Der goldene Schlüssel zu echtem Sabbaterleben!

Der goldene Schlüssel zu echtem Sabbaterleben!

„Die Beobachtung des Sabbats birgt große Segnungen in sich und Gott wünscht, daß der Sabbat ein Freudentag für uns sei. Bei Einsetzung des Sabbats herrschte Freude. Gott blickte mit Befriedigung auf das Werk seiner Hände. Alles was er gemacht hatte, erklärte er für „sehr gut“. 1.Mose 1,31. Himmel und Erde waren mit Jubel erfüllt. „Da mich die Morgensterne miteinander lobten; und jauchzten alle Kinder Gottes.“ Hiob 38,7.“
Ellen G. White, Zeugnisse für die Gemeinden Band 6 (1998), S. 349

Wie man den Sabbat so richtig heilig hält, dass kann dir der Herr Jesus wunderbar beibringen. Er ist der Herr über den Sabbat (Matt 12:8, Mark 2:28 Luk 6:5) und auch unserer Lehrer (Matt 23:10, Joh 3:2), aber auch unser Vorbild (Matt 20:28, Joh 13:15, 1.Petr 2:21, 1.Joh 2:6). 

Durch das Schrifttum von Ellen G. White – der Prophetin und Botin Gottes – hat uns der geliebte himmlische Vater, durch seinen geliebten Sohn Jesus, dem Christus, seinen Willen reichlich kundgetan. So braucht niemand im Ungewissen zu bleiben!

„Gott verlangt, daß der ihm geweihte Tag [der Sabbat] heute noch ebenso geheiligt wird wie zur Zeit Israels. Dieses zunächst den Hebräern gegebene Gebot sollten alle Christen als eine ausdrückliche Verpflichtung Gott gegenüber beachten.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 273

„Denen, die den Sabbat heilig halten, ist er das Zeichen der Heiligung. Wahre Heiligung ist Übereinstimmung mit Gott, Einheit mit ihm im Charakter, die wir durch Gehorsam gegen die Grundsätze, welche eine Abschrift seines Charakters sind, erlangen. Der Sabbat ist das Zeichen des Gehorsams. Wer von Herzen dem vierten Gebot gehorcht, wird dem ganzen Gesetz gehorsam sein; er wird durch Gehorsam geheiligt.“
Ellen G. White, Zeugnisse für die Gemeinden Band 6 (1998), S. 351-352

Der Rüsttag – Tag der Vorbereitung

„Während die Vorbereitung für den Sabbat die ganze Woche hindurch getroffen werden soll, so ist doch der Freitag der besondere Rüsttag.“
Ellen G. White, Zeugnisse für die Gemeinden Band 6 (1998), S. 355

„Der Tag vor dem Sabbat diene der Vorbereitung, damit alles für die geistlichen Stunden gerichtet sei.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 273

„Wenn es möglich ist, sollten Arbeitgeber ihren Angestellten die Zeit vom Freitag mittag bis zum Beginn des Sabbats freigeben, damit sie Zeit zur Vorbereitung haben und den Tag des HERRN mit ruhigem Gemüt willkommen heißen können. Wer solchen Weg einschlägt, wird keinen Verlust erleiden, selbst nicht in irdischen Dingen.“
Ellen G. White, Zeugnisse für die Gemeinden Band 6 (1998), S. 356

„Freitag ist Rüsttag! Dieser Tag soll dazu dienen, die erforderlichen Vorbereitungen für den Sabbat vorzunehmen, alles zu bedenken und zu besprechen. Alles, was in den Augen des Himmels als Übertretung des heiligen Sabbats angesehen werden könnte, sollte ungesagt und ungetan bleiben und vom Sabbat ferngehalten werden.“
Ellen G. White, Zeugnisse für die Gemeinden Band 2 (2005), S. 690

Nimm es nicht so leicht mit der unerledigten Arbeit!

„Viele verschieben unbekümmert so manche Kleinigkeiten, die am Vorbereitungstag hätten erledigt werden können, bis zum Sabbatanfang. Das darf nicht sein. Die bis dahin versäumte Arbeit laßt liegen, bis der Sabbat vorüber ist. So kann man dem Gedächtnis jener Gedankenlosen nachhelfen, damit sie ihre Arbeit sorgfältig während der sechs Werktage verrichten.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 273

„In vielen Familien werden am Sabbat Schuhe geputzt und Sachen genäht, nur weil diese Vorbereitungen am Freitag nicht fertig geworden sind. Sie „gedachten nicht das Sabbattages, daß sie ihn heiligten.“
Die Kleidung der Kinder sollte am Freitag durchgesehen und unter Aufsicht der Mutter zurechtgelegt werden, damit sich die Kinder ruhig ankleiden ohne Durcheinander oder Ermahnungen zur Eile. — Manuskript 57, 1897.“
Ellen G. White, Wie führe ich mein Kind (1990), S. 332

„Am Freitag beende man alle Vorbereitungen für den Sabbat, sehe zu, daß alle Kleidung bereit liegt und alles Kochen besorgt ist, daß die Stiefel geputzt und die Bäder genommen sind. Es läßt sich einrichten, mit allem fertig zu sein. Wenn man es sich zur Regel macht, kann man es durchführen. Der Sabbat wurde nicht dazu gegeben, um Kleidung auszubessern, Speisen zu kochen, Vergnügungen mitzumachen oder irgendeiner weltlichen Beschäftigung nachzugehen. Vor Sonnenuntergang müssen alle weltlichen Arbeiten, alle weltlichen Zeitungen und Bücher beiseite gelegt werden. Eltern, erklärt euren Kindern eure Handlungsweise und deren Zweck und laßt sie teilnehmen an euren Vorbereitungen, um den Sabbat in Übereinstimmung mit dem Gebot zu feiern.“
Ellen G. White, Zeugnisse für die Gemeinden Band 6 (1998), S. 356

Tag der Versöhnung

„Noch eine andere Sache verdient Beachtung am Rüsttag. An diesem Tag sollten alle Mißverständnisse zwischen Geschwistern, sei es in der Familie oder in der Gemeinde, beseitigt werden. Laßt alle Bitterkeit, Zorn und Grimm aus der Seele entfernt werden. In demütigem Geiste „bekenne einer dem andern seine Sünden und betet füreinander, daß ihr gesund werdet.“ Jakobus 5,16.“
Ellen G. White, Zeugnisse für die Gemeinden Band 6 (1998), S. 356

Der Sabbatanfang

„Wir sollten die Grenzen des Sabbats mit Eifer bewachen, eingedenk dessen, daß jeder Augenblick geweihte, heilige Zeit ist.“
Ellen G. White, Zeugnisse für die Gemeinden Band 6 (1998), S. 356

„Ehe der Sabbat anfängt, sollte sowohl der Geist wie der Körper von weltlicher Beschäftigung abgelenkt werden. … Vor Sonnenuntergang sollten sich die Familienmitglieder versammeln, um Gottes Wort zu lesen, zu singen und zu beten.“
Ellen G. White, Zeugnisse für die Gemeinden Band 6 (1998), S. 356-357

„Wenn der Sabbat beginnt, sollten wir auf uns selbst, unser Handeln und unsere Worte achten, damit wir Gott nicht zu unserem Nutzen der Zeit berauben, die ausdrücklich dem HERRN gehört. Weder uns selbst noch unseren Kindern dürfen wir erlauben, irgendeine Arbeit für den Lebensunterhalt oder sonst etwas zu erledigen, was wir ebenso gut während der sechs Arbeitstage ausführen können. Freitag ist Rüsttag! Dieser Tag soll dazu dienen, die erforderlichen Vorbereitungen für den Sabbat vorzunehmen, alles zu bedenken und zu besprechen.“
Ellen G. White, Zeugnisse für die Gemeinden Band 2 (2005), S. 690-691

SABBAT – Tag des JHWH

Wenn du deinen Fuß vom Sabbat zurückhältst, so daß du nicht deine Geschäfte an dem mir heiligen Tage betreibst, sondern den Sabbat eine Wonne und den heiligen Tag des HERRN verehrungswürdig nennst und ihn dadurch ehrst, daß du nicht deine Gänge an ihm abmachst, nicht deinen Geschäften nachgehst und leeres Geschwätz verführst: dann wirst du deine Lust am HERRN haben, und ich werde dich auf den Höhen der Erde einherfahren lassen und will dir das Erbe deines Vaters Jakob zu verspeisen geben; denn der Mund des HERRN hat es gesprochen. Jesaja 58:13-14

Verschlafe den Sabbat nicht!

„Vergeudet die köstlichen Sabbatstunden nicht im Bett. Am Sabbatmorgen sollte die Familie frühzeitig auf sein. Steht sie spät auf, so entsteht ein Hasten bei der Vorbereitung für Frühstück und Sabbatschule. Eile, Ungeduld und Drängen sind die Folge und unheilige Gefühle kommen in die Familie hinein. Der auf diese Weise entweihte Sabbat wird eine Last, und sein Nahen wird eher gefürchtet, als daß man sich darauf freut.“
Ellen G. White, Zeugnisse für die Gemeinden Band 6 (1998), S. 357

„Niemand glaube, daß er geheiligte Stunden nutzlos verbringen darf. Es mißfällt Gott, wenn Sabbathalter einen großen Teil des Sabbats verschlafen. Sie entehren damit ihren Schöpfer, da sie durch ihr Verhalten bekunden, daß ihnen die sechs Wochentage zu kostbar sind, um sie zum Ausruhen zu verwenden. Sie müssen Geld verdienen, selbst unter Verzicht auf den notwendigen Schlaf, den sie allerdings wieder nachholen, indem sie den Sabbat verschlafen. Dann entschuldigen sie sich und sagen: „Der Sabbat wurde als Ruhetag gegeben. Ich will nicht auf meine Ruhe verzichten und an der Versammlung teilnehmen, denn ich habe Ruhe sehr nötig.“ Solche Menschen verleben den heiligen Tag Gottes in völlig falscher Weise.
Besonders am Sabbat sollten sie ihren Familien die Beachtung dieses Tages nahelegen und sich mit den anderen Gläubigen im Gotteshaus versammeln. Der göttliche Einfluß, der auf dem Sabbat ruht, wird sie die Woche über begleiten, wenn sie ihre Zeit und Kraft geistlichem Leben widmen. Kein anderer Tag ist so geeignet, sich der geistlichen Betrachtung hinzugeben, wie der Sabbat.“
Ellen G. White, Aus der Schatzkammer der Zeugnisse — Band 1 (1975), S. 292 – 293

Die Familienandacht am Sabbatmorgen

„An der Familienandacht lasse man die Kinder teilnehmen. Alle können ihre Bibeln nehmen und jeder einen oder zwei Verse lesen. Nach dem Singen eines bekannten Liedes folgt das Gebet. Für dieses hat Christus uns ein Muster gegeben. Der Herr hat aber nicht damit beabsichtigt, daß das Vaterunser nur einfach als eine Form nachgebetet werden soll, sondern damit wir wissen, wie unser Gebet sein soll — einfach, ernst und alles umfassend. Tragt dem HERRN in einfacher Bitte eure Bedürfnisse vor und drückt ihm euren Dank für seine Barmherzigkeit aus. Dadurch ladet ihr Jesum als willkommenen Gast in euer Herz und Haus ein. In der Familie sind lange Gebete, welche fernliegende Gegenstände betreffen, nicht am Platze. Sie machen die Andacht ermüdend, während sie als ein Vorrecht und Segen angesehen werden soll. Macht sie zu einer Zeit voll Interesse und Freude.“
Ellen G. White, Zeugnisse für die Gemeinden Band 6 (1998), S. 358

Familien- und Naturtag

„Der Sabbat und die Familie wurden beide im Paradies eingesetzt und sind im Plane Gottes untrennbar miteinander verbunden. An diesem Tage ist es uns eher als an irgendeinem anderen möglich, ein Leben wie im Garten Eden zu führen. Es war Gottes Absicht, daß die Glieder der Familie bei der Arbeit, beim Studium, im Gottesdienst und in der Erholung vereint sein sollten der Vater als Priester seines Hauses, die Eltern zusammen als Lehrer und Gefährten ihrer Kinder. Aber die Folgen der Sünde haben die Lebensbedingungen verändert und verhindern deshalb weitgehend diese Gemeinsamkeit. Oft sieht der Vater während der ganzen Woche kaum die Gesichter seiner Kinder. Es fehlt ihm fast völlig die Möglichkeit, gesellig mit ihnen zusammen zu sein oder sie zu belehren. Aber Gottes Liebe hat den Forderungen der Arbeit eine Grenze gesetzt. Über dem Sabbat hält er seine gnadenvolle Hand und wahrt der Familie an diesem seinem Tage die Möglichkeit, mit ihm selbst, mit der Natur und untereinander Gemeinschaft zu pflegen.“
Ellen G. White, Erziehung (1954), S. 217-218

„Eltern können mit ihren Kindern hinaus ins Grüne gehen, um Gott in der Natur zu sehen. Sie können auf die blühenden Blumen hinweisen, auf die Knospen, die gerade aufspringen, auf die stattlichen Bäume und die wunderschönen Gräser. Ihr könnt sie lehren, daß Gott all dies in sechs Tagen erschaffen hat und am siebenten Tag ruhte und ihn segnete. Dadurch verknüpfen die Eltern ihre Unterweisungen mit den Dingen der Natur. Wenn die Kinder sie ansehen, werden sie sich an den großen Schöpfer aller Dinge erinnern. Ihre Gedanken werden zum Gott der Natur erhoben und gehen zurück zum Anfang unserer Welt, als der Sabbat eingesetzt wurde und alle Söhne Gottes vor Freude jauchzten. Solche Geschichten müssen den Gemütern unserer Kinder eingeprägt werden.
Wir dürfen unseren Kindern nicht sagen, sie dürften am Sabbat nicht fröhlich sein und es wäre falsch, am Sabbat hinauszugehen. Ganz und gar nicht! Christus selbst führte seine Jünger am Sabbat zum Seeufer hinaus und lehrte sie dort. Er predigte am Sabbat nicht immer in geschlossenen Räumen. — Manuskript 3, 1897.“
Ellen G. White, Wie führe ich mein Kind (1990), S. 335-336

„Wohl dem Vater und der Mutter, die ihren Kindern das geschriebene Wort Gottes mit anschaulichen Beispielen aus dem offenen Buch der Natur nahebringen können. Wohl ihnen, die sich unter grünen Bäumen, in reiner, frischer Luft versammeln dürfen, um die Bibel zu betrachten und den Vater droben im Liede zu preisen. Durch solche Geselligkeit können Eltern ihre Kinder mit unzerreißbaren Banden an sich und an Gott ketten.“
Ellen G. White, Erziehung (1954), S. 218

Das Sabbatessen

„Wir sollten für den Sabbat weder mehr, noch eine größere Verschiedenheit von Speisen bereiten als für andere Tage. Statt dessen sollte die Nahrung einfach sein und weniger sollte gegessen werden, damit der Verstand klar und frisch sei, geistige Dinge zu erfassen. Ein beschwerter Magen bedeutet ein beschwertes Gehirn. Die köstlichsten Worte mögen vernommen und nicht geschätzt werden, weil der Verstand durch eine unrichtige Diät verwirrt ist. Durch Überessen am Sabbat tragen viele mehr als sie denken dazu bei, daß sie seiner heiligen Vorrechte verlustig gehen und sich für den Empfang seines Segens untauglich machen.
Kochen sollte am Sabbat vermieden werden; aber es ist deshalb nicht notwendig, kalte Speisen zu essen. Bei kaltem Wetter sollte die am Tage vorher zubereitete Nahrung erwärmt werden. Die Mahlzeiten sollten, wenn auch einfach, doch wohlschmeckend und einladend sein. Besonders in Familien, wo Kinder sind, ist es gut, für den Sabbat etwas zu bereiten, was als etwas Besonderes angesehen wird, was die Familie an anderen Tagen nicht hat.“
Ellen G. White, In den Fußspuren des großen Arztes (1919), S. 242-243

„Wir fordern alle auf, das Geschirr nicht am Sabbat zu spülen, wenn dies nach Möglickeit vermieden werden kann. Gott wird durch unnötige Arbeit an seinem heiligen Tag entehrt. Es ist nicht widersprüchlich, aber richtig, dass das Geschirr bis zum Ende des Sabbats ungewaschen bleibt, wenn dies möglich ist. – Brief 104, 1901. “
Ellen G. White, Selected Messages 3 (1980), S. 258

Das Geschäftliche am Sabbat

Auch die Tyrier, die im Lande wohnten, brachten Fische und allerlei andere Waren herein und verkauften sie am Sabbat an die Juden in Jerusalem. Da stellte ich die vornehmen Juden zur Rede und hielt ihnen vor: »Was ist das für eine böse Sache, die ihr da tut, daß ihr den Sabbattag entheiligt! Haben nicht eure Väter ebenso getan, und hat nicht unser Gott eben deswegen all dieses Unglück über uns und diese Stadt ergehen lassen? Wollt ihr denn noch größeren Zorn über Israel bringen, indem ihr den Sabbattag entweiht?« Nehemia 13:16-18

„Wer am Sabbat berufliche Angelegenheiten oder Planungen erörtert, der hat sich in Gottes Augen tatsächlich mit Geschäftlichem abgegeben. Um den Sabbat zu heiligen, sollen wir nicht einmal mit unseren Gedanken bei weltlichen Dingen sein.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 285

Wenn du deinen Fuß vom Sabbat zurückhältst, so daß du nicht deine Geschäfte an dem mir heiligen Tage betreibst, sondern den Sabbat eine Wonne und den heiligen Tag des HERRN verehrungswürdig nennst und ihn dadurch ehrst, daß du nicht deine Gänge an ihm abmachst, nicht deinen Geschäften nachgehst und leeres Geschwätz verführst: dann wirst du deine Lust am HERRN haben, und ich werde dich auf den Höhen der Erde einherfahren lassen und will dir das Erbe deines Vaters Jakob zu verspeisen geben; denn der Mund des HERRN hat es gesprochen. Jesaja 58:13-14

Kranken und Leidenden darf (soll) geholfen werden

„Gott hat angeordnet, daß die Kranken und Leidenden versorgt werden. Diese Arbeit, mit der man es ihnen behaglich zu machen sucht, ist ein Werk der Barmherzigkeit und keine Übertretung des Sabbats. Aber man vermeide alle unnötige Arbeit.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 273

„Gott hat den Menschen sechs Tage zur Arbeit gegeben, und er verlangt, daß ihre persönlichen Dinge in dieser Zeit geschehen. Unumgänglich notwendige und Liebeswerke sind am Sabbat erlaubt. Kranke und Leidende müssen jederzeit versorgt werden, aber überflüssige Arbeit ist unbedingt zu vermeiden.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 284

Richte deine Gedanken und deine Aufmerksamkeit dem himmlischen Vater zu

„Gott erwartet, dass wir uns am Sabbat nicht nur der körperlichen Arbeit enthalten, sondern auch den Geist daran gewöhnen, sich mit heiligen Themen zu beschäftigen.“
Ellen G. White, Zeugnisse für die Gemeinde Band 2 (2005), S. 691

„Gott hat uns sechs Tage gegeben, um unsere Arbeit zu verrichten und nur einen Tag für sich zurückbehalten. Ein Tag des Segens, an dem wir alle weltlichen Dinge beiseite legen und unsere Gedanken auf Gott und seine neue Welt richten. — Manuskript 3, 1897.“
Ellen G. White, Wie führe ich mein Kind (1990), S. 333

„Unser himmlischer Vater wünscht durch die Beobachtung des Sabbats die Erkenntnis seiner selbst unter den Menschen aufrechtzuerhalten. Er möchte, daß der Sabbat unsere Sinne zu ihm, dem wahren und lebendigen Gott hinzieht und wir durch seine Erkenntnis Leben und Frieden haben.“
Ellen G. White, Zeugnisse für die Gemeinden Band 6 (1998), S. 349

„Ehe der Sabbat anfängt, sollte sowohl der Geist wie der Körper von weltlicher Beschäftigung abgelenkt werden. Gott hat seinen Sabbat ans Ende der sechs Arbeitstage gesetzt. Die Menschen sollen innehalten und darüber nachdenken, wieviel weiter sie während der Woche in der Vorbereitung auf das heilige Reich, welches keinen Übeltäter zuläßt, gekommen sind. Wir sollten jeden Sabbat mit unserer Seele abrechnen, um zu erkennen, ob die vergangene Woche uns geistigen Gewinn oder Verlust gebracht hat.“
Ellen G. White, Zeugnisse für die Gemeinden Band 6 (1998), S. 356-357

Die Zunge und der Sabbat

„Gott erwartet, dass wir uns am Sabbat nicht nur der körperlichen Arbeit enthalten, sondern auch den Geist daran gewöhnen, sich mit heiligen Themen zu beschäftigen. Tatsächlich wird das vierte Gebot bereits übertreten, wenn wir über weltliche Dinge sprechen oder oberflächliche und wertlose Gespräche führen. Über alles Mögliche zu schwätzen, was uns gerade in den Sinn kommt, heißt ganz undgar nach unserem Willen zu reden. Jede Abweichung vom rechten Weg führt uns in Knechtschaft und Verdammnis. …
Menschen, die nicht völlig von der Wahrheit erfasst sind, lassen ihren Gedanken hinsichtlich weltlicher Geschäfte oft freien Lauf. Obwohl sie am Sabbat von körperlicher Anstrengung ruhen mögen, sprechen ihre Zungen doch das aus, was ihre Gedanken beherrscht, daher die Rede von Großvieh, Ernteerträgen, Verlusten und Gewinnen. Dies alles bedeutet nichts anderes als ein Vergehen gegen die Sabbatheiligung. Wenn sich jemand in Gedanken mit weltlichen Dingen abgibt, dessen Zunge kann nicht schweigen; denn: „Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über.“ Matthäus 12,34.
Ellen G. White, Zeugnisse für die Gemeinde Band 2 (2005), S. 691

„Jesu Diener haben alle, die nicht den Sabbat heiligen, auf ihre Übertretungen aufmerksam zu machen. Ernst aber freundlich sollten sie jene rügen, die am Sabbat weltliche Gespräche führen, gleichzeitig jedoch behaupten, Sabbathalter zu sein. Zu ihren Anliegen gehörte es, die Menschen zur Ehrerbietung gegenüber Gottes heiligem Tag zu ermutigen.“
Ellen G. White, Zeugnisse für die Gemeinde Band 2 (2005), S. 691

Kein Tag, für Vergnügungen und Lärm

„Vergnügen suchen, Ball spielen, Schwimmen, sind keine Notwendigkeit, sondern eine sündige Vernachlässigung des Tages, den JHWH geheiligt hat.“
Ellen G. White, Selected Messages 3 (1980), S. 258

„Lärm und Streit sollten an keinem Tag der Woche erlaubt sein. Am Sabbat jedoch sollten alle für Ruhe sorgen. Es sollten zu keinem Zeitpunkt laute Befehle zu hören sein. Am Sabbat sind sie völlig fehl am Platz. Dies ist Gottes heiliger Tag, der Tag, den er sich zum Gedenken an seine schöpferischen Werke eingesetzt hat, ein Tag, den er geheiligt und gesegnet hat.— Manuscript 57, 1897.“
Ellen G. White, Selected Messages 3 (1980), S. 257-258

Die heilige Versammlung – Der Gottesdienst am Sabbat

Mehr zu den Themen „Verhalten im Hause Gottes“ und „heilige Versammlung“ findest du im Buch „Zeugnisse für die Gemeinde Band 5“ Kapitel 55 und „Zeugnisse für die Gemeinde Band 6“ unter dem Kapitel Kapitel 44 „Die Beobachtung des Sabbats“/„Sabbatversammlungen“. 

Auch kleine Gruppen können schon eine heilige Versammlung abhalten

„Christus sagte: „Wo zwei oder drei sich versammeln in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.“ Matthäus 18,20. Wenn sich nur zwei oder drei Gläubige an einem Ort befinden, sollten sie am Sabbat zusammenkommen und die Verheißung des HERRN für sich in Anspruch nehmen.
Die kleinen Gruppen, die sich am Sabbat zum gemeinsamen Gottesdienst versammeln, sind sie doch berechtigt, den reichen Segen JHWHs zu erflehen. Sie dürfen glauben, daß der Herr Jesus ihre Versammlung mit seiner Gegenwart beehrt. Jeder aufrichtige Anbeter, der den Sabbat heiligt, darf die Verheißung beanspruchen: „Daß ihr wisset, daß ich der HERR bin, der euch heiligt.“ 2.Mose 31,13.“
Ellen G. White, Zeugnisse für die Gemeinden Band 6 (1998), S. 361

Kurze Predigten oder auch Bibellesung

„Die Predigt in unsern Sabbatversammlungen sollte im allgemeinen nur kurz sein. Seelen, die Gott lieben und die ihren Dank und ihre Verehrung ausdrücken wollen, sollte Gelegenheit dazu gegeben werden. Hat die Gemeinde keinen Prediger, dann sollte jemand zum Leiter der Versammlung ernannt werden. Es ist jedoch nicht notwendig, daß diese Predigt einen großen Teil der zum Gottesdienst bestimmten Zeit ausfüllt. Eine kurze interessante Bibellesung ist oftmals von größerem Nutzen als eine Predigt. Darauf kann eine Gebets- und Erfahrungsstunde folgen.“
Ellen G. White, Zeugnisse für die Gemeinde Band 6 (1998), S. 361

Die Sabbatbekleidung für den Gottesdienst

„Viele bedürfen der Belehrung, wie sie am Sabbat zum Gottesdienst erscheinen sollen. Sie sollen nicht in ihren gewöhnlichen Arbeitskleidern, die sie während der Woche tragen, vor Gott treten, sondern im Besitz eines besonderes Sabbatkleides sein, welches sie zum Gottesdienst tragen. Während wir uns nicht weltlichen Moden anpassen sollen, dürfen wir doch nicht gleichgültig betreffs unserer äußeren Erscheinung sein. Wir müssen uns sauber und nett, jedoch ohne Putz und Zierrat kleiden. Gottes Kinder müssen rein von innen und außen sein.“
Ellen G. White, Zeugnisse für die Gemeinden Band 6 (1998), S. 355-356

Besucht den Gottesdienst mit euren Kindern

„Väter und Mütter sollten es sich zur Regel machen, mit ihren Kindern den öffentlichen Gottesdienst am Sabbat zu besuchen. Sie sollten diese Regel durch ihr eigenes Beispiel unterstützen. Wir müssen unseren Kindern und unserem Haushalt befehlen, wie es Abraham tat. Durch Wort und Tat sollten wir ihnen die Bedeutung der religiösen Unterweisungen einprägen. Wer getauft ist, hat sich feierlich Gott geweiht und seinem Dienst. Er hat damit auch die Pflicht, sich mit seinen Kindern dorthin zu begeben, wo die bestmöglichen Anreize und Ermutigungen für ein Christenleben erhalten werden können. — The Review and Herald, 13. Juni 1882.
Während wir Gott anbeten, dürfen wir dies nicht als eine Last betrachten. Der Sabbat des HERRN muß für uns und unsere Kinder zu einem Segen werden. Wir sollen den Sabbat als einen Freudentag erwarten, einen Tag, den Gott geheiligt hat. Auch unsere Kinder werden den Sabbat so betrachten, wenn sie richtig unterwiesen wurden. — Manuskript 3, 1879.“
Ellen G. White, Wie führe ich mein Kind (1990), S. 333-334

Was nicht angebracht ist zum Gottesdienst

„Niemand sollte zum Gottesdienst kommen, um ein Schläfchen zu halten. Schlaf darf dort nicht zu finden sein. Bei eurer weltlichen Beschäftigung werdet ihr nicht schläfrig, weil ihr ein Interesse daran habt. Sollten wir den Gottesdienst, der ewige Interessen in sich schließt, geringer achten als die zeitlichen Angelegenheiten unseres Lebens?
Tun wir dies, dann empfangen wir nicht den Segen, den Gott uns verleihen wollte. Der Sabbat soll kein Tag unnützer Trägheit sein. Sowohl daheim als auch in der Gemeinde muß sich ein dienstfertiger Geist offenbaren. Gott, der uns sechs Tage zu unserer irdischen Beschäftigung gab, hat den siebenten Tag gesegnet und geheiligt und für sich abgesondert. Er will an diesem Tage diejenigen ganz besonders segnen, die sich seinem Dienste weihen.“
Ellen G. White, Zeugnisse für die Gemeinden Band 6 (1998), S. 362

„Wenn wir unmäßig essen, sündigen wir auch gegen unseren Körper. Schlemmer werden am Sabbat im Hause Gottes sitzen und unter den brennenden Wahrheiten des Wortes Gottes schlafen. Sie können weder ihre Augen offen halten noch die feierlichen Predigten erfassen. Glaubt ihr, dass solche Gott in ihrem Leibe und in ihrem Geiste, welche Gottes sind, ehren? Nein, sie entehren ihn.“
Ellen G. White, Zeugnisse für die Gemeinden Band 2 (2005), S. 369

Eltern mit ihren Kindern und der Sabbatnachmittag

„Die Sabbatschule und der Gottesdienst nehmen nur einen Teil des Sabbats in Anspruch. Die der Familie noch bleibende Zeit kann zu den heiligsten und schönsten Stunden des ganzen Sabbats gemacht werden. Den größten Teil desselben sollten die Eltern mit ihren Kindern verleben. In vielen Familien werden die jüngeren Kinder sich selbst überlassen, um sich zu unterhalten so gut sie können. Kinder werden jedoch auf diese Weise unruhig, fangen an zu spielen oder richten irgend ein Unheil an. Für sie hat der Sabbat keine heilige Bedeutung.
Bei schönem Wetter, ihr Eltern, geht mit euren Kindern in Feld und Wald spazieren. Erzählt ihnen inmitten der wunderschönen Natur, weshalb der Sabbat eingesetzt wurde. Beschreibt ihnen das erhabene Schöpfungswerk Gottes. Sagt ihnen, daß die Erde, als sie aus seiner Hand hervorging, heilig und lieblich war. Jede Blume, jeder Strauch, jeder Baum erfüllte den Zweck des Schöpfers. Alles, worauf das Auge ruhen mochte, war lieblich anzusehen und erfüllte das Herz mit Gedanken über die Liebe Gottes. Jeder Ton war Musik, in Harmonie mit der Stimme Gottes. Zeigt ihnen, daß es die Sünde war, die Gottes vollkommenes Werk verderbte, daß Dornen und Disteln, Sorgen, Schmerz und Tod die Folgen des Ungehorsams gegen Gott sind. Weist sie darauf hin, daß die Erde, obgleich sie durch den Fluch der Sünde entstellt ist, noch heute die Güte Gottes offenbart. Die grünen Felder, die hohen Bäume, der lachende Sonnenschein, die Wolken, der Tau, die feierliche Stille der Nacht, die Herrlichkeit des sternbesäten Himmels, der Mond in seiner Pracht — sie alle zeugen von ihrem Schöpfer. Kein Tropfen Regen fällt, kein Lichtstrahl ergießt sich über unsere undankbare Welt, ohne von der Langmut und der Liebe Gottes zu zeugen.
Erzählt ihnen von dem Wege des Heils, daß Gott die Welt so liebte, „daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ Johannes 3,16. Wiederholt mit ihnen die liebliche Erzählung von Betlehem. Stellt den Kindern Jesum dar, wie er als Kind seinen Eltern gehorsam war und als Jüngling fleißig und treu zum Unterhalt seiner Familie beitrug. Auf diese Weise könnt ihr sie belehren, daß der Heiland alle Versuchungen, Schwierigkeiten und Prüfungen, alle Hoffnungen und Freuden der Kinder kennt und daß er ihnen Teilnahme und Hilfe spendet. Lest hin und wieder mit ihnen die interessanten Geschichten der Bibel, fragt, was sie in der Sabbatschule gelernt haben und nehmt die nächste Lektion mit ihnen durch.
Wenn die Sonne sinkt, so laßt Gebet und Gesang den Schluß der heiligen Stunden kennzeichnen und erbittet die Gegenwart Gottes für die kommende Arbeitswoche.
Auf diese Weise können Eltern den Sabbat zu dem machen, was er sein sollte, zu dem schönsten und freudigsten Tag der Woche. Sie können ihre Kinder anleiten, ihn als eine Wonne, als Tag der Tage, heilig dem HERRN, dem Ehre gebührt, zu betrachten.“
Ellen G. White, Zeugnisse für die Gemeinden Band 6 (1998), S. 358-359

Zum Abschluss des Sabbat

„Wenn die Sonne sinkt, so laßt Gebet und Gesang den Schluß der heiligen Stunden kennzeichnen und erbittet die Gegenwart Gottes für die kommende Arbeitswoche.“
Ellen G. White, Zeugnisse für die Gemeinden Band 6 (1998), S. 359

Aufruf zur Sabbatreform

„Gott hat uns berufen, das Banner seines niedergetretenen Sabbats aufzurichten. Wie wichtig ist es daher, daß wir ein richtiges Beispiel in der Sabbatbeobachtung geben. … Wir müssen vorsichtig sein, sonst werden die lockeren Gewohnheiten und Sitten, die bei der Sonntagsfeier herrschen, auch von denen nachgeahmt, die Gottes heiligen Ruhetag beobachten wollen. Die Grenzlinie muß klar und deutlich gezogen werden zwischen denen, die das Kennzeichen des Reiches Gottes und denen, die das Zeichen des Reiches der Empörung tragen.“
Ellen G. White, Zeugnisse für die Gemeinden Band 6 (1998), S. 353

Mehr zur Sabbatreform: Siehe hier!

Achtung und Vorsicht!

Und ein anderer, dritter Engel folgte ihnen und sprach mit lauter Stimme: Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und ein Malzeichen annimmt an seine Stirn oder an seine Hand, so wird auch er trinken von dem Weine des Grimmes Gottes, der unvermischt in dem Kelche seines Zornes bereitet ist; und er wird mit Feuer und Schwefel gequält werden vor den heiligen Engeln und vor dem Lamme. Und der Rauch ihrer Qual steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit; und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier und sein Bild anbeten, und wenn jemand das Malzeichen seines Namens annimmt. Hier ist das Ausharren der Heiligen, welche die Gebote Gottes halten und den Glauben Jesu. Offenbarung 14:9-12

„Was ist das Malzeichen des Tieres? — Johannes wurde aufgefordert, ein Volk zu schauen, das sich von denen unterscheidet, die das Tier und sein Bild anbeten, indem sie den ersten Tag der Woche halten. Das Halten dieses Tages ist das Malzeichen des Tieres. — Brief 31, 1898.“
Ellen G. White, Der Bibelkommentar, S. 600

„Wenn dir das Licht der Wahrheit vorgesetzt wurde, das den Sabbat des vierten Gebots offenbart und zeigt, daß es im Wort Gottes für das Halten des Sonntags keine Grundlage gibt, und du hältst trotzdem am falschen Sabbat fest und lehnst es ab, den Sabbat heilig zu halten, den der HERR „meinen heiligen Tag“ nennt, dann nimmst du das Malzeichen des Tieres an. Wann geschieht dies? Wenn du dem Erlaß gehorchst, der dir befiehlt, am Sonntag mit der Arbeit aufzuhören und Gott anzubeten, wohingegen du weißt, daß kein einziges Wort in der Bibel steht, das den Sonntag in einer anderen Rolle zeigt als der eines gewöhnlichen Arbeitstages: dann willigst du ein, das Malzeichen des Tieres anzunehmen, und lehnst das Siegel Gottes ab.
Wenn wir dieses Malzeichen an unserer Stirn oder unserer Hand annehmen, muß das Urteil, das über die Ungehorsamen gefällt wird, auf uns fallen. Aber das Siegel des lebendigen Gottes wird denen aufgedrückt, die den Sabbat des HERRN gewissenhaft halten. — The Review and Herald, 13. Juli 1897.“
Ellen G. White, Der Bibelkommentar, S. 600

„Das Zeichen oder Siegel Gottes wird offenbar in der Feier des Siebenten-Tag-Sabbats, des HERRN Gedächtnis der Schöpfung. „Der HERR redete mit Mose und sprach: Sage den Kindern Israel und sprich: Haltet meinen Sabbat; denn derselbe ist ein Zeichen zwischen mir und euch auf eure Nachkommen, daß ihr wisset, daß ich der HERR bin, der euch heiligt.“ 2.Mose 31,12.13. Hier wird der Sabbat klar als ein Zeichen zwischen Gott und seinem Volk bezeichnet. Das Malzeichen des Tieres ist das Gegenstück zu diesem — die Feier des ersten Tages der Woche. Dieses Zeichen unterscheidet alle, die die Oberherrschaft des Papstes anerkennen und sich seiner Macht unterwerfen, von denen, die sich nur der Macht Gottes unterstellen.“
Ellen G. White, Aus der Schatzkammer der Zeugnisse — Band 3 (1975), S. 227

„Binnen kurzem wird jeder der ein Kind Gottes ist, sein Siegel aufgedrückt bekommen. Daß es doch auch auf unsere Stirn geprägt würde! Wer kann den Gedanken ertragen, übergangen zu werden, wenn der Engel ausgeht, um die Diener Gottes an ihren Stirnen zu versiegeln? — The Review and Herald, 28. Mai 1889.“
Ellen G. White, Maranatha, S. 163

Siegel Gottes für den Weizen und Malzeichen für die Spreu
Satans falsches Feuer vom Himmel

Was will der himmlische Vater zum Sabbat?

„Der Sabbat soll kein Tag unnützer Trägheit sein. Sowohl daheim als auch in der Gemeinde muß sich ein dienstfertiger Geist offenbaren. Gott, der uns sechs Tage zu unserer irdischen Beschäftigung gab, hat den siebenten Tag gesegnet und geheiligt und für sich abgesondert. Er will an diesem Tage diejenigen ganz besonders segnen, die sich seinem Dienste weihen.“
Ellen G. White, Zeugnisse für die Gemeinden Band 6 (1998), S. 362

„Unser himmlischer Vater wünscht durch die Beobachtung des Sabbats die Erkenntnis seiner selbst unter den Menschen aufrechtzuerhalten. Er möchte, daß der Sabbat unsere Sinne zu ihm, dem wahren und lebendigen Gott hinzieht und wir durch seine Erkenntnis Leben und Frieden haben.“
Ellen G. White, Zeugnisse für die Gemeinden Band 6 (1998), S. 349

„Die Erwartungen an Gott sind am Sabbat eher noch größer als an den anderen Tagen. Sein Volk läßt dann alle gewöhnliche Arbeit ruhen und verbringt die Zeit in Andacht und Anbetung. Es erbittet von Gott am Sabbat mehr Gnadenerweise als an anderen Tagen, verlangt nach seiner besonderen Aufmerksamkeit und fleht um seinen reichsten Segen. Gott läßt den Sabbat nicht erst verstreichen, ehe er diese Bitten erhört.“
Ellen G. White, Das Leben Jesu (1973), S. 191

„Die Menschen sollen innehalten und darüber nachdenken, wieviel weiter sie während der Woche in der Vorbereitung auf das heilige Reich, welches keinen Übeltäter zuläßt, gekommen sind. Wir sollten jeden Sabbat mit unserer Seele abrechnen, um zu erkennen, ob die vergangene Woche uns geistigen Gewinn oder Verlust gebracht hat. Den Sabbat des HERRN heiligen bedeutet ewiges Heil. Gott sagt: „Wer mich ehrt, den will ich auch ehren.“ 1.Samuel 2,30.“
Ellen G. White, Zeugnisse für die Gemeinden Band 6 (1998), S. 357

Willst den Segen Gottes?

Möge der himmlische Vater dir helfen und die Weisheit geben den Sabbat so richtig heilig zu halten. Ihm gebührt Lob und Ehre. Im Namen Jesu Christi. Amen

„Die ganze Woche hindurch sollten wir den Sabbat im Gedächtnis haben und Vorbereitungen treffen, um ihn nach dem Gesetz zu halten. Wir sollen den Sabbat nicht nur als eine gesetzliche Angelegenheit betrachten, sondern auch seine geistige Beziehung zu allen Handlungen unseres Lebens verstehen. Alle, welche den Sabbat als ein Zeichen zwischen sich und Gott betrachten, indem sie beweisen, daß es Gott ist, der sie heiligt, werden die Grundsätze seiner Regierung vertreten. Sie werden die Gesetze seines Reiches in ihrem täglichen Leben praktizieren. Sie werden täglich beten, daß die Heiligung des Sabbats auf ihnen ruhen möge. Sie werden jeden Tag mit Christo Gemeinschaft pflegen und die Vollkommenheit seines Charakters widerstrahlen. Jeden Tag wird ihr Licht in guten Werken für andere hervorleuchten.“
Ellen G. White, Zeugnisse für die Gemeinden Band 6 (1998), S. 354

„Ich sah, wie der ganze Himmel auf diejenigen blickte und Acht hatte, die die Forderungen des vierten Gebotes anerkannten und den Sabbat hielten. Engel beobachteten ihre Anteilnahme und ihre hohe Achtung für diese göttliche Einrichtung. Jene, die Gott, den HERRN, in ihrem Herzen durch eine feste, fromme Gesinnung heiligten und sich bemühten, die geweihten Stunden zu nutzen, indem sie den Sabbat nach bestem Gewissen hielten, und dazu Gott ehrten, indem sie den Sabbat eine Lust hießen — die segneten die Engel vor allem mit Erkenntnis und Gesundheit, und besondere Kraft wurde ihnen zuteil. Aber andererseits wandten sich die Engel von denen ab, die die Heiligkeit des göttlichen Ruhetages verletzten. Sie entzogenihnen alle Erkenntnis und alle Kraft. Ich sah jene Gruppe von einer Wolke überschattet, verzweifelt und oftmals völlig niedergeschlagen. Sie empfanden einen Mangel am Geist Gottes.“
Ellen G. White, Zeugnisse für die Gemeinde Band 2 (2005), S. 691-692

Siege auch:
Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligest!
Heiligung und die 10 Gebote Gottes!
Heiliget und liebet das Gesegnete und Heilige

Scroll to Top