Beitrag zuletzt aktualisiert am 03.01.2022
Warum sandte Gott A. T. Jones und E. J. Waggoner?

Warum sandte Gott Alonzo T. Jones und Ellet J. Waggoner?

Im Jahre 1888 beauftragte Gott seine Boten Alonzo T. Jones und Ellet J. Waggoner mit der dritten Engelsbotschaft, um  seinem Volk aufzuzeigen, dass jeder, der durch die Gerechtigkeit seines Sohnes Jesus, den Christus lebt, von aller Sünde befreit wird und dies sich im Halten der 10 Gebote und nicht mehr sündigen äußert.

Lesen wir nun, was unser geliebter himmlischer Vater seiner geliebten Tochter und Prophetin, Ellen G. White, dazu gab:

„In seiner großen Barmherzigkeit sandte der Herr seinem Volk durch die Ältesten Waggoner und Jones eine sehr kostbare Botschaft. Diese Botschaft war dazu bestimmt, den erhöhten Heiland in hervorragender Weise vor der Welt kundzutun — das Opfer für die Sünden der ganzen Welt. Sie zeigte die Gerechtigkeit durch den Glauben an die Bürgschaft; sie lud die Menschen ein, die Gerechtigkeit Christi anzunehmen, die im Gehorsam zu allen Geboten Gottes offenbar wird.

Viele hatten Jesum aus den Augen verloren. Es war notwendig, daß ihre Blicke auf seine göttliche Person, auf seine Verdienste und seine unveränderliche Liebe zur menschlichen Familie gelenkt wurden. … Dies ist die Botschaft, die nach göttlichem Befehl der Welt gegeben werden soll. Es ist die dritte Engelsbotschaft, mit lauter Stimme verkündigt und von der Ausgießung seines Geistes im vollen Maße begleitet …

Wenn der Sünder es sich nicht zur Lebensaufgabe macht, auf den erhöhten Heiland zu blicken und im Glauben seine Verdienste zu beanspruchen, wie es sein Vorrecht ist, so kann er nicht erlöst werden. Es wird ihm ebenso wenig möglich sein, wie es Petrus möglich war, auf dem Wasser zu wandeln, ohne daß er seine Blicke ständig auf Jesum gerichtet hielt. Deshalb ist es Satans entschlossene Absicht, Jesum vor den Blicken zu verbergen und die Menschen zu veranlassen, auf Menschen zu schauen, auf Menschen zu vertrauen und erzogen zu werden, Hilfe von Menschen zu erwarten.

Seit Jahren hat die Gemeinde auf Menschen geschaut und viel von Menschen erwartet, anstatt auf Jesum zu schauen, in dem unsere Hoffnung auf ewiges Leben verankert ist. Deshalb gab Gott seinen Dienern ein Zeugnis, das die Wahrheit verdeutlichte, wie sie in Jesus ist. Es ist die dritte Engelsbotschaft in klarer, entschiedener Form. … Dies ist das Zeugnis, das über die Länge und Breite der Erde erschallen muß. Es stellt Gesetz und Evangelium dar; beide zu einem vollkommenen Ganzen vereinigt. … Gott gab seinen Boten genau das, was das Volk benötigte. Welche die Botschaft annahmen, empfingen großen Segen, denn sie sahen die hellen Strahlen der Sonne der Gerechtigkeit. Leben und Hoffnung erwachten in ihren Herzen.“
Ellen G. White, Zeugnisse für Prediger und Evangeliumsarbeiter (1989), S.75-78

„Die Gerechtigkeit durch den Glauben an Christum ist von einigen übergangen worden. Diese Wahrheit stimmt weder mit ihrem Geist noch ihrer Lebenserfahrung überein. Herrschen und nochmals herrschen ist ihr Handeln. Satan hat Gelegenheit gehabt, sich darzustellen.“
Ellen G. White, Zeugnisse für Prediger (1989), S. 314

Was ist Rechtfertigung durch den Glauben?

 „Was ist Rechtfertigung durch den Glauben? Es ist das Werk Gottes, die Herrlichkeit des Menschen in den Staub zu legen und das für den Menschen zu tun, was er in eigener Kraft nicht für sich selbst tun kann. „
Ellen G. White, Zeugnisse für Prediger und Evangeliumsarbeiter (1989), S. 395

„Einige fragten brieflich bei mir an, ob die Botschaft der Rechtfertigung durch den Glauben die dreifache Engelsbotschaft sei. Ich antwortete: Es ist die dreifache Engelsbotschaft im eigentlichen Sinne.”
Ellen G. White, Review and Herald, 1. April 1890, S. 193

„Die Botschaft von der Gerechtigkeit Christi muß von einem Ende der Erde bis zum andern ertönen, um den Weg des Herrn zu bereiten. Das ist die Herrlichkeit Gottes, in der das Werk des dritten Engels abgeschlossen wird.“
Ellen G. White, Zeugnisse für die Gemeinde — Band 6 (1998), S. 28

Botschaft an das Volk Gottes – Gerechtigkeit durch Glauben.

Der Herr Jesus sagte, kein Sklave der Sünde bleibt ewig im Hause, sondern nur der, den der Sohn von aller Sünde freimacht.

So steht es geschrieben:

Jesus antwortete ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer Sünde tut, ist der Sünde Knecht. Der Knecht aber bleibt nicht ewig im Hause; der Sohn bleibt ewig. 
Wird euch nun der Sohn frei machen, so seid ihr wirklich frei. Johannes 8:34-36

Dies verkündeten auch die Jünger Jesu, weil auch sie, durch die Kraft Jesu, also seinen heiligen Geist, die 10 Gebote hielten und nicht mehr sündigten. Deshalb gaben sie damals vom Erlebten ihr Zeugnis, wie es auch die Jünger Jesu in diesen Tagen ablegen.

Johannes, der Lieblingsjünger des Herrn Jesus:

So steht es geschrieben:

 Und ihr wisset, daß Er erschienen ist, um die Sünden wegzunehmen; und in ihm ist keine Sünde. Wer in Ihm bleibt, sündigt nicht; wer sündigt, hat Ihn nicht gesehen und nicht erkannt. 1.Johannes 3:5-6 (Schlachter 1951 Übersetzung)

Hier die Hoffnung für Alle Übersetzung, die in diesem Fall dasselbe etwas verständlicher wiedergibt:

Doch ihr wisst ja, dass Christus Mensch wurde, um uns von unseren Sünden zu befreien, und er selbst war ohne jede Sünde. Wer mit Christus verbunden bleibt, der wird nicht länger sündigen. Wer aber weiter sündigt, der weiß nichts von Christus und kennt ihn nicht. 1.Johannes 3:5-6 (Hoffnung für Alle Übersetzung)

Weitere Stellen, welche beweisen, dass der aus Gott geborene und durch Jesus Lebende die 10 Gebote nicht mehr bricht und nicht mehr sündigt.
(1.Johannes 1:5-7, 2:29, 3:3-6, 3:7, 3:9-10, 5:2, 5:3-4, 5:18)

Petrus:

So steht es geschrieben:

Nachdem ihr eure Seelen durch Gehorsam gegen die Wahrheit gereinigt habt zu ungeheuchelter Bruderliebe, so liebet einander nachhaltig und von Herzen, als die da wiedergeboren sind nicht aus vergänglichem, sondern aus unvergänglichem Samen, durch das lebendige und bleibende Gotteswort! 1.Petrus 1:22-23

… damit wir, der Sünde gestorben, der Gerechtigkeit leben möchten; «durch seine Wunden seid ihr heil geworden. 1.Petrus 2:24

Da nun Christus am Fleische gelitten hat, so wappnet auch ihr euch mit derselben Gesinnung; denn wer am Fleische gelitten hat, der hat mit den Sünden abgeschlossen, um die noch verbleibende Zeit im Fleische nicht mehr den Lüsten der Menschen, sondern dem Willen Gottes zu leben. 1.Petrus 4:1-2

Paulus:

So steht es geschrieben:

Das sei ferne! Wie sollten wir, die wir der Sünde gestorben sind, noch in ihr leben?  Römer 6:2

wissen wir doch, daß unser alter Mensch mitgekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde außer Wirksamkeit gesetzt sei, so daß wir der Sünde nicht mehr dienen; Römer 6:6

So soll nun die Sünde nicht herrschen in eurem sterblichen Leibe, so daß ihr seinen Lüsten gehorchet; Römer 6:12

Nachdem ihr aber von der Sünde befreit wurdet, seid ihr der Gerechtigkeit dienstbar geworden. Römer 6:18

Nun aber, da ihr von der Sünde frei und Gott dienstbar geworden seid, habt ihr als eure Frucht die Heiligung, als Ende aber das ewige Leben. Römer 6:22

Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes. Römer 8:2

Wenn wir aber, die wir in Christus gerechtfertigt zu werden suchen, auch selbst als Sünder erfunden würden, wäre demnach Christus ein Sündendiener? Das sei ferne! Galater 2:17

Welche aber Christus angehören, die haben das Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Begierden. Galater 5:24

Der himmlische Vater gab seinem Volke diese Botschaft deshalb (die nicht neu, sondern schon im neuen Bund – neuen Testament – geschrieben steht), weil das Volk nicht auf seinen geliebten Sohn Jesus, sondern auf ihre Nächsten schaute, sich an ihren Nächsten gemessen hat und deshalb den wahren Glauben, sowie die wahre Gerechtigkeit Christi, nicht lebte, sondern seine eigene Gerechtigkeit aufzustellen suchte.

Ellen G. White bekam von unserem himmlischen Vater diesbezüglich folgendes:

„In seiner großen Barmherzigkeit sandte der Herr seinem Volk durch die Ältesten Waggoner und Jones eine sehr kostbare Botschaft. Diese Botschaft war dazu bestimmt, den erhöhten Heiland in hervorragender Weise vor der Welt kundzutun — das Opfer für die Sünden der ganzen Welt. Sie zeigte die Gerechtigkeit durch den Glauben an die Bürgschaft; sie lud die Menschen ein, die Gerechtigkeit Christi anzunehmen, die im Gehorsam zu allen Geboten Gottes offenbar wird …

Es ist die dritte Engelsbotschaft, mit lauter Stimme verkündigt und von der Ausgießung seines Geistes im vollen Maße begleitet … Seit Jahren hat die Gemeinde auf Menschen geschaut und viel von Menschen erwartet, anstatt auf Jesum zu schauen, in dem unsere Hoffnung auf ewiges Leben verankert ist. Deshalb gab Gott seinen Dienern ein Zeugnis, das die Wahrheit verdeutlichte, wie sie in Jesus ist.

Es ist die dritte Engelsbotschaft in klarer, entschiedener Form. … Dies ist das Zeugnis, das über die Länge und Breite der Erde erschallen muß. Es stellt Gesetz und Evangelium dar; beide zu einem vollkommenen Ganzen vereinigt. … Gott gab seinen Boten genau das, was das Volk benötigte. Welche die Botschaft annahmen, empfingen großen Segen, denn sie sahen die hellen Strahlen der Sonne der Gerechtigkeit. Leben und Hoffnung erwachten in ihren Herzen.“
Ellen G. White, Zeugnisse für Prediger und Evangeliumsarbeiter (1989), S.75-78

Die Gemeinde versuchte, durch das Halten der 10 Gebote gerecht zu werden:

„In Minneapolis 1888 versuchte die Administration der Generalkonferenz alles,  um die Gemeinschaft durch ein Votum der Versammlung auf die Formel „Gehorche und lebe“ zu verpflichten – also zur Werkgerechtigkeit.“
Ellet J. Waggoner, God’s Everlasting Covenant  (1907), S. 31

Rechtfertigung durch den Glauben - die dreifache Engelsbotschaft.

„Einige fragten brieflich bei mir an, ob die Botschaft der Rechtfertigung durch den Glauben die dreifache Engelsbotschaft sei. Ich antwortete: Es ist die dreifache Engelsbotschaft im eigentlichen Sinne.”
Ellen G. White, Review and Herald, 1. April 1890, S. 193

„In seiner großen Barmherzigkeit sandte der Herr seinem Volk durch die Ältesten Waggoner und Jones eine sehr kostbare Botschaft … Sie zeigte die Gerechtigkeit durch den Glauben an die Bürgschaft; sie lud die Menschen ein, die Gerechtigkeit Christi anzunehmen, die im Gehorsam zu allen Geboten Gottes offenbar wird … Dies ist die Botschaft, die nach göttlichem Befehl der Welt gegeben werden soll. Es ist die dritte Engelsbotschaft, mit lauter Stimme verkündigt und von der Ausgießung seines Geistes im vollen Maße begleitet … Es ist die dritte Engelsbotschaft in klarer, entschiedener Form. … Dies ist das Zeugnis, das über die Länge und Breite der Erde erschallen muß.

Es stellt Gesetz und Evangelium dar; beide zu einem vollkommenen Ganzen vereinigt. … Gott gab seinen Boten genau das, was das Volk benötigte. Welche die Botschaft annahmen, empfingen großen Segen, denn sie sahen die hellen Strahlen der Sonne der Gerechtigkeit. Leben und Hoffnung erwachten in ihren Herzen.“
Ellen G. White, Zeugnisse für Prediger und Evangeliumsarbeiter (1989), S.75-78

„Die Botschaft von der Rechtschaffenheit Christi muss von einem Ende der Erde zum anderen ertönen, um den Weg des Herrn zu bereiten. Dies ist die Herrlichkeit Gottes, die das Werk des dritten Engels beendet.“
Ellen G. White, Testimonies for the Church, vol. 6 (1901), S. 22

Die Botschaft, die Gott seinem Volk im Jahre 1888 durch Alonzo T. Jones und Ellet J. Waggoner gab, erging an die damalige Siebenten-Tags-Adventisten Gemeinde (nicht heutige) wegen ihres Zustands, weil sie sich im Laodizea Zustand befand, in dem sich auch die heutige Siebenten-Tags-Adventisten Kirche befindet (die viele Säulen des Glaubens der damaligen Urgemeinde der STA aufgab) und sich dessen auch noch brüstet.

Die Botschaft, die uns von A. T. Jones und E. J. Waggoner gegeben wurde, ist die Botschaft Gottes an die laodizeanische Gemeinde, und wehe dem, der bekennt, an die Wahrheit zu glauben, und doch die von Gott gegebenen Strahlen nicht an andere weitergibt.“ 
Ellen G. White, Manuscript Releases Vol. 15 (1950), S. 83, (DeepL Übersetzung)

Gott war in der damaligen Siebenten-Tags-Adventisten Gemeinde nicht mehr in ihrer Mitte gegenwärtig und dass ist er auch in der heutigen Siebenten-Tags-Adventisten Kirche nicht.

„Die Gemeinde ist im Zustand von Laodizea. Gott ist nicht in ihrer Mitte gegenwärtig.“
Ellen G. White, Christus kommt bald (1996), S. 46

Selbst nach 13 Jahren nahm das Volk die Engelsbotschaft nicht an und lebte sie nicht aus, weil der wahre Gott nicht in ihrer Mitte war.

In einem Brief schreibt Ellen G. White zu der General-Konferenz von 1901 folgendes:

„Das Ergebnis der letzten Generalkonferenz ist eine der größten und schrecklichsten Sorgen meines Lebens gewesen. Keine Veränderung fand statt.“
Ellen G. White, Manuscript Releases Vol. 13 (1990), S. 101

Doch Ellen war nicht die einzige. Arthur G. Daniells und Alonzo T. Jones äußerten sich ebenso:

„Um Zions willen, um der Kirche Jesu Christi willen, um des gesegneten Volkes Gottes und der gesegneten Sache unter den Menschen willen, will ich nicht schweigen, ich will nicht schweigen, bis die Gerechtigkeit – die Gerechtigkeit, über die wir in den letzten zehn oder zwölf Jahren so viel gesprochen haben – wie eine brennende Lampe leuchtet. Ich kann nicht anders, als zu befürchten, dass wir, während wir über diese Rechtschaffenheit sprechen, sie irgendwie nicht ergriffen haben, wie wir es könnten, wie wir es sollten. Ich befürchte, dass es in der Theorie zu viel war!“
Arthur G. Daniells, 14. April 1901, Daily Bulletin oft the General Conference vom 16. April 1901 Vol. 4 (Eigene Übersetzung)

„Aber es gibt viele in diesem Publikum, die sich daran erinnern können, wann das Pendel anfing zurückzuschwingen, und sich auch daran erinnern, als Gott vor dreizehn Jahren in Minneapolis eine Botschaft an dieses Volk sandte, um sie aus dieser Erfahrung zu befreien. Wie ist die Geschichte dieses Volkes und dieses Werkes seit dieser Zeit verlaufen? Wo stehen wir jetzt in Bezug auf diese Botschaft? Wie weit ist diese Wahrheit aufgenommen worden – nicht nur zugestimmt, sondern tatsächlich aufgenommen worden? – Ich sage euch, nicht weit. Wie weit ist der Dienst dieser Denomination in diesen Geist getauft? – Ich sage euch, nicht weit. In den letzten dreizehn Jahren wurde dieses Licht von vielen abgelehnt und abgewendet, und noch heute lehnen sie es ab und wenden sich davon ab; und ich sage zu jedem solchen: „Hütet euch davor, dass nicht das über euch kommt, was durch die Propheten gesagt worden ist: Siehe, ihr Verächter, und wundert euch und kommt um.“
William W. Prescott, The General Conference Daily Bulletin Vol. IV No. 14, 18.4.1901, S. 321 (Eigene Übersetzung)

Die Gemeinde nahm die Engelbotschaft nicht an!

Am 12.5.1921 schrieb Alonzo T. Jones einen Brief an Claude E. Holmes:

”(Ich) kann jetzt nicht einen nennenaußer E.G. White natürlichder die Wahrheit auf jener Konferenz 1888 offen annahm. Später jedoch sagten viele, dass ihnen die Botschaft geholfen hätte. Jemand von Battle Creek sagte nach einer Stunde von Dr. Waggoner: ’Wir könnten nun ’Amen’ dazu sagen, wenn das alles wäre, was diese Sache anbetrifft. Aber tief dahinter ist noch etwas anderes, was noch kommt; und das soll uns dahinbringen, dass wir in der Falle sitzen, wenn wir dazu ’Amen’ sagen.’ … So etwas – was verborgen dahinter lag – gab es gar nicht. So stahlen sie sich selbst das, was ihre Herzen als Wahrheit erkannten. Indem sie gegen etwas stritten, das nur in ihren Vorstellungen existierte, verhärtete sich ihr Widerstand gegen etwas, zu dem sie nach eigener besserer Erkenntnis ’Amen’ hätten sagen sollen.”
Alonzo T. Jones, Brief an Claude E. Holmes, 12.5.1921, Manuscripts and Memories of Minneapolis, S. 328

Damit sagt Jones, dass er nicht einen nennen kann – außer Ellen G. White natürlich – der die Wahrheit auf jener Konferenz im Jahr 1888 offen annahm. Wenn Jones keinen – außer Ellen G. White – nennen kann, der die Wahrheit auf der Konferenz annahm und Ellen G. White selbst in ihrem Brief von Elmshaven am 14.1.1903 schreibt, dass selbst nach 13 Jahren keine Veränderung stattfand, also selbst 13 Jahre später die Botschaft immer noch nicht angenommen wurde, wie können die Menschen heutiger Tage sagen, man hätte die Botschaft von 1888 angenommen?

Wenn das Volk vereint die Botschaft angenommen und ausgelebt hätten, sich nicht gestritten und auf ihre Führer Jesus geschaut und vertraut hätte, würde es uns alle heute nicht geben, weil Jesus damals gekommen wäre und seine Gemeinde nach Hause geholt hätte. Da Jesus aber noch nicht kam (was sehr offensichtlich ist), die damalige Siebenten-Tags-Adventisten Gemeinde nicht eingingen,  und wir existieren, haben wir den unumstößlichen Beweis für die Ablehnung der Botschaft von 1888.

Diese Botschaft lehnt diese Welt – selbst die heitige Siebenten-Tags-Adventisten – bis heute ab!

Wer ist Laodizea?

Die Gemeinde, die der Herr Jesus ausspucken und die bei den 7 Plagen (Matt 24:21) umkommen wird.

So steht es geschrieben:

Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch warm bist. Ach, dass du kalt oder warm wärest! Also, weil du lau bist und weder kalt noch warm, so werde ich dich ausspeien aus meinem Munde. Weil du sagst: Ich bin reich und bin reich geworden und bedarf nichts, und weißt nicht, dass du der Elende und der Jämmerliche und arm und blind und bloß bist. Ich rate dir, Gold von mir zu kaufen, geläutert im Feuer, auf dass du reich werdest; und weiße Kleider, auf dass du bekleidet werdest, und die Schande deiner Blöße nicht offenbar werde; und Augensalbe, deine Augen zu salben, auf dass du sehen mögest. Ich überführe und züchtige, so viele ich liebe. Sei nun eifrig und tue Buße. Offenbarung 3:15-19

In Offenbarung 3:19 sagte der Herr Jesus, dass die Gemeinde Laodizea Buße tun soll. Warum soll sie Buße tun? Weil sie eine Elende, Jämmerliche, Arme, Blinde und Nackte – Gemeinde – ist.

Wie können die heutigen STA-Mitglieder meinen und verkünden, die damalige Siebenten-Tags-Adventisten Gemeinde hätte die Botschaft von 1888 angenommen und Buße getan, wenn Ellen G. White, Alonzo T. Jones und anderen Schriften bezeugen, dass die Botschaft selbst nach über 13 Jahren abgelehnt wurde?

„Die Lektion aus diesem Bericht gilt uns. Der HERR hat den Weg vor seinem Volk bereitet. Sie waren dem verheißenen Land sehr nahe. In kurzer Zeit hätten sie Kanaan betreten können. Sie selbst verzögerten den Einzug. Hätten sie ihr Vertrauen auf Gott gesetzt, wären sie direkt eingegangen. Gott wäre vor ihnen gegangen.

Er kannte den besten Weg, um sie durch ihre Schwierigkeiten zu führen. … Brüder und Schwestern, von dem Licht, das mir gegeben wurde, weiß ich, dass, wenn das Volk Gottes eine lebendige Verbindung zu Ihm bewahrt hätte, wenn es Seinem Wort gehorcht hätte, würden sie heute im himmlischen Kanaan sein. “
Ellen G. White, General Conference Bulletin, 30. März 1903, S. 9 (Eigene Übersetzung)

Durch ihre falschen Aussagen und Berichte brechen sie das neunte Gebot Gottes und machen Gott zum Lügner, weil sie die Botschaften der Boten Gottes missachten und zur Seite legen.

Denn es steht geschrieben:

Du sollst kein falsches Zeugnis reden wider deinen Nächsten! 2.Mose 20:16

Was ist die Gerechtigkeit Christi?
Was ist Gerechtigkeit?

Es steht geschrieben:

Er aber sprach zu ihm: Was steht im Gesetze geschrieben? Wie liesest du? Lukas 10:26

Ungerechtigkeit ist Sünde, im Umkehrschluss ist Gerechtigkeit, nicht mehr zu sündigen!

Ungerechtigkeit = Sünde.
Gerechtigkeit = nicht Sündigen.

So steht es geschrieben:

Jede Ungerechtigkeit ist Sünde; … 1.Johannes 5:17 

Was wollen wir nun sagen! Ist etwa bei Gott Ungerechtigkeit? Das sei ferne! Römer 9:14

Wer die 10 Gebote hält und nicht sündigt, ist von Christus!

Wer die 10 Gebote bricht, also sündigt, ist vom Teufel!

So steht es geschrieben:

Kindlein, niemand verführe euch! Wer die Gerechtigkeit übt, der ist gerecht, gleichwie Er gerecht ist. Wer die Sünde tut, der ist vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. 1.Johannes 3:7 

„Der HERR hat seinem Volk in seiner großen Gnade eine überaus kostbare Botschaft durch die Prediger Waggoner und Jones gesandt. Diese Botschaft sollte vor der Welt noch mehr den erhöhten Heiland als das Opfer für die Sünden der ganzen Welt herausstellen.  Sie zeigt die wahre Rechtfertigung durch den Glauben und fordert das Volk auf, die Gerechtigkeit Christi, die im Gehorsam gegen alle Gebote Gottes zum Ausdruck kommt, anzunehmen

Es ist die dritte Engelsbotschaft, die mit einer lauten Stimme verkündet und von der Ausgießung des heiligen Geistes in reichem Maße begleitet werden soll … Seit Jahren hat die Gemeinde auf Menschen geschaut und viel von Menschen erwartet, aber auf Jesus, der unsere Hoffnung zum ewigen Leben ist, hat sie nicht geschaut. Darum gab Gott seinen Boten (Waggoner und Jones) ein Zeugnis, das die Wahrheit darstellt, wie sie in Jesus ist, die dritte Engelsbotschaft in klaren und deutlichen Linien

Dies ist das Zeugnis, das kreuz und quer durch die ganze Welt gehen muss. Es stellt Gesetz und Evangelium dar, beide als ein vollkommenes Ganzes miteinander verbunden … Gott gab seinen Boten genau das, was das Volk brauchte.”
Ellen G. White, Testimonies to Ministers and Gospel Workers (1923), S. 85-87

Die dreifache Engelsbotschaft ist die Rechtfertigung aus Glauben durch die Gerechtigkeit Christi, also das Leben und Verkünden der Botschaft Gottes: Jeder durch Christi Gerechtigkeit Lebende und aus Gott von neuem geborene bricht die 10 Gebote nicht und sündigt nicht mehr, weil sein Herr ohne Sünde ist.
(Joh 8:46, 2.Kor 5:21, Hebr 4:15, 1.Petr 2:22, 1.Joh 3:5)

Willst du ewiges Leben, musst du aufhören zu sündigen!
Jesus befreit von aller Sünde! Erst dann bist du frei!
Ist das Gesetz Gottes oder Gesetz der Sünde dein Herr?

Das Volk muss im Glauben Jesu, durch die Gerechtigkeit Christi, leben, damit es die lebendige Verheißung verkünden kann!

Wer die 10 Gebote Gottes hält, der sündigt nicht mehr!

Es steht geschrieben:

Hier ist die Standhaftigkeit der heiligen, welche die Gebote Gottes halten und den Glauben Jesu haben. Offenbarung 14:12 

Das Volk sollte erkennen, dass es durch den Geist Christi ohne Sünde leben muss, damit der ausgegossene Spätregen (die endgültige Versiegelung) das Volk befähigt, während der Zeit der 7 Plagen (Offenbarung 14:12 ) ohne Mittler vor Gott zu bestehen!

Doch damit der Spätregen fallen kann, muss das Volk zuerst durch die Gerechtigkeit Christi von all seiner Sünde frei werden, weil der Spätregen für die Verwandlung vorbereitet und den Charakter für die Ewigkeit versiegelt.

„Mit der Ausgießung des Geistes in den Tagen der Apostel setzte der Frühregen ein, und das Ergebnis war herrlich. Bis zum Ende der Zeit wird der Heilige Geist in der wahren Gemeinde gegenwärtig bleiben. Aber für die Zeit kurz vor Abschluß der Ernte der Welt wird eine besondere Verleihung geistlicher Gnade verheißen, wodurch die Gemeinde auf das Kommen des Menschensohnes vorbereitet werden soll.

Diese Ausgießung des Geistes wird mit dem Fallen des Spätregens verglichen. Um diese vermehrte Kraft sollen die Christen „den Herrn der Ernte“ (Matthäus 9,38) „zur Zeit des Spätregens“ bitten. Als Antwort „wird der Herr, der die Wolken macht, euch auch Regen genug geben für jedes Gewächs auf dem Felde“. Sacharja 10,1. „Und ihr, Kinder Zions, freuet euch und seid fröhlich im Herrn, eurem Gott, der euch gnädigen Regen gibt und euch herabsendet Frühregen und Spätregen wie zuvor.“ Joel 2,23.

Wenn aber die Glieder der Gemeinde Gottes heute keine lebendige Verbindung mit der Quelle allen geistlichen Wachstums haben, werden sie auch nicht bereit sein zur Zeit der Ernte. Halten sie jetzt ihre Lampen nicht in Ordnung und am Brennen, wird ihnen auch keine zusätzliche Gnade zuteil, wenn sie ihrer besonders bedürfen.“
Ellen G. White, Das Wirken der Apostel (1976), S. 44-45

„Wer jedoch alle Prüfungen besteht und überwindet, ganz gleich für welchen Preis, hat den Rat des treuen Zeugen beachtet, wird den Spätregen empfangen und somit würdig sein für die Aufnahme ins Reich Gottes …“
Ellen G. White, Aus der Schatzkammer der Zeugnisse — Band 1 (1975), S. 70

„Der Spätregen läßt sie wieder aufleben und Kraft gewinnen, damit sie die Zeit der Angst überstehen können. Auf ihren Gesichtern liegt ein Abglanz der Herrlichkeit, die den dritten Engel umgibt.“
Ellen G. White, Aus der Schatzkammer der Zeugnisse — Band 1 (1975), S. 135

„Das große Problem, das so nahe bevorsteht, wird diejenigen aussondern, die Gott nicht berufen hat, und er wird ein reines, wahrhaftiges, geheiligtes, geistliches Haus haben, das auf den Spätregen vorbereitet ist.“
Ellen G. White, Selected Messages 3 (1980), S. 344 (Eigene Übersetzung)

Nur die, welche nicht mehr sündigen, erhalten das Zeichen/Siegel an ihrer Stirn!

„Der Engel mit dem Schreibzeug hat den Auftrag, ein Zeichen an den Stirnen all derer anzubringen, die von Sünde und Sündern getrennt sind, und der Würgengel folgt diesem Engel nach.“
(Brief 12, 1886)

Sünde scheidet von Gott und der Sold der Sünde sind die Plagen, der Tod!

Es steht geschrieben:

… sondern eure Schulden sind zu Scheidewänden geworden zwischen euch und eurem Gott, und eure Sünden verbergen sein Angesicht vor euch, dass er euch nicht erhört! Jesaja 59:2 

Wer mit Gott versöhnt werden möchte, muss von Sünde frei werden!

Es steht geschrieben:

Jesus antwortete ihnen: Wahrlich, Wahrlich, Ich sage euch: Jeder, der Sünde tut, ist ein Sklave der Sünde. Der Sklave aber bleibt nicht für den Äon im Haus, jedoch der Sohn bleibt für den Äon. Folglich, wenn euch der Sohn davon frei macht, werdet ihr wirklich frei sein. Johannes 8:34-36

Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christo Jesu hat mich freigemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes. Römer 8:2

Spätregen fällt vor der Versieglung.

„Bevor das Werk vollendet wird und Gottes Volk vollständig versiegelt worden ist, wird der Geist Gottes über uns ausgegossen werden. Himmlische Engel werden mitten unter uns sein. Jetzt ist die Zeit der Vorbereitung auf den Himmel, in der wir allen Geboten Gottes vollkommenen Gehorsam erweisen müssen.“
Ellen G. White, Selected Messages – 1 (1958), S. 111

Durch den Spätregen entsteht der laute Ruf!

Durch den Spätregen (Ausgießung des heiligen Geistes), wird die dritte Engelsbotschaft zum Lauten Ruf anschwellen.

„Ich fragte, wodurch diese große Veränderung bewirkt worden sei. Ein Engel antwortete: „Es ist der Spätregen, die Erquickung von dem Angesicht des HERRN, der laute Ruf der dritten Engelsbotschaft.“
Ellen G. White, Erfahrungen und Gesichte sowie Geistliche Gaben (1951), S. 259

Bedingungen für den Empfang des Siegels Gottes!

Keiner von uns wird je das Siegel Gottes erhalten, wenn unsere Charaktere noch Flecken oder Runzeln aufweisen. Es bleibt uns überlassen, unsere Fehler auszumerzen und den Tempel der Seele von jeglicher Verunreinigung zu säubern. Dann aber wird der Spätregen auf uns fallen wie der Frühregen auf die Jünger zu Pfingsten.“
Ellen G. White, Aus der Schatzkammer der Zeugnisse — Band 2 (1972), S. 71

„Wenn der Erlass ergeht und das Siegel aufgedrückt wird, wird ihr Charakter für die Ewigkeit rein und makellos bleiben. Jetzt ist es an der Zeit, sich vorzubereiten. Das Siegel Gottes wird niemals auf die Stirn eines unreinen Mannes oder einer unreinen Frau aufgedrückt werden. Es wird niemals auf die Stirn eines ehrgeizigen, weltliebenden Mannes oder einer Frau aufgedrückt werden. Es wird niemals auf die Stirn eines Mannes oder einer Frau mit falscher Zunge oder einem betrügerischen Herzen aufgedrückt werden. Alle, die das Siegel erhalten, müssen ohne Makel vor Gott sein – Kandidaten für den Himmel.“
Ellen G. White, Testimonies for the Church – 5 (1889), S.194 (Eigene Übersetzung)

Warum wird das Volk Gottes durch den heiligen Geist versiegelt?

„Der Spätregen läßt sie wieder aufleben und Kraft gewinnen, damit sie die Zeit der Angst überstehen können. Auf ihren Gesichtern liegt ein Abglanz der Herrlichkeit, die den dritten Engel umgibt.“
Ellen G. White, Aus der Schatzkammer der Zeugnisse — Band 1 (1975), S. 135

„Wer jedoch alle Prüfungen besteht und überwindet, ganz gleich für welchen Preis, hat den Rat des treuen Zeugen beachtet, wird den Spätregen empfangen und somit würdig sein für die Aufnahme ins Reich Gottes …“
Ellen G. White, Aus der Schatzkammer der Zeugnisse — Band 1 (1975), S. 70

„Gottes Volk hat seine Aufgabe vollendet; es hat den ‚Spätregen‘, ‚die Erquickung von dem Angesichte des Herrn‘, empfangen und ist auf die bevorstehende schwere Stunde vorbereitet.“
Ellen G. White, Der große Kampf (1973), S. 607

„Zu der Zeit wird der ‚Spätregen‘ oder die Erquickung von dem Angesichte des Herrn kommen, um der lauten Stimme des dritten Engels Kraft zu geben und die Heiligen zuzurichten, damit sie zur Zeit der sieben Plagen bestehen können.“
Ellen G. White, Erfahrungen und Gesichte (1951), S. 82

„Wenn der Erlass ergeht und das Siegel aufgedrückt wird, wird ihr Charakter für die Ewigkeit rein und makellos bleiben.“
Ellen G. White, Testimonies for the Church – 5 (1889), S.194 (Eigene Übersetzung)

„Bevor wir als versiegelt bezeichnet werden können, müssen wir feststellen, dass wir alle Gebote Gottes halten, sowohl im Geist als auch im Buchstaben; wir müssen alle unsere Sünden ausgelöscht haben und den besonderen Stempel des Geistes Gottes empfangen, wodurch wir für immer als Eigentum Gottes geschützt sind.“
Daniel T. Bourdeau, The Review and Herald, 23. April 1889, S.258 (Eigene Übersetzung)

Annahme und Auslebung der Engelsbotschaft hätte der Spätregen den lauten Ruf veranlasst!

Alonzo T. Jones sagte dazu:

„Keiner von uns war je in der Lage, den wunderbaren Segen zu erträumen, den Gott für uns in Minneapolis hatte und den wir in diesen vier Jahren genossen hätten, wenn die Herzen bereit gewesen wären, die von Gott gesandte Botschaft anzunehmen. Wir wären vier Jahre weiter, wir wären heute Abend mitten in den Wundern des lauten Rufes selbst. Sagte uns der Geist der Weissagung damals nicht, dass der Segen über unseren Köpfen hängt?“
Alonzo T. Jones, Daily Bulletin oft the General Conference Vol. 7 No. 7 (7. Februar 1893), S. 183 (Eigene Übersetzung)

Das Volk lebte in Sünde und musste sie ablegen, aber erkannten es nicht!

Alonzo T. Jones sagte:

„Wenn der Herr unsere Sünden wegnähme, ohne dass wir es wüssten, was würde uns das nützen? Das würde nur bedeuten, dass er Maschinen aus uns macht. Er hat nicht vor, das zu tun; deshalb will er, dass Sie und ich wissen, wann unsere Sünden verschwinden, damit wir wissen, wann seine Gerechtigkeit kommt. Erst wenn wir uns selbst hingeben, haben wir ihn. Es ist wahr, dass die Heilige Schrift sagt, dass wir Werkzeuge Gottes sind; und vergiss nicht, dass wir immer intelligente Instrumente sein sollen – nicht wie das Instrument – eine Spitzhacke oder eine Schaufel –, die ein Mensch benutzen würde, das ist völlig sinnlos.

Das ist es nicht; aber wir sollen intelligente Instrumente sein. Wir werden vom Herrn benutzt werden auf unsere eigene lebendige Art und Weise. Unsere eigene lebendige Wahl auf seiner Seite, die Wahl, dass er das mit uns tun wird und dann wird es getan, weil seine allmächtige Kraft das Werk weiterführt.“
Alonzo T. Jones, Daily Bulletin oft the General Conference Vol. 5 No. 17 (26. Februar 1893), S. 404-405 (Eigene Übersetzung)

Das Volk redete sich damals ein, der Spätregen wäre schon da. Als man dem Volk aber mitteilte, dass es voller Sünden ist, schlug es die Botschaft aus und wollte es nicht wahrhaben. Ihre Unkenntnis über Sünde und ihr sündiges Leben entlarvte ihr falsches Werk.

William. W. Prescott sagte diesbezüglich:

„Angenommen, wir sagen, wir sehen überhaupt nichts, was wir zu bekennen hätten. Das berührt die Sache in keinster Weise. Wenn Gott uns sagt, dass wir sündig sind, müssen wir sagen, dass wir es sind, ob wir es sehen oder nicht. Das sollten unsere Erfahrungen sein. Wir fühlen uns reich und reich an Gütern, und wissen nicht, dass wir elend und erbärmlich, blind und nackt sind. Genau das ist unser Zustand, ob wir es ob wir es sehen oder nicht.“
William. W. Prescott, Daily Bulletin oft the General Conference Vol. 5 No. 3 (31. Januar 1893), S. 65 (Eigene Übersetzung)

Durch die Engelsbotschaft von Alonzo T. Jones und Ellet J. Waggoner begann der Spätregen!

Durch die Engelsbotschaft der gesandten Boten Gottes namens Alonzo T. Jones und Ellet J. Waggoner begann damals der Spätregen zufallen.

Das sagte Ellen G. White:

„Sucht nach der Wahrheit wie nach verborgenen Schätzen und enttäuscht den Feind. Die Zeit der Prüfung steht vor der Tür, denn der laute Ruf des dritten Engels hat bereits mit der Offenbarung der Gerechtigkeit Christi, des sündenvergebenden Erlösers, begonnen. Dies ist der Anfang des Lichts des Engels, dessen Herrlichkeit die ganze Erde erfüllen wird.

Denn es ist das Werk eines jeden, zu dem die Botschaft der Warnung gekommen ist, Jesus zu erheben, ihn der Welt vorzustellen, wie er in den Gestalten geoffenbart ist, wie er in den Symbolen beschattet ist, wie er in den Offenbarungen der Propheten offenbart ist, wie er in den Lehren, die seinen Jüngern erteilt wurden, und in den wunderbaren Wundern, die an den Menschenkindern gewirkt wurden, enthüllt ist. Sucht in der Heiligen Schrift; denn sie ist es, die von ihm zeugt.“
Ellen G. White, Review and Herald Vol. 69, No. 46, 22.11.1892, S. 722

Alonzo T. Jones sagte:

„Was lehnten die Brüder dann in Minneapolis ab? [Einige in der Versammlung: „Den lauten Ruf.“] Was ist diese Botschaft der Gerechtigkeit? Das Zeugnis hat uns gesagt, was es ist; der laute Ruf – der Spätregen. Was also lehnten die Brüder in dieser furchtbaren Lage, in der sie standen, in Minneapolis ab? Sie lehnten den Spätregen ab – den lauten Ruf der dritten Engelsbotschaft.“
Alonzo T. Jones, Daily Bulletin oft he General Conference Vol. 5 No. 7 (07. Februar 1893), S. 183 (Eigene Übersetzung)

Warum fiel der Spätregen nicht weiter?

Taylor G. Bunch schrieb:

„Warum fiel der Spätregen nicht weiter? Weil die Botschaft, die ihn brachte, nicht mehr gepredigt wurde. Sie wurde von vielen abgelehnt und starb bald aus der Erfahrung des Adventvolkes aus und der laute Ruf starb mit. Er kann nur dann wieder beginnen, wenn die Botschaft, die ihn damals brachte, wiederbelebt und angenommen wird.“
Taylor G. Bunch, Exodus and Advent Movement in Type and Antitype, S. 88

Die dreifache Engelsbotschaft ist die Rechtfertigung aus Glauben durch die Gerechtigkeit Christi, also das Leben und Verkünden der Botschaft Gottes: Jeder durch Christi Gerechtigkeit Lebende und aus Gott von neuem geborene bricht die 10 Gebote nicht und sündigt nicht mehr, weil sein Herr ohne Sünde ist.

„Einige fragten brieflich bei mir an, ob die Botschaft der Rechtfertigung durch den Glauben die dreifache Engelsbotschaft sei. Ich antwortete: Es ist die dreifache Engelsbotschaft im eigentlichen Sinne.”
Ellen G. White, Review and Herald, 1.4.1890

Diese Engelsbotschaft wird von keiner Kirche, Freikirche oder Religion dieser Welt verkündet!

Sie können es nicht verkünden, weil man ohne Christus mit dem Brechen der 10 Gebote und mit dem täglichen Sündigen nicht aufhören kann, weshalb es all die weltlichen Kirchen, Freikirchen, Synagogen, Religionen usw. wegen dieser fehlenden und äußerst lebenswichtigen Erfahrung nicht verkünden können.

Es steht geschrieben:

Diese, die vorgeben Christen zu sein, aber durch ihre Früchte belegen, dass sie keine sind, entlarven sich selbst als ungerecht, weil sie nicht durch Christi, sondern ihre Gerechtigkeit leben, und die Gabe der Gerechtigkeit Christi nicht besitzen Römer 5:17

All die weltlichen Kirchen, Freikirchen, Synagogen, Religionen usw. können dieses Wunder nicht vorweisen und verkünden, weil man ohne Christus nicht aufhören kann, die 10 Gebote zu brechen und zu sündigen! Wer immer noch täglich die 10 Gebote bricht und sündigt, beweist die Abwesenheit des wahren Gottes und seines Sohnes Jesus.

Ellen G. White hat dazu folgendes geschrieben:

„Der HERR hat seinem Volk in seiner großen Gnade eine überaus kostbare Botschaft durch die Prediger Waggoner und Jones gesandt. Diese Botschaft sollte vor der Welt noch mehr den erhöhten Heiland als das Opfer für die Sünden der ganzen Welt herausstellen.  Sie zeigt die wahre Rechtfertigung durch den Glauben und fordert das Volk auf, die Gerechtigkeit Christi, die im Gehorsam gegen alle Gebote Gottes zum Ausdruck kommt, anzunehmen

Es ist die dritte Engelsbotschaft, die mit einer lauten Stimme verkündet und von der Ausgießung des heiligen Geistes in reichem Maße begleitet werden soll … Seit Jahren hat die Gemeinde auf Menschen geschaut und viel von Menschen erwartet, aber auf Jesus, der unsere Hoffnung zum ewigen Leben ist, hat sie nicht geschaut. Darum gab Gott seinen Boten (Waggoner und Jones) ein Zeugnis, das die Wahrheit darstellt, wie sie in Jesus ist, die dritte Engelsbotschaft in klaren und deutlichen Linien

Dies ist das Zeugnis, das kreuz und quer durch die ganze Welt gehen muss. Es stellt Gesetz und Evangelium dar, beide als ein vollkommenes Ganzes miteinander verbunden … Gott gab seinen Boten genau das, was das Volk brauchte.”
Ellen G. White, Testimonies to Ministers and Gospel Workers (1923), S. 85-87

„Die letzten Strahlen des Gnadenlichtes, die letzte Botschaft der Barmherzigkeit, die der Welt gegeben werden sollen, sind eine Offenbarung seines Charakters, der Liebe ist. Die Kinder Gottes sollen seine Herrlichkeit kundtun. In ihrem Leben und ihrem Charakter sollen sie offenbaren, was die Gnade Gottes für sie getan hat.“
Ellen G. White, Christi Gleichnisse (1911), S. 321

Wenn die Gerechtigkeit nichts mit Gesetzlosigkeit, also Sünde, der Übertretung der 10 Gebote nach 1.Johannes 3:4 zu tun hat, kann der Jünger Jesu, der durch die Gerechtigkeit Jesu lebt, nicht mehr in Gesetzlosigkeit, also Sünde, in Übertretung der 10 Gebote leben.

Es steht geschrieben:

… was haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit miteinander zu schaffen? Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? 2.Korinther 6:14

Ebenso steht geschrieben, dass der Zorn Gottes über die Ungerechtigkeit, also die Sünden der Menschen, welche die Wahrheit durch ihre Sünden, also Übertretung der 10 Gebote aufhalten, in den letzten Tagen kommen wird.

Es steht geschrieben:

Es offenbart sich nämlich Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten … Römer 1:18 

Die damalige, wie die heutige STA, erkannten nicht und gaben ihre Sünde nicht auf!

Die heutige Siebenten-Tags-Adventisten Kirche verkündet die wahre dreifache Engelsbotschaft nicht. Denn die wahre dreifache Engelsbotschaft wird vom heiligen Geist begleitet und lehrt das Aufgeben des sündigen Lebens durch die Gerechtigkeit Christi, die sich im Halten der 10 Gebote äußert.

Diese Botschaft kann die heutige Siebenten-Tags-Adventisten Kirche jedoch nicht verkünden, weil Gott nicht in ihrer Mitte ist, ihre Botschaft nicht vom heiligen Geist begleitet ist und sie selbst dieses Wunder nicht empfängt und erlebt. Dass Gott sich nicht in ihrer Mitte befindet und sie abgefallen ist, bestätigte die Siebenten-Tags-Adventisten Kirche durch die Heirat mit ihrer Mutter namens Hure Babylon.

Die Mutter aller Huren, die Große namens Babylon reichte ihr ihren Wein der Unzucht, wovon ihre Tochter namens Siebenten-Tags-Adventisten Kirche kostete. Der Wein vernebelte ihre Sinne, blendete und betrank sie. In ihrem betrunkenen Zustand nahm sie die Satzungen ihrer Mutter an, machte diese zu ihrem Gesetz und Sie wurden eins. Seitdem trinkt sie den Wein der Unzucht des Gottes ihrer Mutter, dessen Zahl die 666 ist, weshalb sie wie ihre Mutter, dem wahren Gott nicht dient, ihn nicht erkennt und hört.

Manche der heutigen Siebenten-Tags-Adventisten Mitglieder verkünden, die damalige Siebenten-Tags-Adventisten Gemeinde hätte keine Sünde begangen, deshalb müsste man die Sünden seiner Väter und Mütter nicht bereuen (3.Mose 26:40-42), weshalb auch Ellen G. White angeblich nie diese Anklage erhoben hätte.

Ist das wirklich so?

Es ist nicht wahr, sondern eine listige Täuschung des Widersachers!

Ellen schreibt klar und deutlich:

„Der Herr hat sein Volk gerufen. Auf äußerst wunderbare Weise hat er seine göttliche Gegenwart offenbart. Aber Botschaft und Botschafter sind nicht empfangen, sondern verachtet worden … Durch Verwerfen der Botschaft, die in Minneapolis gegeben wurde, haben Männer Sünde begangen. Sie haben eine noch größere Sünde begangen, indem sie über Jahre hin denselben Hass gegen Gottes Boten beibehielten, indem sie die Wahrheit verwarfen, die der Heilige Geist ihnen ans Herz legte. Indem sie die gegebene Botschaft gering achteten, achteten sie Gottes Wort gering. Jeder zurückgewiesene Appell, jedes ungehörte Flehen fördert das Werk der Herzensverhärtung und setzt sie auf den Platz der Verächter.“
Ellen G. White, Letters and Manuscripts – Volume 6, Ms 30, 1890, par. 17

Hätte das Volk damals die Engelsbotschaft angenommen und ausgelebt, wärst du nicht am Leben.

Hätte damals das Volk die Botschaft von Alonzo T. Jones und Ellet J. Waggoner angenommen, hätte sich all der Rest schlagartig erfüllt, der Herr Jesus wiedergekommen, sein Volk nach Hause, in das Reich seines Vaters geholt und es hätte uns alle nicht gegeben.

Der König, Jesus der Christus, ladet dich zu seinem Hochzeitsmahl ein!
(anh. Matthäus 22:1-14)

„Um aber der Einladung zum Evangeliumsfeste Folge zu leisten, müssen alle weltlichen Interessen dem einen Zweck, Christum und seine Gerechtigkeit anzunehmen, untergeordnet werden. Gott gab alles für den Menschen und er verlangt von ihm seinen, das ist des HERRN Dienst, über alle irdischen und selbstsüchtigen Erwägungen zu stellen. Er kann kein geteiltes Herz annehmen. Ein Herz, das von irdischen Neigungen beherrscht wird, kann sich nicht Gott ergeben.

Diese Lehre gilt für alle Zeit. Wir sollen dem Lamme Gottes folgen, wohin es geht. Seine Führung muss gewählt und seine Gemeinschaft mehr als die Gemeinschaft irgendwelcher irdischen Freunde geschätzt werden. Christus sagt: „Wer Vater oder Mutter mehr liebet denn mich, der ist mein nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebet denn mich, der ist mein nicht wert.“ Matthäus 10,37.“
Ellen G. White, Christi Gleichnisse (1911), S. 168

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