Beenden Matthäus 22:36-40, Römer 10:4, Kolosser 2 oder Gnade die 10 Gebote?

Beenden Matthäus 22:36-40, Römer 10:4, Kolosser 2 oder Gnade die 10 Gebote?

Vorwort

Können all die Schriftstellen, wie Matthäus 22:36-40, Römer 10:4 oder sogar Kolosser 2 die wunderbaren und heiligen 10 Gebote, die den Charakter und das Wesen Gottes aufzeigen und sein Gesetz, welches für die Ewigkeit besteht, beenden?

Warum sucht man unbedingt nach Gründen, um die 10 Gebote für beendet zu erklären?
Wer oder was ist der Ursprung dieses Bestrebens?

Es begann im Himmelreich.

Luzifer war wunderschön, vollkommen und heilig und stand nach Christus an dritter Stelle. Er erhielt die höchsten Gaben von Gott und war der mächtigste Bote/Engel im Himmel. Doch eines Tages begann Luzifer gegen Gott und seinen Sohn Jesus zu rebellieren. Er griff die 10 Gebote an und meinte, dass Gesetz müßte verändert und verbessert werden. 

Luzifer drängte dazu, dass Veränderungen an den Gesetzen und Verordnungen der Regierung Gottes vorgenommen werden sollten, angeblich um die Eintracht des Himmels zu bewahren. Er wollte unbedingt die Gebote Gottes verbessern. Durch sein Bestreben, stellte sich Luzifer als Geschöpf über seinen Schöpfer. Somit maßte sich das Geschöpf an, besser zu sein, als sein Schöpfer.

Luzifers Empörung wurde immer unverschämter und er missachtete das Gesetz seines Schöpfers. Er behauptete, dass Engel kein Gesetz brauchten, frei sein sollten und ihrem eigenen Willen folgen dürften, der sie stets richtig führen würde. Das Gesetz wäre nur eine Einschränkung ihrer Freiheit. Deshalb war sein großes Ziel die Aufhebung des Gesetzes Gottes.

Seine Forderungen und sein Verhalten säten Verwirrung und Uneinigkeit im Himmel, wofür Luzifer dann auch noch das Gesetz und die Regierung Gottes verantwortlich machte und erklärte, dass all das Böse nur die Folge der göttlichen Regierung sei. Luzifer und die ihm folgende Schar beschuldigten in völligem Einverständnis miteinander den Herrn Jesus, dass er für ihre Empörung verantwortlich wäre, die nie geschehen wäre, wenn man sie nicht gerügt hätte.

Doch die Liebe Gottes konnte nicht anders, als seinem geliebten höchsten Boten/Engel immer wieder Liebe anzubieten und ihn zur Umkehr zu bewegen, was der Feind aber leider immer wieder ausschlug. Der himmlische Vater und sein geliebter Sohn Jesus und all die Bewohner des Reiches, suchten immer wieder das Herz ihres geliebten Freundes Luzifer, damit er umkehrt und wieder eins mit Vater, Jesus und der ganzen Familie wird. Doch Luzifers Herz verhärtete immer mehr, weil es sein Gewolltes nicht bekam.

Da Luzifer und seine Anhänger hartnäckig und herausfordernd versuchten die Regierung Gottes zu stürzen und sich schließlich – lästernd gegenüber Gott – als unschuldige Opfer einer ungerechten Macht darstellten, wurden sie aus dem Himmel ausgeschlossen. Als Luzifer erfuhr, dass er und seine ihm folgende Schar nie wieder in das Reich zurückkehren könnten, beschloss er Rache gegenüber Gott und Christus zu üben.

Satan war sich seiner Schwachheit gegenüber Gott und seinem Sohn bewusst und er wusste, dass er Gott und seinen Christus nicht besiegen konnte. Deshalb beschloss er, sich an ihrer Schöpfung zu rächen und alles Nötige zu tun, um den Menschen auf jedem möglichen Wege in Sünde zu führen, damit jeder Mensch – so wie Luzifer und die anderen gefallenen Boten/Engel – am ewigen Tode teilhat. Luzifer wusste, dass er auf diese Weise Gott, Christus und dem ganzen Reich Leid, Schmerz und Qual bereiten konnte.

Das im Himmel Begonnene führten Luzifer, der zu Satan (Gegner) wurde, seine Schar und all die ihnen nachfolgenden Menschen in dieser Welt erfolgreich zu Ende, nämlich das Gesetz Gottes zu scheuen, zu hassen, zu brechen und jeden möglichen Weg zu suchen, die 10 Gebote Gottes als ungültig zu erklären. 

Was Satan im Himmel nicht konnte, veränderte er in dieser Welt. Er redet den Menschen ein, es wäre unmöglich, die 10 Gebote zu erfüllen, weshalb er den blinden Menschen nach ihrem Wohlgefallen ein neues und leichteres Gesetz gab, damit sie weiterhin so leben können, wie es ihnen gefällt und ihnen eingeredet, trotzdem gerettet zu sein, obwohl sie in Wahrheit verloren sind. Es ist der gleiche Geist, der die Menschen zu der selben Rebellion bewegt, ohne es zu erkennen.

Durch den Abfall Luzifers und seiner Boten/Engel, sind ebenso viele Menschen in dieser Welt Satan gefolgt und abgefallen und deshalb der Meinung, dass gewisse Stellen in der heiligen Schrift, die 10 Gebote und somit auch den Sabbat – der vom Freitag Sonnenuntergang bis Samstag Sonnenuntergang  andauert – für ungültig oder für nicht mehr bindend erklären.

So wie Luzifer und seine Schar im Himmelreich kein einziges Jota und Strichlein am Gesetz Gottes verändern konnten und deshalb aus dem Himmelreich ausgeschlossen wurden, so werden auch all die Menschen in dieser Welt kein einziges Jota und Strichlein am Gesetz Gottes im Himmelreich verändern können und wer es trotzdem in dieser Welt, wie Satan, versuchte und versucht, wird deshalb so wie Satan und seine Schar das Himmelreich nicht betreten und kein ewiges Leben erhalten, damit das gerechte Gesetz Gottes für alle Äonen weiter regieren kann.

Das im Himmel Begonnene führen Satan und seine Schar durch all die ihm nachfolgenden Menschen in dieser Welt erfolgreich zu Ende, die ebenso das Gesetz Gottes scheuen, hassen und brechen und ebenso nach möglichen Wegen wie Satan suchen, die 10 Gebote Gottes für beendet zu erklären und sie abzuschaffen. 

Doch so, wie die Liebe Gottes damals nicht anders konnte und seinen geliebten Boten/Engeln immer wieder Liebe anbot und zur Umkehr bewegte, so bieten der himmlische Vater und sein Sohn Jesus auch in heutigen Tagen all den Menschen – die so wie der Feind nach Wegen suchen, das Gesetz Gottes zu ändern – ihre Liebe an, um sie zur Umkehr zu bewegen, damit sie nicht wie all die abgefallenen Boten/Engel enden.

Jeder Mensch, der meint, die 10 Gebote wären eine Last, diese könne man nicht halten, sie wären nicht mehr gültig und gelten nur für Israel und Juden, der folgt unbewusst Satan und kämpft auf seiner Seite und wird deshalb auch wie Satan und seine Schar, von Gott den Lohn des ewigen Todes erhalten.

Kann sich Gott ändern?

Was sagt Gott in der heiligen Schrift?

Gott ändert nichts, dass aus seinem Munde ging!

Ich will meinen Bund nicht entheiligen und nicht ändern, was aus meinem Munde gegangen ist. Psalm 89:35

Gott ändert sich nie!

Denn ich, JHWH, verändere mich nicht, darum seid ihr, Kinder Jakobs, nicht aufgerieben worden. Maleachi 3:6

Gott bleibt wir er ist!

… Du aber bleibst, der du bist, und deine Jahre nehmen kein Ende.» Hebräer 1:12 

Gott ändert sich nicht!

Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei welchem keine Veränderung ist, noch ein Schatten infolge von Wechsel. Jakobus 1:17

Wenn Gott, der himmlische Vater sich nicht ändern und sterben kann, dann werden sich auch die 10 Gebote nicht ändern oder abgeschafft!

Die 10 Gebote sind der Charakter der Liebe Gottes!

Und wer seine Gebote hält, der bleibt in Ihm und Er in ihm; und daran erkennen wir, daß Er in uns bleibt: an dem Geiste, den er uns gegeben hat. 1.Johannes 3:24 

Erst wenn du fähig bist die 10 Gebote zu halten, weil der Herr Jesus sie in dir erfüllt (Römer 8:2-4), bist du im Herrn Jesus und der Herr Jesus in dir.
Daran kannst du erkennen, dass er dir seinen Geist gab und sein Charakter – also seines Vaters Charakter, weil er mit seinem Vater eins ist – zu deinem Charakter wurde.

Dies bezeugt auch die liebe Ellen:

„„Willst du aber zum Leben eingehen,“ fügte er hinzu, „so halte die Gebote.“ Der Charakter Gottes ist in seinem Gesetz ausgedrückt und wenn du in Harmonie mit Gott sein willst, so müssen die seinem Gesetze unterliegenden Grundsätze die Quelle aller deiner Handlungen sein.“
Ellen G. White, Christi Gleichnisse, S. 303

Wer die 10 Gebote ändert oder abschafft, nicht halten will, der lehnt Gott ab, so wie es der Feind im Himmel anfing zu tun.

Wenn jemand der Meinung ist, dass die heilige Schrift, die für die Ewigkeit eingesetzten 10 Gebote beendet, muss er seine Lehren mit anderen Stellen der Schrift vergleichen und prüfen.

Das machen wir jetzt durch unseren geliebten Herrn Jesus, wenn der liebe Fürst möchte. Vielen Dank unser lieber Vater, durch das ganze Herz deines lieben und wundervollen Sohnes Jesus. Amen

Beendet Matthäus 22:36-40 die 10 Gebote?

Es steht geschrieben:

Meister, welches ist das größte Gebot im Gesetz? Jesus sprach zu ihm: «Du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Gemüt. Das ist das erste und größte Gebot. Ein anderes aber ist ihm gleich: «Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.» An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten. Matthäus 22:36-40

Manche Menschen sind der Meinung und verkünden dies auch mit voller Überzeugung, diese angeblich zwei neuen Gebote würden die 10 Gebote ersetzen. 

Ist das wahr oder unwahr?

Prüfen wir zuerst, was der Herr Jesus zum Gesetz sagte:

Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen! Ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. Matthäus 5:17 

Denn wahrlich, ich sage euch, bis daß Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Jota noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist. Matthäus 5:18 

Wenn Römer 10:4 die 10 Gebote beendet hätte, dann hätte der Herr Jesus in Matthäus 5:17-19 gelogen, als er sagte, dass nicht ein Jota noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehe wird.

Aber der Herr Jesus hat nicht gelogen, weil er ohne Sünde ist!

Also widerspricht Matthäus 5:17-18 der Lehre, die 10 Gebote wären durch Römer 10:4 beendet.

Prüfen wir weiter das Wort:

… Willst du aber in das Leben eingehen, so halte die Gebote! Matthäus 19:17 

Der Herr Jesus sagt in Matthäus 19:17, dass derjenige, der ewiges Leben haben möchte, die 10 Gebote halten soll.

Also widerspricht auch Matthäus 19:17 der Lehre, die 10 Gebote wären durch die zwei neuen Gebote in Matthäus 22:36-40 ersetzt worden.

Was sagt die heilige Schrift noch?

Daran erkennen wir, daß wir Gottes Kinder lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote befolgen. 1.Johannes 5:2

Der Lieblingsjünger Jesu – den der Herr Jesus durch seinen heiligen Geist zu diesen Worten befähigte – schreibt, dass man aus Liebe zu Gott, seine Gebote, also Gottes Gebote, welche die 10 Gebote und nicht Jesu Gebote sind, halten soll. Bitte beachte was er schreibt. Er schreibt nicht, wenn wir Gott lieben und seine Gebote nicht mehr brauchen, sondern, wenn wir Gott lieben und seine Gebote befolgen.

Also widerspricht auch 1.Johannes 5:2 der Lehre, die 10 Gebote wären durch die zwei neuen Gebote in Matthäus 22:36-40 ersetzt worden.

Was sagt Paulus?

Heben wir nun das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! Vielmehr richten wir das Gesetz auf. Römer 3:31 

Warum richtet Paulus die 10 Gebote auf, wenn sie angeblich ersetzt wurden?

Warum schrieb Paulus, dass die 10 Gebote nicht durch den Glauben aufgehoben werden können?

Also widerspricht auch Römer 3:31 der Lehre, die 10 Gebote wären durch die angeblichen zwei neue Gebote in Matthäus 22:36-40 ersetzt worden.

Nun kommen wir zu den zwei größten Geboten.

Das größte Gebot:

„Du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Gemüt.“

Das zweitgrößte Gebot:

„Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!“

Nun prüfen wir, was die zwei größten Gebote bedeuten.  

Die heilige Schrift sagt:

Denn die Forderung: «Du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, laß dich nicht gelüsten» (und welches andere Gebot noch sei), wird zusammengefaßt in diesem Wort: «Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!» Römer 13:9 

In Römer 13:9 sagt uns der himmlischer Vater durch seinen treuen Diener Paulus also sehr deutlich, dass die Forderung der Gebote, du sollst nicht ehebrechen (7. Gebot), du sollst nicht töten (6.Gebot), du sollst nicht stehlen (8. Gebot), laß dich nicht gelüsten (10. Gebot) – und jetzt bitte aufpassen, denn Paulus schreibt in der Klammer (und welches andere Gebot noch sei), d. h. welche Gebote noch dazu gehören  – in diesem Wort zusammengefasst werden. Nämlich in:

„Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!“.

Also offenbart uns unser lieber himmlischer Vater, dass die Forderung „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ nichts Neues, sondern nur die Zusammenfassung der letzten 6 Gebote ist, welche die Liebe zum Nächsten in kurzen Worten beschreibt (2.Mose 20:12-17).

Wenn also die Forderung „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!“ eine Zusammenfassung der letzten 6 Gebote ist, ist somit auch die Forderung „Du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Gemüt“ eine Zusammenfassung der ersten vier Gebote, welche die Liebe zu Gott in kurzen Worten beschreibt (2.Mose 20:2-11).

Kann demnach das größte Gebot „Du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Gemüt“ ein neues Gebot sein, wenn es schon im alten Bund (Altes Testament) geschrieben steht?
(5.Mose 6:5, 5.Mose 11:13, 5.Mose 30:6, Josua 22:5)

NEIN!

Kann demnach das zweitgrößte Gebot „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ ein neues Gebot sein, wenn es schon im alten Bund (Altes Testament) geschrieben steht?
(3.Mose 19:18)

NEIN!

Weil das größte und zweitgrößte Gebot nur eine Zusammenfassung der 10 Gebote sind, sagte der Herr Jesus deshalb auch, dass an diesen zwei größten Geboten das ganze Gesetz, also alle 10 Gebote hängen.

An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten. Matthäus 22:40

Das größte Gebot (Markus 12:30) und das zweitgrößte Gebot (Matthäus 22:39) sind nicht neu, weil sie beide schon im alten Bund geschrieben stehen. Demnach gab der Herr Jesus nichts Neues, sondern sagte nur, was die heilige Schrift schon immer sagte. Deshalb gab der geliebte Jeschua auch keine neuen Gebote, sondern verkündete etwas, was die Menschen nicht verstehen.

Der Herr Jesus konnte keine neuen oder anderen Gebote geben, denn wenn der Herr etwas hinzugetan hätte, hätte er es verändert und somit Vaters Anweisung missachtet (5.Mose 4:2), dass man nichts zum Wort hinzutun und davontun soll.

Ob der Herr Jesus neue Gebote gab, oder seinen Aposteln etwas gebot, möchte man dir durch nachfolgenden Beitrag aufzeigen:
Hat der geliebte Herr Jesus wirklich neue Gebote gegeben?

Kann Altes neu sein?
Warum gab Gott Mose trotzdem die 10 Gebote und nicht gleich die zwei größten Gebote?
Warum hängt das ganze Gesetz, also alle 10 Gebote, an den zwei größten Geboten?

An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten. Matthäus 22:40

Warum hat Mose selbst nach Jahren in der Wüste, trotz der zwei größten Gebote, die 10 Gebote und nicht nur die zwei größten Gebote gelehrt?

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Prüfe bitte die heiligen 10 Gebote der heiligen Schrift mit den 10 Geboten, die in deiner Kirche oder Gemeinde gelehrt werden.
Du wirst Ungereimtheiten, ein fehlendes Gebot (das zweite wurde gelöscht) und eine falsche Reihenfolge feststellen (wegen dem fehlenden zweiten Gebot ist der Sabbat nicht mehr das vierte Gebot, sondern das dritte und dementsprechend stimmt die Nummerierung der nachfolgenden Gebote ebenso wenig), weil man die Gebote änderte, damit aber die Zahl wieder stimmt, teilte man das zehnte Gebot in zwei Gebote auf.

Wer den geänderten Geboten folgt, der folgt nicht Gott und seinem Sohn, sondern der Hure Babylon und den Geboten Satans.

Deshalb prüfe es, erkenne, bitte den geliebten himmlischen Vater, im Namen seines geliebten Sohnes Jesus um Hilfe und handle wie die Schrift es sagt (Matthäus 7:7-8).

Zu diesem Thema folgende Beiträge:
Die Hure Babylon änderte die 10 Gebote Gottes.
Wie die Hure Babylon den Sabbat zum Sonntag änderte!
Satans Plan durch seine Hure und ihre Töchter: Verführen und ermorden!

Der Herr Jesus sagt in den Botschaften an das Volk Gottes für die letzten Tage:

„Ich kann keine neuen Gebote gegeben haben, wenn ich in Matthäus 5:17-19 sagte, es wird kein Strichlein vergehen, kein Jota und Strichlein wird vom Gesetz fallen oder vergehen, bis alles geschehen ist. Eher werden Himmel und Erde vergehen, aber kein Strichlein oder Jota vom Gesetz wird fallen.
Wie konnte ich dann in Matthäus 22:37-40 sagen, dass ich zwei neue Gebote gebe, wenn ich doch ganz klar dazu sagte:
„Und an diesen zwei Geboten hängen das ganze Gesetz und die Propheten“
Das Gesetz, es ist das Gesetz Gottes, aber das könnt ihr nicht verstehen.
Wenn ich in Matthäus 5:17-19 sagte, kein Strichlein und Jota wird vergehen, wie konnte ich dann neue Gebote geben, wenn ich doch ohne Sünde bin und durch dieses ein Lügner wäre?
Ich bin nicht gekommen und habe erfüllt, damit ihr weiter in Sünde leben könnt.
Denn wenn dies so wäre, hätte ich zu der Frau, die beim Ehebruch ertappt wurde, nicht gesagt, „gehe hinfort und sündige nicht mehr“. Nicht sündigen heißt, die 10 Gebote nicht mehr zu brechen!
Als ich zu dem Mann kam, sah und er mir leid tat, weil er krank war und ich ihn heilte, und ihn dann wieder im Tempel traf, sagte ich zu ihm „gehe hinfort, sündige nicht mehr, damit dir nichts Schlimmeres widerfahre“, wie schon zuvor.
Nicht mehr sündigen heißt, die 10 Gebote nicht mehr zu brechen.
Wenn ich gekommen wäre um zu erfüllen, damit ihr nicht mehr nach den 10 Geboten leben müsst, hätte ich solches nicht zu ihnen gesagt.
An welcher Stelle habe ich gesagt, dass die 10 Gebote nicht mehr gelten?
An welcher Stelle habe ich gesagt, dass der Sabbat nicht mehr gilt?
So habe ich, der Herr Jesus, gesprochen. 
Gesegnet seid ihr und Friede sei mit euch, meine geliebten Geschwister. 
Amen“
Botschaft an das Volk Gottes – Eure Gesetzesübertretung verflucht und scheidet euch.

Der Herr Jesus sagt:

„Denn ihr, die ihr euch nicht sagen lasst, dass ihr das Gesetz brecht, die, die ihr sagt, dass die Gebote nicht mehr ihre Geltung haben, die, die ihr sagt, man lebe nicht mehr nach dem alten Testament, obwohl ich das alte Testament predigte, die, die ihr sagt, ich, der Herr Jesus, hätte das Gesetz verschärft, obwohl ich nur die Tiefgründigkeit des Gesetzes aufgezeigt habe, die, die ihr sagt, dass nur das größte und das zweitgrößte Gebot gelten, obwohl dies die Gesetzeserfüllung, nämlich die Liebe ist. Die Gesetzeserfüllung, die Erfüllung der 10 Gebote, ist die Liebe!

Denn wenn ich jemanden liebe: Die ersten 4 Gebote sind die Liebe zu Gott. Nur den einen wahren Gott zu haben, sich keinen anderen neben dem einen zu bilden, seinen Namen zu ehren, zu achten, zu respektieren und an seinen Sabbat, den heiligen Sabbat, der von Freitag Sonnenuntergang bis Samstag Sonnenuntergang andauert, gedenke, ihn heilige, ihn halte, an diesem ruhe und Gemeinschaft mit dem einen Gott und seinem Sohn habe. Und die Liebe zu meinem Nächsten ist, meinen Vater und meine Mutter zu ehren, nicht zu morden, nicht zu lügen, nicht zu stehlen, nicht zu begehren meines Nächsten Hab und Gut, nicht zu begehren meines Nächsten Weib. Dies ist die Vollendung des Gesetzes, nämlich die Liebe.

Doch die Liebe ist nicht anstelle der 10 Gebote getreten. Dies könntet ihr erkennen, wenn ihr durch meinen Geist wandeln würdet, doch ihr, die ihr dieses sprecht, wandelt durch den Geist des Irrtums und deshalb werdet ihr auch durch diesen Geist umkommen. Alle, alle die nicht glauben, was geschrieben steht, werden bei den Plagen, die kurz vor der Tür stehen, umkommen. Kehrt eure Herzen um, zu dem einen wahren Gott.

Geht aus der Hure heraus und hört nicht auf ihre Lügen, auf den Wein der Unzucht. Hört nicht auf sie, sondern hört auf das, was geschrieben steht, denn wenn ihr darauf hört, was geschrieben steht, so hört ihr auf meinen Vater und auf mich. Denn wenn ihr so, wie ihr immer sprecht, meinen Vater und mich liebt, dann solltet ihr euch fragen, warum ihr nicht glaubt, was geschrieben steht.“
Botschaft an das Volk Gottes – In euren Herzen ist keine Liebe zu Gott

Nun lesen wir, was uns der geliebte himmlische Vater durch seine geliebte Tochter und Prophetin Ellen G. White gab:

„Die ersten vier der Zehn Gebote werden in der einen großen Verordnung zusammengefaßt: „Du sollt den HERRN, deinen Gott, liebhaben von ganzem Herzen.“ 5.Mose 6,5. Die letzten sechs sind in der anderen Verordnung enthalten: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ 3.Mose 19,18. Diese beiden Gebote sind ein Ausdruck des Grundgedankens der Liebe. Weder kann das erste gehalten und das zweite gebrochen, noch das zweite beachtet und das erste übertreten werden. Räumen wir Gott den ihm gebührenden Platz in unserem Herzen ein, dann erhält auch unser Mitmensch den Platz, der ihm zukommt, nämlich ihn so zu lieben, wie wir uns selbst lieben. Nur wenn wir Gott über alles lieben, vermögen wir auch unseren Nächsten rückhaltlos zu lieben.

Da sämtliche Gebote in der Liebe zu Gott und zum Nächsten zusammengefaßt sind, folgt daraus, daß nicht ein Gebot übertreten werden kann, ohne diesen Grundsatz zu verletzten. Auf diese Weise lehrte Jesus seine Zuhörer, daß das Gesetz Gottes nicht aus vielen Einzelvorschriften besteht, von denen einige bedeutsamer seien als die anderen, die man daher ungestraft übertreten könne. Unser Herr stellt die ersten vier und die letzten sechs Gebote als ein göttliches Ganzes dar und lehrt, daß sich die Liebe zu Gott nur durch den Gehorsam gegenüber allen Geboten erweist.“
Ellen G. White, Das Leben Jesu (1973), S. 595 – 596

Wie wir erfahren durften, beendet Matthäus 22:36-40 die 10 Gebote nicht und gibt auch keine Neuen!

Beendet Römer 10:4 die 10 Gebote?

Es steht geschrieben:

Denn Christus ist des Gesetzes Ende zur Gerechtigkeit für einen jeden, der da glaubt. Römer 10:4 

Viele Menschen sind der Meinung, Römer 10:4 wäre das Ende des Gesetzes Gottes und würde die 10 Gebote beenden und deshalb müsse man sie nicht mehr halten.

Erlaube mir, dir folgende Fragen zu stellen.

Danke sehr.

Bittest du Gott um Vergebung?
Wenn ja.

Warum?
Wegen deinen Sünden?

Wenn aber die 10 Gebote beendet sind, kannst du nicht mehr sündigen, weil die 10 Gebote, welche dir deine Sünden – Übertretungen der 10 Gebote – aufzeigen und dich zum Sünder machen würden, nicht mehr da sind.

Was wollen wir nun sagen? Ist das Gesetz Sünde? Das sei ferne! Aber die Sünde hätte ich nicht erkannt, außer durch das Gesetz; denn von der Lust hätte ich nichts gewußt, wenn das Gesetz nicht gesagt hätte: Laß dich nicht gelüsten! Römer 7:7  

Paulus schriebt in Römer 7:7, dass er die Sünde nicht erkannt hätte, außer durch die 10 Gebote.

Warum bittest du Gott um Vergebung?

Warum, wenn die 10 Gebote angeblich, laut Römer 10:4, beendet wurden?
Was hast du übertreten oder gebrochen, wenn die 10 Gebote angeblich durch Römer 10:4 beendet wurden und du sie nicht mehr brechen oder übertreten kannst?

… denn ohne das Gesetz ist die Sünde tot. Römer 7:8

Römer 7:8 sagt , dass die Sünde ohne das Gesetz tot ist. 
Wenn demnach kein Gesetz mehr da ist, kann auch kein Sünder mehr da sein.

Ist wirklich kein Sünder mehr da?

Es steht aber geschrieben:

… «Es ist keiner gerecht, auch nicht einer; Römer 3:10 

Wenn Gott dir, durch seinen heiligen Geist, deine Sünden aufzeigt und deine Sünden damit nicht tot, sondern lebendig sind und du deshalb um Vergebung bittest, dann sind die 10 Gebote da und nicht beendet.

Warum zeigt Gott allen anderen Menschen dieser Welt ihre Übertretungen der 10 Gebote, wenn sie angeblich laut Römer 10:4 beendet wurden?
Weil die 10 Gebote nicht gelten, oder weil sie doch gelten?

Ist es gerecht dir deine Übertretungen der 10 Gebote aufzuzeigen, wenn die 10 Gebote beendet wurden?

NEIN, nicht wahr?

Wenn die 10 Gebote beendet wären, würde der heilige Geist dir auch deine Übertretung der 10 Gebote nicht aufzeigen, so wie es der heilige Geist jedem Menschen in dieser Welt – vor der Sünde, während der Sünde und nach der Sünde – aufzeigt, was nicht heißt, dass jeder Mensch einen heiligen Geist hätte, sondern dass der heilige Geist in dieser Welt wirkt, das Schlimmste zurückhält und jeden Menschen versucht zu Gott und seinen Sohn Jesus zu ziehen.

Erlaube noch folgende Fragen:

Sollst du an einen Gott deiner Wahl glauben?
Sollst du dir Bildnisse machen und sie anbeten und ihnen dienen?
Sollst du den Namen Gottes missbrauchen?
Sollst du deinen Vater und deine Mutter entehren?
Sollst du töten?
Sollst du Ehebrechen?
Sollst du stehlen?
Sollst du Lügen?
Sollst du deines Nächsten Hab und Gut begehren?

Wenn du sagst: Nein, Gott sagt, wir sollen das alles nicht tun.

Wenn nein, warum darfst/sollst du dann aber den Sabbat, das vierte Gebot brechen, wenn geschrieben steht, dass an diesen zwei größten – zusammengefassten (Römer 13:9) – Geboten, das ganze Gesetz (Matthäus 22:40), also alle 10 Gebote hängen, wozu auch das 4. Gebot, der heilige und gesegnete Sabbat (vom Freitag Sonnenuntergang bis Samstag Sonnenuntergang) gehört und er auf der neuen Erde weiter geheiligt wird (Jesaja 66:23)?

Prüfen wir, ob andere Stellen der heiligen Schrift etwas zum Ende der 10 Gebote sagen. 

Es steht geschrieben:

Heben wir nun das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! Vielmehr richten wir das Gesetz auf. Römer 3:31 

Warum sagte Paulus in Römer 3:31, dass der Glaube das Gesetz, also die 10 Gebote nicht beendet, sondern aufrichtet?
Aufrichten heißt halten und nicht brechen!

Warum richtet Paulus die 10 Gebote auf, wenn er sie angeblich in Römer 10:4 für beendet erklärt?

Warum widerspricht Paulus, seine Aussage in Römer 3:31, der Aussage aus Römer 10:4?

Widerspricht sich Paulus?

NEIN!

Römer 10:4 sagt nur nicht das aus, was die Menschen darin sehen, deshalb widerspricht Römer 3:31 ihrer Lehre und entlarvt sie als falsch.

Es steht geschrieben:

Beschnitten sein ist nichts und unbeschnitten sein ist auch nichts, wohl aber Gottes Gebote halten. 1.Korinther 7:19

Warum sagt Paulus in 1.Korinther 7:19, dass beschnitten oder unbeschnitten sein nicht wichtig ist, aber das Halten der 10 Gebote wichtig ist?

Warum sagt Paulus in 1.Korinther 7:19 nicht wie in Römer 10:4, dass die 10 Gebote zu Ende wären?

Warum widersprechen Paulus seine Aussagen in Römer 3:31 und 1.Korinther 7:19 der Aussage aus Römer 10:4?
Widerspricht sich Paulus wirklich?

NEIN!

Römer 10:4 kann die 10 Gebote nicht beenden, wenn andere Stellen der heiligen Schrift wie Römer 3:31 und 1.Korinther 7:19 sie aufrichten. Die Menschen dichten in die schwer zu verstehenden Briefen von Paulus (2.Petrus 3:16) nur etwas hinein, was nicht geschrieben steht, wodurch sich ihrer Lehren widersprechen und deshalb als falsch entlarvt werden.

Es steht geschrieben:

Hier ist die Standhaftigkeit der Heiligen, welche die Gebote Gottes und den Glauben Jesu bewahren. Offenbarung 14:12

Warum nennt Gott in Offenbarung 14:12 – also in der Zukunft – die 10 Gebote haltenden Menschen Heilige, wenn die Menschen – welche die 10 Gebote für nicht mehr gültig erklären – eher der Meinung sind, dass das nicht Halten der 10 Gebote heilig wäre?

Warum schreibt Johannes in der Offenbarung 14:12, dass die Heiligen in den letzten Tagen die 10 Gebote halten, wenn Römer 10:4 sie angeblich beendet?

Wenn laut Gott in der Offenbarung 14:12 die Gebote haltenden Menschen Heilige sind, dann sind im Umkehrschluss alle Übertreter der 10 Gebote Unheilige.

Wie wir nun sehen durften, können die 10 Gebote unmöglich beendet sein, demnach muss Römer 10:4 etwas anderes bedeuten.

Deshalb schauen wir uns nun Römer 10:4 genauer an.

Es steht geschrieben:

Denn Christus ist des Gesetzes Ende zur Gerechtigkeit für einen jeden, der da glaubt. Römer 10:4 

Im Griechischen steht das Wort „telos“, welches man mit Ende übersetzte, obwohl es entweder Ende, Vollendung, Endziel oder endlich bedeutet.

In 1.Petrus 1:9 steht auch das Wort „telos“, das man aber nicht mit Ende, sondern mit Endziel übersetzte.

wenn ihr das Endziel eures Glaubens davontraget, der Seelen Seligkeit! 1.Petrus 1:9

In 1.Timotheus 1:5 steht ebenso das Wort „telos“, das man ebenso nicht mit Ende, sondern mit Endziel übersetzte.

das Endziel des Gebotes aber ist Liebe aus reinem Herzen und gutem Gewissen und ungeheucheltem Glauben. 1.Timotheus 1:5

In der Konkordanten Übersetzung (Wörtliche Übersetzung aus dem Griechischen) kann man den wahren Sinn von Römer 10:4 erkennen.

Denn die Vollendung des Gesetzes ist Christus, zur Gerechtigkeit für jeden, der glaubt. Römer 10:4

Warum wird dasselbe Wort an zwei Stellen mit Endziel und an der wichtigen Stelle mit Ende übersetzt?

Wenn wir in Römer 10:4 das griechische Wort „telos“ wie in 1.Petrus 1:9 und 1.Timotheus 1:5 mit Endziel übersetzen, ergibt der Satz auf einmal einen ganz anderen Sinn.

Denn Christus ist des Gesetzes Endziel zur Gerechtigkeit für einen jeden, der da glaubt. Römer 10:4 

Prüfen wir weiter.

In Römer 10:4 steht geschrieben, dass Christus des Gesetzes Ende zur Gerechtigkeit ist.

Bitte beachte, dass „zur Gerechtigkeit“, also zum Halten der 10 Gebote und nicht zur Ungerechtigkeit, also brechen der 10 Gebote geschrieben steht!

Was ist Gerechtigkeit?

Es steht geschrieben:

Jede Ungerechtigkeit ist Sünde … 1.Johannes 5:17 

Was ist Sünde?

Ein jeder, der Sünde tut, übertritt das Gesetz, und die Sünde ist die Gesetzesübertretung. 1.Johannes 3:4 

Sünde ist also die 10 Gebote zu brechen.

Wenn also jede Ungerechtigkeit Sünde und Sünde das Brechen der 10 Gebote ist, dann ist folglich das Gegenteil von Ungerechtigkeit die Gerechtigkeit, also die 10 Gebote zu halten und keine Sünde zu tun.

Nun zurück zu Römer 10:4.

Wenn geschrieben steht, dass Ungerechtigkeit Sünde ist und Christus des Gesetzes Ende zur Gerechtigkeit ist – bitte beachte, dass geschrieben steht, zur Gerechtigkeit und nicht zur Ungerechtigkeit – wie kann der Herr Jesus dann das Ende der Gerechtigkeit, also das Ende des Haltens der 10 Gebote bedeuten, wenn er jedem Gläubigen zur Gerechtigkeit wird und in jedem Gläubigen die Gerechtigkeit, also die 10 Gebote erfüllt?

Wenn der Herr Jesus den Gläubigen zur Gerechtigkeit, also zur Befähigung des Haltens der 10 Gebote wird, wie kann er dann das Ende der Gerechtigkeit – also, dass Ende des Haltens der 10 Gebote – sein?

Es steht geschrieben:

damit die vom Gesetz geforderte Gerechtigkeit in uns erfüllt würde, die wir nicht nach dem Fleische wandeln, sondern nach dem Geist. Römer 8:4 

Auch in Römer 8:4 steht geschrieben, dass der Herr Jesus in seinem Volk, die von den 10 Geboten geforderte Gerechtigkeit – also das Halten der 10 Gebote – erfüllen wird.

Es steht nicht geschrieben, dass der Herr Jesus in seinem Volk die Ungerechtigkeit, also Sünde – dass das Brechen der 10 Gebote ist – erfüllen wird.

Dann müsste der Herr Jesus nichts tun und die Menschen könnten weiter in ihrer Ungerechtigkeit, also Sünde leben. 

Warum erfüllt der Herr Jesus in seinen Jüngern die 10 Gebote, wenn Römer 10:4 sie angeblich beendet?

Weil nicht Römer 10:4 die 10 Gebote beendet, sondern die Menschen.

Welcher Geist lehrt diese Lügen, der Herr Jesus wäre das Ende der 10 Gebote, wenn der heilige Geist des Herrn Jesus die 10 Gebote im Volk Gottes erfüllt?

Prüfen wir, was der Herr Jesus sagt:

… Willst du aber in das Leben eingehen, so halte die Gebote! Matthäus 19:17 

Der Herr Jesus sagt selbst in Matthäus 19:17, dass man die 10 Gebote halten soll, wenn man ewiges Leben erhalten möchte.

Ist das wieder ein Widerspruch zu Römer 10:4?

Hat der Herr Jesus die 10 Gebote gehalten?

… gleichwie ich meines VaterGebotgehalten habe und in seiner Liebe geblieben bin. Johannes 15:10 

Warum hielt der Herr Jesus die 10 Gebote, wenn er derselbe vor und nach seinem Kommen für die Ewigkeit war, ist und bleibt? (Hebräer 13:8)

Es steht geschrieben:

Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen. Matthäus 24:35 

Wenn der Herr Jesus in Matthäus 24:35 sagte, dass seine Worte nicht vergehen werden, wie können sie dann durch seinen Jünger Paulus, der im heiligen Geist des Herrn Jesus schrieb, vergehen?

Wenn der Herr Jesus das Ende der 10 Gebote wäre, dann hätte er in Matthäus 5:17-18 gelogen als er sagte, dass er nicht kam, um das Gesetz aufzulösen und dass bis Himmel und Erde vergangen sind, nicht ein Jota noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen wird.

Wenn der Herr Jesus das Ende der 10 Gebote wäre, dann wären mehr als ein Jota und ein einziges Strichlein vergangen.

Es steht geschrieben:

Daran erkennen wir, daß wir Gottes Kinder lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote befolgen. 1.Johannes 5:2

Warum hat der Lieblingsjünger Jesu geschrieben, dass es die Liebe zu Gott ist, die 10 Gebote Gottes zu halten, wenn das Halten der 10 Gebote angeblich durch Römer 10:4 beendet wurde?

Der Herr Jesus sagte:

Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen. Matthäus 24:35 

Sind der Himmel und die Erde schon vergangen?

Wenn nein, warum sollte dann das Gesetz Gottes, die 10 Gebote, vergangen sein?

Wenn der Herr Jesus das Ende der 10 Gebote wäre, dann wären seine Worte aus Matthäus 5:17-18 vergangen.

Wenn der Herr Jesus angeblich das Ende der 10 Gebote ist, warum zeigt euch dann der der heilige Geist all eure täglichen Übertretungen der 10 Gebote auf, weshalb ihr immer wieder um Vergebung bittet?

Warum zeigt der heilige Geist jedem Menschen die Sünden auf?

Weil die heilige Schrift sagt, dass es der heilige Geist ist, der euch der Sünde überführt und sie euch aufzeigt.

Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, daß ich hingehe; denn wenn ich nicht hingehe, so kommt der Beistand nicht zu euch. Wenn ich aber hingegangen bin, will ich ihn zu euch senden. Und wenn jener kommt, wird er die Welt überzeugen von Sünde und von Gerechtigkeit und von Gericht; von Sünde, weil sie nicht an mich glauben; Johannes 16:7-9 

Es ist der gleiche heilige Geist, der durch den Herrn Jesus, Paulus, Johannes usw. die Geltung der 10 Gebote bestätigt.

Wenn der Herr Jesus nicht das Ende der 10 Gebote ist, dann muss Römer 10:4 etwas anderes bedeuten.

Zuerst schauen wir, welches Gesetz Gott am Berg Sinai gab.

Gott, der himmlische Vater, gab seinem Volke in der Wüste am Berg Sinai zuerst die 10 Gebote, dass man auch Gesetz der Moral, deshalb auch Moralgesetz, oder Gesetz der Sitten, deshalb auch Sittengesetz nennt.

Da redete Gott alle diese Worte und sprach: 2.Mose 20:1 

Und JHWH sprach zu Mose: Also sollst du den Kindern Israel sagen: Ihr habt gesehen, daß ich mit euch vom Himmel her geredet habe. 2.Mose 20:22 

Danach holte Mose die 10 Gebote auf den zwei Steintafeln bei Gott ab:

Und JHWH sprach zu Mose: Steige zu mir herauf auf den Berg und bleibe daselbst, so will ich dir die steinernen Tafeln geben und das Gesetz und das Gebot, das ich geschrieben habe, um sie zu unterweisen! 2.Mose 24:12 

Nach der Verkündigung der 10 Gebote begann Vater dem Mose das Zeremonialgesetz zu geben.

Einen Altar von Erde sollst du mir machen, darauf du deine Brandopfer und deine Dankopfer, deine Schafe und deine Rinder opferst; an jedem Ort, wo ich meines Namens Gedächtnis stifte, daselbst will ich zu dir kommen und dich segnen. 2.Mose 20:24 

Das Gesetz der Brandopfer, Speisopfer, Sündopfer, Schuldopfer, Einweihungsopfer und Dankopfer.
(3.Mose 6:9, 3.Mose 6:14, 3.Mose 6:25, 3.Mose 7:1, 3.Mose 7:7, 3.Mose 7:11, 3.Mose 7:37)

Weitere Opfergesetze. (3.Mose 22:26-33)

Daraufhin gab Vater Mose den Befehl das himmlische Heiligtum – die Stiftshütte – nachzubauen.

Und sie sollen mir ein Heiligtum machen, daß ich mitten unter ihnen wohne! Durchaus, wie ich dir ein Vorbild der Wohnung und aller ihrer Geräte zeigen werde, also sollt ihr es machen. 2.Mose 25:8-9 

Dann setzte Gott das Priesteramt ein. (2.Mose 28 und 29, 3.Mose 8)

Gott setzte Feste ein, die er die Feste des HERRN nannte und alle ein Sinnbild für das Versöhnungswerk Christi sind. (3.Mose 23)

Passahfest – Kreuzigung (wörtl.: Anpfahlung)
Ungesäuerte Brote – Jesus im Grab
Fest der Erstlingsfrüchte – Jesus seine Auferstehung
Fest der Wochen – Pfingsten
Posaunen – Urteil
Versöhnungstag – Gericht vor der Wiederkunft
Laubhüttenfest – Wiederkunft Christi

Doch nicht alle diese Feste waren von Sabbaten begleitet, an denen heilige Festversammlungen einberufen wurden.

Feste mit heiligen Versammlungen nannte Vater Sabbate (nicht mit dem 4. Gebot, dem Wochensabbat zu verwechseln). 

Dazu gehören:

  • Feste der ungesäuerten Brote (3.Mose 23:6-8)
  • Wochenfest (3.Mose 23:15-21)
  • Posaunenfest (3.Mose 23:24-25)
  • Versöhnungstag (3.Mose 23:27-28.30-32)
  • Laubhüttenfest (3.Mose 23:34-36+39)

Konnten die Tieropfer das Volk befähigen die 10 Gebote zu halten?

Was steht geschrieben?

Da sprach der HERR zu Mose: Geh, steig hinab; denn dein Volk, das du aus Ägypten geführt hast, hat Verderben angerichtet! Sie sind eilends von dem Wege abgewichen, den ich ihnen geboten habe; sie haben sich ein gegossenes Kalb gemacht und haben es angebetet und ihm geopfert und gesagt: Das sind deine Götter, Israel, die dich aus Ägypten geführt haben! Und der HERR sprach zu Mose: Ich habe dieses Volk beobachtet, und siehe, es ist ein halsstarriges Volk. 2.Mose 32:7-9

NEIN!

Das Volk brach den Bund mit Gott und übertrat die 10 Gebote durch fremde Götter.

Die 10 Gebote wurden dem Volke am Berg Sinai gegeben, doch das Volk konnte sie nur anschauen und versuchen zu halten, aber es konnte sie nicht so halten, wie Gott es will, weil ihnen die Kraft – der heilige Geist – fehlte.

Die zwei Steintafeln, auf denen Vater die 10 Gebote mit seinem Finger schrieb, konnten ihnen ihre Sünden nur aufzeigen, aber die Sünden in ihnen nicht beenden und von allen Sünden befreien, weil sie ein anderes Gesetz beherrschte, nämlich das Gesetz der Sünde.

Nun aber vollbringe nicht mehr ich dasselbe, sondern die Sünde, die in mir wohnt. Römer 7:17 

Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, so vollbringe nicht mehr ich dasselbe, sondern die Sünde, die in mir wohnt. Römer 7:20 

Konnte das Zeremonialgesetz durch die Opfer und Zeremonien das Volk von aller Sünde befreien und heiligen?

Was steht geschrieben?

Denn weil das Gesetz nur einen Schatten der zukünftigen Güter hat, nicht das Ebenbild der Dinge selbst, so kann es auch mit den gleichen alljährlichen Opfern, welche man immer wieder darbringt, die Hinzutretenden niemals vollkommen machen! Hätte man sonst nicht aufgehört, Opfer darzubringen, wenn die, welche den Gottesdienst verrichten, einmal gereinigt, kein Bewußtsein von Sünden mehr gehabt hätten? Statt dessen erfolgt durch dieselben nur alle Jahre eine Erinnerung an die Sünden. Denn unmöglich kann Blut von Ochsen und Böcken Sünden wegnehmen! Hebräer 10:1-4

Wie die heilige Schrift sagt:

NEIN!

In Hebräer 10:1-4 steht geschrieben, dass die Opfer die Hinzutretenden niemals vollkommen machen konnten, weil das Blut von Ochsen und Böcken keine Sünden wegnehmen kann!

Durch das – im alten Bund – eingesetzte Gesetz, die 10 Gebote und das Zeremonialgesetz, sollten die äußeren und sichtbaren Werke dem Volk aufzeigen, dass das Volk die 10 Gebote bricht, in Sünde lebt und aus eigener Kraft nicht im Stande ist die 10 Gebote zu halten und den Willen Gottes zu tun.

Das Volk sollte seine eigene Schwachheit erfahren und dass selbst das Blut der Tiere zu schwach ist und es nicht befähigen und erst recht nicht von aller Sünde befreien kann.

Das Volk sollte erfahren, dass der sinnbildliche Weg der Rettung und all das Eingesetzte nur auf das wahre, bessere und größere Opfer hinweisen, welches im Stande ist all das von Gott Geforderte zu erfüllen.

Das Volk erfährt im alten Bund, was im neuen Bund für den Menschen getan und im Menschen zur Rettung geschehen wird.

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Das im alten Bund eingesetzte Zeremonialgesetz zeigte nur sinnbildlich Gottes Vorhaben im neuen Bund, wovon Jesus das Ziel war, weshalb Paulus auch vom Gleichnis für die gegenwärtige Zeit schreibt, welches durch die äußerlichen Vorschriften nicht vollkommen machen konnte und deshalb nur so lange auferlegt war, bis eine bessere Ordnung durch Christus kam, die dann nicht mehr äußerlich, sondern innerlich, im Herzen geschieht (5.Mose 30:6, Römer 2:29).

Dieser Vorderraum ist ein Sinnbild bis auf die gegenwärtige Zeit. Nach der in ihm gültigen Ordnung werden Gaben und Opfer dargebracht, die freilich dem, der Gott damit dient, nicht den wirklichen Gewissensfrieden geben können. Ebenso wie die Bestimmungen über Speisen und Getränke und die verschiedenen Waschungen gehören sie zu den Vorschriften, die nur die Verhältnisse des äußeren Lebens regeln und die bis zu der Zeit gelten, wo eine bessere Ordnung eingeführt wird. Hebräer 9:9-10 – Albrecht Bibel (1926)

Deshalb steht auch in Kolosser 2:17 geschrieben, dass diese Dinge aus dem alten Bund (altes Testament) nur ein Schatten des wahrhaften Versöhnungswerk Christi sind und erst im neuen Bund durch Christus Wirklichkeit wird.

Das alles ist ja nur ein Schatten von dem, was kommen sollte. Erst Christus hat die volle Wirklichkeit gebracht. Kolosser 2:17 – Albrecht Bibel (1926)

Deshalb schreibt Paulus in Kolosser 2:14, dass der himmlische Vater diese Satzungen deshalb ans Kreuz (wörtl.: Pfahl) heftete, weil diese Satzungen nur so lange galten, bis Christus kam und als der Herr Jesus das wahre Opfer brachte, sein Opfer gleichzeitig die äußerlichen Satzungen beendete.

Er hat die wider uns lautende Handschrift der Erlasse, die unser Gegner war, ausgelöscht und sie aus der Mitte genommen, indem Er sie an das Kreuz (wörtl.: den Pfahl) nagelte. Kolosser 2:14 

Warum beendete Jesu Opfer das Zeremonialgesetz?

Um all das im alten Bund äußerlich Eingesetzte, in seinem Volk durch seinen heiligen Geist nicht äußerlich, sondern im Herzen zu erfüllen (Hebräer 8:10-12, 10:16). Deshalb steht im Hebräer 10:9 geschrieben, wenn der Herr Jesus kommt, wird das erste – Gesetz der Zeremonien (Zeremonialgesetz) – aufgehoben und durch sein eigenes Opfer und seinen eigenen Dienst als Hohenpriester das andere eingesetzt.

und dann fortfährt: «Siehe, ich komme, zu tun deinen Willen», hebt er das erstere auf, um das andere einzusetzen. Hebräer 10:9

Das Opfer des Herrn Jesus hob nur das äußerliche Zeremonialgesetz des alten Bundes auf, aber richtete im neuen Bund gleichzeitig das andere im himmlischen Heiligtum auf, damit der Herr Jesus das wahrhaftige Zeremonialgesetz am und im Menschen erfüllen kann. 

Deshalb ist der Herr Jesus das Endziel des am Berg Sinai gegebenen Gesetzes, um das am Berg Sinai begonnene, im Herzen des Menschen in die Tat umzusetzen und die Absichten des begonnenen Erlösungswerkes zu Ende zu bringen.

Das sagt uns der himmlische Vater auch durch seine geliebte Tochter und Prophetin Ellen G. White:

„Die Zeremonien, die mit dem Tempeldienst verbunden waren und Christus in Sinn- und Schattenbildern vorausschatteten, wurden zur Zeit der Kreuzigung abgeschafft, denn Bild und Abbild begegneten einander im Tode des wahren und vollkommenen Opfers, des Gotteslammes. Manuskript 72, 1901.“
Ellen G. White, Der Bibelkommentar, S. 464

„Dieses Joch [Apostelgeschichte 15:10] war nicht das Gesetz der Zehn Gebote, wie einige Gegner der verbindlichen Forderungen des Gesetzes behaupten. Petrus bezog sich hier auf das Zeremonialgesetz, das durch die Kreuzigung (wörtl.: Pfahlung) Jesu null und nichtig geworden ist.“
Ellen G. White, Gute Nachricht für alle, S. 170-171

„Viele Menschen der christlichen Welt haben gleichfalls einen Schleier vor ihren Augen und Herzen. Sie erkennen nicht völlig, was überflüssig wurde. Sie sehen nicht, daß nur das Zeremonialgesetz durch den Tod Christi aufgehoben wurde. Sie behaupten, das Sittengesetz sei ans Kreuz (wörtl.: Pfahl) genagelt worden. Der Schleier, der ihr Verständnis verdunkelt, wiegt schwer. Die Herzen vieler befinden sich im Krieg gegen Gott. Sie sind nicht seinem Gesetz untertan. Nur wenn sie zur Übereinstimmung mit den Regeln seiner Herrschaft kommen, kann Christus für sie von Nutzen sein. Sie mögen von Christus als ihrem Erlöser sprechen, doch letztlich wird er zu ihnen sagen: Nein, ich kenne euch nicht. Ihr habt keine wirkliche Reue gegenüber Gott für die Übertretung seines Gesetzes gezeigt, und ihr könnt kein echtes Vertrauen in mich haben; denn es war meine Aufgabe, das Gesetz Gottes zu verherrlichen.“
Ellen G. White, Für die Gemeinde geschrieben — Band 1, S. 246

„Nachdem Christus als Sündopfer am Kreuz (wörtl.: Pfahl) gestorben war, konnte das Zeremonialgesetz keine Macht mehr ausüben. Und doch war es mit dem Sittengesetz verbunden und voller Schönheit. Das Ganze trug den Stempel der Göttlichkeit und war Ausdruck der Heiligkeit und Gerechtigkeit Gottes. Wenn schon der Dienst dieser Heilsordnung, die abgeschafft werden sollte, herrlich war, wieviel herrlicher muß dann die Wirklichkeit sein, als Christus offenbart wurde und jenen, die an ihn glaubten, seinen lebenschenkenden, heiligenden Geist gab?“
Ellen G. White, Für die Gemeinde geschrieben — Band 1, S. 244-245

So ist also das Gesetz unser Zuchtmeister oder wie andere Übersetzungen schreiben, unser Geleiter – Begleiter – zu Christus hin geworden, damit wir durch den Glauben gerechtfertigt würden.

So ist also das Gesetz unser Zuchtmeister geworden auf Christus hin, damit wir durch den Glauben gerechtfertigt würden. Galater 3:24 

Durch den Glauben gerechtfertigt zu werden bedeutet aber nicht nur an Jesus zu glauben, sondern, dass der wahre Glaube in dir eine nach außen sichtbare Gerechtigkeit des Herrn Jesus zeugen wird, die sich im Halten der 10 Gebote äußert.

Wenn uns die 10 Gebote und das Zeremonialgesetz zu Christus bringen, heißt es nicht, dass sie damit beendet wären, sondern es bedeutet, dass das Volk durch die 10 Gebote ihre Sünden erkennt und den Retter der Welt, Jesus den Christus benötigt und suchen soll, damit er in ihnen das Gesetz der Sünde beendet, dass am Berg Sinai angefangene und auf Jesus hinweisende Gesetz, die Absicht des Gesetzes in ihnen erfüllt und die Sünde in ihnen zu Ende bringt.

Das sagt uns der himmlische Vater auch durch seine geliebte Tochter und Prophetin Ellen G. White:

„Wenn die Sinne zum Kreuz (wörtl.: Pfahl) von Golgatha hingezogen werden, wird Christus durch unvollkommene Augen sichtbar. Weshalb starb er? Als Folge der Sünde. Was ist Sünde? Die Übertretung des Gesetzes. Dann sind die Augen offen, den Charakter der Sünde zu erkennen. Das Gesetz ist gebrochen, aber es kann dem Übertreter nicht vergeben. Es ist unser Zuchtmeister, der zur Strafe verurteilt. Wo ist das Heilmittel? Das Gesetz treibt uns zu Christus, der am Kreuze (wörtl.: Pfahl) hing, auf daß er in der Lage sei, dem gefallenen, sündigen Menschen seine Gerechtigkeit zu verleihen und den Menschen so in seinem gerechten Charakter dem Vater darzustellen. — Manuskript 50, 1900.“
Ellen G. White, Der Bibelkommentar, S. 466

Welches Gesetz ist der Zuchtmeister?

„Ich werde in bezug auf das Gesetz im Galaterbrief gefragt. Welches Gesetz ist der Zuchtmeister, der uns zu Christus bringen soll? Ich antworte: Beides, das Zeremonialgesetz und das Sittengesetz der zehn Gebote.

Christus war die Grundlage der gesamten jüdischen Einrichtung. Der Tod Abels war die Folge dessen, daß Kain es ablehnte, Gottes Plan in der Schule des Gehorsams anzunehmen und gerettet zu werden durch Christi Blut, versinnbildet durch die Schlachtopfer, die auf Christus wiesen. Kain lehnte das Vergießen des Blutes ab, das ja das Blut Christi versinnbildete, welches für die Welt vergossen werden sollte. Diese gesamte Zeremonie hat Gott eingesetzt, und Christus wurde die Grundlage der ganzen Einrichtung. Dies ist der Anfang der Aufgabe als Zuchtmeister, sündige Menschen dahinzubringen, daß sie Christus in Erwägung ziehen.

Alle, die in Verbindung mit dem Heiligtum Dienst ausübten, wurden ständig über das Eingreifen Christi für die Menschheit unterwiesen. Dieser Dienst war dazu bestimmt, in jedem Herzen die Liebe zum Gesetz Gottes zu erwecken, welches das Gesetz seines Reiches ist. Das Schlachtopfer war ein Anschauungsunterricht über die Liebe Gottes, die in Christus offenbart ist — im leidenden, sterbenden Opfer, welches die Sünde auf sich nahm, dessen der Mensch schuldig war, wurde der Unschuldige für uns zur Sünde gemacht.

Im Nachdenken über dieses große Thema der Erlösung sehen wir Christi Werk. Nicht nur die verheißene Gabe des Geistes, sondern auch Art und Wesen dieses Opfers und Eingreifens sind ein Thema, das in unseren Herzen erhabene, heilige und hohe Gedanken über Gottes Gesetz erwecken sollte, das seine Forderungen an jeden Menschen richtet. Die Übertretung jenes Gesetzes in der unscheinbaren Handlung des Essens von der verbotenen Frucht brachte dem Menschen und der Erde die Folgen des Ungehorsams gegen das heilige Gesetz Gottes ein. Die Art des Eingreifens (Gottes) sollte den Menschen Furcht vor der geringsten Handlung des Ungehorsams gegen Gottes Forderungen einflößen.

Es sollte deutlich verstanden werden, was Sünde ist, und wir sollten die geringste Annäherung vermeiden, die Grenzen des Gehorsams zum Ungehorsam zu überschreiten. Gott möchte, daß jedes Glied seiner Schöpfung das große Werk des unendlichen Sohnes Gottes verstünde, der sein Leben zur Erlösung der Welt dahingab. „Sehet, welch eine Liebe hat uns der Vater erzeigt, daß wir Gottes Kinder sollen heißen! Darum kennt euch die Welt nicht; denn sie kennt ihn nicht.“

Wenn der Sünder in Christus die Verkörperung unendlicher, selbstloser Liebe sieht, wird in seinem Herzen die dankbare Gesinnung erweckt zu folgen, wohin Christus ihn zieht. — Manuskript 87, 1900.“
Ellen G. White, Der Bibelkommentar, S. 465

Deshalb ist das in der Wüste gegebene Gesetz nur der Anfang, welches im neuen Bund durch das Kommen und Erfüllen des Herrn Jesus sein Ziel findet, um durch den neuen Bund im Volke das zu vollenden und zu Ende zu bringen, was im alten Bund am Berg Sinai eingesetzt und begonnen wurde.

Dass, was die zwei Steintafeln mit den 10 Geboten im Volke nicht tun konnten, tut der Herr Jesus im Volke, durch seinen Geist und befreit sie von dem Gesetz der Sünde.

Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes. Römer 8:2

denn wir sind nicht aus uns selber tüchtig, so daß wir uns etwas anrechnen dürften, als käme es aus uns selbst, sondern unsere Tüchtigkeit kommt von Gott, der uns auch tüchtig gemacht hat zu Dienern des neuen Bundes, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes; denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig. 2.Korinther 3:5-6

Die zwei Steintafeln mit den 10 Geboten, konnten dem Volk ihre sündige Natur aufzeigen, aber sie konnten das auf den Steintafeln geschriebene im Volk nicht erfüllen und erst recht nicht in ihre Herzen schreiben und sie verändern.

So steht es geschrieben:

(denn das Gesetz hat nichts zur Vollkommenheit gebracht), zugleich aber die Einführung einer besseren Hoffnung, durch welche wir Gott nahen können. Hebräer 7:19

In Hebräer 7:19 steht geschrieben, dass das Gesetz nur eine Einführung zu einer besseren Hoffnung war, also Hoffnung auf das wahre Opferlamm Gottes, welches dann jeden Menschen vollkommen machen kann.

Trotz all des vergossenen Blutes der Opfertiere, konnte nicht ein einziger Tropfen das Volk heiligen und das vom Gesetz geforderte in ihnen erfüllen (Hebräer 10:4), doch das Blut des Herrn Jesus kann das Volk von aller Sünde befreien (1.Johannes 1:7), der Geist Christi sie heiligen, das vom Gesetz Gottes geforderte in ihnen erfüllen (Römer 8:2-4) und sie vollkommen machen (Matthäus 5:48).

Jesus ist das Endziel des Bundes, damit durch sein Blut und Opfer vergeben, geheilt, geheiligt und vollkommen gemacht werden kann.

Sein Opfer bringt zu Ende, was in der Wüste begann.

Der Herr Jesus ist deshalb das Ziel des Gesetzes, weil wir durch sein Blut gereinigt und durch seinen Geist für das Himmlische vollendet werden können.

Christus aber kam als Hoherpriester des zukünftigen Guten und ging durch das größere und vollkommenere Zelt (das nicht mit Händen gemacht, das heißt, nicht von dieser Schöpfung ist, auch nicht durch das Blut von Böcken und Kälbern, sondern durch Sein eigenes Blut) ein für allemal in die heiligen Stätten ein und erfand so eine äonische Erlösung. Denn wenn das Blut der Böcke und Stiere und die Asche der Färse, womit man die Gemeingemachten besprengte, zur Reinheit des Fleisches heiligt, wieviel mehr wird das Blut des Christus, der sich Selbst durch äonischen Geist makellos Gott darbrachte, euer Gewissen von toten Werken reinigen, um dem lebendigen und wahrhaftigen Gott Gottesdienst darzubringen! Hebräer 9:11-14

Deshalb kann erst der neue Bund, die vom Berg Sinai gegebenen Buchstaben der 10 Gebote, durch den heiligen Geist lebendig machen, weil der Buchstabe nur töten, aber nicht lebendig machen konnte.

der uns auch tüchtig gemacht hat zu Dienern des neuen Bundes, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes; denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig. 2.Korinther 3:6

Da das Volk am Berg Sinai, wegen seiner Schwachheit die 10 Gebote nicht halten konnte, prophezeite Vater, die 10 Gebote im neuen Bund in die Herzen und Gedanken seines Volkes zu schreiben.

Dies aber ist der Bund, den Ich mit dem Haus Israel nach jenen Tagen schließen werde, sagt JHWH: Ich werde Meine Gesetze in ihre Denkart geben und sie auf ihre Herzen schreiben, und Ich werde ihnen zum Gott sein, und sie werden mir zum Volk sein. Hebräer 8:10

Es steht geschrieben:

So sei euch nun kund, ihr Männer und Brüder, daß euch durch diesen Vergebung der Sünden verkündigt wird; und von allem, wovon ihr durch das Gesetz Moses nicht gerechtfertigt werden konntet, wird durch diesen [Jesus] jeder gerechtfertigt, der da glaubt. Apostelgeschichte 13:38-39

Paulus schreibt, dass das Gesetz Mose nicht rechtfertigen konnte, aber durch den Herrn Jesus, das wahre Opfer, den wahren Hohenpriester und sein reinigendes Blut kann jeden, der da glaubt, rechtfertigen und von all den Süden befreien.

Der Herr ist das Endziel des Gesetzes, der in jedem seiner Jünger all das am Berg Sinai Gegebene durch seinen Geist erfüllen wird, weshalb der Gläubige dann ein neues Leben beginnt, nämlich ein Leben unter dem Gesetz des Geistes Christi, welches ihn vom Gesetz der Sünde und des Todes befreit (Römer 8:2).

Somit ist der Herr Jesus nicht das Ende des Gesetzes, sondern das Ziel und die Vollendung des Gesetzes, damit das am Berg Sinai Begonnene, im Herzen des Menschen in die Tat umgesetzt und das begonnene Werk zu Ende gebracht werden kann.

Deshalb ist das in der Wüste gegebene Gesetz nur der Anfang, welches im neuen Bund durch das Kommen und Erfüllen des Herrn Jesus sein Ziel findet, um im neuen Bund das am Berg Sinai Begonnene, im Herzen des Menschen in die Tat umzusetzen und die Absichten des begonnenen Erlösungswerkes zu Ende zu bringen.

Das sagt der Herr Jesus auch in den Botschaften an das Volk Gottes für die letzten Tage:

Botschaft an das Volk Gottes – Christus ist nicht das Ende der 10 Gebote!
Botschaft an das Volk Gottes – Ist der Herr Jesus das Ende der 10 Gebote?

„Keine menschliche Autorität hat das Recht, den Platz dieser Botschaften zu verändern, ebensowenig wie das Alte Testament durch das Neue ersetzen werden darf. Das Alte Testament verkündet das Evangelium in Bildern und Symbolen. Das Neue Testament bringt die Wirklichkeit. Das eine ist so wichtig wie das andere.“
Ellen G. White, Christus ist Sieger, S. 348

Im alten Bund war das Gesetz Gottes – die 10 Gebote und das Zeremonialgesetz – der Beginn und im neuen Bund das Opferlamm Gottes – das lebendige Gesetz Gottes – das Endziel der Rettung.

Folglich müsste Römer 10:4 lauten:

Denn Christus ist des Gesetzes Endziel zur Gerechtigkeit für einen jeden, der da glaubt. Römer 10:4 

Der geliebte Fürst und Rabbi Jeschua (Jesus) beendet durch sein Opfer das äußerliche Zeremonialgesetz des alten Bundes, um im neuen Bund selbst das Gesetz Gottes und das Zeremonialgesetz, durch seinen heiligen Geist, in den Herzen des Volkes zu vollenden.

Wie wir erfahren durften, beendet Römer 10:4 die 10 Gebote nicht, sondern richtet sie auf!

In den 10 Geboten Gottes (2.Mose 20:1-17) steht geschrieben: „du sollst“

Lebt der heilige Geist des Herrn Jesus in dir, wird der Herr Jesus dich befähigen das „du sollst“ zu tun. Lebt der heilige Geist des Herrn Jesus nicht in dir, kannst du das „du sollst“ nicht tun.

Darauf antwortete Er ihnen:
„Meine Mutter und Meine Geschwister sind die, die das Wort Gottes hören und tun!“
Lukas 8:21 

Beendet Kolosser 2:14 die 10 Gebote?

Welches Gesetz nagelte der Herr Jesus ans Kreuz (wörtl.: Pfahl)?

Viele Menschen glauben und sind der Meinung, dass der Herr Jesus – wie in Kolosser 2:14 geschrieben – die 10 Gebote ans Kreuz (wörtl.: Pfahl) nagelte und man deshalb vom Halten der 10 Gebote befreit wäre.

Ist es wahr oder unwahr?

Prüfen wir es.

Es steht geschrieben:

dadurch, daß er die gegen uns bestehende Schuldschrift, welche durch Satzungen uns entgegen war, auslöschte und sie aus der Mitte tat, indem er sie ans Kreuz heftete. Kolosser 2:14

Was steht geschrieben?

Es steht geschrieben, dass unsere Schuld, die durch Satzungen gegen uns war, aus der Mitte getan und ans Kreuz (wörtl.: Pfahl) genagelt wurde.

Es steht „Satzungen“ geschrieben, nicht das Gesetz Gottes!

Satzungen sind nicht die 10 Gebote, sondern das dem Mose gegebene Gesetz für all die Zeremonien des Tempeldienstes – genannt Zeremonialgesetz – wurde durch das Opfer des Herrn Jesus beendet, weil all diese Zeremonien nur ein Sinnbild des wahren Opfers, des Lammes Gottes waren.

So wurde es prophezeit:

Und nach den zweiundsechzig Wochen wird der Gesalbte [Jesus] ausgerottet werden. … Und er [Jesus] wird vielen den Bund stärken eine Woche [7 Tage = 7 Jahre] lang. Und mitten in der Woche [3,5 Jahren nach Jesu Taufe] wird das Opfer und Speisopfer aufhören [der Herr Jesus sterben]. Daniel 9:26-27

So hat es auch Paulus bestätigt:

… So hebt Er ersteres auf, um das zweite aufzustellen. Hebräer 10:9

Deshalb hebt Gott das Erste im alten Bund eingesetzte und die Schatten des zukünftigen Heiligtums, die Opfer, das Blut und den Hohenpriester auf und stellt im neuen Bund das zweite und wahrhaftige Heiligtum – Opfer und Blut – mit dem wahrhaftigen Hohenpriester Jesus auf.

So steht es auch in der Apostelgeschichte:

So sei euch nun kund, ihr Männer und Brüder, daß euch durch diesen Vergebung der Sünden verkündigt wird; und von allem, wovon ihr durch das Gesetz Moses nicht gerechtfertigt werden konntet, wird durch diesen [Jesus] jeder gerechtfertigt, der da glaubt. Apostelgeschichte 13:38-39

Nicht das Gesetz Gottes – die 10 Gebote – wurde beendet, sondern das Gesetz Moses – das Zeremonialgesetz – wurde angenagelt, weil das Gesetz Mose nicht rechtfertigen konnte und jetzt der Herr Jesus – das wahre Opfer und der wahre Hohenpriester – sein reinigendes Blut darbringt, welches all die Sünden aus dem himmlischen Heiligtum und aus dem Gläubigen tilgen und rechtfertigen kann.

Der himmlische Vater konnte beim Tode seines geliebten Sohnes sein Gesetz, die 10 Gebote, nicht annageln, weil die 10 Gebote der Charakter Gottes sind und so wie Gott, auch die 10 Gebote für all die Ewigkeiten existieren.

Deshalb sagte der Herr Jesus, dass er nicht zum Abschaffen kam und wenn die 10 Gebote angenagelt worden wären, hätte er abgeschafft.

Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen! Ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. Matthäus 5:17 

Deshalb bestätigt der Herr Jesus in Matthäus 5:18, dass nicht mal ein Jota noch ein einziges Strichlein vom Gesetz verändert wird. Und da der Himmel und die Erde nicht vergangen sind, sondern immer noch existieren, existieren und gelten auch die 10 Gebote.

Denn wahrlich, ich sage euch, bis daß Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Jota noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist. Matthäus 5:18 

Ebenso steht geschrieben, dass das Gesetz Gottes, seine 10 Gebote ewiglich gelten.

Die Werke seiner Hände sind Wahrheit und Recht; alle seine Gebote sind rechtschaffen. Sie werden erhalten immer und ewiglich und geschehen treulich und redlich. Psalm 111:7-8

Deine Gerechtigkeit ist auf ewig gerecht, und dein Gesetz ist Wahrheit. Psalm 119:142

HERR, du bist nahe, und deine Gebote sind eitel Wahrheit. Längst weiß ich, daß du deine Zeugnisse für ewig gegründet hast. Psalm 119:151-152

Was wollte Paulus mit Kolosser 2:4 sagen?

In Kolosser 2:4 können wir lesen, dass Paulus seine geliebte Gemeinde warnte, damit sie sich von niemanden zu Trugschlüssen überreden lassen sollen.

Das sage ich aber, damit euch niemand durch Überredungskünste zu Trugschlüssen verleite. Kolosser 2:4 

In Kolosser 2:8 warnt Paulus wieder seine geliebte Gemeinde, dass sie sich von niemandem durch die Philosophie und leeren Betrug, nach der Überlieferung der Menschen und nach den Grundsätzen der Welt berauben lasen sollen.

Sehet zu, daß euch niemand beraube durch die Philosophie und leeren Betrug, nach der Überlieferung der Menschen, nach den Grundsätzen der Welt und nicht nach Christus. Kolosser 2:8 

Paulus seine geliebte Gemeinde lebte im wahren Glauben und war durch Christus am Herzen beschnitten. Aber es kamen Menschen zu ihnen, die sie zum Erfüllen des Zeremonialgesetzes des alten Bundes zwingen wollten. Aus diesem Grund warnte Paulus sie auch, wie schon davor in Kolosser 2:16-17, falls Menschen zu ihnen kommen und ihnen wegen Speise oder Trank oder in Bezug auf Feste, Neumonde oder Sabbate Vorwürfe machen, sie sich durch diese nicht richten lassen sollen, weil das Zeremonialgesetz durch das Opfer des Herrn Jesus ans Kreuz (wörtl.: Pfahl) genagelt wurde und nur ein Schatten des Zukünftigen war und sie es deshalb nicht mehr halten müssen, weil man jetzt nicht, wie im alten Bund, am Fleisch, sondern im neuen Bund durch Christus am Herzen beschnitten wird.

Das sagt uns der himmlische Vater auch durch seine geliebte Tochter und Prophetin Ellen G. White:

„Die Zeremonien, die mit dem Tempeldienst verbunden waren und Christus in Sinn- und Schattenbildern vorausschatteten, wurden zur Zeit der Kreuzigung abgeschafft, denn Bild und Abbild begegneten einander im Tode des wahren und vollkommenen Opfers, des Gotteslammes. Manuskript 72, 1901.“
Ellen G. White, Der Bibelkommentar, S. 464

„Der Vorhang ist zerrissen, die Trennwände sind niedergebrochen, die Handschrift, die in Satzungen bestand, ist ausgelöscht. Durch die Wirksamkeit seines Blutes ist die Feindschaft beseitigt. Durch den Glauben an Christus können Juden und Heiden am lebendigen Brot teilhaben. — Brief 230, 1907.“
Ellen G. White, Der Bibelkommentar, S. 286

„Viele Menschen der christlichen Welt haben gleichfalls einen Schleier vor ihren Augen und Herzen. Sie erkennen nicht völlig, was überflüssig wurde. Sie sehen nicht, daß nur das Zeremonialgesetz durch den Tod Christi aufgehoben wurde. Sie behaupten, das Sittengesetz sei ans Kreuz genagelt worden. Der Schleier, der ihr Verständnis verdunkelt, wiegt schwer. Die Herzen vieler befinden sich im Krieg gegen Gott. Sie sind nicht seinem Gesetz untertan. Nur wenn sie zur Übereinstimmung mit den Regeln seiner Herrschaft kommen, kann Christus für sie von Nutzen sein. Sie mögen von Christus als ihrem Erlöser sprechen, doch letztlich wird er zu ihnen sagen: Nein, ich kenne euch nicht. Ihr habt keine wirkliche Reue gegenüber Gott für die Übertretung seines Gesetzes gezeigt, und ihr könnt kein echtes Vertrauen in mich haben; denn es war meine Aufgabe, das Gesetz Gottes zu verherrlichen.“
Ellen G. White, Für die Gemeinde geschrieben — Band 1, S. 246

„Dieses Joch [Apostelgeschichte 15:10] war nicht das Gesetz der Zehn Gebote, wie einige Gegner der verbindlichen Forderungen des Gesetzes behaupten. Petrus bezog sich hier auf das Zeremonialgesetz, das durch die Kreuzigung Jesu null und nichtig geworden ist.“
Ellen G. White, Gute Nachricht für alle, S. 170-171

„Nachdem Christus als Sündopfer am Kreuz gestorben war, konnte das Zeremonialgesetz keine Macht mehr ausüben. Und doch war es mit dem Sittengesetz verbunden und voller Schönheit. Das Ganze trug den Stempel der Göttlichkeit und war Ausdruck der Heiligkeit und Gerechtigkeit Gottes. Wenn schon der Dienst dieser Heilsordnung, die abgeschafft werden sollte, herrlich war, wieviel herrlicher muß dann die Wirklichkeit sein, als Christus offenbart wurde und jenen, die an ihn glaubten, seinen lebenschenkenden, heiligenden Geist gab?“
Ellen G. White, Für die Gemeinde geschrieben — Band 1, S. 244-245

Das Gleiche sagen der himmlische Vater und sein Sohn durch ihre Botschaften an das Volk Gottes für die letzten Tage:

So spricht Gott, der HERR JHWH:
„Denn die Liebe zu mir ist nicht Gesetzlosigkeit, sondern die Gebote aus Liebe zu mir und meinem Sohne zu halten, mein Gesetz sind die 10 Gebote. Die Satzungen Mose, ist das Gesetz Mose, das durch das Opfer meines Sohnes beendet wurde, denn mein Sohn trug an den Pfahl, das, was gegen euch durch die Satzungen war. So steht es geschrieben, aber ihr wollt es nicht wahr haben.“
Botschaft an das Volk Gottes – Dein Mund spricht von Liebe, aber dein Herz ist gesetzlos und lieblos

Der Herr Jesus sagt:
„Das Alte schrieb nieder, dass ich das Wesen, der Schatten der Feste bin, die auf mich hingewiesen haben, wodurch ich die Feste beendet habe, durch meinen Tod, durch das Opferlamm, genau dies geschah.“
Botschaft an das Volk Gottes – Das Alte und das Neue

Der Herr Jesus sagt:
„Täuschet euch nicht, täuschet euch nicht, denn viele unter euch sagen: „Der Herr Jesus kam zu erfüllen, und er ist das Ende des Gesetzes.“ Der Herr Jesus kam, damit erfüllt wird, was geschrieben wurde, was die Propheten angesagt haben, was durch die Propheten niedergeschrieben wurde. Der Herr Jesus kam nicht zum erfüllen, damit ihr nicht mehr halten müsst. Der Herr Jesus kam nicht und hat das Gesetz, die 10 Gebote, beendet. Durch meinen Tod, wurden die Feste und die Satzungen beendet, denn sie waren nur ein Schatten und ich das Wesen davon. Wenn ich das Gesetz beendet hätte, hätte ich nicht zu der Frau gesagt, als sie sündigte, zu dem Mann, als ich ihn heilte, gehe hinfort und sündige nicht mehr.
Wenn ich das Gesetz beendet hätte, hätte ich nicht gesagt, kein Strichlein und Jota wird am Gesetz fallen, bis alles geschehen ist.“
Botschaft an das Volk Gottes – Ist der Herr Jesus das Ende der 10 Gebote?

Der Herr Jesus sagt:
„Ich habe die Opfer abgeschafft, durch mein Opfer, das ich für euch opferte. All die Feste, all die Sabbate, die nur ein Schatten von mir waren und ich das Wesen davon bin und weil ich kam und erfüllt habe, was das Gesetz fordert, was über mich angesagt war, was man über mich schrieb und ich aus diesem Grunde kam, um zu erfüllen …“
Botschaft an das Volk Gottes – Liebe zu Gott ist seine 10 Gebote zu halten

Stirbt das wahre Opfer, sterben auch die Schatten, die auf ihn hinweisenden Opfer und Zeremonien.

Nagelt man das wahre Opfer an, nagelt man auch die Schatten, die auf ihn hinweisenden Opfer und Zeremonien an.

„Keine menschliche Autorität hat das Recht, den Platz dieser Botschaften zu verändern, ebensowenig wie das Alte Testament durch das Neue ersetzt werden darf. Das Alte Testament verkündet das Evangelium in Bildern und Symbolen. Das Neue Testament bringt die Wirklichkeit. Das eine ist so wichtig wie das andere.“
Ellen G. White, Christus ist Sieger, S. 348

Beendet Kolosser 2:16-17 eines der 10 Gebote?

Es steht geschrieben:

So laßt euch denn von niemand einen Vorwurf machen wegen Speise oder Trank oder in Bezug auf Feste, Neumonde oder Sabbate. Das alles ist ja nur ein Schatten von dem, was kommen sollte. Erst Christus hat die volle Wirklichkeit gebracht. Kolosser 2:16-17

Manche Menschen meinen, Kolosser 2:16-17 würde aussagen, dass man sich von niemandem richten lassen soll, wenn man den Sabbat nicht hält.

Aber steht das wirklich geschrieben?

Prüfen wir es.

In Kolosser 2:4 können wir lesen, das Paulus seine geliebte Gemeinde warnte, damit sie sich von niemand zu Trugschlüssen überreden lassen sollen.

Das sage ich aber, damit euch niemand durch Überredungskünste zu Trugschlüssen verleite. Kolosser 2:4 

Deshalb schrieb Paulus in Kolosser 2:6, dass sie so wandeln, also Leben sollen, wie sie Christus angenommen haben.

Wie ihr nun Christus Jesus, den Herrn, angenommen habt, so wandelt in ihm, Kolosser 2:6 

In Kolosser 2:8 warnt Paulus wieder seine geliebte Gemeinde, dass sie sich von niemandem durch die Philosophie und leeren Betrug, nach der Überlieferung der Menschen und nach den Grundsätzen der Welt berauben lasen sollen.

Sehet zu, daß euch niemand beraube durch die Philosophie und leeren Betrug, nach der Überlieferung der Menschen, nach den Grundsätzen der Welt und nicht nach Christus. Kolosser 2:8 

Dann sagt Paulus in Kolosser 2:11 etwas sehr Wichtiges.

In ihm seid ihr auch beschnitten mit einer Beschneidung, die ohne Hände geschehen ist, durch das Ablegen des fleischlichen Leibes, in der Beschneidung Christi, Kolosser 2:11

Paulus sagt seiner geliebten Gemeinde, dass sie durch Christus am Herzen beschnitten sind. Deshalb brauchen sie das im alten Bund gegebene Zeremonialgesetz der Speise, Trank, Feste, Neumonde oder Sabbate nicht halten, weil der Herr Jesus und nicht die im alten Bund eingesetzten Schatten, das Gesetz der wahren Beschneidung des Herzens ist.

Deshalb beruhigt sie Paulus in Kolosser 2:14 und schreibt, dass die Satzungen – Zeremonialgesetz – welche gegen sie waren, der himmlischer Vater, beim Tode seines Sohnes mit ans Kreuz (wörtl.: Pfahl) heftete.

dadurch, daß er die gegen uns bestehende Schuldschrift, welche durch Satzungen uns entgegen war, auslöschte und sie aus der Mitte tat, indem er sie ans Kreuz heftete. Kolosser 2:14

Und weil der himmlische Vater das Zeremonialgesetz, beim Tode seines Sohnes ans Kreuz (wörtl.: Pfahl) heftete, also tötete, sollten sie sich von keinem Menschen richten lassen, wenn sie die angenagelten Satzungen – das Zeremonialgesetzes – nicht mehr halten. Denn da sie jetzt am Herzen beschnitten sind, erfüllt der Herr Jesus das Zeremonialgesetz nicht mehr äußerlich wie im alten Bund, sondern im neuen Bund in ihrem Herzen, der nach außen sichtbare Werke der Gerechtigkeit hervorbringt.

Paulus sagte dann in Kolosser 2:23, dass die Menschen, welche sie wegen des Nichteinhaltens des Zeremonialgesetzes richten werden, nur Gebote und Lehren von Menschen sind, die nur einen Schein von Weisheit in selbstgewähltem Gottesdienst haben.

Es sind nur Gebote und Lehren von Menschen, haben freilich einen Schein von Weisheit in selbstgewähltem Gottesdienst und Leibeskasteiung, sind jedoch wertlos und dienen zur Befriedigung des Fleisches. Kolosser 2:23

Was durften wir nun in Kolosser 2 erfahren?

Weil Paulus seine geliebte Gemeinde schon im wahren Glauben lebte und durch Christus am Herzen beschnitten war, warnte Paulus sie in Kolosser 2:16-17, wenn Menschen zu ihnen kommen und ihnen wegen Speise oder Trank oder in Bezug auf Feste, Neumonde oder Sabbate Vorwürfe machen, weil sie das Zeremonialgesetz nicht einhalten, sich durch andere nicht richten lassen sollen, weil das Zeremonialgesetz nur Schatten des Zukünftigen und sie schon im Christus beschnitten sind.

Nun prüfen wir, was Paulus mit Sabbaten meint.

Dazu müssen wir in den alten Bund (altes Testament).

Gott setzte im alten Bund Feste ein, die er die Festes des HERRN nannte und alle ein Sinnbild für das Versöhnungswerk Christi sind. (3.Mose 23)

Doch nicht alle diese Feste waren von Sabbaten begleitet, an denen heilige Festversammlungen einberufen wurden.

Feste mit heiligen Versammlungen nannte Vater Sabbate. 

Dazu gehören:

  • Feste der ungesäuerten Brote (3.Mose 23:6-8)
  • Wochenfest (3.Mose 23:15-21)
  • Posaunenfest (3.Mose 23:24-25)
  • Versöhnungstag (3.Mose 23:27-28.30-32)
  • Laubhüttenfest (3.Mose 23:34-36+39)

Diese Fest wurden aber durch das Opfer des Herrn Jesus, sowie das Zeremonialgesetz, wie in Daniel 9:26-27 prophezeit, beendet.

Und nach den zweiundsechzig Wochen wird der Gesalbte [Jesus] ausgerottet werden. … Und er [Jesus] wird vielen den Bund stärken eine Woche [7 Tage = 7 Jahre] lang. Und mitten in der Woche [3,5 Jahren nach Jesu Taufe] wird das Opfer und Speisopfer aufhören [Der Herr Jesus sterben – Zeremonialgesetz beendet]. Daniel 9:26-27

Das sagt uns der himmlische Vater auch durch seine geliebte Tochter und Prophetin Ellen G. White:

„Die Zeremonien, die mit dem Tempeldienst verbunden waren und Christus in Sinn- und Schattenbildern vorausschatteten, wurden zur Zeit der Kreuzigung abgeschafft, denn Bild und Abbild begegneten einander im Tode des wahren und vollkommenen Opfers, des Gotteslammes. Manuskript 72, 1901.“
Ellen G. White, Der Bibelkommentar, S. 464

Paulus schreibt in Kolosser 2:17, dass das alles nur Schatten von dem sind, was noch kommen sollte und durch Christus erst Wirklichkeit wurde.

Das alles ist ja nur ein Schatten von dem, was kommen sollte. Erst Christus hat die volle Wirklichkeit gebracht. Kolosser 2:17 – Albrecht Bibel (1926)

Schatten bedeutet, dass sie nur auf etwas Zukünftiges und Größeres hinweisen.

Wenn du im Licht stehst, wirft dein Körper Schatten. Du siehst deinen eigenen Schatten, aber wovon zeugt dein Schatten? Von etwas Größerem, nämlich, von dir.

Ist nun dein Körper oder dein Schatten wichtiger?

Deshalb hat Paulus in Kolosser 2:16-17 geschrieben, dass die Gemeinde sich von keinem vorwerfen lassen soll, dass sie die Speise oder Trank, Feste, Neumonde oder die eingesetzten Festsabbate nicht einhalten, weil sie nur ein Schatten auf Christus sind.

In Kolosser 2:16-17 schreibt Paulus nicht über den Wochensabbat – das vierte Gebot – und dass man sich von niemandem richten lassen soll, wenn man den Sabbat, das 4. Gebot nicht hält, sondern Paulus schreibt über das Zeremonialgesetz und die eingesetzten Feste, die Gott Festsabbate nannte und wenn man diese Schatten-Sabbate nicht hält, sich von anderen Menschen nicht richten lassen soll.

Der Wochensabbat (4. Gebot Gottes) ist ebenso ein Fest (3.Mose 23:3) und ebenso ein ewiges 4. Gebot Gottes (2.Mose 20:8-11), dass weiter auf der neuen Erde im Herzen getragen und geheiligt wird (Jesaja 66:23).

Die 10 Gebote sind keine Schatten, sondern Wirklichkeit für alle Äonen in Gott und durch Jesus.

Deshalb beruhigt Paulus in Kolosser 2:14 seine geliebte Gemeinde und teilt ihnen mit, dass die Satzungen – Zeremonialgesetz – welche gegen sie waren, der himmlischer Vater, beim Tode seines Sohnes mit ans Kreuz (wörtl.: Pfahl) heftete, weil diese Satzungen nur so lange galten, bis Christus kam und als der Herr Jesus das wahre Opfer brachte, beendete sein Opfer gleichzeitig die äußerlichen Satzungen (Zeremonialgesetz).

Er hat die wider uns lautende Handschrift der Erlasse, die unser Gegner war, ausgelöscht und sie aus der Mitte genommen, indem Er sie an das Kreuz (wörtl.: den Pfahl) nagelte. Kolosser 2:14 

In Kolosser 2:20 können wir deutlich sehen, dass Paulus von Satzungen und nicht von den 10 Geboten schreibt.

Wenn ihr mit Christus den Grundsätzen der Welt abgestorben seid, was lasset ihr euch Satzungen auferlegen, als lebtet ihr noch in der Welt? Kolosser 2:20 

In Kolosser 2:21 nennt Paulus dann diese Satzungen, die man ihnen noch auferlegen wollte:

zum Beispiel: «Rühre das nicht an, koste jenes nicht, befasse dich nicht mit dem!» Kolosser 2:21

Wie wir nun sehen dürfen, sind diese Satzungen, der aufdringliche Wille mancher Menschen, aber nicht die 10 Gebote Gottes.

Also dürfen wir erfahren, dass auch Kolosser 2:16-17 nicht ein einziges Gebot der 10 Gebote Gottes beendet.

Beendet Gnade das Halten der 10 Gebote?

Es gibt sehr viele Menschen, welche meinen:

  • wir sind unter Gnade und müssten die 10 Gebote nicht mehr halten
  • man kann die 10 Gebote nicht halten
  • man braucht die 10 Gebote nicht halten, weil der Herr Jesus sie schon erfüllte
  • sie gelten im neuen Bund nicht mehr
  • im neuen Bund gelten nur die zwei größten Gebote
  • sie gelten nur für die Juden
  • usw.

Doch beendet die Gnade Gottes wirklich das Halten der 10 Gebote?

Was sagt Gott?

Laßt uns die Summe aller Lehre hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das soll jeder Mensch! Prediger 12:13 

Die heilige Schrift sagt in Prediger 12:13, dass die 10 Gebote jeder Mensch und nicht nur ein Jude halten soll. 

Wann braucht es Gnade?

Wenn man seine Schulden aus eigener Kraft nicht begleichen kann.

Was ist Gnade?

Wenn du deine Schulden nicht bezahlten kannst und du denjenigen, dem du sie schuldest, um Gnade bittest und er sie dir erlässt.

Das ist Gnade.

Doch jetzt frage dich: Da man dir nun deine Schulden erließ, bedeutet es, dass du weiter neue Schulden bei ihm machen kannst?

Wie würdest du es sehen, wenn man dich um Verzeihung bittet, aber nicht aufhört dir Böses anzutun?
Würdest du seine ständigen Entschuldigung akzeptieren, wenn er doch nicht aufhört dir Böses zu tun?

Prüfen wir was der Herr Jesus dazu sagte:

Darum ist das Himmelreich gleich einem Könige, der mit seinen Knechten rechnen wollte. Und als er anfing zu rechnen, ward einer vor ihn gebracht, der war zehntausend Talente schuldig. Da er aber nicht bezahlen konnte, befahl sein Herr, ihn und sein Weib und seine Kinder und alles, was er hatte, zu verkaufen und also zu bezahlen. Da warf sich der Knecht vor ihm nieder und sprach: Herr, habe Geduld mit mir, so will ich dir alles bezahlen! Da erbarmte sich der Herr dieses Knechtes und gab ihn frei und erließ ihm die Schuld. Als aber dieser Knecht hinausging, fand er einen Mitknecht, der war ihm hundert Denare schuldig; den ergriff er, würgte ihn und sprach: Bezahle, was du schuldig bist! Da warf sich sein Mitknecht nieder, bat ihn und sprach: Habe Geduld mit mir, so will ich dir alles bezahlen!
Er aber wollte nicht, sondern ging hin und warf ihn ins Gefängnis, bis er bezahlt hätte, was er schuldig war. Als aber seine Mitknechte sahen, was geschehen war, wurden sie sehr betrübt, kamen und berichteten ihrem Herrn die ganze Geschichte. Da ließ sein Herr ihn kommen und sprach zu ihm: Du böser Knecht! Jene ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich batest; solltest denn nicht auch du dich über deinen Mitknecht erbarmen, wie ich mich über dich erbarmt habe? Und voll Zorn übergab ihn sein Herr den Peinigern, bis er alles bezahlt hätte, was er schuldig war. Also wird auch mein himmlischer Vater mit euch verfahren, wenn ihr nicht ein jeder seinem Bruder von Herzen die Fehler vergebet. Matthäus 18:23-35

Was sagte der König zu seinem Knecht, dem er die Schulden vergab, als er wieder Schulden anhäufte, in dem er gegen seinen Mitknecht – Mitmenschen – sündigte, also die 10 Gebote brach, aber selbst von seinen Knechten forderte, die 10 Gebote an ihm zu erfüllen?

Sagte der König zu ihm: Guter Knecht, das hast du wunderbar gemacht, denn ich erlasse dir ehe deine Schuld?

Oder sagte der König: Ganze Schuld nahm ich auf mich und habe sie dir erlassen, weil du mich gebeten hast. Aber du gehst her und forderst von deinen Mitmenschen, sie mögen dir gegenüber die 10 Gebote halten und ja keine Schulden bei dir machen und falls ja, dann sollen sie dir diese sofort bezahlen, indem sie sich dich sofort um Vergebung bitten und wenn nicht, wirfst du sie aus Rache ins Gefängnis, du aber, brauchst die 10 Gebote ihnen gegenüber nicht halten, sondern darfst sie weiter brechen und deine Schuld anhäufen, denn du bist unter Gnade.

Und was tat der König mit diesem Knecht?
Lobte er ihn und schenkte ihm trotzdem ewiges Leben?

NEIN.

Der König übergab ihn voll Zorn den Peinigern, bis er alle seine Schulden bezahlte. So wird es der himmlische Vater mit jedem machen, der meint, trotz Gnade weiter Schulden anhäufen zu dürfen, indem er die 10 Gebote bricht und wird ihn in den Feuersee, den zweiten und ewigen Tod werfen.

Und was machen die Menschen, welche meinen, sie hätten den Herrn Jesus angenommen?

Der Herr Jesus hielt das Gesetz, nahm all die Schulden auf sich, erkaufte sie und starb. Und sie sagen: Ich brauche das Gesetz nicht, weil ich unter Gnade bin, Jesus starb für mich und erfüllte das Gesetz für mich, damit ich es nicht mehr halten muss.

Also machen sie beruhigt weiter Schulden, in dem sie die 10 Gebote brechen und sagen zum Herrn Jesus: Du bist für mich gestorben, aber ich will und kann die 10 Gebote nicht halten, deshalb bezahle du schön weiter für mich und mache dein Blut für mich geltend. Oder liebst du mich nicht mehr?

Wenn sie nur sehen könnten was sie tun.

Deshalb fragen wir Gott, was Gnade ist!

Es steht geschrieben:

der aber Gnade erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten. 2.Mose 20:6

Gott sagt in 2.Mose 20:6, dass er vielen Tausenden Gnade erweist. Und jetzt kommt die Bedingung dafür: Wenn sie Gott lieben und seine Gebote halten. 

Also ist Gnade nicht bedingungslos, sondern Gnade hat ihre Bedingungen.

Was sagte der Herr Jesus?

… Willst du aber in das Leben eingehen, so halte die Gebote! Matthäus 19:17 

Der Herr Jesus bot dem Menschen ewiges leben an, aber nannte ihm gleichzeitig auch die Bedingung dazu, nämlich, die 10 Gebote zu halten.

Also ist auch ewiges Leben nicht bedingungslos, sondern hat ebenso Bedingungen.

Was sagte der Herr Jesus zu der Frau, die beim Ehebruch ertappt wurde? 

Sie sprach: Herr, niemand! Jesus sprach zu ihr: So verurteile ich dich auch nicht. Gehe hin und sündige hinfort nicht mehr! Johannes 8:11 

Hat der Herr Jesus sie begnadigt? Ja. War sie nun frei und vom Gesetz entbunden? Nein. Denn der Herr sagte, sündige hinfort nicht mehr, also, halte die 10 Gebote.

Also sprach die Gnade Christi diese Frau nicht vom Halten der 10 Gebote frei, sondern wies sie liebevoll auf das Halten der 10 Gebote hin!

Was sagt der Herr Jesus in Matthäus 5:19 bezüglich des Haltens der 10 Gebote?

Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und die Leute also lehrt, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich, wer sie aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich. Matthäus 5:19 

In Matthäus 5:19 lehrt der Herr Jesus sehr klar und unmissverständlich, dass man die 10 Gebote nicht nur tun, sondern auch lehren soll und nicht, dass man sie aus Gnade brechen darf.

Wer der Meinung ist, die 10 Gebote würden nicht mehr gelten und müssten nicht mehr gehalten werden, der sollte sich fragen, warum der Herr Jesus in Matthäus 7:23 die Menschen – welche ihn Herr nennen, aber das Reich nicht betreten werden – Gesetzlose nennt.

Dann werde Ich ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt. Weichet von mir, die ihr gesetzlos handelt! Matthäus 7:23 

Weil sie gesetzlos handelten, also die 10 Gebote gebrochen und nicht wie der Herr Jesus die 10 Gebote gehalten haben.

In Matthäus 1:21 steht sehr klar und deutlich, dass der Herr Jesus sein Volk von und nicht in ihren Sünden retten wird.

Sie wird aber einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden. Matthäus 1:21 

Also wird der Herr Jesus sein Volk befähigen die 10 Gebote zu halten und nicht sie zu brechen.

Was sagt Paulus?

Paulus sagt in Römer 8:2 das Gleiche wie der Herr Jesus.

Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes. Römer 8:2 

Paulus schreibt, dass der Herr Jesus jeden des Volkes von der Sünde, also vom Brechen der 10 Gebote befreien und nicht, dass der Herr Jesus sein Volk zum nicht Halten der 10 Gebote befähigen wird.

Was wollen wir nun sagen? Sollen wir in der Sünde verharren, damit das Maß der Gnade voll werde? Römer 6:1 

In Römer 6:1 sagt Paulus sehr deutlich, dass der Predigt vieler Menschen in dieser Welt widerspricht. Denn sie sagen, man wäre unter Gnade und könnte weiter sündigen, weil man die 10 Gebote nicht mehr braucht und sie nicht halten kann.

Also wollen sie in Sünde verharren, in der Meinung, dass das Maß der Gnade voll werde?

Aber was antwortet Paulus diesen Menschen darauf?

Das sei ferne! Wie sollten wir, die wir der Sünde gestorben sind, noch in ihr leben? Römer 6:2 

Paulus sagt, das sei ferne, also sagt er nein, ihr irrt euch. Denn wie könnt ihr noch in Sünde leben, wenn ihr angeblich von neuem geboren und der Sünde abgestorben seid?

Was sagt Paulus noch zu den Menschen, welche der Meinung sind, sie brauchen nur Gnade, aber kein Gesetz mehr?

Wie nun, sollen wir sündigen, weil wir nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade sind? Das sei ferne! Römer 6:15 

Paulus sagt in Römer 6:15 wieder sehr deutlich, das sei ferne, also Nein, ihr irrt euch.

Und was antwortet Paulus weiter darauf?

Heben wir nun das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! Vielmehr richten wir das Gesetz auf. Römer 3:31 

Paulus antwortet in Römer 3:31 wieder sehr klar und unmissverständlich, dass der Glaube das Gesetz nicht aufhebt, sondern aufrichtet, also ermöglicht die 10 Gebote zu halten.

Welche Bedingung nennt der Lieblingsjünger Jesu Johannes, um Gott Liebe zu erweisen? 

Denn das ist die Liebe zu Gott, daß wir seine Gebote halten, und seine Gebote sind nicht schwer. 1.Johannes 5:3 

Seine Gebote heißt, also Gottes 10 Gebote zu halten und nicht zu brechen.

Die heilige Schrift sagt in Hebräer 5:9, dass der Herr Jesus allen, ja, du liest richtig, jedem, der ihm gehorcht, der Urheber des ewigen Heils wird.

und so zur Vollendung gelangt, ist er allen, die ihm gehorchen, der Urheber ewigen Heils geworden, Hebräer 5:9 

Und warum wird der Herr Jesus jedem, der ihm gehorcht, der Urheber des ewigen Heils?

So steht es geschrieben:

Denn was dem Gesetz unmöglich war (weil es durch das Fleisch geschwächt wurde), das hat Gott getan, nämlich die Sünde im Fleische verdammt, indem er seinen Sohn sandte in der Ähnlichkeit des sündlichen Fleisches und um der Sünde willen, damit die vom Gesetz geforderte Gerechtigkeit in uns erfüllt würde, die wir nicht nach dem Fleische wandeln, sondern nach dem Geist. Römer 8:3-4 

Weil der Herr Jesus die vom Gesetz geforderte Gerechtigkeit in seinem Volk, die nach dem Geist leben, erfüllt.

In wem die vom Gesetz geforderte Gerechtigkeit nicht erfüllt wird, der lebt im Fleisch und nicht im heiligen Geist.

Was ist also die Bedingung, um die 10 Gebote zu halten?

Der Glaube.

Wer also die 10 Gebote nicht halten kann oder will, der hat nicht den wahren Glauben, weil der wahre Glaube ermöglich die 10 Gebote zu halten.

So steht es geschrieben:

Hier ist die Standhaftigkeit der Heiligen, welche die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus bewahren. Offenbarung 14:12 

Die Heiligen halten die 10 Gebote und brechen sie nicht. Wer die 10 Gebote bricht, ist nicht heilig, sondern unheilig.

Der Mensch verwechselt etwas sehr Wichtiges.

Der Mensch wird bedingungslos geliebt,
aber nicht bedingungslos gerettet.

Denn der Herr Jesus musste auch Bedingungen erfüllen, damit du sein Opfer annehmen und durch ihn leben kannst.
Er erfüllte das über ihn prophezeite, quälte sich und starb für dich, damit du durch ihn leben kannst.

Er musste sein Blut geben (Matthäus 26:28), damit dieses Blut deine Schuld sühnt (Hebräer 9:22) und dich von aller Sünde reinigt (1.Johannes 1:7), damit du keine weiteren Schulden machen kannst (1.Johannes 3:9).

Denn die heilige Schrift sagt, dass keiner, der aus Gott geboren ist, Sünde tut; denn der Herr Jesus bleibt in ihm und er kann deshalb nicht sündigen, weil er durch den heiligen Geist des Herrn Jesus, von neuem geboren ist. (1.Johannes 3:9)

So wie der Herr Jesus Bedingungen erfüllen musste, musst du auch Bedingungen erfüllen, um ewig leben zu dürfen.

Bedingungen erfüllen = Verheißungen empfangen!

So sagt es der geliebte himmlische Vater, der geliebte Herr Jesus und die heilige Schrift.

Sie sind die Wahrheit.

In der ganzen heiligen Schrift gibt es keine einzige Stelle, welche das Halten der 10 Gebote beendet oder aufhebt, sondern im Gegenteil deutlich lehrt, dass die Gnade das Gesetz und die 10 Gebote, durch den wahren Glauben des Herrn Jesus aufrichtet.

Wenn man der Meinung ist, eine Stelle gefunden zu haben, welche das Gegenteil aussagt, dann tut sie es nur zum Schein und bei näherem Hinsehen und genauerem prüfen, wird das Gegenteil erfahren und eigener Irrtum erkannt.

Verschärfte der Herr Jesus das Gesetz?

Manche Menschen meinen, der Herr Jesus hätte das Gesetz – die 10 Gebote – verschärft. 

Was sagte der Herr Jesus?

Denn wahrlich, ich sage euch, bis daß Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Jota noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist. Matthäus 5:18 

Wenn der Herr Jesus die 10 Gebote verschäft hätte, dann hätte er mindestens ein einziges Strichlein verändert.
Aber der Herr sagte, dass weder ein Jota noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, verändert oder verschärft werden.

Der Herr Jesus verschärfte die 10 Gebote nicht, sondern verdeutlichte die wahre und tiefe Bedeutung der 10 Gebote und zeigte nur auf, wann man die 10 Gebote bereits in Gedanken bricht.

Der Herr Jesu sagte uns z.B. anhand Matthäus 5:28 wann die Sünde anfängt.

Ich aber sage euch: Jeder, der eine Frau anblickt, um sie zu begehren, treibt mit ihr schon Ehebruch in seinem Herzen. Matthäus 5:28 

Die Sünde fängt nicht an, wenn ein Mann eine Frau, oder eine Frau einen Mann ansieht, sondern wenn man einen Menschen ansieht und im Herzen – Gedanken – begehrt, sich etwas mit ihm wünscht oder vorstellt, dann sündigt man.

In 2.Mose 20:17 dürfen wir erfahren, dass der Herr Jesus nichts Neues, sondern schon lang Bekanntes wiederholte. 

Laß dich nicht gelüsten deines Nächsten Weibes, noch seines Knechtes, noch seiner Magd, noch seines Ochsen, noch seines Esels, noch alles dessen, was dein Nächster hat! 2.Mose 20:17 

Lust an einer Frau seines Nächsten zu haben, heißt sie zu begehren und Lust beginnt in Gedanken.

Das Gleiche sagt uns die heilige Schrift auch in Sprüche 6:23 und 25.

Denn das Gebot ist eine Leuchte, und die Lehre ist ein Licht, Zucht und Vermahnung sind ein Weg des Lebens. Sprüche 6:23 
daß du in deinem Herzen nicht nach ihrer Schönheit begehrest und sie dich nicht fange mit ihren Augenwimpern. Sprüche 6:25 

Auch in Jakobus 1:14-15 steht geschrieben, dass die Lust die Sünde und die Sünde den Tod gebiert.

Sondern ein jeder wird versucht, wenn er von seiner eigenen Lust gereizt und gelockt wird. Darnach, wenn die Lust empfangen hat, gebiert sie die Sünde; die Sünde aber, wenn sie vollendet ist, gebiert den Tod. Jakobus 1:14-15 

Also sagte der Herr Jesus nichts Neues, sondern das, was die heilige Schrift schon sagte.

Was passiert in dir, wenn du etwas begehrst, also innerlich verlangst?
Dein Ich verlangt und strebt danach es zu bekommen und dieser Anfang findet in Gedanken statt.

Wenn allein der Anblick einer Frau Sünde wäre, dann auch der Anblick eines Mannes, Kindes oder Tieres.
Einen Mann, eine Frau, ein Kind oder ein Tier anzusehen ist aber keine Sünde.
Wenn es Sünde wäre, dürftest du keinen Menschen mehr beim Sprechen anschauen. Das wäre beim Arbeiten unmöglich. Ebenso dürftest du keine Tier mehr ansehen.

Sünde wird es erst dann, wenn deine Gedanken anfangen zu verlangen und Vorstellungen der Lust in dir aufsteigen. Das passiert heute sehr oft beim Flirten, Dating´s usw..
So hat der Feind die Sünde verharmlost und populär gemacht.

Doch der Herr Jesus sagt in Matthäus 5:28 nicht, dass jeder, der eine Frau Anblick Sünde tun würde.

Sondern der Herr sagt sehr klar und unmissverständlich, dass man Sünde tut, wenn man eine Frau anblickt und sie dabei begehrt. Also ist die Bedingung für die Sünde nicht der alleinige Anblick einer Frau, sondern das Begehren beim Anblick einer Frau.

Ich aber sage euch: Jeder, der eine Frau anblickt, um sie zu begehren, treibt mit ihr schon Ehebruch in seinem Herzen. Matthäus 5:28 

So ist es mit allen Irrlehren. Es wurde hineingedeutet, was nicht steht und daraus entstanden all diese geistlichen Gifte.

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Der Herr Jesus verkündete nichts Neues, oder verschärfte das Gesetz, sondern er verkündete, was vor Grundlegung der Welt verborgen war und was in der heiligen Schrift geschrieben steht.

damit erfüllt werde, was durch den Propheten angesagt war: Ich werde Meinen Mund in Gleichnissen auftun; Ich werde ausstoßen, was vom Niederwurf an verborgen war. Matthäus 13:35 

Wenn der Herr Jesus die 10 Gebote verschärft hätte, hätte er verändert und aufgelöst und in Matthäus 5:17-19 gelogen, als er sagte, dass er nicht gekommen ist das Gesetz oder die Propheten aufzulösen. 

Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen! Ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. Matthäus 5:17 

Wenn der Herr Jesus die 10 Gebote verschärft hätte, hätte er verändert und in Matthäus 5:17-19 gelogen, als er sagte, dass, nicht ein Jota noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehe wird.

Denn wahrlich, ich sage euch, bis daß Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Jota noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist. Matthäus 5:18 

Woher kommen all die Irrlehren über das Ende der 10 Gebote?

Es gibt sehr viele Irrlehren in dieser Welt. Doch woher kommen sie, wenn die heilige Schrift so klar und deutlich spricht?

Warum deuten so viele Menschen diese Stellen falsch und bringen all diese Irrlehren in die Welt, welche die Herzen der Menschen vergiften?

Prüfen wir, was die Schrift sagt:

Und die Geduld unsres Herrn achtet für euer Heil, wie auch unser lieber Bruder Paulus nach der ihm verliehenen Weisheit euch geschrieben hat, wie auch in allen Briefen, wo er davon spricht, in welchen etliches schwer zu verstehen ist, was die Ungelehrten und Unbefestigten verdrehen, wie auch die übrigen Schriften, zu ihrem eigenen Verderben. 2.Petrus 3:15-16

Petrus sagt uns, dass die Irrlehren von den ungelehrten und unbefestigten Menschen kommen, welche die schwer zu verstehenden Worte von Paulus zu ihrem eigenen Verderben verdrehen.

Wird man diesen Worten des geliebten Apostels des Herrn Jesus mit den Worten „in deinen Worten ist keine Liebe drin“ begegnen?

Ja, nicht alle Worte gefallen.
Aber werden sie deshalb zur Lüge?
Nein, sondern zu eine unerträglichen und unangenehmen Wahrheit, die nur ein gerichtetes Herz entlarvt und als das entblößt, wie es wirklich ist.

Was sagt die heilige Schrift, was mit den Menschen geschieht, die über die Lehre Christi hinausgehen, also Irrlehren lehren?

Wer darüber hinausgeht und nicht in der Lehre Christi bleibt, der hat Gott nicht; wer in der Lehre bleibt, der hat den Vater und den Sohn. 2.Johannes 1:9 

Die heilige Schrift sagt, wer über die Lehre Christi hinausgeht, der hat den Vater und den Sohn nicht.

Denn viele Irrlehrer sind hinausgegangen in die Welt, die nicht bekennen, daß Jesus der im Fleisch gekommene Christus ist; das ist der Irrlehrer und der Widerchrist. 2.Johannes 1:7 

All die Irrlehren dieser Welt, ist der Wein der Hure Babylon, der Wein der Unzucht, also ein Wein der Hurerei, der im geistlichen Fremdgehen durch falsche Lehren getrunken wird und alle Völker dieser Welt betrunken macht.

Und ein anderer, zweiter Engel folgte ihm, der sprach: Gefallen, gefallen ist Babylon, die Große, die mit dem Glutwein ihrer Unzucht alle Völker getränkt hat! Offenbarung 14:8 

mit welcher die Könige der Erde Unzucht getrieben haben und von deren Wein der Unzucht die Bewohner der Erde trunken geworden sind. Offenbarung 17:2 

Denn von dem Wein ihrer grimmigen Unzucht haben alle Völker getrunken, und die Könige der Erde haben mit ihr Unzucht getrieben, und die Kaufleute der Erde sind von ihrer gewaltigen Wollust reich geworden. Offenbarung 18:3

 „Kein Mensch, auch kein größerer Kreis, sollte es wagen, über einen so wichtigen Gegenstand Theorien aufzustellen, die sie nicht mit einem klaren “So spricht der HERR” stützen können.“
Ellen G. White, Aus der Schatzkammer der Zeugnisse, S. 312

Warum entstehen solche Irrlehren?

Weil die Menschen sich auf eine Stelle fokussieren und auf diese eine Lehre aufbauen, ohne die anderen Stellen der heiligen Schrift zu berücksichtigen. Wenn sie merken, dass mit ihren Lehren etwas nicht stimmt, werden anderen Stellen der heiligen Schrift, die ihre Lehren als Irrtum entlarven entweder ausgeblendet oder etwas hineingedeutet, bis auch diese Stellen zu ihrer Lehre passen. 

Jede Lehre muss mit allen Stellen der heiligen Schrift eins sein. 

JEDE!

Passt eine Stelle der heiligen Schrift nicht in deine Lehre, dann irrt sich nicht die heilige Schrift, sondern du und deine Lehre.

Wenn die 10 Gebote beendet wären, könnte kein Mensch mehr ein Sünder genannt und gerichtet werden, weil es kein Gesetz mehr gäbe, woran er seine Sünden erkennen könnte und ihn als Sünder zum Leben oder zum Tode verurteilte!

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All die Menschen, die glauben und ihren Nächsten verkünden, die 10 Gebote wären beendet und man brauche sie nicht mehr zu halten, diese führen das im Himmelreich begonnene Werk von Satan in dieser Welt weiter und führen wie er zur Sünde und in den sicheren Tod.

Können die 10 Gebote beendet werden?

Warum kommt das Gericht über die Welt?

Wegen der Sünde, die die Übertretung der 10 Gebote ist!

Woran erkennt man einen Sünder?

Anhand der 10 Gebote!

Wer wird zum Tode verurteilt?

Der Übertreter der 10 Gebote!

Was wird die Strafe für die Brecher der 10 Gebote sein?

Der zweite und vernichtende Tod.

Kann man immer noch der Meinung bleiben, die 10 Gebote wären beendet?

Können die 10 Gebote beendet sein, wenn der Herr Jesus die 10 Gebote hielt (Johannes 15:10) und weil er derselbe ist, auch für die Ewigkeiten halten wird (Hebräer 13:8), er seinen heiligen Geist zu seinen Jüngern sendet (Johannes 14:26), damit sein heiliger Geist die 10 Gebote in seinen Jüngern erfüllt (Römer 8:2-4) und sie den Willen Gottes tun können (Markus 3:5), weil die Liebe Gottes ihnen das Halten der 10 Gebote ermöglicht (1.Johannes 5:2-3) und ein Jünger Jesu verpflichtet ist so zu wandeln, wie der Herr Jesus wandelte (1.Johannes 2:6)?

Können die 10 Gebote zu Ende sein, wenn die 10 Gebote für immer und ewiglich erhalten werden?

Die Werke seiner Hände sind Wahrheit und Recht; alle seine Gebote sind rechtschaffen. Sie werden erhalten immer und ewiglich und geschehen treulich und redlich. Psalm 111:7-8

Können die 10 Gebote beendet sein, wenn der Herr Jesus die 10 Gebote nicht auflöste?

Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen! Ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. Matthäus 5:17 

Können die 10 Gebote beendet sein, wenn der Himmel und die Erde noch nicht vergangen sind, wenn noch nicht alles geschehen ist?

Denn wahrlich, ich sage euch, bis daß Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Jota noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist. Matthäus 5:18 

Können die 10 Gebote beendet sein, wenn man sie doch tun und lehren soll?

Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und die Leute also lehrt, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich, wer sie aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich. Matthäus 5:19 

Können die 10 Gebote beendet sein, wenn man sie halten muss, um in das Leben eingehen zu können?

… Willst du aber in das Leben eingehen, so halte die Gebote! Matthäus 19:17 

Können die 10 Gebote beendet sein, wenn der wahre Glaube des Herrn Jesus die 10 Gebote aufrichtet?

Heben wir nun das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! Vielmehr richten wir das Gesetz auf. Römer 3:31 

Können die 10 Gebote beendet sein, wenn man die Sünde anhand der 10 Gebote erkennt?

Was wollen wir nun sagen? Ist das Gesetz Sünde? Das sei ferne! Aber die Sünde hätte ich nicht erkannt, außer durch das Gesetz; denn von der Lust hätte ich nichts gewußt, wenn das Gesetz nicht gesagt hätte: Laß dich nicht gelüsten! Römer 7:7  

Können die 10 Gebote beendet sein, wenn die Sünde ohne die 10 Gebote tot ist?

… denn ohne das Gesetz ist die Sünde tot. Römer 7:8

Können die 10 Gebote beendet sein, wenn der Herr Jesus vom Übertreten der 10 Gebote befreit?

Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes. Römer 8:2 

Können die 10 Gebote beendet sein, wenn der Herr Jesus die 10 Gebote in seinen Geschwistern erfüllt?

damit die vom Gesetz geforderte Gerechtigkeit in uns erfüllt würde, die wir nicht nach dem Fleische wandeln, sondern nach dem Geist. Römer 8:4 

Können die 10 Gebote beendet sein, wenn das Halten der 10 Gebote alles ist?

Beschnitten sein ist nichts und unbeschnitten sein ist auch nichts, wohl aber Gottes Gebote halten. 1.Korinther 7:19

Können die 10 Gebote beendet sein, wenn der himmlische Vater seinen Kindern die 10 Gebote in ihre Herzen schreibt?

Dies aber ist der Bund, den Ich mit dem Haus Israel nach jenen Tagen schließen werde, sagt JHWH: Ich werde Meine Gesetze in ihre Denkart geben und sie auf ihre Herzen schreiben, und Ich werde ihnen zum Gott sein, und sie werden mir zum Volk sein. Hebräer 8:10

Können die 10 Gebote beendet sein, wenn man durch das Halten der 10 Gebote erkennt, dass man Gott liebt?

Daran erkennen wir, daß wir Gottes Kinder lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote befolgen. 1.Johannes 5:2

Können die 10 Gebote beendet sein, wenn die heiligen Kinder Gottes die 10 Gebote standhaft halten?

Hier ist die Standhaftigkeit der Heiligen, welche die Gebote Gottes und den Glauben Jesu bewahren. Offenbarung 14:12

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