Das Kreuz – ein christliches Symbol?

Das Kreuz – ein christliches Symbol?

Das Wort Kreuz – in Bezug auf Jesu Tod – gibt es gar nicht in den Grundschriften. Es war die Römisch Katholische Kirche – in der Offenbarung des Johannes die Hure Babylon genannt (Offenbarung 17:5), also Satans Kirche – die das Kreuz eingeführt hat. Da wurde wieder einmal etwas Heidnischem ein christlicher Anstrich gegeben. Mit dem Kreuz bekennt man sich zu Satan, bricht das 1te, 2te, 3te, 4te und 9te Gebot und ist deshalb kein Christ. Es ist ein satanisches Symbol, welches ins Verderben führt!

1) Manch einer würde jetzt 1.Korinther 1:18 einbringen: „Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verlorengehen; uns aber, die wir gerettet werden, ist es eine Gotteskraft“.
Im Griechischen steht „σταυρός“ (gespr. stauros) und das bedeutet Pfahl. Übersetzt müsste der Vers so lauten: „Denn das Wort vom Pfahl ist eine Torheit denen, die verlorengehen; uns aber, die wir gerettet werden, ist es eine Gotteskraft;“
Man würde nicht auf die Idee kommen, das Wort für „Pfahl“ ins Englische mit „cross“ zu übersetzen. Aber auch nicht „stake“ aus dem Englischen ins Deutsche mit „Kreuz“. Warum sollte man dann „σταυρός“ (gespr. Stauros) zu „Kreuz“ übersetzen?

2) In Johannes 3:14-15 lesen wir, dass die Schlange in der Wüste erhöht wurde und so musste auch der Herr Jesus erhöht werden. Wurde die Schlange an einem Kreuz erhöht? Was lesen wir im Wort Gottes?

„Da sprach JHWH zu Mose: Mache dir eine eherne Schlange und richte sie an einer Stange hoch auf. Wer gebissen ist und sieht sie an, der soll leben. Da machte Mose eine eherne Schlange und richtete sie hoch auf. Und wenn jemanden eine Schlange biss, so sah er die eherne Schlange an und blieb leben.“ 4.Mose 21:8-9

Hier sehen wir, dass in der Wüste kein Kreuz verwendet wurde, an dem die Schlange erhöht wurde. In machen Übersetzungen steht, dass es ein „Panier“ war oder „zum Zeichen“, anstatt Stange. Hier sehen wir auch, wie wichtig es ist, den Alten Bund zu prüfen (2.Timotheus 3:16-17). Der Alte und der Neue Bund sind eins. Es ist nicht möglich, dass Gott etwas prophezeit oder sinnbildlich aufzeigt und dann ein anderes Ergebnis dabei herauskommt, welches auch noch einen heidnischen Ursprung hat.

3) Es steht in den uns gegebenen Übersetzungen geschrieben, dass die Gesandten Jesu von den Pharisäern und Schriftgelehrten angeblich gekreuzigt werden sollen.

„Siehe, darum sende ich zu euch Propheten und Weise und Schriftgelehrte; und etliche von ihnen werdet ihr töten und kreuzigen, und etliche werdet ihr in euren Synagogen geißeln und sie verfolgen von einer Stadt zur anderen,“ Matthäus 23:34

Es steht auch geschrieben, dass man damals forderte, dass unser Herr angeblich gekreuzigt werden sollte.

„Pilatus spricht zu ihnen: Was soll ich denn mit Jesus tun, den man Christus nennt? Sie sprachen alle zu ihm: Kreuzige ihn!“ Matthäus 27:22

Haben die Juden bzw. die Pharisäer und Schriftgelehrten wirklich kreuzigen lassen?

Wie wurde mit einem Verbrecher, der eine todeswürdige Sünde begangen hat, nach dem Gesetz Mose verfahren?

„Wenn auf einem Mann eine Sünde ist, die ein Todesurteil nach sich zieht, und er wird getötet und du hängst ihn an ein Holz, so soll sein Leichnam nicht über Nacht an dem Holz bleiben, sondern du sollst ihn unbedingt an jenem Tag begraben. Denn von Gott verflucht ist derjenige, der [ans Holz] gehängt wurde, und du sollst dein Land nicht verunreinigen, das JHWH, dein Gott, dir zum Erbe gibt.“ 5. Mose 21:22-23

In der „Zürcher Bibel 1931“ steht sogar „und du ihn an einen Pfahl hängst“. Hier sehen wir auch deutlich, dass die Juden die Verbrecher nicht gekreuzigt haben, sondern ans Holz bzw. an den Pfahl gehängt haben. Und wenn wir im Griechischen nachschauen – Textus Receptus 1550/1894, Codex Sinaiticus und Codex Vaticanus – sehen wir da an beiden Stellen (Matthäus 23:34, 27:22) stauroō stehen, also an den Pfahl hängen. So stimmt das, was im Griechischen steht, mit dem, was in 5. Mose 21:22 steht, überein.

Weitere Bestätigungen finden wir in der Apostelgeschichte 5:30, 10:39, 13:29, nämlich dass die Juden den Herrn Jesus wie einen Verbrechen ans Holz gehängt haben. Aber auch Paulus bedient sich der Worte aus 5. Mose 21:22-23.

„Der Gott unserer Väter hat Jesus auferweckt, den ihr umgebracht habt, indem ihr ihn ans Holz gehängt habt.“ Apostelgeschichte 5:30 [Siehe auch Apostelgeschichte 10:39, 13:29]

„Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes, indem er ein Fluch wurde um unsertwillen (denn es steht geschrieben: »Verflucht ist jeder, der am Holz hängt«),“ Galater 3:13

In der „Neue Genfer Übersetzung“ und der „Einheitsübersetzung (1980)“ ist in Galater 3:13 das Wort „ξύλον“ (gespr. xulon) mit „Pfahl“ übersetzt, anstatt mit Holz.

„Christus nun hat uns vom Fluch des Gesetzes losgekauft, indem er an unserer Stelle den Fluch getragen hat. Denn – so sagt die Schrift – »verflucht ist jeder, der am Pfahl endet«“ Galater 3:13 (Die Neue Genfer Übersetzung)

„Christus hat uns vom Fluch des Gesetzes freigekauft, indem er für uns zum Fluch geworden ist; denn es steht in der Schrift: Verflucht ist jeder, der am Pfahl hängt.“ Galater 3:13 (Einheitsübersetzung 1980)

Zu der Frage: „Haben die Juden wirklich gekreuzigt?“ können wir anhand der Belege aus der heiligen Schrift sagen, dass sie nicht gekreuzigt haben!

An Punk 1, 2 und 3 können wir sehen, wie der Wein der Hure Babylon (Offenbarung 17:2, 18:3) in die Übersetzung und den Glauben vieler Menschen seit den letzten Jahrhunderten eingeflossen ist. Denn das Wort Kreuz – in Bezug auf Jesu Tod – gibt es gar nicht in den Grundschriften, wie zu Anfang des Beitrags bereits erwähnt wurde. Menschen, die sich für Nachfolger (Matthäus 7:21-23) Jesu halten, bekennen sich mit einem Kreuz zu Satan. Lasst ab durch den Herrn Jesus von dem falschen Wein und werdet Diener der Gerechtigkeit, wenn ihr leben wollt.

„Denn wenn der, welcher [zu euch] kommt, einen anderen Jesus verkündigt, den wir nicht verkündigt haben, oder wenn ihr einen anderen Geist empfangt, den ihr nicht empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht angenommen habt, so habt ihr das gut ertragen. … Denn solche sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die sich als Apostel des Christus verkleiden. Und das ist nicht verwunderlich, denn der Satan selbst verkleidet sich als ein Engel des Lichts. Es ist also nichts Besonderes, wenn auch seine Diener sich verkleiden als Diener der Gerechtigkeit; aber ihr Ende wird ihren Werken entsprechend sein.“ 2.Korinther 11:4.13-15

4) Die Katholische Kirche, die Hure Babylon, ist Heidentum im christlichen Gewand. Warum soll denn das Kreuz christlich sein? Die Hure Babylon sagt in der „New Catholic Encyclopedia“ selbst, dass es das Kreuz als Symbol schon lange vor dem „Christentum“ gab.

Was steht geschrieben?

„So spricht JHWH: Lernt nicht den Weg der Heiden“ „Und wandelt nicht nach den Satzungen der Heiden“, „Denn die Bräuche der Heiden sind nichtig.“ Jeremia 10:2-3, 3.Mose 20:23.

Und was machte die Hure Babylon, die Römisch Katholische Kirche? Sie übernahm die Lehren und Bräuche von den Heiden und hat dadurch dem Heidnischen ein pseudochristliches Kleid verliehen. Egal ob Trinität, Sonntagsheiligung oder Feste wie Weihnachten oder Ostern, alles hat seinen Ursprung im Heidentum.
Der Herr Jesus starb für uns, um uns von dem Laster der Sünde zu befreien, damit an uns alles neu wird und nicht dafür, damit wir weiter in Sünde leben, weil wir dem Heidentum folgen und dadurch sterben (1.Korinther 12:2, 2.Korinther 5:17, 6:16-18) und dies dann auch noch als heilig bezeichnen. Nur weil man sich Nachfolger Jesu nennt, aber heidnische Bräuche mit einem christlichen Anstrich pflegt, heißt das nicht, dass man ein Kind Gottes ist.
„Es sind nur Gebote und Lehren von Menschen, haben freilich einen Schein von Weisheit in selbstgewähltem Gottesdienst und Leibeskasteiung, sind jedoch wertlos und dienen zur Befriedigung des Fleisches.“ „Jeder, der abweicht und nicht in der Lehre des Christus bleibt, der hat Gott nicht; wer in der Lehre des Christus bleibt, der hat den Vater und den Sohn.“ Kolosser 2:23, 2.Johannes 1:9.

Verlasst die Hure Babylon, also die Römisch Katholische Kirche, all die Kirchen, welche die Töchter der Hure sind und die Religionen dieser Welt, auch geistlich – ihre Lehren –, wenn ihr den Herrn Jesus erkennen und leben wollt. Dazu gehört auch, all die Kreuze aus dem Haus zu entfernen und zu entsorgen.

Gehet aus ihr[*] heraus, mein Volk“, steht geschrieben, „damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfanget! Denn ihre Sünden reichen bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Ungerechtigkeiten gedacht.“ Offenbarung 18:4-5
[*ihr = Hure Babylon = Vatikan, RKK, Ökumene, (Frei)Kirchen und weltliche Religionen].

„Wie stimmt der Tempel Gottes mit Götzenbildern überein? Denn ihr seid ein Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: »Ich will in ihnen wohnen und unter ihnen wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein«. Darum geht hinaus von ihnen und sondert euch ab, spricht JHWH, und rührt nichts Unreines an! Und ich will euch aufnehmen, und ich will euch ein Vater sein, und ihr sollt mir Söhne und Töchter sein, spricht JHWH, der Allmächtige.“ 2.Korinther 6:16-18

5) Woran erkennt man Nachfolger Jesu? Am heidnischen Symbol, dem Kreuz, oder an der Liebe, die sie durch den Herrn Jesus leben?

„Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“ Johannes 13:35

Worin besteht diese Liebe?

„Darin erkennen wir, dass wir die Kinder Gottes lieben, wenn wir Gott lieben und Seine Gebote tun. Denn dies ist die Liebe Gottes, dass wir Seine Gebote halten, und Seine Gebote sind nicht schwer;“ 1.Johannes 5:2-3

Die heiligen Kinder Gottes halten sich an das Gesetz Gottes, die 10 Gebote. Sie tragen das Gesetz im Herzen und leben danach (Jeremia 31:31-34, Hebräer 10:16-17, 2.Korinther 3:3-6, Römer 8:3-4). Besonders erkennt man sie an dem Zeichen zwischen Gott und seinem Volk – dem Sabbattag (der Freitag ab Sonnenuntergang beginnt und bis Samstag Sonnenuntergang andauert).

„Und JHWH redete mit Mose und sprach: Sage den Israeliten: Haltet meinen Sabbat; denn er ist ein Zeichen zwischen mir und euch von Geschlecht zu Geschlecht, damit ihr erkennt, dass ich JHWH bin, der euch heiligt. … Er ist ein ewiges Zeichen zwischen mir und den Israeliten. Denn in sechs Tagen machte JHWH Himmel und Erde, aber am siebenten Tage ruhte er und erquickte sich.“ 2.Mose 31:12-13.17

Und wer sind die Kinder Israel, wer ist ein Jude?

Römer 9:6-8 sagt uns wer die wahren Kinder Israel sind:

„Nicht aber, dass das Wort Gottes nun hinfällig wäre! Denn nicht alle, die von Israel abstammen, sind Israel; auch sind nicht alle, weil sie Abrahams Same sind, Kinder, sondern »in Isaak soll dir ein Same berufen werden«. Das heißt: Nicht die Kinder des Fleisches sind Kinder Gottes, sondern die Kinder der Verheißung werden als Same gerechnet.“ Römer 9:6-8

Die „Kinder der Verheißung“ sind also die Kinder Gottes, das wahre Israel und nicht die, die es vom Fleische her sind! Also sind Kinder Israel alle jene, die den Willen Gottes tun und die Worte Jesu befolgen (Siehe „Das wahre Volk Gottes“ oder „Meine Tochter, mein Israel“).

„Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist; auch ist nicht das die Beschneidung, die äußerlich am Fleisch geschieht; sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist, und [seine] Beschneidung [geschieht] am Herzen, im Geist, nicht dem Buchstaben nach. Seine Anerkennung kommt nicht von Menschen, sondern von Gott.“ Römer 2:28-29

Denn nicht der ist ein Christ, der es äußerlich, sondern vom Herzen ist. Ein wahrer Nachfolger Jesu trägt seinen Herrn und dessen Charakter in seinem Herzen und nicht irgendwelche Symbole an seiner Brust.

„Christentum — wie viele gibt es, die nicht wissen, was dies ist. Es ist nicht etwas, das wir äußerlich anziehen. Es ist ein Leben, verwoben mit dem Leben Christi. Es bedeutet, daß wir das Kleid der Gerechtigkeit Christi tragen.“ Ellen G. White, Zeugnisse für Prediger und Evangeliumsarbeiter (1989), S. 109

6) Fazit: Wie wir sehen, zeigt uns Gott auf, wie man durch sein Wort zwischen dem Falschen und dem Wahren unterscheiden kann. Man kann sich noch so oft einreden wie man möchte, dass man dem Herrn Jesus folgt, aber wenn man nicht glaubt, wie die Schrift es sagt, folgt man Satan, der sich für Jesus ausgibt.
Jemand, den es wirklich interessiert, was Gott sagt, dieser fragt: „Was sagt Gott, was steht geschrieben, was spricht JHWH?“, dieser schaut ins Wort Gottes (Jesaja 8:20, 1.Thessalonicher 5:21, Apostelgeschichte 17:11)!
Wer Gott kennt, der befolgt seine 10 heiligen und ewigen Gebote (1.Johannes 2:3, 2.Mose 20:2-17) und spricht zusammen mit dem Herrn Jesus: „Deinen Willen, mein Gott, tue ich gern, und dein Gesetz habe ich in meinem Herzen.“ Psalm 40:9.

Siehe auch:
Götzendiener werden das Reich Gottes nicht sehen!
Kein Sünder und keine Sünde wird das Reich Gottes betreten!
Durch den Herrn Jesus von aller Sünde befreit.

 

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