Eine furchtbare Zurückweisung!



Eine furchtbare Zurückweisung

 

John S. Torell


Nach dem Fall Jerusalems blieb ein Überrest von Menschen mit dem Propheten Jeremia zurück. Trotz der Tatsache, dass sie eine schreckliche Belagerung überlebt hatten und Zeugen der Einnahme der Stadt Jerusalem durch die babylonische Armee und des darauf folgenden Blutbades geworden waren, hatten sie nichts gelernt und weigerten sich, den Götzendienst aufzugeben, der von vornherein der Grund dafür gewesen war, dass der Zorn Gottes auf Juda gefallen war. Beachte, was die Menschen Gott und seinem Propheten sagten:
 
Da antworteten dem Jeremia alle Männer, welche wussten, dass ihre Frauen fremden Göttern räucherten, und alle Frauen, die dastanden, eine große Gemeinde, auch alles Volk, das im Lande Ägypten, in Patros wohnte: «Auf das Wort, das du im Namen des HERRN zu uns geredet hast, wollen wir gar nicht hören; sondern wir wollen alles das tun, was wir gelobt haben: Wir wollen der Himmelskönigin räuchern und ihr Trankopfer ausgießen, wie wir, unsre Väter, unsre Könige und unsre Fürsten in den Städten Judas und auf den Gassen Jerusalems getan haben; damals hatten wir genug zu essen, und es ging uns wohl, und wir erlebten kein Unglück!  Jeremia 44:15-17
 
Das Volk hatte nicht verstanden, dass es seine Götzenanbetung war, die das Gericht Gottes über es gebracht hatte. Nun waren die Menschen trotzig und wiesen den Propheten (und damit Gott) zurück. SIE WÜRDEN WEITERHIN DIE KÖNIGIN DES HIMMELS ANBETEN. Gott reagierte indem er ihnen sagte, dass das Gericht weiter über sie kommen würde bis sie alle getötet worden waren und er würde nur einen kleinen Überrest um seines Namens willen bewahren. Und das Gericht wurde erfüllt und sie wurden getötet. (Jeremia 44:20-30)

 

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