Die Einzigartigkeit der Bibel



Die Einzigartigkeit der Bibel

 

Kapitelübersicht

1 Einführung

2 Einzigartig in ihrer Kontinuität
3 Einzigartig in ihrer Verbreitung
4 Einzigartig in ihrer Übersetzung
5 Einzigartig in ihrem Fortbestand
5.1 Durch die Zeiten
5.2 Unter Verfolgung
5.3 Trotz Kritik
6 Einzigartig in ihren Lehren
6.1 Prophetie
6.2 Geschichte
6.3 Charakter
7 Einzigartig in ihrem Einfluss auf die Literatur
8 Einzigartig in ihrem Einfluss auf die Zivilisation
9 Eine angemessene Schlussfolgerung
10 Literaturangaben

1 Einführung
Immer und immer wieder höre ich – wie von einer kaputten Schallplatte – die Aussage: »Ach nein, Sie lesen doch nicht etwa die Bibel?« Manchmal sagt man auch: »Wieso, die Bibel? Sie ist doch nur ein Buch wie jedes andere. Sie sollten mal ‚das und das‘ lesen!« Und dann nennen sie einige ihrer eigenen Lieblingsbücher.
Es gibt aber auch Menschen, die eine Bibel in ihrer »Bibliothek« haben. Ganz stolz erzählen sie mir dann, dass sie neben anderen »Größen« in ihrem Regal steht wie z. B. Homers Odyssee, Shakespeares Romeo und Julia oder Austens Pride and Prejudice. Ihre Bibel mag verstaubt und unbenutzt sein, aber sie halten sie immer noch für einen Klassiker.
Andere machen eher abwertende Bemerkungen über die Bibel, spötteln sogar bei dem Gedanken, dass irgendjemand sie ernst genug nehmen könnte, um darin zu lesen. Für diese Leute ist es ein Zeichen von Unwissenheit, in ihrer »Bibliothek« eine Bibel stehen zu haben.
Die oben angeführten Fragen und Beobachtungen bedrückten mich bereits, als ich noch gar kein Christ war, und ich versuchte, die Bibel – als Gottes Wort an die

 

TEIL 1: DIE BEWEISE FÜR DIE BIBEL

Menschen – zu widerlegen. Ich kam endlich zu dem Schluss, dass es sich hier einfach nur um banale Phrasen von entweder voreingenommenen, mit Vorurteilen behafteten oder einfach unbelesenen Männern und Frauen handelte.
Doch die Bibel sollte um ihrer selbst willen einen Ehrenplatz auf dem Bücherregal besitzen. Sie ist »einzigartig«. Meine Gedanken, mit denen ich mich herumschlug, um die Bibel zu beschreiben, gipfeln in dem einen Wort: »einzigartig«.
Der berühmte englische Wörterbuch Webster muss an dieses »Buch der Bücher« gedacht haben, als es die Definition von »einzigartig« formulierte: »1. unvergleichlich; einzig; allein dastehend. 2. unterschieden von allen andern; ohne seinesgleichen.«
Professor M. Montiero-Williams, ehemaliger Professor der Universität Boden für Sanskrit (eine altindische Literatursprache), vertrat auch diesen Standpunkt. Nachdem er 42 Jahre mit dem Studium orientalischer Schriften verbracht hatte, verglich er sie mit der Bibel und sagte dann:


Stapeln Sie, wenn Sie wollen, diese Bücher auf der linken Seite Ihres Schreibtisches; aber legen Sie Ihre Bibel auf die rechte Seite – ganz für sich und mit weitem Abstand. Denn ... es ist eine Kluft zwischen ihr und den sogenannten heiligen Büchern des Ostens, die die eine von den andern zutiefst, hoffnungslos und für immer trennt ... ein wahrer Abgrund, den auch keine Religionswissenschaft überbrücken kann.1
Die Bibel unterscheidet sich von allen anderen Büchern. Sie ist einzigartig in vielerlei Hinsicht, ein paar Merkmale ihrer Einzigartigkeit seien hier nur stellvertretend genannt:

 

2 Einzigartig in ihrer Kontinuität

Die Bibel ist das einzige Buch, welches folgende Kriterien bezüglich seiner Abfassung erfüllt:
1. über eine Zeitspanne von mehr als 1.500 Jahren geschrieben


2. von mehr als 40 Verfassern aus allen Gesellschaftsbereichen, einschließlich Königen, militärischen Führern, Bauern, Philosophen, Fischern, Zollbeamten, Dichtern, Musikern, Staatsmännern, Gelehrten und Hirten abgefasst. Zum Beispiel von Mose, einem politischen Führer und Richter, geschult an den »Universitäten« Ägyptens, von David, einem König, Dichter, Musiker, Hirte und Krieger, von Amos, einem Hirten, von Josua, einem militärischen Oberbefehlshaber, von Nehemia, den Mundschenk eines heidnischen Königs, von Daniel, einem Premierminister, von Salomo, einem König und Philosophen, von Lukas, einem Arzt und Historiker, von Petrus, einem einfachen Fischer, von Matthäus, einem Zollbeamten, von Paulus, einem Rabbiner und von Markus, dem Sekretär des Petrus.

3. an verschiedenen Orten geschrieben: durch Mose in der Wüste, durch Jeremia in einem Gefängnis, durch Daniel an einem Berghang und in einem Palast, durch Paulus im Gefängnis, durch Lukas auf Reisen und durch Johannes in der Verbannung auf der Insel Patmos.

4. zu verschiedenen Zeiten verfasst: David in Zeiten von Kriegen und Opfern oder Salomo in Zeiten von Frieden und Wohlstand

5. in verschiedenen Gemütsverfassungen: Einige schrieben auf der Höhe von Freude und Glück, andere schrieben aus der Tiefe von Sorge und Verzweiflung. Einige schrieben in Zeiten der Sicherheit und festen Überzeugung, andere in Tagen der Verwirrung und des Zweifels.

6. auf drei Kontinenten: Asien, Afrika und Europa.

7. in drei Sprachen:

Hebräisch ist die Sprache der Israeliten und praktisch des ganzen Alten Testaments.

(2.Kön 18:26-28 und Neh 13:24 wird es die »Sprache von Juda« genannt und in Jes 19:18 »die Sprache Kanaans«).
Hebräisch ist eine bildhafte Sprache, in der die Vergangenheit nicht nur beschrieben, sondern mit Worten geradezu »gemalt« wird. Da wird nicht nur eine Landschaft dargestellt, sondern ein sich bewegendes Panorama. Der Verlauf der Ereignisse wird vor dem geistigen Auge neu in Szene gesetzt (Achten Sie auf den häufigen Gebrauch von »siehe!«/»schau!«, ein sogenannter Hebraismus, der auch ins Neue Testament übernommen worden ist). Solche oft vorkommenden hebräischen Ausdrücke wie: »er stand auf und ging«, »er öffnete seine Lippen und sprach«, »er hob seine Augen auf und sah« oder »er erhob seine Stimme und weinte« machen die bildliche Kraft dieser Sprache anschaulich.2


Aramäisch war »die Verkehrssprache« des Nahen Ostens bis zur Zeit Alexanders des Großen (6.-4.Jh. v.Chr.).3
Daniel 2 bis 7 und der größte Teil von Esra 4 bis 7 sind in Aramäisch geschrieben, wie auch gelegentliche Aussagen im Neuen Testament, wie bekannterweise der Schrei Jesu am Kreuz: »Eli, Eli, lama asabtani« (Matt 27:46), was soviel wie »Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?« bedeutet.

Aramäisch ist dem Hebräischen sprachlich sehr eng verwandt und auch sehr ähnlich in der Struktur. Aramäische Texte sind in der Bibel in der gleichen Schrift verfasst wie das Hebräische. Im Gegensatz zum Hebräischen benutzt das Aramäische aber einen größeren Wortschatz, einschließlich mancher Lehnwörter und eine größere Auswahl von Bindewörtern. Es enthält auch ein sorgfältig entwickeltes System des Gebrauchs der Zeiten infolge der Verwendung von Partizipien zusammen mit Pronomen oder den verschiedenen Formen des Verbs »sein«. Obwohl das Aramäische weniger wohlklingend und poetisch ist als das Hebräische, ist es wahrscheinlich in seiner Möglichkeit, etwas exakt auszudrücken, dem Hebräischen überlegen.

Aramäisch hat vielleicht die längste, durchgehende lebendige Geschichte von allen bekannten Sprachen. Es wurde schon zur Zeit der Patriarchen benutzt und wird von einigen Menschen auch heute noch gesprochen. Aramäisch und das mit ihm verwandte Syrische entwickelten sich an verschiedenen Orten und in verschiedenen Perioden zu vielen unterschiedlichen Dialekten. Charakterisiert durch Einfachheit, Klarheit und Genauigkeit passte es sich leicht an die verschiedenen Bedürfnisse des täglichen Lebens an. Es konnte sowohl als Sprache der Gelehrten als auch für Schüler, Juristen oder Kaufleute dienen. Manche haben es das semitische Äquivalent des Englischen genannt.4
Griechisch: Diese Sprache umfasst fast das gesamte Neue Testament. Es war auch die internationale Sprache zur Zeit Christi. wie Englisch in der modernen Welt.

Die griechische Schrift basiert auf einem Alphabet, das vermutlich von den Phöniziern übernommen und dann der griechischen Sprache im Lautsystem und in der Schriftrichtung angepasst wurde. Das Griechische wurde zuerst wie alle west-semitischen Sprachen von rechts nach links geschrieben, dann abwechselnd rückwärts und vorwärts, und schließlich nur noch von links nach rechts.
Die Eroberungen Alexanders des Großem förderten die Ausbreitung der griechischen Sprache und Kultur. Örtliche Dialekte wurden weitgehend ersetzt durch das »Hellenistische« oder das »Koine«-Griechisch (grch. »gemeinsam«). ... Der »Koine«-Dialekt fügte dem Attischen Griechisch viele mundartliche Ausdrücke zu und machte es damit weltoffener. Eine vereinfachte Grammatik passte auch besser in eine weltweite Kultur. Die neue Sprache, die die einfache, volkstümliche Ausdrucksweise widerspiegelte, wurde die gängige Handels- und Diplomatensprache. Das Griechische verlor zwar viel von seiner Eleganz und den feinen Nuancen, als es sich vom klassischen Griechisch zur Koine fortentwickelte, trotzdem behielt es kennzeichnende Merkmale von Kraft, Schönheit, Klarheit und logischer, rhetorischer Stärke bei.

Es ist bezeichnend, dass der Apostel Paulus seinen Brief an die Christen in Rom in griechischer Sprache statt in Lateinisch schrieb. Das römische Imperium jener Zeit war außer bei Regierungsgeschäften kulturell eine griechische Welt.
Das Vokabular des griechischen Neuen Testamentes gibt genügend und sogar im Überfluss die Möglichkeit, selbst in Bedeutungsnuancen erkennen zu lassen, was der Autor sagen will. Das Neue Testament benutzt z. B. zwei verschiedene Wörter für »Liebe« (für zwei verschiedene Arten von Liebe), zwei Wörter für »ein anderes« (ein anderes vom gleichen, oder ein anderes von einer andern Art) und verschiedene Wörter für verschiedene Arten von Wissen. Bemerkenswerterweise sind einige Wörter ausgelassen, wie z. B. eros (eine dritte Art von Liebe) und andere, die in der hellenistischen Kultur jener Zeit allgemein gebräuchlich waren.5

8. ein breites Spektrums literarischer Stile, einschließlich: Dichtung, historische Erzählung, Lied, Liebesgeschichte, didaktische Abhandlung, persönliche Korrespondenz, Erinnerungen, Satire, Biographie und Autobiographie, Gesetz, Prophetie, Gleichnis und Allegorie.


9. behandelt Hunderte kontroverser Themen: Themen, die gegensätzliche Meinungen hervorrufen, wenn sie erwähnt oder diskutiert werden. Die biblischen Autoren fassten Hunderte von »heißen Eisen« an (z. B. Ehe, Scheidung und Wiederheirat, Homosexualität, Ehebruch, Gehorsam gegenüber einer Autorität, Wahrheit und Lüge, charakterliche Entfaltung, Erziehung, Wesen und Offenbarung Gottes). Doch von 1. Mose bis zur Offenbarung behandeln diese Schreiber den Stoff mit erstaunlicher Übereinstimmung.


10. stellt sie trotz aller Verschiedenartigkeit doch eine einzige, entfaltete Geschichte dar: Gottes Erlösung für die Menschheit. Norman Geisler und William Nix sagen es z. B. so:
Das »verlorene Paradies« des 1. Buches Mose wird zum »wiedergewonnenen Paradies« der Offenbarung. Während das Tor zum Baum des Lebens im Buch Genesis geschlossen ist, wird es in der Offenbarung für alle Zeiten wieder geöffnet.6
Der gemeinsame »rote Faden« ist die Erlösung von der Sünde und Verdammung zu einem Leben vollständiger Verwandlung und nie endender Seligkeit in der Gegenwart des einen, gnädigen und heiligen Gottes.


11. Schlussendlich, und was das Wichtigste ist: unter allen Gestalten, die in ihr beschrieben sind, liegt das Hauptaugenmerk immer wider bei dem einen, wahren, lebendigen Gott, der uns durch Jesus Christus bekannt gemacht wird.
Betrachten wir zuerst das Alte Testament: Das Gesetz schafft die Basis für Christus, die Geschichtsbücher demonstrieren die Vorbereitung auf Christus, die poetischen Werke das Streben auf Christus zu und die prophetischen Bücher entfalten eine Erwartung auf Christus hin.

Im Neuen Testament »... berichten die Evangelien von der historischen Offenbarung Christi, die Apostelgeschichte bezieht sich auf die Verkündigung von Christus, die Briefe vermitteln eine Interpretation dazu und in der Johannesoffenbarung finden wir die Vollendung aller Dinge in Christus.«7

Vom ersten bis zum letzen Blatt ist die Bibel deshalb christozentrisch, auf Christus hin zentriert.
Deshalb zeigt die Bibel, obwohl sie viele unterschiedliche Bücher von vielen verschiedenen Autoren enthält, in ihrer Kontinuität, dass sie gleichzeitig ein einziges Buch ist. F. F. Bruce sagt dazu:
Jeder Teil des menschlichen Körpers kann nur in seiner Beziehung zu dem Ganzen angemessen erklärt und beurteilt werden. Und jeder Teil der Bibel kann auch nur angemessen beurteilt werden im Bezug zur ganzen Bibel.8

Jedes Buch ist wie ein Kapitel dieses einen Buches, das wir Bibel nennen. Bruce schließt:
Die Bibel scheint auf den ersten Blick eine Sammlung von — hauptsächlich jüdischer — Literatur zu sein. Forschen wir aber nach, unter welchen Umständen die verschiedenen biblischen Dokumente geschrieben wurden, entdecken wir, dass sie in einem Zeitraum von über 1.400 Jahren entstanden sind. Die Verfasser schrieben in verschiedenen Ländern – von Italien im Westen bis Mesopotamien und möglicherweise Persien im Osten. Die Schreiber selbst waren eine heterogene Gruppe von Menschen, nicht nur durch Hunderte von Kilometern räumlich und Hunderte von Jahren zeitlich voneinander getrennt, sondern auch durch die unterschiedlichsten Lebenswege. In ihren Reihen gab es Könige, Hirten, Gesetzgeber, Fischer, Staatsmänner, Höflinge, Priester und Propheten, einen Zelte anfertigenden Rabbi und einen heidnischen Arzt — nicht zu reden von anderen, von denen wir gar nichts wissen, außer den Schriften, die sie uns hinterlassen haben. Die Schriften selber gehören zu einer ganzen Anzahl verschiedener literarischer Typen. Sie enthalten geschichtliche Themen, Gesetze (bürgerliche, strafrechtliche, ethische, rituelle, hygienische), religiöse Dichtung, didaktische Abhandlungen, Lyrik, Gleichnisse und Allegorien, Biographien, persönliche Korrespondenz, persönliche Erinnerungen und Tagebücher und dazu die unterschiedlichen biblischen Arten von Prophetie und endzeitlichen Aussagen.

Daher ist die Bibel nicht einfach eine Anthologie [ausgewählte Sammlung], sondern eine Einheit, durch die alles miteinander verbunden ist. Eine Anthologie wird von einem einzelnen Menschen zusammengestellt, doch kein Mensch hat je auf diese Weise die Bibel verfasst.9


Stellen Sie die Bücher der Bibel der Sammlung von westlichen Klassikern gegenüber — den Great Books of the Western World. Diese enthalten eine Auswahl von mehr als 450 Werken von nahezu 100 Autoren, die in einer Zeitspanne von etwa 2.500 Jahren lebten: Homer, Platon, Aristoteles, Plotin, Augustin, Thomas von Aquin, Dante, Hobbes, Spinoza, Calvin, Rousseau, Shakespeare, Hume, Kant, Darwin, Tolstoj, Whitehead und Joyce, um nur einige von ihnen zu nennen. Obwohl diese Menschen alle Teil der westlichen Tradition und geistigen Welt sind, entfalten sie doch oft eine unglaubliche Verschiedenartigkeit in ihren Ansichten über nahezu jedes Thema. Und obwohl ihre Sichtweisen einige Allgemeinheiten miteinander teilen, so vertreten sie doch auch zahlreiche widersprechende und widersprüchliche Positionen und Perspektiven. Tatsächlich geben sie sich oft besondere Mühe, Hauptgedanken zu kritisieren und abzulehnen, die von ihren Vorgängern dargelegt worden sind.

Ein Verlagsvertreter von Great Books of the Western World kam eines Tages zu mir ins Haus, um neue Verkäufer für diese Serie anzuwerben. Er breitete Prospekte vor uns aus, worin die Serie näher beschrieben wurde, und redete fünf Minuten lang mit meiner Frau und mir darüber. Dann sprachen wir anderthalb Stunden mit ihm über die Bibel, die wir ihm als »das größte Buch« aller Zeiten vor Augen stellten.

Ich forderte diesen Vertreter auf, zehn Autoren aus seiner Serie auszuwählen, die alle zu einer Generation, einer Zeit, einem Kontinent, einer Sprache gehörten und einen gemeinsamen Lebenshintergrund hatten und sich alle zu einem einzigen strittigen Thema geäußert hatten. Dann fragte ich ihn: »Würden diese zehn Leute miteinander übereinstimmen?«
Er schwieg eine Weile und antwortete dann: »Nein«. «Was hätten wir dann mit Ihrer Serie in der Hand?«, wollte ich nun genau wissen. Die Antwort kam umgehend: »Ein Konglomerat« (uneinheitliches, zusammengewürfeltes Sammelsurium). Zwei Tage später lieferte er sein Leben an Jesus Christus aus.

Die Einzigartigkeit der Bibel, wie sie im Vorhergehenden aufgezeigt wurde, beweist nicht, dass sie göttlich inspiriert ist. Sie fordert aber jeden, der aufrichtig nach Wahrheit sucht, auf, diese Einzigartigkeit im Hinblick auf ihre Kontinuität zu überprüfen. Jener Verlagsvertreter von »Great Books« tat das und entdeckte dabei den biblischen »Erlöser«.

 

3 Einzigartig in ihrer Verbreitung

Es ist nicht ungewöhnlich, dass man von Büchern, die auf der Bestsellerliste stehen, hört, dass einige Hunderttausende von Exemplaren verkauft werden. Seltener schon trifft man auf Bücher, die eine Auflage von mehr als einer Million haben. Und noch seltener gibt es solche, die die Zehnmillionen-Marke beim Verkauf überschritten haben. Es verblüfft daher einigermaßen, dass die Zahl verkaufter Bibeln in die Milliarden reicht. Sie haben richtig gelesen: Milliarden! Es hat mehr Auflagen der Bibel – sowohl als ganzes Buch als auch in ausgewählten Teilen – gegeben, als von irgendeinem andern Buch in der Geschichte. Manche sagen, dass in einem bestimmten Monat oder Jahr ein ganz bestimmtes Buch höhere Verkaufszahlen gehabt hat als die Bibel. Doch im Hinblick auf ihre gesamte Verbreitung gibt es nichts, das sich auch nur annähernd mit ihr vergleichen könnte.

Nach dem Bericht der Vereinigten Bibelgesellschaften von 1998, Scripture Distribution Report, hatten allein die ihnen angeschlossenen Gesellschaften 20,8 Millionen vollständige Bibeln und 20,1 Millionen Testamente verteilt. Wenn man ganze Bibelteile (z. B. komplette einzelne Bücher) und kurze Auszüge (zu speziellen Themen) dazurechnet, dann belief sich die gesamte Verteilung von Bibeln, Bibelteilen und -auszügen allein im Jahr 1998 auf 585 Millionen – und diese Zahlen beziehen sich ja nur auf die Bibeln, die von den Vereinigten Bibelgesellschaften verbreitet wurden.

Um es an einem Bild noch deutlicher zu machen: Wenn man all die Menschen, die im letzten Jahr eine Bibel oder Bibelteile oder Auswahltexte erhielten, in einer Reihe aufstellen würde, und ihnen nacheinander alle fünf Sekunden ein Buch überreichen wollte, dann würde das 92 Jahre dauern, was die Vereinigten Bibelgesellschaften allein im letzten Jahr geleistet haben.
The Cambridge History of the Bible sagt: »Kein anders Buch hat nur annähernd eine solche konstante Verbreitung erreicht.«10
Derjenige Kritiker hat recht, der einwendet, dass dies natürlich nicht beweist, dass die Bibel Gottes Wort ist, aber es demonstriert doch, dass sie einzigartig ist.
Verbreitung von Bibeln durch die United Bible Societies:


Bibeln
Testamente
Teile
Bibelteile
für Anfänger
Auswahltexte
Auswahltexte
für Anfänger


Afrika
2.436.187
541.915
1.325.206
1.494.911
4.024.764
350.092


Nord- und Südamerika
9.869.916
12.743.263
7.074.311
6.277.936
315.468.625
25.120.757


Asien
Pazifikregion
6.213.113
5.368.429
9.007.281
8.262.462
151.042.342
9.765.191


Europa
Mittlerer Osten
2.232.299
1.463.020
1.973.054
495.301
2.197.975
275.358


insgesamt
in 1998
20.751.515
20.116.627
19.379.852
16.530.610
472.733.706
35.511.398

 

4 Einzigartig in ihren Übersetzungen

Die Zahl der Übersetzungen der Bibel sind ebenso beeindruckend wie ihre Verkaufszahlen. Die meisten Bücher werden niemals in eine andere Sprache übersetzt. Und wenn manche übersetzt werden, dann die meisten nur in zwei oder drei Sprachen. Weit weniger erleben eine Übersetzung in zweistelliger Höhe. Nach Angaben der Vereinigten Bibelgesellschaften wurde die Bibel (oder Teile davon) in mehr als 2.200 Sprachen übersetzt! Obwohl das nur etwa ein Drittel der in der Welt bekannten 6.500 Sprachen ist, stellen diese Sprachen doch das vorrangige Kommunikationsmittel für etwa 90% der ganzen Weltbevölkerung dar.11 Weltweit ist in der Geschichte kein anders Buch mehr übersetzt, rückübersetzt oder paraphrasiert worden als die Bibel.

Die Bibel war eines der ersten größeren Bücher, die überhaupt übersetzt wurde. Etwa ums Jahr 250 v. Chr. wurde das hebräische Alte Testament ins Griechische übersetzt und erschien unter dem Namen Septuaginta.12 Die Übersetzung wurde ursprünglich für in Alexandria lebende griechisch-sprechende Juden angefertigt, die des Hebräischen nicht mehr mächtig waren.

Seit damals haben Übersetzer immer wieder sehr engagiert Schriften des Alten und des Neuen Testamentes in andere Sprachen übersetzt, die selbst kein geschriebenes Alphabet besaßen und z. T. auch heute noch nicht besitzen. Die Wyclif-Bibelübersetzer z. B. beschäftigen allein über 6.000 Fachleute, die in 50 verschiedenen Ländern mit mehr als 850 verschiedenen Sprachen leben und neue oder revidierte Bibelübersetzungen anfertigen.13 Von diesen wurden 468 Sprachen überhaupt zum ersten Mal übersetzt. Nach Ted Bergman vom Summer-Institute of Linguistics sollte auf jeden Fall die Bibel für nahezu alle Sprachgruppen in den Jahren 2007 bis 2022 zugänglich sein. Das bedeutet, dass wir weniger als eine Generation von dem Zeitpunkt entfernt sind, an dem es auf der ganzen Welt einen allgemein übersetzten Buchtext gibt.
Kein anderes Buch in der Geschichte ist deshalb, was seine Übersetzungen angeht, auch nur annähernd mit der Bibel vergleichbar.

 

5 Einzigartig in ihrem Fortbestand

5.1 Durch die Zeit

Obgleich die Bibel auf vergänglichem Material geschrieben wurde und deshalb bis zur Erfindung des Druckdruckes über Jahrhunderte hinweg auch immer wieder abgeschrieben werden musste, haben doch weder ihr Stil, ihre Genauigkeit noch ihre Existenz dabei größeren Schaden genommen. Verglichen mit anderen Schriften des Altertums hat die Bibel mehr Manuskriptbelege als zehn andere beliebige Schriftstücke aus der klassischen Literatur zusammen (s. Kap. 3).


John Warwick Montgomery sagt:
.. dem so entstandenen Text des Neuen Testamentes skeptisch gegenüberzustehen hieße, die gesamte klassische Antike in dunkle Vergessenheit geraten zu lassen; denn kein Dokument des Altertums ist bibliographisch so gut belegt wie das Neue Testament.14

Ähnlich drückt sich Bruce Metzger, ein Professor von Princeton und einer der führenden Textkritiker der Welt, im Hinblick auf biblische Texte aus, dass nämlich im Vergleich mit andern antiken Texten »... der Textkritik des Neuen Testamentes ein verblüffend reiches Material zur Verfügung steht.«15

Bernard Ramm sagt zur Genauigkeit und Menge der biblischen Manuskriptüberlieferung:
Die Juden sorgten für eine so sichere Erhaltung, wie es bei keinem andern Manuskript je der Fall gewesen ist. Mit ihren Massora (parva, magna und finalis) registrierten sie jeden Buchstaben, jede Silbe, jedes Wort und jeden Abschnitt. Sie hatten eine besondere Klasse von Fachleuten in ihrer Kultur, deren einzige Pflicht es war, diese Dokumente mit praktisch vollkommener Worttreue zu erhalten und zu kopieren: Schriftgelehrte, Gesetzeslehrer, Massoreten. Wer hat je die Buchstaben, Silben und Wörter von Platon Aristoteles, Cicero oder Seneca gezählt?16

 

TEIL 1: DIE BEWEISE FÜR DIE BIBEL

10 John Lea verglich in The Greatest Book in the World die Bibel mit Shakespeare:
n einem Artikel des North American Review stellte ein Autor einige interessante Vergleiche zwischen den Schriften Shakespeares und der Bibel an. Sie machen deutlich, dass man mit den biblischen Manuskripten viel sorgfältiger umgegangen sein muss als mit anderen Schriften. Und das galt sogar noch für die Zeit, als es schon viel bessere Möglichkeiten gab, den korrekten Text mittels gedruckter Kopien zu bewahren als früher, wo man noch alle Kopien mit der Hand erstellen musste. Er sagte: »Es ist seltsam. dass Shakespeares Text, der doch erst seit weniger als zwei Jahrhunderten existiert, weit unsicherer und verfälschter ist als der des Neuen Testamentes, der heute über 18 Jahrhunderte alt ist und während der ersten 15 Jahrhunderte nur in Manuskriptform existierte ... Mit vielleicht einem Dutzend oder 20 Ausnahmen kann der Text eines jeden Verses im Neuen Testament durch allgemeinen Konsens der Gelehrten als so weit geklärt gelten, dass alle Streitfragen über die Lesart sich mehr auf die Auslegung der Wörter als auf irgendwelche Zweifel hinsichtlich der Wörter selber beziehen müssen. Hingegen sind in jedem der 37 Stücke Shakespeares vermutlich noch an die 100 Lesarten strittig, von denen ein Großteil wesentlichen Einfluss auf die Bedeutung der Stellen hat, in denen sie vorkommen.17

 

5.2 Unter Verfolgung

Die Bibel hat wie kein anderes Buch den bösartigsten Angriffen ihrer Feinde widerstanden. Viele haben versucht, sie durch Verbrennen zu vernichten oder sie »für ungesetzlich zu erklären – von den Tagen der römischen Kaiser an bis auf den heutigen Tag in kommunistisch regierten Ländern.«18


Im Jahre 303 n. Chr. erließ der römische Kaiser Diokletian ein Edikt, um die Christen an ihren Gottesdiensten zu hindern und ihre Schriften zu zerstören:
Ein kaiserlicher Erlass wurde verkündigt, welcher befahl, die Kirchen bis auf den Grund niederzureißen und die Schriften zu verbrennen. Er verfügte weiter, dass Angehörige der Oberschicht alle bürgerlichen Rechte und alle übrigen ihre Freiheit verlieren sollten, sofern sie am Bekenntnis zum Christentum festhielten.19

Die historische Ironie dieses Ereignisses wird von dem Kirchenvater Eusebius aus dem 4. Jh. eindrücklich geschildert, der schrieb, dass 25 Jahre nach dem Edikt von Diokletian der Kaiser Konstantin einen andern Erlass herausgab, dass nämlich auf Kosten seiner Regierung fünfzig Kopien der Heiligen Schriften hergestellt werden sollten.20


Viele Jahrhunderte später behauptete Voltaire, der 1778 gestorbene berühmte französische Spötter, das Christentum werde 100 Jahre nach seiner Zeit nur noch im Museum existieren. Doch was geschah? Voltaire lebt nur noch in der Geschichte, während die Verbreitung der Bibel in fast allen Teilen der Welt zunimmt und überall Segen bringt. So wurde z. B. die Englische Kathedrale in Sansibar auf dem Platz des alten Sklavenmarktes gebaut, und der Abendmahlstisch steht genau an der Stelle, wo einst der Pfahl zum Auspeitschen der Sklaven stand! Die Welt ist voll von solchen Beispielen ... Jemand sagte einmal treffend: »Wir könnten ebenso gut unsere Schulter gegen das glühende Sonnenrad stemmen und versuchen, seinen Lauf aufzuhalten, wie zu versuchen, die Verbreitung der Bibel zum Stillstand zu bringen.21

Was nun Voltaires Vorhersage hinsichtlich des Untergangs des Christentums innerhalb von 100 Jahren angeht, so weisen Geisler und Nix darauf hin, dass »schon fünfzig Jahre nach seinem Tode die Genfer Bibelgesellschaft seine Druckerpresse und sein Haus benutzte, um die Bibel stapelweise herzustellen«.22


Die Feinde der Bibel kommen und gehen, doch die Bibel überdauert sie. Jesus hatte recht, als er sagte: »Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.« (Mark 13:31).

 

5.3 Trotz Kritik

H. L. Hastings hat die Einzigartigkeit der Bibel im Widerstand gegen die Angriffe des Unglaubens und der Skepsis überzeugend illustriert:
Ungläubige Menschen haben achtzehnhundert Jahre lang dieses Buch widerlegen und stürzen wollen, und dennoch steht es heute fest wie ein Fels. Seine Verbreitung nimmt zu und es wird heute mehr denn je geliebt, geschätzt und gelesen. Mit all ihren Angriffen haben diese Leute genauso großen Einfluss auf die Bibel gehabt, wie es ein Mann mit einem Hämmerchen hätte, der damit auf die großen Pyramiden Ägyptens losgehen wollte. Als ein französischer Monarch eine Verfolgung der Christen in seinem Reich plante, erklärte ein alter Staatsmann und Krieger: »Sire, die Kirche Gottes ist ein Amboss, der schon viele Hämmer abgenutzt hat«. So haben die Hämmer der Ungläubigen im Laufe der Zeiten an diesem Buch herumgeklopft; doch die Hämmer sind abgewetzt und der Amboss steht unversehrt da. Wäre dieses Buch nicht Gottes Buch, so hätten die Menschen es längst vernichtet. Kaiser und Päpste, Könige und Priester, Fürsten und Herrscher haben alle versucht, Hand daran zu legen; sie sind gestorben, das Buch aber lebt immer noch.23

Bernard Ramm fügt hinzu:
Tausendmal wurde der Bibel zu Grabe geläutet, der Beerdigungszug gebildet, die Inschrift auf den Grabstein gemeißelt und die Totenrede gehalten. Aber irgendwie blieb die »Leiche« nie im »Grab«.


Kein anderes Buch wurde so zerhauen, zerstochen, gesichtet, untersucht und verächtlich gemacht. Welches Buch der Philosophie oder Religion, der Psychologie oder Belletristik, der Klassik oder der Moderne, war je solchen massiven Angriffen ausgesetzt wie die Bibel? – mit solcher Gehässigkeit und Zweifelsucht, mit solcher Gründlichkeit und Gelehrsamkeit – jedes Kapitel, jede Zeile und jede Aussage?

 

TEIL 1: DIE BEWEISE FÜR DIE BIBEL

Die Bibel wird aber nach wie vor von Millionen geliebt, von Millionen gelesen und von Millionen studiert.24
Theologen bezogen sich einst auf »die gesicherten Ergebnisse der Bibelkritik«. Doch diese Nachweise sind nicht mehr so sicher, wie man einmal geglaubt hat. Nehmen wir z. B. die »Quellenscheidungshypothese«. Eine der Begründungen für ihre Entwicklung – abgesehen von den verschiedenen Gottesnamen, die im 1. Buch Mose Verwendung finden – war, dass der Pentateuch (die fünf Bücher Mose) nicht von Mose selbst geschrieben worden sein konnte, weil die »sicheren Ergebnisse« der bibelkritischen Forschung bewiesen hätten, dass zur Zeit des Mose noch überhaupt nicht oder doch nur sehr selten geschrieben wurde. Aus diesem Grund schloss man auf eine spätere Autorenschaft. Die Kritiker kamen daher auf die Idee, dass vier verschiedene Schreiber, die mit J, E, P und D bezeichnet wurden, die Verfasser seien, die alles zusammengestellt hätten. Diese Kritiker errichteten ein ganzes Gebäude ihrer Theorie und gingen sogar soweit, dass sie einen Vers inhaltlich gleich auf drei verschiedene Autoren aufteilten (s. Teil 3 dieses Buches für eine gründlichere Analyse der Quellentheorie).


Doch dann entdeckten einige Leute die »Schwarze Stele«.25 Sie war mit keilförmigen Schriftzeichen bedeckt, dem detaillierten Gesetzeskodex Hammurabis. War sie postmosaisch? Nein, sie war sogar prämosaisch; ja nicht nur das, sie ging sogar den Schriften des Mose um mindestens drei Jahrhunderte voraus.26 Erstaunlicherweise stammte sie also aus der Zeit vor Mose, der doch nur ein »primitiver Mensch« ohne Alphabet gewesen sein sollte.

Welch eine Ironie der Geschichte! Die Quellentheorie wird zwar immer noch gelehrt, doch viel von ihrer ursprünglichen Begründung (»die gesicherten Ergebnisse der kritischen Bibelforschung«) hat sich inzwischen als falsch erwiesen.
Diese »gesicherten Ergebnisse« führten auch zu dem Schluss, dass es zur Zeit des Abraham keine Hethiter gegeben habe (ein Volk, von dessen Existenz man damals nur aus dem Alten Testament wusste). Alles von ihnen Gesagte könne nur in den Bereich des Mythos gehören. Auch das erwies sich als eine falsche Annahme. Archäologische Untersuchungen haben inzwischen Hunderte von Hinweisen auf die hethitische Kultur erbracht, die sich über 1.200 Jahre erstrecken.


Earl Radmacher, inzwischen pensionierter Rektor des Western Conservative Baptist Seminary, zitiert Nelson Glueck, vormals Rektor des Jewish Theological Seminary des Hebrew Union College in Cincinnati und wohl einer der drei größten Archäologen:
Ich hörte ihn [Glueck] ... in Dallas im Temple Emmanuel. Er wurde ziemlich rot im Gesicht, als er sagte: »Man hat mir vorgeworfen, die uneingeschränkte Verbalinspiration der Bibel zu lehren. Ich möchte zu verstehen geben, dass ich dies niemals gelehrt habe. Alles, was ich sagte, war, dass ich in meinen gesamten archäologischen Forschungen nie ein Zeugnis der Antike gefunden habe, das irgendeiner Aussage des Wortes Gottes widerspricht.«27

Robert Dick Wilson, der mehr als 45 Sprachen und Dialekte fließend spricht, kam nach lebenslangem Studium des Alten Testamentes zu dem Ergebnis:


Ich möchte sagen, dass das Resultat der 45 Jahre meiner Beschäftigung mit der Bibel mich zu dem immer festeren Glauben geführt hat, dass wir im Alten Testament einen wahren historischen Bericht der Geschichte des israelitischen Volkes haben.28
Die Bibel ist einzigartig in ihrer Fähigkeit, ihren Kritikern gegenüber standzuhalten. Es gibt kein anderes vergleichbares Buch in der gesamten Literatur. Ein Mensch, der nach Wahrheit sucht, wird sicherlich einem solchen Buch mit diesen Qualifikationen Beachtung schenken müssen.

 

6 Einzigartig in ihren Lehren

6.1 Prophetie
Wilbur Smith, der eine persönliche Bibliothek von 25.000 Bänden sein eigen nennt, kommt zu dem Schluss:
Was man auch immer von der Autorität dieses Buches, das wir die Bibel nennen, und von seiner Botschaft halten mag, so besteht doch weltweite Übereinstimmung darin, dass es in mehrfacher Hinsicht das beachtlichste Schriftwerk ist, das in den annähernd 5.000 Jahren, die die Menschheit des Schreibens kundig ist, je verfasst wurde. Sie ist das einzige menschliche Werk, in dem sich eine Fülle von Prophetien in Bezug auf einzelne Nationen, auf Israel, auf alle Völker der Erde, auf bestimmte Städte und auf das Kommen dessen, der der Messias sein sollte, befindet. Die Welt der Antike kannte viele Praktiken zur Bestimmung der Zukunft, bekannt als Wahrsagerei oder Weissagung; aber in der gesamten Skala der griechischen und lateinischen Literatur – wenn sie auch Wörter wie »Prophet« und »Prophetie« gebrauchten – können wir weder eine wirklich genaue Prophetie eines großen historischen Geschehens in der fernen Zukunft noch eine Prophetie über einen in der Menschheit erscheinenden Retter finden ...

Der Islam kann auf keine Prophetien über das Kommen Mohammeds hinweisen, die Hunderte von Jahren vor seiner Geburt geäußert oder geschrieben worden wären. Ebenso wenig können die Gründer irgendeines Kultes in diesem Land mit Recht einen Text des Altertums für sich beanspruchen, der ihr Erscheinen konkret voraussagte.29
Geisler und Nix stimmen damit überein. In ihrem Buch A General Introduction to the Bible – einem maßgeblichen Standardwerk – schreiben sie:

Nach 5. Mose 18 galt ein Prophet als falsch, wenn er Vorhersagen machte, die niemals in Erfüllung gingen. Keine uneingeschränkten Prophetien der Bibel im Hinblick auf Ereignisse sind bis zum gegenwärtigen Tag unerfüllt geblieben.


TEIL 1: DIE BEWEISE FÜR DIE BIBEL

14 Viele, viele Vorhersagen, einige davon Hunderte von Jahren im Voraus gemacht, sind sogar buchstäblich erfüllt worden. Die Zeit (Dan 9), der Ort (Mi 5:2) und die Umstände der Geburt Christi sind im Alten Testament vorhergesagt, ebenso wie Dutzende von anderen Einzelheiten im Hinblick auf sein Leben, seinen Tod und seine Auferstehung (s. Jes 53). Zahlreiche andere Prophezeiungen bewahrheiteten sich ebenfalls, einschließlich der Zerstörung von Edom (Obd 1), der Fluch über Babylon (Jes 13), die Zerstörung von Tyrus (Hes 26) und Ninive (Nah 1-3), und die Rückkehr von Israel in sein Land (Jes 11:11). Auch andere Bücher nehmen für sich in Anspruch, göttlich inspiriert zu sein, wie etwa der Koran oder das Buch Mormon oder Teile der (hinduistischen) Veden. Doch keines dieser Bücher enthält voraussagende Prophetie. Daher ist erfüllte Prophetie ein starker Beleg für die einzigartige, göttliche Autorität der Bibel.30

 

6.2 Geschichte

Von 1. Samuel bis 2. Chronik finden wir die Geschichte Israels über eine Zeitspanne von fast fünf Jahrhunderten. In The Cambridge Ancient History heißt es dazu: »Die Israeliten zeigen eindeutig eine Begabung für historische Zusammenhänge, und das Alte Testament umfasst die ältesten, noch vorhandenen historischen Schriften.«31


Der anerkannte Archäologe Professor W. F. Albright beginnt sein klassisches Essay The Biblical Period mit folgender Beobachtung:

Die hebräische nationale Tradition übertrifft alle anderen in ihrer klaren Darstellung der Stammes- und Familienursprünge. In Ägypten und Babylonien, in Assyrien und Phönizien, in Griechenland und Rom suchen wir umsonst nach etwas Vergleichbarem. Es gibt auch nichts dergleichen in der Überlieferung germanischer Völker. Weder Indien noch China können Ähnliches aufweisen, da ihre frühsten historischen Erinnerungen nur literarische Hinterlassenschaften entstellter dynastischer Traditionen sind, ohne die Spur eines Hirten oder Bauern hinter dem Halbgott oder König, mit dem ihr Bericht beginnt. Weder in den ältesten indischen historischen Schriften (den Puranas) noch bei den frühesten griechischen Historikern gibt es eine Andeutung der Tatsache, dass sowohl die Indo-Arier als auch die Hellenen einst Nomaden waren, die vom Norden her in ihre späteren Wohngebiete einwanderten. Gewiss, die Assyrer erinnern sich vage daran, dass ihre ersten Herrscher Zeltbewohner waren. An deren Namen entsinnen sie sich noch, aber nicht an Einzelheiten ihrer Taten. Woher sie kamen, war längst vergessen.32


Im Hinblick auf die Glaubwürdigkeit der Geschlechtsregister in 1.Mose 10 schließt Albright: »Dies steht in der antiken Geschichte absolut einmalig da, ohne auch nur eine entfernte Parallele zu haben, selbst nicht bei den Griechen ... Das Geschlechtsregister bleibt ein erstaunlich akkurates Dokument.«33

 

6.3 Charakter

Lewis S. Chafer, Gründer und vormals Rektor des Dallas Theological Seminary, sagt: »Die Bibel ist kein solches Buch, wie es ein Mensch schreiben würde, wenn er könnte, oder schreiben würde, wenn er wollte.«
Die Bibel spricht sehr offen über die Sünden der Menschen, die in ihr auftreten, selbst wenn diese Sünden ein schlechtes Licht auf Gottes auserwähltes Volk, seine Führer und selbst die Verfasser der biblischen Schriften fallen lassen. Zum Beispiel:
• Die Sünden der Patriarchen sind erwähnt (1.Mose 12:11-13; 49:5-7).
• Die Sünden des Volkes werden angeprangert (5.Mose 9:24).
• König Davids Ehebruch mit Batseba und den anschließenden Versuch Davids, die Sache zu vertuschen (2.Sam 11-12).


• Die Schreiber der Evangelien schildern ihr eigenes Versagen und auch das der Apostel

(Mt 8:10-26; 26:31-56; Mark 6:52; 8:18; Luk 8:24-25; 9:40-45; Joh 10:6; 16:32).

• Unordnung in den Gemeinden wird aufgedeckt (1.Kor 1:11; 15:12; 2.Kor 2:4).
Die Bibel als Ganzes ist ein Buch, das die Realität im Blick hat, nicht irgendwelche Phantasievorstellungen. Sie schildert das Gute und das Böse, Recht und Unrecht, das Beste und das Schlimmste, Hoffnung und Verzweiflung, Freude und Schmerz des Lebens. Und so sollte es auch sein, denn letztlich ist Gott der Autor dieses Werkes und »... kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern alles ist enthüllt und aufgedeckt vor den Augen dessen, dem wir Rechenschaft zu geben haben«

(Hebr 4:13).

 

7 Einzigartig in ihrem Einfluss auf die Literatur

Cleland B. McAfee schreibt in The Greatest English Classic:
Wenn alle Bibeln in irgendeiner größeren Stadt vernichtet würden, könnte das Buch in seinen wesentlichen Teilen aus den Zitaten aus den Regalen der Stadtbibliothek wiederhergestellt werden. Es gibt Arbeiten über fast alle großen Schriftsteller, die besonders dem Ziel gelten, darauf hinzuweisen, wie sehr die Bibel diese Menschen beeinflusst hat.34


Gabriel Sivan schreibt:
Kein anderes Dokument, das sich im Besitz der Menschheit befindet, bietet dem Leser derart viel: ethische und religiöse Anweisungen, ausgezeichnete Dichtungen, ein soziales Programm und juristische Schlüsselbegriffe, eine Interpretation der Geschichte und eine Schilderung all der Freuden, Sorgen und Hoffnungen, die in den Menschen aufwallen und die von Israels Propheten und Führern mit unvergleichlicher Kraft und Leidenschaftlichkeit zum Ausdruck gebracht wurden.35

Im Hinblick auf die hebräische Bibel fügt er hinzu:
Seit dem Aufkommen der Zivilisation hat kein Buch die schöpferische Kraft unter Schriftstellern derart stark inspiriert wie das Alte Testament, die hebräische Bibel. In Dichtung, Schauspiel und Fiktion ist sein literarischer Einfluss unübertroffen. Der deutsche Dichter Heinrich Heine beschrieb (um 1830) seinen Einfluss auf die lyrische Sprache: »Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, Verheißung und Erfüllung, Geburt und Tod, das ganze menschliche Drama, alles taucht in diesem Buch auf ... Es ist das Buch der Bücher – die Bibel.«

Mit unterschiedlichen Einsichten, aber in unveränderlicher Übereinstimmung fanden Schriftsteller aus nahezu allen Ländern und Kulturen im Laufe von mehr als 1.000 Jahren einen unvergleichlichen Schatz an Themen und Gestalten in der Bibel. Diese Stoffe haben sie dann in Darstellungen zeitloser Motive bearbeitet und interpretiert wie z. B. Gott und Mensch; Konflikt zwischen Gut und Böse, Liebe und Eifersucht und den Kampf des Menschen für Freiheit, Wahrheit und Gerechtigkeit.36


Susan Gallagher und Roger Lundin erkennen an:

Die Bibel ist eines der wichtigsten Dokumente in der Geschichte der Zivilisation, nicht nur wegen ihres Status als heilige, inspirierte Schrift, sondern auch wegen ihres intensiven Einflusses auf das westliche Denken. Als vorherrschendes Weltbild für wenigstens 14 Jahrhunderte spielte das Christentum und sein großer zentraler Text eine wesentliche Rolle bei der Ausbildung der westlichen Kultur. Infolgedessen beziehen sich viele literarischen Texte, selbst solche aus unserer nachchristlichen Ära häufig auf die Bibel und die christliche Tradition.37

Elie Wiesel, bekannter Schriftsteller und Nobelpreisträger stellte folgende Beobachtung an:
Als inspiriertes Werk ist die Bibel gleichzeitig eine Quelle der Inspiration. Für ihren Einfluss gibt es nichts Vergleichbares – weder auf sozialer noch auf ethischer Ebene oder in dem Bereich literarischen Schaffens ... Ihre Gestalten sind dramatisch, die Szenen zeitlos, ihre Siege und Niederlagen überwältigend. Jeder Schrei geht uns nahe, jeder Ruf durchdringt uns. Als Texte aus einem andern Zeitalter sind die biblischen Dichtungen ihrerseits selbst zeitlos. Sie sprechen uns als Gemeinschaft und als einzelne an, quer durch die Jahrhunderte und auch jenseits von ihnen.38

Harold Fisch, emeritierter Professor an der Bar-Ilan-Universität, stellte fest:
Die Bibel hat die Literatur der westlichen Welt in einem Maß durchdrungen, das man kaum abschätzen kann. Mehr als irgendein anderes einzelnes literarisches Werk der Antike oder Moderne hat sie den Schriftstellern vom Mittelalter an einen Reichtum an Symbolen, Vorstellungen und Zugangsweisen zur Realität vermittelt. Diesen Einfluss kann man nicht nur in Texten verfolgen, die sich unmittelbar mit biblischen Gestalten oder Themen befassen, sondern auch in einer riesigen Zahl von Gedichten, Spielen und anderen Schriften, die sich nicht offenkundig auf biblische Themen zurückführen lassen, aber eine biblische Schau im Hinblick auf die Menschheit und die Welt bezeugen.39

In seiner inzwischen als klassisch geltenden Anatomy of Criticism stellt der weltberühmte Literaturkritiker Northrop Frye fest, dass »die westliche Literatur mehr durch die Bibel als durch irgendein anderes Buch beeinflusst worden ist.«40


25 Jahre danach schrieb er:
Mir wurde sehr bald klar, dass ein Student der englischen Literatur, der die Bibel nicht kannte, einen großen Teil dessen, was er las, nicht verstand: Auch der gewissenhafteste Student legt dann die Folgerungen, ja sogar die Bedeutung des Ganzen falsch aus.41

Der Historiker Philip Schaff beschreibt in The Person of Christ die Einzigartigkeit der Bibel und ihres Heilandes so:
Dieser Jesus von Nazareth besiegte ohne Geld und Waffen mehr Millionen Menschen als Alexander, Cäsar, Mohammed und Napoleon; ohne Wissenschaft und Gelehrsamkeit warf er mehr Licht auf göttliche und menschliche Dinge als alle Philosophen und Gelehrten zusammen; ohne rhetorische Kunstfertigkeit sprach er Worte des Lebens, wie sie nie zuvor oder seither gesprochen wurden, und erreichte eine Wirkung wie kein andrer Redner oder Dichter. Ohne selbst eine einzige Zeile zu schreiben, setzte er mehr Federn in Bewegung und lieferte Stoff für mehr Predigten, Reden, Diskussionen, Lehrbücher, Kunstwerke und Loblieder als das gesamte Heer großer Männer der Antike und Moderne.42

Bernard Ramm fügt hinzu:
Es gibt eine Vielfalt bibliographischer Studien, die in keiner anderen Wissenschaft und auf keinem anderen Gebiet menschlichen Wissens eine Parallele haben. Von den apostolischen Vätern seit 95 n. Chr. bis zur Neuzeit gibt es einen durch die Bibel inspirierten großen literarischen Strom: biblische Wörterbücher, Bibelenzyklopädien, Bibellexika, Bibelatlanten und Bücher über die Geographie. Diese mögen zur Einführung dienen. Und dann, aufs Geratewohl herausgegriffen, können wir noch die unzähligen Bibliographien über Theologie, Religionsunterricht, Hymnologie, Mission, die biblischen Sprachen, Kirchengeschichte, religiöse Lebensbeschreibungen, Andachtsbücher, Kommentare, Religionsphilosophie, Beweisführung, Apologetik usw. erwähnen. Es scheint eine endlose Zahl zu sein ...
Kein anderes Buch in der gesamten menschlichen Geschichte hat seinerseits zum Schreiben so vieler Bücher angeregt wie die Bibel.43

 

8 Einzigartig in ihrem Einfluss auf die Zivilisation

Die Bibel ist ebenfalls einzigartig in ihrem Einfluss auf die Zivilisation. Geisler und Nix erklären dies in knapper Form:
Der Einfluss der Bibel und ihrer Lehre auf die westliche Welt liegt für alle auf der Hand, die sich mit Geschichte beschäftigen. Und die wesentliche Rolle des Westens im Hinblick auf das Weltgeschehen ist ebenfalls klar. Die Zivilisation ist mehr durch jüdisch-christliche Schriften beeinflusst worden als durch irgendein anderes Buch oder schriftstellerisches Werk der Welt. Tatsächlich übertrifft kein großes moralisches oder religiöses Werk der Welt die Tiefe der Moral im Prinzip der christlichen Liebe und keines hat ein erhabeneres geistliches Konzept als die biblische Sicht von Gott. Die Bibel stellt die höchsten Ideale dar, die der Menschheit je bekannt waren, Ideale, die die Zivilisation geformt haben.44

Grady Davis schreibt in The New Encyclopedia Britannica: »Die Bibel führte ihre Sichtweise von Gott, vom Universum und von der Menschheit in alle führenden westlichen Sprachen ein und damit in den intellektuellen Prozess der westlichen Menschen.«45 Er sagt weiter:
Seit der Erfindung der Buchdruckerkunst (Mitte des 15. Jh.s) ist die Bibel mehr gewesen als nur die Übersetzung eines antiken, orientalischen literarischen Werkes. Sie schien gar kein fremdes Buch zu sein, und sie war die verbreitetste, bekannteste und zuverlässigste Quelle und der Schiedsrichter der intellektuellen, moralischen und geistlichen Ideale der westlichen Welt.46


Gabriel Sivan sagt: »Die Bibel hat den Freiheitskämpfern Kraft gegeben und den Verfolgten ein festes Herz, den Sozialreformern die Leitlinien und den Schriftstellern und Künstlern Anregung und Inspiration.«47

Der französische Philosoph Jean-Jacques Rousseau rief aus:
Seht euch doch die Worte unserer Philosophen an! Mit all ihrer wichtigtuerischen Sprache, wie gewöhnlich und verächtlich wirken sie doch verglichen mit der Heiligen Schrift! Ist es möglich, dass ein Buch – gleichzeitig so einfach und großartig – nur das Werk von Menschen ist?
Kenneth L. Woodward weist im Magazin Newsweek darauf hin, dass nach »zweitausend Jahren ... selbst die Jahrhunderte noch immer nach der Geburt Jesu von Nazareth gezählt werden. Am Ende dieses Jahres [1999] registrieren die Kalender
in Indien und China, in Europa, Amerika und dem Mittleren Osten den Anbruch eines dritten Jahrtausends.«48

 

9 Eine angemessene Schlussfolgerung

Das oben Gesagte »beweist« natürlich nicht automatisch, dass die Bibel wahr ist. Aber es beweist mir, dass sie einzigartig ist, ohne ihresgleichen dasteht.
Ein Professor sagte einmal zu mir: »Als intelligenter Mensch werden Sie das Buch lesen, das mehr als jedes andere die Aufmerksamkeit auf sich gelenkt hat – wenn Sie nach der Wahrheit suchen.« Die Bibel hat sich ganz sicher als dieses einzigartige Buch qualifiziert.
Theodore Roosevelt stellte einst fest: »Eine gründliche Kenntnis der Bibel ist mehr wert als eine Fachhochschulreife.«

 

10 Literaturangaben
1 Sidney Collett, All About the Bible, S. 314f.
2 David S. Dockery, Foundations for Biblical Interpretation, S. 214.
3 William F. Albright, The Archaeology of Palestine, S. 218.
4 David S. Dockery, Foundations for Biblical Interpretation, S. 221.
5 Ebd., S. 224-225.227.
6 Norman L. Geisler/William E. Nix, A General Introduction to the Bible (1986), S. 28.
7 Ebd., S. 29.
8 F. F. Bruce, The Books and the Parchments, S. 89.
9 Ebd., S. 88.
10 Stanley L. Greenslade, Cambridge History of the Bible, S. 479.
11 www.biblesociety.org
12 Merrill F. Unger, Ungers Bible Dictionary, S. 1147.
13 William Barnes, »Wycliffe Bible Translators«, The Oxford Companion to the Bible, S. 823.
14 John W. Montgomery, History and Christianity (1971), S. 29.
15 Bruce M. Metzger, The Text of the New Testament, S. 34.
16 Bernard Ramm, Protestant Christian Evidence (1953), S. 230f.
17 John W. Lea, The Greatest Books in the World, S. 15.
18 Bernard Ramm, Protestant Christian Evidence (1953), S. 232.
19 Stanley L. Greenslade, Cambridge History of the Bible, S. 476.
20 Eusebius, Ecclesiastical History, VII, 2,259.
21 Sidney Collett, All About the Bible, S. 63.
22 Norman L. Geisler/William E. Nix, A General Introduction to the Bible (1968), S. 123f.
23 John W. Lea, The Greatest Books in the World, S. 17f.
24 Bernard Ramm, Protestant Christian Evidence (1953), S. 232f.
TEIL 1: DIE BEWEISE FÜR DIE BIBEL 20 25 Merrill F. Unger, Ungers Bible Dictionary, S. 444.
26 Ebd.
27 Earl Radmacher, Personal Conversation, S. 50.
28 Robert Dick Wilson, Which Bible?, S. 42.
29 Wilbur M. Smith, The Incomparable Book, S. 9f.
30 Norman L. Geisler/William E. Nix, A General Introduction to the Bible (1986), S. 196.
31 The Cambridge Ancient History, Bd. XI, S. 222.
32 W. F. Albright in Louis Finkelstein, The Jews, Their History, Culture and Religion, S. 3.
33 William F. Albright, Recent Discoveries in Bible Lands, S. 70ff.
34 Cleland B. McAfee, Greatest English Classics, S. 134.
35 Gabriel Sivan, The Bible and Civilization, S. xiii.
36 Ebd., S. 218.
37 Susan V. Gallagher/Roger Lundin, Literature Through the Eyes of Faith, S. 120.
38 Elie Wiesel, zitiert in S. Liptzen, Biblical Themes in World Literature, S. 293.
39 Harold Fisch, HarperCollins Bible Dictionary, S. 136.
40 Northrop Frye, Anatomy of Criticism, S. 14.
41 Ebd., S. xii.
42 Philip Schaff, The Person of Christ, American Tract Society 1913, o.S.
43 Bernard Ramm, Protestant Christian Evidence (1953), S. 239.
44 Norman L. Geisler/William E. Nix, A General Introduction to the Bible (1986), S. 196f.
45 Grady Davies, The New Encyclopedia Britannica, S. 904.
46 Ebd., S. 905.
47 Gabriel Sivan, The Bible and Civilization, S. 491.
48 Kenneth L. Woodward, »2000 Years of Jesus«, Newsweek, March 29 (1999), S. 52.

 

Quelle:

Kapitel 1 des Buches von Josh McDowell:

"Die Bibel im Test"


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