Das Festmahl, das sättigt!



Das Festmahl, das sättigt!


Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.“ Matthäus 5,6.


Es wäre zu wünschen, daß alle Männer und Frauen, die mit ihrem elenden, verkümmerten Zustand in göttlichen Dingen zufrieden sind, plötzlich in den Himmel versetzt werden und einen Augenblick lang den hohen, heiligen Zustand der Vollkommenheit erleben, der dort ständig herrscht: jeder ist von Liebe erfüllt, jedes Gesicht strahlt vor Freude ... Ich frage: Könnten sich solche Menschen in die himmlische Gesellschaft mischen, bei ihren Liedern mitsingen und die reine, erhabene und mitreißende Herrlichkeit aushalten, die von Gott und dem Lamm ausgeht? Aber nein! ...

Die Menschen, die ihren Geist darin geübt haben, an der Beschäftigung mit geistlichen Dingen Genuß zu empfinden, sind diejenigen, die verwandelt und entrückt werden können und von der Reinheit und der alles übertreffenden Herrlichkeit des Himmels nicht überwältigt werden. Vielleicht kennst du dich in verschiedenen Kunstrichtungen aus; vielleicht bist du wissenschaftlich gebildet, oder du bist ein guter Musiker oder Schriftsteller; deine Umgangsformen wirken auf deine Mitmenschen angenehm. Was aber haben diese Dinge mit einer Vorbereitung auf den Himmel zu tun? Inwieweit machen sie dich tauglich, vor dem Gerichtshof Gottes zu bestehen?

Irre dich nicht: Gott läßt sich nicht spotten. Nur die Heiligkeit wird dich auf den Himmel vorbereiten. Nur die aufrichtige, persönlich ausgelebte Frömmigkeit kann dir einen reinen, erhabenen Charakter geben und dich befähigen, in die Gegenwart Gottes zu kommen, „der in einem Licht wohnt, da niemand zukommen kann.“ Der himmlische Charakter muß auf der Erde erworben werden. Oder er kann überhaupt nie erworben werden. — Testimonies for the Church II, 266.267.


Das Verlangen, Güte und echte Heiligkeit zu besitzen, ist soweit in Ordnung. Wenn Du aber hier stehen bleibst, wird damit gar nichts erreicht. Gute Vorsätze sind richtig, werden sich aber als wirkungslos erweisen, solange sie nicht energisch in die Tat umgesetzt werden. Viele werden verloren gehen, obwohl sie gehofft und gewünscht haben, Christen zu sein. Sie haben sich aber nie ernsthaft angestrengt. Deshalb werden sie in der Waagschale gewogen und zu leicht befunden. Der Wille muß in die rechte Richtung geleitet werden. Ich will von ganzem Herzen Christ sein. Ich will die Länge und Breite, die Höhe und Tiefe der vollkommenen Liebe kennenlernen.

Hör‘ auf die Worte Jesus: „Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.“ Christus hat reichlich dafür vorgesorgt, die Seele zu sättigen, die nach Gerechtigkeit hungert und dürstet. — Testimonies for the Church II, 265.266.


Auszug aus Maranatha

Seite 37-38


Ellen G. White – Eine Prophetin Gottes

Bücher von Ellen Gould White als PDF

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