Beitrag zuletzt aktualisiert am 04.05.2021
Die Bibel. Der unfehlbare Führer!

Die Bibel. Der unfehlbare Führer!

Die heilige Schrift, auch Bibel genannt, ist die einzige heilige Schrift in dieser Welt, welche ihre Prophezeiungen, bei Erfüllung der Bedingungen, erfüllt, von aller Sünde befreit, das Leben eines Menschen heiligt, Jesus ähnlich macht, den Charakter Jesu ermöglicht und ewiges Leben schenkt.

Kein andere Schrift in dieser Welt kann dies erfüllen!

Die Bibel, auch heilige Schrift genannt, führt als einzige ins ewige Leben!

„Seid aber Täter des Worts und nicht Hörer allein; sonst betrügt ihr euch selbst.“ Jakobus 1,22.

„Gott ruft alle auf, die seinen Willen kennen, Täter seines Wortes zu sein. Schwäche, Halbherzigkeit und Unentschlossenheit fordern die Angriffe Satans heraus; alle, die solche Eigenschaften wachsen lassen, werden durch die Wogen der Versuchung hilflos hinuntergezogen. Von jedem, der den Namen Christi bekennt, wird gefordert, bis zum „vollendeten Mann, zum vollen Maß der Fülle Christi“, zum lebendigen Haupt des Christen heranzuwachsen.

Wir alle brauchen einen Führer durch die engen Stellen des Lebens, so wie der Matrose einen Lotsen benötigt, um über die Sandbank hinaus oder den felsigen Fluß hinaufzugelangen. Doch wo finden wir diesen Führer? Wir verweisen euch … auf die Bibel. Von Gott eingegeben, von heiligen Menschen geschrieben, zeigt sie klar und präzise auf, was alt und jung zu tun haben.

Sie veredelt das Denken, erweicht das Herz und vermittelt dem Geist Glück und heilige Freude. Die Bibel stellt einen vollkommenen Maßstab für den Charakter dar; sie ist in allen Lebensumständen ein unfehlbarer Führer — ja bis ans Ende der Lebensreise. Nehmt sie als euren Ratgeber an, macht sie zur Regel eures täglichen Lebens … In der Schrift liegen Tausende von Juwelen der Wahrheit verborgen. Der oberflächliche Sucher findet sie nicht.

Die Mine der Wahrheit ist unerschöpflich. Je mehr ihr die Schrift mit demütigem Herzen durchforscht, um so stärker wird euer Interesse daran und um so mehr fühlt ihr euch gedrungen, mit Paulus auszurufen: „O welch eine Tiefe des Reichtums, beides, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unbegreiflich sind seine Gerichte und unerforschlich seine Wege!“ Römer 11,33. Täglich solltet ihr aus der Schrift etwas Neues lernen. Durchforscht die biblischen Bücher nach verborgenen Schätzen, denn sie enthalten Worte des ewigen Lebens.

Betet um Weisheit und Verständnis, damit ihr diese heiligen Schriften versteht. Würdet ihr dies tun, dann fändet ihr im Wort Gottes neue, herrliche Dinge; ihr würdet spüren, daß ihr neues, kostbares Licht über Themen gefunden habt, die mit der Wahrheit verknüpft sind.

Die Schrift würde in euren Augen ständig einen neuen Wert bekommen … Seid eifrig im Gebrauch aller Gnadenmittel, damit ihr charakterlich umgewandelt werdet und in Christus Jesus zur vollen Reife heranwachst. — Testimonies for the Church V, 263-267.“
Ellen G. White, Maranatha – Der Herr kommt, S. 36-37

Die Bibel — unser Lebensbaum.

„Laßt uns daran denken: Der Lebensbaum trägt zwölf Arten von Früchten. Dies stellt das geistliche Werk unserer irdischen Sendung dar. Das Wort Gottes ist unser Lebensbaum. Jeder Schriftabschnitt hat seine Anwendung. Aus jedem Teil des Wortes ist irgendeine Lehre zu ziehen. Lernt daher, wie man die Bibel studiert! Dieses Buch ist kein Haufen zusammengewürfelter Dinge.

Es ist ein Erzieher. Eure eigenen Gedanken müssen arbeiten, ehe ihr durch das Bibelstudium wirklichen Nutzen haben könnt. Geistige Sehnen und Muskeln müssen am Worte angesetzt werden. Der Heilige Geist wird an die Worte Christi erinnern. Er wird den Sinn erleuchten und das Forschen anleiten. — Brief 3, 1898.“
Ellen G. White, Der Bibelkommentar, S. 614

Nur wenn das Volk die Achtung vor Gottes heiligem Wort – der Bibel – in seinem Herzen bewahrt, kann es den göttlichen Plan erfüllen!

Es steht geschrieben:

Da sprach Jesus zu den Juden, die an ihn gläubig geworden waren: Wenn ihr in meinem Worte bleibet, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger, Johannes 8:31 

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wenn jemand mein Wort bewahrt, so wird er den Tod nicht sehen in Ewigkeit! Johannes 8:51 

Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort befolgen, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen. Johannes 14:23  

„Während der Wüstenwanderung hatte der HERR ausreichend dafür gesorgt, daß seine Kinder die Worte seines Gesetzes im Gedächtnis behielten. Nach der Ansiedlung in Kanaan sollten die göttlichen Gebote täglich in jedem Heim wiederholt werden. Man sollte sie deutlich auf Türpfosten und Tore schreiben und auf Gedenktäfelchen verbreiten. Sie sollten vertont werden, und jung und alt sollten sie singen.

Priester mußten diese Gebote in öffentlichen Versammlungen lehren, und die Herrscher des Landes sollten das Gesetz täglich studieren: „Betrachte es Tag und Nacht“, befahl der HERR dem Josua, „daß du hältst und tust in allen Dingen nach dem, was darin geschrieben steht. Dann wird es dir auf deinen Wegen gelingen, und du wirst es recht ausrichten.“ Josua 1,8.

Josua lehrte ganz Israel die Schriften Moses. „Es war kein Wort, das Mose geboten hatte, das Josua nicht hätte ausrufen lassen vor der ganzen Gemeinde Israel und vor den Frauen und Kindern und Fremdlingen, die mit ihnen zogen.“ Josua 8,35. Das stimmte mit der Anordnung des HERRN überein, alle sieben Jahre, während des Laubhüttenfestes, die Worte des Gesetzbuches öffentlich vorzulesen.

Die geistliche Führung Israels war angewiesen worden: „Versammle das Volk, die Männer, Frauen und Kinder und den Fremdling, der in deinen Städten lebt, damit sie es hören und lernen und den HERRN, euren Gott, fürchten und alle Worte dieses Gesetzes halten und tun und daß ihre Kinder, die es nicht kennen, es auch hören und lernen, den HERRN, euren Gott, zu fürchten alle Tage, die ihr in dem Lande lebt, in das ihr zieht über den Jordan, um es einzunehmen.“ 5.Mose 31,12.13.

Wäre dieser Rat während der folgenden Jahrhunderte beachtet worden — wie anders hätte dann Israels Geschichte ausgesehen!

Nur wenn das Volk die Achtung vor Gottes heiligem Wort in seinem Herzen bewahrte, konnte es hoffen, den göttlichen Plan zu erfüllen. Gerade die Beachtung des Gesetzes verlieh Israel während der Herrschaft Davids und der frühen Regierungsjahre Salomos Stärke.

Ebenso brachte der Glaube an das lebendige Wort die Reformation in den Tagen Elias und Josias zustande. Und auf die Wahrheit der heiligen Schriften als Israels reichstem Erbe berief sich auch Jeremia bei seiner Reformbestrebungen. Wo immer er sein Prophetenamt wahrnahm, forderte er das Volk ernstlich auf: „Höret die Worte dieses Bundes“ (Jeremia 11,2), Worte, die ein volles Verständnis für die Absicht Gottes vermitteln würden, allen Völkern die Erkenntnis der Heilswahrheit zu schenken.“
Ellen G. White, Propheten und Könige – 1975, S. 326-327

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