Aktualisiert: 4. August 2024 | Veröffentlicht: 13. Juni 2020 / 25 minutes of reading Jesus Christus – unsere Gerechtigkeit! Inhaltsverzeichnis: 1. Zerknirschten Geist weist Gott nicht ab!2. Die Verdienste Christi sind unsere einzige Hoffnung!3. Blicke auf Jesus Christus und lebe!4. Reue ist eine Gabe Gottes!5. Die Gerechtigkeit Jesu Christi – eine kostbare Perle!6. Was ist Rechtfertigung durch Glauben?7. Christus, der himmlische Kaufmann!8. Halbheit genügt nicht!9. Öffne dem Herrn Jesus die Tür und bitte ihn rein!10. Das Kleid der Gerechtigkeit Jesu Christi!11. Was ist Christentum?12. Die Verbindung mit Christus Jesus ist das Heilmittel!13. Der wahre Charakter der Gerechtigkeit!14. Wer den Geist und die Gesinnung Jesu nicht hat, der weiß nicht, was Gerechtigkeit durch Glauben ist!15. Die Lehre der „Rechtfertigung durch Glauben“ ist für Satan gefährlich! Zerknirschten Geist weist Gott nicht ab! „„Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist [Gott] treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit.“ 1.Johannes 1,9 (EB).Gott verlangt von uns, dass wir unsere Sünden bekennen und unsere Herzen vor ihm demütigen. Zugleich sollen wir uns aber auf ihn als liebevollen Vater verlassen, der niemanden aufgeben wird, der sein Vertrauen auf ihn setzt. Viele von uns „wandeln … im Schauen“ „und nicht … im Glauben“ (2.Korinther 5,7) verdreht. Wir glauben die Dinge, die wir sehen, aber die wertvollen Verheißungen, die Gott uns in seinem Wort gegeben hat, schätzen wir nicht. Wir können Gott nicht entschiedener entehren, indem wir seinen Worten misstrauen und uns fragen, ob er es ernst mit uns meint oder uns täuscht.Gott gibt uns wegen unserer Sünden nicht auf. Wir mögen Fehler machen und seinen Geist betrüben, aber wenn wir reuig und zerknirscht zu ihm kommen, wird er uns nicht abweisen. Es gilt jedoch, einige Hindernisse auszuräumen. Ungute Gefühle sind gehegt worden und Stolz, Überheblichkeit, Ungeduld und Unzufriedenheit haben sich breit gemacht. All dies trennt uns von Gott. Sünden müssen bekannt werden; die Gnade muss tiefer in unseren Herzen arbeiten. Auch wer sich schwach und mutlos fühlt, kann ein starker Mann Gottes werden und Wertvolles für den Herrn leisten. Aber er muss von einem hohen Standpunkt aus arbeiten und sich nicht von selbstsüchtigen Motiven beeinflussen lassen.“Ellen G. White, Glaube und Werke (2005), S. 30 Die Verdienste Christi sind unsere einzige Hoffnung! „Wir müssen in der Schule Christi lernen. Nur seine Gerechtigkeit verschafft uns das Anrecht auf die Segnungen des Gnadenbundes. Wie lange haben wir uns nach diesem Segen gesehnt und uns bemüht, ihn zu erhalten, haben ihn aber nicht erlangt, weil wir meinten, wir könnten etwas tun, um uns seiner würdig zu erweisen. Wir haben nicht von uns selbst weggesehen und daran geglaubt, dass Jesus ein lebendiger Erlöser ist.Wir dürfen nicht meinen, dass unsere Verdienste uns retten können. Unsere einzige Hoffnung auf Erlösung ist die Gnade Christi. Durch seinen Propheten lässt Gott uns sagen: „Der Gottlose lasse von seinem Wege und der Übeltäter von seinen Gedanken und bekehre sich zum HERR, so wird er sich seiner erbarmen, und zu unserm Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung.“ Jesaja 55,7. Diesem Versprechen müssen wir glauben, so wie es dasteht, und nicht Gefühle für Glauben halten. Wenn wir ganz auf Gott vertrauen und uns auf die Verdienste Jesu als Erlöser verlassen, wird uns all die Hilfe zuteil, die wir uns wünschen können.Wir schauen auf uns selbst, als könnten wir uns selbst retten. Aber Jesus starb für uns, weil wir genau das nicht können. In ihm liegt unsere Hoffnung, unsere Rechtfertigung, unsere Gerechtigkeit. Wir sollten nicht verzagen und keine Angst haben, dass es keinen Retter für uns gibt oder er uns nicht gnädig sein wird. Gerade in dieser Zeit führt er sein Werk [der Fürsprache] für uns durch. Er lädt uns ein, in unserer Hilflosigkeit zu ihm zu kommen und uns retten zu lassen. Durch unseren Unglauben entehren wir ihn. Es ist erstaunlich, wie wir unseren besten Freund behandeln und wie wenig wir ihm vertrauen, der uns „vollständig und für immer … retten“ kann (Hebräer 7,25, GNB) und uns viele Beweise seiner großen Liebe gegeben hat.Meine Brüder, erwartet ihr, dass eure Verdienste euch die Gunst Gottes sichern können? Meint ihr, ihr müsstet sündlos sein, bevor ihr seiner Macht, euch zu retten, vertraut? Wenn ihr euch mit derartigen Gedanken abringt, dann — fürchte ich — werdet ihr keine Stärke gewinnen und schließlich den Mut verlieren.“Ellen G. White, Glaube und Werke (2005), S. 30-31 Blicke auf Jesus Christus und lebe! „Als der Herr dem rebellischen Volk Israel in der Wüste Giftschlangen schickte, gab er Mose den Befehl, eine bronzene Schlange aufzustellen und den Gebissenen zu sagen, sie sollten sie ansehen, um am Leben zu bleiben. Siehe 4.Mose 21,8.9. Viele glaubten allerdings nicht, dass das himmlische Heilmittel ihnen helfen könnte. Um sie herum lagen Tote und Sterbende, und sie wussten, dass ihr Geschick besiegelt war, wenn Gott ihnen nicht half. Dennoch jammerten sie über die Bisse, die Schmerzen und über ihren sicheren Tod, bis sie keine Kraft mehr hatten und ihre Augen glasig wurden. Dabei hätten sie auf der Stelle geheilt werden können.[Jesus sagte:] „Wie Mose in der Wüste die Schlange erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben.“ Johannes 3,14.15. Wenn du dir deiner Sünden bewusst bist, verschwende deine Kraft nicht darauf, über sie zu jammern. Blicke auf und lebe! Jesus ist unser einziger Retter. Obwohl Millionen, die Heilung nötig haben, die ihnen angebotene Gnade ablehnen werden, wird niemand, der auf seine Verdienste vertraut, verloren gehen. Wir brauchen den Mut nicht zu verlieren, wenn wir erkennen, wie hilflos wir ohne Christus sind. Wir können uns auf den gekreuzigten und auferstandenen Erlöser verlassen. Du, der du arm, sündenkrank und mutlos bist: Blicke auf und lebe! Jesus hat sein Wort gegeben: Er wird alle retten, die zu ihm kommen. Siehe Johannes 6,37. Komm zu Jesus und empfange Ruhe und Frieden. Du kannst jetzt sofort gesegnet werden. Satan redet dir ein, dass du hilflos bist und nichts für dich tun kannst. Das ist wahr: Du bist hilflos. Aber weise ihn auf Jesus hin: „Ich habe einen auferstandenen Erlöser. Ihm vertraue ich. Er wird nicht zulassen, dass du mich zugrunde richtest. In seinem Namen werde ich siegen. Er ist meine Gerechtigkeit und meine größte Freude.“ Niemand sollte denken, er sei ein hoffnungsloser Fall. Das ist nicht so! Du magst erkennen, dass du sündig und verloren bist — aber genau deshalb brauchst du einen Erlöser. Wenn du irgendwelche Sünden zu bekennen hast, dann verliere keine Zeit. Das sind goldene Augenblicke. „Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist [Gott] treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit.“ 1.Johannes 1,9 (EB). Wer „nach der Gerechtigkeit hungert und dürstet“, dem wird sie gegeben werden. Matthäus 5,6. Jesus hat es versprochen. Herrlicher Erlöser! Seine Arme sind offen, um uns anzunehmen, und sein großes, liebevolles Herz wartet darauf, uns zu segnen.Einige meinen, sie müssten erst eine Probezeit bestehen und dem Herrn beweisen, dass sie sich geändert haben, bevor sie Gottes Segen in Anspruch nehmen können. Aber sie dürfen ihn sofort in Anspruch nehmen. Sie brauchen seine Gnade, den Geist Christi, um mit ihren Schwächen fertig zu werden, sonst können sie keinen christlichen Charakter entwickeln. Jesus möchte, dass wir zu ihm kommen, so wie wir sind: sündig, hilflos und auf ihn angewiesen.“Ellen G. White, Glaube und Werke (2005), S. 31-33 Reue ist eine Gabe Gottes! „Reue ist genauso wie Vergebung eine Gabe Gottes durch Jesus Christus. Siehe Apostelgeschichte 5,31. Durch den Einfluss des Heiligen Geistes erkennen wir unsere Sünden und spüren, dass wir Vergebung brauchen. Vergebung empfängt nur der reuige Sünder, aber es ist die Gnade Gottes, die uns zur Reue führt. Er kennt alle unsere Schwächen und Unvollkommenheiten und wird uns helfen.Manche Menschen kommen zwar zu Gott, bereuen ihre Sünden, bekennen sie und glauben sogar, dass sie ihnen vergeben sind. Aber dennoch nehmen sie Gottes Verheißungen nicht so in Anspruch, wie sie sollten. Sie begreifen nicht, dass Jesus als ihr Erlöser immer bei ihnen ist. Sie sind nicht bereit, „ihm ihre Seelen anzubefehlen“ (1.Petrus 4,19) und sich darauf zu verlassen, dass er das Gnadenwerk, das er „in ihnen begonnen hat … auch vollenden“ wird. Philipper 1,6. Sie meinen zwar, sie hätten sich Gott ausgeliefert, aber sie verlassen sich zum großen Teil auf sich selbst. Andere gewissenhafte Gläubige vertrauen teilweise auf Gott und teilweise auf sich selbst. Sie blicken nicht auf Gott, damit seine Macht sie bewahrt, sondern verlassen sich auf ihre eigene Wachsamkeit gegen Versuchungen und auf die gewissenhafte Erfüllung bestimmter Pflichten, um von Gott angenommen zu werden. In dieser Art Glauben gibt es keine Siege. Solche Personen mühen sich sinnlos ab. Sie sind in ständiger Knechtschaft und finden keine Ruhe, bis sie ihre Last bei Jesus abladen.Es ist [zwar] notwendig, ständig wachsam zu sein und uns Gott in Liebe hinzugeben, aber das kommt natürlicherweise, wenn Gottes Macht uns durch den Glauben bewahrt. Wir können nichts, aber auch gar nichts tun, um die Gunst Gottes zu erlangen. Uns selbst oder unseren guten Werken dürfen wir in keiner Weise trauen. Wenn wir aber als irrende, sündige Menschen zu Christus kommen, dann werden wir in seiner Liebe Ruhe finden. Gott wird jeden annehmen, der in völligem Vertrauen auf seinen gekreuzigten Retter zu ihm kommt. Dann wird in dessen Herzen Liebe entspringen. Es mag keine Gefühlsaufwallungen geben, aber ein bleibendes, friedvolles Vertrauen. Jede Last wird dann leicht, denn das Joch, das Christus uns auflegt, ist nicht schwer. Siehe Matthäus 11,30. Der Weg, der vorher in Finsternis gehüllt war, liegt plötzlich hell im Licht der „Sonne der Gerechtigkeit“. Maleachi 3,20. Das bedeutet „im Licht [zu] wandeln, wie [Christus] im Licht ist“. 1.Johannes 1,7.“Ellen G. White, Glaube und Werke (2005), S. 33-34 Die Gerechtigkeit Jesu Christi – eine kostbare Perle! „„Wiederum gleicht das Reich der Himmel einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte; als er aber eine sehr kostbare Perle gefunden hatte, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.“ Matthäus 13,45.46 (EB).„Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in alle Ewigkeit.“ Hebräer 13,8 (GNB). Die Gerechtigkeit Christi hat, wie eine reine weiße Perle, keinen Fehler, Flecken oder Makel. Diese Gerechtigkeit kann unsere sein. Die Erlösung mit ihren bluterkauften, unermesslich wertvollen Schätzen ist die „eine sehr kostbare Perle“. Matthäus 13,46 (EB).Sie kann gesucht und gefunden werden. Wer sie aber wirklich findet, wird alles verkaufen, was er hat, um sie zu erstehen. Er wird Zeugnis davon ablegen, dass er mit Christus eins ist, wie der mit dem Vater eins ist. Im Gleichnis verkauft der Kaufmann alles, was er hat, nur um in den Besitz dieser einen kostbaren Perle zu kommen. Dies ist eine wunderbare Beschreibung all jener, die die Erlösung so hoch schätzen, dass sie alles aufgeben, was sie haben, um sie zu besitzen. Durch den Glauben nehmen sie die Erlösung für sich in Anspruch, die durch das Opfer des einzigartigen Sohnes Gottes für sie bereitgestellt wurde.Es gibt einige, die suchen und suchen nach dieser kostbaren Perle. Sie vollziehen jedoch keine völlige Übergabe ihrer verkehrten Gewohnheiten. Sie sterben nicht gegenüber der Selbstsucht, damit Christus in ihnen wohnen kann. Deshalb finden sie diese Perle nicht. Sie haben ihre unheiligen Bestrebungen und ihre Liebe zu weltlichen Verlockungen nicht überwunden. Sie nehmen das Kreuz nicht auf sich, um Christus auf dem Pfad der Selbstverleugnung und Selbstaufopferung zu folgen. Siehe Matthäus 16,24.25. Sie erfahren nie, was es heißt, im Herzen Frieden und Harmonie zu haben, denn ohne eine völlige Übergabe gibt es keine Ruhe und keine Freude [in Christus]. Sie sind beinahe Christen, aber nicht völlig; sie scheinen dem Königreich des Himmels nahe zu sein, betreten es aber nicht. Beinahe, aber nicht völlig erlöst zu sein, heißt nicht beinahe, sondern völlig verloren zu sein.Wer sich täglich Christus weiht, erhält Frieden und [geistliche] Ruhe. Der Kaufmann verkaufte alles, was er hatte, um die Perle zu bekommen. Wenn jene, die nach Erlösung suchen, weder aufgeben noch sich entmutigen lassen, werden sie im Herrn Frieden und Ruhe finden. Christus wird sie mit seiner Gerechtigkeit bekleiden. Er wird ihnen ein reines Herz und einen erneuerten Sinn schenken. Siehe Hesekiel 36,26. Diese Segnungen kosteten das Leben des Sohnes Gottes und werden all jenen großzügig angeboten, für die dieses Opfer gebracht wurde. Wie behandeln aber viele das angebotene Geschenk? Sie wenden sich ab und ziehen stattdessen die Freuden dieses Lebens vor. Jesus sagt von ihnen: „Ihr seid nicht bereit, zu mir zu kommen und so das ewige Leben zu haben.“ Johannes 5,40 (GNB).Sünder unterliegen einer gefährlichen Täuschung. Sie verachten den Heiland und weisen ihn zurück. Sie erkennen den Wert der Perle nicht, die ihnen angeboten wurde, und werfen sie weg, indem sie ihrem Erlöser Beleidigung und Spott erweisen. Manche Frau schmückt sich mit Ringen und Armbändern und meint, Bewunderung zu verdienen, aber sie lehnt die kostbare Perle ab, die ihr Heiligung, Ehre und ewige Reichtümer zusichern würde. Welch großer Verblendung unterliegen viele! Sie sind mehr von irdischem Flitter entzückt, der glitzert und glänzt, als von der „Krone des [ewigen] Lebens“, Gottes Lohn für Treue. Siehe Offenbarung 2,10. „Vergisst wohl eine Jungfrau ihren Schmuck oder eine Braut ihren Schleier? Mein Volk aber vergisst mich seit endlos langer Zeit.“ Jeremia 2,32.“Ellen G. White, Glaube und Werke (2005), S. 122-123 Was ist Rechtfertigung durch Glauben? Es steht geschrieben: Wahrlich, ich schäme mich der Frohen Botschaft nicht. Sie ist ja eine Gotteskraft, die allen, die da glauben, Rettung bringt: … Denn Gottes Gerechtigkeit wird darin offenbar: sie kommt aus Glauben, und sie führt zum Glauben, wie geschrieben steht: Der Gerechte wird durch den Glauben das Leben erlangen. Römer 1:16-17 Gerechtfertigt nun aus Glauben, dürfen wir mit Gott Frieden haben durch unseren Herrn Jesus Christus, durch den wir auch im Glauben den Zugang in diese Gnade erhalten haben, in der wir stehen, sodass wir uns in Erwartung der Herrlichkeit Gottes rühmen mögen. Römer 5:1-2 Ellen G. White hat geschrieben: „Wenn der reuige Sünder, der vor Gott zerknirscht ist, Christi Sühne für ihn erkennt und dessen Opfer als einzige Hoffnung für dieses und das künftige Leben annimmt, sind seine Sünden vergeben. Das ist Rechtfertigung durch Glauben. Jeder Gläubige muss seinen Willen ganz dem Willen Gottes anpassen und im Zustand der Reue und Zerknirschung bleiben, auf die sühnenden Verdienste des Erlösers vertrauen und von Stärke zu Stärke und von Herrlichkeit zu Herrlichkeit vorangehen.Begnadigung und Rechtfertigung bezeichnen dieselbe Sache. Durch den Glauben wird der Gläubige von einem Rebellen, einem Kind der Sünde und Satans, zu einem treuen Untertanen Christi Jesu — nicht weil ihm etwas Gutes innewohnt, sondern weil ihn Christus durch Adoption als sein Kind annimmt. Der Sünder empfängt die Vergebung seiner Sünden, weil sie von seinem Stellvertreter und Bürgen getragen werden. Der Herr Jesus spricht zu seinem himmlischen Vater: „Dies ist mein Kind, ich verschone es von der Verurteilung zum Tod und verleihe ihm meine Lebensversicherungspolice — das ewige Leben —, weil ich seinen Platz eingenommen und für seine Sünden gelitten habe. Er ist sogar mein geliebter Sohn.“ So steht der Mensch, begnadigt und in die herrlichen Gewänder der [zugerechneten] Gerechtigkeit Christi gehüllt, fehlerlos vor Gott. Siehe Kolosser 1,21-23.Der Sünder mag fallen, aber er wird [dennoch] nicht unbarmherzig verstoßen. Seine einzige Hoffnung besteht jedoch in der Reue gegenüber Gott und im Glauben an den Herrn Jesus Christus. Es ist das Vorrecht des Vaters, unsere Übertretungen und Sünden zu vergeben, weil Christus unsere Schuld auf sich genommen und uns begnadigt hat, indem er uns seine eigene Gerechtigkeit zurechnet. Sein Opfer erfüllt die Forderungen der [richterlichen] Gerechtigkeit vollkommen.Rechtfertigung ist das Gegenteil von Verdammung. Gottes grenzenlose Barmherzigkeit gilt denen, die sie überhaupt nicht verdienen. Er vergibt Übertretungen und Sünden um Jesu willen, der zum Sühnopfer für unsere Sünden wurde. Siehe Römer 3,25. Durch den Glauben an Christus erlangt der schuldige Übertreter die Gunst Gottes und die feste Hoffnung auf das ewige Leben.“Ellen G. White, Glaube und Werke (2005), 95-96 Mehr zum Thema „Rechtfertigung durch Glauben“ erfährt man in der folgenden Botschaft und dem darauf folgenden Beitrag: Botschaft an das Volk Gottes – Gerechtigkeit durch Glauben.Glaube, Rechtfertigung und Heiligung erzeugen Werke und Früchte. Christus, der himmlische Kaufmann! Es steht geschrieben: Du sprichst: Ich bin reich und habe gar satt und bedarf nichts! und weißt nicht, dass du bist elend und jämmerlich, arm, blind und bloß. Ich rate dir, dass du Gold von mir kaufest, das mit Feuer durchläutert ist, dass du reich werdest, und weiße Kleider, dass du dich antust und nicht offenbart werde die Schande deiner Blöße; und salbe deine Augen mit Augensalbe, dass du sehen mögest. Welche ich liebhabe, die strafe und züchtige ich. So sei nun fleißig und tue Buße! Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. So jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich eingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir. Offenbarung 3:17-20 Ellen G. White hat geschrieben: „Doch Jesus geht von Tür zu Tür, bleibt vor jedem Seelentempel stehen und verkündet: „Ich stehe vor der Tür und klopfe an.“ Als ein himmlischer Kaufmann öffnet er seine Schätze und ruft: „Kaufe von mir Gold, das im Feuer geprüft ist, damit du reich wirst, und weiße Kleider, damit du bekleidet wirst und die Schande deiner Blöße nicht offenbar wird.“ Das Gold, das er anbietet, ist unlegiert, kostbarer als das Gold von Ophir; denn es ist Glaube und Liebe. Das weiße Kleid, zu dem er die Seele einlädt, ist sein eigenes Gewand der Gerechtigkeit; und das Öl zur Salbung ist das Öl seiner Gnade, das der Seele, die sich in Blindheit und Finsternis befindet, geistiges Augenlicht schenken wird, damit sie zwischen dem Wirken des Geistes Gottes und dem Geist des Feindes unterscheiden kann. Öffnet eure Türen, sagt der große Kaufmann, der Besitzer der geistigen Reichtümer, und wickelt eure Geschäfte mit mir ab. Ich bin es, euer Erlöser, der euch rät, bei mir zu kaufen.“Ellen G. White, The Advent Review And Sabbath Herald, Vol. 71, No. 32, 7. August 1894, S. 497 (DeepL Übersetzung) Halbheit genügt nicht! „Das Werk der Heiligung beginnt im Herzen, und wir müssen in eine solche Beziehung zu Gott kommen, dass Jesus seine göttliche Gestalt in uns legen kann. Wir müssen von unserem Ego befreit werden, um Jesus Raum zu geben, aber wie viele haben ihre Herzen so mit Götzen gefüllt, dass sie keinen Platz für den Erlöser der Welt haben. Die Welt hält die Herzen der Menschen in Gefangenschaft. Sie konzentrieren ihre Gedanken und ihre Zuneigung auf ihr Geschäft, ihre Stellung und ihre Familie. Sie halten an ihren Meinungen und Gewohnheiten fest und hegen sie wie Götzen in ihren Herzen. Aber wir können es uns nicht leisten, uns in den Dienst der Selbstsucht zu stellen, indem wir an unseren eigenen Gewohnheiten und Vorstellungen festhalten und die Wahrheit Gottes ausschließen. Wir müssen von unserem Ego entleert werden. Aber das ist nicht alles, was erforderlich ist; denn wenn wir uns von unseren Götzen losgesagt haben, muss die entstandene Leere gefüllt werden. Wenn das Herz verödet und die Leere nicht gefüllt ist, wird es demjenigen ergehen, dessen Haus „leer, gefegt und geschmückt“ war, aber ohne einen Gast, der es bewohnte. Der böse Geist nahm sieben andere Geister zu sich, die böser waren als er selbst, und sie gingen hinein und wohnten dort; und der letzte Zustand dieses Menschen war schlimmer als der vorherige.Wenn du dein Herz von deinem eigenen Ich entleerst, musst du die Gerechtigkeit von Christus annehmen. Ergreife sie durch den Glauben! Du musst die Gesinnung und den Geist Christi haben, damit du die Werke Christi wirken kannst. Wenn du deine Herzenstür öffnest, wird Jesus die entstandene Leere durch die Gabe seines Geistes füllen, und dann kannst du ein lebendiger Prediger in deinem Haus, in der Gemeinde und in der Welt sein. Dann kannst du Licht verbreiten, denn die hellen Strahlen der Sonne der Gerechtigkeit leuchten auf dich. Dein bescheidenes Leben, dein heiliger Umgang, deine Aufrichtigkeit und Rechtschaffenheit werden allen zeigen, dass du ein Kind Gottes bist, ein Erbe des Himmels, dass du nicht in der Welt wohnst, sondern dass du hier ein Pilger und ein Fremder bist, der ein besseres Heimatland erwartet, sogar ein himmlisches, das nur auf die Herrlichkeit Gottes ausgerichtet ist.“Ellen G. White, The Advent Review and Sabbath Herald, Vol. 69, No. 8, 23. Februar 1892, S. 113 (DeepL Übersetzung) Öffne dem Herrn Jesus die Tür und bitte ihn rein! „Als demütiger, treuer Soldat Jesu Christi sollst du in der Welt stehen und ihren Widerstand brechen – ein kleiner Rest, der dem König den Weg bahnt. Du sollst einen solchen Einfluss ausüben, dass die Menschen dazu gebracht werden, sich Gott zuzuwenden und die notwendigen Schritte des Glaubens, der Buße, der Bekehrung und der Taufe zu tun. Es reicht nicht aus, nur mit den Argumenten der Wahrheit vertraut zu sein. Du musst den Menschen durch das Leben, das in Jesus ist, begegnen. Deine Arbeit wird voll und ganz erfolgreich sein, wenn Jesus bei dir bleibt; denn er hat gesagt: „Ohne mich könnt ihr nichts tun.“Jesus steht da und klopft an die Tür deines Herzens. Trotzdem sagen einige immer wieder: „Ich kann ihn nicht finden“. Warum nicht? Er sagt: „Ich stehe hier und klopfe an. Warum öffnest du nicht die Tür und sagst: „Komm herein, lieber Herr“? Ich bin so froh über diese einfachen Anweisungen, wie man Jesus finden kann. Ohne sie wüsste ich nicht, wie ich ihn finden kann, nach dessen Gegenwart ich mich so sehr sehne. Öffne jetzt die Tür, entferne die Käufer und Verkäufer aus deinem Seelentempel und lade den Herrn ein, hereinzukommen. Sage zu ihm: „Ich will dich von ganzer Seele lieben. Ich will die Werke der Gerechtigkeit wirken. Ich will dem Gesetz Gottes gehorchen.“ Dann wirst du die friedvolle Gegenwart Jesu spüren. Möge Gott dir helfen, dass du endlich das Lied des Überwinders singen kannst, dass dein Gewand gewaschen und weiß gemacht wird im Blut des Lammes, dass du den Palmzweig in deiner Hand schwenkst und die goldene Harfe vor dem Thron Gottes anschlägst, mit all denen, die den ewigen Sieg errungen haben.“Ellen G. White, Advent Review and Sabbath Herald, Vol. 65, Nr. 35, 28. August 1888, S. 546 (DeepL Übersetzung) Wie du den Herrn und König Jesus in dein Leben einlädst, erfährst du im nachfolgenden Beitrag:Lade den Herrn Jesus Christus ein und er wird zu dir kommen! Das Kleid der Gerechtigkeit Jesu Christi! Was ist das Kleid der Gerechtigkeit Christi? Willst du dieses Kleid tragen?Wann bekommt man das Kleid der Gerechtigkeit Christi? „Der Mensch kann nichts erfinden oder herstellen, was die Stelle seines verlorenen Gewandes der Unschuld einnehmen könnte. Keine Decke aus Feigenblättern, kein irdisches Gewand kann von denen getragen werden, die sich mit Christo und den Engeln zum Abendmahl des Lammes niedersetzen. Nur das Gewand, das Christus selbst für uns vorgesehen hat, kann uns geschickt machen, in der Gegenwart Gottes zu erscheinen. Diese Decke, dies Gewand seiner eigenen Gerechtigkeit wird Christus einer jeden gläubigen, bußfertigen Seele geben. „Ich rate dir,“ sagt er, „daß du … von mir kaufest … weiße Kleider, daß du dich antust und nicht offenbart werde die Schande deiner Blöße.“ Offenbarung 3,18.Dieses auf dem himmlischen Webstuhl gewobene Gewand enthält nicht einen Faden menschlicher Erfindung. Christus hat in seiner Menschheit einen vollkommenen Charakter entwickelt und diesen Charakter will er uns mitteilen. „Alle unsre Gerechtigkeit ist wie ein unflätig Kleid.“ Jesaja 64,5. Alles was wir in eigener Kraft tun, ist von Sünde befleckt. Aber der Sohn Gottes „ist erschienen, auf daß er unsere Sünden wegnähme, und ist keine Sünde in ihm.“ Die Sünde besteht in der „Übertretung des Gesetzes“ (1.Johannes 3,5.4, EB), aber Christus kam allen Ansprüchen des Gesetzes nach. Er sagte von sich selbst: „Deinen Willen, mein Gott, tu ich gerne, und dein Gesetz hab ich in meinem Herzen.“ Psalm 40,9. Als er auf Erden war, sagte er seinen Jüngern, daß er seines Vaters Gebote halte. Johannes 15,10. Durch seinen vollkommenen Gehorsam hat er es jedem Menschen ermöglicht, Gottes Geboten zu gehorchen. Wenn wir uns Christo unterwerfen, so wird unser Herz mit seinem Herzen vereint, unser Wille geht in seinem Willen auf, unsere Gesinnung wird eins mit seiner Gesinnung, unsere Gedanken werden alle unter seine Herrschaft gebracht; wir leben sein Leben. Dies bedeutet, mit dem Kleide seiner Gerechtigkeit bekleidet zu sein. Wenn der Herr dann auf uns blickt, so sieht er nicht das aus Feigenblättern hergestellte Gewand, nicht die Blöße und Häßlichkeit der Sünde, sondern sein eigenes Gewand der Gerechtigkeit, die ja vollkommener Gehorsam gegen das Gesetz … [JHWHs] ist.“Ellen G. White, Christi Gleichnisse (1911), S. 239-240 Man möchte dir folgende Botschaften mitgeben:Botschaft an das Volk Gottes – Durch Jesus gerecht!Botschaft an das Volk Gottes – Trägst du das Kleid Christi, die Gerechtigkeit Jesu?Botschaft an das Volk Gottes – Gerechtigkeit durch Glauben.Botschaft an das Volk Gottes – Gesetzlich oder gesetzlos ins ewige Leben? Was ist Christentum? „Christentum — wie viele gibt es, die nicht wissen, was dies ist. Es ist nicht etwas, das wir äußerlich anziehen. Es ist ein Leben, verwoben mit dem Leben Christi. Es bedeutet, daß wir das Kleid der Gerechtigkeit Christi tragen.“ Ellen G. White, Zeugnisse für Prediger und Evangeliumsarbeiter (1989), S. 109 „Das Kennzeichen des Christentums ist kein äußerliches Zeichen, nicht das Tragen eines Kreuzes oder einer Krone, sondern das, was die Verbundenheit des Menschen mit Gott verdeutlicht. Durch die Kraft seiner Gnade, die sich in der Wandlung des Charakters offenbart, soll die Welt davon überzeugt werden, daß Gott seinen Sohn als ihren Erlöser gesandt hat. Kein anderer Einfluß, der die menschliche Seele umgeben kann, hat eine solche Kraft wie der Einfluß eines selbstlosen Lebens. Das stärkste Argument zugunsten des Evangeliums ist ein liebevoller und liebenswürdiger Christ.“Ellen G. White, Auf den Spuren des großen Arztes (1999), S. 368 Anhand der Botschaften und dem Beitrag wird aufgezeigt, wer ein Christ ist und wer nicht:Botschaft an das Volk Gottes – Wer ist ein Christ?Botschaft an das Volk Gottes – Das wahre Volk Gottes.Beitrag: Wer ist ein Christ? Die Verbindung mit Christus Jesus ist das Heilmittel! „Es besteht ein großer Unterschied zwischen einer vorgeblichen Verbindung und einer echten Verbindung mit Christus durch den Glauben. Durch ein Bekenntnis zur Religion werden Menschen in die Kirche aufgenommen, aber das beweist nicht, dass sie eine lebendige Verbindung mit dem lebendigen Weinstock haben. Es wird eine Regel gegeben, durch die der wahre Jünger von denen unterschieden werden kann, die behaupten, Christus nachzufolgen, aber keinen Glauben an ihn haben. …Wenn diese innige Verbindung und Gemeinschaft hergestellt ist, werden unsere Sünden auf Christus gelegt und seine Gerechtigkeit wird uns zugerechnet. Er wurde für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm zur Gerechtigkeit Gottes gemacht werden. …Die Kraft des Bösen ist mit der menschlichen Natur so sehr verbunden, dass kein Mensch sie ohne die Verbindung mit Christus überwinden kann. Durch diese Verbindung erhalten wir moralische und geistliche Kraft. Wenn wir den Geist Christi besitzen, werden wir die Frucht der Gerechtigkeit hervorbringen – eine Frucht, die die Menschen ehren und segnen und Gott verherrlichen wird. …Die Gemeinschaft mit Christus durch den lebendigen Glauben ist dauerhaft; jede andere Gemeinschaft muss vergehen. Christus hat uns zuerst erwählt und einen unermesslichen Preis für unsere Erlösung bezahlt; und der wahrhaft Gläubige erwählt Christus als den Ersten und Letzten und den Besten in allem. Doch diese Verbindung kostet uns etwas. Es ist eine Beziehung völliger Abhängigkeit, die ein stolzes Wesen eingehen muss. Jeder, der diese Verbindung eingeht, muss sein Bedürfnis nach dem sühnenden Blut Christi spüren. Er muss eine Änderung seines Herzens erfahren. Er muss seinen eigenen Willen dem Willen Gottes unterordnen. Es wird ein Kampf mit äußeren und inneren Hindernissen sein. Es muss eine schmerzhafte Arbeit der Trennung, aber auch eine Arbeit der Verbundenheit stattfinden. Stolz, Selbstsucht, Eitelkeit, Weltlichkeit – die Sünde in all ihren Formen – müssen überwunden werden, wenn wir in eine Gemeinschaft mit Christus eintreten wollen. Der Grund, warum viele das christliche Leben so beklagenswert schwer finden, warum sie so wankelmütig und unbeständig sind, liegt darin, dass sie versuchen, sich an Christus zu binden, ohne sich vorher von ihren gehegten Götzen zu lösen.“Ellen G. White, Advent Review and Sabbath Herald, Vol. 64, Nr. 49, 13. Dezember 1887, S. 769 (DeepL Übersetzung) Der wahre Charakter der Gerechtigkeit! Es steht geschrieben: Erneuert euch … in eurem Geist und Sinn und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit. Epheser 4:23-24 … Jage … nach der Gerechtigkeit, der Frömmigkeit, dem Glauben, der Liebe, der Geduld, der Sanftmut! 1.Timotheus 6:11 Die Prophetin Gottes schrieb: „Der wahre Charakter wird nicht äußerlich gebildet und angelegt; er strahlt von innen heraus. Wollen wir andere auf den Weg der Gerechtigkeit bringen, dann müssen die Grundsätze der Gerechtigkeit in unseren eigenen Herzen gehegt werden. Unser Glaubensbekenntnis mag die Lehrsätze der Religion verkündigen; aber es ist unsere praktische Frömmigkeit, die dem Wort der Wahrheit Nachdruck verleiht. Ein gleichmäßiger Wandel, fromme Gespräche, unerschütterliche Rechtschaffenheit, ein tätiger, wohlwollender Geist und das göttliche Beispiel — das sind die Mittel, durch die der Welt das Licht mitgeteilt wird.“Ellen G. White, Das Leben Jesu (1973), S. 293 Wer den Geist und die Gesinnung Jesu nicht hat, der weiß nicht, was Gerechtigkeit durch Glauben ist! „Das letzte Studium, das wir hier hatten, war ein Versuch, den Unterschied zwischen satanischem Glauben und dem Glauben an Jesus Christus so deutlich wie möglich vor dieses Volk zu bringen; den Unterschied zwischen Rechtfertigung durch Werke unter der Überschrift Rechtfertigung durch den Glauben – den Unterschied zwischen dem und der Rechtfertigung durch den Glauben, wie sie ist. Das war die Anstrengung, das war das Ziel. Und Sie werden sich erinnern, wie es gemacht wurde. Und damit sind wir bei dem Thema angelangt, das uns jetzt immer wieder beschäftigt: dass wir die Lehre von der Gerechtigkeit nach der Gerechtigkeit haben müssen. Und das kann, wie wir festgestellt haben, nur nach Gottes Vorstellung von Gerechtigkeit geschehen und nicht nach unserer eigenen, und um Gottes Vorstellung von Gerechtigkeit zu haben und nicht unsere eigene, müssen wir den Geist haben, der sie begreifen kann, und das allein ist der Geist Jesu Christi. Wer nicht die Gesinnung Christi selbst hat, wer nicht sich selbst und alles, was er hat und ist, aufgegeben und stattdessen die Gesinnung Christi empfangen hat, der weiß nicht, und er kann nicht wissen, was Gerechtigkeit durch Glauben ist; er kann nicht wissen, was Rechtfertigung durch Glauben ist. Er mag es bekennen, er mag es bejahen, er mag es behaupten, aber er kann es nicht wissen, denn kein Mensch kann es mit seinem natürlichen Verstand wissen. Lassen Sie uns nun in der Bibel nachlesen, wo das steht. 1 Korinther 2:14“Alonzo T. Jones, Review and Herald Extra, Daily Bulletin of the General Conference, Vol. 5, Nr. 12, 20. Februar 1893, S. 296 (DeepL Übersetzung) Die Lehre der „Rechtfertigung durch Glauben“ ist für Satan gefährlich! „Der Feind des Menschen und Gottes will nicht, dass diese Wahrheit [Gerechtigkeit durch Glauben] klar dargelegt wird; denn er weiß, dass seine Macht gebrochen wird, wenn die Menschen sie vollständig aufnehmen. Wenn es ihm gelingt, den Verstand so zu kontrollieren, dass Zweifel, Unglaube und Finsternis die Erfahrung derer prägen, die behaupten, Kinder Gottes zu sein, kann er sie mit Versuchungen überwältigen. Dieser einfache Glaube, der Gott beim Wort nimmt, sollte ermutigt werden. Gottes Volk muss den Glauben haben, der die göttliche Kraft ergreift; „denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch den Glauben, und das nicht aus euch, sondern Gottes Gabe ist es.“ Nicht alle werden das Licht empfangen, ihre Sünden aufgeben und den Worten des ewigen Lebens glauben, und ohne sich zurückzuziehen von einer Wahrheit zur anderen gehen, bis sie in die ganze Wahrheit geführt werden. Diejenigen, die glauben, dass Gott ihnen um Christi willen die Sünden vergeben hat, sollten es nicht versäumen, in der Versuchung den guten Kampf des Glaubens zu führen. Ihr Glaube sollte stärker werden, bis ihr christliches Leben wie auch ihre Worte verkünden: „Das Blut Jesu Christi hat mich von aller Sünde gereinigt.““ Ellen G. White, The Advent Review And Sabbath Herald, Vol. 66, Nr. 35, 3. September 1889, S. 546 (DeepL Übersetzung) Möge der himmlische Vater dir und deinen Nächsten die Gerechtigkeit Jesu zuteilwerden lassen. Ihm sei großer Dank für die Gabe Gerechtigkeit durch Glauben. Im Namen seines wunderbaren und einzigartigen Sohnes, Jesus, dem Christus. Amen Das könnte dich ebenso interessieren: Botschaft an das Volk Gottes – Mein Charakter wird in den Meinen gezeugt.Botschaft an das Volk Gottes – Trägst du das Kleid Christi, die Gerechtigkeit Jesu?Botschaft an das Volk Gottes – Gerechtigkeit durch Glauben.