Gesundheitsreform ist ein Teil der dreifachen Engelsbotschaft!

Die Gesundheitsreform ist ein Teil der dreifachen Engelsbotschaft!

„Wie mir gezeigt wurde, ist die Gesundheitsreform ein Teil der dritten Engelsbotschaft und so eng mit ihr verbunden, wie der Arm und die Hand mit dem menschlichen Körper. Ich sah, dass wir als Volk in diesem großen Werk einen Schritt voran tun müssen. Prediger und Gemeindeglieder müssen zusammenarbeiten. Gottes Volk ist nicht auf den Lauten Ruf des dritten Engels vorbereitet. Sie müssen ein Werk für sich selbst verrichten, und sie dürfen es nicht Gott überlassen, es für sie zu tun. Er hat es ihnen überlassen. Es ist ein persönliches Werk; niemand kann es für einen andern tun. „Dieweil wir nun solche Verheißungen haben, meine Liebsten, so lasset uns von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes uns reinigen und fortfahren mit der Heiligung in der Furcht Gottes.“ 2.Korinther 7,1. Schwelgerei ist die vorherrschende Sünde dieses Zeitalters. Die Esslust macht aus Männern und Frauen Sklaven, umwölkt ihren Verstand und stumpft ihr moralisches Empfindungsvermögen in solchem Maße ab, dass die heiligen, erhabenen Wahrheiten des Wortes Gottes nicht gewürdigt werden. Die niederen Leidenschaften haben bei Männern und Frauen die Oberhand.“
Ellen G. White, Zeugnisse für die Gemeinden Band 1, S. 511

Belehrung in den Grundsätzen richtiger Lebensweise

„Uns als einem Volk ist das Werk auferlegt, die Grundsätze der Gesundheitsreform bekanntzumachen. Viele meinen, daß die Diätfrage nicht wichtig genug sei, um in den Dienst am Evangelium eingeschlossen zu werden. Aber sie irren sich, denn Gottes Wort sagt: „Ihr esset nun oder trinket oder was ihr tut, so tut es alles zu Gottes Ehre.“ 1.Korinther 10,31. Die Mäßigkeitsfrage mit allem, was sie einschließt, nimmt einen wichtigen Platz im Heilswerk ein.
In Verbindung mit unsren Stadtmissionen sollten passende Räume sein, wo verlangende Seelen zur weiteren Belehrung versammelt werden können. Dies notwendige Werk darf nicht in einer so dürftigen Weise ausgeführt werden, daß ein ungünstiger Eindruck auf die Leute hervorgerufen wird. Alles, was getan wird, sollte für den Urheber der Wahrheit günstig zeugen und die Heiligkeit und Wichtigkeit der Wahrheiten der dritten Engelsbotschaft würdig vertreten.
Die Gesundheitsreform ist des Herrn Mittel, die Leiden in der Welt zu verringern und seine Gemeinde zu reinigen. Lehrt deshalb das Volk, daß sie Gottes hilfreiche Hand sein können, indem sie mit dem Meister zusammen dahin wirken, körperliche und geistige Gesundheit wiederherzustellen. Dies Werk trägt das Siegel des Himmels und wird andern köstlichen Wahrheiten den Eingang verschaffen; es gewährt allen Arbeit, die es vernünftig anfassen.
Mir ist die Botschaft aufgetragen: Behaltet das Werk der Gesundheitsreform im Vordergrund und zeigt ihren Wert so deutlich, daß allenthalben ein Bedürfnis sich dafür bemerkbar mache. Das Sichenthalten von allen schädlichen Speisen und Getränken ist die Frucht wahrer Religion. Wer gründlich bekehrt ist, wird jede ungesunde Gewohnheit aufgeben und sein Verlangen nach gesundheitswidrigen Neigungen durch völlige Enthaltsamkeit überwinden.“
Ellen G. White, Diener des Evangeliums, S. 311-312

Extreme in der Ernährung

„Es gibt eine große Gruppe, die sich jeder Reformbewegung widersetzen wird, auch wenn die Argumente noch so vernünftig sind, weil sie dem Appetit eine Beschränkung auferlegt. Sie richten sich nur nach ihrem Geschmack statt nach Vernunft oder Gesundheitsgesetzen.
Von dieser Gruppe werden alle, die den ausgetretenen Weg der Allgemeinheit verlassen und einen reformierten Weg einschlagen, als Radikale bezeichnet, gleichgültig, ob ihr Kurs richtig ist oder nicht. Damit sie diesen Personen keinen Anlaß zur Kritik liefern, sollten Gesundheitsberater nicht unbedingt den Weg des größten Gegensatzes wählen, sondern vielmehr versuchen, jenen so nahe wie möglich zu kommen, ohne jedoch dabei Prinzipien aufzugeben.
Wenn die Befürworter einer Gesundheitsreform Extrempositionen vertreten, verwundert es nicht, daß viele, die diese Menschen hinsichtlich der Gesundheitsprinzipien für kompetent halten, letztlich doch die Reform insgesamt zurückweisen. Diese Extrempositionen richten in kurzer Zeit häufig mehr Schaden an, als durch ein lebenslanges überzeugendes Vorbild wiedergutgemacht werden kann.
Die Gesundheitsreform beruht auf Prinzipien, die breit angelegt und von weitreichender Bedeutung sind; wir sollten sie deshalb nicht durch engstirnige Ansichten und Praktiken unnötig eingrenzen. Aber niemand sollte so weit gehen, sich durch eine gegensätzliche Meinung, Spott oder den Wunsch, anderen zu gefallen, von diesen Prinzipien abzuwenden oder leichtfertig über sie zu denken. Diejenigen, die sich von bestimmten Grundsätzen leiten lassen, werden fest und entschlossen für das Richtige einstehen; dabei werden sie jedoch im Umgang mit ihren Mitmenschen jederzeit einen großmütigen, christusähnlichen Geist und wahre Mäßigung offenbaren.“
Ellen G. White, Auf den Spuren des großen Arztes, S. 249-250

Dem Körper nahrhafte und schmackhafte Speisen geben.

„Viele, welche die Gesundheitsreform angenommen haben, klagen, daß ihnen diese Lebensweise nicht bekommt. Aber nachdem ich bei ihnen zu Tisch gesessen habe, merke ich, daß die Gesundheitsreform nicht daran schuld ist, sondern die schlecht zubereiteten Speisen. Ihr Männer und Frauen, die Gott mit Verstand begabt hat, lernt kochen! Ich verspreche mich nicht, wenn ich die Männer auch dazu auffordere; denn sie müssen gleich den Frauen die einfache, gesunde Zubereitung der Speisen verstehen. Ihr Geschäft führt sie manchmal dorthin, wo sie nicht gesunde Nahrung erhalten können. Sie müssen vielleicht Tage und Wochen in Familien verweilen, die gänzlich unwissend in dieser Beziehung sind. Dann können sie, wenn sie darin unterrichtet sind, etwas Gutes wirken.
Prüfet eure Lebensweise; forscht genau nach ihrer Wirkung. Aber gebt der Gesundheitsreform kein schlechtes Licht, indem ihr unwissentlich einen Weg einschlagt, der dagegen streitet. Vernachlässigt den Körper nicht, damit er imstande ist, Gott den rechten Dienst zu leisten. Meines Wissens sind einige unserer Arbeiter durch eine solche Nachlässigkeit gestorben. Den Körper mit nahrhaften und schmackhaften Speisen zu versehen, ist eine der ersten Pflichten der Haushälterin. Laßt lieber die Kleidung und die Mobilien nicht so kostspielig sein, als daß ihr die notwendigen Speisen für den Tisch beschränkt.
Viele Leute erfreuen sich einer besseren Gesundheit, wenn sie nur zwei Mahlzeiten am Tage genießen, anstatt drei. Andere dagegen bedürfen am Abend einer Mahlzeit, aber diese sollte nur leicht sein. Keiner muß denken, daß er die Richtschnur für alle ist, als ob jeder tun müßte wie er.
Betrübt den Magen niemals um das, was seine Gesundheit verlangt und mißbraucht ihn nicht, indem ihr ihn mit einer Last überbürdet, die er nicht zu tragen vermag. Übet Selbstbeherrschung; bezähmt den Appetit und laßt denselben von dem Verstand beherrscht werden. Denkt nicht, es sei notwendig, euren Tisch mit ungesunden Speisen zu überladen, wenn ihr Besuch bekommt. Die Gesundheit eurer Familie und der Einfluß eurer Kinder sollte ebensowohl in Betracht gezogen werden, als die Gewohnheiten und der Geschmack eurer Gäste.
Einige Gesundheitsreformer sind beständig ängstlich ob ihr Essen, wie einfach und gesund es auch sein mag, ihnen auch nicht schade. Solchen sage ich: Glaubt nicht, daß eure Nahrung euch schaden wird, sondern wenn ihr nach eurer besten Einsicht gegessen und den Herrn um seinen Segen gebeten habt, dann glaubt, daß er euch erhört und seid ruhig.
Die Gesundheitsreform ist höchst wichtig, und wir dürfen sie nicht durch kleinliche Ansichten, noch durch eine falsche Ausführung schmälern und entstellen. Wir müssen unserer Überzeugung treu bleiben. Daniel wurde gesegnet, da er darauf beharrte, nur das Rechte zu tun, und so werden auch wir gesegnet werden, wenn wir uns von ganzem Herzen bemühen, Gott Ehre zu machen.“
Ellen G. White, Christliche Mäßigkeit, S. 57

Diener Christi sollten die Gesundheitsreform lehren

„Diener des Evangeliums sollten mit der Gesundheitsreform vertraut sein. Sie sollten die Gesetze kennen, die das körperliche Leben regeln und einen Einfluß auf die Gesundheit des Geistes und der Seele ausüben. Tausende und Abertausende wissen nur wenig über den wunderbaren Körper, den Gott ihnen gegeben hat oder über die Pflege, die sie ihm angedeihen lassen sollten; sie halten es für viel wichtiger, sich mit unbedeutenderen Gegenständen zu beschäftigen. Gerade hier haben die Prediger ein Werk zu tun; nehmen sie eine richtige Stellung zu dieser Sache ein, dann wird viel gewonnen werden. In ihrem eignen Leben und ihren Familien sollten sie den Lebensgesetzen folgen, richtige Grundsätze ausführen und gesundheitsgemäß leben. Dann können sie auch über diesen Punkt richtig sprechen und den Leuten mehr Aufklärung über die Gesundheitsreform geben. Leben sie selbst nach dem Licht, dann können sie denen eine wertvolle Botschaft bringen, die gerade solcher Zeugnisse bedürfen.
Prediger können köstlicher Segnungen und reicher Erfahrungen teilhaftig werden, wenn sie die Gesundheitsfrage mit in ihre Arbeit in den Gemeinden hineinziehen. Dem Volke muß das Licht der Gesundheitsreform gebracht werden. Diese Arbeit ist vernachlässigt worden, und viele kommen um aus Mangel an dem nötigen Licht, das sie haben sollten und haben müssen, ehe sie ihre selbstsüchtigen Befriedigungen einstellen werden. 
Die Vereinigungsvorsteher müssen einsehen, daß es die höchste Zeit ist, sich in dieser Frage auf die rechte Seite zu stellen. Prediger und Lehrer müssen andern das Licht geben, welches sie empfangen haben. Ihre Bemühungen sind in jedem Zweige notwendig. Gott wird ihnen helfen; er wird seine Diener stärken, wenn sie fest stehen und nicht von der Wahrheit und der Gerechtigkeit weichen, um ihrer Selbstbefriedigung zu frönen. 
Das Licht, welches der Herr in seinem Worte über diesen Gegenstand gegeben hat, leuchtet klar, und die Menschen werden auf verschiedene Weise auf die Probe gestellt werden, ob sie darauf achten. Jede Gemeinde, jede Familie muß über die christliche Mäßigkeit unterrichtet werden. Alle sollten es wissen, wie sie essen und trinken müssen, um ihre Gesundheit zu erhalten. Wir stehen inmitten der Schlußszenen dieser Welt, und in den Reihen der Sabbatbeobachter sollte übereinstimmend gearbeitet werden. Wer sich zurückzieht von dem großen Werk, die Menschen in dieser Frage zu unterweisen, geht nicht den Weg, den der große Arzt führt.
Das Evangelium und die ärztliche Missionsarbeit müssen miteinander vorangehen. Das Evangelium muß mit den Grundsätzen der wahren Gesundheitsreform verknüpft werden. Das Christentum muß ins tägliche Leben gebracht werden. Ernste und gründliche Reformationsarbeit muß geschehen. Wahre Bibelreligion ist ein Ausströmen der Liebe Gottes auf die gefallenen Menschen. Gottes Volk muß in gerader Linie vorangehen, um die Herzen derer zu beeinflussen, die nach Wahrheit suchen, die ein Verlangen haben, in dieser ungeheuer ernsten Zeit richtig zu wandeln. Wir müssen den Leuten die Grundsätze der Gesundheitsreform vorführen und alles tun, was in unsrer Macht steht, Männer und Frauen die Notwendigkeit zu zeigen, diese Grundsätze anzunehmen und auszuleben.“
Ellen G. White, Diener des Evangeliums, Kapitel 49, S. 213-214

Ein Vorbild in der Gesundheitsreform

„Duldet es nicht, wenn ihr mit Ungläubigen Umgang habt, daß man euch von den rechten Grundsätzen ablenkt. Sitzt ihr mit ihnen zu Tisch, so seid im Essen mäßig und nehmt nur von der Nahrung, die euren Geist nicht verwirrt. Meidet die Unmäßigkeit. Ihr könnt es euch nicht leisten, eure geistigen und körperlichen Kräfte zu schwächen, sonst werdet ihr am Ende unfähig, geistliche Dinge zu beurteilen. Erhaltet euren Geist in solchem Zustand, daß Gott ihm die kostbaren Wahrheiten seines Wortes einprägen kann.
Auf diese Weise könnt ihr andre beeinflussen. Viele wollen das Leben andrer bessern, indem sie gegen das vorgehen, was sie für falsche Gewohnheiten halten. Sie gehen zwar zu denen, die ihrer Meinung nach Irrende sind, und weisen auch auf Fehler hin, sie mühen sich aber nicht ernstlich und feinfühlend, sie zu den richtigen Grundsätzen hinzuführen. Versuchen wir andere zu bessern, so reizen wir nur zu oft ihren Widerstand und richten dadurch mehr Schaden an, als daß wir Nutzen stiften. Beobachtet die andern nicht, um ihre Fehler oder Irrtümer herauszustellen. Lehrt durch euer Vorbild. Eure Selbstverleugnung und euer Sieg über die Begierden seien eine Veranschaulichung des Gehorsams richtigen Grundsätzen gegenüber. Euer Leben soll den heiligenden und veredelnden Einfluß der Wahrheit bezeugen.
Von allen Gaben, die Gott dem Menschen verliehen hat, ist keine wertvoller als die Gabe der Rede. Ist sie durch den Heiligen Geist geheiligt, so bewirkt sie Gutes. Mit der Zunge überzeugen und überreden wir, mit ihr bringen wir Gott Gebet und Lobpreis dar; und mit ihr teilen wir die reichen Gedanken von der Liebe des Erlösers mit. Durch den richtigen Gebrauch der Redegabe kann der Buchevangelist den kostbaren Samen der Wahrheit in viele Herzen streuen.“
Ellen G. White, Aus der Schatzkammer der Zeugnisse – Band 2, S. 542-543

Mehr über die dreifache Engelsbotschaft und die Gesundheitsreform kannst du unter folgenden Links nachlesen:
Die dreifache Engelsbotschaft und Botschaft des vierten Engels.
Gesundheitsreform unter dem Volke Gottes ist wichtig!

Gnade, Barmherzigkeit, Friede von Gott, dem Vater, und von dem Herrn Jesus Christus, dem Sohn des Vaters, in der Wahrheit und in der Liebe, sei mit euch! 2.Joh 1:3

und saget allezeit Gott, dem Vater, Dank für alles, in dem Namen unsres Herrn Jesus Christus, Eph 5:20

Amen!

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