Satans Macht brechen!

Satans Macht brechen! 

(Jakobus 4:7-8)

Beunruhigungen verschwinden, wenn Jesus sich naht.

„Widerstehet dem Teufel, so flieht er von euch; nahet euch Gott, so naht er sich euch.“
Wie kostbar ist diese ausdrückliche Verheißung für die versuchte Seele! Nun, wenn jemand in Trübsal und Versuchung seine Augen auf Jesus gerichtet hält und sich Gott naht, indem er von dessen Güte und Gnade redet, naht Jesus sich ihm, und die Beunruhigungen verschwinden, von denen der Mensch meinte, sie wären nahezu unerträglich. Brief 43, 1892.

Satans Macht brechen.

Die Seele, die Gott liebt, liebt es, durch einen ständigen Dialog mit ihm Kraft zu schöpfen. Wenn es zur Gewohnheit der Seele wird, mit Gott zu reden, ist die Macht des Bösen gebrochen, denn Satan kann nicht in der Nähe einer Seele bleiben, die sich Gott naht. The Review and Herald, 3.Dezember 1889.

In Gottes Gegenwart sind wir sicher.

„Naht euch Gott.“ Was ist das Ergebnis? Wir können uns nicht Gott nahen, seine Lieblichkeit und sein Mitgefühl schauen, ohne unsere Mängel zu erkennen und vom Wunsch erfüllt zu sein, einen höheren Standard zu erreichen. „So naht er sich euch.“ Der HERR wird sich dem nahen, der seinen Glaubensgeschwistern das Böse bekennt, das er ihnen angetan hat, und der dann in Demut und Reue zu Gott kommt.
Wer seine eigene Gefahr verspürt, wird sich hüten, den Heiligen Geist zu betrüben, um sich dann von Gott zurückzuziehen, weil er weiß, daß seine Handlungsweise Gott nicht gefällt. Wieviel besser und sicherer ist es, sich Gott zu nahen, damit das reine Licht, das von seinem Worte scheint, die Wunden heile, die die Sünde in der Seele geschlagen hat! Je näher wir Gott sind, desto sicherer sind wir, denn Satan haßt und fürchtet die Gegenwart Gottes. Brief 40, 1901.

Die Erfüllung des Gebets Christi.

Wenn wir uns persönlich zu Gott nahen, könnt ihr da nicht die Folgen absehen? Könnt ihr nicht sehen, daß wir dann einander näherkommen? Wir können nicht zu Gott und zum selben Pfahl nahen, ohne daß unsere Herzen in völliger Einheit miteinander verschmolzen werden und wir das Gebet Christi erfüllen, „auf daß sie eins seien“, wie er mit dem Vater eins ist. Daher sollten wir danach trachten, im Geist, im Verständnis und im Glauben eins zu sein, damit Gott in uns verherrlicht werde, wie er seinen Sohn liebt. Manuskript 7, 1890.

Nahet euch Gott im Gebet.

„Nahet euch Gott, so naht er sich euch.“ Naht euch Gott im Gebet, in der Andacht und im Lesen seines Wortes. Wenn er sich euch naht, richtet er ein Banner für euch gegen den Feind auf. Laßt uns guten Mutes sein, denn der Feind kann dieses Banner nicht überschreiten. Manuskript 92, 1901.

Das für den Sünder wesentliche Werk näher beschrieben.

Doch laßt uns das übrige des Abschnitts lesen, der uns zur Lehre gegeben ist, damit wir völliger erfassen, was es bedeutet, Gott zu nahen. „Reiniget die Hände, ihr Sünder, und machet eure Herzen keusch, ihr Wankelmütigen.“ Das wesentliche Werk, das der Sünder zu verrichten hat, wird hier deutlich beschrieben. Es ist ein Werk, das der Neigung des menschlichen Herzens nicht zusagt; doch wenn es nicht verrichtet wird, ist die Seele nicht in der Verfassung, die Reinheit und Vollkommenheit des Charakters Christi wertzuschätzen, und ist auch nicht in der Verfassung, die Widerwärtigkeit der Sünde zu begreifen. Die Ermahnung wird erteilt: „Machet eure Herzen keusch, ihr Wankelmütigen.“ Während viele bekennen, sie seien Christen, sind sie von der Welt geprägt, und ihre Neigungen sind nicht auf Gott ausgerichtet. Sie sind wankelmütig, denn sie sind bestrebt, Gott und dem Mammon gleichzeitig zu dienen; doch der Erlöser hat erklärt: „Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon“ (Matthäus 6,24).
Weil sie versuchen, zwei Herren zu dienen, sind sie unbeständig in allen ihren Wegen und unzuverlässig. Augenscheinlich dienen sie Gott, während sie gleichzeitig im Herzen der Versuchung Satans nachgeben und Sünde hegen. Sie mögen Worte reden, die glatter sind als Öl, aber in allen ihren Handlungen sind ihre Herzen voller Verführung und Täuschung. Sie bekennen zwar, gerecht zu sein, doch ihre Herzen sind überaus böse. Was nützt es, Angenehmes zu reden, das Werk Satans zu beklagen, und doch gleichzeitig alle seine Machenschaften auszuführen? Dies ist eine wankelmütige Gesinnung. — Brief 13, 1893.
Ellen G. White, Der Bibelkommentar, S. 537

Breche die Macht des Feindes!

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