Wer kann den alleinigen und wahren Gott sehen?



Wer kann den alleinigen

und wahren Gott sehen?



Das Erschaffene?

Nein!



Es steht geschrieben, dass der geschaffene Mensch sterben müsste, wenn er Gott sehen würde, weil er die Heiligkeit und Kraft Gottes nicht ertragen kann.



… aber mein Angesicht (sprach er) kannst du nicht sehen, denn kein Mensch wird leben, der mich sieht! 2.Mose 33:20



Wenn ich dann meine Hand zurückziehe, so magst du mir hinten nachsehen; aber mein Angesicht soll man nicht sehen! 2.Mose 33:23



Dies bestätigt auch die Prophetin Gottes, Ellen G. White und beschreibt dies noch detaillierter, weshalb uns auch ihre Schriften gegeben wurden:

„Wegen seiner Sündhaftigkeit durfte sich das Volk Israel dem Berge nicht nahen, als Gott herabkam, um sein Gesetz zu verkündigen. Es wäre durch den verzehrenden Glanz seiner Gegenwart umgekommen.

Ellen G. White, Patriarchen und Propheten, Seite 316



„Ich fragte Jesus, ob sein Vater auch eine Gestalt habe wie er. Er bejahte, aber ich könne sie nicht sehen, denn »wenn du den Glanz seiner Gestalt auch nur einmal sehen würdest, so wäre dies das Ende deiner Existenz«.“ – Early Writings, Seite 54



Der Herr Jesus selbst sagte in Johannes 5:37 zu den Juden, dass die Menschen den Vater nie gehört noch gesehen haben.



… Ihr habt nie weder seine Stimme gehöret noch seine Gestalt gesehen. Johannes 5:37



Kein Mensch kann den alleinigen und wahren Gott, den geliebten himmlischen Vater, sehen.



In 1.Timotheus 6:16 steht geschrieben, dass kein Mensch den alleinigen Gott gesehen hat noch ihn sehen kann.



… der allein Unsterblichkeit hat, der in einem unzugänglichen Licht wohnt, den keiner der Menschen gewahrte noch gewahren kann, dem sei Ehre und äonische Gewalt! Amen! 1.Timotheus 6:16



Der eine und alleinige Gott, der HERR JHWH, wohnt im unzugänglichen Licht (1.Timotheus 6:16). Niemand kann Gott sehen, außer seinem eingeborenen Sohne, den er aus seiner eigenen Substanz gezeugt hat.



Es steht geschrieben: Nicht, daß jemand den Vater gesehen hätte, wenn nicht der, der bei Gott ist, dieser hat den Vater gesehen. Johannes 6:46



Es steht geschrieben: Niemand hat Gott jemals gesehen; der einziggezeugte Sohn, der jetzt in dem Busen des Vaters ist, derselbe hat Ihn gesehen. Johannes 1:18



Es steht geschrieben: … Ihr habt nie weder seine Stimme gehöret noch seine Gestalt gesehen. Johannes 5:37



Nun wirst du dich fragen:

Aber steht es nicht auch geschrieben, dass man Gott gesehen hat?

Ist es wirklich so, wenn du bedenkst, dass kein Mensch Gott sehen kann (1.Timotheus 6:16)?

Oder verstehst du nur nicht, wie du verstehen solltest (1.Korinther 8:2)?



In 2.Mose 24:9-11 steht folgendes geschrieben:

Und es stiegen hinauf Mose und Aaron, Nadab und Abihu, und siebzig von den Ältesten Israels; und sie sahen den Gott Israels; und unter seinen Füßen war es wie ein Werk von Saphirplatten und wie der Himmel selbst an Klarheit. Und er streckte seine Hand nicht aus gegen die Edlen der Kinder Israel; und sie schauten Gott und aßen und tranken. 2.Mose 24:9-11



Was bedeuten diese Worte?

Sie sahen nicht Gott selbst, sondern nahmen die Herrlichkeit seiner Gegenwart wahr.



Wenn dann meine Herrlichkeit vorübergeht, so stelle ich dich in die Felsenkluft und will dich mit meiner Hand solange decken, bis ich vorübergegangen bin. 
Wenn ich dann meine Hand zurückziehe, so magst du mir hinten nachsehen; aber mein Angesicht soll man nicht sehen! 2.Mose 33:22-23



Ebenso steht im 2.Mose 24:2 geschrieben, dass nicht alle Genannten, sondern nur Mose sich Gott nahen durfte.



Er hatte aber zu Mose gesagt: Steige herauf zum HERRN, du und Aaron, Nadab und Abihu und siebzig von den Ältesten Israels, und betet an von ferne! Aber Mose allein nahe sich zum HERRN; jene sollen sich nicht nahen, und das Volk soll nicht mit ihnen heraufkommen! 2.Mose 24:1-2



Gott, der geliebte himmlische Vater, gab durch seine Prophetin Ellen G. White dem Volke Zeugnisse - kleineres Licht genannt - damit diese das Volk zur Heiligen Schrift führen, jenes die Heilige Schrift besser versteht und wieder zum Ursprung kommt.



„Der HERR hat seinem Volk viele Unterweisungen gegeben, Zeile um Zeile. Der Bibel wurde wenig Beachtung geschenkt, und [daher] hat der HERR ein kleineres Licht gegeben, um Menschen zu dem größeren Licht [der Bibel] zu führen.“

Ellen G. White, Das Wirken des Heiligen Geistes, Seite 364



Dies schreibt die Prophetin Gottes, Ellen G. White zu 2.Mose 24:1-2:

„Nun wurde die Einsetzung des erwählten Volkes unter JHWH als seinem König vorbereitet. Mose hatte den Befehl erhalten: „Steige herauf zum HERRN, du und Aaron, Nadab und Abihu und siebzig von den Ältesten Israels, und betet an von ferne. Aber Mose allein nahe sich zum HERRN.“ 2.Mose 24,1.2. Während das Volk am Fuße des Berges betete, wurden diese erwählten Männer auf den Berg gerufen. Die siebzig Ältesten sollten Mose in der Leitung Israels unterstützen. Gott legte deshalb seinen Heiligen Geist auf sie und zeichnete sie durch einen Blick auf seine Macht und Größe aus. „Sie sahen den Gott Israels. Unter seinen Füßen war es wie eine Fläche von Saphir und wie der Himmel, wenn es klar ist.“ 2.Mose 24,10. Sie sahen nicht Gott selbst, nahmen aber die Herrlichkeit seiner Gegenwart wahr. Früher hätten sie das nicht ertragen können, aber das Erleben der göttlichen Macht hatte sie ehrfurchtsvoll Buße tun lassen. Sie versenkten sich in die Betrachtung seiner Herrlichkeit, Reinheit und Barmherzigkeit, bis sie sich ihm nähern durften, dem all ihre Gedanken galten.

Nun wurde Mose mit „seinem Diener Josua“ (2.Mose 24,13) gerufen, Gott zu begegnen. Und da sie eine Zeitlang abwesend sein sollten, bestimmte Mose Aaron und Hur zu seinen Stellvertretern, die die Unterstützung der Ältesten haben sollten. „Als nun Mose auf den Berg kam, bedeckte die Wolke den Berg, und die Herrlichkeit des HERRN ließ sich nieder auf dem Berg Sinai.“ 2.Mose 24,15.16. Sechs Tage lang bedeckte die Wolke den Berg zum Zeichen für Gottes außergewöhnliche Gegenwart. Doch erlebten die Hebräer keine Offenbarung oder Willensbekundung. Währenddessen hielt sich Mose bereit, in die Gegenwart des Allerhöchsten zu kommen. Der HERR hatte ihm gesagt: „Komm herauf zu mir auf den Berg und bleib daselbst“ (2.Mose 24,12), und obwohl Moses Geduld und Gehorsam auf die Probe gestellt wurden, wachte er unermüdlich und verließ seinen Platz nicht. Diese Wartezeit diente ihm zur Vorbereitung und gründlichen Selbstprüfung. Denn selbst dieser begnadete Diener Gottes konnte sich nicht sogleich der Gegenwart des Höchsten nahen und die Offenbarung seiner Herrlichkeit ertragen. Sechs Tage lang mußte er sich Gott in ernstem Gebet und Selbstprüfung weihen, ehe er die letzte Vorbereitung für die persönliche Begegnung mit seinem Schöpfer treffen konnte.

Am siebenten Tage, einem Sabbat, wurde Mose in die dichte Wolke gerufen. Vor den Augen ganz Israels öffnete sie sich, und die Herrlichkeit des HERRN brach hervor wie ein verzehrendes Feuer. „Und Mose ging mitten in die Wolke hinein und stieg auf den Berg und blieb auf dem Berge vierzig Tage und vierzig Nächte.“ 2.Mose 24,18. In diese Zeit des Aufenthalts auf dem Berg waren die sechs Vorbereitungstage nicht einbegriffen. Während jener Tage war Josua bei Mose, und sie aßen miteinander Manna und tranken von dem Bach, der aus dem Berge floß. Aber Josua trat nicht mit in die Wolke. Er blieb außerhalb und aß und trank täglich, während er auf Mose wartete. Mose aber fastete die vierzig Tage lang.“

Ellen G. White, Patriarchen und Propheten, Seite 106



Kommen wir zu 2.Mose 33:11.



Und JHWH redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie ein Mann mit seinem Freunde redet; und er kehrte zum Lager zurück. Sein Diener aber, Josua, der Sohn Nuns, ein Jüngling, wich nicht aus dem Innern des Zeltes. 2.Mose 33:11



Mit wem sprach Mose, wenn kein Mensch Gott sehen kann (1.Timotheus 6:16)?

Wenn Mose also nicht mit Gott sprechen konnte, musste er folglich mit jemand anderem gesprochen haben, worauf gleich eingegangen werden wird.



Kommen wir zuvor zu 2.Mose 33:18-23.

Und er sprach: Laß mich doch deine Herrlichkeit sehen!

Und JHWH sprach: Ich werde alle meine Güte vor deinem Angesicht vorübergehen lassen und werde den Namen JHWH vor dir ausrufen; und ich werde begnadigen, wen ich begnadigen werde, und werde mich erbarmen, wessen ich mich erbarmen werde. Und er sprach: Du vermagst nicht mein Angesicht zu sehen, denn nicht kann ein Mensch mich sehen und leben. Und JHWH sprach: Siehe, es ist ein Ort bei mir, da sollst du auf dem Felsen stehen. Und es wird geschehen, wenn meine Herrlichkeit vorübergeht, so werde ich dich in die Felsenkluft stellen und meine Hand über dich decken, bis ich vorübergegangen bin. Und ich werde meine Hand hinwegtun, und du wirst mich von hinten sehen; aber mein Angesicht soll nicht gesehen werden. 2.Mose 33:18-23



In 2.Mose 33:18-23 erhältst du gleichzeitig die Antwort auf deine Fragen:

„Du vermagst nicht mein Angesicht zu sehen, denn nicht kann ein Mensch mich sehen und leben.“



Wenn also Mose den wahren Gott nicht sehen durfte, wen hat er dann gesehen?



Schaue, was die Prophetin Gottes, Ellen G. White zu 2.Mose 33:11 und 2.Mose 33:18-23 von Gott, dem geliebten himmlischen Vater, offenbart bekam:

„Der HERR ließ alle seine Güte an Mose vorüberziehen (siehe 2.Mose 33,19); er zeigte ihm seinen Charakter als einen Gott, der „barmherzig und gnädig und geduldig [ist] ... und Missetat, Übertretung und Sünde vergibt“. 2.Mose 34,6.7. Mose sollte dem Volk Israel diesen Charakter darstellen und wir haben die gleiche Aufgabe.“

Ellen G. White, Glaube und Werke, Seite 54



„Gott schalt seine Bitte nicht vermessen. Er antwortete ihm gnädig: „Ich will vor deinem Angesicht all meine Güte vorübergehen lassen.“ 2.Mose 33,19. Kein menschliches Wesen kann in seiner sterblichen Beschaffenheit die unverhüllte Herrlichkeit Gottes schauen und am Leben bleiben. Aber Mose erhielt die Zusicherung, daß er so viel davon sehen sollte, wie er zu ertragen vermochte. Wiederum wurde er aufgefordert, auf den Gipfel des Berges zu steigen. Dann nahm die Hand, die die Welt geschaffen, die Hand, die Berge versetzt, ehe sie es innewerden (vgl. Hiob 9,5), dieses Geschöpf aus Staub, das doch ein so mächtiger Glaubensmann war, und stellte es in eine Felskluft, während die Herrlichkeit Gottes und alle seine Güte an ihm vorübergingen.“

Ellen G. White, Patriarchen und Propheten, Seite 305



Trotzdem murrten sie gegen Mose, den Gott doch als ihren sichtbaren Führer eingesetzt hatte und der mit Christus „von Angesicht zu Angesicht redete, wie ein Mann mit seinem Freund redet“. 2.Mose 33,11. Obwohl es eine Tatsache war, dass der HERR durch seinen Diener Mose wirkte, verführte Satan sie dazu, üble Verleumdungen auszusprechen, eifersüchtig zu sein und herumzukritisieren. Sie gaben seinen Versuchungen nach, statt sich fest an [Gottes] Prinzipien zu halten.“

Ellen G. White, Christus ist Sieger, Seite 106



„Er (Mose) durfte das helle Licht und die wunderbare Herrlichkeit sehen, die den Vater umgab.“

Ellen G. White, Frühe Schriften, Seite 178



Mose sah also nicht den Vater selbst, sondern nur das helle Licht und die wunderbare Herrlichkeit, die den Vater umgab, und selbst diese nur von hinten!



Mose sprach mit dem Sohn Gottes, Jesus dem Christus, von Angesicht zu Angesicht, weil er Gott nicht sehen durfte (2.Mose 33:20, 2.Mose 33:23), weshalb der Vater durch seinen Sohn Jesus sprach (Hebräer 1:1, 1.Petrus 1:11).



Und nun nochmals zur Frage dieses Beitrags:



Wer kann den alleinigen und wahren Gott sehen?


Das Erschaffene?

Nein!

 

Der von Gott Gezeugte?

Ja!

 

Wer ist der Gezeugte?

… er ist vor allem, und alles besteht in ihm. Kolosser 1:17

Sprüche 8:22, Kolosser 1:15, Hebräer 1:5



Jesus spricht …:

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben;

niemand kommt zum Vater, denn durch mich!

Johannes 14:6



Niemand außer dem Herrn Jesus kann den Vater in den Himmeln sehen, weil nichts Geschaffenes den Vater sehen kann, ohne dadurch zu sterben. Deshalb kommt niemand zum Vater, denn durch Jesus, den Christus.



Jesus ist vor aller Zeit vom Vater aus seiner eigenen Substanz gezeugt worden und kann deshalb als einziger den Vater sehen, ohne sterben zu müssen (Johannes 6:46, 1:18).



Es steht geschrieben: „Nicht, daß jemand den Vater gesehen hätte; nur der, welcher von Gott gekommen ist, der hat den Vater gesehen.“ Johannes 6:46



Somit sagt der Herr Jesus, dass nur er selbst, der bei Gott ist, den Vater gesehen hat.



Niemand hat Gott jemals gesehen; der einziggezeugte Sohn, der [jetzt] in dem Busen des Vaters ist, derselbe hat [Ihn] gesehen. Johannes 1:18



Alles, was durch ihn und für ihn im Himmel, auf Erden, das Sichtbare und das Unsichtbare, seien es Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten, erschaffen wurde, würde sterben, wenn es den Vater sehen würde.



Denn in ihm ist alles erschaffen worden, was im Himmel und was auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, seien es Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten: alles ist durch ihn und für ihn geschaffen; … Kolosser 1:16

 

Dies bestätigt Ellen G. White:

„Ich fragte Jesus, ob sein Vater auch eine Gestalt habe wie er. Er bejahte, aber ich könne sie nicht sehen, denn »wenn du den Glanz seiner Gestalt auch nur einmal sehen würdest, so wäre dies das Ende deiner Existenz«.“ – Early Writings, Seite 54



Doch damit das Erschaffene beim Anblick Gottes nicht stirbt, ist der Herr Jesus das Abbild des unsichtbaren Gottes, damit man die Gestalt Gottes, die Ausstrahlung der Herrlichkeit und den Ausdruck des Wesens Gottes (Hebräer 1:3) durch seinen geliebten Sohn sehen kann.

Deshalb steht auch geschrieben, dass der Herr Jesus der Erstgeborene vor einer jeden Schöpfung ist (Kolosser 1:15).

Beachte, vor jeder Schöpfung!

Also vor den erschaffenen Engeln, vor der erschaffenen Erde, vor den erschaffenen Menschen usw.

Da der Herr Jesus also der Erstgeborene vor einer jeden Schöpfung ist, ist alles nach ihm erschaffen worden und er, der einzig gezeugte, geborene Sohn, ist es, der allein den Vater sehen kann.



Wenn Gott seinen Sohn nicht gezeugt hätte, könnte der Mensch den wahren Gott nicht durch seinen Sohn erkennen.



… niemand erkennt den Sohn als nur der Vater, noch erkennt jemand den Vater als nur der Sohn, und wem der Sohn [es] zu enthüllen beschließt. Matthäus 11:27



Nur der einziggezeugte Sohn kann den Vater sehen (Johannes 1:18, 3:16, 3:181.Johannes 4:9),

weshalb der Herr Jesus die Seinen den geliebten Vater erkennen lässt (Matthäus 11:27).



Weshalb ist aber der Sohn ein Abbild des unsichtbaren Gottes?

Der Sohn ist das Abbild des für den Menschen unsichtbaren Gottes, weil der Mensch durch dessen Anblick sterben müsste, was das Ende seiner Existenz wäre.



Der Herr Jesus sagte zu Philippus: „… Wer Mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen“. Johannes 14:9



Damit sagte der Herr Jesus nicht, dass er etwa der Vater selbst wäre, sondern dass der Mensch, der den wahren Gott nicht sehen kann (2.Mose 33:20, 2.Mose 33:23), die Ausstrahlung der Herrlichkeit und das Gepräge des Wesens (Hebräer 1:3) des alleinigen und wahren Gottes, der im unzugänglichen Lichte wohnt (1.Timotheus 6:16) durch seinen geliebten Sohn sieht, weil der einziggezeugte Sohn wie der Vater aussieht, wie der Vater liebt, wie der Vater denkt und handelt.



Der Herr selbst erklärt, wie es zu verstehen ist:

„… wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat.“ Johannes 12:45



Das bedeutet nicht, dass der Herr Jesus genauso aussehen würde wie sein Vater, sondern dass er seinem innig geliebten Vater sehr ähnlich sieht und in seinem Wesen identisch ist.



Dies bestätigt auch die Prophetin Gottes, Ellen G. White:

„Ich sah einen Thron, auf dem Vater und Sohn saßen. Ich studierte Jesu Angesicht und bewunderte seine anmutige Gestalt. Die Gestalt des Vaters konnte ich nicht sehen, denn eine Wolke aus herrlichem Licht verhüllte ihn. Ich fragte Jesus, ob sein Vater auch eine Gestalt habe wie er. Er bejahte, aber ich könne sie nicht sehen, denn »wenn du den Glanz seiner Gestalt auch nur einmal sehen würdest, so wäre dies das Ende deiner Existenz«.“ – Early Writings, Seite 54



Du kennst sicherlich die Redensart der Welt:

„Der Sohn ist seinem Vater wie aus dem Gesicht geschnitten“



Nun betrachte die Menschen, die man eineiige Zwillinge nennt.

Kannst du sie unterscheiden?

Sie sehen sich zum Verwechseln ähnlich, nicht wahr?



Nun schaue dir an, was die Schrift über den geliebten himmlischen Vater sagt:

9 Solches sah ich, bis Throne aufgestellt wurden und ein Hochbetagter sich setzte. Sein Kleid war schneeweiß und das Haar seines Hauptes wie reine Wolle; sein Thron waren Feuerflammen und seine Räder ein brennendes Feuer.

13 Ich sah in den Nachtgesichten und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels, gleich einem Menschensohn; der gelangte bis zu dem Hochbetagten und wurde vor ihn gebracht.

14 Und ihm wurde Gewalt, Ehre und königliche Würde verliehen, daß ihm alle Völker, Stämme und Zungen dienen sollten; seine Gewalt ist eine ewige Gewalt, die nicht vergeht, und sein Königtum wird nie untergehen. Daniel 7:9, 7:13-14



In Daniel 7:13-14 kann man lesen, wie der Sohn (der Herr Jesus) zu dem Hochbetagten (seinem geliebten Vater) kam.



Nun schaue dir an, was die Schrift über den Sohn des einen und wahren Gottes sagt:

13 und inmitten der sieben Leuchter [Einen], gleich [einem] Menschensohn, angezogen [mit einem bis zu den] Füßen reichenden [Gewand] und um die Brust [mit einem] goldenen Gürtel umgürtet; 
14 Sein Haupt aber und die Haare [waren] weiß wie weiße Wolle, wie Schnee, und Seine Augen wie [eine] Feuerflamme,

18 Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige: auch ich war tot, und siehe, lebendig bin Ich für die Äonen der Äonen (Amen!). Ich habe die Schlüssel des Todes und des Ungewahrten (Unwahrnehmbaren). Offenbarung 1:13-14, 1:18



Siehst du die Ähnlichkeit?



Vater

Sein Kleid war schneeweiß und das Haar seines Hauptes wie reine Wolle; sein Thron waren Feuerflammen und seine Räder ein brennendes Feuer. Daniel 7:9



Sohn

Sein Haupt aber und die Haare [waren] weiß wie weiße Wolle, wie Schnee, und Seine Augen wie [eine] Feuerflamme,Offenbarung 1:14



Dies bestätigt auch die Prophetin Gottes, Ellen G. White:

„Ich fragte ihn, ob sein Vater eine Person sei und die gleiche Gestalt habe wie er. Er sagte: „Ich bin das genaue Ebenbild der Person meines Vaters.“

Ellen G. White, Frühe Schriften, Seite 98



Die Einigkeit, welche zwischen Christus und seinen Jüngern besteht, zerstört nicht die Persönlichkeit irgend eines derselben. Sie sind eins in ihren Absichten, in ihrem Geist und Charakter, aber nicht in Person. Ebenso sind Gott und Christus eins.“

Ellen G. White, In den Fußspuren des großen Arztes, Seite 335





In der Heiligen Schrift steht geschrieben, dass der Herr Jesus das Abbild der unsichtbaren Gestalt des alleinigen und wahren Gottes und nicht, dass er der unsichtbare Gott selbst ist.

Da der Mensch beim Anblick Gottes sterben müsste und Gott den Menschen von ganzem Herzen liebt, zeugte Vater seinen Sohn, damit der Mensch den Vater durch den Sohn erkennt und sieht.



Der Herr selbst sagte, dass der Mensch die Gestalt Gottes nie gesehen hat, wodurch der Herr Jesus selbst dem Volke mitteilt, dass Gott eine Gestalt hat.



… Ihr habt nie weder seine Stimme gehöret noch seine Gestalt gesehen. Johannes 5:37



Wenn Vater keine Gestallt hätte, könnte auch Jesus kein Abbild seiner Gestalt sein.



Er ist das Abbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor einer jeden Schöpfung. Kolosser 1:15



… Herrlichkeit des Christus nicht [er]strahle, der [das] Abbild des unsichtbaren Gottes ist. 2.Korinther 4:4



Dies bestätigt auch die Prophetin Gottes, Ellen G. White:

„Die Gestalt des Vaters konnte ich nicht sehen, denn eine Wolke aus herrlichem Licht verhüllte ihn. Ich fragte Jesus, ob sein Vater auch eine Gestalt habe wie er. Er bejahte, aber ich könne sie nicht sehen, denn »wenn du den Glanz seiner Gestalt auch nur einmal sehen würdest, so wäre dies das Ende deiner Existenz«.“ – Early Writings, Seite 54



Jesus hat die Ausstrahlung der Herrlichkeit und den Ausdruck des Wesens seines Vaters.

… welcher, da er die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Ausdruck seines Wesens ist und alle Dinge trägt mit dem Wort seiner Kraft, und nachdem er die Reinigung unserer Sünden durch sich selbst vollbracht, sich zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt hat. Hebräer 1:3



Jesus ist nicht sein geliebter Vater selbst, sondern der Herr Jesus ist durch die Geburt aus Gott (Sprüche 8:24, 8:25) und durch den Geist Gottes das Ebenbild Gottes (2.Korinther 4:4, Kolosser 1:15), so wie auch die Jünger Jesu dem Ebenbilde seines Sohnes gleichgestaltet werden (Römer 8:29) und doch nicht zu ihrem Herr Jesus werden, sondern sie selbst bleiben.



Dies bestätigt auch die Prophetin Gottes, Ellen G. White:

„Die Einigkeit, welche zwischen Christus und seinen Jüngern besteht, zerstört nicht die Persönlichkeit irgend eines derselben. Sie sind eins in ihren Absichten, in ihrem Geist und Charakter, aber nicht in Person. Ebenso sind Gott und Christus eins.“

Ellen G. White, In den Fußspuren des großen Arztes, Seite 335



Deshalb sagte der Herr Jesus auch, dass sein innig geliebter Vater, der in ihm wohnt, die Werke tut und da der Vater durch seinen Geist im Herrn Jesus wohnt, kann der Herr Jesus nicht der sein, der in ihm wohnt, also sein Vater.



Glaubst du nicht, daß ich im Vater bin und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch rede, rede ich nicht von mir selbst, sondern der Vater, der in mir wohnt, tut die Werke. Johannes 14:10



Wenn der Herr Jesus dadurch zu Vater werden würde, weil der Vater in ihm wohnt (Johannes 14:10), dann würden auch die Kinder Gottes zu Gott und Jesus werden, weil der geliebte himmlische Vater und sein geliebter Sohn in den Kindern Gottes wohnen (Johannes 14:23).

Der Vater ist im Sohne und der Sohn im Vater (Johannes 10:38, 14:10).

Durch die Einigkeit zwischen Vater und dem Sohn wird der Vater nicht zum Sohn und der Sohn nicht zum Vater.

Wenn die Jünger miteinander eins sind, wird Petrus nicht zu Johannes und Johannes nicht zu Petrus (Johannes 17:21-22, Galater 3:28), sondern sie bleiben sie selbst, aber in ihren Absichten, in ihrem Geist und Charakter, in ihren Gedanken, ihrer Liebe und ihrem Weg sind sie eins.

Auch umgekehrt, wenn die Jünger Jesu mit dem Vater und seinem geliebten Sohn eins sind (Johannes 17:21-23), werden die Jünger nicht zu Gott Vater und zum Herrn Jesus und ebenso wird der Vater mit dem Sohn nicht zu Kindlein Gottes.



Dies bestätigt wieder die Prophetin Gottes, Ellen G White:

„Die Einigkeit, welche zwischen Christus und seinen Jüngern besteht, zerstört nicht die Persönlichkeit irgend eines derselben. Sie sind eins in ihren Absichten, in ihrem Geist und Charakter, aber nicht in Person. Ebenso sind Gott und Christus eins.“

Ellen G. White, In den Fußspuren des großen Arztes, Seite 335



Und jetzt noch eine Frage:


 

מיכאל = Mikha'el = Wer ist wie Gott?

Daniel 10:13, 10:21, 12:1, Judas 1:9, Offenbarung 12:7



Der Name Michael stammt ursprünglich aus dem Hebräischen – ‏מיכאל‎ und bedeutet:

„Wer ist wie Gott?“



Der hebräische Name „Michael“ (מִיכָאֵל mîkhā’el) stellt einen Fragesatz dar:

Wer ist wie Gott? (מי mî „wer?“, כ kə Vergleichspartikel „wie“, אל ’el Kurzform von אלהים ’älohîm „Gott“).

Quelle: https://www.bibelwissenschaft.de/wibilex/das-bibellexikon/lexikon/sachwort/anzeigen/details/michael-2/ch/428feec4842c03b3028db24608bc7fbe/



Jesus der Christus ist wie Gott

Aus diesem Grund steht geschrieben, dass der Herr Jesus wie Gott, aber nicht Gott selbst ist, weil der

alleinige Gott keinen anderen Gott im Himmel und auf Erden kennt (5.Mose 4:39, 1.Könige 8:23, 2.Chronik 6:14).



Gott hat seinen geliebten Sohn Jesus zum Herrn und zum Christus - Gesalbtem (Apostelgeschichte 2:36), aber nicht zu Gott gemacht, weil man einen Gott nicht machen, erschaffen oder zeugen kann.



Wie Gott zu sein heißt nicht,

Gott selbst zu sein.

Oder kann der Sohn der wahre Gott sein, wenn der wahre Gott ihn sandte und der Gesandte die Worte in Johannes 17:3 zu dem, der ihn sandte sprach?



 Wie der Herr Jesus zu sein heißt nicht,

Jesus selbst zu sein.

Oder wird ein Jünger Jesu zum Herrn Jesus, wenn der Geist des Herrn Jesus in seinen Jüngern lebt (Johannes 14:26) und der Jünger wie sein Meister wird (Lukas 6:40, Römer 8:29, 1.Johannes 4:17)



Aus diesem Grunde, weil niemand außer dem Sohn Gottes den alleinigen Gott sehen und erkennen kann, hat der Vater seinem einzig gezeugten Sohn alles übergeben, weil niemand außer dem Sohn den Vater kennt und erkennt.



Alles ist Mir von Meinem Vater übergeben worden; und niemand erkennt den Sohn als nur der Vater, noch erkennt jemand den Vater als nur der Sohn, und wem der Sohn es zu enthüllen beschließt. Matthäus 11:27



 Nochmals!

Wie Gott zu sein heißt nicht,

Gott selbst zu sein.

Wenn der Sohn die Ausstrahlung der Herrlichkeit und der Ausdruck des Wesens seines Vater ist (Hebräer 1:3), wie sein Vater aussieht, liebt, denkt, in seinen Absichten, in seinem Geist und Charakter mit seinem Vater eins ist und der Sohn das Ebenbild seines Vaters ist, so ist der Sohn wie Gott (Philipper 2:6) und nicht Gott selbst, oder anders gesagt, der Sohn ist wie sein Vater.



Im Herrn Jesus wohnt die ganze Fülle der Gottheit, also die Fülle seines Vaters. Und wenn die Gottheit, also Vaters Geist in seinem Sohn wohnt, kann der Herr Jesus nicht die Fülle, die ihn bewohnt, also der Vater, der die Gottheit ist, selbst sein.



Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig; Kolosser 2:9



Kannst du der sein, dessen Abbild du bist?

Wirst du zu deinem Vater, wenn man dir sagt, dass du deinem Vater wie aus dem Gesicht geschnitten bist?

Kann der Sohn der unsichtbare, der allein unsterbliche Gott (1.Timotheus 6:16) sein, wenn der Sohn starb (Matthäus 27:50), und der für den Menschen unsichtbare Gott unsterblich ist, also nicht sterben kann (1.Timotheus 6:16)?

Kann der Sohn der unsichtbare Gott (1.Timotheus 6:16) sein, wenn der Menschensohn sichtbar ist und den Menschen vom unsichtbaren Gott verkündet?

Wenn kein Mensch den unsichtbaren Gott (Kolosser 1:15, 1.Timotheus 6:16) sehen kann, aber der Herr Jesus den unsichtbaren Gott sieht, kann der Herr Jesus nicht der unsichtbare Gott selbst sein.

Wenn der Mensch den unsichtbaren Gott nicht sehen und hören kann und beim Anblick des Unsichtbaren sofort sterben würde, warum starb Johannes nicht (Offenbarung 1:12-19), als der Herr Jesus ihm die Offenbarungen gab? Denn wenn Jesus Gott wäre, müsste man bei seinem Anblick sterben!



Gott, der geliebte himmlische Vater ist von einem herrlichen Licht umgeben, das nur sein geliebter gezeugter Sohn betreten kann, damit seine wunderschöne Schöpfung die Herrlichkeit Gottes erkennen und ertragen kann und nicht stirbt.



Dies bestätigt ebenso die Prophetin Gottes, Ellen G. White:

„Dann sah ich Jesum mit einem Ausdruck des Mitgefühls und Kummers auf seinem Gesichte. Bald sah ich, wie er sich dem strahlenden Lichte näherte, welches den Vater umgab. Mein begleitender Engel sagte: „Er hat eine geheime Unterredung mit seinem Vater.“ Während Jesus mit dem Vater redete, schien die Besorgnis der Engel aufs höchste gespannt. Dreimal umschloß ihn das herrliche Licht, das den Vater umgab, und als er das dritte Mal von dem Vater kam, konnten wir seine Gestalt sehen. Sein Aussehen war sanft, frei von aller Angst und Sorge, und glänzte mit einer Lieblichkeit, die Worte nicht beschreiben können. Dann machte er der Engelschar bekannt, daß ein Weg der Rettung für den verlorenen Menschen gefunden sei, daß er mit seinem Vater darüber gesprochen und Erlaubnis erlangt habe, sein eigenes Leben als Lösegeld für die Menschheit zu geben, ihre Sünden zu tragen und das Urteil des Todes auf sich zu nehmen. Dadurch sei der Weg gebahnt, so daß sie durch die Verdienste seines Blutes Vergebung für ihre vergangenen Übertretungen finden und durch Gehorsam wieder in den Garten zurückkehren könnten, aus dem sie vertrieben waren. Dann könnten sie wieder Zutritt zu der herrlichen, unsterblichen Frucht vom Baume des Lebens erlangen, an dem sie jetzt alles Recht verloren hatten.“

Ellen G. White, Erfahrungen und Gesichte sowie geistliche Gaben, Seiten 121-122



Kannst du ein Abbild von etwas anfertigen,

das du nicht siehst?

NEIN!

 

Wenn Vater keine Gestallt hätte, könnte Jesus auch kein Abbild seiner Gestalt sein.



Er ist [das Ab]bild des unsichtbaren Gottes, [der] Erstgeborene [vor einer] jeden Schöpfung. Kolosser 1:15

… welcher, sintemal er ist der Glanz seiner Herrlichkeit und das Ebenbild seines Wesens … Hebräer 1:3



Dass Gott eine Gestalt hat, so wie es geschrieben steht, bestätigt auch die Prophetin Gottes, Ellen G. White:

„Ich sah einen Thron, auf dem der Vater und Sohn saßen. Ich betrachtete die Erscheinung Jesu und bewunderte seine holde Gestalt. Des Vaters Gestalt konnte ich nicht sehen, denn eine Wolke strahlenden Lichtes (Siehe „Nachtrag zu Erfahrungen und Gesichte“. § 6) bedeckte sie. Ich fragte Jesum, ob sein Vater eine Gestalt habe wie er selbst. Er sagte, daß es so sei, aber daß ich ihn nicht sehen könne, denn wenn ich die Herrlichkeit seiner Person sehen würde, müßte ich sterben.“

Ellen G. White, Erfahrungen und Gesichte sowie geistliche Gaben, Seite 45



„Ich habe oft gesehen, daß Jesus eine Person ist. Ich fragte ihn, ob sein Vater eine Person sei und die gleiche Gestalt habe wie er. Er sagte: „Ich bin das genaue Ebenbild meines Vaters.“

Ellen G. White, Erfahrungen und Gesichte sowie geistliche Gaben, Seite 70



„Auf Seite 45 berichtete ich, daß eine Wolke strahlenden Lichtes den Vater umgab, und daß seine Person nicht gesehen werden konnte. Ferner sagte ich, daß ich den Vater sich von dem Throne erheben sah. Der Vater war so mit Licht und Herrlichkeit umgeben, daß seine Person nicht sichtbar war, aber ich wußte, daß es der Vater war, und daß dies Licht und diese Herrlichkeit von seiner Person ausging. Als ich dies Licht und diese Herrlichkeit von dem Throne verschwinden sah, wußte ich, daß dies durch das Aufstehen des Vaters verursacht wurde, deshalb sagte ich, ich sah den Vater sich erheben. Die Pracht oder die Hoheit seiner Gestalt sah ich niemals; niemand könnte ihn sehen und leben; doch die Menge des Lichtes und der Herrlichkeit, die ihn umgab, konnte ich sehen.“

Ellen G. White, Erfahrungen und Gesichte sowie geistliche Gaben, Seite 88



„Eine unbeschreibliche Herrlichkeit umgab die Gestalt auf dem Thron, und seine Begleiter füllten den Tempel ... Auf jeder Seite des Gnadenthrons befanden sich Cherubim, die dort als Ehrengarde für den großen König postiert waren, und sie waren mit Licht bekleidet und widerstrahlten die Herrlichkeit Gottes, in dessen Gegenwart sie sich befanden. Und als sie voll Hingabe und Ernst ihre Loblieder sangen, erzitterten die Säulen des Tores wie bei einem Erdbeben. Diese heiligen Wesen sangen das Lob Gottes mit Lippen, die nie durch Sünde verunreinigt waren. Der Unterschied zwischen dem schwachen Lob Gottes, das Jesaja gewöhnt war, und dem inbrünstigen Lob der Seraphim erstaunte und beschämte den Propheten. Für einen Augenblick war es ihm gewährt, den vollkommen reinen Charakter und die Größe Gottes zu erleben und zu erkennen.“

Ellen G. White, Die Engel, Seite 110



„Ich sah den Vater sich von dem Thron erheben und in einem Feuerwagen in das Allerheiligste hinter den Vorhang fahren und sich niedersetzen. Dann erhob sich Jesus von dem Thron, und die meisten, die vor dem Thron gebeugt waren, erhoben sich mit Jesus. Ich sah keinen einzigen Lichtstrahl, der sich von Jesus über die sorglose Menge ergossen hätte, als er sich erhob; sie befanden sich in völliger Finsternis. Jene, die sich mit Jesus erhoben hatten, hielten ihre Augen auf ihn gerichtet, als er den Thron verließ und sie eine Strecke Wegs führte. Dann erhob er seinen rechten Arm, und wir hörten ihn mit wohlklingender Stimme sagen: „Wartet hier, ich will zu meinem Vater gehen, um das Reich zu empfangen; haltet eure Kleider rein, und bald will ich wiederkommen von der Hochzeit und euch zu mir nehmen.“ Dann kam ein Wolkenwagen, er hatte Räder wie Feuer und war von Engeln umgeben. Er fuhr dahin, wo Jesus war. Er stieg in den Wagen und wurde zu dem Allerheiligsten getragen, wo der Vater saß. Dann sah ich Jesus, den großen Hohenpriester, vor dem Vater stehen. An dem Saum seines Gewandes waren abwechselnd Schellen und Granatäpfel. Jene, die sich mit Jesus erhoben hatten, folgten ihm im Glauben in das Allerheiligste und beteten: „Vater, gib uns deinen Geist.“ Dann blies Jesus den Heiligen Geist über sie. In diesem Hauch war Licht, Macht und viel Liebe, Freude und Friede.“

Frühe Schriften von Ellen G. White, Seiten 73-74



„Am 14. Mai 1851 sah ich die Schönheit und Lieblichkeit Jesu. Als ich seine Herrlichkeit schaute, kam mir nicht in den Sinn, daß ich je von seiner Gegenwart getrennt sein könnte. Ich sah ein Licht von der Herrlichkeit ausgehen, die den Vater umgab, und als es nahe zu mir kam, zitterte ich wie ein Blatt am Baum. Ich dachte, wenn es mir noch näher käme, würde ich sterben; aber das Licht ging an mir vorbei. Dann konnte ich mir einen Begriff von dem großen und schrecklichen Gott machen, mit dem wir es zu tun haben. Ich sah aber auch, welch schwachen Begriff manche von der Heiligkeit Gottes haben und wie oft sie seinen heiligen und ehrwürdigen Namen unnütz führen, ohne daran zu denken, daß es der große und schreckliche Gott ist, von dem sie sprechen. Während des Gebetes gebrauchen viele unachtsamerweise unehrerbietige Ausdrücke, die den sanften Geist des HERRN betrüben, und deshalb werden ihre Gebete im Himmel nicht angenommen.“

Frühe Schriften von Ellen G. White, Seite 92



Auch in den für diese Zeit von Gott gesandten Botschaften bezeugt der geliebte himmlische Vater seine Herrlichkeit.



So spricht der HERR:

„Viele sagen, wo ist dieser Gott, warum zeigt er sich uns nicht? Oh du blindes Volk.

Wenn ich mich euch zeigen würde, würdet ihr sterben, weil ihr meine Herrlichkeit nicht ertragen könnt.

Doch weil ich euch liebe, zeugte ich meinen Sohn und in meinem Sohn seht ihr mich, die Frucht meines Geistes, seht ihr in meinem Sohne.

Deshalb sagte mein Sohn: „Wer mich sieht, sieht den Vater.“

Weil mein Sohn mein Abbild ist und wenn jemand mein Abbild ist, kann er nicht ich sein.

Und doch macht ihr meinen Sohn zu Gott. Ihr macht aus meinem Sohn mich, obwohl ich euch ganz deutlich sagte, dass ich keinen anderen Gott neben mir kenne, kein anderer vor mir war und nach mir kein anderer kommt, selbst im Himmel kein anderer Gott vorhanden ist.“

Botschaft an das Volk Gottes – Nicht Gott, sondern ihr lasst Gottlosigkeit zu.

1.Johannes 4:6 Wir sind aus Gott. Wer Gott kennt, hört auf uns; wer nicht aus Gott ist, hört nicht auf uns. Daran erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist des Irrtums.

https://www.youtube.com/watch?v=moXFtUzqWhk



Da nur der einzig gezeugte Sohn Gottes den Vater sehen und vom Vater Zeugnis geben kann, kommst du nur durch den Sohn zum Vater.



Jesus spricht …:

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben;

niemand kommt zum Vater, denn durch mich!

Johannes 14:6


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