Das persönliche Gebet.

Das persönliche Gebet!

Vorwort

1. Das persönliche Gebet.

1.1. Gott Vater allein hat das Recht zu höchster Verehrung und Anbetung!
1.2. Wie sollte man Gott im Gebet begegnen?
1.3. Wir können im Gebet mit unserem himmlischen Vater über alles sprechen!
1.4. Ohne das persönliche Gebet kein geistliches Wachstum!
1.5. Beten ist so lebenswichtig wie die tägliche Nahrung!
1.6. Beginne jeden Tag mit einem Gebet!
1.7. Suche dir, wie Jesus, einen Ort, damit du ungestört beten kannst!
1.8. Keine Zeit und kein Ort ist ungeeignet, unsere Bitten vor Gott zu bringen!
1.9. Das persönliche Gebet ist das Leben der Seele!
1.10. Das persönliche Gebet muss nicht laut gesprochen werden!
1.11. Das Gebet des Glaubens ist eine mächtige Waffe!
1.12. Gott, dein liebender himmlischer Vater, sehnt sich sehr danach, dir zu helfen und dich zu stärken!
1.13. Das Gebet gibt Kraft, die Welt, das Fleisch, die Sünde und Satan zu überwinden!

2. Das persönliche Gebet nach dem Willen Gottes beten.

2.1. Unser himmlischer Vater stellt Bedingungen!
2.2. Bedingungen für die Kraftquelle zur Heiligung!
2.3. Wie betet man nach dem Willen Gottes?
2.4. Gottes Verheißungen gelten nur denen, die Gott willig in allem folgen!
2.5. Sagt Gott, bittet nur einmal, so wird euch schon gegeben?
2.6. Wann sollte man unbedingt beten?
2.7. Was sollte man tun, wenn man nicht beten will?
2.8. Wie oft sollte man am Tag beten?
2.9. Wenn Menschen bitten, für sie zu beten.
2.10. Wenn man wegen Krankheit um Gebetsunterstützung gebeten wird.

3. Das unaufrichtige Gebet.

3.1. Keine bloßen formellen Gebete sprechen!
3.2. Gebetsphrasen herunterzuleiern ist „plappern wie die Heiden“!
3.3. Gebete als bloße Lippenbekenntnisse akzeptiert Gott nicht!
3.4. Gebete ohne Bewusstsein der Sündhaftigkeit sind heuchlerisch!
3.5. Von Gott das Erbetene zu erwarten, ohne seinen Willen zu kennen, ist Anmaßung!
3.6. Sich auf die Verheißungen zu berufen, ohne ihre Bedingungen zu erfüllen, beleidigt Gott!
3.7. Sich leichtfertig in Versuchungen zu begeben und zugleich Gottes Verheißungen zu beanspruchen, ist große Vermessenheit!
3.8. Gelegentliche, eilig gesprochene Gebete sind keine echte Gemeinschaft mit Gott!
3.9. Gott verabscheut Gebete von selbstsüchtigen und habsüchtigen Menschen!
3.10. Gebete, ohne Gottes Gebote zu befolgen, missfallen Gott!
3.11. Besondere Gefühle und lange Gebete beweisen keine echte Bekehrung!

4. Satan bringt vom Beten ab!

4.1. Satan redet uns ein, das Beten sei nicht notwendig!
4.2. Satan lässt nichts unversucht, um uns vom Beten abzuhalten!
4.3. Satan kennt genauestens die Wichtigkeit der Gebete!
4.4. Wenn Satan mit Legionen angreift, werden durch die Gebete mächtige himmlische Engel zur Hilfe gesandt!
4.5. Wer mit Christus verbunden ist, den kann Satan nicht besiegen!
4.6. Gebete brechen die Macht Satans!

Vorwort

Grüße dich geliebter Mensch.
Friede sei mit dir und mit deinen Nächsten.

Im Beitrag „Versammlung in Jesu Namen!“ darf man erfahren, warum öffentlichen Versammlungen wichtig sind und wie man darin beten sollte. In diesem Beitrag werden unter vorbildliche Gebete die wundervollen und vorbildlichen Gebete des geliebten himmlischen Bruders Jesus und der geliebten Schwester Ellen aufgezeigt. Diese Gebete sind zwar öffentlich, aber anhand dieser Gebete darf man lernen und falls man möchte auch einiges in sein privates Gebet übernehmen. Anhand des Gebetes unseres Herrn Jesus darf man auch erkennen, dass uns das Vaterunser nicht als bloße Form zum Wiederholen gegeben wurde, sondern als ein Beispiel, wie unsere Gebete aussehen sollten.

Doch wann, wo und wie sollte man im persönlichen Gebet zu Gott, zum himmlischen Vater beten?

Dazu möchte man dich herzlich einladen und diesen Beitrag unter Gebet zu lesen und zu studieren und hoffen, dass dir diese wundervolle Erfahrung, die Liebe und Gerechtigkeit Gottes zuteilwird! 

Möge unser liebender himmlischer Vater dir, deinen Nächsten und all ihren Nächsten seinen Geist der Weisheit, des Verstandes, des Rats und der Stärke, der Erkenntnis und der Furcht JHWH’s schenken (Jesaja 11:2), euch mit allem Nötigen zum ewigen Leben segnen, euch beschützen, durch seinen geliebten Sohn Jesus von euren Sünden und Ungerechtigkeiten befreien (1.Johannes 1:7, 1:9), von neuem gebären, damit ihr nicht mehr sündigt (1.Johannes 3:9), die Wiederkunft Jesu erlebt und in Vollkommenheit das Reich Gottes für die Ewigkeit betretet (Johannes 3:3).

Im Namen des edlen, wunderbaren und geliebten Fürsten Jesus, dem Christus.
Amen

Das persönliche Gebet.

Gott Vater allein hat das Recht zu höchster Verehrung und Anbetung!

Es steht geschrieben:

Denn du sollst keinen andern Gott anbeten. Denn JHWH heißt ein Eiferer und ist ein eifersüchtiger Gott. 2.Mose 34:14

Hütet euch aber, daß sich euer Herz nicht überreden lasse, daß ihr abtretet und andern Göttern dienet und sie anbetet, 5.Mose 11:16

Du aber, wenn du betest, geh in dein Kämmerlein und schließ deine Türe zu und bete zu deinem Vater im Verborgenen; und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird es dir vergelten öffentlich. Matthäus 6:6

Unser himmlischer Vater gab uns durch seine Prophetin Folgendes:

„Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.“ 2.Mose 20,3. … [JHWH], der Ewige, aus sich Seiende, Ungeschaffene, der Schöpfer und Erhalter aller Dinge, hat allein das Recht zu höchster Verehrung und Anbetung. Der Mensch darf keinem andern Wesen den ersten Platz in seinen Gefühlen oder seinem Handeln einräumen. Was auch immer wir schätzen mögen, sobald es unsere Liebe zu Gott mindert oder den ihm gebührenden Dienst beeinträchtigt, machen wir uns einen Gott daraus.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 282.

All die Götter dieser Welt, wie z. B. Gott Satan, dreieinige Gott, Gott Jesus, Gott heilige Geist, Gott Allah, Gott Odin, Gott Vishnu, Gott Buddha, Gott Brahma, Gott Shiva, Gott Jehova, Gott Jahwe, Gott Trimurti usw., haben kein Anrecht zur Verehrung oder Anbetung!

Nur Gott Vater – der Vater Jesu Christi – hat das alleinige Recht zu höchsten Verehrung und Anbetung!

Wie sollte man Gott im Gebet begegnen?

Ein Gebet zu Gott, deinem himmlischen Vater, sollte nicht wie ein Gespräch zu deinem irdischen Kind, Lebenspartner, Vater oder Freund aussehen. Man sollte demütig seine Knie beugen, seinen Kopf senken und dem geliebten himmlischen Vater, im Namen seines geliebten Sohnes Jesus all seine Worte, Danksagungen und Bitten mit Ehrfurcht, Achtung, Demut und Respekt darbringen.

Der Betende sollte sich der Gegenwärtigkeit Gottes bewusst werden!

„Das Gebet, sei es in der Versammlung, in der Familienandacht oder im Kämmerlein stellt den Menschen unmittelbar in die Gegenwart Gottes.“
Ellen G. White, Gemeinschaft mit Gott (1967), S. 89

„„Es sollte Klarheit darüber bestehen, wie man sich dem Allmächtigen in Ehrerbietung, in Gottesfurcht und mit andächtiger Liebe naht.“ Selected Messages II, 315.

„Wahre Ehrerbietung Gott gegenüber kommt aus dem Bewußtsein seiner Gegenwart und aus einem Gefühl für seine unendliche Größe. Von dieser Größe des Unsichtbaren sollte jedes Herz tief beeindruckt sein. Die Stunde und der Ort des Gebets sind heilig, weil Gott gegenwärtig ist.“ Prophets and Kings 48.49.

 „Sowohl im öffentlichen Gottesdienst als auch in der privaten Andacht ist es unsere Pflicht, unsere Knie vor Gott zu beugen, wenn wir unsere Bitten vor ihn bringen. Dadurch bekunden wir unsere Abhängigkeit von Gott.“ Selected Messages II, 312.

 „Manche halten es für ein Zeichen besonderer Demut, wenn sie auf ganz gewöhnliche Weise zu Gott beten, wie wenn sie mit einem Menschen sprächen. Sie entheiligen Gottes Namen, in dem sie unnötigerweise und ehrfurchtslos den Ausdruck ‚allmächtiger Gott‘ in ihren Gebeten gebrauchen — ein ehrfurchtsgebietender, heiliger Ausdruck, der niemals über die Lippen kommen sollte, es sei denn mit Zurückhaltung und einem Gefühl heiliger Scheu.“ Gospel Workers 176.“
Ellen G. White, Gemeinschaft mit Gott (1967), S. 69

Mit Demut und Ehrfurcht beten!

„Demut und Ehrfurcht sollte die Haltung aller ausdrücken, die in die Gegenwart Gottes kommen. Im Namen Jesu dürfen wir das zwar mit Zuversicht tun, aber niemand darf sich ihm mit dreister Vermessenheit nahen, als stünden wir mit ihm auf gleicher Stufe. Es gibt Menschen, die den allmächtigen, heiligen Gott, der „in einem unzugänglichen Licht wohnt“ (1.Timotheus 6,16, GNB), in einer Art anreden, als sprächen sie mit ihresgleichen oder gar mit einem Untergeordneten.

Manche verhalten sich im Gotteshaus, wie sie das im Empfangszimmer eines irdischen Herrschers nie wagen würden. Solche Leute sollten sich darauf besinnen, dass sie im Blickfeld dessen sind, den die Seraphim anbeten und vor dem die Engel ihr Antlitz verhüllen.“
Ellen G. White, Das Gebet (2010), S. 72

Mit gebeugten Knien beten!

„Sowohl öffentlich als auch in der privaten Andacht ist es unser Vorrecht, unsere Knie vor dem Herrn zu beugen, wenn wir ihm unsere Gebete darbringen. Jesus, unser Vorbild, „kniete nieder und betete“. Lukas 22,41. Von seinen Jüngern wird berichtet, dass auch sie beim Beten niederknieten. (Siehe Apostelgeschichte 9,40; 20,36; Apostelgeschichte 21,5). Paulus schrieb: „Deshalb beuge ich meine Knie vor dem Vater …“ Epheser 3,14. Als Esra vor Gott die Sünden Israels bekannte, kniete er. Esra 9,5. Daniel „fiel dreimal am Tag auf seine Knie, betete, lobte und dankte seinem Gott“. Daniel 6,11b.

Wahre Ehrfurcht vor Gott wird uns durch das Bewusstsein seiner unermesslichen Größe und die Erkenntnis seiner Gegenwart eingeflößt. Ein jedes Herz sollte einen tiefen Eindruck von diesem Empfinden des Unsichtbaren haben. Die Zeit und der Ort des Gebets sind heilig, weil Gott gegenwärtig ist, und durch die Ehrfurcht bekundende Haltung wird das Gefühl noch verstärkt. „Heilig und hehr ist sein Name“ (Psalm 111,9), erklärte der Psalmist. Die Engel verhüllen ihre Angesichter, wenn sie den Namen Gottes aussprechen. Mit welcher Ehrfurcht sollten wir ihn dann auf unsere Lippen nehmen, die wir gefallene und sündige Geschöpfe sind!“
Ellen G. White, Das Gebet (2010), S. 106

„Auf den Knien bekommt ein Christ die Kraft, den Versuchungen zu widerstehen.“
Ellen G. White, Das Gebet (2010), S. 77

Mit gebeugtem Haupt beten!

„Während Jerusalem still dalag und die Jünger in ihre Heime zurückgekehrt waren, um sich durch Schlaf zu erfrischen, blieb Jesus wach. … Die ganze Nacht hindurch, während seine Jünger schliefen, betete ihr göttlicher Lehrer. Der Tau und die Kälte der Nacht fiel auf sein Haupt, das im Gebet gebeugt war. Er hinterließ seinen Nachfolgern ein Beispiel.“
Ellen G. White, Das Gebet (2010), S. 164-165

„Mit dem Prediger sollte sich jeder in der Versammlung, … mit gebeugtem Haupt in stillem Gebet vereinen, damit Gott die Versammlung durch seine Gegenwart ehren und der von menschlichen Lippen verkündigten Wahrheit Kraft verleihen möge.“
Ellen G. White, Das Gebet (2010), S. 102

Das Gesicht nicht bedecken!

Dieses Zitat ist zwar an die Kinder gerichtet, gilt deshalb für die Vorbilder – Erwachsenen – aber nicht weniger.

„Haltet eure Kinder durch euer eigenes Beispiel dazu an, … ihren Kopf nicht auf den Stuhl zu legen und niemals das Gesicht mit den Händen zu bedecken.“
Ellen G. White, Das Gebet (2010), S. 95

Sollte man zum Gebet seine Schuhe ausziehen?

„In vergangenen Zeiten hat man mir viele unwesentliche, schwärmerische Theorien vorgelegt, um meine Meinung zu erfahren. Einige vertraten die Lehre, daß die Gläubigen mit offenen Augen beten müßten; andere lehrten, weil in alten Zeiten die im heiligen Amt Stehenden beim Betreten des Heiligtums ihre Sandalen ablegen und ihre Füße waschen mußten, die Gläubigen jetzt auch die Schuhe abziehen sollten, wenn sie das Gotteshaus betreten.

Noch andere erklärten bezugnehmend auf das sechste Gebot, daß selbst Insekten, die den Menschen quälen, nicht getötet werden dürften. Einige haben sogar gelehrt, daß die Erlösten kein graues Haar haben werden — als ob das eine Sache von irgendwelcher Wichtigkeit sei. Ich bin unterwiesen worden zu sagen, daß derartige Theorien Erzeugnisse von Menschen sind, welche die ersten Grundsätze des Evangeliums noch nicht erfaßt haben. Durch derartige Lehren versucht der Feind, die großen Wahrheiten für diese Zeit zu verdunkeln.

Wer beim Predigen die großen Wahrheiten Gottes übergeht und bei weniger wichtigen Dingen verweilt, predigt nicht das Evangelium, sondern bringt eitle Reden. Möchten doch unsere Prediger ihre Zeit in Erörterung solcher Fragen nicht vergeuden. Wenn es fraglich ist, worüber sie sprechen, wenn sie im Zweifel sind, welchen Gegenstand zu ihrer Betrachtung sie wählen sollen, mögen sie die Reden des Meisters betrachten und seinem Gedankengang folgen.

Die Gegenstände, die Jesus als wesentlich hinstellte, sind gerade die, welche auch heute dem Gedächtnis eingeschärft werden müssen. Wir müssen unsere Zuhörer aufmuntern, sich mit Dingen zu beschäftigen, die von ewigem Wert sind.“
Ellen G. White, Diener des Evangeliums (1918), S. 282-283

Wir können im Gebet mit unserem himmlischen Vater über alles sprechen!

Es steht geschrieben:

Du aber, wenn du betest, geh in dein Kämmerlein und schließ deine Türe zu und bete zu deinem Vater im Verborgenen; und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird es dir vergelten öffentlich. Matthäus 6:6

Alle eure Sorge werfet auf ihn; denn er sorgt für euch!  1.Petrus 5:7

Unser himmlischer Vater gab uns durch seine Prophetin Folgendes:

„Nur wenige schätzen oder nutzen das köstliche Vorrecht des Gebets. Wir sollten zu Jesus gehen und ihm alle unsere Bedürfnisse sagen. Wir können ihm unsere kleinen Sorgen und Probleme genauso bringen wie unsere größeren Schwierigkeiten. Was uns auch beunruhigt oder Not bereitet, sollten wir im persönlichen Gebet dem Herrn vorlegen. Wenn wir spüren, dass wir die Gegenwart Christi bei jedem Schritt brauchen, dann wird Satan nur wenig Gelegenheit haben, uns mit seinen Versuchungen zu belästigen.

Es ist sein ausgeklügeltes Bemühen, uns von unserem besten und verständnisvollsten Freund fernzuhalten. Wir sollten niemanden außer Jesus zu unserem Vertrauten machen. Mit ihm können wir gefahrlos über alles sprechen, was unser Herz bewegt.“
Ellen G. White, Das Gebet (2010), S. 83

Ohne das persönliche Gebet kein geistliches Wachstum!

Es steht geschrieben:

Und Jesus nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen. Lukas 2:52

Wenn aber jemandem unter euch Weisheit mangelt, so erbitte er sie von Gott, der allen gern und ohne Vorwurf gibt, so wird sie ihm gegeben werden. Jakobus 1:5

Unser himmlischer Vater gab uns durch seine Prophetin Folgendes:

„Wir sollten viel im Stillen beten. Christus ist der Weinstock, wir sind die Reben. Johannes 15,5a. Und wenn wir wachsen und Frucht tragen wollen, müssen wir beständig Saft und Nahrung von dem lebendigen Weinstock nehmen, denn getrennt von ihm haben wir keine Kraft. Vers 5b; Frühe Schriften von Ellen G. White 63.

Zum Leben einer christlichen Familie gehört das gemeinsame Gebet. Doch es kann das persönliche Beten nicht ersetzen, denn ohne es können wir nicht geistlich wachsen. Es genügt nicht, gemeinsam mit Anderen zum himmlischen Vater zu beten, denn geistliches Leben erwächst vor allem daraus, vor Gott allein stille zu werden und sich ihm zu öffnen.

Kein Ohr sollte hören, was du mit ihm zu besprechen hast. Im persönlichen Gebet bist du frei von Hemmungen und Ablenkungen und kannst dem Herrn auch das sagen, was sonst unausgesprochen bliebe. Zuversichtlich und innig kannst du dich an Gott wenden. Durch einfaches Vertrauen hältst du Gemeinschaft mit Gott, empfängst Leitung von ihm und die nötige Kraft für die Auseinandersetzung mit dem Bösen. Gott ist unsere Stärke. Satan kann keinen überwinden, der die Verbindung mit Gott aufrechterhält.

Keine Zeit und kein Ort ist ungeeignet, unsere Bitten vor Gott zu bringen. Nichts sollte uns davon abhalten, mit ihm zu reden. Morgens, bevor wir an unsere Aufgaben gehen, sollten wir beten. Aber selbst auf der Straße, bei der Arbeit oder in einer Besprechung können wir Gott anrufen und ihn um seine Hilfe bitten. Wer will, findet überall Gelegenheit, sich Gott zuzuwenden. Unsere Herzenstür kann ständig für Jesus offen sein und er durch seinen Geist in uns wohnen.“
Ellen G. White, Das Gebet (2010), S. 83-84

Beten ist so lebenswichtig wie die tägliche Nahrung!

Es steht geschrieben:

Er demütigte dich und ließ dich hungern und speiste dich mit Manna, das weder du noch deine Väter gekannt hatten, um dir kundzutun, daß der Mensch nicht vom Brot allein lebt, sondern daß er von allem dem lebt, was aus dem Munde JHWH´s geht. 5.Mose 8:3 

Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: «Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das durch den Mund Gottes ausgeht.» Matthäus 4:4

Es begab sich aber in diesen Tagen, daß er hinausging auf den Berg, um zu beten, und er verharrte die Nacht hindurch im Gebet zu Gott. Lukas 6:12

Ellen G. White bekam von unserem himmlischen Vater diesbezüglich Folgendes:

„Wenn wir einen Charakter entwickeln möchten, den Gott annehmen kann, müssen wir gute Gewohnheiten in unserem Glaubensleben entwickeln. Tägliches Gebet ist für das Wachstum in der Gnade (2.Petrus 3,18) und für das geistliche Leben ebenso wichtig wie die Nahrung für das körperliche Wohlbefinden. Wir sollten uns angewöhnen, unsere Gedanken oft im Gebet zu Gott zu erheben.

Wenn der Geist abschweift, müssen wir ihn wieder zurückholen; durch ausdauerndes Bemühen wird uns diese Gewohnheit schließlich leichtfallen. Wir können uns nicht einen Augenblick ohne Gefahr von Christus trennen. Wir können uns bei jedem Schritt seiner Gegenwart erfreuen, aber nur unter den Bedingungen, die er selbst dazu gegeben hat.“
Ellen G. White, Das Gebet (2010), S. 76

Beginne jeden Tag mit einem Gebet!

Es steht geschrieben:

Und am Morgen, als es noch sehr dunkel war, stand er auf, ging hinaus an einen einsamen Ort und betete daselbst. Markus 1:35

Ellen G. White bekam von unserem himmlischen Vater diesbezüglich Folgendes:

„Wenn ihr morgens aufsteht, kniet euch neben euer Bett und bittet Gott um Kraft, um die Pflichten des Tages zu erfüllen und die Versuchungen zu bewältigen. Bittet ihn, euer Werk mit der Freundlichkeit des Wesens Christi zu tun. Bittet ihn um Worte, die eure Mitmenschen mit Hoffnung und Mut erfüllen und euch dem Erlöser näher bringen.“
Ellen G. White, Das Gebet (2010), S. 76

„Wenn du in Christus bleiben willst, dann vertraue dich Gott jeden Morgen in Christus neu an. Bete in etwa so: „HERR, nimm mich ganz als dein Eigentum hin. All meine Pläne lege ich in deine Hand. Gebrauche mich heute in deinem Dienst. Bleibe in mir und gib mir Kraft. Lass alles, was ich tue, durch dich gewirkt sein.“ Dies ist eine tägliche Angelegenheit. Weihe dich dem HERRN jeden Morgen für diesen Tag. Übergib ihm alle deine Pläne, damit sie ausgeführt werden oder unterbleiben, so wie er es dir zeigt. So kannst du dein Leben Tag für Tag in die Hände Gottes legen. Auf diese Weise wird dein Leben immer mehr nach dem Vorbild des Lebens von Jesus geprägt.“
Ellen G. White, Das Gebet (2010), S. 77

Suche dir, wie Jesus, einen Ort, damit du ungestört beten kannst!

Es steht geschrieben:

Du aber, wenn du betest, geh in dein Kämmerlein und schließ deine Türe zu und bete zu deinem Vater im Verborgenen; und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird es dir vergelten öffentlich. Matthäus 6:6

Und nachdem er die Menge entlassen, stieg er auf den Berg, um abseits zu beten; und als es Abend geworden, war er allein daselbst. Matthäus 14:23 

Ellen G. White bekam von unserem himmlischen Vater diesbezüglich Folgendes:

„Wenn du aber betest, so geh in deine Kammer“, sagte Jesus. Matthäus 6,6a (EB). Suche dir einen Ort, wo du ungestört beten kannst. Jesus hatte solche stillen Plätze, wo er mit seinem Vater Gemeinschaft pflegte, und wir sollten sie auch haben. Wir sollten uns oft an solch einen Ort zurückziehen — wie bescheiden er auch sein mag —, um mit Gott allein sein zu können.

„Bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist!“. Vers 6b. Mit der Berufung auf Jesus können wir mit dem Vertrauen eines Kindes zu Gott kommen. Dazu brauchen wir keinen Menschen als Mittler. Wir können ihm einfach unser Herz öffnen, denn er kennt und liebt uns.

An unserem stillen Platz des Gebets, wo uns niemand sieht und hört außer Gott, können wir unserem mitleidsvollen Vater alles sagen, was wir auf dem Herzen haben. Wenn es dann in uns still geworden ist, werden wir in unserem Herzen seine Stimme vernehmen können, denn er lässt keinen Schrei aus menschlicher Not unbeantwortet.

„Der Herr [ist] voll innigen Mitgefühls und barmherzig.“ Jakobus 5,11 (EB). Er wartet in seiner unermüdlichen Liebe darauf, dass seine eigensinnigen Kinder ihr Unrecht eingestehen und von ihm Vergebung erfahren möchten. Er achtet auf Zeichen unserer Dankbarkeit, so wie eine Mutter das anerkennende Lächeln ihres geliebten Kindes würdigt. Wir sollen begreifen, wie ernsthaft und liebevoll Gott sich nach uns sehnt. Er lädt uns ein, unsere Schwierigkeiten seinem Mitgefühl anzuvertrauen, unsere Sorgen seiner Liebe, unsere Wunden seiner Heilkraft, unsere Schwachheit seiner Stärke und unseren Mangel seiner Fülle. Noch nie hat er einen Menschen enttäuscht, der aufrichtig zu ihm kam. „Wenn ihr zum Herrn blickt, dann leuchtet euer Gesicht, euer Vertrauen wird nicht enttäuscht“, versicherte David. Psalm 34,6 (Hfa)“
Ellen G. White, Das Gebet (2010), S. 84-85

Keine Zeit und kein Ort ist ungeeignet, unsere Bitten vor Gott zu bringen!

„Keine Zeit und kein Ort ist ungeeignet, unsere Bitten vor Gott zu bringen. Nichts sollte uns davon abhalten, mit ihm zu reden. Morgens, bevor wir an unsere Aufgaben gehen, sollten wir beten. Aber selbst auf der Straße, bei der Arbeit oder in einer Besprechung können wir Gott anrufen und ihn um seine Hilfe bitten. Wer will, findet überall Gelegenheit, sich Gott zuzuwenden. Unsere Herzenstür kann ständig für Jesus offen sein und er durch seinen Geist in uns wohnen.“
Ellen G. White, Das Gebet (2010), S. 84

Das persönliche Gebet ist das Leben der Seele!

Es steht geschrieben:

Er sagte ihnen aber auch ein Gleichnis dafür, daß sie allezeit beten und nicht nachlässig werden sollten, Lukas 18:1

Seid fröhlich in Hoffnung, in Trübsal haltet stand, seid beharrlich im Gebet! Römer 12:12

Betet ohne Unterlaß! 1.Thessalonicher 5:17 

Ellen G. White hat geschrieben:

„Als gläubiger Mensch fühlt man sich stets bedürftig und von Gott abhängig; das Herz verlangt nach ihm. Das Gebet ist eine Notwendigkeit, denn es ist das Leben der Seele. Das Gebet im Familienkreis und in der Gemeinde ist wichtig und hat seinen Stellenwert, aber die verborgene Kommunikation mit Gott erhält das Leben der Seele … An der verborgenen Stätte der Zwiesprache mit ihm sollen wir über sein herrliches Entwicklungsziel mit der Menschheit nachdenken. Dadurch werden wir befähigt, unsere Charakterentwicklung so zu gestalten, dass in uns Gottes Verheißung erfüllt wird: „Ich will unter ihnen wohnen und wandeln und will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein.“ 2.Korinther 6,16b.

Während seines Erdenlebens bezog Jesus Weisheit und Kraft aus Stunden einsamen Gebets. Wir sollten diesem Beispiel folgen und morgens und abends eine stille Zeit schaffen, in der wir ungestört Zwiesprache mit Gott halten können. Das schließt nicht aus, dass wir uns nicht auch im Laufe des Tages immer wieder in Gedanken Gott zuwenden könnten. Jeder unserer Schritte steht unter der Verheißung: „Denn ich bin der Herr, dein Gott. Ich nehme dich an deiner rechten Hand und sage: Hab keine Angst! Ich helfe dir.“ Jesaja 41,13 (Hfa)“
Ellen G. White, Das Gebet (2010), S. 86

Das persönliche Gebet muss nicht laut gesprochen werden!

Es steht geschrieben:

Bei allem Gebet und Flehen aber betet jederzeit im Geist, und wachet zu diesem Zwecke in allem Anhalten und Flehen für alle Heiligen, Epheser 6:18 

Ellen G. White hat geschrieben:

„Unsere Gebete sollen Gott nicht über etwas informieren, was ihm unbekannt wäre. Der Herr kennt die Geheimnisse jedes Menschen. Unsere Gebete brauchen nicht lang oder laut zu sein. Gott liest die verborgenen Gedanken. Ruf an die Jugend 156.

Das geistliche Leben kann nicht florieren, wenn das Beten nicht zu den besonderen Übungen des Verstandes gehört. Das Gebet in der Familie oder im Gottesdienst reicht allein nicht aus. Das Gebet im Verborgenen ist sehr wichtig. In der Abgeschiedenheit liegt das Innerste des Menschen offen vor den Augen Gottes, und jedes Motiv wird geprüft. Wie wertvoll ist das persönliche Gebet! Die Seele kommuniziert mit Gott! Das Gebet im Verborgenen hört allein Gott. Kein neugieriges Ohr hört mit. Dabei ist der Beter frei von äußeren Einflüssen und von Aufregung. Ruhig, aber inbrünstig ruft er Gott an.

Das persönliche Gebet wird oft verfälscht und verliert seinen besonderen Charakter durch das Beten mit lauter Stimme. Statt des ruhigen, stillen Vertrauens und des Glaubens an Gott, wenn der Betende in leisem und demütigem Ton sein Herz ausschüttet, wird die Stimme zu schrillen Tönen erhoben; eine aufgeregte Atmosphäre entsteht, und das persönliche Gebet verliert seine besänftigende und heiligende Wirkung.

Durch den Ansturm der Gefühle und [lauten] Worte kann die leise Stimme Gottes nicht mehr durchdringen, die den Christen in seiner abgeschiedenen, echten, tief empfundenen Andacht anspricht. Wenn das persönliche Gebet auf die richtige Weise gepflegt wird, bewirkt es viel Gutes. Ein Gebet, das die gesamte Familie oder gar die Nachbarschaft hört, ist kein persönliches Gebet, selbst wenn wir dies meinen, und wir empfangen daraus keine göttliche Kraft.

Ein positiver und nachhaltiger Einfluss kommt von Gott, der ins Verborgene sieht und dessen Ohr offen ist für das Gebet des Herzens. Durch ruhiges, einfaches Vertrauen haben wir Gemeinschaft mit Gott und empfangen göttliche Lichtstrahlen, die uns stärken und Kraft geben, die Anfechtungen Satans zu ertragen. Gott ist die Quelle der Kraft.“
Ellen G. White, Das Gebet (2010), S. 86-87

Das Gebet des Glaubens ist eine mächtige Waffe!

Es steht geschrieben:

Wachet und betet, damit ihr nicht in Anfechtung fallet! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach. Matthäus 26:41

Wenn ihr in mir bleibet und meine Worte in euch bleiben, möget ihr bitten, was ihr wollt, so wird es euch widerfahren. Johannes 15:7

Im übrigen, meine Brüder, erstarket im Herrn und in der Macht seiner Stärke. Ziehet die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr den Kunstgriffen des Teufels gegenüber standzuhalten vermöget; denn unser Kampf richtet sich nicht wider Fleisch und Blut, sondern wider die Herrschaften, wider die Gewalten, wider die Weltbeherrscher dieser Finsternis, wider die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Regionen . Deshalb ergreifet die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr am bösen Tage zu widerstehen vermöget und, nachdem ihr alles wohl ausgerichtet habt, das Feld behalten könnet. So stehet nun, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit, und angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit, und die Füße gestiefelt mit Bereitwilligkeit, die frohe Botschaft des Friedens zu verkündigen. Bei dem allen aber ergreifet den Schild des Glaubens, mit welchem ihr alle feurigen Pfeile des Bösewichts auslöschen könnet. Und nehmet den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, nämlich das Wort Gottes. Bei allem Gebet und Flehen aber betet jederzeit im Geist, und wachet zu diesem Zwecke in allem Anhalten und Flehen für alle Heiligen, Epheser 6:10-18

Ellen G. White hat geschrieben:

„Hört auf, ungläubig zu reden. Unsere Stärke liegt in Gott. Betet viel. Unser inwendiger Mensch lebt vom Beten. Das Gebet des Glaubens ist die Waffe, mit der wir erfolgreich jeden Angriff des Widersachers abwehren können. Für die Gemeinde geschrieben I, 92f.“
Ellen G. White, Das Gebet (2010), S. 53

„Das Gebet bewegt den Arm des Allmächtigen. Er, der die Sterne des Himmels in ihrer Bahn erhält, dessen Wort die Wogen der großen Tiefe beherrscht, der unendliche Schöpfer, wird für sein Volk wirken, wenn es ihn im Glauben anruft. Er wird die Mächte der Finsternis zurückhalten, bis der Welt die Warnung gegeben ist und alle, die sie annehmen, für den Kampf vorbereitet sind.“
Ellen G. White, Zeugnisse für die Gemeinde – Band 5 (2002), S. 478

Gott, dein liebender himmlischer Vater, sehnt sich sehr danach, dir zu helfen und dich zu stärken!

Es steht geschrieben:

Und ich will das Haus Juda stärken und das Haus Joseph erretten und will sie heimkehren lassen, weil ich Erbarmen mit ihnen habe; und sie sollen sein, als hätte ich sie niemals verworfen; denn ich, JHWH, bin ihr Elohym und will sie erhören. Sacharja 10:6 

Der Gott aller Gnade aber, der euch zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christus berufen hat, wird euch selbst nach kurzem Leiden zubereiten, festigen, stärken, gründen. 1.Petrus 5:10 

Unser himmlischer Vater gab uns durch seine Prophetin Folgendes:

„Könnten wir doch allen eindrücklich vor Augen führen, wie sehr sich Gott danach sehnt, jedem zu helfen und jeden zu stärken, der sich vertrauensvoll im Gebet an ihn wendet! Öl und Wein des Trostes werden denen eingeschenkt, die danach verlangen. Der Beharrliche wird ihn als jemand kennen lernen, der Gebete hört und erhört, der »die Niedergeschlagenen ermutigt« (2. Korinther 7,6 Gute Nachricht). Er ist Gott über die ganze Erde.

Unermüdlich und besorgt wacht er über der ganzen Menschenfamilie. Nichts entgeht ihm. Jeden Augenblick gewährt er denen Audienz, die ihre Bedürfnisse und Wünsche vor ihm ausbreiten. Doch jeden Moment stillt er auch die Bedürfnisse von Tausenden, die aus seinen Reichtümern schöpfen, ihm aber keinen Dank dafür bringen und nicht einmal erkennen lassen, dass sie bemerkt hätten, wie abhängig sie von ihm sind.“
Ellen G. White, Signs of the Times, 14. August 1884

Das Gebet gibt Kraft, die Welt, das Fleisch, die Sünde und Satan zu überwinden!

Es steht geschrieben:

Wachet und betet, damit ihr nicht in Anfechtung fallet! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach. Matthäus 26:41

Unser himmlischer Vater gab uns durch seine Prophetin Folgendes:

„Das Gebet bringt Jesum an unsere Seite und gibt der schwachen, durch Sorgen und Schwierigkeiten niedergedrückten Seele Kraft, die Welt, das Fleisch und den Teufel zu überwinden. Das Gebet wendet die Angriffe Satans ab.“
Ellen G. White, Christi Gleichnisse (1911), S. 187

Das persönliche Gebet nach dem Willen Gottes beten.

Unser himmlischer Vater stellt Bedingungen!

Es steht geschrieben:

Aber die Stunde kommt und ist schon da, wo die wahren Anbeter den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten werden; denn der Vater sucht solche Anbeter. Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten. Johannes 4:24

Unser himmlischer Vater gab uns durch seine Prophetin Folgendes:

Auch die Vollendung unserer eigenen Erlösung beruht letztlich auf unserem Zusammenwirken mit den himmlischen Mächten. Gott hat uns mit sittlicher Kraft ausgestattet und für den Glauben empfänglich gemacht. Darüber hinaus hat er seinen Sohn zur Sühnung unserer Schuld dem Tod preisgegeben und damit unsere Versöhnung bewirkt. Jesus opferte sich für uns, ohne an sich zu denken. Damit hat er einen Maßstab gesetzt, den wir auch für unser Leben übernehmen sollten. Christus gab uns den Heiligen Geist, der in seinem Auftrag überall dort zur Stelle ist, wo Hilfe gebraucht wird. Gott setzt sogar die himmlischen Mächte ein, damit sie im Dienst für ihn ihre unerschöpflichen Möglichkeiten mit unserer begrenzten irdischen Kraft verbinden.

Diese Kraftquelle steht uns allerdings nur unter folgenden Voraussetzungen zur Verfügung:

Wir müssen unsere Schuld bereuen und an Christus glauben; wir müssen wachsam bleiben und im Gebet die Verbindung mit Gott halten; wir müssen Gott gehorchen und seinen Willen tun. Um Christi willen müssen wir unser Ich zurückstellen und zu ungeteilter Hingabe bereit sein. Nur wenn wir mit Gott in Verbindung bleiben, werden wir innerlich wachsen und reifen.

Wenn wir das alles in Betracht ziehen, ist klar, daß wir unser Vertrauen nicht auf Menschen setzen und uns nicht ihren Maßstäben anpassen können, ohne Gottes Werk an uns und unseren Dienst für ihn aufs Spiel zu setzen. Um dieser Gefahr willen, verbot Gott seinen Kindern, sich mit Menschen zu verbünden, die nicht an ihn glauben. Solche Verbindungen würden sich am Ende als „Fallstrick in deiner Mitte“ (2.Mose 34,12) erweisen. Weil Gott die große Gefahr sah, warnte er: „Denn sie werden eure Söhne mir abtrünnig machen …“ 5.Mose 7,4. Auf Verbindungen, die Christen mit Ungläubigen eingehen, lassen sich diese Prinzipen heute gleichermaßen anwenden.“
Ellen G. White, Für die Gemeinde geschrieben — Band 2 (1992), S. 122-123

Bedingungen für die Kraftquelle zur Heiligung!

„Diese Kraftquelle steht uns allerdings nur unter folgenden Voraussetzungen zur Verfügung: Wir müssen unsere Schuld bereuen und an Christus glauben; wir müssen wachsam bleiben und im Gebet die Verbindung mit Gott halten; wir müssen Gott gehorchen und seinen Willen tun.

Um Christi willen müssen wir unser Ich zurückstellen und zu ungeteilter Hingabe bereit sein. Nur wenn wir mit Gott in Verbindung bleiben, werden wir innerlich wachsen und reifen. Wenn wir das alles in Betracht ziehen, ist klar, daß wir unser Vertrauen nicht auf Menschen setzen und uns nicht ihren Maßstäben anpassen können, ohne Gottes Werk an uns und unseren Dienst für ihn aufs Spiel zu setzen. Um dieser Gefahr willen, verbot Gott seinen Kindern, sich mit Menschen zu verbünden, die nicht an ihn glauben.

Solche Verbindungen würden sich am Ende als „Fallstrick in deiner Mitte“ (2.Mose 34,12) erweisen. Weil Gott die große Gefahr sah, warnte er: „Denn sie werden eure Söhne mir abtrünnig machen …“ 5.Mose 7,4. Auf Verbindungen, die Christen mit Ungläubigen eingehen, lassen sich diese Prinzipen heute gleichermaßen anwenden.“
Ellen G. White, Für die Gemeinde geschrieben – Band 2 (1992), S. 121-123

Gottes Verheißungen gelten nur denen, die Gott willig in allem folgen!

„Aber seine Verheißung gilt nur denen, die dem Herrn willig in allem folgen. Gott zwingt keinen Menschen. Darum wird er auch niemanden führen, der zu stolz ist, sich belehren zu lassen, der unbedingt seinen eigenen Weg gehen will. Aber auch von den Unentschlossenen, die ihren Neigungen folgen, obwohl sie vorgeben, Gottes Willen zu tun, schreibt Jakobus: „Solcher Mensch denke nicht, daß er etwas von dem Herrn empfangen werde.“ Jakobus 1,7.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 365

Wie betet man nach dem Willen Gottes?

„Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht, denn wer zweifelt, der gleicht einer Meereswoge, die vom Winde getrieben und bewegt wird.“ Jakobus 1,6.

Gebet und Glaube sind eng miteinander verbunden und müssen zusammen erforscht werden. Im Gebet des Glaubens liegt eine göttliche Wissenschaft; sie muß von jedem verstanden werden, der sein Lebenswerk zu einem Erfolg gestalten will. Christus sagt: „Alles, was ihr bittet in eurem Gebet, glaubt nur, daß ihr‘s empfangt, so wird‘s euch zuteilwerden.“ Markus 11,24. Er erklärt, daß unsere Bitten mit dem Willen Gottes übereinstimmen müssen; wir müssen um Dinge bitten, die er verheißen hat. Außerdem muß alles, was wir empfangen, eingesetzt werden, um Gottes Willen zu erfüllen. Werden diese Bedingungen erfüllt, ist die Verheißung eindeutig.

Um Sündenvergebung, um den Heiligen Geist, um ein christusähnliches Temperament, um Weisheit und Kraft, Gottes Werk zu tun, um jede Gabe, die er verheißen hat, dürfen wir bitten. Dann sollen wir glauben, daß wir es empfangen, und Gott für die Erhörung danken. Wir brauchen nicht nach äußeren Beweisen für den Segen zu schauen. Die Gabe steckt bereits in der Verheißung. So können wir mit der Gewißheit an unsere Arbeit gehen, daß Gott das, was er versprochen hat, auch tun kann und daß die Gabe, die wir bereits besitzen, dann Wirklichkeit wird, wenn wir sie am meisten brauchen.

Auf diese Weise durch das Wort Gottes zu leben, bedeutet ihm das ganze Leben zu übergeben. Ein ständiges Bewußtsein der Bedürftigkeit und der Abhängigkeit, Sehnsucht nach Gott wird empfunden werden. Das Gebet ist eine Notwendigkeit, denn es ist das Leben der Seele. Gebete in der Familie und in der Öffentlichkeit haben ihren Platz, doch ist es die ganz private Gemeinschaft mit Gott, die die Seele am Leben erhält …

Eine Spannung, wie sie nie zuvor gesehen wurde, bemächtigt sich der Welt. Im Vergnügen, im Geldverdienen, im Kampf um die Macht, im bloßen Existenzkampf macht sich eine furchtbare Macht bemerkbar, die Leib, Seele und Geist gefangennimmt. In diese wahnsinnige Hetze hinein spricht Gott. Er lädt uns ein, uns an eine einsame Stätte zu begeben und mit ihm Gemeinschaft zu pflegen. „Seid stille und erkennet, daß ich Gott bin!“ Psalm 46,11.

Nicht bloß eine kurze Pause in seiner Gegenwart, sondern persönlicher Kontakt mit Christus — sich in Gemeinschaft mit ihm zusammensetzen —, das haben wir nötig! — Education 257-261.“
Ellen G. White, Maranatha – Der Herr kommt (1999), S. 69-70

Sagt Gott, bittet nur einmal, so wird euch schon gegeben?

Elia betete sieben mal.

Es steht geschrieben:

Und Elia sprach zu Ahab: Ziehe hinauf, iß und trink, denn es rauscht, als wolle es reichlich regnen! Und als Ahab hinaufzog, um zu essen und zu trinken, ging Elia auf die Spitze des Karmel und beugte sich zur Erde und tat sein Angesicht zwischen seine Knie und sprach zu seinem Knaben: Gehe doch hinauf und siehe nach dem Meere hin! Da ging er hinauf und schaute hin und sprach: Es ist nichts da! Er sprach: Gehe wieder hin, siebenmal! Und beim siebenten Mal sprach er: Siehe, es steigt eine kleine Wolke aus dem Meere auf, wie eines Mannes Hand. Er sprach: Gehe hin und sage zu Ahab: Spanne an und fahre hinab, daß dich der Regen nicht zurückhalte! Und ehe man zusah, ward der Himmel schwarz von Wolken und Wind, und es kam ein gewaltiger Regen. … 1.Könige 18:41-45

Jesus betete drei mal.

Es steht geschrieben:

Da kommt Jesus mit ihnen in ein Gut, namens Gethsemane. Und er spricht zu den Jüngern: Setzet euch hier, während ich dorthin gehe und bete. Und er nahm zu sich Petrus und die zwei Söhne des Zebedäus und fing an, betrübt zu werden, und ihm graute sehr. Da spricht er zu ihnen: Meine Seele ist tiefbetrübt bis zum Tod! Bleibet hier und wachet mit mir! Und er ging ein wenig vorwärts, warf sich auf sein Angesicht, betete und sprach: Mein Vater! Ist es möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht, wie ich will, sondern wie du willst! Und er kommt zu den Jüngern und findet sie schlafend und spricht zu Petrus: Könnt ihr also nicht eine Stunde mit mir wachen? Wachet und betet, damit ihr nicht in Anfechtung fallet! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach. Wiederum zum zweitenmal, ging er hin, betete und sprach: Mein Vater, wenn dieser Kelch nicht an mir vorübergehen kann, ohne daß ich ihn trinke, so geschehe dein Wille! Und er kommt und findet sie abermals schlafend; denn die Augen waren ihnen schwer geworden. Und er ließ sie, ging wieder hin, betete zum drittenmal und sprach dieselben Worte. Da kommt er zu seinen Jüngern und spricht zu ihnen: Schlaft ihr noch immer und ruhet? Siehe, die Stunde ist nahe, und des Menschen Sohn wird in die Hände der Sünder überliefert! Stehet auf, laßt uns gehen! Siehe, der mich verrät, ist nahe! Matthäus 26:36-46

Sollte aber Gott nicht seinen Auserwählten Recht schaffen, die Tag und Nacht zu ihm rufen, wenn er sie auch lange warten läßt? Lukas 18:7

Ellen G. White bekam von unserem himmlischen Vater diesbezüglich Folgendes:

„Aber wir müssen Gott fest und unbeirrbar vertrauen. Oft erhört er uns nicht gleich, um so unseren Glauben und die Echtheit unseres Wunsches zu prüfen. Wenn wir aber in Übereinstimmung mit seinem Wort beten, dann dürfen wir seiner Verheißung glauben und unsere Bitten mit einer Bestimmtheit vorbringen, die sich nicht abweisen lässt.

Gott sagt nicht: Bittet nur einmal, so wird euch schon gegeben. Er fordert uns auf, unablässig zu bitten und im Gebet mit ihm verbunden zu sein. Dem, der anhaltend um etwas bittet, ist es ernst mit seinem Anliegen, und in ihm wird der Wunsch nach der Erfüllung seiner Bitte immer stärker werden. Christus sagte am Grab des Lazarus zu Martha: „Habe ich dir nicht gesagt: Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen?“ Johannes 11,40.“
Ellen G. White, Bilder vom Reiche Gottes (2000), S. 103

Wann sollte man unbedingt beten?

Es steht geschrieben:

Wachet und betet, damit ihr nicht in Anfechtung fallet! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach. Matthäus 26:41

… Gott aber ist treu; der wird euch nicht über euer Vermögen versucht werden lassen, sondern wird zugleich mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen, daß ihr sie ertragen könnt. 1.Korinther 10:13

so weiß der Herr die Gottseligen aus der Prüfung zu erretten, die Ungerechten aber für den Tag des Gerichts zur Bestrafung aufzubehalten, 2.Petrus 2:9

Ellen G. White bekam von unserem himmlischen Vater diesbezüglich Folgendes:

„Schau immer und überall auf Jesus, sende ein stilles Gebet (zu Gott) aus aufrichtigem Herzen, damit du erkennst, wie du seinen Willen erfüllen kannst. Wenn dann der Feind wie eine Flut hereinbricht, wird dir der Geist des Herrn einen Schild gegen den Feind auf stellen. Wenn du nahe daran bist nachzugeben, die Geduld und Selbstbeherrschung zu verlieren, hart und verletzend zu werden, Fehler zu finden und anzuklagen, dann ist es höchste Zeit, dieses Gebet zum Himmel zu schicken:

„Hilf mir, Gott, der Versuchung zu widerstehen, alle Bitterkeit, allen Zorn und alle bösen Worte aus meinem Herzen zu vertreiben. Gib mir deine Sanftmut, deine Demut, deine Geduld und deine Liebe. Lass mich meinen Erlöser nicht entehren und die Worte und Motive meiner Frau, meiner Kinder, meiner Brüder und Schwestern im Glauben nicht falsch interpretieren. Hilf mir, freundlich, mitfühlend, liebevoll und vergebungsbereit zu sein.“
Ellen G. White, Das Gebet (2010), S. 122

Was sollte man tun, wenn man nicht beten will?

Es steht geschrieben:

Wachet und betet, damit ihr nicht in Anfechtung fallet! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach. Matthäus 26:41

Unser himmlischer Vater gab uns durch seine Prophetin dazu Folgendes:

„Wenn wir am wenigsten dazu geneigt sind, mit Jesus zu kommunizieren, sollten wir besonders intensiv beten. Dadurch werden wir Satans Ketten sprengen, die dunklen Wolken werden verschwinden und wir werden die Gegenwart Jesu erkennen. Lift Him Up 372.“
Ellen G. White, Das Gebet (2010), S. 188

Wie oft sollte man am Tag beten?

Es steht geschrieben:

Da antworteten sie und sprachen: Daniel, einer der gefangenen Juden, nimmt keine Rücksicht auf dich und achtet nicht auf das Verbot, das du unterzeichnet hast, sondern er verrichtet dreimal des Tages sein Gebet! Daniel 6:13

Ellen G. White hat geschrieben:

„Daniel „fiel des Tages dreimal auf seine Knie, betete, lobte und dankte seinem Gott“. Daniel 6,11 (10).“
Ellen G. White, Diener des Evangeliums (1918), S. 164

Wenn Menschen bitten, für sie zu beten.

Es steht geschrieben:

Als aber Simon sah, daß durch die Handauflegung der Apostel der heilige Geist gegeben wurde, brachte er ihnen Geld und sprach: Gebet auch mir diese Vollmacht, damit, wenn ich jemand die Hände auflege, er den heiligen Geist empfange! Petrus aber sprach zu ihm: Dein Geld fahre samt dir ins Verderben, weil du meinst, die Gabe Gottes mit Geld erwerben zu können! Du hast weder Anteil noch Erbe an diesem Wort; denn dein Herz ist nicht aufrichtig vor Gott! So tue nun Buße über diese deine Bosheit und bitte den Herrn, ob dir die Tücke deines Herzens möge vergeben werden; denn ich sehe, daß du in bitterer Galle und in Ungerechtigkeit verstrickt bist. Da antwortete Simon und sprach: Betet ihr für mich zum Herrn, daß nichts von dem, was ihr gesagt habt, über mich komme! Apostelgeschichte 8:18-24

Ellen G. White hat geschrieben:

„CHRISTUS sagt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“, und es ist das Vorrecht einer jeden Seele, Christus zu ihrem persönlichen Retter zu machen. Ihr braucht nicht darauf zu warten, gut zu werden; ihr braucht nicht zu glauben, dass eure Gebete durch irgendeine Anstrengung annehmbar werden und euch Erlösung bringen. Jeder Mann und jede Frau soll zu Gott beten, nicht zu einem Menschen. …

Die Bitte: „Willst du für mich beten?“ ist zu einer bloßen Redensart geworden; du sollst für dich selbst zu Gott beten, in dem Glauben, dass er jedes Wort hört, das du sprichst. Legen Sie Ihr Herz zur Einsichtnahme vor ihm aus, bekennen Sie Ihre Sünden, bitten Sie ihn um Verzeihung, berufen Sie sich auf die Verdienste des Sühneopfers, und betrachten Sie dann im Glauben den großen Plan der Erlösung, und der Tröster wird Ihnen alles ins Gedächtnis rufen.“
Ellen G. White, Review and Herald, 26. August 1890, S. 513 (DeepL Übersetzung)

„Wenn sie aus ihrem Schlaf aufgerüttelt werden, erkennen sie, was ihnen mangelt, und bitten andere, ihrem Mangel abzuhelfen; aber in geistlichen Dingen kann niemand anderer Mängel ersetzen. Die Gnade Gottes ist jeder Seele reichlich angeboten worden. Die Evangeliumsbotschaft: „Wen dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst“ (Offenbarung 22,17), ist laut verkündigt worden. Der Charakter kann nicht übertragen werden. Keiner kann für einen anderen glauben. Keiner kann für einen anderen den Geist empfangen. Keiner kann einem anderen den Charakter mitteilen, der die Frucht des Geistes ist.“
Ellen G. White, Christi Gleichnisse (1911), S. 318

Wenn man wegen Krankheit um Gebetsunterstützung gebeten wird.

„Gottes Wort enthält bestimmte Anweisungen, wie wir für die Wiederherstellung Kranker beten sollen. Aber das Darbringen solcher Gebete ist eine sehr feierliche Handlung und sollte nicht ohne sorgfältige Überlegung vorgenommen werden. In vielen Fällen, wo man um die Heilung Kranker bittet, ist das, was man Glauben nennt, nur Vermessenheit.

Viele Personen ziehen sich Krankheit durch ihre Selbstbefriedigung zu. Sie haben nicht in Übereinstimmung mit dem Naturgesetz oder den Grundsätzen strenger Reinheit gelebt. Andre haben die Gesundheitsgesetze beim Essen und Trinken, Kleiden oder Arbeiten mißachtet. Oft ist irgendein Laster die Ursache der Schwäche von Körper und Geist. Würden diese Personen des Segens der Gesundheit teilhaftig werden, so würden viele von ihnen fortfahren, denselben Weg achtloser Übertretung von Gottes Natur— und Sittengesetzen zu verfolgen.

Sie würden den Schluß daraus ziehen, daß, wenn Gott sie in Erhörung der Gebete heilt, sie dann die Freiheit haben, ihre gesundheitswidrigen Gewohnheiten fortzusetzen und einem verdorbenen Appetit ohne Einschränkung zu frönen. Würde Gott ein Wunder tun und diesen Personen die Gesundheit wiederschenken, so würde er dadurch die Sünde ermutigen.

Es ist vergebliche Arbeit, das Volk zu lehren, auf Gott als einen Arzt für ihre Gebrechen zu blicken, solange sie nicht unterrichtet werden, ungesunde Gewohnheiten abzulegen. Um seinen Segen in Erhörung des Gebets zu empfangen, müssen sie mit dem Bösen brechen und lernen, Gutes zu tun. Ihre Umgebung muß gesundheitlich, ihre Lebensweise richtig sein. Sie müssen in Übereinstimmung mit dem Gesetz Gottes leben, sowohl mit dem Natur— als auch mit dem Sittengesetz.“
Ellen G. White, Diener des Evangeliums (1918), S. 198-199

Mehr zum Thema, ob man wegen der Krankheiten seiner Nächsten beten sollte, kann man im Beitrag „Sind Krankheiten Gottes Strafe oder Folgen der Sünde?“ nachlesen.

Das unaufrichtige Gebet.

Keine bloßen formellen Gebete sprechen!

Es steht geschrieben:

Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört um ihrer vielen Worte willen. Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen! Denn euer Vater weiß, was ihr bedürft, ehe ihr ihn bittet. Matthäus 6:7-8

Ellen G. White hat geschrieben:

„Es gibt zwei Arten von Gebeten, das formelle Gebet und das Gebet des Glaubens. Die Wiederholung von festgesetzten, gewohnheitsmäßig ausgesprochenen Sätzen, ohne dass das Herz sich nach Gott sehnt, ist formelles Gebet… Bei allen unseren Bitten sollten wir sehr sorgfältig sein, was die Bedürfnisse unseres Herzens betrifft, und nur das aussprechen, was wir [wirklich] meinen. Alle blumigen Worte sind kein Ersatz für ein aufrichtiges Verlangen.

Die schön formulierten Gebete sind nur vergebliche Wiederholungen (Matthäus 6,7, KJV), wenn sie nicht die wahren Empfindungen des Herzens ausdrücken.

Aber das Gebet aus einem aufrichtigen Herzen, das die einfachen Bedürfnisse der Seele ausdrückt — als wenn wir einen irdischen Freund um einen Gefallen bitten und erwarten würden, dass er ihn uns erweist —, ist das Gebet des Glaubens. Der Zöllner, der in den Tempel ging, um zu beten, ist ein gutes Beispiel für einen aufrichtigen, gläubigen Beter. Er empfand sich als Sünder, und seine große Not führte dazu, dass der innige Wunsch aus ihm herausbrach: „Gott, sei mir Sünder gnädig!“ Lukas 18,13b; My Life Today 19.

In der Zeit Jesu gab es betrügerische Zolleinnehmer. Jesus erzählte von einem, der eines Tages im Tempel betete: „Gott, hab Erbarmen mit mir, ich bin ein sündiger Mensch!“ Lukas 18,13b (GNB). Er hatte sein Unrecht erkannt; er spürte die Last seiner Schuld und die Schande vor Gott und den Menschen. Deshalb kam er zu Gott und bat um Gnade. Sein Herz war geöffnet für das Wirken des Geistes Gottes, der ihn durch die Wiedergeburt zu einem Kind Gottes machen (Johannes 1,12.13; 3,5-8) und von der Macht seiner verkehrten Gewohnheiten befreien konnte. Hesekiel 36,26.27.

Jesus stellte ihn in Kontrast zu den selbstgerechten Pharisäern und erzählte von einem ihrer Gebete: „Gott, ich danke dir, dass ich nicht so bin wie die anderen Menschen, alle diese Räuber, Betrüger und Ehebrecher oder auch wie dieser Zolleinnehmer!“ Lukas 18,11b (GNB). Dann zählte der Pharisäer seine religiösen Leistungen auf. Seine eitle Selbstdarstellung zeigte, wie weit er innerlich von Gott entfernt war. Weil er sein Herz dem Wirken des Heiligen Geistes verschlossen hatte, erkannte er seine Sündhaftigkeit nicht. Er spürte kein Verlangen nach Gottes Gnade, deshalb empfing er auch nichts von Gott. Der bessere Weg zu einem neuen Leben 29f.

Der Pharisäer geht in den Tempel, um zu beten — nicht etwa, weil er spürt, dass er als Sünder Vergebung braucht, sondern weil er sich als gerecht [vor Gott] ansieht und Anerkennung finden möchte. Für ihn ist Beten eine Leistung, mit der er sich bei Gott empfehlen und vor seinen Mitmenschen besonders fromm erscheinen kann. Es geht ihm darum, die Gunst Gottes und der Menschen zu erlangen. Eigennutz ist das Motiv für sein Gebet.

Und er ist zutiefst von sich überzeugt. Das zeigt sich in seinem Gesichtsausdruck, seinem Gang und seinem Gebet. Er sondert sich von den Anderen ab … Er steht da und betet „bei sich selbst“. Lukas 18,11a (EB). Zutiefst mit sich zufrieden glaubt er, dass Gott und Menschen ihn genauso in Ordnung finden.

„Ich danke dir, Gott“, sagt er, „dass ich nicht bin wie die andern Leute, Räuber, Betrüger, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner.“ Vers 11b. Nicht das heilige Wesen Gottes betrachtet er als Maßstab für seinen Charakter, sondern das Verhalten anderer Leute. Seine Gedanken sind auf Menschen statt auf Gott gerichtet. Das ist der Grund für seine Selbstzufriedenheit… 

Die Religionsausübung eines Pharisäers ist rein formal und lässt sein Herz unberührt. Er hat kein Bedürfnis danach, seinen Charakter immer gottähnlicher werden und sein Herz mit Liebe und Mitgefühl erfüllen zu lassen. Ihm genügt eine Religion, die nur sein äußeres Leben berührt. Bilder vom Reiche Gottes 118f.“
Ellen G. White, Das Gebet (2010), S. 69-70

Gebetsphrasen herunterzuleiern ist „plappern wie die Heiden"!

Es steht geschrieben:

Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört um ihrer vielen Worte willen. Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen! Denn euer Vater weiß, was ihr bedürft, ehe ihr ihn bittet. Matthäus 6:7-8

Ellen G. White hat geschrieben:

„Viele Nichtjuden sahen die Gebete zu ihren Göttern als eine religiöse Leistung an, durch die an sich schon Schuld gesühnt werden konnte. Daher der Gedanke: je länger das Gebet, um so größer das Verdienst. Wenn sie aus eigenen Anstrengungen „heiliger“ werden könnten, hätten sie etwas, worauf sie stolz sein und womit sie prahlen könnten. Diese Vorstellung vom Gebet entspringt dem Prinzip der Selbsterlösung, das die Grundlage aller falschen Religionssysteme bildet.

Die Pharisäer hatten diese heidnische Anschauung übernommen. Sie ist heute noch bei bekennenden Christen anzutreffen. Wenn festgesetzte, gewohnte Gebetsphrasen heruntergeleiert werden, ohne dass ein inneres Bedürfnis nach Gott besteht, ist das nichts Anderes als „plappern wie die Heiden“. Matthäus 6,7.

Das Beten an sich kann keine Schuld sühnen und verschafft uns keine Pluspunkte bei Gott. Alle schönen Worte, die wir gebrauchen, sind nicht so bedeutsam wie ein aufrichtiges Verlangen nach Gott. Das beredteste Gebet besteht doch nur aus leeren Worten, wenn sie nicht die wahren Empfindungen des Herzens wiedergeben.“
Ellen G. White, Das Gebet (2010), S. 70-71

Gebete als bloße Lippenbekenntnisse akzeptiert Gott nicht!

Es steht geschrieben:

Er sagte aber auch zu etlichen, die sich selbst vertrauten, daß sie gerecht seien, und die übrigen verachteten, dieses Gleichnis: Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. Der Pharisäer stellte sich hin und betete bei sich selbst also: O Gott, ich danke dir, daß ich nicht bin wie die übrigen Menschen, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner. Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich erwerbe. Und der Zöllner stand von ferne, wagte nicht einmal seine Augen zum Himmel zu erheben, sondern schlug an seine Brust und sprach: O Gott, sei mir Sünder gnädig! Ich sage euch, dieser ging gerechtfertigt in sein Haus hinab, eher als jener; denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden, und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden. Lukas 18:9-14

Unser himmlischer Vater gab uns durch seine Prophetin Folgendes:

„Warum werden so viele Gebete nie erhört? David schrieb: „Zu ihm rief ich mit meinem Munde und pries ihn mit meiner Zunge. Wenn ich Unrechtes vorgehabt hätte in meinem Herzen, so hätte der Herr nicht gehört.“ Psalm 66,17.18. Durch einen anderen Propheten gibt der Herr uns die Verheißung: „Ihr werdet mich suchen und finden; denn wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen.“ Jeremia 29,13.

Und an anderer Stelle spricht es von manchen, die „schreien zu mir um Hilfe, aber es kommt nicht von Herzen“. Hosea 7,14a. Solche Bitten sind bloß förmliche Gebete, nur Lippenbekenntnisse, die der Herr nicht akzeptiert.“
Ellen G. White, Das Gebet (2010), S. 71

Zu den Lippenbekenntnissen, formellen Gebeten, Gebetsphrasen, dem Herunterleiern und „plappern, wie die Heiden“ gehören z. B.

  • die Römisch-Katholische-Kirche, ihr Rosenkranz, ihre Gebete wie 50x Vaterunser, 50x Ave-Maria, 50x Ehre sei dem Vater, 50x gegrüßt seist Du und die Gebete ihrer Gebetsbücher.
  • der Islam, die Gebete dessen Gebetskränze (Misbah) und Gebetsbücher.
  • das heutige Judentum und die Gebete dessen Gebetsbücher (Siddur oder Seder Tefilah).
  • der Buddhismus und die traditionellen Gebete dessen Gebetsbücher.
  • der Hinduismus und dessen Mantras, wie z. B. das Gayatri Mantra, also ständige Wiederholungen.

All die Lippenbekenntnisse, Rosenkranzgebete, Nachgeplapper der Gebetsbücher und Mantras, sind keine persönlichen Gebete zu Gott, sondern Vorgaben, Mantras, ständige Wiederholungen, herunterleiern von Worten, Geplapper ohne Inhalt, abgestumpfte Worte ohne Liebe, ohne Reue, ohne Sündenbekenntnis, ohne Sehnsucht und persönlichem Anliegen.

Der Mensch muss sich nur einmal vorstellen, wie er es sehen würde, wenn er tagtäglich, immer wieder und tausendfach dieselben Geleier und Geplapper hören müsste. Würden sie ihm gefallen? Würde er sie annehmen?

NEIN

Und warum meint der Mensch dann, sie würden Gott gefallen?

Gebete ohne Bewusstsein der Sündhaftigkeit sind heuchlerisch!

Es steht geschrieben:

Er sagte aber auch zu etlichen, die sich selbst vertrauten, daß sie gerecht seien, und die übrigen verachteten, dieses Gleichnis: Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. Der Pharisäer stellte sich hin und betete bei sich selbst also: O Gott, ich danke dir, daß ich nicht bin wie die übrigen Menschen, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner. Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich erwerbe. Und der Zöllner stand von ferne, wagte nicht einmal seine Augen zum Himmel zu erheben, sondern schlug an seine Brust und sprach: O Gott, sei mir Sünder gnädig! Ich sage euch, dieser ging gerechtfertigt in sein Haus hinab, eher als jener; denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden, und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden. Lukas 18:9-14

Unser himmlischer Vater gab uns durch seine Prophetin Folgendes:

„Wenn wir Gott im Gebet all unsere Unwürdigkeit schildern, obwohl wir uns gar nicht unwürdig [und sündig] fühlen, dann ist das Gebet Heuchelei.“
Ellen G. White, Das Gebet (2010), S. 72

Von Gott das Erbetene zu erwarten, ohne seinen Willen zu kennen, ist Anmaßung!

„Zu beanspruchen, dass Gott unser Gebet genau in der Weise beantwortet, wie wir gebeten haben, oder uns genau das gibt, was wir wollen, ohne seinen Willen zu kennen, ist eine Anmaßung. Gott ist zu weise, um Fehler zu begehen, und zu gut, als dass er dem Aufrichtigen etwas vorenthält, was zu dessen Bestem dient.“
Ellen G. White, Das Gebet (2010), S. 72

Sich auf die Verheißungen zu berufen, ohne ihre Bedingungen zu erfüllen, beleidigt Gott!

„Gott hat die Erfüllung seiner Verheißungen an Bedingungen geknüpft, und das Gebet kann nie die [religiösen] Pflichten ersetzen. „Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten“, sagt Christus und: „Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist‘s, der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.“ Johannes 14,15.21. Wer seine Bitten vor Gott bringt und sich auf Gottes Verheißungen beruft, ohne die entsprechenden Bedingungen zu erfüllen, beleidigt Gott. Er betet im Namen Jesu als Autorität für die Erfüllung der Verheißung, tut aber nichts, was wahren Glauben an Christus und echte Liebe zu ihm beweisen würde.“
Ellen G. White, Das Gebet (2010), S. 72-73

Mehr zu diesem Thema im Beitrag: Bedingungen erfüllen = Verheißungen empfangen!

Sich leichtfertig in Versuchungen zu begeben und zugleich Gottes Verheißungen zu beanspruchen, ist große Vermessenheit!

„Vermessenheit ist eine verbreitete Versuchung. Wenn Satan Menschen damit anficht, erlangt er in neun von zehn Fällen den Sieg. Jene, die bekennen, Nachfolger Christi zu sein, und durch ihren Glauben an ihn [eigentlich] beanspruchen, im Kampf mit allem Bösen in ihrem Wesen zu stehen, stürzen sich oft gedankenlos in Versuchungen, aus denen sie nur durch ein Wunder [Gottes] unbefleckt hervorgehen könnten.

Nachsinnen und Gebet hätten sie davor bewahrt und sie dazu geführt, diese gefährliche Situation zu meiden, in der sie sich selbst in eine Lage begeben, die Satan einen Vorteil gegenüber ihnen einräumt. Die Verheißungen Gottes sollen wir nicht unbedacht in Anspruch nehmen, während wir uns leichtsinnig in Gefahr begeben, die Naturgesetze [bezüglich unserer Gesundheit] übertreten oder die Vernunft und das Urteilsvermögen missachten, mit denen uns Gott ausgestattet hat. Dies ist die abscheulichste Art der Vermessenheit.“
Ellen G. White, Das Gebet (2010), S. 73

Gelegentliche, eilig gesprochene Gebete sind keine echte Gemeinschaft mit Gott!

„Den inbrünstigen Gebeten der Gerechten verschließt sich der Himmel nicht. „Elia war ein Mensch von gleichen Gemütsbewegungen wie wir“, dennoch hat der Herr ihn gehört und seine Bitten auf erstaunliche Weise erfüllt. Jakobus 5,17.18 (EB). Der einzige Grund für unseren Mangel an Kraft von Gott liegt in uns selbst. Wenn denjenigen, die sich zur Wahrheit bekennen …, ihr Inneres gezeigt würde, würden sie nicht beanspruchen, Christen zu sein! Sie wachsen nicht in der Gnade. Hier und da sprechen sie eilig ein Gebet, aber sie haben keine echte Gemeinschaft mit Gott.“
Ellen G. White, Das Gebet (2010), S. 74

Gott verabscheut Gebete von selbstsüchtigen und habsüchtigen Menschen!

Es steht geschrieben:

Er sagte aber zu ihnen: Sehet zu und hütet euch vor jeglicher Habsucht! Denn niemandes Leben hängt von dem Überfluß ab, den er an Gütern hat. Lukas 12:15

Tötet nun eure Glieder, die auf Erden sind: Unzucht, Unreinigkeit, Leidenschaft, böse Lust und die Habsucht, welche Götzendienst ist; um welcher Dinge willen der Zorn Gottes über die Kinder des Unglaubens kommt; Kolosser 3:5-6

Ellen G. White hat geschrieben:

„Unter denen, die vorgeben, auf ihren Herrn zu warten, sind auch manche wie Judas. Satan beherrscht sie, aber sie wissen es nicht. Gott kann Habsucht oder Selbstsucht nicht im Geringsten gutheißen. Er verabscheut die Gebete und Ermahnungen derer, die diesen bösen Charakterzügen nachgeben. Weil Satan sieht, dass seine Zeit kurz ist, verführt er die Menschen dazu, immer selbstsüchtiger und habsüchtiger zu sein.

Und dann frohlockt er, wenn er sieht, wie sie nur noch mit sich beschäftigt und habsüchtig, geizig und selbstsüchtig sind. Wenn die Augen solcher geöffnet werden könnten, so würden sie Satan in höllischem Triumph sehen, wie er über die Torheit derer lacht, die seine Einflüsterungen annehmen und in seine Fallstricke tappen.“
Ellen G. White, Das Gebet (2010), S. 74

Gebete, ohne Gottes Gebote zu befolgen, missfallen Gott!

Es steht geschrieben:

und was wir bitten, empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und tun, was vor ihm wohlgefällig ist. 1.Johannes 3:22

Ellen G. White hat geschrieben:

„Es gibt Männer und Frauen, die trotz der klaren Gebote Gottes ihren eigenen Neigungen folgen und es dann wagen, über die Angelegenheit zu beten und Gott zu drängen, ihnen seine Zustimmung dazu zu erteilen, dass sie entgegen seinem ausdrücklichen Willen handeln. Solche Gebete missfallen Gott. Satan kommt an ihre Seite und beeinflusst sie, wie er es bei Eva im Garten Eden tat (1.Mose 3,1-6), und sie haben eine Empfindung im Verstand, die sie dann als herrliche Erfahrung darstellen, die ihnen [angeblich] der Herr gegeben hat. The Review and Herald, 27. Juli 1886.

Die Gemeinschaft mit Gott vermittelt der Seele eine vertrauliche Kenntnis seines Willens. Aber viele, die vorgeben, gläubig zu sein, wissen nicht, was wahre Bekehrung ist. Sie haben keine Erfahrung der Gemeinschaft mit dem Vater durch Jesus Christus und haben nie die Kraft der göttlichen Gnade gespürt, die das Herz heiligt. Sie beten und sündigen, sündigen und beten; ihr Leben ist erfüllt von Bosheit, Täuschung, Neid, Eifersucht und Egoismus.

Die Gebete solcher Leute sind Gott ein Gräuel. Echtes Gebet weckt die Kraft der Seele und hat Auswirkung auf das Leben. Wer Gott seine [wahren] Bedürfnisse nennt, empfindet die Leere aller anderen Dinge unter dem Himmel. „HERR, du kennst all mein Begehren, und mein Seufzen ist dir nicht verborgen“, betete David.“
Ellen G. White, Das Gebet (2010), S. 74-75

Besondere Gefühle und lange Gebete beweisen keine echte Bekehrung!

Es steht geschrieben:

Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört um ihrer vielen Worte willen. Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen! Denn euer Vater weiß, was ihr bedürft, ehe ihr ihn bittet. Matthäus 6:7-8

Und er sprach in seiner Lehre: Hütet euch vor den Schriftgelehrten, die gern im Talar einhergehen und auf den Märkten sich grüßen lassen und in den Versammlungen und bei den Mahlzeiten obenan sitzen wollen, die der Witwen Häuser fressen und zum Schein lange beten; diese werden ein schwereres Gericht empfangen. Markus 12:38-40

Kindlein, lasset uns nicht mit Worten lieben, noch mit der Zunge, sondern in der Tat und Wahrheit! 1.Johannes 3:18

Ellen G. White hat geschrieben:

„Satan verführt Gläubige zu der Annahme, sie seien bekehrt, weil sie einen Gefühlstaumel erlebt haben. Aber ihre geistliche Erfahrung verändert sich nicht. Ihre Taten sind die gleichen wie zuvor; ihr Leben zeigt keine gute Frucht. Sie beten zwar oft und lange und berichten ständig von ihren [religiösen] Gefühlen, die sie dann und wann hatten, aber sie leben nicht das neue Leben. Sie sind getäuscht; ihre [geistliche] Erfahrung geht nicht tiefer als Gefühle.

Sie bauen auf Sand, und als „der Sturm tobte und an dem Haus rüttelte, fiel es in sich zusammen“. Matthäus 7,27 (GNB) …Der [von seiner Schuld] überführte Sünder muss etwas tun: Er muss bereuen und wahren Glauben aufweisen. Wenn Jesus von einem neuen Herzen spricht, dann meint er damit den Verstand, das Leben, das ganze Sein. Ein verändertes Herz zu haben heißt, die Zuneigungen von der Welt abzuwenden und sie auf Christus zu richten.

Ein neues Herz zu haben bedeutet, einen neuen Geist, neue Absichten und neue Motive zu haben. Was ist das Kennzeichen eines neuen Herzens? Ein verändertes Leben, ein tägliches, ja stündliches Absterben der Selbstsucht und des Stolzes.“
Ellen G. White, Das Gebet (2010), S. 75

Satan bringt vom Beten ab!

Satan redet uns ein, das Beten sei nicht notwendig!

Es steht geschrieben:

damit wir nicht vom Satan übervorteilt würden; denn seine Gedanken sind uns nicht unbekannt 2.Korinther 2:11

Ellen G. White hat geschrieben:

„Die Auffassung, das Gebet sei nicht notwendig, ist eine von Satans wirksamsten Täuschungen, mit denen er Menschen schadet. Gebet ist Kommunikation mit Gott, der Brunnen der Weisheit, die Quelle der Kraft, des Friedens und des Glücks.“
Ellen G. White, Das Gebet (2010), S. 188

Satan lässt nichts unversucht, um uns vom Beten abzuhalten!

Es steht geschrieben:

Seid nüchtern und wachet! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen könne; dem widerstehet, fest im Glauben, da ihr wisset, daß eure Brüder in der Welt die gleichen Leiden erdulden. 1.Petrus 5:8-9

Ellen G. White hat geschrieben:

„Wer das Gebet vernachlässigt, riskiert, dass sich sein Leben durch Sünde wieder verfinstert. Die Versuchungen Satans verlocken zum Fehlverhalten und bringen ihn zu Fall, weil er die Hilfe und Kraft Gottes nicht in Anspruch nimmt, die ihm durch das Gebet angeboten wird. Eigentlich ist es unverständlich, dass sich gläubige Christen immer wieder vom Beten abhalten lassen …

Ohne anhaltendes Gebet und sorgsame Wachsamkeit stehen wir in der Gefahr, nachlässig zu werden. Dann brauchen wir uns nicht zu wundern, dass uns die Motivation und Kraft zum Widerstand gegen Versuchungen und zum Gutestun fehlt und wir vom rechten Weg abkommen. Genau das wünscht sich Satan. Deshalb lässt er nichts unversucht, uns vom Beten abzuhalten und uns den Weg zum Thron Gottes zu verstellen. Der bessere Weg zu einem neuen Leben 91f.

Viele von euch hält der Feind vom Beten ab. Er erzählt euch, ihr würdet eure Gebete nicht spüren und solltet besser darauf warten, bis ihr den Geist der Fürbitte stärker spürt, sonst würden eure Gebete vergeblich sein. Ihr aber müsst zu Satan sagen: „Es steht geschrieben, dass die Menschen ‚allezeit beten und nicht nachlassen sollen‘.“ Lukas 18,1. Wir sollen so lange beten, bis wir die Last unserer Bedürfnisse auf unserer Seele spüren; und wenn wir beharren, wird das geschehen.

Der Herr wird uns mit seinem Heiligen Geist erfüllen. Er weiß — und Satan weiß es auch —, dass wir den Versuchungen ohne Kraft von oben nicht widerstehen können. Deshalb versucht der Böse, uns daran zu hindern, uns an den zu halten, der mächtig ist zu retten. Unser Herr hat es uns zur Pflicht und ebenso zum Vorrecht gemacht, dass wir unsere Schwachheit mit seiner Kraft, unsere Unwissenheit mit seiner Weisheit, und unsere Bedürftigkeit mit seiner Gerechtigkeit verbinden dürfen.

Er vereinigt seine unendlich große Macht mit dem Bemühen sterblicher Wesen, damit sie mehr als siegreich aus dem Kampf mit dem Feind ihrer Seelen hervorgehen können.“
Ellen G. White, Das Gebet (2010), S. 188-189

„Satan sieht auch, wenn die Diener des Herrn wegen der geistlichen Finsternis, die das Volk [Gottes] umgibt, bedrückt sind. Er hört ihre ernsten Gebete um göttliche Gnade und um Kraft, den auf ihnen liegenden Bann der Gleichgültigkeit, der Sorglosigkeit und Trägheit zu brechen. Dann betreibt er mit erneutem Eifer seine Anschläge. Er versucht die Menschen, der Lust zu frönen oder sich irgendeiner andern Form der Genussucht hinzugeben, und betäubt auf diese Weise ihr Feingefühl, sodass sie gerade die Dinge nicht hören, die zu lernen sie so sehr nötig haben.

Der böse Feind weiß wohl, dass alle, die er verleiten kann, das Gebet und das Forschen in der Heiligen Schrift zu vernachlässigen, durch seine Angriffe überwunden werden. Deshalb erfindet er alle möglichen Pläne, um den Geist in Anspruch zu nehmen.“
Ellen G. White, Das Gebet (2010), S. 190

Satan kennt genauestens die Wichtigkeit der Gebete!

„Satan führt viele dazu zu glauben, dass das Gebet nutzlos und nur eine Form ist. Er weiß genau, wie notwendig Gebet ist, um Christi Anhänger wach zu halten, um seiner List und Täuschung zu widerstehen. Mit seinen Mitteln möchte er den Geist von diesen wichtigen Übungen ablenken, damit die Seele sich nicht auf den Mächtigen stützen und Kraft von ihm erhalten kann, um seinen Angriffen zu widerstehen.

Ich wurde auf die inbrünstigen, wirksamen Gebete von Gottes Volk in alter Zeit hingewiesen. „Elias war ein Mensch, der ähnliche Leidenschaften ausgesetzt war wie wir und er betet ernsthaft. Daniel betet dreimal am Tag zu seinem Gott. Satan ist wütend über den Klang von inbrünstigem Gebet, denn er weiß, dass er Verluste erleiden wird …“
Ellen G. White, Zeugnisse für die Gemeinde — Band 1 (2004), S. 316 – 317

„Das Gebet des Glaubens ist die große Stärke des Christen und wird Satan bestimmt überwinden. Deshalb möchte er uns glauben machen, dass wir das Gebet nicht nötig hätten. … Es nützt dessen Absichten, wenn wir das Gebet vernachlässigen, denn dann werden seine trügerischen Wunder bereitwilliger angenommen.“
Ellen G. White, Das Gebet (2010), S. 187

Wenn Satan mit Legionen angreift, werden durch die Gebete mächtige himmlische Engel zur Hilfe gesandt!

Es steht geschrieben:

Oder meinst du, ich könnte nicht meinen Vater bitten, und er würde mir noch jetzt mehr als zwölf Legionen Engel schicken? Matthäus 26:53

Ellen G. White hat geschrieben:

„Wenn Satan meint, jemanden zu verlieren, bemüht er sich aufs äußerste, ihn zu halten. Wird sich der Einzelne dieser Gefahr bewusst, in der er sich befindet, und sucht er in seiner Not inbrünstig Kraft bei Jesus, fürchtet Satan, einen Gefangenen zu verlieren. Er ruft neue Engelscharen herbei, um den armen Menschen zu umgeben und einen Wall der Finsternis zu bilden, damit ihn kein himmlisches Licht erreicht.

Wenn der Gefährdete aber ausharrt und sich in seiner Hilflosigkeit auf die Macht des Blutes Christi beruft, achtet unser Erlöser auf das ernste Gebet des Glaubens und schickt besonders mächtige Engel als Verstärkung, um ihn zu befreien.

Satan kann es nicht vertragen, dass man sich an seinen mächtigen Gegenspieler wendet, denn er fürchtet sich und zittert vor dessen Kraft und Majestät. Beim Anhören eines inbrünstigen Gebets erzittert Satans ganzes Gefolge. Fortwährend ruft er Legionen böser Engel herbei, um sein Vorhaben auszuführen. Wenn dann übermächtige Engel in himmlischer Waffenrüstung den matt werdenden, verfolgten Menschen zu Hilfe eilen, weicht Satan mit seinem Heer zurück, wohl wissend, dass sein Kampf verloren ist.

Die willfährigen Untertanen Satans sind tatkräftig auf ein Ziel ausgerichtet. Obgleich sie sich gegenseitig hassen und untereinander Streit haben, nützen sie doch jede Gelegenheit zur Erreichung ihres gemeinsamen Zieles. Doch der große Herrscher des Himmels und der Erde hat Satans Macht begrenzt. Aus der Schatzkammer der Zeugnisse I, 109.“
Ellen G. White, Das Gebet (2010), S. 186-187

Wer mit Christus verbunden ist, den kann Satan nicht besiegen!

Es steht geschrieben:

Jesus antwortete ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer Sünde tut, ist der Sünde Knecht. Der Knecht aber bleibt nicht ewig im Hause; der Sohn bleibt ewig. Wird euch nun der Sohn frei machen, so seid ihr wirklich frei. Johannes 8:34-36

Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben; wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun. Johannes 15:5

Kindlein, niemand verführe euch! Wer die Gerechtigkeit übt, der ist gerecht, gleichwie Er gerecht ist. Wer die Sünde tut, der ist vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. Dazu ist der Sohn Gottes erschienen, daß er die Werke des Teufels zerstöre. 1.Johannes 3:7-8

Ellen G. White hat geschrieben:

„Satan muss Gebete fürchten — Das Gebet besitzt eine große Macht. Unser großer Gegner versucht beständig, die betrübte Seele von Gott fernzuhalten. Die Anrufung des Himmels durch den geringsten Gläubigen muss Satan mehr fürchten als Kabinettsbeschlüsse oder Vollmachten von Königen. In Heavenly Places 82.“

„Wer mit Christus verbunden ist, den kann Satan nicht besiegen — Der Feind kann den nicht überwinden, der demütig von Christus lernt und durch Gebet mit ihm wandelt. Christus ist unser Unterschlupf, ein Zufluchtsort vor den Angriffen des Bösen … Es gibt keine Kraft in der ganzen satanischen Streitmacht, die denjenigen lähmen kann, der in einfachem Glauben der Weisheit vertraut, die von Gott kommt. My Life Today 316.“

Das Gebet des Glaubens durchkreuzt Satans Bemühungen — Wenn Satan meint, jemanden zu verlieren, bemüht er sich aufs äußerste, ihn zu halten. Wird sich der Einzelne dieser Gefahr bewusst, in der er sich befindet, und sucht er in seiner Not inbrünstig Kraft bei Jesus, fürchtet Satan, einen Gefangenen zu verlieren. Er ruft neue Engelscharen herbei, um den armen Menschen zu umgeben und einen Wall der Finsternis zu bilden, damit ihn kein himmlisches Licht erreicht.

Wenn der Gefährdete aber ausharrt und sich in seiner Hilflosigkeit auf die Macht des Blutes Christi beruft, achtet unser Erlöser auf das ernste Gebet des Glaubens und schickt besonders mächtige Engel als Verstärkung, um ihn zu befreien. Satan kann es nicht vertragen, dass man sich an seinen mächtigen Gegenspieler wendet, denn er fürchtet sich und zittert vor dessen Kraft und Majestät. Beim Anhören eines inbrünstigen Gebets erzittert Satans ganzes Gefolge. Fortwährend ruft er Legionen böser Engel herbei, um sein Vorhaben auszuführen.

Wenn dann übermächtige Engel in himmlischer Waffenrüstung den matt werdenden, verfolgten Menschen zu Hilfe eilen, weicht Satan mit seinem Heer zurück, wohl wissend, dass sein Kampf verloren ist. Die willfährigen Untertanen Satans sind tatkräftig auf ein Ziel ausgerichtet. Obgleich sie sich gegenseitig hassen und untereinander Streit haben, nützen sie doch jede Gelegenheit zur Erreichung ihres gemeinsamen Zieles. Doch der große Herrscher Himmels und der Erde hat Satans Macht begrenzt.“
Ellen G. White, Das Gebet (2010), S. 186-187

Gebete brechen die Macht Satans!

Es steht geschrieben:

Im übrigen, meine Brüder, erstarket im Herrn und in der Macht seiner Stärke. Ziehet die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr den Kunstgriffen des Teufels gegenüber standzuhalten vermöget; denn unser Kampf richtet sich nicht wider Fleisch und Blut, sondern wider die Herrschaften, wider die Gewalten, wider die Weltbeherrscher dieser Finsternis, wider die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Regionen . Deshalb ergreifet die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr am bösen Tage zu widerstehen vermöget und, nachdem ihr alles wohl ausgerichtet habt, das Feld behalten könnet. So stehet nun, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit, und angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit, und die Füße gestiefelt mit Bereitwilligkeit, die frohe Botschaft des Friedens zu verkündigen. Bei dem allen aber ergreifet den Schild des Glaubens, mit welchem ihr alle feurigen Pfeile des Bösewichts auslöschen könnet. Und nehmet den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, nämlich das Wort Gottes. Bei allem Gebet und Flehen aber betet jederzeit im Geist, und wachet zu diesem Zwecke in allem Anhalten und Flehen für alle Heiligen, Epheser 6:10-18

Ellen G. White hat geschrieben:

„Wir müssen die ganze Rüstung Gottes anlegen (Epheser 6,11-17) und jeden Augenblick für den Kampf mit den Mächten der Finsternis bereit sein. Wenn Versuchungen und Prüfungen über uns kommen, lasst uns zu Gott gehen und mit ihm im Gebet ringen. Er wird uns nicht leer von sich gehen lassen, sondern wird uns Gnade und Kraft geben, zu überwinden und die Macht des Feindes zu brechen.“
Ellen G. White, Das Gebet (2010), S. 187-188

„Im Konflikt mit satanischen Helfern gibt es entscheidende Augenblicke, die darüber entscheiden, ob der Sieg auf der Seite Gottes oder auf der Seite des Fürsten dieser Welt liegt. Wenn jene, die auf der Seite Gottes kämpfen, nicht hellwach, ernsthaft und aufmerksam sind, wenn sie nicht um Weisheit beten und wachsam sind im Gebet… geht Satan als Sieger hervor, obwohl ihn das göttliche Heer hätte überwinden können … Gottes treue Wachen sollen den bösen Mächten keinen Vorteil geben.“
Ellen G. White, Das Gebet (2010), S. 188

„Wir sollen uns nicht so sehr vom Gedanken an unsere Sünden und Fehler überwältigen lassen, dass wir aufhören zu beten. Manche erkennen ihre große Schwäche und Sünde und werden entmutigt. Satan wirft seinen dunklen Schatten zwischen sie und den Herrn Jesus, ihrem Sühnopfer. Sie sagen: „Mein Gebet nützt nichts. Meine Gebete sind durch böse Gedanken so verdorben, dass der Herr sie nicht hören wird.“ Diese Einflüsterungen kommen von Satan.

Als Mensch hat Christus diese Versuchung erfahren und ihr widerstanden, und er weiß, wie er denen helfen kann, die genauso versucht werden. Hebräer 2,18. Für uns hat er „Bitten und Flehen mit lautem Schreien und mit Tränen … dargebracht“. Hebräer 5,7. Viele, die nicht verstehen, dass Satan der Urheber ihrer Zweifel ist, werden mutlos und in der Auseinandersetzung geschlagen. Hört nicht auf zu beten, weil ihr üble Gedanken habt. Wenn wir durch unsere eigene Weisheit und Kraft richtig beten könnten, dann könnten wir auch richtig leben und brauchten kein Sühnopfer.

Aber alle Menschen sind unvollkommen. Bilde und übe deinen Verstand, damit du in der Lage bist, dem Herrn mit einfachen Worten zu sagen, was du brauchst. Wenn du Gott deine Bitten vorträgst und um Vergebung deiner Sünden bittest, dann wird dich eine reinere und heiligere Atmosphäre umgeben.“
Ellen G. White, Das Gebet (2010), S. 190-191

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