Gott fordert Vollkommenheit von seinen Kindern



Gott fordert Vollkommenheit von seinen Kindern.

 

Es genügt nicht, die Theorie der Wahrheit zu glauben.

Es genügt nicht, unsern Glauben an Christum mit dem Munde zu bekennen und unsere Namen im Gemeindebuch eingetragen zu haben.

„Wer seine Gebote hält, der bleibet in ihm und er in ihm. Und darum erkennen wir, daß er in uns bleibet, an dem Geist, den er uns gegeben hat.“ „Und an dem merken wir, daß wir ihn kennen, so wir seine Gebote halten.“ 1.Johannes 3,24; 1.Johannes 2,3.

Dies ist der Beweis wahrer Bekehrung.


Was auch unser Bekenntnis sein mag, es ist von keinem Nutzen, wenn Christus nicht durch Werke der Gerechtigkeit offenbart wird. Die Wahrheit muß in das Herz gepflanzt werden. Sie muß das Gemüt beeinflussen und unsere Neigungen beherrschen. Der ganze Charakter muß das Gepräge des Göttlichen haben. Ein jedes Pünktchen, ein jeder Tüttel des Wortes Gottes muß in unser tägliches Leben hineingebracht werden. Der Mensch, der Teilhaber der göttlichen Natur wird, wird auch im Einklang mit Gottes großem Maßstab der Gerechtigkeit, seinem heiligen Gesetze, sein.

Dies ist die Richtschnur, mit welcher Gott die Handlungen der Menschen mißt, und wird auch der Prüfstein sein, nach welchem die Charaktere im Gericht geprüft werden.

Es gibt viele, die behaupten, daß das Gesetz durch den Tod Christi abgetan ist, aber durch diese Behauptung widersprechen sie Christi eigenen Worten:

„Ihr sollt nicht wähnen, daß ich kommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen ... Bis daß Himmel und Erde zergehe, wird nicht zergehen der kleinste Buchstabe, noch ein Tüttel vom Gesetze.“ Matthäus 5,17.18.


Um die Übertretung des Gesetzes seitens des Menschen zu versöhnen, gab Christus sein Leben dahin. Hätte das Gesetz verändert oder beiseite gesetzt werden können, dann hätte Christus nicht zu sterben brauchen.

Durch sein Leben auf Erden ehrte er das Gesetz Gottes.

Durch seinen Tod richtete er es auf.

Er gab sein Leben als Opfer hin, nicht um das Gesetz Gottes aufzuheben oder einen niedrigeren Maßstab des Rechts einzuführen, sondern damit Gerechtigkeit aufrecht erhalten und die Unveränderlichkeit des Gesetzes gezeigt werden und dieses ewiglich bestehen möge.


Satan hatte behauptet, daß es dem Menschen unmöglich sei, den Geboten Gottes zu gehorchen; und es ist auch wahr, daß wir dieses in unserer eigenen Kraft nicht tun können. Aber Christus kam in Menschengestalt und bewies durch seinen vollkommenen Gehorsam, daß der Mensch mit Gott verbunden einem jeden Gebote Gottes gehorsam sein kann.

„Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, die an seinen Namen Glauben.“ Johannes 1,12.


Diese Macht liegt nicht im Menschen. Es ist die Kraft Gottes. Wenn eine Seele Christum annimmt, dann empfängt sie Kraft, das Leben Christi leben zu können.

Gott fordert Vollkommenheit von seinen Kindern.

Sein Gesetz ist der Ausdruck seines Charakters, und ist das Richtmaß für einen jeden Charakter. Dies göttliche Richtmaß wird allen gegeben, damit niemand eine irrige Ansicht haben möchte betreffs des Charakters der Menschen, aus denen Gott sein Reich aufbauen will.

Das Leben Christi auf Erden war ein vollkommener Ausdruck des Gesetzes Gottes, und wenn die, welche beanspruchen, Gottes Kinder zu sein, einen Christo ähnlichen Charakter bekommen, werden sie allen Geboten Gottes gehorchen.

Dann kann der Herr sie aufnehmen in die Zahl derer, die einst die himmlische Familie bilden werden.

Mit dem herrlichen Gewande der Gerechtigkeit Christi bekleidet, haben sie einen Platz beim Festmahl des Königs. Sie haben ein Recht, sich der im Blute gewaschenen Schar anzuschließen.


Christi Gleichnisse

Kapitel 24:

Ohne hochzeitlich Kleid

Auf der Grundlage von Matthäus 22,1-14.



Ellen G. White – Eine Prophetin Gottes

Bücher von Ellen Gould White als PDF

http://www.jesus-christus-erloesungsweg-zum-ewigen-leben.de/buecher-von-ellen-g-white.html


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