95 Thesen gegen die Evolution



95 Thesen gegen die Evolution

Wissenschaftliche Kritik am naturalistischen Weltbild

Vorwort

 

Rechtzeitig zu Beginn des Darwinjahres 2009 erschien am 31. Dezember 2008 in der Zeitung DIE ZEIT ein doppelseitiger Artikel mit der Überschrift »Danke, Darwin!«.

Dazu waren weitere vier Ganzseiten dem Thema Evolution gewidmet.

Der Dank gilt einem Mann, der vor 200 Jahren geboren wurde und dessen revolutionierendes Buch Die Entstehung der Arten vor 150 Jahren erschien.

Schon der Philosoph Immanuel Kant (1724–1804) behauptete voller Stolz: »Gebt mir Materie, ich will eine Welt daraus bauen.«

Auch der französische Mathematiker und Astronom Laplace (1749–1827) trumpfte 50 Jahre später gegenüber Napoleon auf: »Meine Theorien bedürfen nicht der Hypothese ›Gott‹.«

Diese und andere Väter des wissenschaftlichen Atheismus suchten nach einer Erklärung für die Herkunft des Lebens, in der Gott nicht mehr vorkommt.

Die scheinbar rettende Antwort gab Darwin, der es denkmöglich machte, die Entstehung des Lebens »auf natürliche Weise« zu erklären.

 

Ist die Evolution ein brauchbares Denkmodell?

Schon ein kurzer Blick in den Bereich der Lebewesen zeigt uns durchweg hochgradig zielorientierte Konzepte:

Der Pottwal, ein Säugetier, ist so ausgerüstet, dass er aus 3000 m Tiefe auftauchen kann, ohne an der gefürchteten Taucherkrankheit zu sterben. Eine riesige Menge mikroskopisch kleiner Bakterien in unserem Darmtrakt hat eingebaute Elektromotoren, die vorwärts und rückwärts laufen können. Von der vollen Funktionsweise der Organe (z. B. Herz, Leber, Niere) hängt in den meisten Fällen das Leben ab. Unfertige, sich erst entwickelnde Organe sind wertlos.

Wer hier im Sinne des Darwinismus denkt, muss wissen, dass die Evolution keine Zielperspektive in Richtung eines später einmal funktionierenden Organes kennt.

Der Evolutionsbiologe G. Osche bemerkte ganz richtig: »Lebewesen können ja während bestimmter Evolutionsphasen nicht wie ein Unternehmer den Betrieb wegen Umbaus vorübergehend schließen.«

 

Woher kommt das Leben?

Bei all dem lauten Evolutionsgetöse unserer Tage fragt man sich: Woher kommt das Leben denn nun wirklich?

Die Evolutionstheorie hat nicht die geringste Erklärung dafür, wie Lebendiges aus Unbelebtem entstehen kann. Stanley Miller (1930–2007), dessen »Ursuppenexperiment« seit den 60er-Jahren in jedem Biologiebuch erwähnt wird, gab 40 Jahre danach zu, dass keine der gegenwärtigen Hypothesen über den Ursprung des Lebens zu überzeugen vermag.

Er bezeichnete sie allesamt als »Unsinn « bzw. als »chemische Kopfgeburten«. Der Mikrobiologe Louis Pasteur (1822–1895) erkannte etwas sehr Grundlegendes: »Leben kann nur von Leben kommen.«

 

Warum wurden die 95 Thesen dieses Buches geschrieben?

Vertreter der Evolution halten ihre Lehre über den Ursprung des Lebens und dieser Welt für eine wissenschaftliche Theorie.

Nach Karl Popper muss eine empirische Theorie falsifizierbar sein. Das heißt: Auch die Evolutionstheorie muss prinzipiell widerlegbar sein. Darum wurden die Thesen dieses Buches geschrieben. Die stärkste Argumentation in der Wissenschaft ist immer dann gegeben, wenn man Naturgesetze in dem Sinne anwenden kann, dass sie einen Prozess oder Vorgang ausschließen. Naturgesetze kennen keine Ausnahme.

Aus diesem Grunde ist z. B. ein »Perpetuum mobile«, also eine Maschine, die ohne Energiezufuhr ständig läuft, ein Fantasieprodukt.

Heute wissen wir, was Darwin nicht wissen konnte:

In den Zellen aller Lebewesen kommt eine geradezu unvorstellbare Menge an Information vor – und dazu noch in der höchsten uns bekannten Packungsdichte. Die Bildung aller Organe geschieht informationsgesteuert, alle Abläufe in den Lebewesen funktionieren informationsgesteuert, und die Herstellung aller körpereigenen Substanzen (z. B. ca. 50 000 Proteine im menschlichen Körper) geschieht ebenso informationsgesteuert.

Das Gedankensystem Evolution könnte überhaupt nur funktionieren, wenn es in der Materie eine Möglichkeit gäbe, dass durch Zufallsprozesse Information entstünde.

 

Information ist keine Eigenschaft der Materie:

Information ist eine nicht-materielle Größe; sie ist daher keine Eigenschaft der Materie.

Die Naturgesetze über nicht-materielle Größen – insbesondere die der Information – besagen, dass Materie niemals eine nicht-materielle Größe erzeugen kann.

Weiterhin gilt:

Information kann nur durch einen mit Intelligenz und Willen ausgestatteten Urheber entstehen.

Damit ist bereits klar:

Wer Evolution für denkmöglich hält, glaubt an ein »Perpetuum mobile der Information«, also an etwas, was die allgemeingültigen Naturgesetze verbieten.

Darauf werde ich im Kapitel Informationstheorie (Thesen 76-83) eingehen, das ich selbst zu diesem Buch beigetragen habe.

 

Fazit

Die Autoren der 95 Thesen gegen die Evolution haben erkannt, dass die Evolutionslehre zu den größten Irrtümern der Weltgeschichte gehört. Würde es sich ausschließlich um eine rein wissenschaftliche Frage in irgendeiner Disziplin handeln, hätten sie nicht den riesigen Aufwand zur Widerlegung betrieben.

Der Grund ist ein anderer: Unsere Herkunftsfrage kann uns nicht gleichgültig sein, denn sie ist aufs Engste mit der Gottesfrage verknüpft.

In Bezug auf die Glaubwürdigkeit der Bibel kommen nur die beiden Alternativen A1 und A2 infrage: A1: Es stimmt, dass die Herkunft und unermessliche Vielfalt des Lebens sich ausschließlich durch chemische und physikalische Gesetzmäßigkeiten und die viel zitierten Evolutionsfaktoren Mutation, Rekombination, Selektion, Isolation, lange Zeiträume, Zufall und Notwendigkeit sowie Tod erklären lässt. Konsequenterweise braucht man dann keinen Gott, und auch die Bibel beruht dann auf keinerlei göttlicher Quelle.

Sie ist ein von Menschen erdachtes Buch, und Begriffe wie Himmel und Hölle oder Auferstehung und ewiges Gericht entstammen der menschlichen Fantasie und haben für uns Menschen keinerlei Relevanz.

 

Oder A2: Es stimmt, was Gott uns in der Bibel gesagt hat. Dann ist der Gott der Bibel der einzige lebendige Gott und die Evolution ein folgenschwerer Wissenschaftsirrtum.

Der Tod ist kein Leben schaffender »Evolutionsfaktor«, sondern eine Konsequenz der Trennung von Gott (1).

Wir können der ganzen Bibel glauben – so wie Jesus zu Gott, dem Vater, gebetet hat:

»Dein Wort ist die Wahrheit« (2), und wie der Apostel Paulus bekannt hat: »Ich glaube allem, was geschrieben steht« (3).

Wir werden nach unserem physischen Tod auferstehen und uns im Gericht vor Gott zu verantworten haben; und es gibt wirklich einen Himmel und auch eine Hölle.

 

Sinn und Ziel dieses Buches

Das Konzept der hier vorgelegten 95 Thesen ist unverkennbar an die 95 Thesen Martin Luthers angelehnt.

Damals löste dieser eine Revolution aus, die eine weltweite Wirkung zur Folge hatte.

Luther stellte die Bibel als einzige göttliche Quelle heraus und konnte mit diesem Maßstab zahlreiche Missstände und Irrlehren der damaligen römisch-katholischen Kirche entlarven.

Eine ähnliche Durchschlagskraft wünsche ich auch diesen 95 Thesen.

 

Direktor und Professor a. D. Dr.-Ing. Werner Gitt

Werner Gitt war bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2002 fast 25 Jahre Direktor und Professor bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig.

 

Referenzen

(1) Paulus von Tarsus, die Bibel, Römer 6,23.

(2) Die Bibel, Johannes 17,17.

(3) Die Bibel, Apostelgeschichte 24,14.

 

www.bibel-aktuell.org

 

!!!1.Thessalonicher 5:21 prüfet aber alles. Das Gute behaltet,!!!


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