Sorgfältiges Studium bringt Geist und Leben!

Sorgfältiges Studium bringt Geist und Leben!

Dem Himmel die Leitung überlassen.

„Das Prophetenwort muß sich erfüllen. Der HERR sagt: „Siehe, ich will euch senden den Propheten Elia, ehe denn da komme der große und schreckliche Tag des HERRN.“ Es wird jemand in dem Geist und in der Kraft Elias kommen, und wenn er erscheint, werden die Menschen sagen: „Du bist zu ernst, du legst die Schrift nicht richtig aus. Ich will dich lehren, welche Botschaft du bringen mußt.“
Es gibt viele, die nicht zwischen Gottes und der Menschen Werk unterscheiden können. Ich werde die Wahrheit verkündigen, wie Gott sie mir gegeben hat. Und ich sage jetzt: Wenn ihr fortfahrt, Fehler zu finden und einen Widerspruchsgeist zu hegen, werdet ihr niemals die Wahrheit erkennen. Jesus sagte zu seinen Jüngern: „Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht tragen.“ Sie waren nicht in der Verfassung, heilige und ewige Dinge zu würdigen; aber Jesus verhieß, den Tröster zu senden, der sie alle Dinge lehren und ihnen alles ins Gedächtnis zurückrufen würde, was er zu ihnen gesagt hatte.
Brüder, wir dürfen unser Vertrauen nicht auf Menschen setzen. „So lasset nun ab von dem Menschen, der Odem in der Nase hat; denn für was ist er zu achten?“ Eure hilflose Seele muß sich an Jesum klammern. Warum sollten wir vom Wasser der Ebene trinken, wenn es eine Quelle in den Bergen gibt? Laßt uns die Wasser der Ebene aufgeben; laßt uns von den höheren Quellen trinken. Wenn es einen Wahrheitspunkt gibt, den ihr nicht versteht, mit dem ihr nicht übereinstimmen könnt, dann beginnt zu forschen, vergleicht Schriftstelle mit Schriftstelle, senkt den Schaft tief in den Minenschacht des Wortes Gottes. Ihr müßt euch und eure Meinung auf Gottes Altar legen, eure vorgefaßten Meinungen aufgeben und euch vom Geist des Himmels in alle Wahrheit leiten lassen. — The Review and Herald, 18. Februar 1890.“
Ellen G. White, Zeugnisse für Prediger und Evangeliumsarbeiter (1989), S. 410-411

„Wenn wir aber ein kleines Licht von uns weisen, weil wir nicht sofort alles klar sehen, wird es unserem himmlischen Führer mißfallen, und wir werden im Dunkeln gelassen werden. Wenn wir uns aber des Lichtes annehmen, sobald es uns nach des Herrn Willen zuteil wird, wird er das Licht mehren, und unsere Seelen werden sich an den Wahrheiten weiden, die aus der Heiligen Schrift hervorleuchten.“
James White, Ein Wort an die kleine Herde (1999), S. 21

Sei nicht zu stolz deine gewonnene Erkenntnis loszulassen!

„Satan sieht es nicht gern, daß wir uns mit Gottes Wort befassen. Deshalb nutzt er jede Gelegenheit, uns die Heilige Schrift zu verleiden. Gelingt ihm das nicht, versucht er wenigstens, uns in die Irre zu führen.
Mancher ist stolz auf die gewonnene Erkenntnis oder wird gar überheblich. Ein anderer ist ungeduldig oder enttäuscht, wenn er nicht jede Stelle der Heiligen Schrift zu seiner Zufriedenheit erklären kann. Es kränkt ihn, zugeben zu müssen, daß er den Sinn mancher Bibeltexte nicht versteht. Andererseits ist er nicht gewillt, geduldig zu warten, bis Gott ihn die Wahrheit erkennen läßt. So beginnt er an dem zu zweifeln, was er nicht versteht.
Manche Zweifel haben ihre Ursache auch darin, daß religiöse Lehren als Botschaft der Bibel ausgegeben werden, obwohl sie im Widerspruch zur Heiligen Schrift stehen. Das hat bei vielen Verwirrung ausgelöst und manchen regelrecht in den Zweifel getrieben. Das darf man freilich nicht der Heiligen Schrift anlasten, sondern muß diejenigen dafür verantwortlich machen, die Gottes Wort falsch ausgelegt oder gar bewußt verdreht haben.
Wäre es uns möglich, Gott und sein Wirken uneingeschränkt zu verstehen, dann gäbe es kein tieferes Eindringen in die Wahrheit, kein Wachstum in der Erkenntnis, keine Entfaltung von Verstand und Gemüt. Gott wäre dann nicht mehr der Allerhöchste, und die Menschen kämen über eine bestimmte Grenze der Erkenntnis und des Wissens nicht hinaus.
Laßt uns Gott dafür danken, daß er es anders bestimmt hat, und uns bis zum Ende unseres Lebens im Glauben und in der Erkenntnis wachsen läßt. Denn „in ihm sind alle Schätze der göttlichen Weisheit verborgen“. Kolosser 2,3. Und bis in alle Ewigkeit werden wir damit zu tun haben, diese Schätze zu heben.
Beginnen sollen wir damit allerdings jetzt und hier. Es kann auch ein Zeichen von Gleichgültigkeit oder geistlicher Trägheit sein, wenn man sich stets damit beruhigt: Im Reich Gottes werden wir es erfahren!“
Ellen G. White, Der bessere Weg zu einem neuen Leben, S. 91-92

Sorgfältiges Studium bringt Geist und Leben!

„Dieses Buch (Offenbarung) verlangt ein genaues, betendes Studium, damit es nicht nach den Vorstellungen der Menschen ausgelegt und dem heiligen Wort des Herrn, das uns in seinen Symbolen und Figuren so viel bedeutet, eine falsche Deutung gegeben wird. Es gibt so vieles, was wir positiv verstehen müssen, damit wir unsere Vorgehensweise so gestalten können, daß wir die Plagen, die über die Welt kommen, nicht erhalten.
In der Offenbarung werden die tiefen Dinge Gottes dargestellt. Diejenigen, deren Herzen Gott vollkommen geheiligt sind, werden durch das Teleskop des Glaubens in die Nähe gebracht werden, um unbezahlbare Edelsteine zu sehen. Und während sie die Wahrheit in die Praxis umsetzen, werden die noch tieferen Geheimnisse in die Seele eingeprägt. Diejenigen, die so geehrt werden, sollen anderen mitteilen, was sie erhalten haben. Und während sie dies tun, machen Engel den Eindruck auf die Herzen.
Alle, die das Wort Gottes verstehen, werden erkennen, daß die Dinge von geringer Bedeutung, die in der Vergangenheit ihre Zeit in Anspruch genommen und ihre Kraft verbraucht haben, ihnen eine Erfahrung und Erkenntnis genommen haben, die sie hätten erlangen können, wenn sie den Glauben nicht durch Egoismus getrübt hätten. Hätten sie dies getan, hätten sie das Ergebnis des Besitzes jenes Glaubens verstanden, der durch Liebe wirkt und die Seele reinigt.
Niemand soll denken, weil er die Bedeutung jedes Symbols in der Offenbarung nicht erklären kann, daß es für ihn nicht von Nutzen ist, dieses Buch mit tiefer ernsthafter Sehnsucht und intensivem Wunsch zu durchsuchen um die Bedeutung der darin enthaltenen Wahrheiten zu erkennen. Derjenige, der diese Geheimnisse Johannes offenbart hat, kann und wird dem fleißigen Wahrheitssucher einen Vorgeschmack auf die himmlischen Dinge geben, die einst Wirklichkeit werden sollen. Reicher Segen wird auf denjenigen kommen, „der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und bewahrt, was darin geschrieben ist.“ (Offenbarung 1:3)“ – Brief 16, 1900, S. 2+3 – An F. E. Belden, 27. Januar 1900″
Ellen G. White, Manuscript Releases, vol. 1 [Nos. 19-96]

Wer die heilige Schrift nicht studiert, wie die aus Beröa, der verpasst etwas Großes!

„Paulus stieß in Beröa auf Juden, die willig waren, die von ihm verkündigte Wahrheit zu prüfen. Darüber berichtet Lukas: „Diese aber waren besser als die zu Thessalonich; die nahmen das Wort auf ganz willig und forschten täglich in der Schrift, ob sich‘s so verhielte. So glaubten nun viele von ihnen, auch nicht wenige von den angesehenen Frauen und Männern unter den Griechen.“ Apostelgeschichte 17,11.12.
Die Beröaner waren nicht in Vorurteilen befangen. Sie waren bereit, die von den Aposteln gepredigten Glaubenslehren zu untersuchen. Nicht aus Neugierde forschten sie in der Bibel, sondern um zu erfahren, was in ihr über den verheißenen Messias geschrieben stand. Täglich lasen sie in den heiligen Schriften, und wenn sie dabei Schriftstelle mit Schriftstelle verglichen, standen ihnen Engel Gottes zur Seite, erleuchteten ihr Verständnis und machten ihre Herzen empfänglich.
Überall, wo die Wahrheiten des Evangeliums verkündigt werden, werden alle, die ernsthaft das Rechte zu tun wünschen, veranlaßt, sorgfältig in der Schrift zu suchen. Würden diejenigen, denen in den letzten Tagen der Geschichte dieser Erde die sichtenden Wahrheiten verkündigt werden, wie die Beröaner täglich in der Schrift forschen und die ihnen übermittelten Botschaften mit dem Worte Gottes vergleichen, gäbe es heute eine große Zahl derer, die dem Gesetz Gottes treu sind. Nun aber sind es nur verhältnismäßig wenige. Sobald biblische Lehren dargeboten werden, die nicht volkstümlich sind, weigern sich viele, sie zu untersuchen. Zwar können sie die eindeutigen Lehren der Schrift nicht widerlegen; dennoch bekunden sie einen starken Widerwillen, die ihnen vorgelegten Beweise zu prüfen. Manche meinen, daß selbst dann, wenn diese Lehren wirklich der Wahrheit entsprächen, es für sie nicht so sehr darauf ankäme, das neue Licht anzunehmen oder nicht anzunehmen. So halten sie sich an angenehme Fabeln, die der Feind benutzt, um Menschen irrezuführen. Ihre Sinne werden verblendet und sie selbst vom Himmel getrennt.
Alle werden nach dem Licht gerichtet werden, das sie empfangen haben. Der Herr sendet seine Botschafter mit einer Botschaft des Heils hinaus und macht die, die sie hören, dafür verantwortlich, wie sie mit den Worten seiner Diener umgehen. Die aufrichtigen Wahrheitssucher werden die gehörten Lehren sorgfältig im Licht des Wortes Gottes prüfen.“
Ellen G. White, Das Wirken der Apostel (1976), S. 181-182

Passe das Wort nicht dir an, sondern passe dich dem Wort an!

„Lege Deine vorgefassten Meinungen und Deine ererbten und gehegten Vorstellungen vor der Tür zum Untersuchungssaal ab. Du wirst nie zur Wahrheit gelangen, wenn du die Heiligen Schriften nur durchforschst, um deine eigenen Vorstellungen zu rechtfertigen. Lasse diese an der Tür und nimm nur Dein gebrochenes Herz mit, um zu hören, was Gott dir zu sagen hat …
Nimm dein Glaubensbekenntnis nicht mit zur Bibel und lies das Wort nicht im Lichte deiner vorgefertigten Meinung. Versuche nicht, alles mit deinem Glaubensbekenntnis in Übereinstimmung zu bringen. Durchsuche das Wort gründlich und bete mit einem Geist, der frei ist von Vorurteilen. Wenn du beim Lesen überzeugt wirst, dass deine höchst geschätzten Vorstellungen nicht im Einklang mit dem Wort sind, versuche nicht, das Wort deiner Meinung anzupassen. Passe deine Vorstellung dem Wort an. Lasse nicht zu, dass das, was du in der Vergangenheit geglaubt oder praktiziert hast, deinen Verstand kontrolliert. Öffne die Augen deines Geistes, um wundersame Dinge im Gesetz zu erkennen. Finde heraus, was geschrieben steht, und gründe dann deine Füße auf den ewigen Felsen.“
Ellen G. White, Manuscript Releases Vol. 3, MR No. 209, S. 431-432

Die heilige Schrift muss der Maßstab jeder Lehre und des wahren Glaubens sein!

„Das Wort Gottes deckt alle Irrtümer auf; an ihm müssen wir alles messen, was wir glauben. Die Bibel muss der Maßstab für jede Lehre und Glaubenspraxis seinWir dürfen nie die Meinung eines anderen übernehmen, ohne sie mit der Heiligen Schrift verglichen zu haben. Sie ist göttliche Autorität, die in Glaubensdingen alles überragt. Das Wort des lebendigen Gottes muss alle Streitigkeiten entscheiden. Wenn Menschen Gottes Worte der Wahrheit mit eigener Klugheit vermengen und damit die scharf angreifen, mit denen sie Auseinandersetzungen haben, dann offenbaren sie, dass sie keine heilige Ehrfurcht vor Gottes inspiriertem Wort haben. Sie vermischen das Menschliche mit dem Göttlichen, das Gewöhnliche mit dem Heiligen und werten Gottes Wort ab.“
Brief, Ellen G. White an die Delegierten der Generalkonferenzversammlung, 5. August 1888

Nur anhand der heiligen Schrift kannst du erkennen, ob du in Wahrheit, in Christus bist.

„Wenn die Botschaft der Wahrheit Seelen mit besonderer Kraft ergreift, regt Satan seine Helfer an, einen Streit über geringfügige Fragen vom Zaune zu brechen, und sucht auf diese Weise die Aufmerksamkeit von dem wirklichen Geschehen abzulenken. So wie ein gutes Werk begonnen wird, sind Krittler bereit, über Äußerlichkeiten und Förmlichkeiten zu streiten, um die Gemüter von den lebendigen Wahrheiten abzubringen. Wenn es den Anschein hat, als ob Gott auf besondere Weise für sein Volk wirken will, sollte dieses sich nicht verleiten lassen, auf Streitfragen einzugehen, die der Seele nur zum Verderben gereichen können. Die wichtigsten Fragen für uns sind: Habe ich den seligmachenden Glauben an den Sohn Gottes? Lebe ich mein Leben in Übereinstimmung mit dem Gesetz Gottes? „Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen.“ Johannes 3,36. „Und an dem merken wir, daß wir ihn kennen, wenn wir seine Gebote halten.“ 1.Johannes 2,3.“
Ellen G. White, Das Leben Jesu (1973), S. 386

„Diejenigen, die Gottes ganze Rüstung anlegen und jeden Tag etwas Zeit dem Nachdenken, dem Gebet und dem Studium der Schrift widmen, werden mit dem Himmel verbunden sein und einen rettenden, umgestaltenden Einfluß auf ihre Umgebung ausüben. Sie werden sich erhebender Gedanken, edler Bestrebungen und klaren Verständnisses der Wahrheit und ihrer Pflicht vor Gott, erfreuen. Sie werden ein inniges Verlangen nach Reinheit, nach Licht, nach Liebe und allen Gnadengaben der himmlischen Geburt verspüren. Ihre ernsten Gebete werden bis hinter den Vorhang dringen. Diese Klasse wird eine heilige Kühnheit besitzen, in die Gegenwart des Unendlichen zu treten. Sie werden sicher sein, daß das Licht und die Herrlichkeiten des Himmels ihnen gehören. Durch diese innige Bekanntschaft mit Gott werden sie geläutert, erhöht und veredelt. Das alles gehört zu den Vorrechten wahrer Christen.“
Ellen G. White, Zeugnisse für die Gemeinde — Band 5 (2002), S. 121

Lebe das geschriebene Leben, damit auch durch dich das geschriebene Leben lebt!

Lebe die Wahrheit, damit die Wahrheit auch durch dich lebt!

Wer an mich glaubt (wie die Schrift sagt), aus seinem Leibe werden Ströme lebendigen Wassers fließen. Johannes 7:38 

Der Geist ist es, der lebendig macht, das Fleisch nützt gar nichts. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben. Johannes 6:63 

… Wenn ihr in meinem Worte bleibet, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger, Johannes 8:31

Siehe auch:
Das Alte und das Neue
Der Alte Bund, das AT und der Neue Bund, das NT, sind eins
Willst du ewiges Leben, musst du den Willen Gottes tun und aufhören zu sündigen!

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