Fasten und Beten.

Fasten und Beten.

Vorwort

1. Jesus gebot: Fastet nicht wie die Heuchler!
2. Mose – das Sinnbild Jesu – aß und trank 40 Tage und Nächte nicht!
3. Jesus trank und aß in der Wüste, um unsertwillen 40 Tage lang nichts!

3.1. Jesus fastete 40 Tage, um die von Adam begangene Sünde der Esslust zu überwinden!
3.2. Jesus holte sich durch Beten und Fasten Kraft und Stärke und bereitete sich für den Dornenweg vor!
3.3. Jesus war intensiv, innig und tief mit unserem himmlischen Vater verbunden!
3.4. Jeder, der Jesus treu nachfolgt, wird durch Jesus wie Jesus überwinden!

4. Fasten und Gebete sind wichtig!

4.1. Bei Jesus wie auch bei Adam und Eva war die Esslust der Angriffspunkt für die erste große Versuchung!
4.2. In dieser gefahrvollen Zeit sollte man die große Lehre des Heilandes, die er uns durch sein Fasten gab, beherzigen!
4.3. Fasten und ernstes Flehen zu Gott öffnen dem Verständnis die Schatzkammern Gottes!
4.4. Fasten und Gebet reinigen und bereiten das Herz für Gottes Antworten auf Gebete!
4.5. Gebets- und Fastentage fordern keine völlige Enthaltung von Nahrung!
4.6. Ein Fasten, das allen empfohlen werden sollte!
4.7. Fasten ist ein Heilmittel gegen Krankheiten!
4.8. Alles Fasten der Welt ist kein Ersatz für einfaches Vertrauen auf Gottes Wort!
4.9. Fasten nützt bei einem verdorbenen Geschmack mehr als Medizin!
4.10. Unsere Arbeit muss von tiefer Demut und Fasten und Beten begleitet sein!
4.11. Gebete nützen nichts, wenn im Herzen Sünde gehegt wird!

5. Wo, wie, wann und wie oft sollte man fasten?

5.1. Durch Fasten und Beten Schwierigkeiten angehen und überwinden.
5.2. Faste, wenn es notwendig ist, einem Gegner gegenüberzutreten!
5.3. Streitet das Herz gegen die fleischlichen Lüste, dann sollte man fasten!
5.4. Vereint euch in Fasten und Gebet um die Weisheit, die Gott versprochen hat.
5.5. Alle, die Gott lieben, mögen fasten und um die Wahrheit beten!
5.6. Ein oder zwei Fastentage in der Woche helfen mehr als ärztliche Behandlungen oder Verordnungen!
5.7. Fasten und Beten aus einer Haltung der Selbstgerechtigkeit, sind sie Gott ein Gräuel!
5.8. Fasten und Beten können nichts vollbringen, wenn das Herz durch falsches Verhalten Gott entfremdet ist!

6. Vierzigtägige babylonische Fastenzeit der Hure Babylon!

6.1. Die Freitagsabstinenz und vierzigtägige Fastenzeit sind Menschengebote!
6.2. Babylonische Fastenzeit der Hure Babylon!
6.3. Bußübungen, Kasteiungen des Fleisches, andauernde Sündenbekenntnis ohne aufrichtige Reue, Fastenübungen, Festefeiern und äußerliche Beobachtungen ohne echte Hingabe sind völlig wertlos!

7. Jesus, das wahrhafte Vorbild des Gebets!

7.1. Wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler!
7.2. Wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden!

8. Satans täuschende Fastenzeiten!

8.1. Satan wird das göttliche Fasten versuchen zu vereiteln!
8.2. Ist das Fasten Jesu in der Wüste ein Vorbild für die Fastenden?

9. Kehrt um zu Gott JHWH von ganzem Herzen, mit Fasten, mit Weinen und Klagen!

9.1. Die Macht und Bosheit Satans und seiner Scharen sollte beunruhigen!

Vorwort

Grüße dich, geliebter Mensch.
Gnade und Friede von Gott, dem Vater und dem Herrn Jesus, dem Christus, sei mit dir und mit deinen Nächsten.

  • Wie fastet und betet der Mensch nach Gottes Willen?
  • Lehrt die Welt das Fasten und Beten nach Gottes Willen?
  • Ist die Freitagsabstinenz biblisch?
  • Ist die vierzigtägige Fastenzeit biblisch?
  • Werden den Fastenden und Bettenden dieser Welt die mächtige Kraft Gottes zuteil?
  • Ist das Fasten und Beten wichtig?
  • Ist das Fasten ein Ersatz für einfaches Vertrauen auf Gottes Wort?

Sandte Gott jemanden, damit er uns lehrt, wie man nach Gottes Willen fastet und betet?

Ja
Jesus, der Christus, Jeschua

Jesus war der einzige Mensch, dem Gott seine Macht, also Vollmacht verlieh, durch ihn – auch den Jüngern Jesu – ermöglichte, Menschen von den Toten auferstehen zu lassen, Kranke zu heilen, Dämonen augenblicklich ausfahren zu lassen (nicht wie die Exorzisten, die stundenlang vor ihrem Opfer stehen, sie mit unheiligen Wassern, Kreuzen und Wörtern beschwören und obwohl sie sich für so weise halten, nicht mal erkennen, dass sie zu ihrem Werk keine Macht haben, die Dämonen mit ihnen ein Spiel treiben und vor dem Volke lächerlich machen), blinde sehend zu machen, Aussätzige zu reinigen, Besessene, Mondsüchtige und Lahme zu heilen und Menschen von aller Sünde zu befreien.

Also sollte man sich nach Jesus richten, auch wenn die Welt unseren großen liebenden Bruder hasst und das Gegenteil sagt. Denn jeder, der Jesus folgt, jedoch nicht so wie es die weltlichen Kirchen, Freikirchen und Religionen sagen, sondern so wie es Jesus sagt, so wie es in der heiligen Schrift geschrieben steht, wird Kraft, Macht und Wunder während seiner Fastentage erleben.

Wie fastet und betet Jesu?

Komm und sieh.

Möge unser liebender himmlischer Vater dir, deinen Nächsten und all ihren Nächsten seinen Geist der Weisheit, des Verstandes, des Rats und der Stärke, der Erkenntnis und der Furcht JHWH’s schenken (Jesaja 11:2), euch mit allem Nötigen zum ewigen Leben segnen, euch beschützen, durch seinen geliebten Sohn Jesus von euren Sünden und Ungerechtigkeiten befreien (1.Johannes 1:7, 1:9), von Neuem gebären, damit ihr nicht mehr sündigt (1.Johannes 3:9), die Wiederkunft Jesu erlebt und in Vollkommenheit das Reich Gottes für die Ewigkeit betretet (Johannes 3:3).

Im Namen des edlen, wunderbaren und geliebten Fürsten Jesus, dem Christus.
Amen

Wenn ihr fastet, sollt ihr nicht sauer sehen wie die Heuchler!

Der Herr Jesus gebot:

Wenn ihr fastet, so zieht keine kummervolle Miene wie die Heuchler; denn sie verstellen ihr Angesicht, damit sie sich den Menschen als fastend zeigen. Wahrlich, Ich sage euch: Sie haben ihren Lohn vorweggenommen! Du aber, wenn du fastest, reibe dein Haupt ein und wasche dein Angesicht, damit du dich nicht den Menschen als fastend zeigst, sondern deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der im Verborgenen beobachtet, wird dir vergelten. Matthäus 6:16-18

Habet acht, daß ihr eure Gerechtigkeit nicht vor den Leuten übet, um von ihnen gesehen zu werden; sonst habt ihr keinen Lohn bei eurem Vater im Himmel. Wenn du nun Almosen gibst, sollst du nicht vor dir her posaunen lassen, wie die Heuchler in den Synagogen und auf den Gassen tun, um von den Leuten gepriesen zu werden. Wahrlich, ich sage euch, sie haben ihren Lohn dahin. Wenn du aber Almosen gibst, so soll deine linke Hand nicht wissen, was deine rechte tut, damit dein Almosen im Verborgenen sei. Und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird es dir vergelten öffentlich. Matthäus 6:1-4

Die Prophetin Gottes schrieb Folgendes:

„Das dem Worte Gottes entsprechende Fasten ist mehr als bloße Form. Es besteht nicht ausschließlich darin, sich des Essens zu enthalten, einen Sack anzuziehen und Asche aufs Haupt zu streuen. Wer aus Kummer über seine Sünde fastet, hat kein Verlangen danach, das zur Schau zu tragen.

Der Zweck des Fastens, das Gott von uns verlangt, besteht nicht darin, den Körper um der Sünde der Seele willen zu peinigen, sondern uns zu helfen, daß wir die Verwerflichkeit der Sünde erkennen, das Herz vor Gott demütigen und seine Vergebung und Gnade empfangen. Er gebot dem Volke Israel: „Zerreißet eure Herzen und nicht eure Kleider und bekehret euch zu dem Herrn, eurem Gott!“ Joel 2,13.

Es wird uns nichts nützen, Bußübungen anzustellen oder uns einzubilden, daß wir durch unsere eigenen Werke das Erbteil der Heiligen verdienen oder erkaufen können. Als Christus gefragt wurde: „Was sollen wir tun, daß wir Gottes Werke wirken?“ antwortete er: „Das ist Gottes Werk, daß ihr an den glaubet, den er gesandt hat.“ Johannes 6,28.29. Buße ist Abkehr vom Ich und Hinkehr zu Christus. Wenn wir Christus also in uns aufnehmen, daß er durch den Glauben sein Leben in uns lebt, werden gute Werke offenbar werden.

Jesus sagte: „Wenn du aber fastest, so salbe dein Haupt und wasche dein Angesicht, auf daß du nicht scheinest vor den Leuten mit deinem Fasten, sondern vor deinem Vater, welcher im Verborgenen ist.“ Was zur Ehre Gottes getan wird, soll mit Freudigkeit und nicht mit Trauer oder Unlust geschehen. Die Religion Jesu ist nicht düsteren Wesens. Wenn Christen durch eine traurige äußere Erscheinung den Eindruck erwecken, daß sie von ihrem Herrn enttäuscht worden seien, geben sie von ihm ein ganz falsches Bild und liefern seinen Feinden Beweise aus. Wenn sie auch mit dem Munde Gott ihren Vater nennen mögen, vermitteln sie doch der Welt durch ihr trauriges, kummervolles Aussehen den Eindruck, als ob sie Waisen seien.

Christus will, daß der ihm geweihte Dienst, wie er es in Wirklichkeit auch ist, schön und anziehend sei. Mache deine Selbstverleugnung und deine inneren Schwierigkeiten mit deinem mitleidsvollen Heiland ab. Lege deine Lasten unterm Kreuze nieder und gehe deinen Weg mit Freuden in dessen Liebe, der dich zuerst geliebt hat. Mag sein, daß kein Mensch etwas von den Vorgängen ahnt, die sich ganz im stillen zwischen der Seele und Gott abspielen. Von dem Ergebnis des Werkes aber, das der Heilige Geist am Herzen ausgerichtet hat, werden sie alle erfahren; denn „der in das Verborgene sieht, wird dir‘s vergelten“.“
Ellen G. White, Das bessere Leben (1978), S. 75-76

„Es kommen Zeiten, die Menschen bis ins Innerste prüfen werden, und Wachsamkeit und die rechte Art des Fastens werden nötig sein. Dies wird nicht die Art des Fastens der Pharisäer sein. Ihre Fastenzeiten waren Anlässe äußerlicher Schaustellung. Sie demütigten ihre Herzen nicht vor Gott. Sie waren erfüllt mit Bitterkeit, Eifersucht, Bosheit, Zank, Selbstsucht und Selbstgerechtigkeit. Während sie ihre Häupter in vorgeblicher Demut beugten, waren sie neidisch, voller Stolz und Erhabenheit. Sie unterdrückten, bürdeten Lasten auf und brüsteten sich im Geist. 

Alles im jüdischen Gottesdienst wurde falsch ausgelegt und falsch angewandt. Die Absicht des Opferdienstes wurde verdreht. Er sollte Christus und seine Sendung versinnbilden, so dass, wenn Christus Mensch wurde, die Welt Gott in ihm erkenne und ihn als der Welt Erlöser annehme. Doch ihr Mangel an wahrem, hingebungsvollem Dienst für Gott blendete die Juden dermaßen, dass sie Gott nicht erkannten. Bürden, Zeremonien und Überlieferungen waren das Gesamtergebnis ihrer Religion. 

Die Pharisäer hätten noch lernen müssen, dass Gerechtigkeit ein Volk erhöht und Formen und Zeremonien die Gerechtigkeit nicht ersetzen können. Christus lehrte das Volk, verhüllt in der Wolkensäule, ebenso wahrhaftig wie vom Berg der Seligpreisungen. Die gleiche mitfühlende Besorgnis für die Armen wurde damals wie hier in den Lehren an die Jünger eingeschärft. Jedoch haben die Führer Israels die Verantwortung jedes einzelnen vor Gott, seine Gnade, Liebe und sein Mitgefühl nicht in ihren Lehren an das Volk einbezogen. Christus sagte:

»Niemand flickt ein altes Kleid mit einem Lappen von neuem Tuch; denn der Lappen reißt doch wieder vom Kleid, und der Riss wird ärger.« Die Wahrheit, das Leben, das Licht – was wahre Frömmigkeit kennzeichnen sollte, konnte nicht mit einer selbstgemachten Religion der Pharisäer vereint werden.“
Ellen G. White, Der Bibelkommentar, S. 279

Die Art der Fastenzeiten und langatmigen Gebete der Pharisäer gleicht den heutigen Fastenzeiten und langatmigen Gebete der Hure Babylon. Ihre Fastenzeiten sind Anlässe äußerlicher Schaustellung. Sie demütigten ihre Herzen nicht vor Gott, sondern vor fehlbaren, unheiligen, gesetzlosen und gottlosen Sündern. Sie sind erfüllt mit Bitterkeit, Eifersucht, Bosheit, Zank, Selbstsucht und Selbstgerechtigkeit. Während sie ihre Häupter in vorgeblicher Demut beugen, sind sie neidisch, voller Stolz und Erhabenheit. Sie unterdrücken und bürden den Menschen Lasten auf und brüsteten sich im Geist. Sie sind stolz auf ihr angebliches ewiges Leben, obwohl sie den Weg des ewigen Todes gehen.

Fast alles im Gottesdienst der Hure Babylon wird falsch ausgelegt und falsch angewandt. Die Absicht des Opferdienstes wird verdreht und heidnische Rituale werden mit dem Namen Christi beklebt. Der Opferdienst versinnbildet die Sendung Christi und sein wahres Opfer, damit die Welt Gott, unseren himmlischen Vater, durch seinen geliebten Sohn Jesus erkennt und ihn als den Erlöser der Welt annimmt. Doch ihr Mangel an wahrem, hingebungsvollem Dienst für Gott blendet die Sklaven der Hure Babylon dermaßen, dass sie Gott und seinen Christus nicht erkannten. Deshalb sind Bräuche, Bürden, Lasten, Irrlehren, Zeremonien und Überlieferungen das Gesamtergebnis ihrer Religion. 

Die Sklaven der Hure Babylon müssen noch lernen, dass Gerechtigkeit ein Volk erhöht und Formen und Zeremonien die Gerechtigkeit nicht ersetzen können.

Mose – das Sinnbild Jesu – aß und trank 40 Tage und Nächte nicht!

Es steht geschrieben:

Und er war daselbst bei JHWH vierzig Tage und vierzig Nächte lang und aß kein Brot und trank kein Wasser. Und er schrieb auf die Tafeln die Worte des Bundes, die zehn Worte. 2.Mose 34:28

Die Prophetin Gottes schrieb Folgendes:

„Bei besonderen Anlässen kam Mose ohne Nahrung aus [40 Tage]. Doch der Hunger quälte ihn nicht. Er wurde auch nicht von einem gemeinen, doch mächtigen Feind belästigt und gequält. Mose wurde über das Menschliche erhoben, von der Herrlichkeit Gottes umhüllt und in besonderer Weise von Gott gestärkt. Unaussprechliche Herrlichkeit umgab ihn.“
Ellen G. White, Der Bibelkommentar, S. 49

Es steht geschrieben:

als ich auf den Berg gegangen war, die steinernen Tafeln zu empfangen, die Tafeln des Bundes, den JHWH mit euch machte, da blieb ich vierzig Tage und vierzig Nächte lang auf dem Berge und aß kein Brot und trank kein Wasser. 5.Mose 9:9

Die Prophetin Gottes schrieb Folgendes:

„In der Wüste der Versuchung war Christus vierzig Tage lang ohne Nahrung. Mose war bei besonderen Anlässen ebenso lang ohne Nahrung. Aber er verspürte keine Hungerqualen. Er wurde nicht wie der Sohn Gottes versucht, noch angegriffen von einem verschlagenen und mächtigen Feind. Mose wurde über das Menschliche hinausgehoben. Er wurde insbesondere durch die Herrlichkeit Gottes aufrecht erhalten, die ihn umhüllte.“
Ellen G. White, Der Bibelkommentar, S. 267

Es steht geschrieben:

und ich fiel vor JHWH nieder wie zuerst, vierzig Tage und vierzig Nächte lang, und aß kein Brot und trank kein Wasser um aller eurer Sünden willen, die ihr begangen hattet, da ihr solches Übel tatet vor den Augen JHWH´s, ihn zu erzürnen. 5.Mose 9:18

Die Prophetin Gottes schrieb Folgendes:

„Am siebenten Tage, einem Sabbat, wurde Mose in die dichte Wolke gerufen. Vor den Augen ganz Israels öffnete sie sich, und die Herrlichkeit des Herrn brach hervor wie ein verzehrendes Feuer. „Und Mose ging mitten in die Wolke hinein und stieg auf den Berg und blieb auf dem Berge vierzig Tage und vierzig Nächte.“ 2.Mose 24,18. In diese Zeit des Aufenthalts auf dem Berg waren die sechs Vorbereitungstage nicht einbegriffen.

Während jener Tage war Josua bei Mose, und sie aßen miteinander Manna und tranken von dem Bach, der aus dem Berge floß. Aber Josua trat nicht mit in die Wolke. Er blieb außerhalb und aß und trank täglich, während er auf Mose wartete. Mose aber fastete die vierzig Tage lang.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 291

Jesus trank und aß in der Wüste, um unsertwillen 40 Tage lang nichts!

Jesus wurde vom heiligen Geist getrieben, in die Wüste geführt, um auf das vor ihm liegende Werk vorbereitet zu werden.

Es steht geschrieben:

Darauf ward Jesus vom Geist in die Wüste geführt, auf daß er vom Teufel versucht würde. Und als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn hernach. Und der Versucher trat zu ihm und sprach: Bist du Gottes Sohn, so sprich, daß diese Steine Brot werden! Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: «Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das durch den Mund Gottes ausgeht.» Darauf nimmt ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt und stellt ihn auf die Zinne des Tempels und spricht zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so wirf dich hinab; denn es steht geschrieben: «Er wird seinen Engeln deinethalben Befehl geben, und sie werden dich auf den Händen tragen, damit du deinen Fuß nicht etwa an einen Stein stoßest.» Da sprach Jesus zu ihm: Wiederum steht geschrieben: «Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen.» Wiederum nimmt ihn der Teufel mit auf einen sehr hohen Berg und zeigt ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und spricht zu ihm: Dieses alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest. Da spricht Jesus zu ihm: Hebe dich weg von mir, Satan! Denn es steht geschrieben: «Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen!» Da verließ ihn der Teufel; und siehe, Engel traten hinzu und dienten ihm. Matthäus 4:1-11

Jesus aber, voll heiligen Geistes, kehrte vom Jordan zurück und wurde vom Geist in die Wüste geführt und vierzig Tage vom Teufel versucht. Und er aß nichts in jenen Tagen; und als sie zu Ende waren … Lukas 4:1-2

Die Prophetin Gottes schrieb Folgendes:

„Nach der Taufe begab sich der Sohn Gottes in die schaurigöde Wüste, wo er vom Teufel versucht werden sollte. Fast sechs Wochen lang hielt er Hungerqualen aus. Vierzig Tage und Nächte aß und trank er nichts. Das war größeres Leiden, als je ein Mensch getragen hat. Christus trug die Schuld des Übertreters.“
Ellen G. White, Die Leiden Christi (2010), S. 9

„Nach seiner Taufe ging der Sohn Gottes in die trostlose Wüste, um dort vom Teufel versucht zu werden…. Vierzig Tage lang aß und trank Er nichts…. Er erkannte die Macht des Appetits auf den Menschen, und stellvertretend für den sündigen Menschen unterzog Er sich der härtesten Prüfung, die in diesem Punkt möglich war.“
Ellen G. White, God’s Amazing Grace (1973), S. 334 (DeepL Übersetzung)

„Nach seiner Taufe ging der Sohn Gottes in die trostlose Wüste, um dort vom Teufel versucht zu werden. Fast sechs Wochen lang ertrug er die Qualen des Hungers. Vierzig Tage lang aß und trank er nichts.“
Ellen G. White, The Signs of the Times (1874), S. 478 (DeepL Übersetzung)

„Christus fastete in der Wüste, aber er verspürte nicht den Hunger. Da er in ständigem Gebet mit seinem Vater war, um vorbereitet zu werden zum Widerstand gegen den Feind, verspürte Christus nicht die Qualen des Hungers. In Gegenwart des Geistes Gottes [Engl.: eng verbunden mit Gott] verbrachte er die Zeit in ernstem Gebet. Es war, als stünde er in der Gegenwart seines Vaters. Er suchte Kraft, dem Feind zu begegnen, und die Gewissheit, dass er Gnade empfangen werde, alles auszuführen, was er um der Menschheit willen unternommen hatte.

Der Gedanke an den Kampf, der ihm bevorstand, ließ ihn alles andere vergessen, und seine Seele wurde mit dem Brot des Lebens gespeist, ebenso wie [engl.: heute] jene Seelen gespeist werden, die bei Gott Hilfe suchen. Er aß von der Wahrheit, die er den Menschen geben sollte – als einer, der Macht besaß, die Menschen von Satans Versuchungen zu befreien.

Er sah, wie die Macht Satans über die Gefallenen und Versuchten zerbrach. Er sah sich selbst die Kranken heilen, die Hoffnungslosen trösten, die Verzweifelten aufrichten und das Evangelium den Armen predigen – das Werk, das Gott ihm aufgetragen hatte; und er spürte keinerlei Hunger, bis die vierzig Tage seines Fastens endeten. Die Vision entschwand, und dann begehrte die menschliche Natur Christi mit starkem Verlangen nach Nahrung. Nun kam Satans Gelegenheit zum Angriff. Er entschloss sich, als einer der Engel zu erscheinen, die Christus in seiner Vision gesehen hatte (Brief 159, 1903).“
Ellen G. White, Der Bibelkommentar, S. 270-271

Jesus fastete 40 Tage, um die von Adam begangene Sünde der Esslust zu überwinden!

„Bei Jesus wie auch bei Adam und Eva war die Esslust der Angriffspunkt für die erste große Versuchung. Gerade da, wo das Verderben begonnen hatte, musste auch das Erlösungswerk ansetzen. Wie Adam durch die Befriedigung der Esslust in Sünde fiel, so musste Christus durch die Verleugnung der Esslust überwinden. „Da er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn und der Versucher trat zu ihm und sprach: Bist du Gottes Sohn, so sprich, dass diese Steine Brot werden. Und er antwortete und sprach: Es steht geschrieben: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort, das durch den Mund Gottes geht.“ Matthäus 4,2-4.

Von Adams Zeit an bis in die Tage Jesu hatte die Genusssucht die Macht der Esslust und der Leidenschaften so gestärkt, bis sie fast unumschränkt herrschte. Dadurch waren die Menschen verderbt und krank geworden. Es war ihnen daher auch unmöglich, sich selbst zu überwinden. Ihretwegen hat der Heiland die härteste Prüfung bestanden. Wegen uns übte er eine Selbstbeherrschung, die noch stärker war als Hunger und Tod. Dieser erste Sieg schloss noch manches mit ein, was in allen unseren Kämpfen gegen die Mächte der Finsternis bedeutsam ist.

Als Jesus in die Wüste ging, umhüllte ihn die Herrlichkeit seines Vaters. Er pflegte so innige Zwiesprache mit Gott, dass er die menschliche Schwäche gar nicht beachtete. Doch die Herrlichkeit des Vaters wich von ihm, und er musste gegen die Versuchung ankämpfen. Sie bedrängte ihn jeden Augenblick. Seine menschliche Natur schreckte vor dem Kampf zurück, der ihn erwartete. Vierzig Tage fastete und betete er. Schwach und abgezehrt vor Hunger, erschöpft und verhärmt durch größten Seelenschmerz war „seine Gestalt hässlicher … denn anderer Leute und sein Ansehen denn der Menschenkinder“. Jesaja 52,14. Jetzt war für Satan die ersehnte Gelegenheit gekommen. Jetzt glaubte er, Christus überwinden zu können.“
Ellen G. White, Bewusst essen – Bewusst leben (2007), S. 130

Jesus holte sich durch Beten und Fasten Kraft und Stärke und bereitete sich für den Dornenweg vor!

„Der Geist Gottes leitete den Heiland, als er in die Wüste geführt wurde, um versucht zu werden. Jesus hatte die Versuchung nicht gesucht; er ging in die Wüste, um allein zu sein, um über seine Aufgabe, seine Mission, nachzudenken und um sich für den Dornenweg, der vor ihm lag, durch Beten und Fasten Kraft und Stärke zu holen.“
Ellen G. White, Das Leben Jesu (1973), S. 96

„Christus fastete in der Wüste, aber er verspürte nicht den Hunger. Da er in ständigem Gebet mit seinem Vater war, um vorbereitet zu werden zum Widerstand gegen den Feind, verspürte Christus nicht die Qualen des Hungers. In Gegenwart des Geistes Gottes [Engl.: eng verbunden mit Gott] verbrachte er die Zeit in ernstem Gebet. Es war, als stünde er in der Gegenwart seines Vaters. Er suchte Kraft, dem Feind zu begegnen, und die Gewissheit, dass er Gnade empfangen werde, alles auszuführen, was er um der Menschheit willen unternommen hatte.

Der Gedanke an den Kampf, der ihm bevorstand, ließ ihn alles andere vergessen, und seine Seele wurde mit dem Brot des Lebens gespeist, ebenso wie [engl.: heute] jene Seelen gespeist werden, die bei Gott Hilfe suchen. Er aß von der Wahrheit, die er den Menschen geben sollte – als einer, der Macht besaß, die Menschen von Satans Versuchungen zu befreien.

Er sah, wie die Macht Satans über die Gefallenen und Versuchten zerbrach. Er sah sich selbst die Kranken heilen, die Hoffnungslosen trösten, die Verzweifelten aufrichten und das Evangelium den Armen predigen – das Werk, das Gott ihm aufgetragen hatte; und er spürte keinerlei Hunger, bis die vierzig Tage seines Fastens endeten. Die Vision entschwand, und dann begehrte die menschliche Natur Christi mit starkem Verlangen nach Nahrung. Nun kam Satans Gelegenheit zum Angriff. Er entschloss sich, als einer der Engel zu erscheinen, die Christus in seiner Vision gesehen hatte.“
Ellen G. White, Der Bibelkommentar, S. 270-271

Jesus war intensiv, innig und tief mit unserem himmlischen Vater verbunden!

„Als Jesus die Wüste betrat, umhüllte ihn die Herrlichkeit seines Vaters. Er pflegte so innige Zwiesprache mit Gott, daß er der menschlichen Schwäche gar nicht achtete. Doch die Herrlichkeit des Vaters wich von ihm, und der Heiland war der stärksten Versuchung ausgesetzt. Jeden Augenblick konnte sie sich seiner bemächtigen. Seine menschliche Natur schreckte vor dem Kampf zurück, der ihn erwartete.

Vierzig Tage lang fastete und betete er. Schwach und abgezehrt vor Hunger, erschöpft und verhärmt durch größten Seelenschmerz, war „seine Gestalt häßlicher … als die anderer Leute und sein Aussehen als das der Menschenkinder“. Jesaja 52,14. Jetzt bot sich Satan die ersehnte Gelegenheit. Jetzt glaubte er Christus überwinden zu können.“
Ellen G. White, Das Leben Jesu (1973), S. 100

So intensiv, innig und tief war unser großer himmlischer Bruder vorbildlich mit unserem himmlischen Vater verbunden. Das bedeutet, Jesus nahm die Geschehnisse um sich herum, solange ihn die Herrlichkeit seines Vaters umhüllte, nicht wahr.

Jesus ist das Vorbild, und so wie es Jesus erging, wird es jedem seiner Jünger ergehen, wenn sich der Jünger wie Jesus intensiv, innig und tief im wahren Glauben mit unserem himmlischen Vater verbindet, umso mehr blendet er die Welt und all das um sich herum aus und nimmt es nicht wahr. Es ist, als wenn er im Geist in einer vollkommen anderen Welt wäre, er nimmt zwar wahr, dass er in seinem Körper gefangen ist, aber als wenn er doch ganz wo anderes wäre.

Nur ein wahrer Jünger Jesu kann einigermaßen begreifen, was Jesus erlebte, welche Macht Jesus von unserem himmlischen Vater erhielt, was Jesus auf sich nahm, was er durchmachte, was unser großer und lieber himmlischer Bruder aus Liebe zu uns tat, welch einen starken Glauben er besitzt, wie stark und mächtig ein einziger Mensch werden kann, wenn er in Vater und seinem Sohn Jesus ist, wenn er von Gott, seinem geliebten himmlischen Vater, geehrt wird, mit Gott, mit seinem innig geliebten himmlischen Vater und Jesus, seinem innig geliebten himmlischen Bruder, verbunden ist und die Kraft Gottes durch Jesus bekommt.

Wenn der Mensch nur wüste, dass ein Gebet in Wahrheit eine mächtige Waffe ist!

Die Prophetin Gottes schrieb Folgendes:

„Was könnte nicht allein schon ein einziger Gläubiger durch Ausleben reiner, himmlischen Grundsätze ausrichten, wenn er sich weigerte, angesteckt zu werden, wenn er fest wie ein Fels zum „So spricht der Herr“ stehen würde? Engel Gottes werden ihm zu Hilfe kommen und den Weg vor ihm ebnen.“
Ellen G. White, Zeugnisse für die Gemeinde — Band 6 (1998), S. 124

Was alles möglich wäre, wenn nur ein einziger Mensch glaubt, wie es Gott, unserem lieben himmlischen Vater, gefällt, wenn er sich wie Jesus an Gott festhält und fest vertraut. Genau das, was durch einen einzigen Gläubigen in der Welt ausgerichtet werden könnte, richten in diesen Tagen Gott und sein Sohn Jesus durch einen aus und werden es bald weltweit erneut durch denselben ausrichten.

So wie Gott Vater damals allein durch Mose sein Volk aufsuchte, führte und das Gesetz lehrte, so wie unser himmlischer Vater durch seinen geliebten Jesus sein Volk aufsuchte und das Gesetz lehrte, so wird Gott Vater und sein geliebter Sohn Jesus durch einen ihr Volk aufsuchen, führen und das Gesetz lehren.

Gott, unser himmlischer Vater, hat es in seinen neusten Botschaften an das Volk Gottes prophezeit:

„Einen sandte ich, einen hört ihr und einen werde ich senden und wieder werdet ihr ihn hören und wieder werdet ihr ihn sehen, doch dann nicht wie in diesen Tagen, sondern dann in Vollmacht. Dann werden die Stimmen verstummen, die schreien und rufen: „Du bist ein Falscher, du bist nicht von Gott gesandt.“ Dann werden die Angesichter blass, dann werden die Herzen verhärtet, dann werden die Knie schlottern, wenn sie erkennen werden, was sie getan, wie ihre Worte verletzt, ihre Lippen gelästert, ihre Herzen ausgeschlagen, ihre Füße getreten und ihre Münder bespuckt haben.

Johannes sandte ich und bereitete den Weg, habe die Verbogenen gerade, die Verlogenen zur Wahrheit und den Hass zur Liebe gemacht. So wie Johannes sah und sprach, was er hörte, wird dieser verkünden, was er sieht und hört. Doch noch andere werden sehen und hören und werden verkünden und weitergeben, doch nicht wie der Eine. Keiner wird größer sein als dieser, so wie damals niemand größer als Johannes war und doch der Kleinste im Königreiche ist. Senden werde ich ihn, er wird die Welt erleuchten durch dieses eine Evangelium, das seinen Mund verlässt.

Er wird die Könige, er wird die Scheinheiligen, die sich Heilige nennen, die Gottlosen und Gesetzlosen zurechtweisen, er wird sie tadeln, er wird nicht zurückschrecken und Worte hervorbringen, die ihre Herzen richten. Sie werden voller Grimm sein, weil er ihnen die Wahrheit sagt, die sich die Welt nicht traut ihnen zu sagen und die die Welt nicht kennt. Ihr werdet die Wahrheit zu hören bekommen, weil ich und mein Sohn durch diesen zu euch sprechen. Ich und mein Sohn werden durch diesen handeln und euch sagen, was euch richten, erschrecken, zum Weinen bringen, euch brechen wird, weil man euch liebt und will, dass ihr lasst, was euch von mir und meinem Sohne scheidet.

Ich werde mit meinem Sohne laut rufen, die Erde wird erbeben. Ich werde das Schwert in die Erde rammen und sie wird sich zerteilen. Zu meiner Rechten werden meine Gerechten und zur Linken die Ungerechten stehen. Der Bruch der Erde wird die Trennlinie sein, durch die das Gerechte vom Ungerechten geschieden wird. Mein Wort wird in die Welt kommen und es wird zu mir nicht zurückkehren, ohne dass es ausrichtet, was es ausrichten soll. Denn ich selbst sorge dafür, das geschieht, was geschehen soll.

Ich und mein Sohn werden zu euch kommen und werden die Unseren sammeln, euch die Wahrheit, dieses eine Evangelium verkünden, das, was im Finsteren gesprochen wird und geschah, im Lichte verkünden, das, was im Verborgenen ist und die Welt nicht kennt, wird man posaunen und dadurch die Lügen und das Böse als das entlarven, was es ist. Die sich heilig nennen, werden als Scheinheilige entlarvt. Die sich meine Kinder nennen, werden als Kinder Satans entlarvt. …

Wenn der Bote vom Himmel herniederkommt und die Welt erleuchten wird, wird die Welt erschrecken und erbeben. Denn er wird das Schwert bringen, es wird entzweien, den Vater vom Sohn, die Mutter von der Tochter, die Eltern von ihren Kindern, Freunde werden zu Feinden, Verwandte werden voller Hass, Eltern werden ihre Kinder hassen und Kinder ihre Eltern, weil das Schwert, das in die Welt gesandt, sie entzweien wird. Denn durch dieses Schwert, das die Wahrheit ist und meinen Mund verlässt, das zweischneidig ist und Mark und Bein durchdringt, wird durch ihre Seelen dringen, wird sie entlarven als das, was sie sind. …

Dieses und vieles mehr wird euch dann durch den Einen verkündet, durch den ich und mein Sohn handeln, in dem wir leben, durch den wir sprechen, heilen, verkünden und die Erde erbeben lassen werden.

So wie es geschrieben steht: „Ehe Gott etwas tut, offenbart er es seinen Propheten.“ Ich tue nichts, ehe ich etwas tue. Doch so, wie ich mein Wort verkünde, wache ich darüber, dass dies geschieht. …

Und wenn ich in die Welt rufe und aus der Welt nehme und in die Welt sende, so sind die Tage des Gerichtes gekommen. So rufe ich zu euch, ich, der allein wahre Gott, der Gott und HERR JHWH, der Heilige Israels. Sinne um, sinne um und tue Buße, bringe würdige Früchte der Buße.

Suche mich und meinen Sohn von ganzem Herzen, glaube so, wie es geschrieben steht und folge der Hure nicht, sondern verlasse sie, verlasse sie leiblich und lasse von dem falschen Wein der Hure im Geiste los, damit du zum neuen Schlauch werden kannst und ein neuer Wein dich erfüllt, damit der falsche Wein der Hure, der ihre Lehren sind, dich verlässt. So spricht Gott der HERR, der Heilige Israels, der alleinige und wahre Gott. Amen“
Botschaft an das Volk Gottes – Gott und sein Sohn ziehen in den letzten, großen Kampf.

Jeder, der Jesus treu nachfolgt, wird durch Jesus wie Jesus überwinden!

„Wer behauptet, es sei für Christus nicht möglich gewesen zu sündigen, kann nicht glauben, dass er wirklich die menschliche Natur auf sich nahm. Wurde Christus jedoch nicht tatsächlich versucht, und das nicht nur von Satan in der Wüste, sondern während seines ganzen Lebens, von Kindheit an bis zum Mannesalter? Er wurde allenthalben versucht gleichwie wir, und weil er der Versuchung in jeder Form erfolgreich widerstand, gab er dem Menschen ein vollkommenes Vorbild; und durch die überaus reiche Vorkehrung, die Christus traf, können wir teilhaftig werden der göttlichen Natur, wenn wir der vergänglichen Lust der Welt entfliehen. 

Jesus sagt: »Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie ich überwunden habe und mich gesetzt mit meinem Vater auf seinen Thron.« Hier ist der Beginn unseres Vertrauens, das wir bis zum Ende festhalten müssen. Wenn Jesus den Versuchungen Satans widerstand, wird er auch uns helfen zu widerstehen. Er kam, um göttliche Macht zu bringen und sie mit menschlichen Anstrengungen zu verbinden. 

Jesus war frei von aller Sünde und allem Irrtum; es war keine Spur von Unvollkommenheit in seinem Leben oder in seinem Charakter. Er hielt makellose Reinheit in schwierigsten Umständen aufrecht. Gewiss, er sagte: »Niemand ist gut denn der einige Gott.« Doch wiederum sagte er: »Ich und der Vater sind eins.« Jesus redet von sich selbst sowie von seinem Vater als von Gott und beansprucht vollkommene Gerechtigkeit.“
Ellen G. White, Der Bibelkommentar, S. 524

„Obwohl Christus unter dem entsetzlich nagenden Hunger litt, widerstand er der Versuchung. Er entgegnete Satan mit einem Schriftwort, mit dem gleichen, das er Mose in die Wüste mitgegeben hatte, um es vor dem rebellierenden Volk Israel zu wiederholen, das — als die Nahrung knapp wurde — nach Fleisch gierte: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht.“ Matthäus 4,4.

Durch diese Erklärung und durch sein Vorbild zeigte Christus den Menschen, daß der Hunger nach vergänglicher Nahrung nicht das größte Unglück war, was ihm widerfahren konnte. Satan schmeichelte sich bei unseren ersten Eltern [im Garten Eden] ein, indem er sagte, daß der Genuß der Frucht vom Baum der Erkenntnis, den ihnen Gott verboten hatte, für sie viel Gutes bewirken würde und daß sie sicherlich nicht des Todes sterben müßten — ganz im Gegenteil zu dem, was Gott ihnen angekündigt hatte.“
Ellen G. White, Für die Gemeinde geschrieben — Band 1 (2000), S. 284

„In allem war Christus unser Vorbild. Vergegenwärtigen wir uns, wie sehr er sich während der langen Zeit der Prüfung und des Fastens in der Wüste demütigte, um für uns den Versuchungen der Eßlust standzuhalten, und lernen wir daraus, wie wir uns zu verhalten haben, wenn wir versucht sind. Wenn die Eßlust so große Macht über die Menschen hat und es so schrecklich ist, ihr nachzugeben, daß der Sohn Gottes eine solche Prüfung auf sich nahm, wie wichtig muß es dann für uns sein, zu begreifen, daß die Eßlust der Vernunft unterworfen werden muß.

Unser Erlöser fastete knapp sechs Wochen, um für den Menschen den Sieg über die Eßlust zu erringen. Wie nur ist es unter diesen Umständen möglich, daß Menschen, die sich als Christen bezeichnen, deren Gewissen geschärft worden ist und die Christus als ihr Vorbild vor Augen haben, Gelüsten nachgeben, die Herz und Verstand schwächen? Es ist traurig, aber wahr: Heutzutage hat sich ein Großteil der Christen selbst versklavt, indem sie sich an Genüsse gewöhnt haben, die auf Kosten ihrer Gesundheit und ihrer sittlichen Stärke gehen.

Viele angeblich gottesfürchtige Menschen machen sich keine Gedanken darüber, warum Christus in der Wüste so lange fastete und litt. Sein Leiden entsprang nicht so sehr dem quälenden Hunger als vielmehr dem Bewußtsein, welch schreckliche Folgen die Befriedigung der Eßlust für die Menschheit hat. Er wußte: Die Eßlust würde dem Menschen zum Götzen werden und ihn dazu bringen, Gott zu vergessen, so daß er seiner Erlösung im Wege stehen würde.“
Ellen G. White, Für die Gemeinde geschrieben — Band 1 (2000), S. 291

Fasten und Gebete sind wichtig!

Wenn der Mensch den wahren Glauben, und zwar den Glauben Jesu lebt, sich Gott weiht und fastet, dann wird der fastende Tempel solch eine Kraft erhalten, die so mächtig ist, dass er diese nicht mal beschreiben kann, weil ihm die Sprache des himmlischen Kanaans im Herzen fehlt. Dieser heilige Tempel vernimmt in sich keine sündigen Gedanken, Neigungen, Gefühle, Wünsche oder sonstiges sündiges in sich, er erforscht sich und sucht, aber er vernimmt nichts davon.

Eine himmlische Liebe, Freude, Ruhe, Geborgenheit, Glückseligkeit und ein himmlischer Frieden beherrschen den fastenden heiligen Tempel. Dieses Erlebnis ist so mächtig, stark, wunderschön, friedlich, heilig und göttlich. Der Körper kommt zur Ruhe, der Mensch darf wundervoll und gestärkt schlafen. Während der Fastenzeit kommen keine Gedanken des Hungers auf. Auch wenn man etwas sieht, was den fastenden Tempel zur Sünde verführen könnte, wie Werbetafeln oder Werbung im Internet, kommt in Gedanken, Gefühlen oder Wünschen keine Sünde auf, es entsteht kein Verlangen des Hungers und keine Lust zum Essen.

Während der wahren göttlichen Fastenzeit erhält der wahre Gläubige solch eine Kraft, die der Fastende liebt und den Fastenden tief beeindruckt, die er jedoch, wie schon zuvor geschrieben, nicht beschreiben kann. Während der Fastenzeit findet er keine Gedanken der Sünde, keine Neigungen zur Sünde oder Sucht, nichts, absolut nichts!

Warum sind das Fasten und Gebet so wichtig?

Das göttliche Fasten ist von Bedingungen abhängig. Wer die Bedingungen nicht erfüllt, der wird auch keine Verheißungen empfangen, auch wenn er sie beansprucht und glaubt, sie zu erhalten. Wenn der Mensch fastet und bettet, aber einen falschen Gott anbetet, einem falschen Gott dient, Gottes 10 Gebote hasst, ablehnt, bricht und für ungültig erklärt, ungehorsam ist, sich ungesund ernährt und ungesunde Lebensweise führt, dann wird Gott ihn nicht erhören, wird diese Art des Fastens nichts Mächtiges und Himmlisches auslösen und er enttäuscht werden.

Gott wird seine Gebete, selbst unter Fasten, nicht erhören, denn wenn Gott es täte, würde Gott seine Sünden unterstützen und der Mensch meinen, sein Leben wäre nach Gottes Willen. Das jedoch wird himmlischer Vater niemals tun!

Niemals!

Wenn der Mensch aber den wahren Gott erkannte, den wahren Gott – im Namen Jesu Christi, im Geiste und in der Wahrheit Jesu – anbetet, dem wahren Gott dient und seine 10 Gebote aus Liebe zu Gott hält, dann anfängt, zu fasten und zu beten, dann wird es mächtig und himmlisch.

Aber warum?

Es steht geschrieben:

Wer sein Ohr abwendet vom Hören aufs Gesetz, dessen Gebet sogar ist ein Greuel. Sprüche 28:9

JHWH ist fern von den Gottlosen, aber das Gebet der Gerechten erhört er. Sprüche 15:29

Und wenn ihr schon eure Hände ausbreitet, verberge ich doch meine Augen von euch; und ob ihr schon viel betet, höre ich euch doch nicht; denn eure Hände sind voll Bluts. Jesaja 1:15

Wir wissen, daß Gott nicht auf Sünder hört; sondern wenn jemand gottesfürchtig ist und seinen Willen tut, den hört er. Johannes 9:31

… Das Gebet eines Gerechten vermag viel, wenn es ernstlich ist. Jakobus 5:16

Ihr Lieben, so uns unser Herz nicht verdammt, so haben wir eine Freudigkeit zu Gott; und was wir bitten, werden wir von ihm nehmen; denn wir halten seine Gebote und tun, was vor ihm gefällig ist. 1.Johannes 3:21-22

Diese Wunder, die jeder Mensch erleben könnte, können nur empfangen werden, wenn der Mensch bestimmten Bedingungen erfüllt.

Gott und seinem Sohn Jesus vertrauen!
(Psalm 18:2-4, 18:30, 31:14, 50:15, Sprüche 1:33, Jesaja 45:22, 49:23, Jeremia 17:5-7, Johannes 14:1, 1.Timotheus 4:10, Hebräer 13:5)
Jesus. Der Weg, die Wahrheit und das Leben.

Auf das liebevolle Ziehen und Wirken des heiligen Geistes reagieren!
(Jesaja 65:2, Jeremia 25:4, 35:15, Johannes 16:7-11, Römer 10:21, 2.Petrus 3:9)
Geist Gottes vs. Geist Satans!

Buße tun und von seinem alten Leben umkehren!
(Matthäus 3:2, 4:17, Markus 1:15, 6:12, Lukas 10:9, 10:11, 21:31, Apostelgeschichte 3:19-20)
Echte Bekehrung befreit von Sünde und heiligt deinen Tempel!

Gottes und Jesu Opfer annehmen!
(Johannes 3:16, 15:13, Römer 5:8, 5:10, 8:32)
Tieropfer und ihre Bedeutung!
Heiligtum des alten und des neuen Bundes (Testamentes)!

Gott Vater und seinen gesandten Sohn Jesus erkennen!
(Johannes 17:3)
Gibt es Gott? Wer ist Gott? Ist Jesus Gott? Ist der heilige Geist Gott?

Gott Vater gehorsam sein!
(5.Mose 11:27-28, Apostelgeschichte 5:32, Römer 2:8, 6:16, 2.Korinther 10:5)
Wann erhält man den heiligen Geist?

Gott Vater über alles Lieben!
(5.Mose 6:5, 11:13, 30:6, Josua 22:5, Matthäus 22:37)
Was bedeutet, Gott mit deiner ganzen Seele, mit deinem ganzen Herzen und mit aller deiner Kraft zu lieben?

Jesus mehr lieben als alles andere in dieser Welt!
(Matthäus 10:37-39, 22:37, Markus 10:29-30, Lukas 9:62, 14:26, 14:33, 1.Korinther 13:7, Galater 5:24)
Ist Jesus dir wichtiger als alles Irdische?

Allein Gott Vater anbeten und das im Namen seines geliebten Sohnes Jesus!
(2.Mose 20:3, 20:5, 20:23, 34:14, 5.Mose 11:16, Matthäus 6:6, Johannes 4:21, 4:23, Römer 14:11, Epheser 3:14-15, Philipper 4:6, Offenbarung 7:10-12, 19:10)
Zu Jesus beten?
Gebet in Wahrheit ist eine mächtige Waffe.
Hilfe zum Beten in Wahrheit!

Gott Vater dienen!
(Maleachi 3:18, Römer 12:1, Epheser 6:6, Hebräer 12:28, Offenbarung 1:6, 5:10, 7:15)
Gott ruft zum Dienst!

In der Lehre Jesus bleiben, an Jesus und Jesus glauben, wie die heilige Schrift es sagt!
(Jeremia 18:9-10, Johannes 7:38-39, 14:23, Lukas 8:21, Römer 2:13, 1.Korinther 4:6, 15:2, Jakobus 1:22-25, 2.Johannes 1:9)
Ist es egal oder wichtig, was man glaubt?

In Jesus sein und bleiben!
(Matthäus 7:24, Lukas 11:28, Johannes 8:51, 13:15, 14:21, 14:23, 15:1-12, 1.Johannes 2:6, 3:24)
Die Lehren, Säulen und Grundregeln des Glaubens Jesu!

Durch den heiligen Geist Jesu zu Gott im Geist und in Wahrheit Jesu kommen und beten!
(Johannes 4:23-24)
Nur durch Jesus, die Wahrheit, kommt man zum Vater!

Gottes 10 Gebote durch die Liebe Jesu halten!
(2.Mose 20:6, 5.Mose 5:29, 7:9, Prediger 12:13, Matthäus 5:19, 19:17, Römer 2:13, 7:12, 1.Korinther 7:19, 1. Johannes 2:3-6, 3:22, 3:24, 5:2-3, Offenbarung 12:17, 14:12, 22:14)
Liebe zu Gott ist, die 10 Gebote zu halten!
Die tiefe Bedeutung der 10 Gebote!

Jesus erfüllt die Gerechtigkeit Gottes in seinem Jünger, wenn er mit Jesus zusammenarbeitet!
(Römer 8:2-8, 2.Korinther 3:3-6, Epheser 2:15, 5:26-27)
Jesus befreit von aller Sünde! Erst dann bist du frei!
Wer von neuem geboren ist, der kann nicht sündigen!

Gottes Propheten, Boten und Gesandten annehmen!
(2.Chronik 36:16, Matthäus 10:40, 25:40-42, 25:45, Lukas 9:48, 10:16, Johannes 13:20, 15:20)
Woran erkennt man einen Propheten Gottes?

Gesunde Ernährung und Lebensweise, wie Gott es gebot!
(1.Mose 1:29, 2:16, 3:2, Römer 14:21)
Gesundheitsreform ist ein Teil der dreifachen Engelsbotschaft!

Wer Gottes Gesetz verändert, ablehnt, seine Ungültigkeit lehrt und hasst, dessen Gebet ist Gott ein Gräuel. Solch ein Mensch wird keine Verheißung empfangen und wenn er betet und fastet, trotz seines Ungehorsams Gottes Verheißungen beansprucht, dann weiß er nicht, was er tut, denn das von Gott Erbetene zu erwarten, ohne seinen Willen zu kennen, ist Anmaßung und sich auf die Verheißungen zu berufen, ohne ihre Bedingungen zu erfüllen, Beleidigung Gottes!

Wenn der Körper durch Nahrung und Gifte dieser Welt belastet wird, dann ist der Körper belastet und beschäftigt. Der Prophetin Ellen G. White wurde geben, der heilige Geist bedient sich des Körpers, die Gesundheit des Geistes ist von der Gesundheit des Körpers abhängig und der Körper dient dem Geist, nicht umgekehrt:

„Die Gesundheit des Geistes ist abhängig von der Gesundheit des Körpers.“
Ellen G. White, Intellekt, Charakter und Persönlichkeit — Band 1 (2001), S. 339

„Wahre Mäßigkeit lehrt uns, Schädliches zu meiden und wohl überlegt nur das zu verwenden, was der Gesundheit förderlich ist. Nur wenige sind sich darüber klar, in welchem Umfang die Nahrung mit ihrer Gesundheit, ihrem Charakter, ihrer Leistungsfähigkeit und letztlich mit ihrem ewigen Schicksal zu tun hat.

Die sittlichen und geistigen Kräfte sollten die Esslust jederzeit beherrschen. Der Körper diene dem Geist und nicht umgekehrt.“
Ellen G. White, Intellekt, Charakter und Persönlichkeit — Band 1 (2001), S. 348

„Satan merkt, dass er weniger Macht hat über Menschen, die sich gesund ernähren, und er versucht ständig, sie auf dem Gebiet der Esslust zu verführen. Ungesunde Nahrung beeinflusst unsere Denkweise und betäubt das Gewissen, so dass es für gefährliche Einflüsse empfänglich wird.

Werden unsere Gemeindeglieder irgendwann begreifen, dass es Sünde ist, wenn man bewusst ungesund lebt? Werden sie bereit sein, zu Gunsten der Verbreitung der Wahrheit auf die schädlichen Dinge zu verzichten?“
Ellen G. White, Intellekt, Charakter und Persönlichkeit — Band 1 (2001), S. 348

Was bewirken giftige Lebensmittel im menschlichen Körper?
Gesundheitsreform ist ein Teil der dreifachen Engelsbotschaft!
Werde frei und gerettet!

Das bedeutet, es ist äußerst wichtig, dass der Körper gesund und frei ist. Also muss der Körper aufhören zu essen, damit er nicht belastet wird. Deshalb fasteten Mose auf dem Berg und Jesus in der Wüste 40 Tage lang und verzichteten aufs Essen und Trinken.

Warum verzichteten sie aufs Essen und Trinken?

Dass Mose und Jesus aufs Essen und Trinken verzichteten, bedeutet nicht, dass ein fastender Jünger Jesu genauso fasten müsste, wie sein Herr Jesus es in der Wüste tat. Nein! Dazu ist der Mensch viel zu schwach, denn könnte es der Mensch, dann wäre er imstande, die Esslust, die Adam in Sünde stützte, zu besiegen und Jesus müsste nicht kommen und sterben. Da aber Jesus kam und starb, beweist, dass der Mensch dermaßen degeneriert ist, dass er dazu nicht fähig ist.

Unser lieber großer Bruder Jesus könnte seinen teuer erkauften und geliebten Geschwistern ermöglichen, wie er, 40 Tage ohne essen und trinken zu fasten, aber unserem großen Bruder ist es nicht wichtig. Denn wäre es ihm wichtig, dann hätte er es geboten und seinen Aposteln zum Zeugnis ermöglicht. Aber genau das tat er nicht, weshalb seine Apostel auch nirgends darüber berichtet haben!

Wenn eine vierzigtägige Fastenzeit für die Jünger Jesu wichtig wäre, dann hätte Jesus seinen Aposteln vor der Ausgießung des heiligen Geistes an Pfingsten geboten zu fasten, damit sie dann fähig sind seinen heiligen Geist zu empfangen.

Aber er tat er nicht!

Mose verzichtete aufs Essen und Trinken, weil er während der vierzig Tage auf dem Berg Sinai von der Kraft Gottes getragen, also am Leben erhalten wurde:

„Bei besonderen Anlässen kam Mose ohne Nahrung aus [40 Tage]. Doch der Hunger quälte ihn nicht. Er wurde auch nicht von einem gemeinen, doch mächtigen Feind belästigt und gequält. Mose wurde über das Menschliche erhoben, von der Herrlichkeit Gottes umhüllt und in besonderer Weise von Gott gestärkt. Unaussprechliche Herrlichkeit umgab ihn.“
Ellen G. White, Der Bibelkommentar, S. 49

Jesus verzichtete aufs Essen und Trinken, weil er die Esslust besiegen musste:

„Bei Jesus wie auch bei Adam und Eva war die Esslust der Angriffspunkt für die erste große Versuchung. Gerade da, wo das Verderben begonnen hatte, musste auch das Erlösungswerk ansetzen. Wie Adam durch die Befriedigung der Esslust in Sünde fiel, so musste Christus durch die Verleugnung der Esslust überwinden. „Da er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn und der Versucher trat zu ihm und sprach: Bist du Gottes Sohn, so sprich, dass diese Steine Brot werden. Und er antwortete und sprach: Es steht geschrieben: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort, das durch den Mund Gottes geht.“ Matthäus 4,2-4.

Von Adams Zeit an bis in die Tage Jesu hatte die Genusssucht die Macht der Esslust und der Leidenschaften so gestärkt, bis sie fast unumschränkt herrschte. Dadurch waren die Menschen verderbt und krank geworden. Es war ihnen daher auch unmöglich, sich selbst zu überwinden. Ihretwegen hat der Heiland die härteste Prüfung bestanden. Wegen uns übte er eine Selbstbeherrschung, die noch stärker war als Hunger und Tod. Dieser erste Sieg schloss noch manches mit ein, was in allen unseren Kämpfen gegen die Mächte der Finsternis bedeutsam ist.“
Ellen G. White, Bewusst essen – Bewusst leben (2007), S. 130

Der Körper war in der Fastenzeit Mose und Jesu von all dem, wie Essen, Trinken und Verdauung, frei und unbelastet. In dieser Zeit konnte die Kraft, der heilige Geist Gottes, mächtig an ihnen wirken, sich ihrer mächtig bedienen. Wenn der heilige Geist sich des Menschen bedient, werden die Gebete mächtig, weil der heilige Geist, der an den Seiten der Seele, also an den Seiten des Menschen spielt – da der Mensch keine Seele hat, sondern eine Seele ist – Gebete, Reue, Lob, Dank und all das, was Vater gefällt, dem menschlichen Herzen entlockt:

„… der Geist wirkt auf unsere Herzen ein und entlockt Gebete, Reue, Lob und Dank. Die Dankbarkeit, die von unseren Lippen fließt, ist eine Folge des Geistes, der auf den Saiten der Seele in heiligen Erinnerungen spielt und die Musik des Herzens erweckt.“
Ellen G. White, Gedanken über das Buch Offenbarung (1985), S. 219

Wenn das geschieht, dann ist unser himmlischer Vater dem fastenden Tempel sehr nah, weshalb die Gebete sehr mächtig sind. Denn dann geschehen sie in solch einer Gerechtigkeit, wie es unserem geliebten himmlischen Vater sehr, wahrlich sehr gefällt.

Wenn die Kraft Gottes, der heilige Geist, den fastenden Tempel erfüllt, eine mächtige Kraft, himmlische Liebe, Ruhe, Geborgenheit, ein himmlischer Frieden, solch eine Reinheit, Gedankenschärfe und Klarheit diesen Tempel beherrschen, die Liebe zu Vater und Jesus so intensiv und innig wird, die Gedanken mit Vater, Jeschua und der himmlischen Familie dermaßen voll sind, das Herz auf das Werk ausgerichtet, mit voller Liebe für die himmlische und irdische Familie erfüllt ist, dann wird die Kraft ihn befähigen und er ausrufen:

Ich sündige nicht!
(1.Johannes 3:6)

Ich kann nicht sündigen!
(1.Johannes 3:9)

Wenn der Mensch dann, durch den heiligen Geist Jesu, in der Liebe Gottes ist, wie es Gott gefällt, dann ist der fastende und gläubige Beter vor Gott gerecht, dann ist er in der Liebe Gottes, die durch den heiligen Geist Jesu in sein Herz gegossen wurde (Römer 5:5), dann ist er durch Jesu Kraft geheiligt (Johannes 17:19), durch Jesu Kraft im Geist und in Wahrheit (Johannes 4:24), weshalb unser himmlischer Vater seine Gebete erhört.

So steht es geschrieben:

JHWH ist fern von den Gottlosen, aber das Gebet der Gerechten erhört er. Sprüche 15:29

Wir wissen, daß Gott nicht auf Sünder hört; sondern wenn jemand gottesfürchtig ist und seinen Willen tut, den hört er. Johannes 9:31

Ihr Lieben, so uns unser Herz nicht verdammt, so haben wir eine Freudigkeit zu Gott; und was wir bitten, werden wir von ihm nehmen; denn wir halten seine Gebote und tun, was vor ihm gefällig ist. 1.Johannes 3:21-22

Wenn der heilige Geist sich eines Menschen bemächtigt, der im Glauben Jesu wandelt, dann wird er, wie Jesus in der Wüste, durch das Fasten in solch einer Lage versetzt, dann werden seine Gebete mächtig, dann wird ihm Dank Jeschua, durch Jeschua, wie es Jesus in Matthäus 17:20, Matthäus 21:21 und Markus 9:23 sagte, alles möglich sein.

Jesus fastet in der Wüste deshalb 40 Tage lang und verzichtete aufs Essen und Trinken,

  • damit der heilige Geist sich seines Körpers bedienen kann – da die Gesundheit des Geistes von der Gesundheit des Körpers abhängig ist, der Körper dem Geist dient und nicht umgekehrt – und er die Esslust, durch die Adam in Sünde fiel, durch die Verleugnung der Esslust überwinden musste, damit er diese Welt und die Menschen retten kann.
  • um sich für den Kampf gegen Satan und seine Dämonen vorzubereiten und seinen Tempel mit der Kraft Gottes zu füllen.

Deshalb sagte Jeschua in Matthäus 17:21 und Markus 9:29, diese Art von Dämonen kann nur durch Gebet und Fasten ausfahren, ausgetrieben werden. Denn durch das Fasten und Beten ist der Fastende – wenn er in Jesus ist, im Glauben Jesu wandelt, so glaubt, wie die heilige Schrift es sagt, die Bedingungen der Verheißungen erfüllt – so rein und heilig, wie er rein, heilig und Gott nah sein muss, damit diese Art von Dämonen ausgetrieben werden kann.

All das Heilige, Göttliche und Himmlische kann schon während zweier Tage geschehen, wenn der Mensch dem wahren Gott vertraut und folgt!

Die Gebete sind deshalb so mächtig, weil der Herr Jesus es – durch die ihm vom himmlischen Vater gegebene Vollmacht – ermöglicht, wenn sein Jünger nachfolgt, glaubt, betet, lebt und liebt, wie es die heilige Schrift sagt. Wenn der wahrhaft Gläubige all die Bedingungen der Verheißungen erfüllt, dann wird Jesus mit hm sein und ihn ehren.

Jesus, der Sohn Gottes, ermöglicht all das Heilige seinem Jünger:

„Jesus ist die Quelle der Kraft, der Ursprung des Lebens. Er führt uns zu seinem Wort und reicht uns Blätter vom Baum des Lebens zur Gesundung unserer sündenkranken Seele. Er leitet uns zum Throne Gottes und legt uns ein Gebet in den Mund, das uns in enge Verbindung mit ihm bringt. Um unsertwillen setzt er alle Macht des Himmels in Bewegung. Mit jedem Schritt kommen wir mit seiner unerschöpflichen Kraft in Berührung.“
Ellen G. White, Das Wirken der Apostel (1976), S. 374

„Die Menschen müssen lernen, dass zwar im Gehorsam Segen liegt, aber die Fülle des Segens erreicht man nur dadurch, dass man die Gnade Christi für sich in Anspruch nimmt. Durch seine Gnade bekommt der Mensch die Kraft, Gottes Geboten zu gehorchen. Dadurch kann er die Bindung an schlechte Gewohnheiten lösen. Die Gnade ist die einzige Macht, durch die er standhaft sein und auf dem rechten Weg bleiben kann. The Ministry of Healing 115 (1905).“
Ellen G. White, Intellekt, Charakter und Persönlichkeit — Band 2 (2002), S. 177

Aus dem Grund kam Jeschua, unser großer himmlischer Bruder, in diese Welt und brachte sein Opfer.

Jesus kann nicht, um an deiner Stelle alles zu erfüllen, was du zu erfüllen hast, damit du nichts mehr erfüllen musst und weiter in deinen Sünden leben darfst – und die Sünden dich weiter von Gott scheiden – und Jesus erneut kommen und wieder für deine Sünden streben müsste.

NEIN

Das ist ein sehr großer Irrtum!

Jesu Opfer erfüllte die Prophezeiungen und das Gesetz Gottes, erkaufte die Erde und alle jemals darin lebenden Menschen, besiegte den Feind und erfüllte die Voraussetzung für die Versöhnung, aber er befreit nicht einen einzigen Sünder von seinen Pflichten, die er Gott schuldet!

Jesus, dein großer Bruder, ist gekommen, um sein im Alten Bund (alten Testament) prophezeites Opfer (welches gebracht werden muss, um den Sündern erkaufen und erretten zu können) und Gottes Gesetz (weshalb er bis zu seinem Tod gesetzlich lebte – darüber sollte jeder nachdenken, der Gesetzlichkeit als Pharisäertum abtut, obwohl die Pharisäer nicht gesetzlich waren – und Gottes Gebote hielt, weil die Voraussetzung zur Rettung der Menschheit war, ohne Sünde zu sein, keines der 10 Gebote zu brechen) zu erfüllen. 

Jesus kam aber auch deshalb, um an deiner Stelle zu erfüllen, wozu du wegen deines Abfalls, deiner sündigen Natur und Degeneration selbst nicht fähig bist, selbst nicht mehr erfüllen kannst, damit du dann durch Glauben an Jesus, das Opferlamm Gottes – wenn du ihm folgst, wie es Jesus gebot und geschrieben steht – in Jesu heiligem Geist lebst und er in dir erfüllt, was du ohne sein Opfer sonst selbst erfüllen müsstest, durch deine Schwachheit jedoch nicht erfüllen kannst, durch seinen heiligen Geist jedoch erfüllen darfst und zum ewigen Leben und Eingehen in das Reich Gottes erfüllen musst!

Dafür ist dein lieber himmlischer großer Bruder gekommen!
Gelobt sein unser lieber großer Bruder und gedankt sei ihm.

„In welchem Gegensatz stand der zweite Adam, als er die triste Wüste betrat, um ganz allein mit Satan zu kämpfen! Seit dem Sündenfall hatte die Menschheit an Größe und körperlicher Kraft abgenommen und war bis hin zu der Zeit, als Christus auf die Erde kam, in der Skala sittlicher Werte immer tiefer gesunken. Um den gefallenen Menschen emporzuheben, musste Christus ihn erreichen, wo er war. Er nahm die menschliche Natur an und trug die Schwachheiten und Entartungen der Menschheit. Er, der von keiner Sünde wusste, wurde für uns zur Sünde gemacht. Er demütigte sich selbst bis in die tiefste Tiefe menschlichen Leides, auf dass er in der Lage wäre, den Menschen zu erreichen und ihn aus der Entartung zu erheben, in die die Sünde ihn geworfen hatte.“
Ellen G. White, Der Bibelkommentar, S. 273

„Gott offenbarte sich in Christus und „versöhnte in Christus die Welt mit ihm selber“. 2.Korinther 5,19. Der Mensch war durch die Sünde so entartet, daß er aus eigener Kraft nicht wieder mit dem in Übereinstimmung kommen konnte, dessen ganzes Wesen Reinheit und Güte ist. Aber nachdem Christus den Menschen von der Verdammnis des Gesetzes erlöst hatte, konnte er göttliche Kraft schenken, um das menschliche Bemühen zu unterstützen. So wurde es für Adams gefallene Kinder durch Reue und Glauben an Christus wieder möglich, „Gottes Kinder“ (1.Johannes 3,2) zu werden.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 331

„Will der Mensch mit Gott zusammenwirken, indem er Ihm willig die Treue erwidert und die Gebote hält, wird Gott ihn als Sohn annehmen. Durch die Vorkehrung, die Christus getroffen hat, indem Er die Strafe auf sich nahm, die der Mensch verdient hätte, dürfen wir wieder in Gottes Gunst eingesetzt werden, weil wir zu Teilhabern der göttlichen Natur gemacht worden sind. Bereuen wir unsere Übertretungen und empfangen wir Christus als den Lebensspender, als unseren persönlichen Erlöser, dann werden wir eins mit Ihm, und unser Wille wird in Einklang mit dem göttlichen Willen gebracht. Wir werden zu Teilhabern des Lebens Christi, das ewig ist.“
Ellen G. White, Gedanken über das Buch Daniel, S. 74

„Es gibt keinen anderen Weg für des Menschen Erlösung. »Ohne mich«, sagt Christus, »könnt ihr nichts tun.« Durch Christus und Christus allein können die Lebensquellen die menschliche Natur beleben, seinen Geschmack umwandeln und seine Neigungen himmelwärts ausrichten. Durch die Vereinigung der göttlichen mit der menschlichen Natur konnte Christus den Verstand erleuchten und seine lebenspendenden Kräfte der Seele einflößen, die in Übertretung und Sünde tot ist.“
Ellen G. White, Der Bibelkommentar, S. 449-450

Gelobt, geliebt, gepriesen, erhöht, geheiligt, geehrt und im Herzen getragen seist du unser alleiniger und wahrer Gott, unser heiliger, gerechter, sehr guter, wundervoller, geliebter, barmherziger und lieber himmlischer Vater.
Heilig, heilig, heilig bist du unser Gott, Schöpfer, Heiland, König, himmlischer Freund, Abba und Vater.
Herrlichkeit. Herrlichkeit. Herrlichkeit.
Halleluja. Halleluja. Halleluja.
Im Namen deines einziggezeugten, geopferten, gehorsamen, wundervollen, liebevollen, selbstlosen und geliebten Sohnes Jesus.
Amen

Bei Jesus wie auch bei Adam und Eva war die Esslust der Angriffspunkt für die erste große Versuchung!

„Bei Jesus wie auch bei Adam und Eva war die Esslust der Angriffspunkt für die erste große Versuchung. Gerade da, wo das Verderben begonnen hatte, musste auch das Erlösungswerk ansetzen. Wie Adam durch die Befriedigung der Esslust in Sünde fiel, so musste Christus durch die Verleugnung der Esslust überwinden. „Da er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn und der Versucher trat zu ihm und sprach: Bist du Gottes Sohn, so sprich, dass diese Steine Brot werden. Und er antwortete und sprach: Es steht geschrieben: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort, das durch den Mund Gottes geht.“ Matthäus 4,2-4.

Von Adams Zeit an bis in die Tage Jesu hatte die Genusssucht die Macht der Esslust und der Leidenschaften so gestärkt, bis sie fast unumschränkt herrschte. Dadurch waren die Menschen verderbt und krank geworden. Es war ihnen daher auch unmöglich, sich selbst zu überwinden. Ihretwegen hat der Heiland die härteste Prüfung bestanden. Wegen uns übte er eine Selbstbeherrschung, die noch stärker war als Hunger und Tod. Dieser erste Sieg schloss noch manches mit ein, was in allen unseren Kämpfen gegen die Mächte der Finsternis bedeutsam ist.

Als Jesus in die Wüste ging, umhüllte ihn die Herrlichkeit seines Vaters. Er pflegte so innige Zwiesprache mit Gott, dass er die menschliche Schwäche gar nicht beachtete. Doch die Herrlichkeit des Vaters wich von ihm, und er musste gegen die Versuchung ankämpfen. Sie bedrängte ihn jeden Augenblick. Seine menschliche Natur schreckte vor dem Kampf zurück, der ihn erwartete. Vierzig Tage fastete und betete er. Schwach und abgezehrt vor Hunger, erschöpft und verhärmt durch größten Seelenschmerz war „seine Gestalt hässlicher … denn anderer Leute und sein Ansehen denn der Menschenkinder“. Jesaja 52,14. Jetzt war für Satan die ersehnte Gelegenheit gekommen. Jetzt glaubte er, Christus überwinden zu können.“
Ellen G. White, Bewusst essen – Bewusst leben (2007), S. 130

In dieser gefahrvollen Zeit sollte man die große Lehre des Heilandes, die er uns durch sein Fasten gab, beherzigen!

„Die wichtigste Lehre, die uns die Heilige Schrift aus der Versuchungsgeschichte Jesu vermittelt, ist sein Sieg über die menschlichen Triebe und Begierden. Zu allen Zeiten haben gerade die Versuchungen in mancherlei Leidenschaften die Menschen am meisten verdorben und herabgewürdigt. Durch den Reiz zur Unmäßigkeit versucht Satan, die geistlichen und sittlichen Kräfte zu vernichten, die Gott den Menschen als unschätzbare Gaben verliehen hat. Denn dadurch wird es dem Menschen unmöglich, die geistlichen Werte zu schätzen.

Durch Befriedigung fleischlicher Lüste versucht Satan, das Ebenbild Gottes in der Seele des Menschen auszulöschen. Ungezügelte Genusssucht und die dadurch entstehenden Krankheiten sowie die Entartung, wie sie bei Christi erstem Kommen vorhanden waren, werden vermehrt auch bei seiner Wiederkunft festzustellen sein. Der Heiland wies darauf hin, dass der Zustand der Welt dann sein wird wie in den Tagen der Sintflut und wie zur Zeit Sodoms und Gomorras. Das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens wird böse sein immerdar.

Wir leben heute in dieser gefahrvollen Zeit und sollten die große Lehre des Heilandes, die er uns durch sein Fasten gab, beherzigen. Nur nach der unaussprechlichen Qual, die der Heiland erlitt, können wir das Sündhafte unbeherrschter Genusssucht ermessen. Sein Beispiel lehrt uns, dass wir nur dann Hoffnung auf ein ewiges Leben haben können, wenn wir unsere Begierden und unsere Leidenschaften dem Willen Gottes unterwerfen.“
Ellen G. White, Bewusst essen – Bewusst leben, S. 105-106

Fasten und ernstes Flehen zu Gott öffnen dem Verständnis die Schatzkammern Gottes!

„Schwierige Punkte der Wahrheit für heute sind durch ernstes Bemühen von einigen Gläubigen erkannt worden, die sich das zur Aufgabe gemacht hatten. Fasten und ernstes Flehen zu Gott haben den Herrn bewogen, die Schatzkammern seiner Wahrheit ihrem Verständnis zu öffnen.“
Ellen G. White, Bewusst essen – Bewusst leben (2007), S. 132

Fasten und Gebet reinigen und bereiten das Herz für Gottes Antworten auf Gebete!

„In bestimmten Situationen sind Fasten und Gebet empfehlenswert und angemessen. In der Hand Gottes sind sie dazu geeignet, das Herz zu reinigen und den Menschen aufnahmebereit zu machen. Wir erhalten Antworten auf unsere Gebete, weil wir uns vor Gott demütigen.“
Ellen G. White, Bewusst essen – Bewusst leben, S. 132

„Zur Ordnung Gottes gehört es, dass die Verantwortungsträger oft zusammenkommen, um miteinander zu beraten und ernstlich um Weisheit zu bitten, die er allein geben kann. Bringt eure Nöte gemeinsam vor Gott. Redet weniger; viel wertvolle Zeit geht durch Gerede verloren, das nicht weiterhilft. Die Brüder sollten zusammen Fasten und Beten, um die Weisheit zu erhalten, die Gott verheißen hat, reichlich zu geben.“
Ellen G. White, Bewusst essen – Bewusst leben, S. 132

Gebets- und Fastentage fordern keine völlige Enthaltung von Nahrung!

„Von nun an bis zum Ende der Zeit ist es notwendig, daß Gottes Volk ernster und wachsamer wird und nicht der eigenen Klugheit, sondern der Weisheit seines Herrn vertraut. Gebets- und Fastentage sollten vorgesehen werden. Dabei ist keine völlige Enthaltung von Nahrung gefordert, aber man sollte kleine Rationen einfachster Speisen zu sich nehmen.

Bei einem rechten Fasten sollten wir uns von jeglichen stimulierenden Speisen enthalten und statt dessen einfache gesunde Nahrung zu uns nehmen, die Gott in Fülle für uns vorgesehen hat. Der Mensch sollte weniger daran denken, was er essen und trinken will, sondern vielmehr daran, was für ihn Brot des Lebens ist und seine geistlichen Erfahrungen bestimmt und belebt.“
Ellen G. White, Christus kommt bald (1996), S. 72-73

Fasten bedeutet nicht eine völlige Enthaltung von Nahrung.

Ein Fasten, das allen empfohlen werden sollte!

„Ein Fasten, das allen empfohlen werden sollte, ist der Verzicht von Speisen jeder Art, die den Organismus erregen, und dafür die sinnvolle Verwendung gesunder, einfacher Nahrung, die Gott in Fülle bereithält. Die Menschen müssen weniger darüber nachdenken, was sie an irdischer Nahrung zu sich nehmen und viel mehr über die himmlische Speise, die ihrer gesamten religiösen Erfahrung Kraft und Leben verleiht.“
Ellen G. White, Bewusst essen – Bewusst leben (2007), S. 133

Fasten ist ein Heilmittel gegen Krankheiten!

„Krankheit ist oft die Folge unmäßigen Essens, und da muss vor allem der Organismus von der auferlegten Last befreit werden. In vielen Krankheitsfällen gibt es für den Patienten kein besseres Mittel, als eine oder zwei Mahlzeiten auszulassen, damit die überarbeiteten Verdauungsorgane zur Ruhe kommen können. Für Menschen mit geistiger Tätigkeit hat oft eine Früchtediät für einige Tage große Erleichterung gebracht. Verzichtet man für eine kurze Zeit ganz auf Nahrung und genießt dann einfache Speisen nur mäßig, dann ist der Organismus oft selbst wieder in der Lage, sich zu erholen. Eine mäßige Kost für einen oder zwei Monate würde viele Leidenden überzeugen, dass der Pfad der Selbstverleugnung der Weg zur Gesundheit ist.

Manchem wäre mit einem oder zwei Fastentagen in der Woche mehr geholfen als mit vielen Behandlungen oder ärztlichen Verordnungen. Einen Tag in der Woche zu fasten, würde für sie unschätzbar wertvoll sein.“
Ellen G. White, Bewusst essen – Bewusst leben (2007), S. 133-134

Alles Fasten der Welt ist kein Ersatz für einfaches Vertrauen auf Gottes Wort!

„Alles Fasten der Welt ist kein Ersatz für einfaches Vertrauen auf Gottes Wort. »Bittet,« sagt er, »so wird euch gegeben.« … Ihr habt nicht die Aufgabe, vierzig Tage zu fasten. Der Herr ertrug dieses Fasten für euch in der Wüste der Versuchung. Es liegt kein Verdienst in so einem Fasten; aber im Blut Christi ist wirksame Kraft.“
Ellen G. White, Bewusst essen – Bewusst leben (2007), S. 133

Fasten nützt bei einem verdorbenen Geschmack mehr als Medizin!

„Menschen, die ihren Gaumen befriedigt haben, indem sie reichlich Fleisch, scharf gewürzte Bratensoßen, schwerverdauliche Kuchen und Konserven gegessen haben, können nicht gleich an einer einfachen, gesunden und nahrhaften Kost Gefallen finden. Ihr Geschmack ist so verdorben, dass sie keinen Appetit auf eine gesunde Nahrung aus Früchten, einfachem Brot und Gemüse haben. Sie können nicht erwarten, dass ihnen eine Nahrung, die sich derart von der bisher gewöhnten unterscheidet, gleich schmeckt.

Wenn das so ist, dann sollten sie fasten, bis es gelingt. Dieses Fasten wird ihnen mehr nützen als Medizin, denn der missbrauchte Magen wird die Ruhe finden, die er schon lange brauchte; und wirklicher Hunger kann mit einer einfachen Speise gestillt werden. Es wird eine Weile dauern, bis sich der Geschmack von dem erlittenen Missbrauch umgestellt hat und wieder normal ist. Aber ständige Selbstverleugnung im Essen und Trinken wird bald eine einfache, gesunde Nahrung schmackhaft machen. Sie wird bald mit größerer Befriedigung gegessen werden, als der Genusssüchtige bei seinen reichhaltigen Leckerbissen empfindet.“
Ellen G. White, Bewusst essen – Bewusst leben (2007), S. 111

Unsere Arbeit muss von tiefer Demut und Fasten und Beten begleitet sein!

„Unsere Arbeit muß von tiefer Demut und Fasten und Beten begleitet sein. Wir dürfen nicht nur Friede und Freude erwarten. Es wird auch an Traurigkeit nicht fehlen, aber wenn wir mit Tränen säen, werden wir mit Freuden ernten. Dunkelheit und Kleinmut können zeitweilig im Herzen der sich selbst verleugnenden Gläubigen aufkommen, aber das wird ihnen nicht schaden. Es mag Gottes Absicht sein, sie zu veranlassen, ihn ernstlicher zu suchen.“
Ellen G. White, Zeugnisse für die Gemeinde — Band 5 (2002), S. 143

Gebete nützen nichts, wenn im Herzen Sünde gehegt wird!

„Gebete nützen nichts, wenn im Herzen Sünde gehegt wird — „Denn es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen und nimmt uns in Zucht, dass wir absagen dem ungöttlichen Wesen und den weltlichen Begierden und besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt leben“, erklärte Paulus. Titus 2,11.12. Und Jesus sagte: „Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.“ Matthäus 5:48. Was nützen eure Gebete, wenn ihr in eurem Herzen Sünde hegt? Wenn ihr euch nicht gründlich ändert, werdet ihr wie die Israeliten vor Alters des Tadels überdrüssig werden und wie sie von Gott abfallen.

Manche von euch nehmen zwar den Tadel mit Worten an, akzeptieren ihn aber im Herzen nicht. Ihr macht weiter wie vorher und werdet immer unempfänglicher für den Einfluss des Geistes Gottes, immer blinder, zeigt immer weniger Weisheit, Selbstbeherrschung, moralische Kraft, immer weniger Eifer und Lust auf religiöse Übungen. Wenn ihr euch nicht bekehrt, werdet ihr euch am Ende ganz von Gott abwenden. Als ihr getadelt wurdet, habt ihr keine entschiedenen Veränderungen in eurem Leben vollzogen, denn ihr habt eure Charakterschwächen und den großen Gegensatz zwischen eurem Leben und dem Leben Christi nicht erkannt. Es war eure Taktik, euch so darzustellen, dass ihr das Vertrauen eurer Geschwister nicht ganz verlieren würdet.“
Ellen G. White, Das Gebet (2010), S. 123-124

Wo, wie, wann und wie oft sollte man fasten?

Schaue auf deinem himmlischen großen Bruder, er hat uns alles vorgemacht, deshalb ist er unser Vorbild.

Es steht geschrieben:

Es begab sich aber in diesen Tagen, daß er hinausging auf den Berg, um zu beten, und er verharrte die Nacht hindurch im Gebet zu Gott. Lukas 6:12

Und er hat in den Tagen seines Fleisches Bitten und Flehen mit starkem Geschrei und Tränen dem dargebracht, der ihn vom Tode retten konnte, und ist auch erhört und befreit worden von dem Zagen. Hebräer 5:7

Die Prophetin Gottes schrieb:

„Jedes Mal, wenn sich Jesus auf eine große Prüfung oder ein wichtiges Werk vorbereitete, zog er sich in die Einsamkeit der Berge zurück und verbrachte die Nacht im Gebet. Eine Nacht des Gebets lag vor der Berufung der Apostel und der Bergpredigt, vor der Verklärung, vor dem Todeskampf im Gerichtssaal und am Kreuz … Lukas 6,12-20; 9,28.29; 22,41-46.

Auch wir müssen uns Zeiten freihalten zum vertieften Nachdenken und Beten sowie zum Empfang geistlicher Stärkung. Wir schätzen die Macht und Wirksamkeit des Gebets nicht so, wie wir es sollten. …

Das Gebet zu seinem Vater gab ihm die Kraft zur Pflicht und zur Überwindung von Schwierigkeiten. Jeden Tag erfüllte er seine Pflichten und versuchte, Menschen zu retten … Und ganze Nächte verbrachte er im Gebet für diejenigen, die versucht wurden … Die Nächte, die der Erlöser im Gebirge oder in der Wüste im Gebet verbrachte, waren für ihn wichtig zur Vorbereitung auf die Herausforderungen der darauf folgenden Tage. Er spürte, dass er die Erfrischung und Stärkung für Seele und Körper nötig hatte, um den Versuchungen Satans zu begegnen; und diejenigen, die sich bemühen, ihm nachzufolgen, werden dieselben Bedürfnisse spüren.

Jesus klagt [auf dem Berg vor seiner Verklärung] unter Tränen dem himmlischen Vater seine große Not. Lukas 9,28.29. Er bittet um Kraft, die Prüfung um der Menschen willen zu ertragen. Er muss sich neu stärken an dem Allmächtigen; nur dann kann er getrost der Zukunft entgegensehen. Er legt seinem Vater auch seine Herzenswünsche für seine Jünger vor, damit in der Stunde der Finsternis ihr Glaube nicht wanken möchte. Nachttau fällt auf seine Gestalt; er merkt es nicht. Er achtet auch nicht auf die immer tiefer werdende Dunkelheit.

Während Jerusalem still dalag und die Jünger in ihre Heime zurückgekehrt waren, um sich durch Schlaf zu erfrischen, blieb Jesus wach. Sein göttliches Flehen für seine Jünger stieg auf zu seinem Vater. Er bat darum, dass sie vor den bösen Einflüssen bewahrt blieben, die ihnen in der Welt täglich begegneten; und für sich bat er um Kraft für die Pflichten und Prüfungen des kommenden Tages.

Die ganze Nacht hindurch, während seine Jünger schliefen, betete ihr göttlicher Lehrer. Der Tau und die Kälte der Nacht fiel auf sein Haupt, das im Gebet gebeugt war. Er hinterließ seinen Nachfolgern ein Beispiel.

Wenige werden dem Beispiel unseres Erlösers folgen und Gott oft und ernsthaft um Kraft bitten, Prüfungen zu meistern und die täglichen Pflichten dieses Lebens zu erfüllen. Christus ist der Urheber unserer Erlösung (Hebräer 2,10b, EB), und mit seinen eigenen Leiden und seinem Opfer hat er allen seinen Nachfolgern ein Beispiel gegeben, dass Wachsamkeit, Gebet und ständiges Bemühen ihrerseits nötig sind, wenn sie die Liebe, die der Herr für die gefallene Menschheit offenbarte, in der rechten Weise darstellen wollen.“
Ellen G. White, Das Gebet (2010), S. 163-165

Durch Fasten und Beten Schwierigkeiten angehen und überwinden.

„Alle Boten, die hinausgehen, um an der Rettung von Menschen zu arbeiten, setzen immer noch sehr viel Zeit dafür ein, um für jene zu arbeiten, die schon jahrelang in der Wahrheit sind, aber selbst immer noch zu schwach sind, um auf eigenen Füßen zu stehen. Die Ursache für diese Schwäche ist darin zu suchen, dass sie selbst die Zügel losgelassen haben und nicht ernsthaft genug über sich selbst wachen. Ich denke, dass sie sogar versuchen, den Feind herauszufordern. Dabei geraten sie in Schwierigkeiten ohne Not.

Gottes Boten müssen dann bereitstehen und viel Zeit dafür nehmen, um diese Menschen zu besuchen und zu betreuen. Die Boten Gottes werden dadurch Stunden und Tage damit aufgehalten. Dabei wird ihr Innerstes durch das Anhören von solch kleinen Schwierigkeiten und Sorgen betrübt und sogar verwundet. Jeder sucht letztlich, seinen eigenen Kummer so drastisch wie nur möglich darzustellen – aus Angst, dass die Diener des Evangeliums es für belanglos halten könnten, und sie gar nicht wirklich beachten. Anstatt sich an diese göttlichen Boten zu wenden, sollten sich diese Leute vor dem allmächtigen Gott und Vater auf ihre Knie fallen lassen, dazu fasten und beten, bis diese Schwierigkeiten endgültig aus dem Weg geräumt sind.“
Ellen G. White, Erfahrungen und Gesichte, S. 86

Faste, wenn es notwendig ist, einem Gegner gegenüberzutreten!

„Wann immer es notwendig ist, zur Förderung der Wahrheit und der Verherrlichung Gottes, einem Gegner gegenüberzutreten, wie sorgfältig und mit welcher Demut sollten sie (die Advokaten der Wahrheit) in diesen Wortstreit gehen. Mit Gewissenserforschung, Bekenntnis der Sünde und ernstem Gebet und häufigem Fasten für eine gewisse Zeit, sollen sie flehen, daß Gott ihnen besonders helfe und seiner er rettenden, köstlichen Wahrheit einen glänzenden Sieg verleiht, damit der Irrtum in seiner wahren Mißgestalt erscheint und seine Anwälte vollständig geschlagen werden.

Niemals solltet ihr mit einer Diskussion beginnen, wo soviel auf dem Spiel steht, indem ihr auf eure Geschicklichkeit, kräftigen Argumenten begegnen zu können, vertraut. Wenn es sich nicht gut vermeiden läßt, begebt euch in den Wortstreit, aber begebt euch hinein mit festem Vertrauen auf Gott und in dem Geist der Demut, in dem Geist Jesu, der euch geboten hat von dem zu lernen, der sanftmütig und von Herzen demütig ist.“
Ellen G. White, Evangelisation (1980), S. 163

Streitet das Herz gegen die fleischlichen Lüste, dann sollte man fasten!

„Zeigt unser Appetit starkes Verlangen nach dem Fleisch toter Tiere, sollen wir fasten und den Herrn um seine Gnade bitten, dass wir den fleischlichen Lüsten, die wider die Seele streiten, entrinnen können.“
Ellen G. White, Bewusst essen – Bewusst leben, S. 288

Vereint euch in Fasten und Gebet um die Weisheit, die Gott versprochen hat.

„Meine Brüder, ihr werdet mit Schwierigkeiten kämpfen, Lasten tragen, Rat austeilen, planen und ausführen und unverwandt auf Gott um Hilfe schauen müssen. Betet und arbeitet, arbeitet und betet; als Schüler in Christi Schule lernt von Jesu. Der Herr hat uns die Verheißung gegeben: „So aber jemand unter euch Weisheit mangelt, der bitte Gott, der da gibt einfältig jedermann und rücket‘s niemand auf, so wird sie ihm gegeben werden.“ Jakobus 1,5.

Nach Gottes Anordnung sollen alle, die Verantwortungen tragen, sich oft miteinander beraten und ernstlich um Weisheit bitten, die er allein mitteilen kann. Sprecht weniger; viel kostbare Zeit geht mit Reden verloren die kein Licht gewähren. Vereint euch in Fasten und Gebet um die Weisheit, die Gott versprochen hat, einfältig jedermann zu geben. Bringt eure Schwierigkeiten zu Gott; sagt ihm, wie Mose es tat: Ich kann dies Volk nicht führen, wenn dein Angesicht nicht mit mir geht. Ja, bittet ihn noch mehr; betet mit Mose: „Laß mich deine Herrlichkeit sehen.“ 2.Mose 33,18. Was ist diese Herrlichkeit? — Der Charakter Gottes, und den verkündigte er Mose.“
Ellen G. White, Diener des Evangeliums (1918), S. 365

Alle, die Gott lieben, mögen fasten und um die Wahrheit beten!

„Alle, die Gott lieben, mögen ernsthaft, betend, mit Reue der Seele, nach der Wahrheit suchen wie nach verborgenen Schätzen, fasten und um die Wahrheit beten, und sie werden nicht enttäuscht, sondern zur Erlösung weise gemacht werden. Der große Fehler der Kirchen in allen Zeitaltern bestand darin, dass sie einen bestimmten Punkt in ihrem Verständnis der biblischen Wahrheit erreichten und dort stehen blieben. Dort verankerten sie sich. Sie hörten auf, „vorwärts zu gehen“, so als würden sie sagen: „Wir haben Licht genug. Wir brauchen nicht mehr.“ Und sie verweigern das Licht.“
Ellen G. White, Ellen G. White 1888 Materials (1987), S. 744 (DeepL Übersetzung)

Ein oder zwei Fastentage in der Woche helfen mehr als ärztliche Behandlungen oder Verordnungen!

„Manchem wäre mit einem oder zwei Fastentagen in der Woche mehr geholfen als mit vielen Behandlungen oder ärztlichen Verordnungen. Einen Tag in der Woche zu fasten, würde für sie unschätzbar wertvoll sein.“
Ellen G. White, Bewusst essen – Bewusst leben (2007), S. 134

Fasten und Beten aus einer Haltung der Selbstgerechtigkeit, sind sie Gott ein Gräuel!

„Man dachte, eine gesetzliche Religion sei die richtige Religion für unsere Zeit. Aber das ist ein Fehler. Die Kritik Jesu an den Pharisäern läßt sich auf alle anwenden, die ihre erste Liebe aus dem Herzen verloren haben. Eine kalte, gesetzliche Religion kann niemals Seelen zu Christus führen, denn sie ist ohne Liebe und ohne Christus. Wenn Fasten und Beten aus einer Haltung der Selbstgerechtigkeit heraus geschehen, sind sie Gott ein Greuel.

Feierliche Gottesdienste, die Fülle der religiösen Zeremonien, die allzu offensichtliche Demut und beeindruckenden Opfer — alle diese Dinge geben der Welt davon Zeugnis, daß der Täter dieser Taten sich für gerecht hält. Diese Dinge lenken die Aufmerksamkeit auf den, der strenge religiöse Pflichten erfüllt, und sollen sagen: Dieser Mensch hat ein Anrecht auf den Himmel. Das ist aber ein Irrtum. Werke können uns nicht den Zutritt zum Himmel erkaufen. Das eine große Opfer, das gebracht wurde, ist ausreichend für alle, die es im Glauben annehmen.

Die Liebe Christi wird den Glaubenden mit neuem Leben erfüllen. Wer vom Wasser des Lebens trinkt, wird mit dem neuen Wein des Reiches Gottes erfüllt sein. Der Glaube an Christus wird dem Gläubigen den rechten Geist und die rechten Beweggründe schenken, und von dem, der auf Jesus, den Anfänger und Vollender seines Glaubens, schaut, wird nichts als Güte und die Gesinnung des Himmels ausgehen. Schau auf Gott, nicht auf Menschen. Gott ist dein himmlischer Vater, der bereit ist, deine Unvollkommenheiten zu tragen, sie zu vergeben und zu heilen. „Das ist aber das ewige Leben, daß sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.“ Johannes 17,3.

Indem du auf Christus schaust, wirst du verändert werden, bis dir dein alter Stolz ebenso zuwider ist wie deine frühere Eitelkeit und Überheblichkeit, deine Selbstgerechtigkeit und dein Unglaube. Du wirst diese Sünden als wertlose Lasten abwerfen und voller Demut, Bescheidenheit und Vertrauen vor Gott wandeln. Du wirst Liebe üben, Geduld, Sanftmut, Güte, Vergebung und alle Gnadengaben, die einem Kind Gottes zu eigen sind, und schließlich wirst du einen Platz unter den Geheiligten und Heiligen finden.“
Ellen G. White, Für die Gemeinde geschrieben — Band 1 (2000), S. 396-397

Fasten und Beten können nichts vollbringen, wenn das Herz durch falsches Verhalten Gott entfremdet ist!

„Fasten und Beten können nichts vollbringen, wenn das Herz durch falsches Verhalten Gott entfremdet ist. „Das ist aber ein Fasten, das ich erwähle: Laß los, welche du mit Unrecht gebunden hast; laß ledig, welche du beschwerst; gib frei, welche du drängst; reiß weg allerlei Last; brich dem Hungrigen dein Brot, und die, so im Elend sind, führe ins Haus; so du einen nackt siehst, so kleide ihn, und entzieh dich nicht von deinem Fleisch … Dann wirst du rufen, so wird dir der Herr antworten; wenn du wirst schreien, wird er sagen: Siehe, hier bin ich. So du niemand bei dir beschweren wirst noch mit Fingern zeigen noch übel reden und wirst den Hungrigen lassen finden dein Herz und die elende Seele sättigen, so wird dein Licht in der Finsternis aufgehen, und dein Dunkel wird sein wie der Mittag; und der Herr wird dich immerdar führen und deine Seele sättigen in der Dürre und deine Gebeine stärken; und du wirst sein wie ein gewässerter Garten und wie eine Wasserquelle, welcher es nimmer an Wasser fehlt.“ Jesaja 58,6.7.9-11.

Der Herr fordert Herzensarbeit, gute Werke, die einem von Liebe erfüllten Herzen entspringen. Jeder sollte sorgfältig und unter Gebet diese Schriftstellen betrachten und seine Beweggründe und Taten erforschen. Die Verheißung Gottes stützt sich auf die Bedingung des Gehorsams, der Erfüllung all seiner Forderungen. Der Prophet Jesaja sagt: „Rufe getrost, schone nicht, erhebe deine Stimme wie eine Posaune und verkündige meinem Volk ihr Übertreten und dem Hause Jakob ihre Sünden. Sie suchen mich täglich und wollen meine Wege wissen wie ein Volk, das Gerechtigkeit schon getan und das Recht ihres Gottes nicht verlassen hätte. Sie fordern mich zu Recht und wollen mit ihrem Gott rechten. ‚Warum fasten wir, und du siehst es nicht an? Warum tun wir unserm Leibe wehe, und du willst‘s nicht wissen?‘ Siehe, wenn ihr fastet, so übet ihr doch euren Willen und treibet alle eure Arbeiter.“ V. 1-3.

Hier werden Menschen angesprochen, die ein feierliches Bekenntnis ablegen, die gewohnt sind zu beten und die Freude am Gottesdienst haben; dennoch ist nicht alles in Ordnung. Sie erkennen, daß ihre Gebete nicht erhört, ihre eifrigen, ernsten Bemühungen im Himmel nicht beachtet werden, und sie fragen eindringlich, warum der Herr ihnen nicht antwortet. Das liegt nicht etwa daran, daß Gott sie vernachlässigen will. Die Schwierigkeit liegt vielmehr bei den Menschen. Während sie sich zur Frömmigkeit bekennen, bringen sie keine Frucht zur Verherrlichung Gottes. Ihre Werke entsprechen nicht den an sie gestellten Anforderungen. Sie versäumen vorgeschriebene Pflichten. Solange aber diese nicht erfüllt sind, kann Gott um seiner Ehre willen ihre Gebete nicht beantworten. 

Als für Schw. F. gebetet wurde, herrschte in den Herzen mancher Betenden eine eigenartige Gefühlsverwirrung. Einige waren fanatisch und handelten ohne Überlegung. Sie zeigten einen Eifer, der jedoch in keiner Weise ihrer Erkenntnis entsprach. Etliche schauten auf das große Werk, das in diesem Fall bewältigt werden sollte, und triumphierten, noch ehe der Sieg errungen war. Es wurde viel von Jehus Geist offenbar: „Komm mit mir und siehe meinen Eifer um den Herrn!“ 2.Könige 10,16. An Stelle dieser selbstsicheren Aussage hätte das Anliegen mit demütigem Geist, mit Mißtrauen gegen sich selbst und mit zerbrochenem, reuigem Herzen Gott vorgelegt werden sollen.“
Ellen G. White, Aus der Schatzkammer der Zeugnisse — Band 1 (1975), S: 216-217

Vierzigtägige babylonische Fastenzeit der Hure Babylon!

Der Katechismus, das Gesetz der Römisch-Katholischen-Kirche, lehrt:

„540 … Durch die vierzigtägige Fastenzeit vereint sich die Kirche jedes Jahr mit dem Mysterium Jesu in der Wüste.“
Katechismus der Römisch-Katholischen-Kirche

Die Hure Babylon lehrt, die Kirche vereint sich jedes Jahr durch eine vierzigtägige Fastenzeit mit dem Mysterium Jesu in der Wüste.

Der Herr Jesus hat gesagt und es steht geschrieben:

Wer an mich glaubt (wie die Schrift sagt), aus seinem Leibe werden Ströme lebendigen Wassers fließen. Johannes 7:38

Jesus hat laut Johannes 7:38 klar und deutlich gesagt, glaubt, wie die Schrift es sagt, dann werdet ihr den heiligen Geist empfangen und lebendigen Ströme werden aus eurem Leibe fliesen. Wer nicht glaubt, wie die heilige Schrift es sagt, der erhält auch keinen heiligen Geist, aus seinem Leib werden keine lebendigen, sondern toten Ströme fliesen.

Da die Hure Babylon eine jährliche vierzigtägige Fastenzeit lehrt, die Jesus nirgends gebot und lehrte, deshalb in der heiligen Schrift nirgends geschrieben steht, geht sie über die Gebote und Lehren Jesu hinaus, glaubt nicht, wie die heilige Schrift es sagt, weshalb sie auch keinen heiligen Geist, sondern so, wie es die heilige Schrift prophezeite, den Geist Satans empfing (Offenbarung 13:2)! Deshalb fliesen auch keine lebendigen Ströme aus dem Leibe der Hure Babylon. Jeder, der der Hure Babylon gehört und ihre Lehren zu seinem Leben macht, wird, wie die Hure Babylon, keinen heiligen Geist erhalten!

Der Herr Jesus hat gesagt und es steht geschrieben:

Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort befolgen, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen. Johannes 14:23

Jesus hat in Johannes 14:23 klar und deutlich gesagt, wenn ihn jemand liebt, so wird er sein Wort befolgen, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.

Da die Hure Babylon eine jährliche vierzigtägige Fastenzeit lehrt, die Jesus nirgends gebot und lehrte, deshalb in der heiligen Schrift nirgends geschrieben steht, bewahrt sie Jesus Worte nicht und beweist, dass sie Jesus nicht liebt. Deshalb bewohnen sie den Vater und der Sohn nicht, sondern ihr Vater, der Teufel, so wie es in der Offenbarung 13:2 geschrieben steht.

Der Herr Jesus hat gesagt und es steht geschrieben:

Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Meine Mutter und meine Brüder sind die, welche das Wort Gottes hören und tun! Lukas 8:21

Jesus hat in Lukas 8:21 klar und deutlich gesagt, seine Geschwister sind die, welche das Wort Gottes hören und tun.

Da die Hure Babylon eine jährliche vierzigtägige Fastenzeit lehrt, die Jesus nirgends gebot und lehrte, deshalb in der heiligen Schrift nirgends geschrieben steht, hören sie das Wort, aber sie tut es nicht. Sie hört und tut ihr Wort, das Wort des Katechismus, also das Wort Satans, aber nicht das Wort Gottes. Also gehört die Hure Babylon nicht zu Jesus!

Der Herr Jesus hat gesagt durch seinen Apostel und es steht geschrieben:

Wer darüber hinausgeht und nicht in der Lehre Christi bleibt, der hat Gott nicht; wer in der Lehre bleibt, der hat den Vater und den Sohn. 2.Johannes 1:9

Jesus hat in 2.Johannes 1:9 durch seinen Apostel klar und deutlich gesagt, wer über die Lehre Christi hinausgeht und nicht in seiner Lehre bleibt, der hat den Vater und den Sohn nicht!

Da die Hure Babylon eine jährliche vierzigtägige Fastenzeit lehrt, die Jesus nirgends gebot und lehrte, deshalb in der heiligen Schrift nirgends geschrieben steht, geht sie und ihre Sklaven über die Lehre Christi hinaus, deshalb haben sie den Vater und den Sohn nicht!

Da die Hure Babylon eine jährliche vierzigtägige Fastenzeit lehrt, die Jesus nirgends gebot und lehrte, deshalb in der heiligen Schrift nirgends geschrieben steht,

  • An welcher Stelle der heiligen Schrift gebot der Herr Jesus eine vierzigtägige Fastenzeit?
  • An welcher Stelle der heiligen Schrift hat der Herr Jesus eine Freitagsabstinenz geboten?
  • Wo in der heiligen Schrift steht geschrieben, dass die Apostel vom Herrn Jesus Anweisung erhielten, an einer vierzigtägigen Fastenzeit festzuhalten und diese zu lehren?
  • An welcher Stelle der heiligen Schrift haben die Apostel eine vierzigtägige Fastenzeit angeordnet?
  • An welcher Stelle der heiligen Schrift steht geschrieben, dass die Apostel eine vierzigtägige Fastenzeit gehalten haben?

An keiner einzigen Stelle?

Die Freitagsabstinenz und die vierzigtägige Fastenzeit sind keine Gebote Gottes, sondern Bräuche des Heidentums, also Gebote Satans!

Die Freitagsabstinenz und vierzigtägige Fastenzeit sind Menschengebote!

Ein Herr namens J. L. Day schrieb am 22. Mai 1934 dem Papst Pius XI. einen Brief mit der Frage, ob es wahr sei, dass der Papst den Sabbat zum sogenannten christlichen Sonntag geändert hat; identisch mit dem ersten Tag der Woche. Wenn ja, wann hat der Papst die Veränderung vorgenommen und mit welcher Autorität?

Auf diese Frage antwortete der Redakteur Pater R. T., des Catholic Extension Magazine in Chicago, unter dem Segen, also in Vollmacht, des Papstes Pius XI. folgenderweise:

„Hinsichtlich der Umstellung von der Einhaltung des jüdischen Sabbats auf den christlichen Sonntag möchte ich Ihre Aufmerksamkeit auf die Fakten lenken:

Dass Protestanten, die die Bibel als einzige Glaubens- und Religionsregel akzeptieren, unbedingt zur Einhaltung des Sabbats zurückkehren sollten. Die Tatsache, dass sie es nicht tun, sondern im Gegenteil den Sonntag feiern, macht sie in den Augen jedes denkenden Menschen lächerlich.

Wir Katholiken akzeptieren die Bibel nicht als einzige Glaubensregel. Neben der Bibel haben wir die lebendige Kirche, die Autorität der Kirche, als Richtschnur für uns. Wir sagen, diese Kirche, … hat das Recht, die zeremoniellen Gesetze des Alten Testaments zu ändern, und daher akzeptieren wir die Änderung des Sabbats auf den Sonntag. Wir sagen offen: „Ja, die Kirche hat diese Änderung vorgenommen, dieses Gesetz erlassen, wie sie viele andere Gesetze erlassen hat, zum Beispiel die Freitagsabstinenz, das unverheiratete Priestertum, die Gesetze über Mischehen, die Regelung katholischer Ehen und tausend andere Gesetze.“

… Es ist immer etwas lächerlich zu sehen, wie protestantische Kirchen auf der Kanzel und in der Gesetzgebung die Einhaltung des Sonntags fordern, von dem nichts in der Bibel steht.“
Redakteur Pater R. T., Catholic Extension Magazine in Chicago, unter dem Segen, also in Vollmacht des Papstes Pius XI.

Ja, du hast richtig gelesen, der Redakteur des Papstes Pius XI., ein bevollmächtigter Diener des Papstes und der Römisch-Katholischen-Kirche, sagt sehr klar,

  • jeder, der den Sonntag feiert, macht sich in den Augen jedes denkenden Menschen lächerlich.
  • die Katholiken akzeptieren die heilige Schrift (Bibel) nicht als ihren einzigen Glaubensmaßstab, sondern auch ihre Kirche ist ihr Glaubensmaßstab. (Anm. Das beweisen sie durch ihren Katechismus leider sehr deutlich.)
  • die Römisch-Katholische-Kirche sagt offen: „Ja, die Kirche hat diese Änderung vorgenommen, dieses Gesetz erlassen, wie sie viele andere Gesetze erlassen hat, z. B. die Freitagsabstinenz, das unverheiratete Priestertum, die Gesetze über Mischehen, die Regelung katholischer Ehen und tausend andere Gesetze.“ (Anm. Damit erfüllt die Kirche die Prophezeiung aus Daniel 7:25)
  • von der Einhaltung des Sonntags steht in der Bibel nichts geschrieben. (Anm. Damit gibt die Römisch-Katholische-Kirche zu, über die Lehre Christi hinauszugehen – weshalb sie laut 2.Johannes 1:9 den Vater und den Sohn nicht haben – und die Menschen zu belügen und zu täuschen.)
  • die Kirche erließ Gesetzes, wie die Freitagsabstinenz und tausend andere Gesetze, wozu auch die vierzigtägige Fastenzeit gehört!

Also sind die Freitagsabstinenz und die vierzigtägige Fastenzeit keine Gebote Gottes, sondern Gebote Satans, gegeben durch sein Weib die Hure Babylon.

Gott sagte:

Und so habt ihr das Gebot Gottes um eurer Überlieferung willen aufgehoben. Ihr Heuchler! Trefflich hat Jesaja von euch geweissagt, wenn er spricht «Dies Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir. Vergeblich aber ehren sie mich, indem sie Lehren vortragen, welche Menschengebote sind.» Matthäus 15:6-9

Die Freitagsabstinenz und vierzigtägige Fastenzeit der Hure Babylon sind heidnische, babylonische Bräuche, also Götzendienst!

Elliot J. Waggoner schrieb Folgendes:

„Eine Fastenzeit von vierzig Tagen wurde von den Verehrern der babylonischen Göttin eingehalten. Eine solche Fastenzeit von vierzig Tagen im Frühling wird noch von den Yezidis oder heidnischen Teufelsanbetern in Kurdistan eingehalten, die es von ihren früheren Meistern, den Babyloniern ererbt haben.“
Elliot J. Waggoner, The Present Truth, 27. Juli 1893

Joseph Parker, D. D. schrieb in der Zeitschrift „The Present Truth“ vom 27. Juli 1893 über das babylonische Fest Ostern Folgendes:

„Das englische Wort Easter leitet sich direkt von dem chaldäischen Wort Ishtar ab, einem anderen Namen von Astarte oder Ashtoreth, der Göttin der Philister, Sidonier und anderer heidnischer Völker; der Name wurde von Layard auf den assyrischen Monumenten gefunden. (Siehe Layard’s „Babylon and Nineveh“, S. 629.)

„Wenn Eostre, wie ein Korrespondent bemerkt, der Name einer sächsischen Göttin ist, kann es keinen Zweifel daran geben, dass er mit Ischtar identisch oder eine Abwandlung davon ist und seinen Ursprung in Babylon hat, der Mutter und dem Ursprung aller götzendienerischen Systeme des Altertums.

„Ein weiterer und höchst schlüssiger Beweis für den rein babylonischen Ursprung nicht nur des Wortes Ostern, sondern auch der götzendienerischen Riten und abergläubischen Zeremonien, die mit dem Osterfest in der römischen Kirche verbunden sind, ist die Tatsache, dass die Verehrer der babylonischen Göttin eine vierzigtägige Fastenzeit einhielten.

Eine solche vierzigtägige Fastenzeit im Frühjahr wird auch heute noch von den Yeziden oder heidnischen Teufelsanbetern in Koordistan begangen, die sie von ihren frühen Herren, den Babyloniern, geerbt haben. Der Platzmangel verbietet es mir, weitere interessante Einzelheiten über die Ausbreitung dieser babylonischen Abgötterei in entfernte Länder wie Mexiko zu erzählen, wo sie laut Humboldt seit den frühesten Zeiten praktiziert wurde, usw.

„Eine andere höchst bemerkenswerte Tatsache ist, dass im dritten und vierten Jahrhundert das Fest, das heute unter dem Namen Ostern gefeiert wird, damals Pasch genannt wurde, so wie in den meisten europäischen Ländern der Gegenwart, wie Italien, Spanien, Portugal, Dänemark, Schweden usw. Damals gab es auch noch keine vierzigtägige Fastenzeit. Im fünften Jahrhundert jedoch, als das Papsttum völlig korrupt geworden war, änderte sich dies alles, und die Einführung heidnischer Riten und abscheulicher Götzendienste schritt rasch voran, so dass heute eine römisch-katholische Kirche kaum noch von einer chinesischen Pagode mit ihren zehntausend Götzen zu unterscheiden ist.“
Joseph Parker, D. D., The Present Truth, 27. Juli 1893, Vol. 9, S. 263 (DeepL Übersetzung)

Deshalb nennt Gott in seinem Wort die Römisch-Katholische-Kirche die Hure Babylon, weil sie babylonische Feste – Wein der Unzucht (Offenbarung 14:8, 17:2, 18:3) – lehrt und feiert.

Babylonische Fastenzeit der Hure Babylon!

Das ist Fasten, welches Gott liebt:

6 Ist nicht das ein Fasten, wie ich es liebe: daß ihr ungerechte Fesseln öffnet, daß ihr die Knoten des Joches löset, daß ihr die Bedrängten freilasset und jegliches Joch wegreißet, 7 daß du dem Hungrigen dein Brot brichst und arme Verfolgte in dein Haus führst, daß, wenn du einen Nackten siehst, du ihn bekleidest und deinem Fleische dich nicht entziehst? 8 Alsdann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte, und deine Heilung wird rasche Fortschritte machen; deine Gerechtigkeit wird vor dir hergehen, und die Herrlichkeit JHWH´s wird deine Nachhut sein! 9 Dann wirst du rufen, und JHWH wird antworten; du wirst schreien, und er wird sagen: Hier bin ich! Wenn du das Joch aus deiner Mitte hinweg tust, das Fingerzeigen und das unheilvolle Reden lässest; 10 wenn du dem Hungrigen dein Brot darreichst und die verschmachtende Seele sättigst; alsdann wird dein Licht in der Finsternis aufgehen, und dein Dunkel wird sein wie der Mittag! JHWH wird dich ohne Unterlaß leiten und deine Seele in der Dürre sättigen und deine Gebeine stärken; du wirst sein wie ein wohlbewässerter Garten und wie eine Wasserquelle, deren Wasser niemals versiegen. Jesaja 58:6-11

Die Prophetin erhielt dazu Folgendes:

„Als Christgläubige haben wir einen größeren Glauben nötig. Wir bedürfen mehr der Inbrunst im Gebet. Viele können sich nicht erklären, warum ihre Gebete so kraftlos sind; möchten gerne wissen, woran es liegt, daß ihr Glaube so schwach und unbeständig und ihre Erfahrung so dunkel und ungewiß ist. „Haben wir nicht gefastet“, sagen sie, „und ein hartes Leben vor dem Herrn Zebaoth geführt?“ In Jesaja 58 hat Christus gezeigt, wie eine Änderung in diesem Zustand der Dinge eintreten könnte.

Er sagt: „Das ist aber ein Fasten, das ich erwähle: Laß los, welche du mit Unrecht gebunden hast; laß ledig, welche du beschwerst; gib frei, welche du drängst; reiß weg allerlei Last; brich dem Hungrigen dein Brot, und die so im Elend sind führe ins Haus; so du einen nackt siehst, so kleide ihn, und entzieh dich nicht von deinem Fleisch.“ Jesaja 58,6.7. Das ist das Rezept Christi für die verzagte, zweifelnde und zitternde Seele. Die Betrübten, die bekümmert vor dem Herrn einhergehen, sollten sich aufraffen und jemandem helfen, der der Hilfe bedarf.

Jede Gemeinde bedarf der beherrschenden Macht des heiligen Geistes. Jetzt ist‘s Zeit darum zu beten. Gott verfährt jedoch in seinem ganzen Werke so, daß er Menschen zu seinen Mitarbeitern heranzieht. Aus diesem Grunde verlangt er von der Gemeinde eine tiefere Frömmigkeit, ein stärkeres Pflichtbewußtsein sowie ein völligeres Verständnis für ihre Verbindlichkeiten gegenüber ihrem Schöpfer. Er verlangt von seinen Kindern, daß sie ein reines, geheiligtes und arbeitsames Volk seien. Der christliche Hilfsdienst ist ein Mittel, dies herbeizuführen; denn der heilige Geist tritt mit allen denen in Verbindung, welche im Dienste Gottes stehen.“
Ellen G. White, Zeugnisse für die Gemeinde — Band 6 (1998), S. 266-267

Du, die Hure Babylon (Das Papsttum, der Vatikan und ihre unheilige Römisch-Katholische-Kirche), nennst du etwa deine Kreuzzüge, Inquisition, Scheiterhaufen, Henkersaxt, Gefängnis, Folterwerkzeuge, Folterbänke, Marter, erbitterte Verfolgungen, Tod und viele andere deiner Gräuel

  • ungerechte Fesseln zu öffnen (Jesaja 58:6), wenn du, die Hure Babylon, das Volk fesselst und folterst?
  • die Knoten des Joches zu lösen (Jesaja 58:6), wenn du, die Hure Babylon, dem Volk die Knoten deines Joches angelegt hast?
  • die Bedrängten freizulassen (Jesaja 58:6), wenn du, die Hure Babylon, das Volk bedrängst, in deine Gefängnisse und Kerker führst?
  • jegliches Joch wegzureißen (Jesaja 58:6), wenn du, die Hure Babylon, dem Volk dein Joch auferlegst, weshalb es seufzt und unter der Last deiner Gräuel zusammenbricht?
  • dem Hungrigen dein Brot zu brechen (Jesaja 58:7), wenn du, die Hure Babylon, dem Volk die Nahrung raubst, das wahre Brot unter Todesstrafe gestellt hast, vergiftetes Brot darreichst und für Nahrungsmangel sorgst?
  • arme Verfolgte in dein Haus zu führen (Jesaja 58:7), wenn du, die Hure Babylon, die Verfolgten nicht in dein Haus geführt, sondern das arme Volk selbst verleumdest, zu Verfolgten gemacht und aus deinem Haus vertrieben hast?
  • einen Nackten zu bekleiden und seinem Fleische dich nicht zu entziehen (Jesaja 58:7), wenn du, die Hure Babylon, die Nackten nicht bekleidet, sondern nackt verbrannt und dich seines Fleisches entzogen hast?

Deine Heuchelei ist so ekelerregend, überwältigend, anmaßend, gottlos und gesetzlos. Die Art deines Fastens ist die Art deines Ehemannes Satan, aber nicht die Art Gottes.

Frage dich Hure Babylon und fragt euch Sklaven der Hure Babylon:

  • Kann wegen all deiner weltweiten Gräuel dein Licht wie die Morgenröte hervorbrechen, deine Heilung rasche Fortschritte machen, deine Gerechtigkeit vor dir hergehen und die Herrlichkeit des JHWH deine Nachhut sein, wenn das Wort Gottes sagt, dass an einem Tage deine Plagen, Tod und Leid und Hunger kommen, und du mit Feuer verbrannt wirst, weil der starke Gott, JHWH, dich richtet (Offenbarung 18:8)?
  • Kann der alleinige und wahre Gott, dessen 10 Gebote du hochmütig und anmaßend verändert hast, deine und die Gebete deiner Sklaven hören, wenn eure Hände voller Blut sind (Jesaja 1:15), ihr den wahren Gott vergeblich ehrt, da ihr Menschengebote (Matthäus 15:9), das Gesetz und die falschen Gebote eures Vaters Satan befolgt?
  • Kann der alleinige und wahre Gott, dessen 10 Gebote du hochmütig und anmaßend verändert hast, deine und die Gebete deiner Sklaven hören, wenn das Wort Gottes sagt, dass Gott nicht auf jemand hört, der nicht gottesfürchtig ist und nicht seinen Willen tut (Johannes 9:31)?
  • Kann der alleinige und wahre Gott, dessen 10 Gebote du hochmütig und anmaßend verändert hast, deine und die Gebete deiner Sklaven hören, wenn das Wort Gottes sagt, dass Gott auf jemand hört, der seine Gebote hält und tut, was vor ihm gefällig ist (1.Johannes 3:21-22), du und deine Sklaven jedoch Gottes 10 Gebote verfälscht, brecht, ablehnt und ihre Ungültigkeit lehrt?
NEIN

Die Art der Fastenzeiten und langatmigen Gebete der Pharisäer gleicht den heutigen Fastenzeiten und langatmigen Gebete der Hure Babylon. Ihre Fastenzeiten sind Anlässe äußerlicher Schaustellung. Sie demütigten ihre Herzen nicht vor Gott, sondern vor fehlbaren, unheiligen, gesetzlosen und gottlosen Sündern. Sie sind erfüllt mit Bitterkeit, Eifersucht, Bosheit, Zank, Selbstsucht und Selbstgerechtigkeit. Während sie ihre Häupter in vorgeblicher Demut beugen, sind sie neidisch, voller Stolz und Erhabenheit. Sie unterdrücken und bürden den Menschen Lasten auf und brüsteten sich im Geist. Sie sind stolz auf ihr angebliches ewiges Leben, obwohl sie den Weg des ewigen Todes gehen.

Fast alles im Gottesdienst der Hure Babylon wird falsch ausgelegt und falsch angewandt. Die Absicht des Opferdienstes wird verdreht und heidnische Rituale werden mit dem Namen Christi beklebt. Der Opferdienst versinnbildet die Sendung Christi und sein wahres Opfer, damit die Welt Gott, unseren himmlischen Vater, durch seinen geliebten Sohn Jesus erkennt und ihn als den Erlöser der Welt annimmt. Doch ihr Mangel an wahrem, hingebungsvollem Dienst für Gott blendet die Sklaven der Hure Babylon dermaßen, dass sie Gott und seinen Christus nicht erkannten. Deshalb sind Bräuche, Bürden, Lasten, Irrlehren, Zeremonien und Überlieferungen das Gesamtergebnis ihrer Religion. 

Die Sklaven der Hure Babylon müssen noch lernen, dass Gerechtigkeit ein Volk erhöht und Formen und Zeremonien die Gerechtigkeit nicht ersetzen können.

„Es kommen Zeiten, die Menschen bis ins Innerste prüfen werden, und Wachsamkeit und die rechte Art des Fastens werden nötig sein. Dies wird nicht die Art des Fastens der Pharisäer sein. Ihre Fastenzeiten waren Anlässe äußerlicher Schaustellung. Sie demütigten ihre Herzen nicht vor Gott. Sie waren erfüllt mit Bitterkeit, Eifersucht, Bosheit, Zank, Selbstsucht und Selbstgerechtigkeit. Während sie ihre Häupter in vorgeblicher Demut beugten, waren sie neidisch, voller Stolz und Erhabenheit. Sie unterdrückten, bürdeten Lasten auf und brüsteten sich im Geist. 

Alles im jüdischen Gottesdienst wurde falsch ausgelegt und falsch angewandt. Die Absicht des Opferdienstes wurde verdreht. Er sollte Christus und seine Sendung versinnbilden, so dass, wenn Christus Mensch wurde, die Welt Gott in ihm erkenne und ihn als der Welt Erlöser annehme. Doch ihr Mangel an wahrem, hingebungsvollem Dienst für Gott blendete die Juden dermaßen, dass sie Gott nicht erkannten. Bürden, Zeremonien und Überlieferungen waren das Gesamtergebnis ihrer Religion. 

Die Pharisäer hätten noch lernen müssen, dass Gerechtigkeit ein Volk erhöht und Formen und Zeremonien die Gerechtigkeit nicht ersetzen können. Christus lehrte das Volk, verhüllt in der Wolkensäule, ebenso wahrhaftig wie vom Berg der Seligpreisungen. Die gleiche mitfühlende Besorgnis für die Armen wurde damals wie hier in den Lehren an die Jünger eingeschärft. Jedoch haben die Führer Israels die Verantwortung jedes einzelnen vor Gott, seine Gnade, Liebe und sein Mitgefühl nicht in ihren Lehren an das Volk einbezogen. Christus sagte:

»Niemand flickt ein altes Kleid mit einem Lappen von neuem Tuch; denn der Lappen reißt doch wieder vom Kleid, und der Riss wird ärger.« Die Wahrheit, das Leben, das Licht – was wahre Frömmigkeit kennzeichnen sollte, konnte nicht mit einer selbstgemachten Religion der Pharisäer vereint werden (MS 3, 1898).“
Ellen G. White, Der Bibelkommentar, S. 279

Bußübungen, Kasteiungen des Fleisches, andauernde Sündenbekenntnis ohne aufrichtige Reue, Fastenübungen, Festefeiern und äußerliche Beobachtungen ohne echte Hingabe sind völlig wertlos!

„Wenn die dritte Engelsbotschaft in der richtigen Form gepredigt wird, begleitet Macht ihre Verkündigung, und sie erhält einen bleibenden Einfluß. Wenn sie nicht von göttlicher Macht begleitet ist, verrichtet sie nichts … Bußübungen, Kasteiungen des Fleisches, andauernde Sündenbekenntnis ohne aufrichtige Reue, Fastenübungen, Festefeiern und äußerliche Beobachtungen ohne echte Hingabe sind völlig wertlos. Das Opfer Christi ist ausreichend. Er brachte Gott ein umfassendes, allwirksames Opfer dar, so daß menschliche Anstrengung ohne das Verdienst Christi nichts wert ist …

Der Erlösungsplan darf nicht so verstanden werden, als ob göttliche Kraft über den Menschen käme, um seinen menschlichen Anstrengungen zum vollen Erfolg zu verhelfen … Ohne die umgestaltende Neugeburt, die nur durch göttliche Kraft zustandekommt, bleiben die natürlichen Neigungen zur Sünde mit ihrer ganzen Wucht im Herzen, schmieden neue Ketten, auferlegen eine Knechtschaft, die nie durch menschliches Vermögen gebrochen werden kann.“
Ellen G. White, Evangelisation (1980), S. 187

Jesus, das wahrhafte Vorbild des Gebets!

Jesus betete allein zu Vater, nicht öffentlich, sondern allein für sich an einem ruhigen und einsamen Ort.

Es steht geschrieben:

Und nachdem er die Menge entlassen, stieg er auf den Berg, um abseits zu beten; und als es Abend geworden, war er allein daselbst. Matthäus 14:23

Da kommt Jesus mit ihnen in ein Gut, namens Gethsemane. Und er spricht zu den Jüngern: Setzet euch hier, während ich dorthin gehe und bete. Und er nahm zu sich Petrus und die zwei Söhne des Zebedäus und fing an, betrübt zu werden, und ihm graute sehr. Da spricht er zu ihnen: Meine Seele ist tiefbetrübt bis zum Tod! Bleibet hier und wachet mit mir! Und er ging ein wenig vorwärts, warf sich auf sein Angesicht, betete und sprach: Mein Vater! Ist es möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht, wie ich will, sondern wie du willst! Und er kommt zu den Jüngern und findet sie schlafend und spricht zu Petrus: Könnt ihr also nicht eine Stunde mit mir wachen? Wachet und betet, damit ihr nicht in Anfechtung fallet! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach. Wiederum zum zweitenmal, ging er hin, betete und sprach: Mein Vater, wenn dieser Kelch nicht an mir vorübergehen kann, ohne daß ich ihn trinke, so geschehe dein Wille! Und er kommt und findet sie abermals schlafend; denn die Augen waren ihnen schwer geworden. Und er ließ sie, ging wieder hin, betete zum drittenmal und sprach dieselben Worte. Matthäus 26:36-44

Es begab sich aber in diesen Tagen, daß er hinausging auf den Berg, um zu beten, und er verharrte die Nacht hindurch im Gebet zu Gott. Lukas 6:12

Da nun Jesus merkte, daß sie kommen würden, um ihn mit Gewalt zum Könige zu machen, entwich er wiederum auf den Berg, er allein. Johannes 6:15

Und er hat in den Tagen seines Fleisches Bitten und Flehen mit starkem Geschrei und Tränen dem dargebracht, der ihn vom Tode retten konnte, und ist auch erhört und befreit worden von dem Zagen. Hebräer 5:7

Deshalb gebot Jeschua in Matthäus 6:5-6, nicht wie die Heuchler zu beten.

So hat es auch die Prophetin Gottes von Gott empfangen:

„Als Mensch fühlte Jesus das Bedürfnis, von seinem Vater gestärkt zu werden. Er hatte auserwählte Gebetsstätten. Er liebte es, in der Einsamkeit der Berge mit seinem Vater Gemeinschaft zu pflegen. In diesen Zwiesprachen empfing seine heilige, menschliche Natur die Kraft für die Pflichten und Anfechtungen des Tages. Unser Erlöser identifizierte sich mit unseren Bedürfnissen und Schwachheiten, insofern er ein demütig Bittender wurde, der von seinem Vater neue Stärke erbat, und so belebt und erquickt wurde und gerüstet war für alle Aufgaben und Versuchungen. Er ist in allem unser Vorbild.“
Ellen G. White, Das Gebet (2010), S. 160

„Der Heiland hat das Vaterunser zweimal gesprochen, einmal zum Volke in der Bergpredigt und das andere Mal einige Monate später allein zu seinen Jüngern. Die Jünger waren einige Zeit von ihrem Herrn fort gewesen und fanden ihn bei ihrer Rückkehr in innigstem Umgang mit Gott. Er merkte anscheinend gar nichts von ihrer Rückkunft, denn er fuhr fort, laut zu beten. Sein Antlitz leuchtete in himmlischer Klarheit. Es war, als sei er in die unmittelbare Nähe des Unsichtbaren entrückt. Seine Worte waren von solcher Lebenskraft, daß man wirklich den Eindruck eines Gesprächs mit Gott hatte.

Die Herzen der lauschenden Jünger waren tief bewegt. Wie oft hatten sie schon bemerkt, daß ihr Meister lange Stunden in Einsamkeit und Gebet zu seinem Vater zubrachte! Er verbrachte seine Tage damit, daß er den vielen Menschen diente, die ihn aufsuchten, und gegen die Spitzfindigkeiten der Schriftgelehrten ankämpfte. Der Arbeit war so viel, daß er oft infolge seiner Entkräftung seiner Mutter, seinen Brüdern und selbst seinen Jüngern zu der Befürchtung Anlaß gab, sein Leben möchte im Dienst erlöschen. Doch wenn er aus den Gebetsstunden kam, die den Tag der Mühe rundeten, sah man Frieden auf seinem Angesicht, umwob ihn ein Hauch der Erquickung. In der Kraft aus der Gemeinschaft mit Gott trat er Morgen für Morgen hervor, den Menschen himmlische Erleuchtung zu bringen.

Seine ihn begleitenden Jünger hatten schon lange die Verbindung zwischen seinen Gebetszeiten und seinem Reden und Handeln erkannt. Als sie nun seinen Bitten lauschten, wurden ihre Herzen demütig in heiliger Ehrfurcht. Von ihrer inneren Not überzeugt, riefen sie, als der Herr sein Gebet beendet hatte, aus: „Herr, lehre uns beten!“ Lukas 11,1.

Jesus gab ihnen darauf keine neue Gebetsformel. Er wiederholte einfach, was er sie vorher schon gelehrt hatte, so als wollte er sagen: Ihr müßt nur verstehen, was ich euch schon vermittelt habe. Es liegt darin eine so tiefe Bedeutung, daß ihr sie noch gar nicht habt ergründen können.

Der Heiland hat nicht die Absicht, uns auf den Wortlaut des Vaterunsers festzulegen. Der Menschensohn bietet uns damit lediglich ein Mustergebet dar, und zwar in so einfacher Fassung, daß sogar ein Kind es verstehen kann, aber auch von solcher Gedankentiefe, daß die größten Geister es kaum je völlig ergründen können. Wir sollen zu Gott mit unserem Dankopfer kommen, ihm unser Anliegen kundtun, unsere Sünden bekennen und seiner Verheißung entsprechend seine Gnade in Anspruch nehmen.“
Ellen G. White, Das bessere Leben (1978), S. 87-88

Wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler!

Jesus gebot oder gebietet und es steht geschrieben:

Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler; denn sie beten gern in den Synagogen und an den Straßenecken, um von den Leuten bemerkt zu werden. Wahrlich, ich sage euch, sie haben ihren Lohn dahin. Du aber, wenn du betest, geh in dein Kämmerlein und schließ deine Türe zu und bete zu deinem Vater im Verborgenen; und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird es dir vergelten öffentlich. Matthäus 6:5-6

Jeschua gebot, nicht wie die Heuchler zu beten, denn sie beten gern in den Synagogen und an den Straßenecken, um von den Leuten bemerkt und geehrt zu werden. Deshalb haben sie ihren Lohn dahin! Sondern wenn wir beten, dann sollen wir in unser Kämmerlein gehen, die Tür zuschließen und zu unserem himmlischen Vater im Verborgenen beten.

Die Prophetin Gottes schrieb diesbezüglich Folgendes:

„Die Pharisäer hatten bestimmte Stunden zum Gebet. Wenn sie sich, wie es oft vorkam, zur Gebetszeit gerade unterwegs befanden, hielten sie sofort inne, wo sie auch waren auf der Straße, auf dem Markt, im Menschengewühl und leierten dann mit lauter Stimme ihre auswendig gelernten Gebete herunter. Diese Art der Gottesverehrung, mehr auf Selbstverherrlichung berechnet, mußte bei Jesus scharfen Widerspruch auslösen. Er war durchaus nicht gegen das öffentliche Gebet, betete er doch selbst mit seinen Jüngern und auch vor dem ganzen Volke. Aber er will sagen, daß das persönliche Gebet nicht in die Öffentlichkeit gehört. Unsere Gebete in stiller Andacht sind nur für das Ohr des Gebete erhörenden Gottes bestimmt. Kein neugieriges Ohr hat solchen Bittseufzern zu lauschen.

„Wenn du aber betest, so gehe in dein Kämmerlein.“ Schaffe dir einen Ort zum stillen Gebet. Jesus hatte manch stilles Plätzchen, wo er die Gemeinschaft mit Gott pflegte, und wir wollen uns auch ein solches schaffen. Wir haben es oft nötig, uns dahin zurückzuziehen, ganz gleich, wie bescheiden es sein mag, um mit Gott allein zu sein.

„Bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist.“ In Jesu Namen dürfen wir mit kindlichem Vertrauen vor Gott treten. Wir brauchen keinen Menschen als Mittler. Durch Jesus öffnen wir unsere Herzen dem Gott, der uns kennt und uns liebhat.

Im stillen Gebetskämmerlein, wo nur das Auge Gottes uns erblickt, wo nur sein Ohr uns hört, können wir dem Vater der unendlichen Barmherzigkeit unsere verborgensten Anliegen und Wünsche offenbaren. Und in der Einsamkeit, wenn die Seele still geworden ist vor Gott, werden wir in unseren Herzen die Stimme vernehmen, die noch immer den Schrei aus menschlicher Not beantwortet hat.

„Der Herr ist barmherzig und ein Erbarmer.“ Jakobus 5,11. Mit unermüdlicher Liebe wartet er darauf, das Bekenntnis der Irrenden anzuhören und ihre Reue entgegenzunehmen. Er erwartet Dank von unserer Seite gleich der Mutter, die auf die anerkennende Freude ihres geliebten Kindes achtet. Er möchte uns begreifen sehen, wie ernst und innig sein Herz sich nach uns sehnt. Er bittet uns, bei Schwierigkeiten auf sein Mitgefühl, bei Sorgen auf seine Liebe, bei Wunden auf seine Heilkraft, bei Schwachheit auf seine Stärke, bei Mangel auf seine Fülle zu rechnen. Er hat noch niemand enttäuscht, der zu ihm kam. „Die auf ihn sehen, werden strahlen vor Freude, und ihr Angesicht soll nicht schamrot werden.“ Psalm 34,6.

Wer Gott im Kämmerlein sucht, ihm seine Nöte darlegt und ihn um Hilfe bittet, wird nicht vergeblich beten. „Dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir‘s vergelten.“ Wenn wir Christus zu unserem täglichen Begleiter wählen, werden wir die Mächte einer unsichtbaren Welt um uns spüren. Und schauen wir auf Jesus, so werden wir seinem Bilde ähnlich. Durch Anschauen werden wir verwandelt. Unser Wesen wird sanft, fein und edel gemacht und so auf das Königreich der Himmel zugerichtet. Durch Gemeinschaft mit unserem Herrn und seine Nachfolge werden wir ganz gewiß in Barmherzigkeit, Reinheit und Inbrunst wachsen. Wir werden zu Betern werden. Wir werden eine göttliche Erziehung empfangen und all das in unserem Leben mit Fleiß und Eifer an den Tag legen.

Die Seele, die sich täglich in ernstem Gebet zu Gott um Hilfe, Beistand und Kraft wendet, wird edlen Eingebungen folgen, klare Erkenntnis von Wahrheit und Pflicht besitzen, aus edlen Beweggründen handeln und fort und fort nach Gerechtigkeit hungern und dürsten. Durch fortwährende Verbindung mit Gott wird uns im Verkehr mit unseren Mitmenschen die Fähigkeit zuteil, ihnen das Licht, den Frieden und die Ruhe zu vermitteln, die in unseren Herzen die Herrschaft haben. Die Kraft, die wir aus dem Gebet zu Gott schöpfen, macht uns im Verein mit dem anhaltenden Bestreben, vorsichtig und achtsam zu sein, für unsere täglichen Pflichten geschickt und bewahrt unserem Geiste unter allen Umständen den Frieden.

Wenn wir vor Gott treten, wird er uns schon ein Wort in den Mund legen, das wir zum Preise seines Namens zu ihm reden können. Er wird uns einen Vers aus dem Gesang der Engel lehren, um ihm, unserem himmlischen Vater, zu danken. In jeder Tat unseres Lebens werden sich das Licht und die Liebe des in uns wohnenden Heilandes offenbaren. Äußere Schwierigkeiten können das Leben nicht stören, das wir durch den Glauben an den Sohn Gottes leben.“
Ellen G. White, Das bessere Leben (1978), S. 72-74

Wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden!

Jesus gebot oder gebietet und es steht geschrieben:

Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört um ihrer vielen Worte willen. Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen! Denn euer Vater weiß, was ihr bedürft, ehe ihr ihn bittet. Matthäus 6:7-8

Jeschua gebot, nicht wie die Heiden zu plappern, denn sie meinen, um ihrer vielen Worte erhört zu werden. Darum soll man ihnen nicht gleichen! Denn unser lieber himmlischer Vater weiß, was wir bedürfen, ehe wir ihn bittet.

Die Prophetin Gottes schrieb diesbezüglich Folgendes:

„Die Heiden glaubten von ihren Gebeten, daß ihnen schon an sich Kraft zur Sündenvergebung innewohne. Je länger deshalb das Gebet, desto größer der Nutzen. Wenn sie aus eigener Kraft die Heiligung erlangen konnten, lag in ihnen selbst auch das, worüber sie sich freuen, worauf sie stolz sein konnten. Eine solche Ansicht über das Gebet beruht auf dem Gedanken der Selbsterlösung, in dem ja alle falschen Religionsanschauungen wurzeln. Die Pharisäer hatten die heidnische Weise zu beten angenommen, und bis heute noch wird diese Art des Gebets selbst bei den bekennenden Christen geübt. Wenn man feststehende, herkömmliche Redensarten gebraucht, ohne daß im Herzen die Sehnsucht nach Gott lebt, ist das nichts weiter als das „Plappern“ der Heiden.

Das Gebet selbst ist keine Sühnung der Sünde. Dem Gebet an sich wohnen keine Kraft und kein Verdienst inne. Alle schönen Worte, die uns zur Verfügung stehen, kommen nicht der heiligen Sehnsucht gleich. Die beredtesten Gebete sind eitles Geschwätz, wenn sie nicht das Empfinden des Herzens getreu zum Ausdruck bringen. Wenn jedoch ein Gebet aus ernster Überzeugung kommt, wenn in ihm das Verlangen der Seele schlicht seinen Ausdruck findet, wie wir einen irdischen Freund um ein Entgegenkommen bitten würden, wovon wir bestimmt Erfolg erwarten, so verhält es sich auch mit dem Gebet des Glaubens. Gott hat kein Verlangen nach förmlichen Ehrenbezeugungen. Dagegen findet das unausgesprochene Schreien des zerbrochenen und im Bewußtsein seiner Sünde und großen Schwachheit zerschlagenen Herzens den Weg zum Vater aller Barmherzigkeit.“
Ellen G. White, Das bessere Leben (1978), S. 74-75

Und was tun die Hure Babylon und ihre Töchter?

Sie plappern wie die Heiden, weil sie Heiden sind, ihre Rosenkranzgebete sind mühlenartigen Wortwiederholungen, ein Geplapper der Heiden. Wenn sie ihre eigenen Gebete, die sie selbst Tag für Tag ihrem Gott zurufen, selbst hören müssten, wären sie ihnen ein Gräuel und Ekel. Aber wenn sie es selbst tun, meinen sie, Gott hätte Wohlgefallen daran.

Dass die Gebete der Römisch-Katholischen-Kirche plappern, wie die Heide sind und ihrer eingesetzten heidnischen Mittlerin Maria mehr Ehre erweisen, als Gott, beweisen sie durch ihre Rosenkranzgebete. Ja, sie ehren ihren Gott Satan, durch ihre eingesetzte Mittlerin Maria, mehr als den Vater.

Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun! Sie teilten aber seine Kleider und warfen das Los. Lukas 23:34

In der Hure Babylon herrscht eine schrecklich finstere Blindheit und Verhärtung.

Mehr zum Thema Beten in folgenden Beiträgen:
Das Vaterunser
Zu Jesus beten?
Das persönliche Gebet!
Versammlung in Jesu Namen!
Gebet in Wahrheit ist eine mächtige Waffe.
Hilfe zum Beten in Wahrheit!

Satans täuschende Fastenzeiten!

Ja, für den menschlichen begrenzten Verstand ist es oft unvorstellbar und unbegreiflich, wozu allem Satan und seine Dämonen imstande und wofür sie alles in dieser Welt verantwortlich sind. Wer mehr über die Macht des Geistes Satans erfahren möchte, darf es im Beitrag „Geist Gottes vs. Geist Satans!“ nachlesen. Wer Jesus nachfolgt, der wird nicht nur die Wahrheit über den Vater, den Sohn und ihre Welten, sondern auch über Satan, die Dämonen, diese Welt und ihre wahre Regierung lernen.

Gottes Kraft, also der heilige Geist, kann einem Menschen, wie Mose und Jesus, ermöglichen zu fasten, nicht zu essen und nicht zu trinken. Ihre Fastentage hatten jedoch einen Grund, wie über Mose in Kapitel 2 und über Jesus in Kapitel 3 nachzulesen ist, und wurden nicht zum Vorbild des Fastens niedergeschrieben, deshalb von Jesus auch nicht gelehrt, nicht geboten, von seinen Aposteln nicht praktiziert und deshalb in der heiligen auch nicht schriftlich bezeugt.

Doch das Volk dieser Welt sollte sich hüten, denn auch Satan besitzt Macht, die er zu seinem Vorteil und zur Verführung einsetzt, dem Menschen das Fasten zu ermöglichen.

Warum Satan es tut?

Um den Menschen zu verführen, ihn in seinem falschen Glauben zu stärken und festzuhalten, damit der Fastende meint, den Weg Christi zu gehen und den Willen Gottes zu tun. Ja, auch Satan kann einem Menschen ermöglichen mehrere Tage zu fasten, nichts zu essen und nichts zu trinken. Ja, auch das kann seine Macht ermöglichen! Doch die Fastenzeit Satans unterscheiden sich erheblich von der Fastenzeit Gottes.

Gott kann seinem Kind ermöglichen zu fasten, entweder tagelang nur zu trinken und nichts zu essen oder nichts zu essen und nichts zu trinken. In beiden Fällen ist der Fastende von Liebe, Frieden, Freude, Geborgenheit, Glückseligkeit, klaren und reinen Gedanken, also den Früchten des heiligen Geistes erfüllt. Dann ist die Gemeinschaft des Fastenden mit Gott und seinem Sohn Jesus so intensiv und innig, sein Herz voll liebevoller und herzlicher Gedanken über Vater, Jesus, die himmlische und irdische Familie. Dann stehen nicht er selbst oder die Welt, sondern Gott, sein geliebter himmlische Vater und Jesus, sein geliebter himmlische Bruder und der Wille Gottes im Mittelpunkt.

Wenn Satan jedoch einem Menschen ermöglicht zu fasten, wie z. B. tagelang nichts zu essen und nichts zu trinken, dann ist der Fastende von Hass, Kampf, Trauer, Feindschaft, Hader, also den Früchten des unheiligen Geistes, des Gesetzes der Sünde, begleitet, dann ist das Herz voller Vorwürfe, Hass, Rache, Wut, Zorn, böser Gedanken, Qual, Kämpfe u. v. m.

Ein Mensch, dem Satan das Fasten ermöglicht, kann keine Liebe, Freude und keinen Frieden erhalten, weil Satan diese heiligen Früchte nicht hat und deshalb dem Fastenden nicht geben kann. Wenn Satan dem Fastenden etwas gibt, dann sieht es nur nach etwas Göttlichem aus und ist nur eine weitere Täuschung.

Da Satan seit seinem Abfall nicht mehr unter dem Gesetz Gottes steht, hat er keinen heiligen Geist, sondern den Geist – wie jeder in diese Welt geborene Mensch, der unter dem Gesetz der Sünde steht – des Gesetzes der Sünde. Deshalb kann Satan keine Heiligkeit, Göttlichkeit, Liebe, Freude und keinen Frieden schenken.

Ja, er täuscht mit liebevollen Worten, mit liebevollen schönen Visionen, Gesichtern und Marienerscheinungen, dadurch schmiert er den Betrogenen und Getäuschten jedoch nur Honig um den Mund, verzaubert und hypnotisiert sie durch seine Macht, um sie zu blenden und zu fangen, doch seine liebevollen Worte sind keine Liebe, sondern Täschung und Heuchelei!

Es steht doch geschrieben:

damit wir nicht vom Satan übervorteilt werden; denn seine Anschläge sind uns nicht unbekannt. 2.Korinther 2:11

Ich fürchte aber, es könnten, wie die Schlange mit ihrer List Eva verführte, so auch eure Sinne verdorben und von der Einfalt gegen Christus abgelenkt werden. 2.Korinther 11:3

Und das ist kein Wunder, denn der Satan selbst verkleidet sich in einen Engel des Lichts. 2.Korinther 11:14

Aber wenn auch wir oder ein Engel vom Himmel euch etwas anderes als Evangelium predigen würde außer dem, was wir euch verkündigt haben, der sei verflucht! Galater 1:8

So wurde geworfen der große Drache, die alte Schlange, genannt der Teufel und der Satan, der den ganzen Erdkreis verführt, geworfen wurde er auf die Erde, und seine Engel wurden mit ihm geworfen. Offenbarung 12:9

Die Prophetin Gottes erhielt von Gott Folgendes:

„Ich wandte mich nach der Schar um, die noch vor dem Thron lag; sie wußten nicht, daß Jesus den Thron verlassen hatte. Dann schien Satan beim Thron zu sein und zu versuchen, das Werk Gottes zu treiben. Ich sah sie zum Thron aufschauen und beten: „Vater, gib uns deinen Geist.“ Satan hauchte dann einen unheiligen Einfluß über sie aus; darin war Licht und viel Macht, aber keine herzliche Liebe, keine Freude und kein Friede. Satans Ziel war es, sie zu täuschen und Gottes Kinder irrezuführen.“
Ellen G. White, Frühe Schriften von Ellen G. White (1999), S. 74

Satan wird das göttliche Fasten versuchen zu vereiteln!

Aus eigener Kraft heraus kann kein Mensch dieser Welt tagelang ohne Trinken und Essen fasten!

KEINER!

Das kann dem Menschen nur entweder Gott oder Satan ermöglichen!

Wenn ein Mensch dieser Welt – der noch kein wahrer Jünger Jesu ist – fähig ist, tagelang ohne Essen und Trinken zu fasten, dann sollte er seine vorgefertigten Ausreden und Ermutigungen seines Glaubens zur Seite legen, sich gründlich und aufrichtig vor Gott demütigen und prüfen, denn sein Fasten kommt von Satan!

Wenn unser großer himmlischer Bruder Jesus einem seiner wahren Nachfolger eines Tages, durch seinen heiligen Geist, ermöglichen sollte zu fasten, egal welche Art von Fasten, ob

dann sollte dieser Nachfolger auf der Hut sein, denn dann wird Satan bestrebt sein, sein Fasten zu stören, zu vereiteln, damit er diese Erfahrung ja nicht macht und kein Zeugnis von der Kraft und Liebe Jesu abgeben kann. Satan wird alles daran setzen, den wahrhaft Fastenden bei Gott mit hinterlistigen und heuchlerischen Gründen zu fordern und zu Fall zu bringen, weil er Angst vor der Verkündung der Macht Christi hat. Denn wenn sich die Wunder Jesu herumsprechen würden, würden die Menschen Christus annehmen und Satan seine Schafe verlieren.

Wenn der wahrhaft göttlich Fastende in der Fastenzeit von Liebe, Frieden, Freude, Geborgenheit, Glückseligkeit, klaren und reinen Gedanken, also mit den Früchten des heiligen Geistes erfüllt ist, sein Herz voll liebevoller und herzlicher Gedanken über Vater, Jesus, die himmlische und irdische Familie ist, der Vater, Sohn und Wille Gottes im Mittelpunkt stehen, er dann während seiner Fastenzeit aber mit Gedanken, wie

  • perverse und sexuellen Gedanken,
  • ekelerregenden Gedanken,
  • Widerwärtigkeiten,
  • gehe ins Geschäft und kaufe ein,
  • du kannst doch essen und trinken, Gott ist nicht so hart,
  • du wirst das nicht schaffen, du bist zu schwach,
  • dein Fasten ist nicht biblisch, denn du fastest nicht wie Jesus,

bombardiert, seine Gedanken förmlich überfluten und er befürchtet verrückt oder wahnsinnig zu werden, dann sei er sich dessen sicher, Satan ist in seiner Nähe und am Werk, er von Legionen böser Engel/Boten umgeben. Dann ist die Zeit gekommen zu Gott, seinem liebevollen himmlischen Vater, ins Gebet oder zu Jesus, seinem liebevollen himmlischen Bruder, ins Gespräch zu gehen.

Sei dir dessen sicher, Satan und seine Dämonen werden bei einem wahren Nachfolger Jesu alles daransetzen,

  • ihn von Gott und Christus zu trennen!
  • damit Gott und Christus verhöhnt und entehrt werden!
  • seine heilige Freude in tiefe und dämonische Trauer zu verwandeln!
  • seine heilige Liebe in Satan Hass zu verwandeln!
  • sein Vertrauen in Misstrauen zu verwandeln!
  • ihm jeden möglichen Unsinn einzureden, damit er aufgibt und das Fasten beendet!
  • ihn zu entmutigen!
  • ihn zu entwürdigen!
  • ihn zu erniedrigen!
  • ihn zu entehren!
  • ihm die Fastenzeit zu einem abschreckenden Erlebnis zu machen!
  • damit der Fastende kein Zeugnis über die Macht des göttlichen Fastens und Betens geben kann!

Deshalb sage ich euch:

Wachet und betet, damit ihr nicht in Anfechtung fallet! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach. Matthäus 26:41

Solches habe ich zu euch geredet, auf daß ihr in mir Frieden habet. In der Welt habt ihr Trübsal; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden! Johannes 16:33

Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. 1.Johannes 5:4

Ist das Fasten Jesu in der Wüste ein Vorbild für die Fastenden?

Die Fastentage Mose (Kapitel 2) und Jesu (Kapitel 3) haben bestimmten Gründe, wurden nicht zum Vorbild des Fastens niedergeschrieben, deshalb von Jesus auch nicht gelehrt, nicht geboten, darum von Jesu Aposteln auch nicht praktiziert und in der heiligen Schrift nicht schriftlich bezeugt.

Wenn ein Mensch sich vornimmt zu fasten, indem er nichts trinken und essen möchte, sein Wunsch erfüllt wird, er jedoch

  • einen falschen Gott, wie Gott Jesus, Gott heiliger Geist, Gott Allah, Gott Satan, den dreieinigen Gott, Buddha, Hindu, Jahwe, Jehova, Jahuwah, Odin oder all die Götter dieser Welt, anbetet,
  • Jesus, den Sohn Gottes, leugnet und ablehnt,
  • die 10 Gebote Gottes bricht, ablehnt oder für ungültig erklärt,
  • den Sabbat (von Freitag Sonnenuntergang bis Samstag Sonnenuntergang) ablehnt und leugnet,
  • vom Gesetz Gottes wegführt,
  • die heilige Schrift ablehnt,
  • nicht in Wahrheit ist
  • keine heiligen Früchte trägt,

dann wurde ihm sein Fasten von Satan gegeben, damit er diese Wunder bezeugt und durch seinen falschen Glauben seine Nächsten zu Satan führt.

Wenn ein Mensch sich vornimmt zu fasten, indem er nichts trinken und essen möchte, an das Erbetene zwar glaubt, aber am zweiten Tag jedoch immer schwächer und müder wird, seine Konzentration immer mehr abnimmt, dann muss er mit dem Fasten sofort aufhören, seinem Körper Wasser und Nahrung geben, denn er trocknet aus (Dehydrierung) und befindet sich in Gefahr!

Wenn der fastende Jünger Jesu während seiner Fastenzeit mit all den heiligen Früchten, wie Liebe, Frieden, Freunde, Geborgenheit, Glückseligkeit und reinen Genbanken erfüllt ist, ihm jedoch nicht ermöglicht wird, wie Mose und Jesus zu fasten (nichts zu essen und zu trinken), dann ist der heilige Geist zwar bei ihm, aber es ist nicht Gottes Wille, wie Mose und Jesus zu fasten.

Wenn die Bitte eines Jüngers Jesu nicht erfüllt wird, obwohl er den wahren Gott, im Namen Jesu darum bitten durfte, den wahren Glauben Jesu lebt und an das Erbetene glaubt, dann sollte er nicht traurig sein, wenn man seiner Bitte nicht nachkommt, sondern er sollte immer bedenken, dass alles zu seinem Besten geschieht.

Es steht geschrieben:

Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alles zum Besten mitwirkt, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind. Römer 8:28

In Römer 8:28 steht nicht geschrieben, dass dem Gläubigen alles zu Besten mitwirkt, sondern dass alles denen zum Besten mitwirkt, die Gott lieben. Wer liebt Gott? Jeder, der Gottes 10 Gebote hält!

Jeder, der Gottes 10 Gebote ändert, ablehnt, bricht oder für ungültig erklärt, der ist wie Satan, er liebt Gott nicht, sondern hasst ihn, auch wenn er von Liebe zu Gott spricht! Solche nennt Gott Lügner ohne Wahrheit:

Wer da sagt: Ich habe ihn erkannt, und hält doch seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in einem solchen ist die Wahrheit nicht; 1.Johannes 2:4

Wenn ein wahrer Jünger Jesu beim Fasten nichts isst, aber immer noch trinkt, dann heißt es nicht, sein Fasten wäre unbiblisch oder von Satan. Erst wenn dem Fastenden während seiner Fastenzeit die Früchte des heiligen Geistes fehlen, dann ist das Fasten von Satan. Wenn den Fastenden jedoch die heiligen Früchte begleiten, dann soll er sich sicher sein, sein Fasten wurde ihm von Gott, durch seinen geliebten Sohn Jesus, geschenkt.

Wenn einem fastenden Jünger Jesu unbiblisches Fasten vorgeworfen (weil er z. B. zwar nichts isst, aber immer noch trinkt, und nicht wie Jesus in der Wüste fastet) und er diesbezüglich eingeschüchtert wird, dann soll er sich dessen sicher sein, Satan wirkt durch diese Menschen, um ihn dazu zu bringen, wie Jesus zu fasten, damit er austrocknet (dehydriert), in Ohnmacht fällt, stirbt und als ein Licht der Welt ausgelöscht wird! Ja, sehr viele Menschen, die sich „Christen“ nennen, sind ohne es zu erkennen eigentlich Sklaven Satans, um ihre Nächsten ins Verderben zu führen.

Deshalb kann man auf die Frage „Ist das Fasten Mose und Jesu ein Vorbild und Gottes Wille?“ klar und deutlich antworten:

NEIN

Kehrt um zu Gott JHWH von ganzem Herzen, mit Fasten, mit Weinen und Klagen!

Es steht geschrieben:

Doch auch jetzt noch, spricht JHWH, kehrt um zu mir von ganzem Herzen, mit Fasten, mit Weinen, mit Klagen! Zerreißt eure Herzen und nicht eure Kleider, und kehrt um zu dem Herrn, eurem Gott; denn er ist gnädig und barmherzig, langmütig und von großer Gnade, und das Übel reut ihn. Joel 2:12-13

Die Prophetin Gottes schrieb Folgendes:

„Christus hatte seinem Volk geboten, auf die Zeichen seiner Wiederkunft zu achten und sich zu freuen, wenn es die Vorläufer seines zukünftigen Königs erkennen würde. Seine Worte lauteten: „Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, so sehet auf und erhebet eure Häupter, darum daß sich eure Erlösung naht.“ Er machte seine Nachfolger auf die knospenden Bäume des Frühlings aufmerksam und sagte: „Wenn sie jetzt ausschlagen, so sehet ihr‘s an ihnen und merket, daß jetzt der Sommer nahe ist. Also auch ihr: wenn ihr dies alles sehet angehen, so wisset, daß das Reich Gottes nahe ist.“ Lukas 21,28.30.31.

Doch als der Geist der Demut und Frömmigkeit in der Kirche von dem Stolz und dem Formenwesen verdrängt wurde, war die Liebe zu Christus und der Glaube an seine Wiederkunft erkaltet. Das bekennende Volk Gottes war ganz in Weltlichkeit und Vergnügungssucht aufgegangen und dadurch blind geworden für die Lehren des Heilandes hinsichtlich der Zeichen vor seinem Kommen. Die Lehre von der Wiederkunft Christi hatte man vernachlässigt, die sich darauf beziehenden Schriftstellen waren durch falsche Auslegung verdunkelt worden, bis man sie in hohem Maße einfach übersah und vergaß.

Ganz besonders war dies mit den Kirchen Amerikas der Fall. Die Freiheit und Bequemlichkeit, deren sich alle Gesellschaftsklassen erfreuten, das ehrgeizige Verlangen nach Reichtum und Überfluß, das eine verzehrende Sucht nach Gelderwerb hervorrief, das begierige Streben nach Volkstümlichkeit und Macht, die allen erreichbar schienen, verleiteten die Menschen, sich den Dingen des Lebens zuzuneigen und auf sie zu hoffen und jenen ernsten Tag, an dem der gegenwärtige Lauf der Dinge ein Ende haben wird, weit von sich zu weisen.

Als der Heiland seine Nachfolger auf die Zeichen seiner Wiederkunft hinwies, weissagte er ihnen den Zustand des Abfalls, wie er unmittelbar vor seiner Wiederkunft bestehen würde. Da zeigte sich, gleichwie in den Tagen Noahs, rege Tätigkeit in weltlichen Unternehmungen und Vergnügungssucht — Kaufen, Verkaufen, Pflanzen, Bauen, Freien und sich freien lassen —, wobei Gott und das zukünftige Leben vergessen würden.

Denen, die zu dieser Zeit leben werden, galt Christi Ermahnung: „Hütet euch aber, daß eure Herzen nicht beschwert werden mit Fressen und Saufen und mit Sorgen der Nahrung und komme dieser Tag schnell über euch; denn wie ein Fallstrick wird er kommen über alle, die auf Erden wohnen. So seid nun wach allezeit und betet, daß ihr würdig werden möget, zu entfliehen diesem allem, das geschehen soll, und zu stehen vor des Menschen Sohn.“ Lukas 21,34,36.

Den Zustand der Kirche zu dieser Zeit schildern die Worte des Heilandes in der Offenbarung. „Du hast den Namen, daß du lebest, und bist tot.“ Und an jene, die sich weigern, aus ihrer gleichgültigen Sorglosigkeit herauszutreten, ergeht die ernste Warnung. „So du nicht wirst wachen, werde ich über dich kommen wie ein Dieb, und wirst nicht wissen, welche Stunde ich über dich kommen werde.“ Offenbarung 3,1.3.

Die Menschen mußten auf die Gefahr, in der sie schwebten, aufmerksam gemacht werden, sie mußten aufgeweckt werden, damit sie sich auf die ernsten, mit dem Ablauf der Gnadenzeit in Verbindung stehenden Ereignisse vorbereiten könnten. Der Prophet Gottes erklärt: „Der Tag des Herrn ist groß und sehr erschrecklich: wer kann ihn leiden?“ Joel, 2,11. Ja, wer wird bestehen, wenn der erscheint, von dem es heißt: „Deine Augen sind rein, daß du Übles nicht sehen magst, und dem Jammer kannst du nicht zusehen.“ Habakuk 1,13.

Denen, die rufen: „Du bist mein Gott; wir … kennen dich“, und die seinen Bund übertreten und einem andern Gott nacheilen, die lasterhaft sind und die Pfade der Ungerechtigkeit lieben, wird des Herrn Tag „finster und nicht licht sein, dunkel und nicht hell“. Hosea 8,2; Psalm 16,4; Amos 5,20. „Zur selben Zeit“, spricht der Herr, „will ich Jerusalem mit der Lampe durchsuchen und aufschrecken die Leute, die sich durch nichts aus der Ruhe bringen lassen und sprechen in ihrem Herzen: Der Herr wird weder Gutes noch Böses tun.“ Zephanja. 1,12.

„Ich will den Erdboden heimsuchen um seiner Bosheit willen und die Gottlosen um ihrer Untugend willen und will dem Hochmut der Stolzen ein Ende machen und die Hoffart der Gewaltigen demütigen.“ „Es wird sie ihr Silber und Gold nicht erretten können am Tage des Zorns des Herrn“, „und ihre Güter sollen zum Raub werden und ihre Häuser zur Wüste“. Jesaja 13,11; Zephanja 1,18.13.

Der Prophet Jeremia ruft im Hinblick auf diese schreckliche Zeit: „Wie ist mir so herzlich weh! … und habe keine Ruhe; denn meine Seele hört der Posaune Hall und eine Feldschlacht und einen Mordschrei über den andern.“ Jeremia 4,19.20.

„Dieser Tag ist ein Tag des Grimmes, ein Tag der Trübsal und Angst, ein Tag des Wetters und Ungestüms, ein Tag der Finsternis und Dunkels, ein Tag der Wolken und Nebel, ein Tag der Posaune und Drommete.“ „Denn siehe, des Herrn Tag kommt … das Land zu verstören und die Sünder darauf zu vertilgen.“ Zephanja 1,15.16; Jesaja 13,9.

Im Hinblick auf jenen großen Tag fordert Gottes Wort in nachdrücklichster und feierlichster Sprache sein Volk auf, die geistliche Trägheit abzuschütteln und reuig und demütig des Herrn Angesicht zu suchen: „Blaset mit der Posaune zu Zion, rufet auf meinem heiligen Berge; erzittert, alle Einwohner im Lande! denn der Tag des Herrn kommt und ist nahe; … heiliget ein Fasten, rufet die Gemeinde zusammen! Versammelt das Volk, heiliget die Gemeinde, sammelt die Ältesten, bringet zuhauf die jungen Kinder …

Der Bräutigam gehe aus seiner Kammer und die Braut aus ihrem Gemach. Laßt die Priester, des Herrn Diener, weinen zwischen Halle und Altar.“ „Bekehret euch zu mir von ganzem Herzen mit Fasten, mit Weinen, mit Klagen! Zerreißet eure Herzen und nicht eure Kleider, und bekehret euch zu dem Herrn, eurem Gott! denn er ist gnädig, barmherzig, geduldig und von großer Güte.“ Joel 2,1.15-17.12.13.

Um ein Volk vorzubereiten, am Tage des Herrn bestehen zu können, mußte eine große Aufgabe der Erneuerung erfüllt werden. Gott sah, daß viele Glieder seines erklärten Volkes nicht für die Ewigkeit lebten. So wollte er ihnen in seiner Barmherzigkeit eine Warnungsbotschaft senden, um sie aus ihrer Erstarrung aufzurütteln und sie zu veranlassen, sich auf die Zukunft des Herrn vorzubereiten.“
Ellen G. White, Der große Kampf (1973), S. 313-315

„Christus hatte seinem Volk geboten, auf die Zeichen seiner Wiederkunft zu achten und sich zu freuen, wenn es die Vorläufer seines zukünftigen Königs erkennen würde. Seine Worte lauteten: „Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, so sehet auf und erhebet eure Häupter, darum daß sich eure Erlösung naht.“ Er machte seine Nachfolger auf die knospenden Bäume des Frühlings aufmerksam und sagte: „Wenn sie jetzt ausschlagen, so sehet ihr‘s an ihnen und merket, daß jetzt der Sommer nahe ist. Also auch ihr: wenn ihr dies alles sehet angehen, so wisset, daß das Reich Gottes nahe ist.“ Lukas 21,28.30.31.

Doch als der Geist der Demut und Frömmigkeit in der Kirche von dem Stolz und dem Formenwesen verdrängt wurde, war die Liebe zu Christus und der Glaube an seine Wiederkunft erkaltet. Das bekennende Volk Gottes war ganz in Weltlichkeit und Vergnügungssucht aufgegangen und dadurch blind geworden für die Lehren des Heilandes hinsichtlich der Zeichen vor seinem Kommen. Die Lehre von der Wiederkunft Christi hatte man vernachlässigt, die sich darauf beziehenden Schriftstellen waren durch falsche Auslegung verdunkelt worden, bis man sie in hohem Maße einfach übersah und vergaß.

Ganz besonders war dies mit den Kirchen Amerikas der Fall. Die Freiheit und Bequemlichkeit, deren sich alle Gesellschaftsklassen erfreuten, das ehrgeizige Verlangen nach Reichtum und Überfluß, das eine verzehrende Sucht nach Gelderwerb hervorrief, das begierige Streben nach Volkstümlichkeit und Macht, die allen erreichbar schienen, verleiteten die Menschen, sich den Dingen des Lebens zuzuneigen und auf sie zu hoffen und jenen ernsten Tag, an dem der gegenwärtige Lauf der Dinge ein Ende haben wird, weit von sich zu weisen.

Als der Heiland seine Nachfolger auf die Zeichen seiner Wiederkunft hinwies, weissagte er ihnen den Zustand des Abfalls, wie er unmittelbar vor seiner Wiederkunft bestehen würde. Da zeigte sich, gleichwie in den Tagen Noahs, rege Tätigkeit in weltlichen Unternehmungen und Vergnügungssucht — Kaufen, Verkaufen, Pflanzen, Bauen, Freien und sich freien lassen —, wobei Gott und das zukünftige Leben vergessen würden.

Denen, die zu dieser Zeit leben werden, galt Christi Ermahnung: „Hütet euch aber, daß eure Herzen nicht beschwert werden mit Fressen und Saufen und mit Sorgen der Nahrung und komme dieser Tag schnell über euch; denn wie ein Fallstrick wird er kommen über alle, die auf Erden wohnen. So seid nun wach allezeit und betet, daß ihr würdig werden möget, zu entfliehen diesem allem, das geschehen soll, und zu stehen vor des Menschen Sohn.“ Lukas 21,34,36.

Den Zustand der Kirche zu dieser Zeit schildern die Worte des Heilandes in der Offenbarung. „Du hast den Namen, daß du lebest, und bist tot.“ Und an jene, die sich weigern, aus ihrer gleichgültigen Sorglosigkeit herauszutreten, ergeht die ernste Warnung. „So du nicht wirst wachen, werde ich über dich kommen wie ein Dieb, und wirst nicht wissen, welche Stunde ich über dich kommen werde.“ Offenbarung 3,1.3.

Die Menschen mußten auf die Gefahr, in der sie schwebten, aufmerksam gemacht werden, sie mußten aufgeweckt werden, damit sie sich auf die ernsten, mit dem Ablauf der Gnadenzeit in Verbindung stehenden Ereignisse vorbereiten könnten. Der Prophet Gottes erklärt: „Der Tag des Herrn ist groß und sehr erschrecklich: wer kann ihn leiden?“ Joel, 2,11. Ja, wer wird bestehen, wenn der erscheint, von dem es heißt: „Deine Augen sind rein, daß du Übles nicht sehen magst, und dem Jammer kannst du nicht zusehen.“ Habakuk 1,13.

Denen, die rufen: „Du bist mein Gott; wir … kennen dich“, und die seinen Bund übertreten und einem andern Gott nacheilen, die lasterhaft sind und die Pfade der Ungerechtigkeit lieben, wird des Herrn Tag „finster und nicht licht sein, dunkel und nicht hell“. Hosea 8,2; Psalm 16,4; Amos 5,20. „Zur selben Zeit“, spricht der Herr, „will ich Jerusalem mit der Lampe durchsuchen und aufschrecken die Leute, die sich durch nichts aus der Ruhe bringen lassen und sprechen in ihrem Herzen: Der Herr wird weder Gutes noch Böses tun.“ Zephanja. 1,12.

„Ich will den Erdboden heimsuchen um seiner Bosheit willen und die Gottlosen um ihrer Untugend willen und will dem Hochmut der Stolzen ein Ende machen und die Hoffart der Gewaltigen demütigen.“ „Es wird sie ihr Silber und Gold nicht erretten können am Tage des Zorns des Herrn“, „und ihre Güter sollen zum Raub werden und ihre Häuser zur Wüste“. Jesaja 13,11; Zephanja 1,18.13.

Der Prophet Jeremia ruft im Hinblick auf diese schreckliche Zeit: „Wie ist mir so herzlich weh! … und habe keine Ruhe; denn meine Seele hört der Posaune Hall und eine Feldschlacht und einen Mordschrei über den andern.“ Jeremia 4,19.20.

„Dieser Tag ist ein Tag des Grimmes, ein Tag der Trübsal und Angst, ein Tag des Wetters und Ungestüms, ein Tag der Finsternis und Dunkels, ein Tag der Wolken und Nebel, ein Tag der Posaune und Drommete.“ „Denn siehe, des Herrn Tag kommt … das Land zu verstören und die Sünder darauf zu vertilgen.“ Zephanja 1,15.16; Jesaja 13,9.

Im Hinblick auf jenen großen Tag fordert Gottes Wort in nachdrücklichster und feierlichster Sprache sein Volk auf, die geistliche Trägheit abzuschütteln und reuig und demütig des Herrn Angesicht zu suchen: „Blaset mit der Posaune zu Zion, rufet auf meinem heiligen Berge; erzittert, alle Einwohner im Lande! denn der Tag des Herrn kommt und ist nahe; … heiliget ein Fasten, rufet die Gemeinde zusammen! Versammelt das Volk, heiliget die Gemeinde, sammelt die Ältesten, bringet zuhauf die jungen Kinder …

Der Bräutigam gehe aus seiner Kammer und die Braut aus ihrem Gemach. Laßt die Priester, des Herrn Diener, weinen zwischen Halle und Altar.“ „Bekehret euch zu mir von ganzem Herzen mit Fasten, mit Weinen, mit Klagen! Zerreißet eure Herzen und nicht eure Kleider, und bekehret euch zu dem Herrn, eurem Gott! denn er ist gnädig, barmherzig, geduldig und von großer Güte.“ Joel 2,1.15-17.12.13.

Um ein Volk vorzubereiten, am Tage des Herrn bestehen zu können, mußte eine große Aufgabe der Erneuerung erfüllt werden. Gott sah, daß viele Glieder seines erklärten Volkes nicht für die Ewigkeit lebten. So wollte er ihnen in seiner Barmherzigkeit eine Warnungsbotschaft senden, um sie aus ihrer Erstarrung aufzurütteln und sie zu veranlassen, sich auf die Zukunft des Herrn vorzubereiten.“
Ellen G. White, Der große Kampf (1973), S. 313-315

Die Macht und Bosheit Satans und seiner Scharen sollte beunruhigen!

„Die Macht und Bosheit Satans und seiner Scharen könnten uns mit Recht beunruhigen, wenn wir nicht Zuflucht und Befreiung in der überlegenen Macht unseres Erlösers fänden. Unsere Häuser sichern wir sorgfältig mit Riegeln und Schlössern, um unser Eigentum und unser Leben vor bösen Menschen zu schützen, denken aber selten an die bösen Engel, die ständig Zugang zu uns suchen und gegen deren Angriffe wir uns aus eigener Kraft nicht verteidigen können.

Falls es ihnen erlaubt wird, können sie unseren Geist verwirren, den Körper krank machen und quälen, unser Besitztum zerstören und unser Leben vernichten. Ihre einzige Freude ist Elend und Verderben. Schrecklich ist der Zustand derer, die sich dem Einfluß Gottes entziehen und den Versuchungen Satans nachgeben, bis Gott sie der Herrschaft der bösen Geister überläßt. Die aber Christus nachfolgen, sind unter seiner Obhut stets sicher. Starke Engel werden vom Himmel gesandt, sie zu beschützen. Der Böse kann die Schutzwache nicht durchbrechen, die Gott um sein Volk gestellt hat.

Der große Streit zwischen Christus und Satan, der schon nahezu 6000 Jahre währt, wird bald zu Ende gehen. Der Boshafte verdoppelt seine Bemühungen, Christi Werk für die Menschen zu vereiteln und Seelen in seinen Schlingen zu verstricken. Das Ziel, wonach er strebt, heißt: die Menschen in Dunkel und Unbußfertigkeit zu halten, bis das Mittleramt Christi beendet ist und es für die Sünde kein Opfer mehr gibt.

Wird keine besondere Anstrengung unternommen, seiner Macht zu widerstehen, und herrscht in der Gemeinde und in der Welt Gleichgültigkeit, dann ist Satan unbekümmert; denn dann besteht nicht die Gefahr, die zu verlieren, die er nach seinem Willen gefangenführt. Wird aber die Aufmerksamkeit auf ewige Dinge gelenkt und fragen Seelen: „Was soll ich tun, daß ich selig werde?“ (Apostelgeschichte 16,30), so ist Satan da, sucht mit seiner Stärke der Macht Christi zu widerstehen und wirkt dem Einfluß des Heiligen Geistes entgegen.

Die Heilige Schrift sagt, daß bei einem bestimmten Anlaß, „da die Kinder Gottes kamen und vor den Herrn traten, kam der Satan auch unter ihnen“ (Hiob 1,6), nicht etwa, um vor dem ewigen König anzubeten, sondern um seine böswilligen Anschläge gegen die Gerechten zu fördern. Mit derselben Absicht ist er dabei, wo Menschen sich zum Gottesdienst versammeln.“
Ellen G. White, Der große Kampf (1973), S. 513-515

Das könnte dich ebenso interessieren:

Nach oben scrollen
Cookie Consent mit Real Cookie Banner