Gott-fordert-Vollkommenheit

Gott fordert Vollkommenheit!

Denn ich bin JHWH, euer Gott; darum sollt ihr euch heiligen und sollt heilig sein, denn ich bin heilig; 3.Mose 11:44

Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer himmlischer Vater vollkommen ist!
Matthäus 5:48 

bis daß wir alle zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen und zum vollkommenen Manne werden, zum Maße der vollen Größe Christi; Epheser 4:13

Den verkündigen wir, indem wir jeden Menschen ermahnen und jeden Menschen lehren in aller Weisheit, um einen jeden Menschen vollkommen in Christus darzustellen, Kolosser 1:28 

damit der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werke ausgerüstet. 2.Timotheus 3:17 

Die Geduld aber soll ein vollkommenes Werk haben, damit ihr vollkommen und ganz seiet und es euch an nichts mangle. Jakobus 1:4 

Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei welchem keine Veränderung ist, noch ein Schatten infolge von Wechsel. Jakobus 1:17 

Denn wir fehlen alle viel; wenn jemand in der Rede nicht fehlt, so ist er ein vollkommener Mann, fähig, auch den ganzen Leib im Zaum zu halten. Jakobus 3:2 

wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrlich die Liebe zu Gott vollkommen geworden. Daran erkennen wir, daß wir in ihm sind. 1.Johannes 2:5 

Gerechtigkeit ist Rechttun; und nach ihren Taten werden alle gerichtet werden. Unsere Charaktere werden offenbar durch das, was wir tun. Die Werke zeigen, ob der Glaube echt ist.
Es genügt nicht, daß wir glauben, daß Jesus kein Betrüger, und die Religion der Bibel keine schlau ersonnene Fabel ist. Wir können glauben, daß der Name Jesus der einzige Name unter dem Himmel ist, wodurch der Mensch selig werden kann, und dennoch ihn nicht im Glauben zu unserem persönlichen Heiland machen. Es genügt nicht, die Theorie der Wahrheit zu glauben. Es genügt nicht, unsern Glauben an Christum mit dem Munde zu bekennen und unsere Namen im Gemeindebuch eingetragen zu haben. „Wer seine Gebote hält, der bleibet in ihm und er in ihm. Und darum erkennen wir, daß er in uns bleibet, an dem Geist, den er uns gegeben hat.“ „Und an dem merken wir, daß wir ihn kennen, so wir seine Gebote halten.“ 1.Johannes 3,24; 1.Johannes 2,3. Dies ist der Beweis wahrer Bekehrung. Was auch unser Bekenntnis sein mag, es ist von keinem Nutzen, wenn Christus nicht durch Werke der Gerechtigkeit offenbart wird.
Die Wahrheit muß in das Herz gepflanzt werden. Sie muß das Gemüt beeinflussen und unsere Neigungen beherrschen. Der ganze Charakter muß das Gepräge des Göttlichen haben. Ein jedes Pünktchen, ein jeder Tüttel des Wortes Gottes muß in unser tägliches Leben hineingebracht werden.
Der Mensch, der Teilhaber der göttlichen Natur wird, wird auch im Einklang mit Gottes großem Maßstab der Gerechtigkeit, seinem heiligen Gesetze, sein. Dies ist die Richtschnur, mit welcher Gott die Handlungen der Menschen mißt, und wird auch der Prüfstein sein, nach welchem die Charaktere im Gericht geprüft werden.
Es gibt viele, die behaupten, daß das Gesetz durch den Tod Christi abgetan ist, aber durch diese Behauptung widersprechen sie Christi eigenen Worten: „Ihr sollt nicht wähnen, daß ich kommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen … Bis daß Himmel und Erde zergehe, wird nicht zergehen der kleinste Buchstabe, noch ein Tüttel vom Gesetze.“ Matthäus 5,17.18. Um die Übertretung des Gesetzes seitens des Menschen zu versöhnen, gab Christus sein Leben dahin. Hätte das Gesetz verändert oder beiseite gesetzt werden können, dann hätte Christus nicht zu sterben brauchen. Durch sein Leben auf Erden ehrte er das Gesetz Gottes. Durch seinen Tod richtete er es auf. Er gab sein Leben als Opfer hin, nicht um das Gesetz Gottes aufzuheben oder einen niedrigeren Maßstab des Rechts einzuführen, sondern damit Gerechtigkeit aufrecht erhalten und die Unveränderlichkeit des Gesetzes gezeigt werden und dieses ewiglich bestehen möge.
Satan hatte behauptet, daß es dem Menschen unmöglich sei, den Geboten Gottes zu gehorchen; und es ist auch wahr, daß wir dieses in unserer eigenen Kraft nicht tun können. Aber Christus kam in Menschengestalt und beweis durch seinen vollkommenen Gehorsam, daß der Mensch mit Gott verbunden einem jeden Gebote Gottes gehorsam sein kann.
„Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, die an seinen Namen Glauben.“ Johannes 1,12. Diese Macht liegt nicht im Menschen. Es ist die Kraft Gottes. Wenn eine Seele Christum annimmt, dann empfängt sie Kraft, das Leben Christi leben zu können.
Gott fordert Vollkommenheit von seinen Kindern. Sein Gesetz ist der Ausdruck seines Charakters, und ist das Richtmaß für einen jeden Charakter. Dies göttliche Richtmaß wird allen gegeben, damit niemand eine irrige Ansicht haben möchte betreffs des Charakters der Menschen, aus denen Gott sein Reich aufbauen will. Das Leben Christi auf Erden war ein vollkommener Ausdruck des Gesetzes Gottes, und wenn die, welche beanspruchen, Gottes Kinder zu sein, einen Christo ähnlichen Charakter bekommen, werden sie allen Geboten Gottes gehorchen. Dann kann der Herr sie aufnehmen in die Zahl derer, die einst die himmlische Familie bilden werden. Mit dem herrlichen Gewande der Gerechtigkeit Christi bekleidet, haben sie einen Platz beim Festmahl des Königs. Sie haben ein Recht, sich der im Blute gewaschenen Schar anzuschließen.“
Ellen G. White, Christi Gleichnisse (1911), S. 240-242

„Der Christ, der aufhört zu sündigen, selbst in Gedanken, ist in dem Sinne unvollkommen, daß es noch viel mehr gibt, was er über Gott lernen kann. „Selbst der vollendetste Christ kann fortgesetzt in der Erkenntnis und Liebe Gottes wachsen.“ — Testimonies for the Church I, 340; Aus der Schatzkammer der Zeugnisse I, 103.“
Ellen G. White

„Der Christ, der nicht sündigt, selbst in Gedanken, ist immer noch den Versuchungen seiner niedrigeren Natur ausgesetzt. Er hat immer noch einen Kampf zu kämpfen und muß kämpfen bis zu dem Augenblick der Wiederkunft Christi. Er ist unvollkommen und wird es sein, bis Christus ihm einen neuen Leib gibt, in dem alle natürlichen Neigungen zur Sünde entfernt sind. „Wir können nicht sagen, ‚ich bin sündlos‘, bis dieser entartete Leib verwandelt und geformt wird gleich seinem herrlichen Leibe.“ — The Signs of the Times, 23. März 1888.
Ellen G. White

„Der Christ, der aufhört zu sündigen, selbst in Gedanken, ist immer noch ein menschliches Wesen, dazu fähig, unbeabsichtigte Fehler zu begehen. Er mag in Rechtschreibung schlecht sein und mag sogar einige unangenehme Wesenseigenschaften haben oder schlechte Gewohnheiten der persönlichen Hygiene besitzen. Sein Wesen mag vollkommen sein, doch als ein Kind des sündigen Adams ist er unvollkommen. „Alles Menschliche ist unvollkommen.“ Selected Messages I, 20; Ausgewählte Botschaften I, 18.
Ellen G. White

„Nur diejenigen, die durch den Glauben an Christus alle Gebote Gottes halten, werden den Zustand der Sündlosigkeit erreichen, den Adam hatte vor dem Sündenfall. Sie bezeugen ihre Liebe zu Christus, indem sie allen seinen Vorschriften gehorchen.“ — The S.D.A. Bible Commentary VI, 1118; Bibelkommentar 434
Ellen G. White

„Jesus besaß keine Eigenschaften und verfügte über keinerlei Kräfte, deren die Menschen durch den Glauben an ihn nicht auch teilhaftig werden könnten. Seine Vollkommenheit als Mensch können alle seine Nachfolger besitzen, wenn sie sich Gott so unterwerfen, wie er es tat.“ — The Desire of Ages 664; Das Leben Jesu 664
Ellen G. White

„Er gab ihnen die Möglichkeit, durch seinen Namen einen christlichen Charakter zu entfalten und um ihrer selbst willen zu überwinden, wie er um unseretwillen überwunden hat.“ — Testimonies for the Church III, 365; Aus der Schatzkammer der Zeugnisse I, 317
Ellen G. White

„Gott fordert uns auf, nach der Vollkommenheit zu streben. Den Charakter Christi hat er uns als Vorbild gegeben. Durch beharrlichen Widerstand gegen das Böse bewies der Heiland in den Tagen seines Menschseins, daß Menschen durch das Zusammenwirken mit Gott bereits in diesem Leben die Vollkommenheit des Charakters erlangen können. Damit gibt Gott die Gewähr, daß auch wir einen völligen Sieg erringen können.“ — The Acts of the Apostles 531; Das Wirken der Apostel 529.
Ellen G. White

„Wir können überwinden. Jawohl, gänzlich und vollständig! Jesus selbst bahnte uns den Weg dahin, jede üble Gewohnheit, jede Sünde und jede Versuchung zu überwinden, um schließlich bei ihm ausruhen zu können.“ — Testimonies for the Church I, 144; Aus der Schatzkammer der Zeugnisse I, 38.
Ellen G. White

„Christus starb, um es euch zu ermöglichen, mit der Sünde aufzuhören.“ — The Review and Herald, 28. August 1894.
Ellen G. White

„Wenn ihr unter dem blutgetränkten Banner des Fürsten Immanuel stehen wollt, getreu seinen Dienst verrichtend, braucht ihr niemals der Versuchung nachzugeben; denn es steht jemand an eurer Seite, der in der Lage ist, euch vor dem Fallen zu bewahren.“ — Our High Calling 19.
Ellen G. White

„Für die Sünde gibt es keine Entschuldigung. Das bußfertige, gläubige Gotteskind kann ein geheiligtes, Christus ähnliches Leben erlangen.“ — The Desire of Ages 311; Das Leben Jesu 300.
Ellen G. White

„Sein Leben bezeugt, daß es auch uns möglich ist, dem Gesetz Gottes zu gehorchen.“ — The Desire of Ages 24; Das Leben Jesu 14.
Ellen G. White

„Satan … will die Nachfolger Christi beständig mit seinen unheilvollen Vorspiegelungen täuschen, daß es ihnen unmöglich sei, zu überwinden … Keines Menschen Fehler sind unheilbar. Gott wird Glauben und Gnade verleihen, sie zu überwinden.“ — The Great Controversy 489; Der große Kampf 489.
Ellen G. White

„Christus kam, um uns zu ‚Teilhabern der göttlichen Natur‘ zu machen, und sein Leben bezeugt, daß die Menschheit, mit der Gottheit verbunden, nicht sündigt.“ — The Ministry of Healing 180; In den Fußspuren des großen Arztes 184.
Ellen G. White

„Durch sein sündenloses Leben bekundete er, daß jeder Sohn und jede Tochter Adams den Versuchungen dessen widerstehen kann, der die Sünde in die Welt gebracht hat.“ — Selected Messages I, 226; Ausgewählte Botschaften I, 228.
Ellen G. White

„Die stärkste Versuchung ist keine Entschuldigung für Sünde. Wie groß auch immer der Druck sein mag, der auf eurer Seele lastet, die Übertretung ist unsere eigene Handlung. Erde und Hölle haben nicht die Macht, irgendjemanden zur Sünde zu zwingen. Der Wille muß einwilligen, das Herz muß nachgeben, auch kann die Leidenschaft die Vernunft nicht beherrschen, noch die Bosheit über die Gerechtigkeit triumphieren.“ — The Signs of the Times, 15. April 1913.
Ellen G. White

„Nicht mit einem Gedanken überließ er sich der Versuchung. So soll es auch mit uns der Fall sein.“ — The Desire of Ages 123; Das Leben Jesu 108.
Ellen G. White

„Wenn wir mit ihm übereinstimmen, wird Christus sich so mit unseren Gedanken und Zielen identifizieren und unsere Herzen und Sinne so mit seinem Willen verschmelzen, daß wir, wenn wir ihm gehorsam sind, unsere Absichten verwirklichen.“ — The Desire of Ages 668; Das Leben Jesu 666.
Ellen G. White

„Christus kam auf diese Welt und lebte das Gesetz Gottes, damit der Mensch vollkommene Herrschaft über die natürlichen Neigungen erlangen möchte, welche die Seele verderben … Der Mensch kann dastehen als Sieger über sich selbst, als Sieger über seine eigenen Neigungen.“ — The Ministry of Healing 130f; In den Fußspuren des großen Arztes 133f.
Ellen G. White

„Wir müssen von Christus lernen. Wir müssen wissen, was er denen ist, die er erlöst hat. Wir müssen erkennen, daß es unser Vorrecht ist, durch den Glauben an ihn teilhaftig zu werden der göttlichen Natur, so daß wir der Verderbtheit entfliehen, die in der Welt durch die Begierde vorherrscht. Dann sind wir von aller Sünde und von allen Charaktermängeln gereinigt. Wir brauchen keine einzige sündhafte Neigung beizubehalten.“ — The S.D.A. Bible Commentary VII, 943; Bibelkommentar 491.
Ellen G. White

„Ohne die umgestaltende Neugeburt, die nur durch göttliche Kraft zustande kommt, bleiben die natürlichen Neigungen zur Sünde mit ihrer ganzen Wucht im Herzen, schmieden neue Ketten, auferlegen eine Knechtschaft, die nie durch menschliches Vermögen gebrochen werden kann.“ — Evangelism 192; Evangelisation 187.
Ellen G. White

„Die Neigungen, die das natürliche Herz beherrschen, müssen durch die Gnade Christi überwunden werden, ehe der in Sünde gefallene Mensch den Himmel zu betreten vermag.“ — The Acts of the Apostles 273; Das Wirken der Apostel 273.
Ellen G. White

„Niemand sage: Ich kann meine Fehler und Schwächen nicht ablegen. Wenn du zu diesem Ergebnis kommst, wirst du das ewige Leben sicher nicht ererben; denn dein Nichtkönnen liegt allein an deinem Willen.“ — Christ’s Object Lessons 331; Child Guidance 251.
Ellen G. White

„Durch den Erlösungsplan hat Gott Vorkehrungen getroffen, daß jede sündige Neigung überwunden und jede Versuchung verkraftet werden kann, wie stark diese auch sein mögen.“ — Selected Messages I, 82; Ausgewählte Botschaften I, 84.
Ellen G. White

„Das gottähnliche Dasein dieses Propheten verkörpert jenen Zustand der Heiligkeit, den alle erreichen müssen, die bei Christi Wiederkunft ‚erkauft sind von der Erde.‘“ — Patriarchs and Prophets 88f; Patriarchen und Propheten 67;
Ellen G. White

„Nicht mit einem Gedanken gab unser Heiland der Macht der Versuchung nach … Dies ist der Zustand, der jenen eigen sein muß, die in der trübseligen Zeit bestehen sollen.“ — The Great Controversy 623; Der große Kampf 623.
Ellen G. White

Ellen G. White – Eine Prophetin Gottes

Siehe auch:
Botschaft an das Volk Gottes – Mein Charakter wird in den Meinen gezeugt
Durch den Herrn Jesus von aller Sünde befreit.

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