Adventist Review verewigt die Trinität




Adventist Review verewigt die Trinität

 

von Lynnford Beachy

Der Leitartikel des Adventist Review, vom 22. April 1999, trägt den Titel:

„Irrlehre oder Hoffnungszeichen?

Das Ringen der frühen Adventisten mit der Wahrheit über die Trinität.“


Dieser Artikel wurde von Jerry Moon, einem Professor am Theologieseminar der Siebenten-Tags-Adventisten, in Berrien Springs, Michigan, verfasst.

Wie der Titel andeutet, wurde dieser Artikel dazu entworfen, um zu erklären, warum die frühen Siebenten-Tags-Adventisten nicht an die Trinität glaubten. Seit der Zeit, als die Leitung der Gemeinschaft in den frühen fünfziger Jahren mit den führenden Evangelikalen Konferenzen abgehalten hatte, versuchte die Leitung jahrelang die Tatsache zu vertuschen, dass die Pioniere der Adventbewegung nicht an die Trinität geglaubt hatten.


Mit der wachsenden Erkenntnis der Laien über diese Hintergründe, ringt die Leitung nun damit, diese alarmierenden Fakten zu erklären. Der Titel des besagten Artikels weist auf das Dilemma der adventistischen Leitung hin: Entweder muss sie die Lehren der frühen Siebenten- Tags-Adventisten als Irrlehren bezeichnen oder dieselben als Hoffnungszeichen für das, was darauf folgte betrachten. Die Lehren der frühen Siebenten- Tags-Adventisten als Irrlehren anzusehen, würde bedeuten zuzugeben, dass die heutigen Lehren der Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten nicht mehr zu der Bewegung, die Gott in den frühen 1800-er Jahren ins Leben gerufen hat, zurückverfolgt werden könnten.


Das ist etwas, was vielen schwer fällt; und deshalb suchen sie nach Erklärungen, die den Anschein erwecken, als seien die gegenwärtigen Lehren der Gemeinschaft im Grunde nur eine Entfaltung der Wahrheit. Wir wollen uns nun Zeit dafür nehmen, diesen Artikel zu untersuchen um zu sehen, ob der darin dargestellte Gedankenbau mit der Heiligen Schrift gestützt werden kann.

Es ist nicht unsere Absicht, mit unserer Untersuchung des Artikels Jerry Moon persönlich anzugreifen. Wir sind lediglich an einer Untersuchung der von ihm dargebrachten Argumente interessiert.


Alle Hervorhebungen in dieser Broschüre sind hinzugefügt, wenn nicht anders vermerkt. Der Artikel im „Review“ erklärt: „Die Geschichte darüber, wie die Gemeinde zur Einigkeit in der Lehre gelangte, erfordert Einsichten in einige Aspekte, wie Adventisten Wahrheit entdeckten und mitten in einer Vielfalt von Ansichten die Einigkeit in der Gemeinde bewahrten.“ (“Adventist Review”, 22. April 1999, S. 9.


Wenn ich mich auf den Artikel beziehe, folgt die Angabe „AR“.) Mit dieser Aussage erklärt er, dass sich die frühen Adventisten nicht einig waren in der Lehre bezüglich der Trinität – das ist jedoch nicht so.

Die frühen Adventisten waren sich bezüglich der Trinität über fünfzig Jahre lang einig.

Sie lehnten diese Lehre einstimmig ab. Ellen White schrieb:

Die führenden Glaubenspunkte, die wir heute [1903] halten, wurden felsenfest gegründet. Punkt für Punkt wurde klar festgelegt, bis alle Brüder zur Einigkeit gelangten. Die gesamte Gruppe der Gläubigen waren vereint in der Wahrheit. Es gab solche, die fremde Lehren hereinbringen wollten, doch wir hatten nie Angst davor, ihnen die Stirn zu bieten. Unsere Erfahrung wurde durch die Offenbarung des heiligen Geistes wunderbar bestätigt. – MS 135, 1903.“ (The Early Years, S. 145)


Den ganzen Beitrag siehe hier in der PDF:


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