Der “wihen nahten” - Kult



Der “wihen nahten” - Kult

Oder was hat “Weihnachten” mit dem MESSIAS zu tun

 

Weißt du, geehrter Leser, was “wihen nahten” bedeutet? Wohl kaum, oder? “Wihen nahten” ist das mittelhochdeutsche Wort für “Weihnachten”, wie ein Herkunftswörterbuch (Duden Nr. 7) folgendermaßen beschreibt:

“Die Form Weihnachten beruht auf einem alten Dativ Plural mhd. zu wihen nahten 'in den heiligen Nächten'. Damit waren ursprünglich die schon in germanischer Zeit als heilig gefeierten Mittwinternächte gemeint.”

“Weihnachten” hat somit ursprünglich überhaupt nichts mit der Bibel bzw. mit der Geburt Jesu Christi zu tun, sondern ist ein vorchristlicher, germanisch-heidnischer Götzendienst! Die germanischen Heiden feierten schon vor CHRISTUS die Mittwinternächte als “heilige Nächte”. Dementsprechend lernen heute Schulkinder schon im 2. Grundschuljahr z.B. aus dem an bayerischen Schulen amtlich zugelassenen Lesebuch “Mein Lesebuch 2 B” (Bayerischer Schulbuchverlag, München, 1989, S. 191):

 

Weißt du, warum wir zu Weihnachten Plätzchen backen?

Viele Weihnachtsbräuche stammen aus vorchristlicher Zeit und gehen auf alten Geisterglauben zurück. Vor allem die langen Nächte zur Mittwinterzeit dachten sich die Menschen erfüllt mit dem Spuk böser Geister. Sie stellten sich ein Heer wilder Geister vor, das durch die Lüfte jagte. Sie malten sich Schreckgestalten aus mit zottigem Pelz, mit langen Krallen, glühenden Augen, mit Höckern und Hörnern. Um sich davor zu schützen, mußte man Zaubersprüche oder Zaubermittel anwenden und Opfer bringen. Zum Beispiel hat man Opferbrote gebacken für die Götter oder die Naturgewalten. Diese Brote wurden in den Wind gehängt, ins Feuer gelegt oder ins Wasser geworfen, um Unheil abzuwenden. In christlicher Zeit wurden die Opferbrote zu Weihnachtsbroten. Unser Christstollen wird bis auf den heutigen Tag in Brotform gebacken. Außer solchen Broten wurden den Göttern von jeher Früchte und Tiere geopfert. Es gab Zeiten, in denen die Menschen aber auch Backwerk in Tiergestalt anfertigten und den Göttern darbrachten. Auf diese Weise konnten sie ihre wertvollen Tiere behalten, und die Götter waren auch mit den Tiergebilden zufrieden! Tierbilder haben sich in der Bäckerei über Jahrhunderte erhalten. Und auch bei den Weihnachtsplätzchen finden wir neben Sternen, Herzen und Engeln immer wieder Tierformen, die wahrscheinlich eine Erinnerung an die alten Opfertiere sind.”

 Soweit der Text aus dem Schullesebuch. Kann man den germanischen Weihnachts-Götzendienst noch klarer darstellen? Deutlich ist in dieser Erklärung auch die Handschrift der römischen Staatskirche bei der “Christianisierung” der Germanen zu erkennen: Die römische Staatskirche hat nie den heidnischen Götzendienst durch den biblisch definierten Dienst für GOTT ersetzt (vgl. Apg. 14:15; 1.Thess. 1:9), sondern sie hat bis heute der Welt samt ihrem heidnischen Götzendienst lediglich ein “christliches” Mäntelchen umgehängt (welches zwar im 16. Jahrhundert zeitweilig heruntergerutscht war, aber von Prof. Dr. Martin Luther schnell und gekonnt wieder hochgezogen worden ist). So wurde z.B. der geschilderte germanisch-heidnische “wihen nahten”-Götzendienst in eine “christliche Weihnachtsfeier” verwandelt, der heidnische “Ostara”-Götzendienst in ein “christliches Osterfest”. Aus der griechisch-heidnischen Mythenfigur “Europa” (= Geliebte des heidnischen Gottes Zeus) wurde eine “christliche Marienverehrung” (“Königin des Himmels”) einschließlich katholisch-marianischer Europa-Schutzgöttin-Funktion usw.

Indem also die römische Staatskirche die Heiden stets in ihrem Götzendienst belassen, denselben lediglich “verchristlicht”, d.h. mit pseudo-geistlichen Etiketten versehen hat, konnte sie mühelos ganze Völker vereinnahmen und dadurch schließlich deren Führung übernehmen.

Übrigens werden heute die Schulkinder, wie beispielhaft in dem zitierten Lesebuch, ganz unverblümt zur Nachahmung des beschriebenen germanisch-heidnischen Götzendienstes animiert, indem z.B. folgende Fragen beantwortet werden sollen:

“Gibt es bei euch zu Hause auch eine Schweinchen-Form? Wann werden bei euch die gebackenen Schweinchen geschlachtet, die Kamele und Schäfchen? Weißt du, warum Weihnachtsplätzchen in solchen Formen gebacken werden?” (Seite 220).

Anschließend werden die Kinder bewusst auf die oben zitierte Erklärung verwiesen. So führt z.B. das Bayerische Kultusministerium das Volk mittels Deutschunterricht (!) in das germanische Heidentum zurück. Und wer sein Kind diesem götzendienerischen Einfluss entziehen will, der macht sich nach deutschem Recht strafbar, indem er sein Kind an solchem Unterricht nicht teilnehmen lässt (mehrere Gerichtsurteile liegen bereits vor). Dies kümmert allerdings ernsthafte Christen nicht (Eph. 6:4; 2.Tim. 3:12) und sie gehorchen dem lebendigen GOTT mehr als Menschen (Apg. 5:29).

 

Hat denn GOTT nicht jede Form des Götzendienstes und jede Verbindung SEINES heiligen Namens mit irgendwelchen Götzen ausdrücklich verboten und größte Distanzierung davon geboten?

Du sollst keine anderen Götter haben neben MIR” (2.Mose 20:3).

Du sollst den Namen des HERRN, deines GOTTES, nicht zu Eitlem aussprechen; denn der HERR wird den nicht für schuldlos halten, der SEINEN Namen zu Eitlem ausspricht” (2.Mose 20,7).

Ihr sollt alle die Orte gänzlich zerstören, wo die Nationen, die ihr austreiben werdet, ihren Göttern gedient haben: auf den hohen Bergen und auf den Hügeln und unter jedem grünen Baum; und ihr sollt ihre Altäre niederreißen und ihre Bildsäulen zerbrechen und ihre Ascherim mit Feuer verbrennen und die geschnitzten Bilder ihrer Götter umhauen; und ihr sollt ihre Namen aus selbigem Orte vertilgen” (5.Mose 12:2.3).

 

Sind nicht die romgläubigen Gebiete noch ausgeprägter als die luthergläubigen mit “Altären”, “Bildsäulen” und “geschnitzten Bildern” auf den hohen Bergen und auf den Hügeln und unter grünen Bäumen übersät? S Selbstverständlich sind auch diese heidnischen Rituale und Kultgegenstände alle “verchristlicht”, was jedoch nichts an ihrem götzenhaften Wesen ändert!

Weißt du aber, was “Ascherim” sind? “Aschera” (Mehrzahl: “Ascherim”) hieß im kanaanitischen Götzenkult ein zu Ehren der Astoreth (als Mondgöttin oder Göttin des Himmels verehrt) in die Erde gepflanzter Baumstamm ohne Wurzeln, aber mit stehengelassenen Zweigen, welcher gewöhnlich neben den Altären des heidnisch-kanaanitischen Sonnengottes Baal (= Herr) aufgerichtet wurde. Kommt dir das nicht ebenfalls bekannt vor, geehrter Leser? S Ein Baumstamm ohne Wurzeln aber mit stehengelassenen Zweigen? S Da hast du deinen Weihnachtsbaum! Natürlich wurde auch dieses uralte götzendienerische Ritual “verchristlicht”, weshalb die Ascherim heute “Christbäume” heißen, was gleichzeitig einen schlimmen Missbrauch des Namens GOTTES darstellt!

Nun, geehrter Leser, wenn du nicht länger gemäß den Überlieferungen heidnischer Kultpraktiken leben willst, sondern als wahrhafter Christ, dann entferne jeglichen Götzendienst von dir S insbesondere auch deine Weihnachtsfeiern einschließlich deiner Weihnachts-Ascherim, zumal auch die Mittwinternächte weder heilig sind noch irgend etwas mit der Geburt des CHRISTUS zu tun haben (vgl. Lukas 2:8) S und werde GOTT von Herzen gehorsam, indem du SEINE Gebote bewahrst (vgl. 2.Joh. 5+6)!

 

Denn auch im Neuen Testament steht geschrieben (da wir kein buchstäblich irdisches Land von GOTT bekommen haben):

Flieht den Götzendienst” (1.Kor. 10:14; vgl. Gal. 4:10.11).

Oder wisst ihr nicht, dass Ungerechte das Reich GOTTES nicht ererben werden? Irrt euch nicht! weder Hurer noch Götzendiener, […] werden das Reich GOTTES ererben” (1.Kor. 6:9.10).

Den Feigen aber und Ungläubigen und mit Greueln Befleckten und Mördern und Hurern und Zauberern und Götzendienern und allen Lügnern, ihr Teil ist in dem See, der mit Feuer und Schwefel brennt, welches der zweite Tod ist” (Offb. 21:8; vgl. 22:15).


Verantwortlich für den Inhalt: Thomas J. Schaum (v.i.S.d.P.) - nach einer Vorlage von H.-J. Böhm

 

www.bibel-aktuell.org


 


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