Kokosöl gegen Alzheimer


Ein Mann isst 60 Tage lang zweimal am Tag 2 Esslöffel Kokosöl.

Dann passiert dies mit seinem Gehirn.

Die amerikanische Ärztin Mary Newport sorgt für Aufsehen mit ihrer Idee, Kokosöl als echte Supernahrung für das Gehirn anzusehen. Sie glaubt, dass das Öl eine echte Geheimwaffe gegen Alzheimer sein kann. Wenn sie Recht behält, könnte es die Behandlung der Hirnkrankheit revolutionieren.

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Der Hintergrund

Dr. Newport hat eine ganz persönliche Verbindung zu Alzheimer, seit bei ihrem Ehemann Steve die Krankheit diagnostiziert wurde. Sie erzählt, wie die Symptome nach und nach stärker wurden. In einer klinischen Studie verarbeitet sie ihre Erfahrungen: „An vielen Tagen war mein Mann Steve wie in einem Nebel gefangen. Er konnte irgendwelches Besteck nicht finden, oder vergaß, wie er den Kühlschrank öffnen sollte. Wenn ich auf einen Anruf wartete und ihn danach fragte, meinte er, dass niemand angerufen habe. Zwei Tage später fiel es ihm dann plötzlich doch wieder ein.“ Das belastet ihn selbst und ihre Beziehung sehr.

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Steve beginnt, Medikamente zu nehmen um den Verfall zu verlangsamen, doch die Nebenwirkungen sind furchtbar. Er wird depressiv, nimmt stark ab und er kann noch nicht einmal mehr einfachste Rechnungen durchführen. Die leichtesten Aufgaben sind unglaublich schwierig, nur körperlich ist er noch topfit. Er kann weiterhin ohne Probleme den ganzen Tag im Garten arbeiten. Doch die Traurigkeit bleibt.

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Mary berichtet, wie das Kurzzeitgedächtnis ihres Mannes immer schlechter wird, aber dennoch Informationen gespeichert werden. Denn ein paar Tage später fällt ihm immer wieder etwas ein. Aus einem Bauchgefühl heraus versucht sie, den Einfluss der Ernährung auf das Gehirn zu untersuchen und die Medikamente wegzulassen.

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Die Hoffnung

Als das Ehepaar immer verzweifelter wird, liest Mary eine Studie, laut der bestimmte Triglyceride (eine Art von Fetten) eingesetzt werden können, um Alzheimer nicht nur zu verlangsamen, sondern sogar zu verhindern. Durch eine Umstellung auf sehr kohlenhydratarme Ernährung werden im Körper sogenannte Ketogene ausgeschüttet, die den Fettstoffwechsel beeinflussen und statt Zucker als Energie verwendet werden können. Mary sagt, dass „Ketogene das Gehirn unterstützen können, wenn es längere Zeit keinen Sauerstoff bekommen hat. Auch bei vielen anderen Krankheiten wie Epilepsie und Parkinson wurden positive Effekte festgestellt.“ Da bei Alzheimer die Fähigkeit des Gehirns, auf Kohlenhydrate zuzugreifen unterbrochen wird, hofft die Ärztin, dass diese Ketogene auch vom Gehirn verwendet werden können und so die Symptome von Alzheimer gelindert werden. Sie beschließen, es zu versuchen.

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Das Ergebnis

Mary beginnt, mit Kokosöl zu experimentieren. Jeden Morgen und jeden Abend gibt es nun zwei Esslöffel Kokosöl für Steve.

Flickr/Meal Makeover Moms

 

Und bereits 60 Tage später geht es ihm schon deutlich besser. Er ist geistig merklich klarer, macht Witze und ist redselig. Ein Jahr später ist er ein ganz neuer Mensch. Manchmal entfallen zwar noch Wörter, aber er erkennt Leute wieder, die er schon längst vergessen hatte, unterhält sich wieder gerne, kann sich auch auf Aufgaben konzentrieren, was vorher schon lange nicht mehr ging. Noch sind viele Tests notwendig, aber Mary ist überglücklich: „Im Moment sind wir einfach froh über die Fortschritte. Und wenn durch das Kokosöl tatsächlich Alzheimer verlangsamt wird, ist es jedes Gramm wert.“

Youtube/Libby Weston

 

Das ist wirklich beeindruckend. Hoffentlich wird es hier bald neue Erkenntnisse geben und wer weiß: Vielleicht gibt es in naher Zukunft schon zuverlässigen Schutz vor der Krankheit und gute Therapien gegen Alzheimer.

 

Quelle:

http://www.heftig.co/kokos-und-gehirn/


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