß Gott ausgenommen ist, der Ihm das All unterordnete. Wenn Ihm aber das All untergeordnet ist, dann wird auch der Sohn Selbst dem untergeordnet sein, der Ihm das All unterordnete, damit Gott alles in allen sei. 1.Korinther 15:27-28

Der Herr Jesus selbst sagte, dass all das, was seines Vaters ist, auch das Seine ist, wodurch die Boten seines Vaters auch zu seinen Boten werden.

Es steht geschrieben:

Und alles, was mein ist, das ist dein, und was dein ist, das ist mein; und ich bin in ihnen verherrlicht. Johannes 17:10 

Durch wen und für wen hat Gott alles erschaffen?

Jesus, der Christus, Jeschua

Durch und für seinen geliebten Sohn Jesus!

So steht es geschrieben:

welcher ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor allen Kreaturen. Denn durch ihn ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und Unsichtbare, beide, die Thronen und Herrschaften und Fürstentümer und Obrigkeiten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. Und er ist vor allen; und es bestehet alles in ihm. Kolosser 1:15-17

Der Herr Jesus herrscht, außer Gott, über alles!

So steht es geschrieben:

Denn alles ordnet Er [Gott] Ihm unter: unter Seine [Jesu] Füße. Wenn Er [Gott] dann sagt: „Alles hat sich untergeordnet!“, so ist es offenkundig, daß Gott ausgenommen ist, der Ihm [Jesus] das All [alles] unterordnete. Wenn Ihm [Jesus] aber das All [alles] untergeordnet ist, dann wird auch der Sohn [Jesus] Selbst dem [Gott] untergeordnet sein, der Ihm [Jesus] das All [alles] unterordnete, damit Gott alles in allen sei. 1.Korinther 15:27-28

hocherhaben über jede Fürstlichkeit und Obrigkeit, Macht und Herrschaft, auch über jeden Namen, der nicht allein in diesem Äon, sondern auch in dem zukünftigen genannt wird. Epheser 1:21

Die Prophetin Gottes, Ellen G. White, schreibt ebenfalls an mehreren Stellen, dass Michael Jesus der Christus ist.

„Moses ging durch den Tod, aber Michael kam herab und gab ihm das Leben wieder, ehe sein Körper die Verwesung sah. Satan versuchte, seinen Leib zu behalten, indem er ihn als sein eigen beanspruchte; aber Michael rief Mose wieder ins Leben und nahm ihn in den Himmel. Satan lästerte Gott schrecklich und beschuldigte ihn der Ungerechtigkeit, indem er erlaube, daß ihm seine Beute genommen werde; aber Christus schallt seinen Widersacher nicht, obgleich der Knecht Gottes durch Satans Versuchungen gefallen war. Er verwies ihn auf seinen Vater und sagte: „Der Herr strafe dich!“
Ellen G. White, Erfahrungen und Gesichte sowie geistliche Gaben (1951), S. 155

„Selbst Christus, „als er mit dem Teufel stritt und mit ihm rechtete über den Leichnam des Mose, hat nicht gewagt, gegen ihn ein lästerndes Urteil zu fällen“. Judas 9. Hätte er es getan, dann würde er sich dem Teufel gleichgestellt haben; denn die Anklägerei ist die Waffe des Bösen. Er wird in der Schrift der „Verkläger unserer Brüder“ genannt. Offenbarung 12,10. Jesus aber wollte sich der teuflischen Waffen nicht bedienen, sondern sprach „Der Herr strafe dich!“ Judas 9.“
Ellen G. White, Das bessere Leben (1978), S. 52

„Jeder sollte die Schriftstelle lesen, in der geschildert wird, wie Christus mit Satan um den Leichnam des Mose stritt. Siehe Judas 9. Jeder sollte darüber nachdenken, dass Christus sich nicht das Recht herausnahm, Satan schimpfend anzuklagen.“
Ellen G. White, Christus ist Sieger (2003), S. 133

„Kein Geringerer als der Sohn Gottes war Daniel erschienen. Die Beschreibung seiner Person ähnelt der des Johannes, wenn er berichtet, wie ihm auf der Insel Patmos Christus geoffenbart wurde. Unser Herr erschien Daniel nun in Begleitung eines anderen himmlischen Boten, der Daniel erklären sollte, was in späteren Zeiten geschehen würde. – The Review and Herald, 8. Februar 1881.“
Ellen G. White, Die Engel (1997), S. 117

„Er (Satan) behauptet, er kann sich dem Befehl Christi nicht unterordnen: Gott allein will er gehorchen. Die guten Engel weinen, als sie die Worte Satans hören und sehen, wie er es verachtet, die Anweisungen Christi, ihres erhöhten und geliebten Befehlshabers, zu befolgen. Der Vater entscheidet den Fall Satans und erklärt, dass Satan wegen seiner empörenden Rebellion aus dem Himmel gewiesen werden muss und dass alle, die sich mit ihm in seiner Rebellion vereint haben, mit ihm hinausgewiesen werden sollen.

Daraufhin war Krieg im Himmel. Christus und seine Engel kämpften gegen Satan und seine Engel, denn diese waren entschlossen, mit all ihrer Rebellion im Himmel zu bleiben. Aber sie gewannen nicht die Oberhand. Christus und die treuen Engel siegten und trieben Satan und die mit ihm sympathisierenden Rebellen aus dem Himmel. [vgl: Offenbarung 12:7-9]“
Ellen G. White, Der Bibelkommentar, S. 590

„Christus ließ sich nicht zu einem Streit mit Satan herab. Er hätte ihm die grausamen Folgen seines Betrugs im Himmel naheführen können, der den Untergang vieler seiner Bewohner verursachte. Er hätte auf die Lügen in Eden hinweisen können, durch die der Teufel Adam zur Sünde verführte und den Tod über das Menschengeschlecht brachte. Mußte er Satan daran erinnern, daß dieser es war, der in Israel Murren und Empörung erregte, so daß schließlich auch Moses Geduld einmal erschöpft war und er in einem unachtsamen Augenblick sündigte und damit der Macht des Todes verfiel?

Christus stellte das alles seinem Vater anheim, indem er sagte: „Der Herr strafe dich!“ Judas 9. Der Heiland ließ sich nicht in einen Streit mit seinem Gegner ein, aber bei dieser Gelegenheit begann er, die Macht des gefallenen Feindes zu brechen und Tote zum Leben zu erwecken. Hier bewies der Sohn Gottes seine Oberhoheit, die Satan nicht anfechten konnte. Die Auferstehung wurde für immer zur Gewißheit und Satan seiner Beute beraubt. Die gerechten Toten würden wieder leben.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 461

Lesen wir, was Uriah Smith, der Pionier der Urgemeinde der Siebenten-Tags-Adventisten zum Thema „Erzengel Michael“ schrieb:

„Wer aber ist Michael? Und wofür wird er sich aufmachen? In Judas 9 wird Michael der Erzengel genannt. Das bedeutet der oberste Engel oder das Haupt über die Engel. Es gibt nur ein Haupt. Wer ist es? Es ist einer, dessen Stimme vom Himmel gehört wird, wenn die Toten auferstehen. (1Thess 4, 16). Und wessen Stimme wird in Verbindung mit jenem Ereignis gehört? Die Stimme unseres Herrn Jesus Christus. (Joh 5,28).

Wenn wir die Beweisführung zurückverfolgen und diese Tatsache als Grundlage nehmen, so kommen wir zu folgendem Schluss: Die Stimme des Sohnes Gottes ist die Stimme des Erzengels und der Erzengel ist der Sohn Gottes. Aber der Erzengel ist Michael, und darum ist Michael der Sohn Gottes.

Der Ausdruck Daniels „der große Fürst Michael, der für die Kinder deines Volkes einsteht“, reicht aus, um darin den Erlöser der Menschen zu erkennen. Er ist der Fürst des Lebens (Apg 3, 15); und Gott hat ihn „zu einem Fürsten und Retter“ erhöht. Apg 5, 31. Er ist der große Fürst. Es gibt keinen Größeren neben ihm, nur der Vater selbst.“
Uriah Smith, Gedanken zum Buch Daniel, S. 288

Lesen wir nun, was John Nevins Andrews zum Thema „Erzengel Michael“ schrieb:

„Die Krönung Christi am Richterstuhl des Vaters ist dasselbe Ereignis wie das Aufstehen Michaels. Vgl. Daniel 7,13.14; 12,1. Michael ist Jesus und sein Aufstehen markiert den Beginn seiner Regierung. Jesus trägt als Befehlshaber der Engelscharen den Namen Michael. Der Name bedeutet »Der wie Gott ist«. Das muss unser Herr sein. (Hebräer 1,3) Er wird Erzengel genannt. (Judas 9) Dieser Begriff bedeutet: Engelfürst oder Kommandant der Engelsheerscharen. Das ist die Aufgabe unseres göttlichen Herrn. (Hebräer 1)

Michael ist der Fürst, der die Kinder Gottes vertritt. Er wird auch als unser Fürst bezeichnet. (Daniel 10,21; 12,1) Es kann also nur Jesus sein (Apostelgeschichte 5,31). Wenn Michael aufsteht, übernimmt er die Königsmacht. (Das Aufstehen in Daniel 11,2.3.4.7.20.21 ist immer mit Machtübernahme verknüpft.) Es ist jedoch nicht ein Engel, der den Thron des Königreichs erhält sondern Jesus. (Daniel 7,13.14;  Psalm 2,6-12) Unser Herr erhält seine Herrschaft am Richterstuhl seines Vaters. (Daniel 7)

Es folgt eine trübselige Zeit, in der Jesus alle rettet, die im Buch geschrieben stehen. Dies bezieht sich eindeutig auf die Untersuchung der Bücher, die in der Vision zuvor beschrieben werden. (Daniel 12,1; 7,9.10) Das zeigt, daß die Gerichtsszene in Daniel 7 sich auf die Gerechten bezieht und ihre endgültige Befreiung bei der Wiederkunft Christi vorausgeht.“
John Nevins Andrews, The Judgment its Events and Their Order, Chapter 3: God, The Father, The Judge (1890), S. 33

Es gibt nur einen Fürsten im Himmel!

Jesus, der Christus, Jeschua

Der Fürst des Lebens.

So steht es geschrieben:

den Fürsten des Lebens aber habt ihr getötet; den hat Gott von den Toten auferweckt, dafür sind wir Zeugen. Apostelgeschichte 3:15

Gott Vater setzte seinen Sohn Jesus über jedes Fürstentum, somit auch über seine Boten.

So steht es geschrieben:

die in Christus gewirkt hat, als Er Ihn aus den Toten auferweckte und Ihn zu Seiner Rechten inmitten der Überhimmlichen setzte, hoch über jedes Fürstentum und jede Gewalt, Macht und Herrschaft und jeden Namen, der genannt wird nicht allein in diesem Zeitalter, sondern auch in dem zukünftigen. Epheser 1:20-21

Der Herr Jesus ist der Fürst über die Könige der Erde. Deshalb auch König der Könige der Erde.

So steht es geschrieben:

Und ich will ihn zum Erstgeborenen machen, zum Höchsten der Könige auf Erden. Psalmen 89:27

und von Jesus Christus, dem treuen Zeugen, dem Erstgeborenen von den Toten und dem Fürsten über die Könige der Erde. Offenbarung 1:5

Wer ist wie Gott?
Michael!

Namen haben in der heiligen Schrift immer eine Bedeutung.

Jesus:
Hebr. Yeshua bedeutet: JHWH rettet.

Michael (Jesus):
hebräisch ‏מיכאל‎ (Mikha’el)) bedeutet: Wer ist wie Gott?

Emmanuel (Jesus):
hebräisch ‏עִמָּנוּ אֵל – Das heißt übersetzt: Gott mit uns. Matthäus 1:23
(Gott war mit den Menschen durch seinen Sohn Jesus, und nicht Gott Jesus wäre bei ihnen (2.Korinther 5:19). Denn Gott ist auch durch seine Propheten mit seinem Volk und trotzdem werden sie NIEMALS zu Gott)

Gabriel (der dritte nach Jesus und der höchste Bote):
hebräisch ‏גּבריאל (gabrîy’êl) bedeutet: Der Mächtige, Macht der Gottheit.

Die letzten zwei Buchstaben all der oben genannten Namen sind EL und zeugen vom Titel des Allerhöchstens. Es ist ein Bestandteil seiner treuen Diener, der die Angehörigkeit, Zuwendung und Unterordnung offenbart.

Nur einer ist wie Gott, wie sein und unser Vater!

Es steht geschrieben:

… und wie Gott war das Wort. Johannes 1:1

wie Gott zu sein; Philipper 2:6

Jesus, der Christus, Jeschua

Der Sohn des wahren Gottes, weil Gott sich durch seinen Sohn Jesus im Sichtbaren offenbart!

So steht es geschrieben:

Jesus spricht zu ihm: … Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen. …  Johannes 14:9 

Die Worte „wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen“ bedeuten und bestätigen keinesfalls, der Herr Jesus wäre der Vater, sondern, da die geschaffenen Wesen ihren Gott nicht sehen können, weil die Herrlichkeit Gottes ihre Existenz vernichten würde (nicht weil Gott sie hasst, sondern weil die Schöpfung sie nicht ertragen kann und sterben würde), zeugte der himmlische Vater seinen Sohn, damit seine geliebte Schöpfung an ihren Gott, der in einem unzugänglichen Lichte wohnt (1.Timotheus 6:16), durch seinen Sohn Jesus glaubt, ihn sieht, erlebt, ertastet und liebt. Deshalb sagte Jesus „wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen“, weil er wie sein Vater aussieht, liebt, weise handelt, richtet, und Gerechtigkeit tut. Deshalb sagte er:

Ich und der Vater sind eins. Johannes 10:30 

Jesus sagte es nicht, weil sie beide Götter wären, sondern weil sie beide gleich aussehen, lieben, richten, handeln, denken, wie eineige Zwillinge sind. Allein durch diese Unwissenheit, an der nicht Gott, sondern der Mensch schuld ist, entstanden sehr viele Irrlehren über unseren Fürsten Jesus in dieser Welt. Und der Mensch hält an diesen Irrlehren krampfartig fest, als ob er die unumstößliche und allmächtige Wahrheit kennen würde, obwohl sein Herz immer wieder irrt.

In dem Beitrag Jesus ist das Ebenbild seines Vaters, des einen Gottes! erfährst du die Wahrheit über den Vater und den Sohn, wenn du möchtest.

Lesen wir nun, was uns unser geliebter himmlischer Vater, durch seine Prophetin, Ellen G. White, dazu gab:

„Oft hab ich den teuren Jesus gesehen, er ist eine Person. Ich fragte ihn, ob sein Vater eine Person sei und die gleiche Gestalt habe wie er. Er sagte: „Ich bin das genaue Ebenbild der Person meines Vaters.“
Ellen G. White, Frühe Schriften (1999), S. 98

„Satan hatte gesagt: „Ich will … meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen … und gleich sein dem Allerhöchsten.“ Jesaja 14,13.14. Von Christus dagegen heißt es: „Er war wie Gott. Aber er betrachtete diesen Vorzug nicht als unaufgebbaren Besitz. Aus freiem Entschluß gab er alles auf und wurde wie ein Sklave. Er kam als Mensch in die Welt und lebte wie ein Mensch.“ Philipper 2,6.7 (GN)“
Ellen G. White, Das Leben Jesu (1973), S. 13

Deshalb steht auch geschrieben, dass der Herr Jesus das Ebenbild Gottes ist:

bei den Ungläubigen, denen der Gott dieser Weltzeit die Sinne verblendet hat, sodass ihnen das helle Licht des Evangeliums von der Herrlichkeit des Christus nicht aufleuchtet, welcher Gottes Ebenbild ist. 2.Korinther 4:4 

welcher [Jesus] das Ebenbild des unsichtbaren Gottes ist, der Erstgeborene aller Kreatur. Kolosser 1:15 

Da der himmlische Vater seinem geliebten einziggezeugten Sohn alles vererbte und unterstellte, ist Jesus wie Gott, weil er wie sein Vater aussieht, liebt, herrscht und seinen Vater im Sichtbaren vertritt. Deshalb ist der Herr Jesus der Fürst der lebendigen Wesen, Cherubim, Seraphim und Boten/Engel, ein Bottenfürst, weil ihm alle Boten unterstellt sind und er über alle Boten in Liebe und Gerechtigkeit herrscht.

Wer kann Gott sehen?
Jesus ist das Ebenbild seines Vaters, des einen Gottes!

Michael ist der Fürst und Herrscher über die ganze Schöpfung, aber kein Engel!
(Apostelgeschichte 5:31, 1.Korinther 15:27-28, Kolosser 1:15-17, Kolosser 2:10).

Wenn Gott niemals zu einem Engel sagte „Du bist mein Sohn“, kann somit der Herr Jesus kein Engel sein.

So steht es geschrieben:

Denn zu welchem von den Engeln hat er jemals gesagt: «Du bist mein Sohn; heute habe ich dich gezeugt»? Und wiederum: «Ich werde sein Vater sein, und er wird mein Sohn sein»? Hebräer 1:5

Gnade, Barmherzigkeit, Friede von Gott, dem Vater, und von dem Herrn Jesus Christus, dem Sohn des Vaters, in der Wahrheit und in der Liebe, sei mit euch! 2.Johannes 1:3

und saget allezeit Gott, dem Vater, Dank für alles, in dem Namen unsres Herrn Jesus Christus, Epheser 5:20

Amen!

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