Der heilige Sabbat sah herrlich aus



Der heilige Sabbat sah herrlich aus.

„In dem Allerheiligsten sah ich eine Lade, oben und an den Seiten von feinem Gold.

An jedem Ende der Lade stand ein herrlicher Cherub, der seine Flügel darüber ausgebreitet hatte. Ihre Antlitze waren einander zugewandt, und sie blickten auf die Lade nieder.

Zwischen den Engeln befand sich ein goldenes Räuchergefäß.

Über der Lade, wo die Engel standen, war eine überaus strahlende Herrlichkeit, es sah aus wie der Thron, auf dem Gott saß.

Jesus stand bei der Lade, und als die Gebete der Heiligen zu ihm aufstiegen, fing das Räucherwerk in dem Räuchergefäß an zu rauchen. Er brachte ihre Gebete mit dem Rauch des Räucherwerks seinem Vater dar.

In der Lade befand sich der goldene Krug mit Manna, Aarons Stab, der grünte, und die wie ein Buch zusammengelegten steinernen Tafeln. Jesus öffnete sie, und ich sah die Zehn Gebote, vom Finger Gottes geschrieben. Auf einer Tafel waren vier, auf der anderen sechs.

Die vier Gebote auf der ersten Tafel leuchteten heller als die anderen sechs; doch das vierte, das Sabbatgebot, leuchtete am hellsten, denn der Sabbat war etwas Besonderes, er sollte zur Ehre des heiligen Namens Gottes gehalten werden.

Der heilige Sabbat sah herrlich aus, ein herrlich leuchtender Schein umgab den Text des Gebotes. Ich sah, daß der Sabbat nicht an das Kreuz genagelt war. Wenn das der Fall wäre, dann wäre es mit den anderen neun Geboten ebenso, und wir könnten ebenso gut alle brechen wie das vierte. Ich sah, daß Gott den Sabbat nicht verändert hat, da er sich selbst nie verändert.

Aber das Papsttum hat ihn vom siebenten auf den ersten Tag der Woche verändert, denn es änderte Zeit und Gesetz. Ich sah, wenn Gott den Sabbat vom siebenten auf den ersten Tag verlegt hätte, dann hätte er auch das Sabbatgebot verändert, das auf den steinernen Tafeln geschrieben steht, die in der Lade im Allerheiligsten des Tempels im Himmel sind.

Es würde dann heißen:

Der erste Tag ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes.

Aber ich sah, daß es noch ebenso lautete wie auf den steinernen Tafeln, vom Finger Gottes geschrieben, die Moses auf dem Berge Sinai erhielt:

„Aber der siebente Tag ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes.“

Ich sah, daß der heilige Sabbat die trennende Mauer zwischen dem wahren Israel Gottes und den Ungläubigen ist und sein wird und daß der Sabbat das große Thema ist, das die Herzen der treuen, wartenden Heiligen Gottes vereinigen wird.

2.Mose 20,10.

Seite 51-52

Frühe Schriften

Ellen Gould White

Ellen G. White – Eine Prophetin Gottes

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