Wer oder was ist der heilige Geist?



Trinitarische Tyrannei

Die orthodoxe Verschleierungstaktik

Wer oder was ist der heilige Geist?

 

„Die traditionelle Vorstellung vom heiligen Geist als eine eigenständige und zu unterscheidende göttliche Person ist das Ergebnis eines Entwicklungsprozesses.

Diesen Glaube hatte die frühe Christenheit nicht.“ - Basil Wilberforce, D.D.

 

Hat der heilige Geist einen Geist?

GOTT hat einen Geist; Jesus hat einen Geist.

Wenn der heilige Geist, wie Trinitarier bekennen, eine „dritte Person“, ein „Er“ ist, dann würde uns die Heilige Schrift ganz sicher Kenntnis über seine Persona und seine gleichberechtigte Stellung gegenüber GOTT dem Vater und Seinem gesalbten Sohn, Jesus Christus, geliefert haben.

Der heilige Geist ist keine Person, sondern GOTTES Geist, der sich bei der Taufe Jesu wie eine Taube gezeigt hat; vielleicht als optischer Effekt, - ich weiß es nicht, aber er steht ganz unter der Leitung des Vaters und ist nicht von IHM unabhängig.

 

Das Konzil von Konstantinopel hat im Jahr 381 n. Chr entschieden, dass der heilige Geist ein „Er“ ist, unterschieden und unabhängig vom Vater und vom Sohn.

Am Ende mussten sie, um eine Dreieinigkeit haben zu können, „drei“ haben, in Übereinstimmung mit Jahrhunderte altem heidnischen Glauben! Man erklärte, dass die Drei „unterschiedlich“, jedoch wesensgleich sind und nichtsdestotrotz mit dem einen Gott gleichzusetzen sind!

Ich persönlich glaube, dass dieser abstrakte Konsensus ein klassisches Beispiel für eine Gehirnwäsche und die erfolgreiche Überzeugung von bekennenden Christen ist, dass … Schweine fliegen können und du niemals sterben wirst oder Steuern zahlen musst!

Als der Frauenkreis in meiner Kirche mit ihrem drei Jahre dauernden Kurs über die Dreieinigkeit begann, wurde im ersten Abschnitt das Thema des heiligen Geistes behandelt.

Ich hielt es für vorteilhaft, dass wir darüber sprechen und wenn möglich feststellen sollten, wer oder was der heilige Geist ist. Nicht jeder ist sich über dieses Thema im Klaren.

Ich habe gedacht, dass es vernünftig ist, über dieses verwirrende Thema zu sprechen, da es uns Christen obliegt, etwas mehr Klarheit zu erhalten. Denn ohne Zweifel werden wir an einem bestimmten Punkt in unserem christlichen Leben gefragt sein, den heiligen Geist zu erklären oder zu beschreiben.

 

Wo habe ich etwa falsch gelegen?

(In dem Buch „Die Hütte“ ist „sie“ als kleine asiatische Frau, ein „windiger Typ“, dargestellt).

In einem vorhergehenden Bibelkurs hatte mir eine Teilnehmerin sehr lebhaft und überzeugend erklärt, dass der heilige Geist eine „Person“ ist. Sie hatte einen Vers zitiert, um ihren Standpunkt zu beweisen:

„Ebenso kommt aber auch der Geist unserer Schwachheit zu Hilfe.

 

Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt; aber der Geist selbst tritt für uns ein mit unausgesprochenen Seufzern.“ (Röm 8, 26).

Wir wollen uns jetzt einmal den Vers 34 des gleichen Kapitels anschauen: „Wer will verdammen?

Christus, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, der auch zur Rechten GOTTES ist, der uns auch vertritt?“

Auf der Grundlage dieses Verses hatte ich nicht das Gefühl, dass ich mit meinem Hinweis falsch liege, dass wir alle ein umfangreicheres Verständnis über die Identität des heiligen Geistes haben, jedoch nicht so sehr über seine Aufgabe und wie „er“ in unserem christlichen Leben wirkt. Offensichtlich haben meine Andeutungen für den Lehrer eine Herausforderung dargestellt und leider hat er mit Ablehnung darauf reagiert.

Ich bin zurückgepfiffen worden.

In der folgenden Woche bin ich zur Seite genommen worden, wo man mir dann gesagt hat, dass ich nichts sagen sollte, was gegen die kirchliche Lehre gerichtet sei.

Was war die ganze Idee hinter der Veranstaltung über das Thema der niemandem erlaubt sein sollte, Fragen über ein offensichtlich verworrenes Thema zu stellen?

 

Sehr bald ist es mir klar geworden:

Diesen lieben christlichen Frauen sollte nicht gestattet werden, auch nur in die Nähe einer Diskussion zu kommen oder etwas über die Ursprünge oder die kontroverse Geschichte der Dreieinigkeit zu lernen oder sogar einer gemeinsamen Definition zustimmen zu können.

Ist GOTT drei in einem, einer in dreien oder ganz Mensch und ganz Gott? Es macht mich traurig, weil ich weiß, dass sie diesen dreijährigen Kurs abschließen werden und NICHT mehr wissen werden, als das wenige, was sie bereits gewusst haben, als sie angefangen haben.

Dieser dreijährige Dreieinigkeitsbibelkurs ist von Anfang an zum Scheitern verurteilt gewesen und noch weit erschreckender ist die traurige Realität, dass sie dies nie erkennen werden.

Das helle Licht scheint in ihre Gesichter, aber sie werden von denen, die die Macht haben, in der Dunkelheit eingeschlossen.

Ihr Trinitarier, die ihr glaubt, dass der heilige Geist eine dritte, wesensgleiche und gleichewige „Person“ der Gottheit ist, bitte nehmt euch die folgenden Worte zu Herzen:

Für Millionen ist die dritte Person der Gottheit ein „Geist“ (ghost).

 

Wegen einer armseligen, falschen Übersetzung aus dem Lateinischen ins Englische, ist der Begriff „heiliger Geist“ (Holy Ghost) in vielen Millionen Ausgaben der King James Bibel (Authorized King James Version) abgedruckt worden.

Der heilige Geist wird als etwas Geisterhaftes gesehen, eine Art „spirituelles Wesen“, eine geheimnisvolle Erscheinung, die über dem Vater und dem Sohn schwebt.

GOTT wird beschrieben, dass ER Augen, Ohren und Arme hat, - einen Leib. Christus ist in seiner Herrlichkeit dem Apostel Johannes in einer Vision mit seinem Haupt, Leib, Augen und seiner Gegenwart erschienen, wie es in Off 1, 13-16 beschrieben ist.

Es gibt keine Erwähnung des Gesichts, der Gestalt, der Form, des Aussehens oder des Bildes der „dritten Person der Dreieinigkeit“. Wir wissen, dass wir „im Bilde GOTTES“ geschaffen worden sind (1. Mo 1, 26-27).

Es gibt nirgendwo so eine Beschreibung des heiligen Geistes.

Nie wird der heilige Geist beschrieben, dass er Füße, Beine, Arme, Hände, einen Rumpf, Augen oder ein Gesicht hat.

Das deutsche Wort Geist ist der Ursprung unseres englischen Wortes „ghost“.

Die allererste Stelle in der Bibel, wo das hebräische Wort ruach zu finden ist, ist 1. Mo 1, 2:

„Und die Erde war wüst und leer, und es lag Finsternis auf der Tiefe, und der Geist (ruach) GOTTES schwebte über den Wassern.“

 

Wenn der heilige Geist „die dritte Person der Gottheit“ ist, ein Mitglied der „Dreieinigkeit“, dann ist Christus nicht der Sohn GOTTES des Vaters, sondern des heiligen Geistes.

Eindeutig hat der Erzengel zu Maria gesagt, dass der „heilige Geist“ über sie kommen wird; dass der Heilige Geist der Zeugende sein wird!

Aber Christus hat immer wieder behauptet, dass er der Sohn GOTTES des Vaters ist.

Nie hat er sich auf eine „dritte Person“ der Gottheit bezogen!

Ganz sicher, - Nie hat er den „heiligen Geist“ seinen VATER genannt!

Da gibt es keine Zweideutigkeiten in der Schrift.

 

Der heilige Geist ist KEINE Person, sondern die lebensspendende Kraft, die zeugende Kraft; das Leben, der Verstand, die Natur, der Charakter und der Geist GOTTES, des Vaters!

Hat Jesus zu dem falschen Vater gebetet?

Wenn der heilige Geist eine PERSON ist, dann kann Jesus Christus NICHT der „Sohn GOTTES des Vaters“ gewesen sein, GOTT der Vater Geist ist und dass Geist, Leben, Verstand, Natur, Charakter und Kraft, die aus IHM hervorgehen, deshalb heilig sind, deshalb bezieht sich das auf den Geist, der aus dem Vater als „der heilige Geist“ hervorgeht.

Die geistliche Kraft, durch die solch ein Wunder hervorgebracht werden konnte, ist deshalb die Kraft des heiligen Geistes.

KEINESFALLS eine „eigenständige Person“ der Gottheit, sondern die lebenspendend Kraft des allmächtigen GOTTES und Vaters!

Jesus Christus ist nicht gekommen, um seinen Vater zu einem unklaren, nicht zu verstehenden Mysterium zu machen!

Christus ist gekommen, um den Vater zu offenbaren.

 

Die falsche Lehre der Dreieinigkeit sieht eine abgeschlossene Gottheit und verleugnet, dass du oder ich Kinder unseres GOTTES und Vaters werden können!

Das „nicht zu verstehende Geheimnis der sogenannten „Dreieinigkeit“ lässt Millionen von Menschen annehmen, dass GOTT nicht erkennbar, unnahbar ist, außer durch sorgfältig ausgeführte Rituale, „weit weg“ irgendwo in der Dunkelheit des Alls.

Aber Jesus Christus ist gekommen, um uns GOTT den Vater zu offenbaren; uns den Sinn und Zweck des Lebens zu erklären und all denen Rettung anzubieten, die glauben, was er gesagt hat:

„Was heißet ihr mich aber «Herr, Herr» und tut nicht, was ich sage?“ (Luk 6, 46)

Ist der heilige Geist wirklich etwas anderes, als die Wirkkraft GOTTES, die menschliche Wesen inspiriert, außerordentlich mutige Taten zu vollbringen, sie mit besonderen künstlerischen Fähigkeiten oder wunderbaren Kräften ausstattet, speziell auch mit der Vermittlung göttlicher Wahrheiten?

Ist es nicht GOTTES belebende, inspirierende Kraft und Seine heilige Intelligenz, die durch Christus denen von Herz zu Herz offenbart und übermittelt worden ist, die IHN und Seine Wahrheit suchen?

Der heilige Geist ist GOTT in Aktion und eine Ausweitung Seiner Persönlichkeit.

Wo immer der Geist am Werk ist, erkennen wir die wirksame Gegenwart GOTTES.

 

Auszug aus Die Lehre von der Dreieinigkeit Gottes:

Als der Apostel Johannes im gesetzten Alter seinen ersten Brief geschrieben hat, begrenzte er die Verwendung von „Geist“ auf die Aktivität GOTTES und die Gabe, die Christus geschenkt worden ist: „Daran erkennen wir, dass wir in IHM bleiben und ER in uns, dass ER uns [einen Teil] von Seinem Geiste gegeben hat. [ek tou pneumatos autou]“ (1. Joh 4, 13) GOTT gibt nicht einen Teil einer Person, sondern einen Teil Seines Geistes und Seiner Kraft. Johannes denkt an etwas, das quantifiziert werden kann, ebenso wie Petrus, wenn er eine Stelle zitiert, die davon spricht, dass „von meinem (GOTTES) Geist ausgegossen wird“ (Apg 2, 17).

Ganz sicher werden keine Personen ausgegossen. GOTT kann uns aber die Bereitstellung seiner grenzenlosen Kraft gewähren.

 

Auszug aus One God & One Lord

Jesus sagt, dass der „Tröster” - richtiger mit „Beistand, Ratgeber“ zu übersetzen - die Lücke füllen wird, wenn er zum Vater gehen wird (Joh 14, 12).

Durch diesen Geist würde er immer noch bei ihnen sein.

„Ich komme zu euch“ (Joh 14, 18);

„Ich bin in euch“ (Joh 14, 20) und „Ich werde mich offenbaren“ (Joh 14, 21).

Durch diesen Geist würde sein Werk mit ihnen weitergehen: „der wird euch alles lehren“ (Joh 14, 26);

„er wird euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe“ (Joh 14, 26).

„er wird von mir zeugen“ (Joh 15, 26);

„er wird die Welt überzeugen von Sünde“ (In Vorbereitung auf das Gericht) (Joh 16, 8);

„er wird euch in die ganze Wahrheit leiten“ (Joh 16, 13);

„derselbe wird mich verherrlichen; denn von dem Meinigen wird er es nehmen und euch verkündigen“ (Joh 16, 14).

Trotz fehlender biblischer Rechtfertigung ist die orthodoxe Sicht des „heiligen Geistes“ im vierten Jahrhundert nach Christus und den Aposteln gleichzeitig mit dem Aufkommen der neoplatonischen Philosophie in ihrer ganzen Fülle entwickelt worden, die einen abstrakten Gott „jenseits des Seins“ postuliert hat, in dem eine Vielzahl göttlicher Personen „eins im Wesen“ sein konnten.

 

Das ist im Grunde ein Ausfluss der gnostischen Philosophie gewesen, der sich im ersten Jahrhundert die Apostel so heftig widersetzt hatten, die aber später von vielen „Kirchenväter“, die geholfen hatten, die „Orthodoxie“ zu etablieren, mit offenen Armen begrüßt worden ist.

Wenn der „Geist der Wahrheit“ in Joh 14, 17 eine Person ist, dann muss auch der „Geist des Irrtums“ in 1. Joh 4, 6 eine Person sein, da hier die beiden einander direkt gegenübergestellt werden.

Tatsache ist, dass jeder „Geist“ einen Einfluss oder eine Macht repräsentiert, unter dem/der ein Mensch handelt, aber in sich selbst keine Person ist.

In 1. Kor 2, 12 wird der „Geist der Welt“ direkt dem „Geist, der aus GOTT ist“, gegenübergestellt.

 

So wie der „Geist der Welt“ keine zu unterscheidende Person zur Welt ist, so ist auch der „Geist GOTTES“ keine von GOTT zu unterscheidende Person.

Jeder Geist ist ein Einfluss, der einer Quelle entspringt und bestimmte Einstellungen, Verhaltensweisen oder „Frucht“ hervorbringt. „Atem“ (Hauch) GOTTES und „Geist“ GOTTES sind synonyme Bezeichnungen (Hiob 4, 9; Ps 33, 6; Ps 104, 29-30; Joh 3, 8; Hiob 27, 3).

So unfassbar, wie die Vorstellung, dass der Atem GOTTES eine von GOTT zu unterscheidende Person ist, so unfassbar ist auch die Vorstellung, dass der Atem des Menschen eine vom Menschen zu unterscheidende Person ist.

Es ist ganz besonders absurd, wenn man eine selbstexistente und ewige Person „Atem“ einer anderen solchen Person nennt.

Die Bibel spricht klar davon, dass der „heilige Geist“ den Menschen von GOTT gegeben wird.

Eine göttliche „Person“ kann von einer anderen göttlichen Person nicht gegeben oder verliehen werden, weil „gegeben“ heißt, unter der Autorität eines anderen zu stehen.

 

Wenn der „heilige Geist“ wesensgleich mit dem Vater sein soll, dann kann er nicht unter dessen Autorität stehen.

Im biblischen Gebrauch ist „der heilige Geist“ ein synonyme Bezeichnung für „GOTT“.

In Apg 5, 3 sagt Petrus, dass Ananias den „heiligen Geist“ belogen hat.

In Vers 4 sagt Petrus, dass Ananias „GOTT“ belogen hat.

Das ist ein Beispiel für den gebräuchlichen semitischen Parallelismus von gleichbedeutenden Begriffen und kein Beweis, dass Ananias zwei verschiedene Personen belogen hat.

Wenn das der Fall gewesen ist, warum heißt es dann in Vers 4 nicht, dass Ananias „den Vater“ statt „GOTT“ belogen hat?

Der Parallelismus ist kein Beweis, dass eine andere göttliche Person mit Namen „heiliger Geist“ auch „GOTT“ und deshalb Teil einer dreifaltigen „Gottheit“ ist.

Der „heilige Geist“ ist gleichbedeutend mit der „Kraft des Höchsten“, wie Luk 1, 35 klar in einem anderen Gebrauch des Parallelismus zeigt (s.a. Luk 24, 49; Apg 1, 8; 10, 38; Röm 15, 13; 15, 18; 19, 1; 1. Kor 2, 4-5).

 

Im Kontext geht es um die Zeugung Jesu Christi.

Auch in Matth 1, 18 wird berichtet, dass sich`s erfunden hatte, dass Maria „empfangen hatte vom heiligen Geist.“

Doch im ganzen Neuen Testament wird auf die Tatsache hingewiesen, dass GOTT der Vater unseres Herrn Jesus Christus ist.

Wenn „GOTT“ der Vater ist und der „heilige Geist“ auch der Vater des Jesuskindes ist, dann haben wir es hier mit einem womöglich bevorstehenden Vaterschaftsprozess zu tun.

Der Trinitarismus führt zu viel unnötiger Verwirrung, wenn eine gesonderte Personalität des „heiligen Geistes“ behauptet wird und die logische Schlussfolgerung nicht weg erklärt werden kann, dass nach dieser trinitarischen Sicht der Sohn zwei „Väter“ haben muss oder zwei verschiedene Personen Jesus gezeugt haben.

Wenn der Geist ein empfindungsfähiges, selbstbewusstes, eigenständiges und zu unterscheidendes Wesen mit einer Persönlichkeit ist, dann hat Jesus das entweder nicht gewusst oder er ist sehr inkonsequent darin gewesen, „ihm“ das angemessene Recht zu geben.

In Matth 11, 27 behauptet Jesus:

„Niemand erkennt den Sohn, als nur der Vater; und niemand erkennt den Vater, als nur der Sohn …“.

Wenn der „heilige Geist eine vom Vater zu unterscheidende Person ist und ebenso der allwissende und allmächtige „Gott“ ist, hätte er dann nicht auch den Vater und den Sohn erkennen müssen?

Jesu Feststellung hätte dann nicht der Wahrheit entsprochen und wäre damit eine Lüge gewesen.

Vom Geist GOTTES heißt es, dass er teilbar ist und ausgeteilt werden kann.

 

GOTT hat von dem Geist genommen, der auf Mose gewesen ist und ihn auf siebzig Männer aus den Ältesten Israels gelegt (4. Mo 11, 17-25).

In Joel 2, 28, dem Vers, der von Petrus am Tag der Pfingsten zitiert worden ist, spricht GOTT:

„ICH will von meinem Geist ausgießen …“ (Apg 2, 17).

Wortwörtlich übersetzt heißt es im Griechischen: „etwas von“ oder „einen Teil von meinem Geist“.

In der Fußnote der Weymouth Übersetzung heißt es:

„wörtlich ‚von meinem Geist‘ – einen Anteil oder Teil.“

 

Während wir nicht begreifen können, wie eine Person so zerteilt werden kann, fällt es uns leicht, zu verstehen, dass der Geist GOTTES als die Kraft GOTTES über so vielen Menschen ausgegossen werden kann.

Johannes wiederholt in 1. Joh 4, 13 diese Wahrheit, wenn er schreibt: „Daran erkennen wir, dass wir in IHM bleiben und ER in uns, dass ER uns von Seinem Geiste gegeben hat.“ (Hervorhebung durch mich)

Der Geist tritt für uns ein (Röm 8, 26); Jesus Christus tritt für uns ein (Röm 8, 34).

Der Geist der Wahrheit, der heilige Geist, ist der Ratgeber (parakletos); wir haben einen Fürsprecher (parakletos) bei dem Vater, Jesus Christus, den Gerechten (1. Joh 2, 1).

In 2. Kor 3, 17-18 heißt es, dass der Herr (Jesus) „der Geist“ ist.

Er ist mit aller geistlichen Macht und Autorität ausgerüstet worden, um seine Verantwortung als Haupt seines Leibes mit Erfolg ausführen zu können.

Durch seinen „Geist“ ist er in der Lage, seine vielen Diener zu führen und zu leiten (2. Kor 12, 8-9).

Der Geist teilt einem jeden persönlich zu, wie er will (1. Kor 12, 11); der Herr Jesus hat den Geist ausgegossen (Apg 2, 33) und hat etliche zu Aposteln, etliche zu Propheten etc. gegeben (Eph 4, 11). In Joh 7, 39 heißt es, dass der heilige Geist noch nicht da war und in Apg 1, 4-5 sagt Jesus seinen Jüngern, dass sie „auf die verheißene Gabe des Vaters“ (Zürcher) warten sollen, die „schon in wenigen Tagen“ kommen soll.

 

Wenn der heilige Geist eine Person ist und wenn er in den Tagen des Alten Testamentes gegenwärtig gewesen ist, wie ist es dann möglich, dass man sagen kann, dass er „noch nicht da“ war?

Ebenso verwirrend ist es, darüber nachzusinnen, wie die Gabe einer Person überhaupt möglich ist.

Die einzige Antwort, die Trinitarier darauf geben können, ist der Verweis, dass dies ein Teil des „Geheimnisses“ der Dreieinigkeit ist.

Der „heilige Geist“ wird synonym und untereinander austauschbar gebraucht mit „der Geist Jesu“ (Apg 16, 7; Phil 1, 19), „der Geist des Herrn“ (Luk 4, 18 u.a.), „der Geist Seines Sohnes“ (Gal 4, 6), „der Geist Jesu Christi“ ((Phil 1, 19).

Bei dieser Verwendung ist „der Geist“ die Gesinnung und die Kraft Jesu Christi, die die Gläubigen erfüllt und leitet, den Willen seines GOTTES und Vaters erfüllen zu können.

Er ist schließlich der Fachmann darin, wie Menschen beeinflusst werden können, dem Willen GOTTES ohne Zwang oder Drohungen gehorsam sein zu können.

Es ist eigentlich ein Paradoxon, dass Kirchen heute im einundzwanzigsten Jahrhundert immer noch einer von Menschen erdachten Lehre anhängen, die vor annähernd 1700 Jahren unter Zwang, Angst und Unwissen eingeführt worden ist.

Welchen anderen von Menschen erdachten Gesetzen aus dieser Zeit folgen wir immer noch nach?

Keinem einzigen, glaube ich.

 

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind 230 Jahre alt und das Konzil von Nicäa ist 325 Jahre nach Christi Geburt einberufen worden.

Im Laufe meines 62-jährigen Lebens haben sich Wissenschaft und Technik weit mehr fortentwickelt, als im Laufe der ganzen Zivilisationsgeschichte. Wir haben Männer auf den Mond geschickt.

Die medizinische Wissenschaft kann das Geschlecht eines Kindes schon weit vor seiner Geburt bestimmen; sie führt Organtransplantationen aus und klont Tiere.

Die Computertechnologie hat der Welt neue Perspektiven erschlossen.

Es hat länger gebraucht, die Formulierung der Glaubensbekenntnisse zu beginnen, als die Geburt (die Unabhängigkeit) unserer Nation.

Durch meine Untersuchungen der frühen Kirchengeschichte habe ich annähernd dreizehn verschiedene Gruppen von Glaubensvorstellungen über die Identität Jesu Christi feststellen können.

Es sind die ständigen Streitereien zwischen den verschiedenen kirchlichen Fraktionen gewesen, die Kaiser Konstantin veranlasst haben, das Konzil von Nicäa einzuberufen, um die anhaltenden Auseinandersetzungen über die Natur Jesu zu schlichten.

Es ist unglaublich, wenn man über das andauernde Fortschreiten von Wissenschaft und Technik nachdenkt und dann sieht, wie das Christentum fortfährt, sturköpfig an einem religiösen Dogma festzuhalten, das in einer Zeit etabliert worden ist, in der Furcht, Unwissen und machthungrige Herrscher, die Häupter der katholischen Kirche, die Welt regiert haben. Vom Konzil von Nicäa bis zum Konzil von Konstantinopel im Jahre 381 n. Chr haben die Kirchenväter fast 56 Jahre gebraucht, um herauszuarbeiten, was mit dem heiligen Geist zu tun ist.

Wer war „Er“, - das rothaarige Stiefkind?

 

Das ist nur ein wenig humorvoll und nicht blasphemisch gemeint.

Ich frage mich, ob die Lehre von der Dreieinigkeit auch heute noch als das Fundament der Christenheit anerkannt würde, wenn die Konzile, die die Glaubensbekenntnisse eingeführt haben, unter dem prüfenden Blick von Fernsehkameras, Zeitungen, dem World Wide Net gestanden hätten und wenn jeder eine Bibel besessen hätte und nicht um sein Leben hätte bangen müssen?

Ich glaube nicht!

„Du kannst alle Menschen einige Zeit an der Nase herumführen und einige Menschen alle Zeit, aber du kannst nicht ALLE Menschen ALLE Zeit zum Narren halten.“

 

Die wichtigere Frage lautet:

„Widerspricht die Lehre von der Dreieinigkeit der Bibel?“

Wenn diese Lehre auf der Bibel gegründet ist, warum kann man dann nicht einfach die Bibel nehmen und die vielen hundert Verse widerlegen, die besagen, dass Jesus nicht GOTT ist, statt die Definition der Lehre von der Dreieinigkeit dazu zu nehmen?

Warum wäre das sehr wichtig?

Weil man nicht die Dreieinigkeitslehre nehmen kann, um Verse zu widerlegen, die zum Beweis benutzt werden, dass die Dreieinigkeitslehre nicht richtig ist.

Um etwas als Beweis oder als Unterstützung für einen Anspruchs nehmen zu können, muss sich dessen Beweiskraft zuerst als zuverlässig und korrekt erwiesen haben.

Da die Diskussion darum geht, ob die Dreieinigkeitslehre richtig ist oder nicht, kann sie nicht genommen werden, um sich selbst zu stützen.

Das ist der Zirkelschluss, den die Trinitarier gezwungen sind, zu nehmen, um ihre Lehre zu verteidigen. – Brian Holt

 

www.bibel-aktuell.org

 

Mehr, siehe hier:

Trinitarische Tyrannei – Die orthodoxe Verschleierungstaktik Wer oder was ist der heilige Geist?

http://www.jesus-christus-erloesungsweg-zum-ewigen-leben.de/trinitarische-tyrannei-die-orthodoxe-verschleierungstaktik.php

 


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