Verwandelte der Herr Jesus das Wasser in Wein oder Traubensaft?

Verwandelte der Herr Jesus das Wasser in Wein oder Traubensaft?

Vorwort

Begrüße dich geliebter Leser.
Friede sei mit dir und mit deinen Nächsten.

Sehr viele Menschen sind der Meinung, der geliebte Sohn Gottes, Jesus der Christus, hätte auf der Hochzeit zu Kana in Galiläa das Wasser in Wein, ein alkoholisches Getränk verwandelt. Deshalb sind die Menschen der Meinung, der Genuss des Weines wäre erlaubt und sogar Gottes Wille, nur zu viel des Weines wäre schlecht und Sünde, aber ein Glas am Tag zum Essen oder am Abend wäre in Ordnung und sogar gesund.

Kann sich der Mensch vorstellen, was ein Glas Wein (Alkohol) in einem Menschen anrichtet, der täglich kein Alkohol trinkt, sich täglich, so wie es Gott gebot, rein Pflanzlich und vollkommen gesund ernährt, sich täglich körperlich betätigt, täglich an die frische Luft geht, täglich nur Wasser trinkt, täglich die heilige Schrift studiert, Gemeinschaft mit dem himmlischen Vater und dessen geliebten Sohn Jesus pflegt, also täglich so lebt, wie Gott es will?

Dieses eine Glas Wein benebelt und vergiftet die Gedanken, das Gehirn und die Organe, vergiftet die sprechende Zunge und den Atem.

Manche Menschen sind sogar der Meinung, dass ihnen nach der Mahlzeit ein Verdauungsschnaps gut täte. Sie sind der Meinung, dass es ihren Magen beruhigt und ihrer Verdauung hilft. Was sie jedoch nicht wissen ist, dass der Alkohol ihren Magen betäubt und die Verdauung hemmt. Also tun sie ihrem Körper unwissend das genaue Gegenteil an.

Wenn der Mensch sich vergiftet, dann kann sein Gehirn und Körper nicht mehr korrekt arbeiten und schon gar nicht volle Leistung bringen, weil das Gehirn und der Körper betäubt sind und mit der Verarbeitung der Gifte beschäftigt sind. Der Mensch belastet mit all diesen Giften rücksichtslos seinen Körper, verlangt aber volle Leistung von ihm und wundert sich dann, woran es liegen könnte, dass es ihm nicht gut geht und was wohl mit seinem Körper los wäre.

Was passiert aber im Menschen? Der Körper vernimmt einen Eindringling, der dem Körper Schaden zufügen will und startet die Abwehr. Zur Rettung des Menschen konzertiert sich der Körper jetzt speziell auf die Abwehr und Vernichtung dieser Gifte, wozu er all seine Kraft einsetzt, damit der Körper genügend Kraft für seine Arbeit hat. Deshalb wird der Mensch unkonzentriert, benommen, gelähmt, gereizt, aggressiv, müde usw. und braucht Schlaf. 

Hast du schon Mal einen betrunkenen Menschen erlebt? Hast du den Alkoholdunst seines Mundes gerochen? Ekelte es dich an? Warum denkt der Menschen dann, dass es Gott nicht anekelt, sondern sogar gefällt?

Würden Eltern ihrem Säugling ein Glas Wein zum Trinken geben? Sicherlich nicht. Warum aber nicht, wenn nach der Meinung des Menschen ein Glas Wein angeblich Gottes Wille und sogar gesund sein soll? Warum will der Mensch dem Säugling dieses angeblich Gesunde nicht geben? Warum geht der Mensch mit dem Säugling so vorsichtig und behutsam um und mit sich selbst aber nicht?

Es steht geschrieben:

Wenn nun ihr, die ihr arg seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht, wieviel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten! Matthäus 7:11 

Doch was sagt Gott zum Wein im alten und neuen Bund?

Kann Gott den Alkoholkonsum gut heißen, wenn er so viel Leid, Unheil und Sünde verursacht?

Um die Wahrheit herauszufinden, muss man im alten und neuen Bund nachschauen, was der himmlische Vater seinem Volke gebot. Genau das möchten wir prüfen, so der himmlische Vater will.

Deshalb möchte ich dich einladen, wenn du möchtest, diesen Beitrag unter Gebet – so wie die heilige Schrift es sagt – zu lesen und zu studieren. Wünsche und hoffe, dass dir die Liebe und Gerechtigkeit Gottes zuteilwird! 

Möge der geliebte himmlische Vater dir, deinen Lieben und euren Nächsten beim Suchen und Prüfen helfen, euch segnen, beschützen, durch seinen geliebten Sohn Jesus von euren Sünden und Ungerechtigkeiten befreien (1.Johannes 1:7, 1:9), damit ihr von neuem geboren und wie der Sohn Gottes werdet, nicht mehr sündigt (1.Johannes 3:9) und das Reich Gottes für die Ewigkeit betretet (Johannes 3:3). Viel Freude sei euch beim Suchen und Prüfen gewünscht.
Im Namen des edlen, wunderbaren und geliebten Fürsten Jesus, dem Christus.
Amen

Was sagt der alten Bund (AT) über Wein und Alkoholgenuss?

Es steht geschrieben:

JHWH aber redete mit Aaron und sprach: Du und deine Söhne mit dir sollen weder Wein noch starkes Getränk trinken, wenn ihr in die Stiftshütte geht, damit ihr nicht sterbt. Das sei eine ewige Ordnung für eure [künftigen] Geschlechter, damit ihr einen Unterschied macht zwischen dem Heiligen und dem Unheiligen, zwischen dem Unreinen und Reinen, und damit ihr die Kinder Israels alle Ordnungen lehrt, die JHWH zu ihnen durch Mose geredet hat! 3.Mose 10:8-11

In 3.Mose 10:8-11 lesen wir, dass Gott seinen Dienern Aaron und dessen Söhnen verbot Wein noch starkes Getränk zu trinken, damit sie einen Unterschied zwischen dem Heiligen und dem Unheiligen, zwischen dem Unreinen und Reinen machen und die Kinder Israels alle Ordnungen lehren können.

Gott sagt, wie in seinen 10 Geboten:

Du sollst! 

Es steht geschrieben:

Wenn ein Mann oder ein Weib das besondere Gelübde eines Nasiräers tun will, um sich JHWH zu weihen, so soll er sich des Weins und starken Getränkes enthalten; Essig von Wein und starkem Getränk soll er nicht trinken; er soll auch keinen Traubensaft trinken und darf weder grüne noch getrocknete Trauben essen. 4.Mose 6:2-3

4.Mose 6:2-3 sagt uns sehr deutlich, wenn ein Mann oder eine Frau das Gelübde eines Nasiräers ablegen und sich dem einen Gott JHWH weihen, dann trinken sie keinen Wein und starkes Getränk. Der Sohn Manoahs namens Simson und der Sohn des Zacharias namens Johannes der Täufer, waren Gott geweihte und haben sich dem Gelübde eines Nasiräers unterstellt, weshalb sie keinen Wein tranken.

Es steht geschrieben:

Der Wein, das starke Getränk, macht übermütig und wild, und keiner, der sich damit berauscht, wird weise. Sprüche 20:1 

Sprüche 20:1 sagt uns, dass der Wein übermütig und wild macht und jeder der sich damit berauscht, nicht weise wird. Und dann soll der Herr Jesus Wasser in Wein verwandelt haben?

Es steht geschrieben:

Aber auch diese taumeln vom Wein und schwanken von starkem Getränk; Priester und Prophet sind von starkem Getränk berauscht, vom Wein benebelt, verleitet durch berauschende Getränke; sie sehen nicht mehr klar, urteilen unsicher. Jesaja 28:7

Jesaja 28:7 sagt uns sehr klar, dass die Priester und Propheten wegen ihrem Wein taumeln und benebelt sind, nicht mehr klar sehen und unsicher urteilen. In Jesaja 28 verkündet Gott das Gericht über die Priester und Propheten, welche solches tun und dann soll der Hohenpriester Jesus Wasser in Wein verwandelt haben?

Es steht geschrieben:

Das Wort, welches in den Tagen Jojakims, des Sohnes Josias, von JHWH an Jeremia erging, lautet also: Gehe zum Hause der Rechabiter und rede mit ihnen und führe sie ins Haus JHWH´s, in eine der Hallen, und gib ihnen Wein zu trinken! Da nahm ich Jaasanja, den Sohn Jeremias, des Sohnes Habazinjas, samt seinen Brüdern und allen seinen Söhnen und dem ganzen Haus der Rechabiter, und führte sie ins Haus des JHWH´s, zur Halle der Söhne Chanans, des Sohnes Jigdaljas, des Mannes Gottes, die neben der Halle der Fürsten, oberhalb der Halle Maasejas, des Sohnes Sallums, des Türhüters, lag. Und ich setzte den Söhnen des Hauses der Rechabiter Krüge voll Wein und Becher vor und sprach zu ihnen: Trinket Wein! Da sprachen sie: Wir trinken keinen Wein! Denn Jonadab, der Sohn Rechabs, unser Vater, hat uns befohlen und gesagt: «Ihr sollt keinen Wein trinken, weder ihr noch eure Söhne, ewiglich; ihr sollt auch kein Haus bauen, keine Saat bestellen, keinen Weinberg pflanzen noch besitzen, sondern euer Leben lang in Zelten wohnen, auf daß ihr lange lebet in dem Lande, darinnen ihr Fremdlinge seid.» So gehorchen wir nun der Stimme unsres Vaters Jonadab, des Sohnes Rechabs, in allem, was er uns befohlen hat, und trinken keinen Wein, weder wir, noch unsere Weiber, noch unsere Söhne, noch unsere Töchter; wir bauen auch keine Häuser, um darin zu wohnen, und besitzen weder Weinberg, noch Acker und Saat, sondern wohnen in Zelten und befolgen alles, was uns unser Vater Jonadab befohlen hat. Als aber der babylonische König Nebukadnezar ins Land heraufzog, da sprachen wir: «Kommt, laßt uns vor dem Heere der Chaldäer und vor dem Heere der Syrer nach Jerusalem ziehen!» Und so wohnen wir jetzt in Jerusalem. Da erging das Wort JHWH´s an Jeremia also: So spricht JHWH der Heerscharen, der Gott Israels: Gehe und sage zu den Männern Judas und zu den Einwohnern von Jerusalem: Wollt ihr euch das nicht zur Lehre nehmen, daß ihr meinen Worten gehorchet? spricht JHWH. Die Worte Jonadabs, des Sohnes Rechabs, die er seinen Söhnen befohlen hat, nämlich, daß sie keinen Wein trinken sollen, die werden gehalten; denn sie trinken keinen Wein bis auf diesen Tag und gehorchen also dem Gebot ihres Vaters! Ich aber habe zu euch geredet, frühe und fleißig, und ihr habt mir nicht gehorcht! Und doch habe ich alle meine Knechte, die Propheten, frühe und fleißig zu euch gesandt und euch sagen lassen: Kehret doch um, ein jeder von seinem bösen Wege, und bessert eure Taten und folgt nicht andern Göttern nach, um ihnen zu dienen, so sollt ihr in dem Lande bleiben, das ich euch und euren Vätern gegeben habe! Aber ihr habt eure Ohren nicht geneigt und nicht auf mich gehört. Weil denn die Söhne Jonadabs, des Sohnes Rechabs, das Gebot ihres Vaters gehalten haben, das er ihnen gegeben, dieses Volk aber mir nicht gehorsam gewesen ist, darum spricht JHWH, der Gott der Heerscharen, der Gott Israels, also: Siehe, ich bringe über Juda und über die Bewohner von Jerusalem all das Unglück, das ich wider sie geredet habe, weil sie nicht hören wollten, als ich zu ihnen redete, und nicht antworteten, als ich ihnen rief! Aber zum Hause der Rechabiter sprach Jeremia: So spricht JHWH der Heerscharen, der Gott Israels: Weil ihr dem Gebot eures Vaters Jonadab gehorcht und alle seine Befehle befolgt und allerdinge getan habt, wie er euch befohlen hat, darum spricht JHWH der Heerscharen, der Gott Israels, also: Es soll Jonadab, dem Sohne Rechabs, nie an einem Manne fehlen, der vor mir steht! Jeremia 35:1-19

Die Rechabiter tranken keinen Wein und blieben dem Gebot ihres Vaters Jonadab, welches dem Gebot Gottes entspricht gehorsam, weshalb Gott sie belohnte und das ungehorsame Volk bestrafte.

Es steht geschrieben:

Unzucht, Wein und Most rauben den Verstand. Hosea 4:11 

Hosea 4:11 sagt uns sehr deutlich, dass Wein den Verstand raubt.

Es steht geschrieben:

Und es soll kein Priester Wein trinken, wenn er in den innern Vorhof hineingeht. Hesekiel 44:21

Nun wirst du vielleicht einwenden: Ist Hesekiel 44:21 nicht für Priester?

Ja, so ist es. Aber sagt die heilige Schrift nicht, dass Gott sein Volk zu Priestern macht (anh. Offenbarung 5:10), sie Priester Gottes und Christi sein und mit ihm tausend Jahre regieren werden (anh. Offenbarung 20:6)? 

Sagt die Schrift nicht, dass die Kinder Gottes ein königliches Priestertum sind (anh. 1.Petrus 2:9) und sie sich als lebendige Steine zum geistlichen Hause, zum heiligen Priestertum, aufbauen lassen sollen (anh. 1.Petrus 2:5)?

Falls ja, dann gilt das Gebot auch dem Volk!

„Es war Christus, der im Alten Testament Israel warnte: „Der Wein macht Spötter, und starkes Getränk macht wild; wer davon taumelt, wird niemals weise.“ Sprüche 20,1. Und er selber beschaffte auch kein solches Getränk. Satan versucht die Menschen dahin zu bringen, sich der Befriedigung der Leidenschaften hinzugeben, die den Verstand verdunkeln und die geistliche Wahrnehmungsfähigkeit betäuben; aber Christus lehrt uns, die niederen Triebe zu beherrschen. Sein gesamtes Leben war ein Beispiel der Selbstverleugnung. Um die Macht der Begierden zu brechen, nahm er an unserer Statt die schwerste Prüfung auf sich, die die menschliche Natur ertragen konnte. Es war Christus, der Johannes den Täufer anwies, weder Wein noch starkes Getränk zu trinken. Er war es auch, der der Frau von Manoah ein ähnliches Gebot gab, enthaltsam zu sein. Und er sprach einen Fluch über den Menschen aus, der seinem Nächsten die Flasche an die Lippen hebt. Christus widersprach seiner eigenen Lehre nicht. Der unvergorene Wein, den er für die Hochzeitsgäste beschaffte, war ein gesundes und erfrischendes Getränk. Es wirkte so, daß der Geschmackssinn mit einem der Gesundheit zuträglichen Appetit in Übereinstimmung gebracht wurde.“
Ellen G. White, Das Leben Jesu, S. 133-134

Vielleicht werden jetzt manche einwenden: Aber das gilt doch für das Volk der Juden des alten Bundes?

Zuerst müssen wir festhalten, dass das Volk in der Wüste keine Juden, sondern Hebräer waren.

So steht es geschrieben:

Und wenn sie auf dich hören, so sollst du und die Ältesten von Israel zum König von Ägypten hineingehen und zu ihm sagen: JHWH, der Hebräer Gott, ist uns begegnet. So laß uns nun drei Tagereisen weit in die Wüste gehen, daß wir JHWH, unserm Gott, opfern! 2.Mose 3:18 

Sie sprachen: Der Hebräer Gott ist uns begegnet; wir wollen hingehen drei Tagereisen weit in die Wüste und JHWH, unserm Gott, opfern, daß er uns nicht mit Pestilenz oder mit dem Schwerte schlage. 2.Mose 5:3 

Da sprach JHWH zu Mose: Mache dich am Morgen früh auf und tritt vor den Pharao und sprich zu ihm: So spricht JHWH, der Gott der Hebräer: Laß mein Volk gehen, daß es mir diene! 2.Mose 9:13 

Also gingen Mose und Aaron zum Pharao und sprachen zu ihm: So spricht JHWH, der Gott der Hebräer: Wie lange willst du dich vor mir nicht demütigen? Laß mein Volk gehen, daß es mir diene! 2.Mose 10:3 

Es steht sehr klar geschrieben:

Der Hebräer Gott, nicht der Juden Gott!

Also war das aus Ägyptenland geführte Volk Hebräer und nicht Juden.

Mose war ebenso kein Jude, sondern ebenso ein Hebräer.

Es steht geschrieben:

Zu der Zeit aber, als Mose groß geworden, ging er aus zu seinen Brüdern und sah ihre Lasten und sah, daß ein Ägypter einen Hebräer, einen seiner Brüder, schlug. 2.Mose 2:11 

Nun möchte ich dir einen weiteren wichtigen Punkt aufzeigen.

Es steht geschrieben.

6 Diese Dinge aber sind zum Vorbild für uns geschehen, damit wir uns nicht des Bösen gelüsten lassen, gleichwie jene gelüstet hat. 7 Werdet auch nicht Götzendiener, gleichwie etliche von ihnen, wie geschrieben steht: «Das Volk setzte sich nieder, um zu essen und zu trinken, und stand auf, um zu spielen.» 8 Lasset uns auch nicht Unzucht treiben, gleichwie etliche von ihnen Unzucht trieben, und es fielen an einem Tage ihrer dreiundzwanzigtausend. 9 Lasset uns auch nicht Christus versuchen, gleichwie etliche von ihnen ihn versuchten und von den Schlangen umgebracht wurden. 10 Murret auch nicht, gleichwie etliche von ihnen murrten und durch den Verderber umgebracht wurden. 11 Das alles, was jenen widerfuhr, ist ein Vorbild und wurde zur Warnung geschrieben für uns, auf welche das Ende der Zeitalter gekommen ist. 1.Korinther 10:5-11

Kannst du sehen, was uns die heilige Schrift sagt? 

1.Korinther 10:6 sagt uns, dass all diese Dinge zum Vorbild für uns geschehen sind und das alles, was jenen in der Wüste widerfuhr, ein Vorbild ist und zur Warnung für die geschrieben wurde, auf welche das Ende der Zeitalter gekommen ist.

Die heilige Schrift sagt uns sehr klar und deutlich, dass all das in der Wüste Geschehene, ein Vorbild für die Menschen der letzten Tage ist!

Sollte das alte Testament dann immer noch unwichtig sein?

Sollte der Mensch immer noch denken, der alte Bund, das alte Testament, wäre unwichtig und durch den neuen Bund nichtig geworden?

NEIN! Das sollte er nicht!

Was sagte der himmlische Vater weiter bezüglich des Alkohols zu seinem Volk in der Wüste?

Es steht geschrieben:

Ihr habt kein Brot gegessen und weder Wein noch starkes Getränk getrunken, damit ihr erkennt, daß ich JHWH, euer Gott, bin. 5. Mose 29:6

Sie tranken kein Alkohol und kein starkes Getränk!

Was sagt die heilige Schrift noch zu alkoholischen Getränken?

Es steht geschrieben:

Und der Engel JHWH´s erschien der Frau und sprach zu ihr: Siehe doch! Du bist unfruchtbar und kannst keine Kinder bekommen; aber du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären! Und nun hüte dich doch, daß du keinen Wein noch starkes Getränk trinkst und nichts Unreines ißt! Denn siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären; dem soll kein Schermesser auf das Haupt kommen; denn der Knabe soll ein Nasiräer Gottes sein von Mutterleib an, und er wird anfangen, Israel aus der Hand der Philister zu erretten! Richter 13:3-5

Laut Richter 13:3-5 gebot Gott durch seinen Boten/Engel der Frau von Manoach, Mutter von Simson, dass sie sich hüten und keinen Wein oder starkes Getränk trinken soll! Warum gebot Gott dies der Frau? Weil er ihren Sohn zum Dienst erwählte! Das Selbe gebot Gott dem Zacharias hunderte Jahre später, dem Vater von Johannes dem Täufer. (anh. Lukas 1:10-17)

Also änderte Gott sein Gebot und seine Meinung nicht!

Denn es steht geschrieben:

Ich will meinen Bund nicht entheiligen und nicht ändern, was aus meinem Munde gegangen ist. Psalm 89:35

Denn ich, JHWH, verändere mich nicht … Maleachi 3:6

Trank der Prophet Daniel Wein?

Es steht geschrieben:

8 Daniel aber nahm sich vor, sich mit des Königs feiner Speise und mit dem Weine, den er trank, nicht zu verunreinigen; er erbat sich von dem obersten Kämmerer, daß er sich nicht verunreinigen müsse. 9 Und Gott gab Daniel Gnade und Barmherzigkeit vor dem obersten Kämmerer. 10 Und der oberste Kämmerer sprach zu Daniel: Ich fürchte nur meinen Herrn, den König, der euch eure Speise und euer Getränk bestimmt hat. Denn warum sollte er wahrnehmen, daß euer Aussehen weniger gut wäre, als das der andern Jünglinge von eurem Alter? So wäret ihr schuld, wenn ich meinen Kopf beim König verwirkte! 11 Da antwortete Daniel dem Kellermeister, welchen der oberste Kämmerer über Daniel, Hananja, Misael und Asarja gesetzt hatte: 12 Versuche es doch zehn Tage lang mit deinen Knechten, daß man uns Gemüse zu essen und Wasser zu trinken gebe; 13 darnach besehe man vor dir unser Aussehen und das Aussehen der andern Jünglinge, welche von der feinen Speise des Königs essen; nach dem, was du dann sehen wirst, handle weiter mit deinen Knechten! 14 Da hörte er auf sie in dieser Sache und versuchte es zehn Tage lang mit ihnen. 15 Und nach den zehn Tagen sah man, daß sie besser aussahen und am Leibe fetter waren, als alle Jünglinge, die von der feinen Speise des Königs aßen. 16 Da nahm der Kellermeister ihre feine Speise und den Wein, den sie trinken sollten, hinweg und gab ihnen Gemüse. 17 Und Gott gab diesen vier Jünglingen Kenntnis und Verständnis für allerlei Schriften und Weisheit; vorzüglich aber machte er Daniel verständig in allen Gesichten und Träumen. 18 Nachdem nun die Zeit, welche der König bestimmt hatte, verflossen war, führte sie der oberste Kämmerer vor Nebukadnezar. 19 Da redete der König mit ihnen; aber keiner unter ihnen allen ward gefunden, der Daniel, Hananja, Misael und Asarja gleichgekommen wäre; darum mußten sie vor dem König stehen. 20 Der fand sie in allen Sachen der Weisheit und Einsicht, worüber er sie befragte, zehnmal geschickter als alle Schriftkundigen und Wahrsager, die er in seinem ganzen Reiche hatte. 21 Und Daniel erlebte das erste Jahr des Königs Kores. Daniel 1:8-21

Wie wir in Daniel 1 erfahren, sollten Daniel und seine Freunde sich von der Tafel des Königs ernähren und auch dessen Wein trinken. Aber Daniel 1:8 sagt uns, dass Daniel sich vornahm, sich mit des Königs feiner Speise und seinem Wein nicht zu verunreinigen. Deshalb erbat er von dem obersten Kämmerer den Test, damit er sich nicht verunreinigt.

Daniel wollte sich mit dem Wein nicht verunreinigen! 

Wie meint es Daniel, sich mit dem Wein nicht verunreinigen zu wollen?

Weil Gott im alten Bund in 3.Mose 10:8-11 seinen Dienern gebot und 5.Mose 29:6 bestätigt, keinen Wein oder starkes Getränk zu trinken! Und warum tat es Gott?

Es steht geschrieben:

JHWH aber redete mit Aaron und sprach: Du und deine Söhne mit dir sollen weder Wein noch starkes Getränk trinken, wenn ihr in die Stiftshütte geht, damit ihr nicht sterbt. Das sei eine ewige Ordnung für eure [künftigen] Geschlechter, damit ihr einen Unterschied macht zwischen dem Heiligen und dem Unheiligen, zwischen dem Unreinen und Reinen, und damit ihr die Kinder Israels alle Ordnungen lehrt, die JHWH zu ihnen durch Mose geredet hat! 3.Mose 10:8-11

Wie wir sehen dürfen, erhalten wir auch darauf die Antwort:

Damit sie einen Unterschied machen zwischen dem Heiligen und dem Unheiligen, zwischen dem Unreinen und Reinen!

Also sollen sie einen klaren Geist behalten, um klar und deutlich unterscheiden zu können! Deshalb weigerte sich Daniel und seine Freunde den Wein des Königs zu trinken und baten um Wasser.

Und was tat Gott daraufhin?

Es steht geschrieben:

17 Und Gott gab diesen vier Jünglingen Kenntnis und Verständnis für allerlei Schriften und Weisheit; vorzüglich aber machte er Daniel verständig in allen Gesichten und Träumen. 18 Nachdem nun die Zeit, welche der König bestimmt hatte, verflossen war, führte sie der oberste Kämmerer vor Nebukadnezar. 19 Da redete der König mit ihnen; aber keiner unter ihnen allen ward gefunden, der Daniel, Hananja, Misael und Asarja gleichgekommen wäre; darum mußten sie vor dem König stehen. 20 Der fand sie in allen Sachen der Weisheit und Einsicht, worüber er sie befragte, zehnmal geschickter als alle Schriftkundigen und Wahrsager, die er in seinem ganzen Reiche hatte. 21 Und Daniel erlebte das erste Jahr des Königs Kores. Daniel 1:8-21

In Daniel 1:17 dürfen wir erfahren, dass Gott sie für ihre Treue und ihren Gehorsam gegenüber seinem Gebot segnete, weshalb er diesen vier Jünglingen Kenntnis und Verständnis für allerlei Schriften und Weisheit gab. Daniel machte er aber vorzüglich in allen Gesichten und Träumen verständig.

Also belohnte Gott seine Kinder!

Wenn Gott seine Kinder, welche den Wein ablehnten, belohnte, was wird Gott dann mit den Kindern tun, die den Wein trinken? Sicherlich nicht belohnen!

Daniel und seine Freunde wurden geprüft und bestanden, weshalb Gott sie ehrte.

„Unter den Gerichten, die dem König vorgesetzt wurden, gab es Schweinefleisch und andere Speisen, die nach dem Gesetz Mose unrein waren und deren Genuß den Hebräern ausdrücklich verboten war. Das bedeutete für Daniel eine ernste Prüfung. Sollte er an den Lehren der Väter über Speise und Trank festhalten, dadurch den König beleidigen und selbst vielleicht nicht nur seine Stellung, sondern auch sein Leben verlieren? Oder sollte er die Gebote Gottes mißachten, um sich die Gunst des Königs zu erhalten und dadurch den großen Vorteil einer hohen Bildung und die Aussicht auf eine schmeichelhafte weltliche Laufbahn zu sichern?

Daniel besann sich nicht lange. Er wollte seine Rechtschaffenheit vor Gott bewahren, was für Folgen es auch haben würde. Er „nahm sich in seinem Herzen vor, daß er sich mit des Königs Speise und mit seinem Wein nicht unrein machen wollte.“ Daniel 1,8.

Viele der heutigen vorgeblichen Christen werfen Daniel vor, er habe es zu genau genommen und sei kleinlich und überfromm gewesen. Essen und Trinken halten sie von zu geringer Bedeutung, als daß sie eine solch entschiedene Haltung forderten, die den Verzicht auf alle irdischen Vorteile nach sich ziehen könnte. Wer aber so denkt, wird am Tage des Gerichts erkennen müssen, daß er von ausdrücklichen Forderungen Gottes abgewichen ist und seine eigene Meinung zum Maßstab für Recht und Unrecht erhoben hat.

Er wird erfahren, daß das, was ihm unbedeutend erschien, von Gott völlig anders beurteilt wurde. Gottes Gebote sollten uneingeschränkt gehalten werden. Wer eines seiner Gebote annimmt und ihm gehorcht, weil er es für vorteilhaft hält, während er gleichzeitig ein anderes ablehnt, weil dessen Beachtung ein Opfer abfordert, setzt den Maßstab des Rechts herab und verleitet andere Menschen durch sein Beispiel, ebenfalls das heilige Gesetz Gottes gering zu achten. „So spricht der HERR!“ das sollte in allen Dingen unsere Lebensregel sein.

Daniel wurde den stärksten Versuchungen ausgesetzt, die auch unsere Jugend heute treffen können. Trotzdem blieb er den Glaubensunterweisungen treu, die er als Kind empfangen hatte. Er war von Einflüssen umgeben, die darauf abzielten, jeden zu Fall zu bringen, der zwischen Grundsatz und Neigung schwankte. Doch er war nach dem Urteil der Heiligen Schrift von makellosem Charakter. Weil Daniel nicht wagte, auf seine eigene moralische Kraft zu bauen, war das Gebet ihm eine Notwendigkeit. Gott war seine Stärke, Gottesfurcht bestimmte alle Handlungen seines Lebens. 

Daniel besaß die Gnadengabe wahrer Sanftmut. Treu, standhaft und edel bemühte er sich, mit allen in Frieden zu leben, und war doch unbeugsam wie eine stolze Zeder, sobald es um Grundsätze ging. Bei Dingen, die nicht in Widerspruch mit seiner Gefolgstreue gegen Gott standen, verhielt er sich ehrerbietig und gehorsam gegen seine irdischen Vorgesetzten. Er hatte jedoch einen so hohen Begriff von den Ansprüchen Gottes, daß er ihnen die Forderungen irdischer Machthaber unterordnete. Auch selbstsüchtige Rücksichten veranlaßten ihn nie, von seinen Pflichten abzuweichen.

Daniels Charakter bietet der Welt ein treffendes Beispiel dafür, was Gottes Gnade aus Menschen machen kann, die doch von Natur aus gefallen und durch die Sünde verderbt sind. Der Bericht über sein vortreffliches Leben der Selbstverleugnung ist ein Ansporn für die heutige Menschheit. Aus ihm können wir Stärke empfangen, um mannhaft der Versuchung zu widerstehen und durch die Gnadengabe der Sanftmut selbst unter schwersten Prüfungen für das Recht einzustehen.“
Ellen G. White, Biblische Heiligung, S. 14-16

Wie wir erfahren durften, gebot der himmlische Vater seinen Dienern und selbst den Eltern seiner Diener, keinen Wein und starkes Getränk zu trinken, damit sie bei klarem Verstand und fähig bleiben zwischen dem Heiligen und dem Unheiligen, zwischen dem Unreinen und Reinen zu unterscheiden.

Wem sollte man dienen, wenn man sich ein Kind Gottes nennt?
Gott!
Warum sollte das Gebot dann nur den Dienern und nicht auch den Kindern gelten?

Was schließen wir daraus?

Wenn der himmlische Vater seinen Priestern und Dienern gebot, weder Wein noch starkes Getränk zu trinken, damit sie klar bei Sinnen bleiben und klar unterscheiden können, soll Gott dann seinen Höchsten Diener – durch den er das Gebot verkündete – seinen gezeugten Sohn Jesus und sein Ebenbild gesandt haben, um auf der Hochzeit zu Kana in Galiläa, das Wasser in Alkohol zu verwandeln und selbst zu trinken, wodurch er Gott ungehorsam wäre, Gottes Gebot gebrochen, sein Volk berauscht und zur Sünde verführt hätte?

NEIN! Ausgeschlossen!

Das widerspricht vollkommen den Anweisungen Gottes für seine Diener!

Was sagt der neue Bund (NT) über Wein und Alkoholgenuss?

Es steht geschrieben:

Habt aber acht auf euch selbst, daß eure Herzen nicht beschwert werden durch Rausch und Trunkenheit und Nahrungssorgen und jener Tag unversehens über euch komme! Lukas 21:34 

Der Herr Jesus sagt uns in Lukas 21:34 sehr klar, dass unsere Herzen nicht durch Rausch und Trunkenheit beschwert werden. Man kann sich nur mit alkoholischem Wein berauschen und schon ein Glas sorgt dafür, dass der Mensch nicht mehr klar denken kann. Also warnt uns der Herr Jesus vor Rausch und Trunkenheit und dann soll er das Wasser zu Alkohol verwandelt haben?

Man sollte bedenken. Wenn Gott im alten Bund seinen Dienern Wein und starkes Getränk, also Alkohol verbot, warum denkt der Menschen dann, dass sein Gottesdienst und seine Gebete, trotz des eines Glases Wein, dem Willen Gottes entsprechen? Kann ein Mensch Gott loben, wenn der Gestank des Alkohols seinen Mund verlässt und seine Gebete entheiligt?

Es steht geschrieben:

Denn er wird groß sein vor JHWH; Wein und starkes Getränk wird er nicht trinken, und mit heiligem Geist wird er erfüllt werden schon von Mutterleib  Lukas 1:15

In Lukas 1:15 geht es um den geliebten Johannes den Täufer, den Wegbereiter Jesu. Darin übermittelt der himmlische Vater, durch seinen Sohn Jesus und sein Sohn Jesus durch seien Boten/Engel Gabriel, dem Zacharias, dem Vater von Johannes, dass sein Sohn kein Wein und starkes Getränk trinken wird.

Es steht geschrieben:

Denn Johannes der Täufer ist gekommen, der aß kein Brot und trank keinen Wein; da sagt ihr: Er hat einen Dämon! Lukas 7:33 

In Lukas 7:33 bestätigt der Herr Jesus, dass Johannes keinen alkoholischen Wein trank.

Es steht geschrieben:

Und berauschet euch nicht mit Wein, was eine Liederlichkeit ist, sondern werdet voll Geistes, Epheser 5:18

In Epheser 5:18 steht das Gleiche wie in Lukas 21:34 geschrieben, dass man sich mit Wein nicht berauschen soll!

Erlaube mir eine Frage? Wird man vom alkoholischen Wein oder vom nicht alkoholischen Traubensaft berauscht?

Selbstverständlich vom alkoholischen Wein!

Und warum soll dann das Alkoholische erlaubt sein, wenn es berauscht und man sich damit nicht berauschen soll?

Es steht geschrieben:

weder Diebe noch Habsüchtige, noch Trunkenbolde, noch Lästerer, noch Räuber werden das Reich Gottes ererben. 1.Korinther 6:10 

Trunkenheit, Gelage und dergleichen, wovon ich euch voraussage, wie ich schon zuvor gesagt habe, daß die, welche solches tun, das Reich Gottes nicht ererben werden. Galater 5:21 

1.Korinther 6:10 und Galater 5:21 sagen sehr deutlich, dass Betrunkene und Trunkenbolde, also Trinker, in das Reich Gottes nicht eingehen werden!

Nun prüfen wir, ob der Sohn Gottes, Jesus Christus, einen alkoholischen Wein schaffen und trinken konnte.

Es steht geschrieben:

Und es wird JHWH der Heerscharen auf diesem Berge allen Völkern ein Mahl bereiten, ein fettes Mahl, ein Mahl von alten Weinen, von fetten, markigen Speisen, von alten geläuterten Weinen. Jesaja 25:6 

Luther 1545 sagt:

… von reinem Wein, von Fett, von Mark, von Wein, darin keine Hefe ist. Jesaja 25:6

Beachte bitte, dass Jesaja 25:6 vom Mahl Gottes für sein Volk spricht. Gott sagt seinem Volk in Jesaja 25:6 zu, dass er auf seinem Berg für sein Volk ein fettes Mahl, ein Mahl von reinem Wein, von Fett, von Mark, von Wein, darin keine Hefe ist bereiten wird.

Gott spricht vom Wein ohne Hefe!

Erst durch Zugabe von Hefe gärt der Traubensaft und wird zum Wein, einem alkoholischen Getränk. 

Also spricht Gott nicht von einem alkoholischem Wein, sondern von reinem Traubensaft. Somit gibt es keinen Alkohol im Reiche Gottes!

Jesaja 25:6 offenbart uns sehr klar, dass Jesus keinen alkoholischen Wein, sondern reinen Traubensaft zum Abendmahl verwendete.

Die Verwendung von Alkohol in den Kirchen entspricht also nicht der heiligen Schrift, birgt eine sehr große Gefahr und verführt zur Sünde!

Warum spricht die heilige Schrift gegen die Verwandlung des Wassers in einen alkoholischen Wein?

Weil man Hefe zum gären und erzeugen des Weines benötigt.

Der Herr Jesus verwandelte das Wasser ohne Hefe in Wein. Also kann es nur so wie Gott es im alten Bund, durch seinen Sohn Jesus, seinen Dienern gebot, kein Wein, sondern reiner Traubensaft gewesen sein.

Wenn der himmlische Vater seinen Priestern und Dienern gebot, weder Wein noch starkes Getränk zu trinken, damit sie klar bei Sinnen bleiben und klar unterscheiden können, soll Gott dann seinen Höchsten Diener – durch den er das Gebot verkündete – seinen gezeugten Sohn Jesus und sein Ebenbild gesandt haben, um auf der Hochzeit zu Kana in Galiläa, das Wasser in Alkohol zu verwandeln und selbst zu trinken, wodurch er Gott ungehorsam wäre, Gottes Gebot gebrochen, sein Volk berauscht und zur Sünde verführt hätte?

NEIN, das würde der Lehre des alten Bundes widersprechen!

NEIN! Ausgeschlossen!

Das widerspricht vollkommen den Anweisungen Gottes für seine Diener!

Die Folgen des Wein - und Alkoholgenusses!

Lots Töchter, der Wein und ihre Schwangerschaft.

Es steht geschrieben:

Die Töchter Lots berauschten ihren Vater mit Wein, um von ihm geschwängert zu werden. Und Lot ging von Zoar hinauf und blieb mit seinen beiden Töchtern auf dem Berge; denn er fürchtete sich in Zoar zu bleiben; und er wohnte mit seinen Töchtern in einer Höhle. Da sprach die ältere zu der jüngeren: Unser Vater ist alt, und es ist kein Mann mehr auf Erden, der zu uns kommen möge nach aller Welt Weise. So komm, wir wollen unsern Vater mit Wein tränken und bei ihm liegen. Also tränkten sie ihren Vater mit Wein in derselben Nacht. Und die ältere ging und legte sich zu ihrem Vater, und er gewahrte es nicht, weder als sie sich legte, noch als sie aufstand. Am Morgen sprach die ältere zu der jüngern: Siehe, ich bin gestern bei meinem Vater gelegen; wir wollen ihn auch diese Nacht mit Wein tränken, daß du hingehest und dich zu ihm legest, daß wir Samen von unserm Vater erhalten. Also tränkten sie ihren Vater dieselbe Nacht mit Wein. Und die jüngere machte sich auf und legte sich zu ihm, und er merkte es nicht, weder als sie sich legte, noch als sie aufstand. Also wurden die beiden Töchter Lots schwanger von ihrem Vater. Und die ältere gebar einen Sohn, den hieß sie Moab; der ward der Vater der Moabiter von heutzutage. Und die jüngere gebar auch einen Sohn, den hieß sie Ben-Ammi; der ward der Vater der Kinder Ammon von heutzutage. 1.Mose 19:30-38

Nun lesen wir, was der himmlische Vater bezüglich dieses Ereignisses seiner Prophetin Ellen gab:

„Lot wohnte nur kurze Zeit in Zoar. Die Gottlosigkeit war dort ebenso groß wie in Sodom. Er fürchtete sich, dort zu bleiben, weil diese Stadt zerstört werden sollte. Bald darauf wurde Zoar vernichtet, wie Gott es angekündigt hatte. Lot machte sich vorher auf in die Berge und wohnte in einer Höhle. Er hatte nun all seine Habe verloren, für die er es gewagt hatte, seine Familie dem Einfluss einer verrufenen Stadt auszusetzen. Aber selbst dorthin verfolgte ihn noch der Fluch von Sodom. Das sündige Verhalten seiner Töchter war eine Folge des Umgangs mit diesen lasterhaften Bewohnern. Die eine schlug der anderen vor: »Komm, wir machen ihn mit Wein betrunken und schlafen dann mit ihm. So werden wir durch unseren Vater zu Kindern kommen.“ (1. Mose 19,32 NLB) Ihre Verdorbenheit war so sehr mit ihrem Charakter verwoben, dass sie Gut und Böse nicht mehr unterscheiden konnten. Lots einzige Nachkommenschaft, die Moabiter und Ammoniter, waren lasterhafte, götzendienerische Stämme, Aufrührer gegen Gott und erbitterte Feinde seines Volkes.“
Ellen G. White, Wie Alles Begann Von Der Schöpfung Bis Zum König David

Wie wir erfahren dürfen, betranken die Töchter Lots ihren Vater mit Wein, damit ihr Vater nichts mitbekommt, wenn sie mit ihm schlafen, um sich von ihm schwängern zu lassen. Sie waren von dem Einfluss Sodom so verdorben, dass sie es nicht für schlimm hielten ihren Vater mit Wein zu betrinken und sich von ihm schwängern zu lassen. Die heutige Welt ist noch schlimmer!

Ist der Wein = Alkohol immer noch etwas Gutes, wenn er solche Sünden ermöglicht?

Daniel und seine Freunde lehnten den Wein des Königs ab!

Es steht geschrieben:

17 Und Gott gab diesen vier Jünglingen Kenntnis und Verständnis für allerlei Schriften und Weisheit; vorzüglich aber machte er Daniel verständig in allen Gesichten und Träumen. 18 Nachdem nun die Zeit, welche der König bestimmt hatte, verflossen war, führte sie der oberste Kämmerer vor Nebukadnezar. 19 Da redete der König mit ihnen; aber keiner unter ihnen allen ward gefunden, der Daniel, Hananja, Misael und Asarja gleichgekommen wäre; darum mußten sie vor dem König stehen. 20 Der fand sie in allen Sachen der Weisheit und Einsicht, worüber er sie befragte, zehnmal geschickter als alle Schriftkundigen und Wahrsager, die er in seinem ganzen Reiche hatte. 21 Und Daniel erlebte das erste Jahr des Königs Kores. Daniel 1:17-21

In Daniel 1:17 dürfen wir erfahren, gab Gott diesen vier Jünglingen Kenntnis und Verständnis für allerlei Schriften und Weisheit. Vorzüglich aber machte er Daniel verständig in allen Gesichten und Träumen.

Also belohnte Gott seine Kinder für ihren Gehorsam!

Nun lesen wir, was der himmlische Vater bezüglich dieses Ereignisses seiner Prophetin Ellen gab:

„Daniel war noch ein Jugendlicher, als er gefangen nach Babylon gebracht wurde. Er war wohl fünfzehn oder sechzehn Jahre alt, denn er wird [im hebräischen Text] als „Kind“ bezeichnet (siehe Daniel 1,4), womit gemeint ist, dass er noch als Jugendlicher zählte. Warum weigerte sich Daniel, von der üppigen Kost des Königs zu essen? Warum wies er den Wein zurück, der ihm doch auf Befehl des Königs serviert worden war? Er wusste, dass ihm der Wein mit der Zeit immer besser schmecken würde, bis er ihn schließlich lieber trinken würde als Wasser.

Daniel hätte argumentieren können, dass es für ihn keinen anderen Weg gab, als dem Befehl des Königs zu gehorchen und das zu essen und zu trinken, was die königliche Tafel bot. Doch er beriet sich mit seinen Kameraden … Sie kamen zu dem Schluss, dass der Wein an sich schon eine Falle Satans war. Sie kannten die Geschichte von Nadab und Abihu aus den Heiligen Schriften. Siehe 3.Mose 10,1.2. Diese Männer hatten sich so sehr an Wein gewöhnt, dass sie ihn gerne tranken — sogar vor ihrem Dienst im heiligen Zelt. Siehe V. 9.10.

Dadurch war ihr Wahrnehmungsvermögen getrübt. Sie konnten nicht mehr zwischen dem heiligen Feuer und dem gewöhnlichen Alltagsfeuer unterscheiden. Weil ihr Gehirn benommen war, taten sie etwas, was der HERR allen untersagt hatte, die im Heiligtum Dienst taten … Die Anweisungen, die Gott dem Volk gegeben hatte, wurden sorgfältig gehütet und häufig in Lieder gekleidet, die man die Kinder lehrte. Durch diese Lieder wurden ihnen die Wahrheiten Gottes eingeprägt. Siehe Sprüche 23,29-35 … 

Noch einen zweiten Grund zur Ablehnung fanden die jugendlichen Gefangenen: der König sprach vor den Mahlzeiten ein Gebet und sprach seine Götzen als Götter an … Gemäß ihrer religiösen Unterweisung wurde durch diesen Akt das Essen und der Wein dem heidnischen Götzen geweiht. Daniel und seine drei Freunde hatten das Empfinden, dass sie den Gott des Himmels entehrten, wenn sie während eines solchen Götzenkultes am gleichen Tisch saßen …

Von dieser Entscheidung (siehe Daniel 1,8) hing viel ab. Man betrachtete sie als Sklaven, hatte sie aber wegen ihrer Intelligenz und ihres guten Aussehens besonders begünstigt. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass sie ihren Glauben verleugnen würden, wenn sie auch nur zum Schein am Tisch des Königs sitzen und von den Speisen essen oder den Wein annehmen würden, selbst wenn sie ihn nicht tranken …

Sie wollten nicht etwas Besonderes sein, aber es blieb ihnen gar keine andere Wahl. Andernfalls wäre ihr Verhalten an den Höfen Babylons korrupt gewesen, und sie wären beim Essen und Trinken noch ganz anderen Versuchungen ausgesetzt worden. Die schädlichen Einflüsse hätten ihren Schutzwall eingerissen; sie hätten Gott Schande bereitet und ihren Charakter ruiniert. Manuskript 122, 1897.“
Ellen G. White, Christus ist Sieger, S. 176

„Unter den Gerichten, die dem König vorgesetzt wurden, gab es Schweinefleisch und andere Speisen, die nach dem Gesetz Mose unrein waren und deren Genuß den Hebräern ausdrücklich verboten war. Das bedeutete für Daniel eine ernste Prüfung. Sollte er an den Lehren der Väter über Speise und Trank festhalten, dadurch den König beleidigen und selbst vielleicht nicht nur seine Stellung, sondern auch sein Leben verlieren? Oder sollte er die Gebote Gottes mißachten, um sich die Gunst des Königs zu erhalten und dadurch den großen Vorteil einer hohen Bildung und die Aussicht auf eine schmeichelhafte weltliche Laufbahn zu sichern?

Daniel besann sich nicht lange. Er wollte seine Rechtschaffenheit vor Gott bewahren, was für Folgen es auch haben würde. Er „nahm sich in seinem Herzen vor, daß er sich mit des Königs Speise und mit seinem Wein nicht unrein machen wollte.“ Daniel 1,8.

Viele der heutigen vorgeblichen Christen werfen Daniel vor, er habe es zu genau genommen und sei kleinlich und überfromm gewesen. Essen und Trinken halten sie von zu geringer Bedeutung, als daß sie eine solch entschiedene Haltung forderten, die den Verzicht auf alle irdischen Vorteile nach sich ziehen könnte. Wer aber so denkt, wird am Tage des Gerichts erkennen müssen, daß er von ausdrücklichen Forderungen Gottes abgewichen ist und seine eigene Meinung zum Maßstab für Recht und Unrecht erhoben hat.

Er wird erfahren, daß das, was ihm unbedeutend erschien, von Gott völlig anders beurteilt wurde. Gottes Gebote sollten uneingeschränkt gehalten werden. Wer eines seiner Gebote annimmt und ihm gehorcht, weil er es für vorteilhaft hält, während er gleichzeitig ein anderes ablehnt, weil dessen Beachtung ein Opfer abfordert, setzt den Maßstab des Rechts herab und verleitet andere Menschen durch sein Beispiel, ebenfalls das heilige Gesetz Gottes gering zu achten. „So spricht der HERR!“ das sollte in allen Dingen unsere Lebensregel sein.

Daniel wurde den stärksten Versuchungen ausgesetzt, die auch unsere Jugend heute treffen können. Trotzdem blieb er den Glaubensunterweisungen treu, die er als Kind empfangen hatte. Er war von Einflüssen umgeben, die darauf abzielten, jeden zu Fall zu bringen, der zwischen Grundsatz und Neigung schwankte. Doch er war nach dem Urteil der Heiligen Schrift von makellosem Charakter. Weil Daniel nicht wagte, auf seine eigene moralische Kraft zu bauen, war das Gebet ihm eine Notwendigkeit. Gott war seine Stärke, Gottesfurcht bestimmte alle Handlungen seines Lebens. 

Daniel besaß die Gnadengabe wahrer Sanftmut. Treu, standhaft und edel bemühte er sich, mit allen in Frieden zu leben, und war doch unbeugsam wie eine stolze Zeder, sobald es um Grundsätze ging. Bei Dingen, die nicht in Widerspruch mit seiner Gefolgstreue gegen Gott standen, verhielt er sich ehrerbietig und gehorsam gegen seine irdischen Vorgesetzten. Er hatte jedoch einen so hohen Begriff von den Ansprüchen Gottes, daß er ihnen die Forderungen irdischer Machthaber unterordnete. Auch selbstsüchtige Rücksichten veranlaßten ihn nie, von seinen Pflichten abzuweichen.

Daniels Charakter bietet der Welt ein treffendes Beispiel dafür, was Gottes Gnade aus Menschen machen kann, die doch von Natur aus gefallen und durch die Sünde verderbt sind. Der Bericht über sein vortreffliches Leben der Selbstverleugnung ist ein Ansporn für die heutige Menschheit. Aus ihm können wir Stärke empfangen, um mannhaft der Versuchung zu widerstehen und durch die Gnadengabe der Sanftmut selbst unter schwersten Prüfungen für das Recht einzustehen.“
Ellen G. White, Biblische Heiligung, S. 14-16

Wie wir erfahren durften, gebot Gott seinen Dienern und selbst den Eltern seiner Diener, keinen Wein und starkes Getränk zu trinken, damit sie bei klarem Verstand bleiben, fähig sind zwischen dem Heiligen und dem Unheiligen, zwischen dem Unreinen und Reinen zu unterscheiden und genau daran haben sich Daniel und seine Freunde aus Liebe zu Gott gehalten.

Diese Liebe gegenüber Gott nennen manche Menschen in heutiger Tagen krank, psychisch gestört, fanatisch, gesetzlich, pharisäerhaft und falsche Propheten.

So verdorben, lieblos und satanshörig ist die Welt.

Herodes, seine Geburtstagsfeier und der Wein.

Es steht geschrieben:

Als aber ein gelegener Tag kam, da Herodes seinen Großen und Obersten und den Vornehmsten des galiläischen Landes an seinem Geburtstag ein Gastmahl gab, da trat die Tochter der Herodias herein und tanzte. Das gefiel dem Herodes und denen, die mit ihm zu Tische saßen. Da sprach der König zu dem Mädchen: Erbitte von mir, was du willst, so will ich es dir geben! Und er schwur ihr: Was du auch von mir erbitten wirst, das will ich dir geben, bis zur Hälfte meines Königreichs. Da ging sie hinaus und sprach zu ihrer Mutter: Was soll ich erbitten? Diese aber sprach: Das Haupt Johannes des Täufers! Und alsbald ging sie eilends zum König hinein, bat und sprach: Ich will, daß du mir gäbest jetzt gleich auf einer Schüssel das Haupt Johannes des Täufers! Da ward der König sehr betrübt; doch um des Eides und um derer willen, die mit ihm zu Tische saßen, wollte er sie nicht abweisen. Und der König schickte alsbald einen von der Wache hin und befahl, sein Haupt zu bringen. Dieser ging hin und enthauptete ihn im Gefängnis und brachte sein Haupt auf einer Schüssel und gab es dem Mädchen, und das Mädchen gab es seiner Mutter. Und als seine Jünger es hörten, kamen sie und nahmen seinen Leichnam und legten ihn in ein Grab. Markus 6:21-29

Nun lesen wir, was der himmlische Vater bezüglich dieses Ereignisses seiner Prophetin Ellen gab:

„Als der große Tag kam und der König mit seinen Würdenträgern aß und trank, sandte Herodias ihre Tochter in den Festsaal, damit sie zur Unterhaltung der Gäste tanzte. Salome befand sich im ersten Stadium des Aufblühens ihrer Weiblichkeit, und ihre üppige Schönheit nahm die Sinne der adligen Zecher gefangen. Die Damen des Hofes pflegten bei solchen Festlichkeiten nicht zu erscheinen, und schmeichlerischer Applaus wurde Herodes dargebracht, als diese Tochter israelitischer Priester und Fürsten zum Vergnügen seiner Gäste tanzte.

Der König war vom Wein benommen. Die Leidenschaft herrschte, die Vernunft war entthront. Er sah nur den Festsaal mit den schwelgenden Gästen, die reichgedeckte Tafel, den funkelnden Wein, die blinkenden Lichter und das junge Mädchen, das vor ihm tanzte. In der Unbesonnenheit des Augenblicks wollte er irgendetwas tun, womit er vor den Großen seines Reiches glänzen könnte. Mit einem Schwur gelobte er, der Tochter der Herodias zu geben, was immer sie erbitten mochte, und sei es die Hälfte seines Königreiches. Matthäus 14,6.7; Markus 6,21-23.

Salome eilte zu ihrer Mutter, um sich von ihr raten zu lassen, was sie sich wünschen sollte. Die Antwort kam schnell: das Haupt Johannes des Täufers. Salome kannte nicht den Rachedurst im Herzen ihrer Mutter, und es schauderte sie, diese Bitte vorzutragen; doch die Entschiedenheit der Herodias gewann die Oberhand. Das Mädchen kehrte zurück mit der entsetzlichen Bitte: „Gib mir her auf einer Schüssel das Haupt Johannes des Täufers!“ Matthäus 14,8.

Herodes war überrascht und bestürzt. Die ausgelassene Fröhlichkeit wich, und unheilvolles Schweigen legte sich über die Szene. Bei dem Gedanken, Johannes zu töten, wurde der König von Entsetzen gepackt. Aber er hatte sein Wort verpfändet und wollte nicht wankelmütig erscheinen oder als hätte er übereilt gehandelt. Zu Ehren seiner Gäste hatte er den Eid geschworen. Wenn auch nur einer von ihnen ein Wort gegen die Einlösung seines Versprechens vorgebracht hätte, so würde er den Propheten liebend gern geschont haben. Er gab ihnen Gelegenheit, zugunsten des Gefangenen zu sprechen. Sie waren weit gereist, um der Predigt des Johannes zu lauschen. Sie kannten ihn als Mann ohne Makel und als Diener Gottes.

Obschon die Bitte des Mädchens sie empörte, waren sie doch zu betrunken, Einspruch zu erheben. Keine Stimme wurde laut, das Leben des von Gott gesandten Boten zu retten. Diese Männer bekleideten hohe Vertrauensämter im Lande, und auf ihnen ruhte schwere Verantwortung; gleichwohl hatten sie sich der Schwelgerei und dem Trunk hingegeben, bis ihre Sinne umnebelt waren. Die leichtfertigen Szenen aus Musik und Tanz hatten ihre Köpfe verwirrt und ihr Gewissen eingeschläfert. Durch ihr Schweigen sprachen sie das Todesurteil über den Propheten Gottes und stillten damit den Rachedurst einer lasterhaften Frau.

Herodes wartete vergeblich darauf, von seinem Eid entbunden zu werden. Dann erteilte er widerstrebend den Befehl zur Hinrichtung des Propheten. Bald wurde das Haupt des Johannes vor den König und seine Gäste gebracht. Für immer waren die Lippen dessen verschlossen, der Herodes gewissenhaft vor der Fortführung seines sündigen Lebens gewarnt hatte. Nie mehr sollte man hören, wie diese Stimme Menschen zur Umkehr rief. Das Gelage einer Nacht hatte das Leben eines der größten Propheten gekostet.

Wie oft schon fiel das Leben Unschuldiger der Unmäßigkeit derer zum Opfer, die eigentlich Wächter des Rechtes hätten sein sollen! Wer den berauschenden Trank an seine Lippen führt, lädt sich damit die Verantwortung für alles Unrecht auf, das er unter der betörenden Macht berauschender Getränke begehen kann. Durch die Betäubung seiner Sinne beraubt er sich der Fähigkeit, ruhig zu urteilen sowie Recht und Unrecht klar zu unterscheiden. Er ermöglicht es Satan, durch ihn Unschuldige zu unterdrücken und zu vernichten. „Der Wein macht Spötter, und starkes Getränk macht wild; wer davon taumelt, wird niemals weise.“ Sprüche 20,1.“
Ellen G. White, Das Leben Jesu, S. 208-209

Auch anhand dieses Ereignisses dürfen wir erfahren, was der Konsum des alkoholischen Weines verursachen kann, warum der himmlische Vater seinen Dienern den Genuss des Weines verbot, warum Daniel und seine Freunde den Wein anlehnten und um Wasser baten.

All diese Ereignisse lies Gott für sein Volk niederschreiben, damit diese dem Volke zur Warnung sind und nicht um gelesen, vergessen und umgedeutet zu werden, damit das Volk den Wein weiter verzehren und in Sünde fallen kann!

Verwandelte Jesus das Wasser in Wein oder in Traubensaft?

Da manche Menschen der Meinung sind, der Herr Jesus hätte das Wasser in Wein verwandelt, sollten sie sich fragen, ob es wirklich sein kann, wenn der Herr Jesus dadurch gegen die Gebote und Anweisungen, welche Gott selbst durch ihn seinem Volke gab, verstoßen, Gott ungehorsam und in Sünde gefallen wäre.

Euer liebender himmlischer Vater gab euch, seinem Volk, die Zeugnisse durch seine Tochter und Prophetin Ellen G. White, welches man das kleine Licht nennt, um eure Gedanken durch dieses kleine Licht auf das große Licht, die heilige Schrift zu lenken, damit ihr diese besser versteht und zum Gesetz zurückkehrt, dessen Befolgung ihr vernachlässigt.

Der himmlischer Vater gab euch die Zeugnisse, um die bereits geoffenbarten Wahrheiten der heiligen Schrift einfacher darzustellen, damit ihr sie besser versteht, leichter zu seinem Gesetz, der heiligen Schrift, zurückkehrt und dieses Gesetz zu eurem Leben macht.

Bevor ich zu einem Zitat komme, möchte ich dich zuerst darauf hinweisen, dass Gott Vater seinem Sohn die Botschaften gibt, welche der Herr Jesus entweder selbst überbringt oder durch einen Boten/Engel dem Volk übermittelt.

Es steht geschrieben:

Offenbarung Jesu Christi, welche Gott ihm gegeben hat, seinen Knechten zu zeigen, was in Bälde geschehen soll; und er hat sie kundgetan und durch seinen Engel seinem Knechte Johannes gesandt, Offenbarung 1:1 

Anhand der Offenbarung 1:1 dürfen wir erfahren, dass all die Offenbarungen von Gott Vater kommen, die er seinem Sohn Jesus, Jesus diese seinem Boten/Engel und der Bote diese an Johannes weitergab.

Warum ich dies erwähne? Ich möchte dir aufzeigen, dass der Herr Jesus schon im alten Bund (altes Testament) durch seinen Geist in all den Propheten (1.Petrus 1:10-11) wirkte und den Menschen erschien, als zum Beispiel Gott Vater durch seinen Sohn Jesus zu Mose aus dem Dornbusch sprach. Genau so gebot der himmlische Vater, durch seinen Sohn Jesus, auch den Verbot des Weines und des starken Getränks seinem Volk. Und damit du nicht irritiert bist, nutze ich diese Einleitung.

Schauen wir uns nun an, was Ellen noch von Gott bezüglich des Weines erhielt:

„Der Wein, mit dem der Herr die Gäste versorgte, und jener, den er den Jüngern als Sinnbild seines Blutes gab, war reiner Traubensaft. Das läßt auch der Prophet Jesaja anklingen, wenn er von dem Most „in der Traube“ spricht und sagt: „Verdirb es nicht, denn es ist ein Segen darin!“ Jesaja 65,8. Es war Christus, der im Alten Testament Israel warnte: „Der Wein macht Spötter, und starkes Getränk macht wild; wer davon taumelt, wird niemals weise.“ Sprüche 20,1. Und er selber beschaffte auch kein solches Getränk. Satan versucht die Menschen dahin zu bringen, sich der Befriedigung der Leidenschaften hinzugeben, die den Verstand verdunkeln und die geistliche Wahrnehmungsfähigkeit betäuben; aber Christus lehrt uns, die niederen Triebe zu beherrschen.

Sein gesamtes Leben war ein Beispiel der Selbstverleugnung. Um die Macht der Begierden zu brechen, nahm er an unserer Statt die schwerste Prüfung auf sich, die die menschliche Natur ertragen konnte. Es war Christus, der Johannes den Täufer anwies, weder Wein noch starkes Getränk zu trinken. Er war es auch, der der Frau von Manoah ein ähnliches Gebot gab, enthaltsam zu sein. Und er sprach einen Fluch über den Menschen aus, der seinem Nächsten die Flasche an die Lippen hebt. Christus widersprach seiner eigenen Lehre nicht. Der unvergorene Wein, den er für die Hochzeitsgäste beschaffte, war ein gesundes und erfrischendes Getränk. Es wirkte so, daß der Geschmackssinn mit einem der Gesundheit zuträglichen Appetit in Übereinstimmung gebracht wurde.“
Ellen G. White, Das Leben Jesu, S. 133-134

Wie wir erfahren dürfen, war es Christus, der im Alten Testament sein Volk Israel mit den Worten warnte: „Der Wein macht Spötter, und starkes Getränk macht wild; wer davon taumelt, wird niemals weise.“ Sprüche 20:1. Ebenso war es der geliebte Christus, der Johannes den Täufer durch seinen Boten/Engel Gabriel anwies, weder Wein noch starkes Getränk zu trinken. Christus war es auch, der der Frau von Manoah, Mutter des Simson, das gleiche Gebot wie dem Johannes dem Täufer gab.

Sollte demnach dieser Christus, der im alten Bund, so wie sein Vater es gebot, vor dem Wein und Alkohol warnte und keinen Wein und Alkohol zu trinken gebot, dann im neuen Bund das Wasser zum alkoholischen Wein verwandelt und gegen seine Anweisungen im alten Bund verstoßen haben?

Sollte Christus seinen eigenen Lehre widersprechen? 

Konnte der selbe Christus, der sie nie ändert (anh. Hebräer 13:8), im alten Bund den Wein und starkes Getränk verbieten und im neuen Bund erlauben?

Kann das Volk nicht sehen, dass ein Christus den Wein und starkes Getränk verbot und ein anderer das Verbotene erlaubt? 

Nun lasse uns erfahren, zu was der Herr Jesus das Wasser verwandelte:

„Jesus Christus ist der Ursprung aller missionarischen Arbeit in dieser Welt. Er wirkte Wunder, um Kranke zu heilen, doch vollbrachte er keines für sich selbst. Sein erstes berichtetes Wunder geschah auf einem Hochzeitsfest in Kana, wo er Wasser in Wein verwandelte … Durch dieses Wunder wollte Christus deutlich machen, dass unvergorener Traubensaft dem vergorenen Saft weitaus vorzuziehen ist. Christus erschuf auf keinen Fall alkoholischen Wein. Der Saft, den er damals machte, war genau derselbe, der frisch aus der Traube gepresst wird. Christus kannte die Wirkung von alkoholischem Wein. Als er den Gästen reinen, unvergorenen Saft gab, zeigte er ihnen den einzig sicheren Weg zum Genuss des Saftes der Weintrauben.

Christus wollte mit dieser Tat keine Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erregen, sondern vielmehr eine wichtige Lehre erteilen. Er machte keinen alkoholischen Wein, und er trank auch keinen … Christus verwandelte Wasser in Saft, und er verwandte frischen Traubensaft — niemals alkoholischen Wein. Er ist auf allen Gebieten unser Vorbild. Vor seinem Tod gab er seiner Gemeinde als letztes Vermächtnis das Brot, das seinen Leib symbolisierte, der für die Sünden der Welt dahingegeben werden sollte, und den Kelch [mit dem roten Traubensaft], der sein vergossenes Blut darstellte. Siehe Matthäus 26,26-28. Doch dabei durfte nur ungesäuertes Brot und unvergorener Saft verwendet werden, nichts anderes. Siehe V. 18.29; 2.Mose 12,18-20. Beim Abendmahl darf nichts verwendet werden, was vergoren ist, denn vergorener Saft würde die Symbolik zerstören, die das reine Blut Christi darstellt. Wir können diese Frage als eindeutig geklärt betrachten.“
Ellen G. White, Christus ist Sieger, S. 236

„Der unvergorene Wein, den er für die Hochzeitsgäste beschaffte, war ein gesundes und erfrischendes Getränk. Es wirkte so, daß der Geschmackssinn mit einem der Gesundheit zuträglichen Appetit in Übereinstimmung gebracht wurde. Als die Gäste auf dem Fest von der Güte des Weines sprachen, wurden Nachforschungen angestellt, die schließlich den Dienern entlockten, welches Wunder hier geschehen war.“
Ellen G. White, Das Leben Jesu S. 134

Wie wir erfahren dürfen, verwandelte der geliebte Herr Jesus das Wasser nicht zum alkoholischen Wein, sondern zum reinen Traubensaft. Was erhältst du beim auspressen der Trauben? Fruchtwasser der Traube, reinen Traubensaft.

Der Herr Jesus nutzte also allein Gottes Schöpfung, die Gott sehr gut nannte, allein das Fruchtwasser der Trauben. Mehr nicht! Um Wein zu schaffen, müsste der Herr Jesus etwas hinzu tun und zwar Hefe, die Gott verbot.

… von reinem Wein, von Fett, von Mark, von Wein, darin keine Hefe ist. Jesaja 25:6

Der Herr Jesus tat also genau das, was sein geliebter himmlischer Vater ihm und seinen Dienern gebot, keinen Wein und keinen Alkohol zu trinken. Deshalb konnte der Herr Jesus das Wasser auch nicht in einen alkoholischen Wein verwandeln, durch den die Menschen berauscht und in Sünde gefallen wären.

Das würde dein himmlischer Bruder Jesus nie tun!

Denn Alkoholgenuss ist Sünde!

„Die Bibel lehrt nirgendwo, daß berauschender Wein verwendet werden sollte, weder als Getränk noch als Symbol für das Blut Christi. Schon der gesunde Menschenverstand sagt uns, daß das Blut Christi besser durch den reinen, unverdorbenen Traubensaft dargestellt wird, als durch einen vergorenen und berauschenden Wein …  Wir drängen darauf, letzteres niemals auf den Abendmahlstisch zu stellen … Wir protestieren gegen die Vorstellung, Christus hätte berauschenden Wein hergestellt; ein solcher Akt hätte allem widersprochen, was er lehrte und auslebte … Der Wein, den Christus durch ein Wunder seiner göttlichen Kraft aus Wasser schuf, war reiner Traubensaft. The Signs of the Times, 29. August 1878.“
Ellen G. White, Ein Tempel des Heiligen Geistes (1996), S. 100

Hopfenanbau und Herstellung von Wein.

„Viele, die zögern, ihrem Nachbarn alkoholische Getränke anzubieten, bauen andererseits aber Hopfen an und stellen sich mit ihrem Einfluß dadurch gegen die Mäßigkeitsbewegung. Ich kann nicht begreifen, wie Christen, die das Gesetz Gottes kennen, sich bewußt mit Hopfenanbau oder der Herstellung von Wein und Apfelwein befassen und solche Produkte am Markt verkaufen können. Christian Temperance and Bible Hygiene 32.“
Ellen G. White, Ein Tempel des Heiligen Geistes (1996), S. 100

Das Sinnbild des himmlischen und irdischen Weinstocks.

Ich bin der wahre Weinstock … Johannes 15:1 
Israel ist ein rankender Weinstock, … Hosea 10:1 

Gott zeugte seinen Sohn Jesus, den Weinstock, zur Nahrung seines Volkes.
Gott schuf den irdischen Weinstock zur Nahrung seines Volkes.

Der gezeugte Weinstock quilt voll lebendiges, heiliges und reines Wassers, durch seine Adern fliest reines Blut. 
Der Weinstock der Erde, welchen Gott begießt, besteht aus Fruchtfleisch, aber überwiegend aus Wasser und ist rein wie das Himmlische.

Wenn der gezeugte Weinstock namens Jesus seinen Jüngern heiliges und reines Wasser darreicht, so gibt auch der Weinstock der Erde den Menschen einen reinen Saft.

Was ist der Unterscheid zwischen einem Traubensaft und Wein?

Trauben auspressen ist reiner Traubensaft.
Trauben auspressen, Hefe zusetzen, gären lassen, ist ein Prozess der Alkoholherstellung und hat nichts mit reinem Traubensaft zu tun.

Aus diesem Grund spricht der himmlische Vater in Jesaja 25:6 auch von einem Wein ohne Hefe.

… von reinem Wein, von Fett, von Mark, von Wein, darin keine Hefe ist. Jesaja 25:6

Wir wir erfahren durften, sind die Worte von Ellen G. White, welche sie von deinem himmlischen Vater bekam, mit den Worten des alten und des neuen Bundes und mit den Lehren Jesu stimmig und eins. 

Genuss von Wein und Alkohol ist Sünde!

Ist der Herr Jesus nicht in einer führenden Stellung?

Es steht geschrieben:

Ich will aber, daß ihr wisset, daß Christus eines jeglichen Mannes Haupt ist, der Mann aber des Weibes HauptGott aber Christi Haupt. 1.Korinther 11:3 

Die heilige Schrift sagt, dass Christus nach Gott an zweiter Stelle steht. Also hat er eine sehr hohe und führende Position.

Es steht geschrieben:

Du hast ihn ein wenig niedriger gemacht als die Engel, mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt; alles hast du unter seine Füße getan. Indem er ihm aber alles unterwarf, ließ er ihm nichts ununterworfen; jetzt aber sehen wir, daß ihm noch nicht alles unterworfen ist; Hebräer 2:7-8

In Hebräer 2:7-8 steht geschrieben, dass der himmlische Vater seinem geliebten Sohn Jesus, sich ausgenommen (1.Korinther 15:27-28), alles unterwarf

Da der Herr Jesus in einer hohen und führenden Stellung ist, geht er seinem Volke als Vorbild voran, weshalb er die Wahrheit verkündet, lehrt und vorlebt.

Deshalb prüfen wir, was Gott Vater seiner Tochter Ellen zwecks Wein und Alkohol für seine Diener gab.

Warum ich Ellen vorbringe? Weil der himmlische Vater seiner Dienerin detailliertes Licht über die Gesundheit und Nahrung seines Volkes gab.

Beeinträchtigung geistiger Kräfte durch Alkohol ist Sünde!
Also ist der Genuss von Wein und Alkohol Sünde!

Der Genuß von Nahrungsmitteln oder Getränken, die die geistigen Kräfte beeinträchtigen, ist in den Augen Gottes eine schlimme Sünde. Das trifft besonders auf Menschen zu, die im heiligen Dienst für Gott stehen und zu jeder Zeit ein Vorbild sein sollten, um andere richtig zu unterweisen … Prediger wagen es, mit verunreinigten Lippen Gottes heiliges Wort zu verkündigen.“
Ellen G. White, Ein Tempel des Heiligen Geistes, S. 44

Eltern, warnt eure Kinder vor der Sünde der Anmaßung. Macht ihnen klar, daß sie mit dem Feuer spielen, wenn sie sich an Tabak, Alkohol oder etwas anderes Schädliches gewöhnen. Macht sie darauf aufmerksam, daß ihr Körper durch die Schöpfung und durch die Erlösung Gottes Eigentum ist. Sie gehören nicht sich selbst, denn er hat sie um einen hohen Preis freigekauft.“
Ellen G. White, Ein Tempel des Heiligen Geistes, S. 61

„Sehr nachdrücklich ist die Anweisung, die der Mutter den Genuß von Wein verbietet. Jeder Tropfen Alkohol, den sie trinkt, um ihre Gelüste zu befriedigen, gefährdet die körperliche, geistige und moralische Gesundheit ihres Kindes und stellt eine unmittelbare Sünde gegen ihren Schöpfer dar.
Ellen G. White, Auf den Spuren des großen Arztes, S. 300

„Die Übel, die heute so offensichtlich sind, sind die gleichen, die der vorsintflutlichen Welt den Untergang brachten. „In den Tagen vor der Flut“ war Trunkenheit eine der vorherrschenden Sünden. Aus dem Bericht im 1. Buch Mose erfahren wir, daß die Erde damals verdorben und mit Gewalt erfüllt war. Das Verbrechen hatte die Oberhand gewonnen; das Leben war gefährlich geworden. Die Vernunft der Menschen wurde durch berauschende Getränke entmachtet, so daß sich die Menschen nicht mehr viel dabei dachten, sich gegenseitig umzubringen. „Wie es in den Tagen Noahs war, so wird auch sein das Kommen des Menschensohns.“ Matthäus 24,37. Die Trunksucht und Verbrechensbereitschaft unserer Zeit wurde vom Heiland selbst vorhergesagt. Wir leben in den letzten Tagen der Weltgeschichte — eine wichtige, ernste Zeit. Überall sehen wir Anzeichen dafür, daß unser Herr bald wiederkommen wird. The Review and Herald, 25. Oktober 1906.“
Ellen G. White, Ein Tempel des Heiligen Geistes, S. 23-24

Eine Warnung vor der Wirkung des Weines!

„Die Geschichte von Nadab und Abihu ist uns Menschen als Warnung überliefert, die zeigt, daß der Wein den Verstand verwirrt. Und diesen Einfluß wird er immer auf alle haben, die ihn trinken. Deshalb verbietet Gott ausdrücklich den Konsum von Wein und starkem Getränk. The Signs of the Times, 8. Juli 1880.

Nadab und Abihu hätten ihre verhängnisvolle Sünde niemals begangen, wären sie nicht durch den bedenkenlosen Genuß von Wein etwas berauscht gewesen. Sie wußten, daß sie nicht ohne die sorgfältigste und ernsteste Vorbereitung im Heiligtum erscheinen durften, wo sich Gottes Gegenwart offenbarte. Aber ihre Unmäßigkeit machte sie für den heiligen Dienst untauglich. Ihre Sinne verwirrten sich, und ihre sittlichen Vorstellungen waren getrübt; deshalb wußten sie zwischen Heiligem und Alltäglichem nicht mehr zu unterscheiden. Patriarchen und Propheten 339.“
Ellen G. White, Ein Tempel des Heiligen Geistes, S. 94

Der Genuß von Nahrungsmitteln oder Getränken, die die geistigen Kräfte beeinträchtigen, ist in den Augen Gottes eine schlimme Sünde. Das trifft besonders auf Menschen zu, die im heiligen Dienst für Gott stehen und zu jeder Zeit ein Vorbild sein sollten, um andere richtig zu unterweisen … Prediger wagen es, mit verunreinigten Lippen Gottes heiliges Wort zu verkündigen.

Sie meinen, Gott würde ihre sündige Lasterhaftigkeit nicht bemerken. Da die Strafe für eine böse Tat nicht immer sofort erfolgt, nehmen sich die Menschen vor, mit dem Bösen weiterzumachen. Doch Gott wird kein Opfer aus den Händen derer entgegennehmen, die sich selbst verunreinigen und mit ihrem Gottesdienst gleichzeitig den „Weihrauch“ des Tabaks und des Alkoholdunstes darbringen, denn er hat auch das Opfer der Söhne Aarons nicht angenommen, da sie den Weihrauch mit fremdem Feuer entzündeten.

Gott hat sich nicht verändert. Er nimmt es heute mit seinen Forderungen noch ebenso genau wie zur Zeit Moses. Doch in den heutigen Gotteshäusern wird mit den Lobliedern, Gebeten und Predigten von der Kanzel nicht nur „fremdes Feuer“ dargebracht, sondern eine offensichtliche Verunreinigung. Anstatt seine Wahrheit zu verkündigen, sprechen seine Gesalbten manchmal unter dem Einfluß von Tabak und Brandy, und das ist wirklich „fremdes Feuer“.

Da wird den Menschen biblische Wahrheit und Heiligkeit gepredigt, es wird zu Gott gebetet, und das alles ist mit Tabakdunst vermischt. Solcher „Weihrauch“ gefällt Satan natürlich gut. Das ist eine schreckliche Verführung! Welch eine Beleidigung Gottes! Denn er ist heilig und wohnt in einem Licht, dem sich niemand nähern kann. Wären die Verstandeskräfte in gesunder Verfassung, dann könnten bekennende Christen erkennen, wie inkonsequent ein solcher Gottesdienst ist.

Doch sie sind, ähnlich wie Nadab und Abihu, so unempfindlich geworden, daß sie nicht mehr Heiliges vom Gewöhnlichen unterscheiden können. Heilige und göttliche Dinge werden auf dieselbe Ebene herabgezogen, wie ihr tabakgeschwängerter Atem, ihr betäubtes Gehirn und ihre verunreinigte Seele, die durch die Nachgiebigkeit gegenüber dem Appetit und der Triebhaftigkeit schmutzig wurde.

Angebliche Christen essen und trinken hemmungslos, rauchen und kauen Tabak und werden zu Fressern und Säufern, die nur daran denken, ihre Lust zu befriedigen, und gleichzeitig reden sie davon, daß man überwinden muß, wie Christus überwand! Redemption; or the Temptation of Christ in the Wilderness 82.“
Ellen G. White, Ein Tempel des Heiligen Geistes, S. 44-45

Nadab und Abihu sollten eine Warnung sein!

„Nadab und Abihu, die Söhne Aarons, die als Priester in einem heiligen Amt dienten, tranken reichlich Wein und gingen danach in die Stiftshütte, um wie gewöhnlich ihren Dienst zu tun. Die Priester mußten zum Verbrennen des Weihrauchs das Feuer verwenden, das der HERR selbst entzündet hatte. Es brannte Tag und Nacht und wurde nie gelöscht.

Gott hatte für jedes Detail dieses Dienstes konkrete Anweisungen gegeben, damit dieser heilige Gottesdienst im Einklang mit seinem heiligen Wesen stand. Jede Abweichung von den ausdrücklichen Anordnungen, die seinen heiligen Dienst betrafen, wurde mit dem Tod bestraft. Er wollte kein Opfer annehmen, das nicht mit dem von ihm selbst entzündeten Feuer verbrannt wurde, denn dieses Feuer symbolisierte die Beziehung zwischen Gott und den Menschen, die allein durch Jesus Christus möglich war.

Das heilige Feuer, mit dem der Weihrauch angezündet werden sollte, wurde stets am Brennen gehalten. Und während das Volk Gottes draußen ernsthaft betete, sollte der mit dem heiligen Feuer entzündete Weihrauch zu Gott aufsteigen und sich mit den Gebeten der Gläubigen vermischen. Dieser Weihrauch symbolisierte die Mittlertätigkeit Christi. Aarons Söhne nahmen aber gewöhnliches Feuer, das Gott nicht akzeptierte, und beleidigten den ewigen Gott, indem sie dieses fremde Feuer vor ihn brachten. Gott vernichtete sie durch Feuer, weil sie seine ausdrücklichen Anweisungen mißachtet hatten. Was sie taten, entsprach dem Opfer Kains: Es repräsentierte nicht den von Gott gesandten Erlöser.

Wären die Söhne Aarons bei klarem Verstand gewesen, dann hätten sie den Unterschied zwischen dem gewöhnlichen und dem heiligen Feuer bemerkt. Weil sie aber ihren Gelüsten nachgegeben hatten, war ihre Urteilsfähigkeit beeinträchtigt und ihr Verstand benebelt, sie konnten nicht mehr richtig unterscheiden. Dabei wußten sie genau, wie heilig dieser symbolische Opferdienst war und daß eine feierliche Verantwortung auf ihnen lag, wenn sie sich zum Dienst in Gottes Nähe begaben.“
Ellen G. White, Ein Tempel des Heiligen Geistes, S. 42-43

Nadab und Abihu waren verantwortlich!

„Manche wenden jetzt vielleicht ein: Wie konnten Aarons Söhne zur Rechenschaft gezogen werden, da sie doch durch den Alkohol nicht mehr zurechnungsfähig waren und deshalb gewöhnliches Feuer nicht von heiligem unterscheiden konnten?

In dem Augenblick, in dem sie den Becher an die Lippen hoben, übernahmen sie die Verantwortung für alles, was sie unter Alkoholeinfluß taten. Sie gaben ihren unrechten Gelüsten nach und bezahlten dafür mit ihrem Leben. Gott hatte ausdrücklich verboten, Wein zu trinken, weil er den Verstand beeinträchtigt.

„Der HERR aber redete mit Aaron und sprach: Du und deine Söhne, ihr sollt weder Wein noch starke Getränke trinken, wenn ihr in die Stiftshütte geht, damit ihr nicht sterbt. Das sei eine ewige Ordnung für alle eure Nachkommen. Ihr sollt unterscheiden, was heilig und unheilig, was unrein und rein ist, und Israel lehren alle Ordnungen, die der HERR ihnen durch Mose verkündet hat.“ …

Hier finden wir eine sehr deutliche Anweisung Gottes, und er begründet das Verbot des Weintrinkens auch: ihre Fähigkeit zur Unterscheidung und zur Kritik sollte erhalten bleiben, damit sie richtig urteilen konnten und immer in der Lage waren, zwischen rein und unrein zu unterscheiden. Und noch ein sehr wichtiger Grund für den Verzicht auf alle Rauschmittel wird genannt: Nur mit einem vollkommen klaren Verstand konnten alle Gebote und Regeln Gottes recht ausgelegt werden.“
Ellen G. White, Ein Tempel des Heiligen Geistes, S. 43-44

Wie wir erfahren dürfen, sind die Zeugnisse der Prophetin Gottes, Ellen G. White, mit dem Worte Gottes, über den Genuss des Weines und Alkohols eins und in Harmonie. Was Gott im alten Bund gebot, was Mose, Aaron und seine Söhne, Mutter Simsons, Daniel und seine Freunde, die Rechabiter, Johannes der Täufer und Jesus gehorsam befolgten, wiederholt der himmlische Vater tausende Jahre später durch seine Prophetin und Tochter Ellen.

Also ist Gott und das Wort Gottes unveränderlich!

Es steht geschrieben:

Ich will meinen Bund nicht entheiligen und nicht ändern, was aus meinem Munde gegangen ist. Psalm 89:35

Denn ich, JHWH, verändere mich nicht … Maleachi 3:6

Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei welchem keine Veränderung ist, noch ein Schatten infolge von Wechsel. Jakobus 1:17

Kann Ellen eine falsche Prophetin sein, wenn sie mit dem Worte Gottes eins ist und die Wahrheit bestätigt und verherrlicht?

Oder ist Ellen in den Augen des Volkes nur deshalb eine falsche Prophetin, weil sie nicht nicht nach dem Mund des Volkes spricht, unliebsame Lehren dem Volke verkündet, das Volk in seiner Lust beschneidet und die Gelüste des Volkes als Sünde entlarvt?

Wer schuf Alkohol und warum?

Eines solltest du wissen.

Gott selbst gebot im alten Bund seinen Dienern, durch seinen Sohn Jesus, keinen Alkohol zu trinken und dann soll sein Sohn Jesus, auf der Hochzeit zu Kana in Galiläa, das Wasser in Alkohol verwandelt, getrunken und Menschen zur Sünde verführt haben?

Meint der Mensch das wirklich?

Wessen Bestreben kann es sein, euch, Menschen dieser Welt, glauben und meinen zu lassen, der heilige und edle Sohn Gottes namens Jesus, der ohne Sünde, heilig und gerecht ist, hätte Alkohol geschaffen und getrunken und wenn er es tut, dann muss es gut sein?

Steht nicht geschrieben, dass Gott und sein Sohn eins sind?

Ich und der Vater sind eins.
Johannes 10:30 

Wenn ja, warum sollte der Herr Jesus dann das Gegenteil seines Vaters tun? Nur damit der Mensch sich nach belieben Gläschen Wein gönnen, damit erheitern und ohne Gewissensbisse in Sünde stürzen kann?

Nicht Gott schuf den Alkohol, nicht Gott inspirierte den Menschen oder gab ihm eine Anleitung zur Herstellung dieses Giftes, sondern der Feind der Liebe und der Wahrheit tat es!

Satan setzte alkoholische Getränke ein, nicht Gott!

Satan inspirierte seine Diener und schuf durch sie das betäubende Gift Namen Alkohol. Satan ist es auch, der den Menschen einredet, der Wein, Schnaps und Alkohol würden sie in ihrer Trauer trösten und wären sogar gut für ihre Gesundheit, obwohl der Alkohol Krankheit, Leid, Tod, Kriege, Unfälle, Vergewaltigungen, zerrissene Familien, Morde, falsche Entscheidungen, ungewollte Kinder und all das Böse hervorbringt.

Alkohol ist ein Nervengift und durch Ellen G. White dürfen Menschen erfahren, dass dieses Gift, so wie viele anderen Gifte, das Gehirn angreift und schädigt, weshalb die Körperfunktionen beeinträchtigt, gelähmt und außer Kraft gesetzt werden, weil das Gehirn die Schaltzentrale der körperlichen Funktionen ist.

Das Wissen des Menschen sitzt nicht im Gehirn, sondern im Geist!

Gott gießt auf sein Volk keine Gehirne aus, sondern seinen heiligen Geist, der die Menschen befähigt alle Sprachen der Welt fliesend zu beherrschen und das in Schrift und Wort.

Der Mensch sieht und kennt all die Nebenwirkungen dieses und der anderen Gifte, doch anstatt sich von all diesen Giften fernzuhalten, redet er sich lieber ein, ein Glas kann doch nicht schädlich sein.

Nur weil der Mensch nicht sofort umfällt und stirbt?

Nur weil der Mensch nicht sofort umfällt, erkrankt oder stirbt, heißt es nicht, dass es gut für ihn und er gesund wäre! Nur weil der Mensch nicht sofort stirbt, heißt es nicht, dass es keine Sünde wäre! Nur weil der Mensch meint, den richtigen Weg zu gehen, heißt es nicht, dass er auch den richtigen Weg geht! Nur weil der Mensch etwas meint oder sich dessen sicher ist, heißt es nicht, dass es die Wahrheit wäre! Nur weil man seine Nächsten nach ihrem Äußeren beurteilt, heißt es nicht, dass auch ihr Inneres, wie das Äußere wäre!

Warum erschuf Satan all diese Gifte?

Was hat Satan davon?

Satan würde am liebsten alle Menschen und Tiere sofort vernichten. Wenn er den Menschen und Tieren jedoch Gifte darreichen würde, durch die sie sofort sterben würden, dann würde es sehr auffallend sein, die Menschen und Tiere gewarnt und seine Sklaven ohne Gewinn, Reichtum und Macht verbleiben. Deshalb redet Satan seine Gifte schön und gut, bewirbt sie und lässt Menschen wie Tiere langsam erkranken und leiden, damit die Herkunft ihrer Erkrankungen und Leiden nicht nachvollziehbar sind, seine Sklaven, durch die Leiden ihrer Nächsten, ihren Reichtum und ihre Macht erhalten und vergrößern.

Satan nennt seine Gifte leise Waffen und kämpft einen stillen Krieg!

So wie man den Feind nicht sieht und nicht hört, so ist er da und kämpf gegen alle dieser Welt!

Die meisten Gifte, welche Satan schuf, zielen immer wieder auf das eine ab, das Gehirn, damit der Mensch nicht mehr klar denken kann, das Immunsystem und die Organe geschädigt werden, der Mensch erkrankt, leidet und stirbt und Satan seinen Plan – so viele Menschen wie nur möglich zu vernichten und mit in den ewigen Tod zu reißen – durch seine Diener erreichen kann.

„Satan triumphiert, wenn er sieht, daß die Menschheit sich immer tiefer in Leid und Elend verstrickt. Er weiß, daß Menschen mit schädlichen Gewohnheiten und kranken Körpern Gott nicht so ernst, ausdauernd und ungeteilt dienen können, wie Gesunde. Spiritual Gifts IVa, 146.“
Ellen G. White, Ein Tempel des heiligen Geistes (1996), S. 12

Satan nutzt seine Lebensmittel gegen die Menschheit, um ihre Denkweise zu beeinflussen und das Gewissen zu betäuben!

Satan nimmt die Welt durch den Genuß von Alkohol, Tabak, Tee und Kaffee gefangen. Die von Gott geschenkte Fähigkeit, realistisch zu denken und nüchtern zu urteilen, wird durch den Gebrauch von Betäubungsmitteln verdorben. Das Gehirn kann nicht mehr richtig bewerten und unterscheiden. Der Feind hält die Zügel in der Hand. Der Mensch gibt seine Vernunft für etwas her, das ihn verdummt, und er hat kein Empfinden mehr für das, was richtig ist. Evangelism 529.“
Ellen G. White, Ein Tempel des heiligen Geistes (1996), S. 15

„Wer beim Weintrinken verweilt, der spielt mit Satan um den Einsatz seines Lebens. Er ist es, der diese schlechten Menschen zu seinen Mitarbeitern gemacht hat, damit sie alle, die sich das Trinken angewöhnen, in den Alkoholismus treiben. Seine Pläne stehen fest: Wenn das Gehirn durch den Alkohol nicht mehr klar ist, treibt er den Trinker zur Verzweiflung und bringt ihn dazu, irgendeine Greueltat zu begehen.“
Ellen G. White, Ein Tempel des heiligen Geistes (1996), S. 38

Warum hat es Satan auf das Gehirn abgesehen?

Unsere geliebte Schwester Ellen schreibt, dass alle Organe vom Gehirn gesteuert werden und wenn die Gifte das Gehirn schädigen, können die Körperteile und wichtigen Organe nicht mehr einwandfrei funktionieren.

„In dieser Welt laufen Scharen von heruntergekommenen Menschen herum, die in ihrer Jugend der Versuchung nachgaben, Tabak und Alkohol zu sich zu nehmen. Dadurch haben sie ihren Körper vergiftet und ihre Urteilskraft beeinträchtigt, und das Ergebnis ist so, wie Satan es wollte: Sie können nicht mehr klar denken. Diese Opfer geben der Versuchung des Trinkens immer nach; sie verkaufen den letzten Rest ihres Verstandes für ein Glas Schnaps. Seht einen solchen Menschen ohne Vernunft an! Was ist er? Er ist ein Sklave Satans. … Sie haben ihre Willenskraft eingebüßt. Ihre Nerven sind geschwächt, weil sie erschöpft sind. Sie sehen ungesund aus. Wo ist das gesunde Funkeln ihrer Augen geblieben? Aller Glanz ist dahin. Der Wein, den sie getrunken haben, hat ihr Gedächtnis so geschwächt, als wären sie Greise geworden. Sie sehen alt aus. Ihr Gehirn ist nicht mehr in der Lage, aus dem vollen zu schöpfen, wenn es gefordert wird. Manuskript 17, 1898.“
Ellen G. White, Ein Tempel des heiligen Geistes, S. 35-36

Alle Organe des Körpers werden vom Gehirn gesteuert, und die Nerven sind die Übermittler der Nachrichten, die vom Gehirn an alle Teile des Körpers gesandt werden. Damit sich der ganze Mensch auf gesunde Weise entwickeln kann, ist es nötig, dass alle Teile des Organismus — die Knochen, die Muskeln und das Gehirn — harmonisch zusammenwirken. Special Testimonies on Education 33 (1897); Fundamentals of Christian”
Ellen G. White, Intellekt, Charakter und Persönlichkeit — Band 1, S. 350

Unsere geliebte Schwester Ellen schreibt auch, dass die Gesundheit des Gehirns von der körperlichen Gesundheit abhängt. Wenn aber die Lebensmittel vergiftet sind, auf das Gehirn und den Körper schädigend wirken, kann das Gehirn und der Körper nicht gesund sein und funktionieren, wovon Demenz, Parkinson u. v. m. die Folgen sind.

Ebenso schreibt unsere liebe Ellen, dass der Mensch versuchen sollte, seine Arbeitszeit so zu regeln, dass er regelmäßige Essenszeiten einhalten kann, was diese Welt durch all die Schichtdienste jedoch unmöglich macht.

Die Gesundheit des Gehirns ist in so großem Maße von der körperlichen Gesundheit abhängig, dass es außerordentlich wichtig ist, wie wir mit unserem Körper umgehen. Esst nur das, was eurem Magen bekommt. Ihr solltet euch wesentlich mehr damit beschäftigen, wie ihr euch durch die Ernährung gesund erhalten könnt. Versucht, eure Arbeitszeit so zu regeln, dass ihr auch regelmäßige Essenszeiten einhalten könnt. Das sollte euch wirklich ein Anliegen sein, denn die Wahrheit in Jesus auszuleben heißt vor allen Dingen, Selbstbeherrschung zu üben. Brief 297, 1904.“
Ellen G. White, Intellekt, Charakter und Persönlichkeit — Band 1, S. 342

„Das Gehirn muss gesund sein — Das Gehirn ist das Organ, das alle Körperfunktionen steuert, und ohne ein gesundes Gehirn bleiben auch die anderen Organe des Körpers nicht gesund. Für eine gesunde Gehirnfunktion benötigen wir jedoch eine gute Durchblutung und gesundes Blut, und beides bekommen wir durch gesunde Lebensgewohnheiten. Letters from Ellen G. White to Sanitarium Workers XV, 18 (13. April 1900); Counsels on Health 586.587“
Ellen G. White, Intellekt, Charakter und Persönlichkeit — Band 1, S. 340

Ellen schreibt auch, dass sehr viele Menschen nicht wissen, wie sehr die Nahrung mit der Gesundheit, dem Charakter und der Leistungsfähigkeit zusammenhängt. Deswegen schreibt sie, dass die Nahrung sehr wichtig für die körperliche Gesundheit ist.

„Wahre Mäßigkeit lehrt uns, Schädliches zu meiden und wohl überlegt nur das zu verwenden, was der Gesundheit förderlich ist. Nur wenige sind sich darüber klar, in welchem Umfang die Nahrung mit ihrer Gesundheit, ihrem Charakter, ihrer Leistungsfähigkeit und letztlich mit ihrem ewigen Schicksal zu tun hat. Die sittlichen und geistigen Kräfte sollten die Esslust jederzeit beherrschen. Der Körper diene dem Geist und nicht umgekehrt. Patriarchen und Propheten 544 (1890).“
Ellen G. White, Intellekt, Charakter und Persönlichkeit — Band 1, S. 348

„Die Gesundheit des Geistes ist abhängig von der Gesundheit des Körpers.“
Ellen G. White, Intellekt, Charakter und Persönlichkeit — Band 1, S. 339

Satan will nicht, das der Geist Gottes den Körper zur Rettung der Seelen nutzt!

„Menschen, die häufig Gastwirtschaften aufsuchen — und sie stehen ja allen offen, die dumm genug sind, mit dem tödlichen Übel zu flirten —, begeben sich auf einen Pfad, der schließlich zum ewigen Tod führt. Sie verkaufen ihren Körper, ihre Seele und ihren Geist an Satan. Unter dem Einfluß des Alkohols werden sie dazu gebracht, Dinge zu tun, vor denen sie entsetzt zurückschrecken würden, wenn sie nicht von der Droge benebelt wären. Solange sie unter dem Einfluß dieses flüssigen Giftes stehen, hat Satan sie voll in der Hand. Er beherrscht sie, und sie arbeiten mit ihm zusammen. Brief 166, 1903.“
Ellen G. White, Ein Tempel des Heiligen Geistes, S. 24

„Wer Reizmittel verwendet, dem erscheint ohne seine gehätschelte Sucht alles fade. Das tötet die natürliche Empfindsamkeit des Körpers und der Seele und macht den Menschen weniger empfänglich für den Einfluß des heiligen Geistes. Wenn der gewohnte Reiz ausbleibt, dann fühlt er einen körperlichen und seelischen Hunger, aber nicht nach Gerechtigkeit und Heiligkeit, nicht nach Gottes Gegenwart, sondern nach seinem geliebten Götzen. Wenn angebliche Christen ihren schädlichen Gelüsten nachgeben, schwächen sie damit täglich ihre Kräfte und können Gott nicht mehr verherrlichen. The Sanctified Life 25.“
Ellen G. White, Ein Tempel des Heiligen Geistes (1996), S. 81

„Wahre Mäßigkeit lehrt uns, Schädliches zu meiden und wohl überlegt nur das zu verwenden, was der Gesundheit förderlich ist. Nur wenige sind sich darüber klar, in welchem Umfang die Nahrung mit ihrer Gesundheit, ihrem Charakter, ihrer Leistungsfähigkeit und letztlich mit ihrem ewigen Schicksal zu tun hat. Die sittlichen und geistigen Kräfte sollten die Esslust jederzeit beherrschen. Der Körper diene dem Geist und nicht umgekehrt. Patriarchen und Propheten 544 (1890).“
Ellen G. White, Intellekt, Charakter und Persönlichkeit — Band 1, S. 348

Satan brachte all diese Gifte, damit der Körper des Menschen dem Geist Gottes und dem Evangelium nicht dienen kann.

Satan will das Gehirn des Menschen durch all die Gifte schädigen, damit der Mensch wegen seinen Krankheiten und Leiden unfähig ist die Wahrheit zu suchen, zu sehen, zu hören und zu verstehen und der Chance zum Überleben und zum ewigen Leben beraubt wird.

Wer beim Weintrinken verweilt, der spielt mit Satan!

„Wer beim Weintrinken verweilt, der spielt mit Satan um den Einsatz seines Lebens. Er ist es, der diese schlechten Menschen zu seinen Mitarbeitern gemacht hat, damit sie alle, die sich das Trinken angewöhnen, in den Alkoholismus treiben. Seine Pläne stehen fest: Wenn das Gehirn durch den Alkohol nicht mehr klar ist, treibt er den Trinker zur Verzweiflung und bringt ihn dazu, irgendeine Greueltat zu begehen.“
Ellen G. White, Ein Tempel des Heiligen Geistes – 1996, S. 38

Warum hielt Gott Satan nicht davon ab, die Quellen des Lebens und der Nahrung mit all den Giften zu verderben?

„Deshalb war es notwendig, daß er [Satan] das Wesen seiner Ansprüche entfaltete und die Wirkung seiner vorgeschlagenen Veränderungen am göttlichen Gesetz praktisch zeigte. Sein eigenes Werk mußte ihn verdammen. Er hatte von Anfang an behauptet, er sei kein Empörer; daher mußte das ganze Weltall den Betrüger entlarvt sehen.
Selbst als es beschlossen war, daß Satan nicht länger im Himmel bleiben könnte, vernichtete ihn die unendliche Weisheit nicht. Da nur der Dienst der Liebe Gott angenehm sein kann, so muß sich die Treue seiner Geschöpfe auf die Überzeugung von seiner Gerechtigkeit und Güte gründen. Die Bewohner des Himmels und anderer Welten hätten, da sie unvorbereitet waren, das Wesen oder die Folgen der Sünde zu begreifen, die Gerechtigkeit und die Barmherzigkeit Gottes bei der Vernichtung Satans nicht erkennen können. Wäre er unmittelbar aus dem Dasein ausgetilgt worden, so hätten sie Gott mehr aus Furcht denn aus Liebe gedient. Weder wäre der Einfluß des Betrügers völlig verwischt noch der Geist der Empörung gänzlich ausgetilgt worden. Das Böse mußte reifen. Zum Besten des gesamten Weltalls für ewige Zeiten mußte Satan seine Grundsätze ausführlicher entfalten, damit alle erschaffenen Wesen seine Anklagen gegen die göttliche Regierung in ihrem wahren Lichte sehen und die Gerechtigkeit und die Barmherzigkeit Gottes sowie die Unveränderlichkeit seines Gesetzes für immer ohne allen Zweifel feststellen konnten.
Satans Empörung sollte dem Weltall für alle künftigen Zeiten eine Lehre sein, ein beständiges Zeugnis für die Natur und die schrecklichen Folgen der Sünde. Die Auswirkung der Grundsätze Satans und ihre Folgen auf Menschen und Engel sollten die Frucht der Mißachtung der göttlichen Allmacht zeigen. Sie mußten bezeugen, daß mit dem Bestehen der Regierung Gottes und seines Gesetzes die Wohlfahrt aller von ihm erschaffenen Wesen verbunden ist. So sollte die Geschichte dieses schrecklichen Empörungsversuches für alle heiligen Wesen eine beständige Schutzwehr sein, um sie vor der Täuschung zu bewahren, das Wesen der Übertretung, das Begehen der Sünde und das Erleiden der Strafe zu verkennen. Bis zum Ende des Streites im Himmel fuhr der große Aufrührer fort, sich zu rechtfertigen. Als angekündigt wurde, daß er mit allen seinen Anhängern aus den Stätten der Wonne ausgestoßen werden müsse, erklärte der Rädelsführer kühn, er verachte des Schöpfers Gesetz.“
Ellen G. White, Der große Kampf, S. 496-497

Gott, dein dich liebender himmlischer Vater liebt dich und schuf dich zum Leben, nicht zum Leiden oder zum Tode. Dein himmlischer Vater wünschst sich Freude, Glückseligkeit, Liebe und Frieden für dich.

Das, was du in deiner Welt siehst und erlebst, war nie Gottes Absicht und Plan.

NIE!

Was bewirkt Alkohol im menschlichen Körper?

Alkohol ist ein sehr starkes Nervengift und schädigt das Gehirn!

Möchte erneut die Zeugnisse von Ellen vorbringen, welche uns detailliertes Licht über Nahrung, Genussmittel und Gifte dieser Welt schenken, was sie im und mit dem Menschen anrichten und wie sie ihn in Sünde führen.

„Der gewohnheitsmäßige Konsum von Tabak schädigt das Nervensystem oft stärker als Alkohol. Das Opfer wird schlimmer versklavt als durch den berauschenden Becher, denn diese Gewohnheit ist schwerer zu überwinden. Der Körper und die Seele sind in vielen Fällen stärker vom Tabak als vom Alkohol vergiftet, weil dieses Gift sehr viel unauffälliger wirkt. Testimonies for the Church III, 562.“
Ellen G. White, Ein Tempel des heiligen Geistes (1996), S. 54

Weil sie sich dem Tabak- und Alkoholgenuß hingeben, behalten sie keinen klaren Kopf und können deshalb auch nicht so vernünftig denken, wie damals Daniel am Königshof von Babylon. Sie benebeln ihren Geist durch stimulierende Narkotika und verlieren nach und nach ihre Vernunft und Urteilsfähigkeit. So mancher Schiffbruch auf hoher See kann auf Alkoholgenuß zurückgeführt werden. Immer wieder haben unsichtbare Engel die Ozeandampfer beschützt, weil an Bord einige Beter waren, die auf Gottes bewahrende Kraft vertrauten. Der HERR hielt die Macht der wütenden Wellen zurück, die seine Kinder zu vernichten und zu verschlingen drohten. Manuskript 153, 1902.“
Ellen G. White, Ein Tempel des Heiligen Geistes, S. 35

„In dieser Welt laufen Scharen von heruntergekommenen Menschen herum, die in ihrer Jugend der Versuchung nachgaben, Tabak und Alkohol zu sich zu nehmen. Dadurch haben sie ihren Körper vergiftet und ihre Urteilskraft beeinträchtigt, und das Ergebnis ist so, wie Satan es wollte: Sie können nicht mehr klar denken. Diese Opfer geben der Versuchung des Trinkens immer nach; sie verkaufen den letzten Rest ihres Verstandes für ein Glas Schnaps. Seht einen solchen Menschen ohne Vernunft an! Was ist er? Er ist ein Sklave Satans. … Sie haben ihre Willenskraft eingebüßt. Ihre Nerven sind geschwächt, weil sie erschöpft sind. Sie sehen ungesund aus. Wo ist das gesunde Funkeln ihrer Augen geblieben? Aller Glanz ist dahin. Der Wein, den sie getrunken haben, hat ihr Gedächtnis so geschwächt, als wären sie Greise geworden. Sie sehen alt aus. Ihr Gehirn ist nicht mehr in der Lage, aus dem vollen zu schöpfen, wenn es gefordert wird. Manuskript 17, 1898.“
Ellen G. White, Ein Tempel des heiligen Geistes, S. 35-36

„Wie kommt es, daß Menschen, die viele gute Chancen hatten, über viel wertvolle Erkenntnis verfügen und die gebildet sind, behaupten, sie könnten diese ungesunden Gewohnheiten nicht lassen? Warum schließen diese hochintelligenten Menschen nicht von der Ursache auf die Wirkung? Warum engagieren sie sich nicht für einen neuen Lebensstil, und bekennen sich entschlossen zu dem Grundsatz, keinen Alkohol und keinen Tabak mehr zu konsumieren? Diese Stoffe sind giftig, und wenn man sie verwendet, übertritt man Gottes Gesetz. Manche argumentieren, wenn man sie darauf aufmerksam macht, daß sie nach und nach damit aufhören könnten. Satan lacht über solche Vorsätze. Er sagt: „Die habe ich fest in der Hand; um sie brauche ich mich nicht mehr groß zu kümmern.“ Doch er weiß, daß er keine Macht über einen Menschen besitzt, der in der Versuchung die sittliche Kraft hat, klar und deutlich „Nein!“ zu sagen. Denn damit schafft er Abstand zwischen sich und dem Teufel, und so lange er sich an Jesus Christus hält, ist er geborgen. Er steht dort, wo himmlische Engel mit ihm Verbindung pflegen können und ihm die sittliche Kraft zum Überwinden schenken. Manuskript 86, 1897.“
Ellen G. White, Ein Tempel des Heiligen Geistes, S. 106

„Tabak schwächt das Gehirn und lähmt dessen Feingefühl«, er »benebelt das Gehirn.« »Ganze Generationen ungeborener Kinder werden durch den [elterlichen] Gebrauch von Tabak und Alkohol geschädigt. Sie erben eine abnehmende Intelligenz und ihre moralische Wahrnehmungsfähigkeit stumpft ab.« (CG 404, vgl. WfK 252; PCP 27; ST, October 17, 1878 par. 9)“
Ellen G. White

Wie du geliebter Leser sehen kannst, ist der Wein und Alkohol unser Feind und nicht unser Freund. Wenn man all die Zitate liest, sich der Umstände in der Welt bewusst wird, mal darüber nachdenkt, was Alkohol alles anrichten kann und anrichtete, wie viele Menschenleben es schon kostete, dann kann man sich nicht mehr einreden, dass das eine Glas Wein nicht so schlimm sein kann.

Gegen die Mäßigkeit!

„Es gibt manche, die, während sie Bedenken hegen würden, ihrem Nächsten starkes Getränk vorzusetzen, dennoch Hopfen ziehen und Wein und Most zum Verkauf zubereiten. Auf diese Weise machen sie ihren Einfluß gegen die Sache der Mäßigkeit geltend. Ich kann nicht sehen, wie Christen im Lichte des göttlichen Gesetzes dies mit gutem Gewissen tun können. Schon oft habe ich Leute sagen hören: „Oh, das ist nur süßer Most. Er ist gänzlich unschädlich und sogar gesund.“ Man trägt etliche Flaschen und oft noch größere Quantitäten nach Hause. Einige Tage bleibt er wohl süß; dann fängt er aber an zu gären. Der scharfe Geschmack scheint manchem Gaumen nur angenehmer, und der Liebhaber von süßem Wein und Most wird schwerlich zugestehen, daß sein Lieblingsgetränk je scharf und sauer wird.

Wein und Most machen die Leute geradesowohl betrunken, als stärkere Getränke und es ist sogar die schlimmste Art von Berauschung. Die Leidenschaften sind verkehrter, die Umwandlung des Charakters ist größer, entschiedener und hartnäckiger. Ein paar Gläser Most, Bier oder Wein können die Neigung nach stärkeren Getränken wachrufen, und in vielen Fällen haben gerade auf diese Weise solche, die später echte Trunkenbolde wurden, den Grund für ihre Trunksucht gelegt. … Gerade das mäßige Trinken ist die Schule, in welche die Menschen ihre Erziehung für die Laufbahn eines Trunkenboldes erhalten.

So allmählich führt Satan sie von dem starken Hort der Mäßigkeit weg; so trügerisch beeinflussen Wein und Most den Geschmack, daß man den Weg zur Trunksucht ganz ahnungslos betritt. Der Geschmack für starke Getränke wird groß gezogen; das Nervensystem wird zerrüttet; Satan hält das Gemüt in fieberischer Unruhe, und das Opfer, das sich vollkommen sicher deucht, geht immer weiter, bis jede Schranke niedergebrochen und jeder Grundsatz geopfert ist. Die stärksten Entschlüsse werden untergraben und selbst die Hoffnung auf ein ewiges Leben ist zu schwach, um die wachgerufene Leidenschaft unter die Macht des Verstandes zu bringen. Manche sind nie wirklich betrunken, aber sie sind beständig unter dem Einfluß von geistigen Getränken. Sie sind fieberisch, wankelmütig, nicht wirklich von Sinnen, aber dennoch außer dem Gleichgewicht; denn ihre edleren Gesinnungen sind verderbt.“
Ellen G. White, Christliche Mäßigkeit, S. 31-32

Satan steht hinter den Gesetzgebern und Alkoholhändlern!

Alkohol ist ein sehr starkes Nervengift und schädigt das Gehirn! Deshalb kann nur einer dahinter stehen!

Hinter den Alkoholverkäufern steht Satan!

„Der Schnapsverkäufer „handelt mit Sklaven und Menschenseelen“, wie es unter dem Symbol der Hure Babylon in der Offenbarung geschildert wird. Hinter den Alkoholhändlern steht der mächtige Zerstörer von Menschenseelen, und alles, was sich jemand auf der Erde oder in der Hölle ausdenken könnte, wird benutzt, um Menschen unter seine Gewalt zu bringen. In den Städten, auf dem Land, in Zügen, auf den großen Schiffen, in Geschäftszentren, in Vergnügungshallen, in Kliniken und sogar auf den Abendmahlstischen der Kirchen hat Satan seine Fallen aufgestellt.

Er versucht mit allen Mitteln, die Lust auf Rauschmittel zu wecken und zu verstärken. Fast an jeder Ecke findet man ein verlockend aufgemachtes Wirtshaus, das gute Laune verspricht und sowohl reiche Nichtstuer als auch nichtsahnende Jugendliche gleichermaßen einlädt. Und das geschieht Tag für Tag, Monat für Monat, Jahr für Jahr. Drunkenness and Crime 8.“
Ellen G. White, Ein Tempel des Heiligen Geistes, S. 22-23

Alkoholhersteller sind Räuber!

„Weh dem, der sein Haus mit Sünden baut und seine Gemächer mit Unrecht, der seinen Nächsten umsonst arbeiten läßt und gibt ihm seinen Lohn nicht und denkt: ‚Wohlan, ich will mir ein großes Haus bauen und weite Gemächer‘ und läßt sich Fenster ausbrechen und mit Zedern täfeln und rot malen. Meinst du, du seiest König, weil du mit Zedern prangst? Hat dein Vater nicht auch gegessen und getrunken und hielt dennoch auf Recht und Gerechtigkeit, und es ging ihm gut? … Aber deine Augen und dein Herz sind auf nichts anderes aus als auf unrechten Gewinn und darauf, unschuldig Blut zu vergießen, zu freveln und zu unterdrücken.“ Jeremia 22,13-17.

Diese Bibelstelle schildert die Tätigkeit der Leute, die alkoholische Getränke herstellen und vertreiben. Im Grunde genommen sind sie Räuber, denn sie liefern für das Geld, das sie erhalten, keinen echten Gegenwert. Jeder Dollar, den sie ihrem Reichtum hinzufügen, brachte einen Fluch über den, der sie ausgab. Jedes Jahr werden Millionen von Litern Alkohol getrunken. Viele Millionen Dollar werden ausgegeben, um dafür Bosheit, Armut, Krankheit, gesellschaftlichen Abstieg, Triebhaftigkeit, Verbrechen und den Tod zu kaufen. Aus Gewinnsucht verkauft der Alkoholhändler seinen Opfern seine Ware, die Leib, Seele und Geist zerstört. Er ist dafür verantwortlich, daß in der Familie des Trinkers Armut und Elend herrschen. Drunkenness and Crime 7.8.“
Ellen G. White, Ein Tempel des Heiligen Geistes, S. 26

Die Häuser der Alkoholhändler sind durch und auf Sünde gebaut!

„In jedem Bereich des Alkoholhandels trifft man auf Unehrlichkeit und Gewalt. Die Häuser der Alkoholhändler sind mit dem „Lohn der Ungerechtigkeit“ erbaut worden und werden durch Gewalt und Unterdrückung aufrecht erhalten. The Review and Herald, 1. Mai 1894.“
Ellen G. White, Ein Tempel des Heiligen Geistes, S. 25-26

Gott zieht Gesetzgeber und Alkoholhändler zur Verantwortung!

Gott zieht all die Gesetzgeber und Alkoholhändler zur Rechenschaft, die dafür sorgten und sorgen, dass die Menschen ihren Geist, ihren Körper, ihre ganze Seele durch ihre Gifte an Satan verkaufen, leiden und sterben.

Die Gesetzgeber haben all diese Gifte und das Töten von Menschen legalisiert. Aber Gott vergisst nichts und er wird sein Volk heimsuchen und rächen. Dessen darf sich der Schuldige sicher sein!

Gesetzgeber und Alkoholhändler sind schuldig!

„Gesetzgeber und Alkoholhändler mögen ihre Hände in Unschuld waschen wie damals Pilatus, doch vom Blut ihrer Mitmenschen können sie sich nicht reinigen. Diese Zeremonien nützen nichts, wenn  sie gleichzeitig durch ihren Einfluß oder ihre direkte Mitwirkung dazu beitragen, daß andere zu Trinkern werden. Sie werden für die Millionen von Dollar zur Verantwortung gezogen, die von den Konsumenten verschwendet wurden.

Niemand kann die Augen vor den furchtbaren Folgen des Alkoholhandels verschließen. Die Tageszeitungen zeigen, daß das Elend, die Armut und die Kriminalität, die aus diesem Geschäft entstehen, keine raffiniert erdachten Märchen sind. Vielmehr werden Hunderte auf Kosten derer reich, die sie durch ihr schreckliches Geschäft mit dem Alkohol in die Gosse stoßen.

Es wäre so wichtig, daß sich die öffentliche Meinung gegen den Alkoholhandel stellt und die Saloons geschlossen würden. Dann bekämen diese bedauernswerten Menschen eine Chance, an ewige Dinge zu denken. The Review and Herald, 29. Mai 1894.“
Ellen G. White, Ein Tempel des Heiligen Geistes, S. 27

Warum Alkohol und Verbrechen miteinander zu tun haben?

„Menschen, die häufig Gastwirtschaften aufsuchen — und sie stehen ja allen offen, die dumm genug sind, mit dem tödlichen Übel zu flirten —, begeben sich auf einen Pfad, der schließlich zum ewigen Tod führt. Sie verkaufen ihren Körper, ihre Seele und ihren Geist an Satan. Unter dem Einfluß des Alkohols werden sie dazu gebracht, Dinge zu tun, vor denen sie entsetzt zurückschrecken würden, wenn sie nicht von der Droge benebelt wären. Solange sie unter dem Einfluß dieses flüssigen Giftes stehen, hat Satan sie voll in der Hand. Er beherrscht sie, und sie arbeiten mit ihm zusammen. Brief 166, 1903.“
Ellen G. White, Ein Tempel des Heiligen Geistes, S. 24

Der Alkoholhändler wird zu denen gezählt, an deren Händen Blut klebt!

„Wer seinen Mitmenschen bedenkenlos Alkohol verkauft, bringt einen Alkoholiker um seinen Arbeitslohn, ohne ihm für sein Geld wirklich etwas zu geben. Im Gegenteil, er bekommt etwas, was ihn verrückt macht, zum Gespött seiner Umgebung und zu einem grausamen Dämon … Aber die Engel Gottes sind Zeugen eines jeden dieser immer abwärts führenden Schritte. Sie verfolgen genau die Konsequenzen, die sich daraus ergeben, wenn ein Mensch einen anderen zum Trinken verführt. Der Alkoholhändler wird zu denen gezählt, an deren Händen Blut klebt. Er wird dafür verurteilt, daß er mit seinem giftigen Angebot Menschen zu ihrem eigenen Ruin verleitet und Familien zugrunde richtet. Der HERR zieht den Alkoholhändler für jeden Pfennig zur Verantwortung, den er dem armen Alkoholiker, der keine psychische Widerstandsfähigkeit mehr besitzt und ein schwacher Mensch geworden ist, von seinem Verdienst abnimmt. The Review and Herald, 8. Mai 1894.“
Ellen G. White, Ein Tempel des Heiligen Geistes, S. 27

Zahlreiche Verbrechen sind auf Alkohol zurückzuführen!

„Neun Zehntel all derer, die ins Gefängnis kommen, haben vorher gelernt, Alkohol zu trinken. The Review and Herald, 8. Mai 1894.“
Ellen G. White, Ein Tempel des Heiligen Geistes, S. 21

Kriminalität als Folge des Alkoholkonsums!

„Wenn jemand sein Verlangen nach alkoholischen Getränken befriedigt, setzt er sich mutwillig dem Sog aus, der ihn — obwohl ursprünglich zum Ebenbild Gottes geschaffen — auf eine animalische Ebene herabzieht. Die Vernunft wird außer Kraft gesetzt, der Verstand wird benebelt, die niederen Triebe werden angestachelt, und dann folgen Verbrechen der übelsten Art. Testimonies for the Church III, 561.“
Ellen G. White, Ein Tempel des Heiligen Geistes, S. 21-22

Die Gerichtshöfe können es bezeugen!

„Die enge Beziehung zwischen Verbrechen und Unmäßigkeit wird von allen, die mit Gesetzesbrechern zu tun haben, deutlich erkannt. Ein Richter aus Philadelphia sagte: „Wir können vier Fünftel aller Verbrechen auf den Genuß von Rum zurückführen. Es gibt unter 20 Prozessen, bei denen ein Todesurteil zur Debatte steht, nicht einen einzigen, bei dem Rum nicht die direkte oder indirekte Mordursache gewesen ist. Rum und Blut — und damit meine ich Blutvergießen — gehen Hand in Hand.“ Drunkenness and Crime 7.“
Ellen G. White, Ein Tempel des Heiligen Geistes, S. 21

Gott zieht den Alkoholkonsumenten zur Verantwortung!

So wie Gott all die Gesetzgeber und Alkoholhändler zur Rechenschaft zieht, so zieht er auch die Konsumenten der Gifte zur Verantwortung, weil sie alle sein Eigentum sind.

„Gott kann nicht dazu ja sagen, daß man unterschwellig, aber sicher wirkende Gifte, die die Gesundheit ruinieren und die Denkfähigkeit beeinträchtigen, konsumiert. Er hat Erbarmen mit allen, denen nicht klar ist, wie gefährlich und schädlich sich diese Gewohnheit auswirkt. Doch sobald es ihnen im richtigen Licht begreiflich gemacht wurde, machen sie sich vor Gott schuldig, wenn sie weiterhin ihrer Gier nachgeben. Counsels on Health 81.“
Ellen G. White, Ein Tempel des Heiligen Geistes (1996), S. 54

„Sind die Männer, die die großen Ozeandampfer befehligen oder Eisenbahnen lenken, selbstbeherrscht und konsequent in der Mäßigkeit? Haben sie einen klaren Kopf? Wenn nicht, dann werden sie wegen aller Unfälle, die während ihrer Tätigkeit geschehen, vom Gott des Himmels vor Gericht gezogen, denn ihm gehören alle Menschen. The Review and Herald, 1. Mai 1900.

Menschen, auf denen die große Verantwortung ruht, Unfälle und Schäden von ihren Mitmenschen fernzuhalten, sind häufig unzuverlässig und werden dem Vertrauen nicht gerecht, das in sie gesetzt wird. Weil sie sich dem Tabak- und Alkoholgenuß hingeben, behalten sie keinen klaren Kopf und können deshalb auch nicht so vernünftig denken, wie damals Daniel am Königshof von Babylon.

Sie benebeln ihren Geist durch stimulierende Narkotika und verlieren nach und nach ihre Vernunft und Urteilsfähigkeit. So mancher Schiffbruch auf hoher See kann auf Alkoholgenuß zurückgeführt werden. Immer wieder haben unsichtbare Engel die Ozeandampfer beschützt, weil an Bord einige Beter waren, die auf Gottes bewahrende Kraft vertrauten. Der HERR hielt die Macht der wütenden Wellen zurück, die seine Kinder zu vernichten und zu verschlingen drohten. Manuskript 153, 1902.“
Ellen G. White, Ein Tempel des Heiligen Geistes, S. 34-35

Vielleicht wirst du jetzt einwenden: Gott soll die Gesetzgeber und Alkoholhändler zur Verantwortung ziehen, sie sind dafür verantwortlich und nicht der Trinker.

Möchte dir ein Zitat von Ellen aufzeigen, in dem es zwar um Aarons Söhne geht, aber für jeden Menschen gilt, weil Gott alle Menschen zu seinen Dienern machen möchte, viele aber lieber Diener Satans bleiben wollen.

„Manche wenden jetzt vielleicht ein: Wie konnten Aarons Söhne zur Rechenschaft gezogen werden, da sie doch durch den Alkohol nicht mehr zurechnungsfähig waren und deshalb gewöhnliches Feuer nicht von heiligem unterscheiden konnten?
In dem Augenblick, in dem sie den Becher an die Lippen hoben, übernahmen sie die Verantwortung für alles, was sie unter Alkoholeinfluß taten. Sie gaben ihren unrechten Gelüsten nach und bezahlten dafür mit ihrem Leben. Gott hatte ausdrücklich verboten, Wein zu trinken, weil er den Verstand beeinträchtigt.“
Ellen G. White, Ein Tempel des Heiligen Geistes, S. 43-44

Kann die Gesellschaft ohne Alkohol leben?

Könnte sich die Welt ein Leben ohne Alkohol vorstellen?
NEIN!

Könnte die Welt ohne Alkohol leben?
JA!

Im Jahre 1906 gab es in San Francisco ein großes Erdbeben. Nach diesem Erdbeben schloss man alle Saloons. Diese Maßnahme ermöglichte es, dass selbst viele Wochen nach dem Erdbeben in San Francisco so gut wie kaum jemand betrunken war. Doch die Gier und Sucht gewann und das alte Übel kam erneut herbei.

Dieses Ereignis würde ich dir gerne durch die liebe Ellen aufzeigen:

„Nach dem großen Erdbeben, das die Küste Kaliforniens erschüttert hatte, verordneten die Behörden in San Francisco und einigen kleineren Städten für eine Weile die Schließung aller Saloons. Diese streng eingehaltene Zwangsmaßnahme wirkte sich so positiv aus, daß dadurch die Aufmerksamkeit aller vernünftig denkenden Menschen in ganz Amerika, und vor allem an der Pazific-Küste, auf die Vorteile gelenkt wurde, die eine endgültige Schließung aller Saloons bewirken würde.

Noch viele Wochen nach dem Erdbeben war in San Francisco so gut wie kaum jemand betrunken — es wurde ja auch kein Alkohol verkauft. Aufgrund des allgemeinen Durcheinanders erwarteten die Behörden einen außerordentlichen Zuwachs an Unordnung und Verbrechen, doch zu ihrem großen Erstaunen stellten sie fest, daß genau das Gegenteil zutraf.

Gerade die, von denen man viel Ärger erwartet hatte, gaben kaum dazu Anlaß. Es fiel auf, daß es keine Gewalttaten und Verbrechen gab, und das war hauptsächlich darauf zurückzuführen, daß keine Rauschmittel konsumiert wurden.

Die Herausgeber etlicher führender Tageszeitungen vertraten den Standpunkt, daß es für einen bleibenden Aufschwung in der Gesellschaft und den Wiederaufbau der Stadt am besten wäre, wenn die Saloons für immer geschlossen blieben. Doch dieser weise Rat wurde beiseitegeschoben. Innerhalb weniger Wochen durften die Alkoholhändler ihre Geschäfte wieder öffnen, auch wenn sie für ihre Lizenz nun wesentlich mehr an die Stadtkasse entrichten mußten als vorher.

Durch die Katastrophe, die über San Francisco hereingebrochen war, beabsichtigte der HERR auch, die Alkohol-Saloons dort auszurotten, die so viel Elend und Verbrechen verursachen. Doch die Wächter des öffentlichen Wohlergehens haben sich als verantwortungslos erwiesen, indem sie den Verkauf von Alkohol legalisierten … Sie wissen, daß sie dadurch praktisch das Verbrechen zulassen, doch die Kenntnis dieser unvermeidlichen Konsequenz hält sie nicht davon ab … Die Bürger von San Francisco werden sich eines Tages vor dem Richterstuhl Gottes dafür verantworten müssen, daß sie die Alkohol- Saloons in dieser Stadt wieder eröffnet haben. The Review and Herald, 25. Oktober 1906.“
Ellen G. White, Ein Tempel des Heiligen Geistes, S. 24-25

Wie wir sehen dürfen, kann die Gesellschaft ohne Alkohol leben, wenn sie will und dementsprechend handelt.

Aber die heutige Welt ist wie die Vorsündflutliche Welt und kann sich das Leben ohne Alkohol nicht vorstellen, geschweige umsetzten.

„Die Übel, die heute so offensichtlich sind, sind die gleichen, die der vorsintflutlichen Welt den Untergang brachten. „In den Tagen vor der Flut“ war Trunkenheit eine der vorherrschenden Sünden. Aus dem Bericht im 1. Buch Mose erfahren wir, daß die Erde damals verdorben und mit Gewalt erfüllt war. Das Verbrechen hatte die Oberhand gewonnen; das Leben war gefährlich geworden. Die Vernunft der Menschen wurde durch berauschende Getränke entmachtet, so daß sich die Menschen nicht mehr viel dabei dachten, sich gegenseitig umzubringen. „Wie es in den Tagen Noahs war, so wird auch sein das Kommen des Menschensohns.“ Matthäus 24,37. Die Trunksucht und Verbrechensbereitschaft unserer Zeit wurde vom Heiland selbst vorhergesagt. Wir leben in den letzten Tagen der Weltgeschichte — eine wichtige, ernste Zeit. Überall sehen wir Anzeichen dafür, daß unser Herr bald wiederkommen wird. The Review and Herald, 25. Oktober 1906.“
Ellen G. White, Ein Tempel des Heiligen Geistes, S. 23-24

Es steht geschrieben:

Wie es aber in den Tagen Noahs war, so wird es auch bei der Wiederkunft des Menschensohnes sein. Denn wie sie in den Tagen vor der Sündflut aßen und tranken, freiten und sich freien ließen bis zu dem Tage, da Noah in die Arche ging, und nichts merkten, bis die Sündflut kam und sie alle dahinraffte, so wird auch die Wiederkunft des Menschensohnes sein. Matthäus 24:37-39

Wenn wir uns in der Welt umsehen, dann sehen wir das deutliche Übel und Ende.

Was sagen die Botschaften an das Volk Gottes zum Alkohol?

Der himmlische Vater erschuf keine Bäume, an denen Weinflaschen und Alkohol wachsen.

„So spricht Gott der HERR JHWH: „Seht ihr nicht, zu welchen Marionetten man euch macht? Man versklavt euch, man betäubt und verblendet euch durch Drogen, Alkohol, durch all die Gifte, die man euch reicht, als gut und schön und nicht so schlimm erklärt, obwohl euch diese immer mehr zu Grunde richten. Ihr seht nicht mehr, zu wem und wie ihr wurdet.“
Botschaft an das Volk Gottes – An die Könige, Fürsten, Gierigen, Mächtigen und Reichen!

„Satan gab euch Tabak, Zucker, Alkohol, Drogen und Kaffee, um eure Nerven zu vergiften, euch zu betäuben, zu Süchtigen zu machen und um durch eure Ausdünstungen euch und eure Nächsten, wozu auch eure geliebten Kinder gehören, zu vergiften.“
Botschaft an das Volk Gottes – Woher kommt all das Übel, warum leidest du?

Schlusswort.

Wie wir erfahren durften, gebot Gott seinen geweihten Diener keinen Alkohol zu trinken.

Es steht geschrieben:

Und Gott JHWH ließ allerlei Bäume aus der Erde hervorsprossen, lieblich anzusehen und gut zur Nahrung, … 1.Mose 2:9 

Und Gott JHWH gebot dem Menschen und sprach: Du sollst essen von allen Bäumen des Gartens; 1.Mose 2:16 

Gott schuf Bäume mit wundervollen und herrlichen Früchten für den Menschen, zur Nahrung und vorbeugend als Vorsorge zu seinem Besten.

Selbst Eva sagt uns, wovon sie sich ernährten:

Da sprach das Weib zur Schlange: Wir essen von der Frucht der Bäume im Garten; 1.Mose 3:2

Adam und Eva brauten keinen Alkohol, der ihre Sinne betäubte und ihre Nerven vergiftete und lähmte!

Die perfekte Nahrung im Anfang.

So wie Gott durch seine Propheten gebot, keinen Alkohol zu trinken, so verkündete auch hunderte Jahre später seine Prophetin Ellen G. White keinen Alkohol zu trinken.

Gott und seine Propheten sind sich einig!

Nach all dem, was wir prüfen und erfahren durften, sollte man sich fragen, ob es wirklich sein kann, dass der Herr Jesus das Wasser in alkoholischen Wein verwandelte.

Denn Gott selbst gebot im alten Bund seinen Dienern und zwar durch seinen Sohn Jesus, keinen Alkohol zu trinken. Gott bestrafte wegen dem Brechen dieses Gebotes seine Diener Nadab und Abihu, in dem er sie durch Feuer verzehrte. Gott belohnte das Volk der Rechabiter, Daniel und seine Freunde, weil sie Gottes Gebot, keinen Wein und Alkohol zu trinken, gehorsam befolgten. Gott wies die Eltern seiner Diener wie Simsons Mutter oder Zaharias, den Vater des Johannes des Täufers an, keinen Wein und starkes Getränk zu sich zu nehmen. Und dann soll Gott seinen höchsten Diener – durch den er das Alkoholverbot verkündete – seinen gezeugten Sohn Jesus und sein Ebenbild gesandt haben, um auf der Hochzeit zu Kana in Galiläa, Wasser in Alkohol zu verwandeln, wodurch er Gott ungehorsam wäre, sein Gebot gebrochen, der Lehre Gottes widersprochen, Sünde begangen und sein Volk in Sünde geführt hätte?

Meint der Mensch das wirklich?

„Er [Christus] persönlich hat nie ein solches Getränk zubereitet. Satan versucht die Menschen zum Gebrauch von Dingen zu verführen, die ihren Verstand benebeln und die geistliche Wahrnehmungsfähigkeit betäuben. Doch Christus lehrt uns, unsere natürlichen Triebe zu beherrschen. Niemals würde er den Menschen etwas vorsetzen, was ihnen eine Versuchung wäre.“
Ellen G. White, Ein Tempel des Heiligen Geistes, S. 99

Wessen Bestreben kann es sein, euch, Menschen dieser Welt, glauben und meinen zu lassen, der heilige und edle Sohn Gottes Jesus, der ohne Sünde ist, hätte Alkohol geschaffen, getrunken und da der Sohn Gottes es tat, muss es gut sein?

Steht nicht geschrieben, dass Gott und sein Sohn eins sind?

Ich und der Vater sind eins.
Johannes 10:30 

Warum aber sollte dann der Sohn des einen Gottes, der eins mit seinem innig geliebten Vater ist, auf einmal das Gegenteil tun?

Nur damit der Mensch sich nach belieben Gläschen Wein gönnen, damit erheitern und ohne Gewissensbisse in Sünde stürzen kann?

„Angebliche Christen essen und trinken hemmungslos, rauchen und kauen Tabak und werden zu Fressern und Säufern, die nur daran denken, ihre Lust zu befriedigen, und gleichzeitig reden sie davon, daß man überwinden muß, wie Christus überwand! Redemption; or the Temptation of Christ in the Wilderness 82.“
Ellen G. White, Ein Tempel des Heiligen Geistes, S. 45

Satan nennt seine Gifte leise Waffen und kämpft einen stillen Krieg gegen euch alle!

So wie man den Feind nicht sieht und hört, so ist er und seine Waffen da und kämpf gegen euch alle!

Und warum sieht und hört man ihn nicht?

Damit man ihn nicht belangen und den Namen des Schuldigen nicht nennen kann.

Wie der Vater, so die Kinder!

Gnade, Barmherzigkeit, Friede von Gott, dem Vater, und von dem Herrn Jesus Christus, dem Sohn des Vaters, in der Wahrheit und in der Liebe, sei mit euch! 2.Johannes 1:3

und saget allezeit Gott, dem Vater, Dank für alles, in dem Namen unsres Herrn Jesus Christus, Epheser 5:20

Amen!

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