Durch halten der Gebote Gottes gerettet?



Vor zwei Irrtümern sollten sich Gottes Kinder allerdings hüten, besonders wenn sie noch jung im Glauben sind.

Der erste Irrtum besteht darin, zu meinen, man könne aus eigener Kraft mit Gott ins reine kommen. Wer durch das Halten der Gebote gerecht werden will, versucht Unmögliches. Selbst wenn es jemandem gelänge, dem Buchstaben des Gesetzes zu genügen, dann bedeutet das noch nicht, daß er die Gebote im Sinne Christi erfüllt. Grundsätzlich gilt: Der Mensch wird durch den Glauben an die Gnade Christi gerecht, nicht durch das Halten der Gebote. Das heißt: Wenn es um die Erlösung und Rechtfertigung des Sünders geht, sind gute Taten nicht gefragt.

Der andere, nicht weniger gefährliche Irrtum besteht darin, zu meinen, daß uns der Glaube an Christus vom Halten der Gebote befreie. Wie der Glaube zum Leben des Christen gehört, so auch der Gehorsam. Und der hat es mit dem Willen Gottes zu tun. Allerdings muß klar gesagt werden, daß mit Gehorsam nicht nur das äußerliche Erfüllen von Geboten, sondern der Dienst der Liebe gemeint ist.

Gottes Gesetz ist der Ausdruck seines Wesens; in ihm zeigt sich seine Liebe, und deshalb ist es die Grundlage seiner Herrschaft im Himmel und auf Erden. Wenn unser Leben von Gott her erneuert und seine Liebe in uns eingepflanzt ist, haben wir das Bedürfnis, das zu tun, was seinem Willen entspricht. Da heißt es nicht mehr: Ich muß!, sondern: Ich will! – unabhängig davon, wie gut das im Einzelfall gelingt.“

Auszug aus:
Der bessere Weg
Seite 50
von Ellen G. White

Ellen G. White – Eine Prophetin Gottes

Bücher von Ellen Gould White als PDF

http://www.jesus-christus-erloesungsweg-zum-ewigen-leben.de/buecher-von-ellen-g-white.php

 


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